DE1613465A1 - Verfahren zur Herstellung von Kontaktverbindungen an Kohlekommutatoren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kontaktverbindungen an KohlekommutatorenInfo
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Kontaktverbindungen an Kohlekommutatoren
Ion hindurchgeführt, danaoh gewellt und in diese $urückgeführt werden, um Spannungen oder Keilwirkungen zu vermeiden# wird der Wiaklungsdraht mittels einer elektrisch leitenden und erhärtenden Paste oder eines Kitts in der Bohrung öder Nut der Lamellen befestigt. Nachteilig wirkt sich hierbei ausi daß die elektrische oder mechanische Verbindung zwischen den Wicklungsdräh- ten und den hierzu besonders ausgebildeten Lamellen in mehreren Arbeitsgängen erfolgt und somit seit- und kostenaufwendig ist. Zweck der Erfindung ist eng die zeit- und kostenaufwendigen Arbeitsgänge zur Herstellung einer elektrischen und mechanischen Verbindung zwischen wicklunge-# drähten und Lamellen einzuschränken. Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, durch eine entsprechende verfahrenstechnische Heratellungoweise des äomautatorkürpers eine dauerhafte' vorteil- haft herzustellende elektrinche und mechanische Vor-Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kontaktverbindung zwischen Wicklwngsdr&h.ten uns Lamellen von Kohlekommutatorent* welche besonders in elektrischen gleinatmaschinen einsetzbar sind* Hs sind Kohlekomutatoren für Klein- und Kleinstma- gchinen,bekanntg deren Lamellen einzeln# mit fluten oder Bohrungen für die Aufnahme des Wicklungsdrahtes versehen, hergestellt werden. Die Kontaktverbindung zwischen Wicklungsdrähten und. Kohlekammutator erfolgt dabei nach dem Zusammenbau desselben@ indem die Wiek- lungsdrähte durch die Nuten oder Bohrungen der Iame3- zu schaffen.bindung zwiscben den Wicklungsdrähten und Lamellen HrfindungsgsM Wird die Aufgabe dadurch gelöst, daB auf dir linksreelle ein aus eineng Isolierstoff bestehen- der Tragifrper angeordnet ist, welcher technische Mit- talg beispielsweise Flansch oder Rippen# für.die Zen-- trierung eines zylindrischen gohlemantels besitzt. Zwischen Tragkörper und Kohlemantel werden die entiso- l.ierten Wicklungsdrähte axialsyaetrisch am Umfang verteilt und mit elektrisch leitfähigem aushärtbaren Harz beteatigt. liit.diesem Harz werden gleichzeitig die noch verbliebenen Zwischenräume ausgefüllt. Nach dem Auahärten den Harzes erfolgt zur Bildung von Lamel- len ein radial zur Tragkörperachse gerichtetes Schlit- nen des Hohlmantels und des Harzes bis auf die Trag- körperoberfläcäe. erfolgen. Durch das Umhüllen der Wicklungsdrähte mit einem Harz wird deren Oberfläche vor Oxydation geschützt und der Übergangswiderstand niedrig gehal- ten. Die Erfindung wird nachstehend an Ausführungsbeispielen näher erläuterta In der zugehörigen Zeichnung zeigens Fig. 1 einen vergrößerten Schnitt eines 3-lamelligen gommutators mit Tragkörper senkrecht zur An- kerwelle und Fig. 2 einen axialen Schnitt eines viellamelligen ffommutators mit Tragkörper Nach dem Bewickeln des Ankere wird der aus einem Iso- lierstoff bestehende Tragkörper 'f (Fig. 1) welcher gn seiner Oberfläche eine der Lamellenzahl identiaßhe Anzahl exialsymetrisch an Umfang verteilt angeordneter, achsparallel verlaufender Rippen 2 besitzt auf die Ankerwelle aufgezogen. Über diesem wird anschließend der zylindrische gohlemantel 3 gestreift, wobei ihn die Rippen 2 des TragkÖrpers 1 zentrieren.`In die zwischen dem Tragkörper 1 , dessen Rip-pen 2 und der Bohrung des Kohlemantels 3 gebilde- ten Hohlräume werden nunmehr die entisolierten.Wicklungsärähte 4 eingelegt und mit eignem elektrisch leitfähigen Harz 5 umhüllt, so daß die Hohlräume vollständig mit diesem Harz g ausgefüllt sind. Hach dem, Aushärten des Harzes 5 wird der gohlemantel 3 über den Rippen 2 bis auf diese axial.gesohlitst, so daB gohlelamellen gebildet werden und die Rippen 2 als Isolation das elektrisch leitfähige Harz 5 unterteilen.Vorteilhaft wirkt sich bei dem erfindungegeaäBen Her- stellungsverfahren ausq daB die Befestigung des Kohle- mantels auf dem Tragkörper und die Befestigung der Wicklungsdrähte am Kohlemantel in einem Arbeitsgang ring daB der Tragkörper 'i eine rippenlose ®berfläehe besitzt und einen einseitigen Planach 6 aufweistf an dem stirnseitig der über den Tragkörper 1 gestreifte zylindrische Kohlemantel 3 zentriert ist. Zwischen Tragkörper 1 und Kohlemantel 3 werden die entisolierten Wicklungsdrähte 4 axialsymmetrisch vorteilt und achsparallel eingeführt und mit einem elektrisch leitfähigen Harz 5 befestigt# wobei mit diesem Harz 5 der gesamte Hohlraum zwischen Tragkörper 1Ein anderes Ausführungsbeispiel chig. 2 besteht da- und Kohlemantel 3 ausgefüllt wird. Nach dem Aus- härteprozeB werden der gohlemantel 3 und das Harz 5 bis auf die Tragkörperoberfläche 'J 9 d. h. , in radialer Richtung verlaufend, geschlitzt, so daB äohlelamel- len gebildet werden.
Claims (1)
-
Patentansgri@.ahe 1. Verfahren zur Herstellung von Kontaktverbindun- gen an Kohlekommutatoren$ insbesondere für elek- trische gleinstmaschinen' unter Verwendung eines _ auf der Ankerwelle angeordneten Tragkörpers' wel- cher Zentriermittel für den Kommutatorring auf- weistg dadurch gekenüzeicbmetp daß zwischen dem Tragkörper (A) und einten; auf , ihm mentrierten Koh- lemantel (3) die entisol:srt®n W:Icklgadrähte (4),a$islsymmetrisch am Umfang verteilt einge- führt werdeng zu deren Befestigung der verblei- bende Zwischenraum mit elektrisch leitfähigen aushärtbaren Harz (5) ausgefüllt und dieses ausgehärtet wird' und-ein nachfolgendes' radial zur Tragkörperachse gerichtetes Schlitzen des gohlemantels bis auf die Tragkörperoberfläcäe (1) zur Bildung von gohlelamellen erfolgt. 2. Verfahren nach Auspruäh 1, dadurch gekennzech- lungsdrähte (4) in Zwischenräumen eingebracht werden, die zwischen dem Tragkörper (1), auf diesem ausgebildeten und zur Innenwand des Kohlemantels (3) herausragenden Rippen (2) sowie der Innenwand des Kohlemantels gebildet worden sind (Fig. 1). 3. verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- net, daß die von der Isolierung befreiten Wick- lungsdrähte (4) in Zwischenräumen zwischen dem mit einem Flansch (6) auf seiner einen Endseite versehenen Tragkörper (1) und der Innenwand des auf dem Flansch zentrierten gohlemantele (3) enge- bracht werden und daß sowohl der gohlexantel wie auch das die genannten Zwischenräume füllende elektrisch leitende Harzmaterial. (5) bis zum Tragkörper aufgeschlitzt werden (Fig. 2). 4: Kohlekommutator, hergestellt durch das Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet9 daB dessen aus Isoliermaterial bestehender Trag- körper (1) mit einer mit der Lamellenanzahl iden- - ' tischen ,Anzahl zur Achse des Körpers parallelen und symmetrisch über den Umfang des Körpers verteilten und bis zu den inneren Enden der Schlitze im Kohlemantel (3) vorragenden Rippen (2) zwecks Zentrierung des Kohlemantels und zwecks Isolierung des die Wicklungsdrähte (4) einschließenden elektrisch leitenden Harzmaterials (5) ausgebildet ist (Fig® 1)netv die von der Isolierung befreiten Wick- 5@ Kohlekommutator' hergestellt durch das Verfahren- Anspruch 1 und 3! dadurch gek®nnzeichn®tg daß der Tragkörper (1) mit einem Planech (6) an seiner einen Endseite zur Zentrierung des gohllemantels (3) ausgebildet istg der in eno der Anzahl der Wicklungsdrähte (4) entsprechende Anzahl Lamel- len durch radiale Schlitze aufgeteilt ist-, die sich durch den Kohlemantel und durch das die Wicklungsdräht®-einschließende Karzmaterial b$s zur Außenwand des Tragkörpers erstrecken (Fig.2).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV0034257 | 1967-08-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1613465A1 true DE1613465A1 (de) | 1970-04-09 |
Family
ID=7588751
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671613465 Pending DE1613465A1 (de) | 1967-08-14 | 1967-08-14 | Verfahren zur Herstellung von Kontaktverbindungen an Kohlekommutatoren |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1613465A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20108461U1 (de) * | 2001-05-19 | 2002-10-02 | Schunk Kohlenstofftechnik GmbH, 35452 Heuchelheim | Kommutator sowie Herstellung eines solchen |
-
1967
- 1967-08-14 DE DE19671613465 patent/DE1613465A1/de active Pending
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE20108461U1 (de) * | 2001-05-19 | 2002-10-02 | Schunk Kohlenstofftechnik GmbH, 35452 Heuchelheim | Kommutator sowie Herstellung eines solchen |
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