DE1613125A1 - Vorrichtung zur Halterung der Windungsenden einer Statorwicklung in einer dynamoelektrischen Maschine - Google Patents
Vorrichtung zur Halterung der Windungsenden einer Statorwicklung in einer dynamoelektrischen MaschineInfo
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Description
ipV.-lng. Lothar Midiaesis .Dr,
Patentanwalt
6 Frankiurt/fAain 1 6
Postlach 30t f
742-21-21-00057
General Electric Company, 1 Rive? Road, Seheneetady, N.Y.,USA
Yorriehtung zur Halterang der Windungsenden einer Statorwicklung
in einer dynamoelektrischen Maschine
Die Erfindimg besieht sich auf eine Vorrichtung zur Halterung
der Windungsenden .einer Ststorwleklun-g in einer dynaiaoeiektrisehen
Maschine.
Eine solche Halierungsvorrichtung ist bereits in der US-Patentschrift
3 320 452 vorgeschlagen worden. Diese Haiterungsvorrichtung
weist einen Ring aus einem harten Is.pliematerial auf, der
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die Windungsenden von außen umgibt. Weiterhin ist innen ein
Ring aus einem harten Isoliermaterial vorgesehen, der von den radial innen liegenden Teilen der Windungsenden umgeben ist.
Schließlich sind noch la diese beiden Ringe Verstärkungslage
teilweise eingebettet. Nun sind die Windungsenden einer Statorwicklung meistens so angeordnet, daß sie vom Statorkern aus
etwas radial nach außen verlaufen. Die beiden Ring® können daher
von den Windungsenden in axialer Richtung weggleiten, wann
sie während des üblichen Betriebs der Maschine Schwingungen ausgesetst sind.
Bei diesen Haiterungsvorrichtungen sind Maßnahmen getroffen
worden, um die beiden Ringe in axialer Richtung festzulegen.
Hierzu wurden Bolzen oder dergleichen verwendet, die in axialer Richtung vom Statorkern ausgingen und an den Verstärlcungsringen
angriffen. In den meisten Fällen ragt nun der Statorkern radial nach außen recht beträchtlich über die Schlitze im Stator
heraus, oder es sind außen am Statorkem andere Möglichkeiten vorhanden, um diejenigen Vorrichtungen anzubringen, mit denen
die Ringe in axialer Richtung festgelegt werden.Häufig steht
hierfür ein Flansch oder etwas Ahnliches zur Verfügung. Auf
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der anderen Seite ragtder. Stat©rkem nach innen'nur wenig
an den Schlitzen vorbei, so daß. ®$ schwierig ist, innen am
Statorkem axial verlaufende Bolzen oder dergleichen anzubringen„
mit denen der innere HaitertmgsTlng in axialer Richtung
festgelegt werden, kann.
Die Brfindung soll daher eine Lösung für die Aufgabe angeben,
wie der innere Ring einer Halterungsvorrichturig für die Windungsenden
einer Staterwicklung in axialer Richtung festgelegt werden
kann, ohne daß es erforderlich ist, an den radial innen liegenden Teilen des zugehörigen Statorkerns zusätzliche BoI-zon
oder dergleichen anzubringen.
Diese Aufgabe vilrd erfinaungsgemKß durch eine Anzahl von Bögein
gelöst> die längs des tliüfangs des Wiekelkopfes einen gewissen
Abstand voneinander aufweisen* rait ihreia einen-Ende an dein Süßeren
BefestigungsTing befestigt sind, um die Windungsenden radial nach
innen herungreifen und nit.ihrem anderen Ende an der» inneren Ring
befestigt sind. Wenn der innere und der Äußere Ring in axialer
Richtung richtig justiert sind, ergibt sich eine Halterungsvorrichtung
für die Kindungsenden eineT Statotwicklung, bei der die
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beiden Ringe auch dann in axialer Richtung liegen bleiben, wenn
magnetische und/oder mechanische Schwingungskräfte auf die Ringe einwirken. Eine zweckmäßige Weiterbildung besteht in einer Vorrichtung, durch die der äußere Ring gegenüber dem Statorkern in
axialer Richtung justiert werden kann.
Im folgenden soll die Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen
im einzelnen beschrieben werden.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch einen Teil eines Stators» aus
dem eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung hervorgeht.
In den Figuren ist ein Statorkern TO für eine dynamoelektrische
Maschine dargestellt, der in einen Statorrahmen (nicht gezeigt)
eingesetzt werden kann» so daß er zusammen mit dem Statorrahmen
den Stator eines Elektron«tors oder eines Generators bildet, was
bekannt ist. Der Statorkern 10 kann aus einer Anzahl von Zuschnitten oder Stanzblechen aus ferromagnetischem Material hergestellt
werden. Diese Stanzbleche werden aufeinander gelegt und beispielsweise über ein Widerlager 12 und einen Flansch 14 zusammengedrückt. Die radial innen liegende Fläche 16 des Statorkerns 10
grenzt eine zylindrische Bohrung ab, in die der Läufer des Motors
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oder des Generators eingesetzt >rird. Weiterhin ist der Kern nit
einer Anzahl axial verlaufender Schlitze versehen, die innen auf
seinem Umfang gleichförmig verteilt sind und sich meistens in
die Bohrung hinein öffnen. .
In die Schlitze des Kerns 10 ist eine passende Wicklung eingelegt.
Die Enden der einzelnen Windungen dieser Wicklung weisen eine untere
Lage 20 und eine radial darOberliegende Lage 22 auf. Diese
beiden Lagen überlappen sich. Die Maschine'weist nun eine Halterungsvorrichtung
für die Windungsenden der Wicklung auf, die ohne
Gurte, Bänder oder dergleichen arbeitet und mit einem inneren und
mit einem äußeren Ring 24 und 26 versehen ist. Diese beiden Ringe
sind aus einem starren Isoliermaterial hergestellt, für das vorzugsweise ein aushärtbarer Kunststoff verarbeitet ist. Der innere
Ring 24 schmiegt sich an einen Teil der inneren Oberfläche der
unteren Lage 20 an, während der äußere Ring 26 ganz ähnlich an der äußeren Oberfläche eines Teils der äußeren Lage 22 angeordnet
ist. In den freiliegenden Oberflächen der beiden Ringe 24 und 26
sind Verstärkungsringe 30 und 32 teilweise eingebettet worden.
Bei einer bevorzugten Ausiuhrungsform der Erfindung ist der innere
Verstärkungsring 30 aus einem unmagnetisehen Material hergestellt
worden. Ein ausgehärteter Polyesterkunststoff ist hierfür
besonders geeignet. Der äußere Verstärkungsring 32 besteht aus
Stahl. Von der Festigkeit her gesehen wäre es günstig, beide Verstärkungsringe
30 und 32 aus Stahl herzustellen, Es hat sich je
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doch häufig als günstig erwiesen, den inneren Verstärkungsring
aus einem nicht leitenden Material herzustellen, weil dadurch induzierte Kreisströme und Wirbelstrom© in viel geringerem Umfang auftreten.
Wie die bisher beschriebene Halterungsvorrichtung für die Windungsenden einer Statorwicklung mit Isolierringen und Verstärkungsringen im einzelnen aufgebaut ist und hergestellt werden kann, ist
in der bereits genannten US»Patentschrift 3 320 452 näher ausgeführt, so daß zur näheren Erläuterung auf diese US-Patentschrift
verwiesen werden soll.
Bisher war es üblich, die beiden Verstärkungsringe 30 und 32 einzeln mit Hilfe von Schraubenbolzen oder dergleichen gegenüber
dem Statorkern in axialer Richtung festzulegen bzw. zu fixieren. Nach der Erfindung wird dagegen die axiale Stellung beider Verstärkungsringe 30 und 32 gegeneinander festgelegt. Wenn man nämlich die axiale Stellung beider Ringe gegeneinander festlegt,
ist auch der axiale Abstand jedes einseinen Ringes 30 und 32
gegenüber dem Statorkern 10 bestimmt. Da die Windungsenden in axialer Richtung nach oben laufen» kann der Ring 26 nicht vom
Statorkern 10 weg geschoben werden, während der Ring 24 nicht
in der Lage ist, axial nach innen auf den Statorkern 10 hin zu
wandern. Dadurch ist die axiale Stellung jedes einzelnen Ringes
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eindeutig vorgegeben, wenn nan eTfindungsgemäß die beiden Ringe
miteinander verbindet. Zusätzlich kann man jedoch auch noch Bttgel
verwenden, um denΓ Verstfirkungsring 32 am Statoricern 10 zu befest igon, wie es noch beschrieben wird.
In den Figuren ist die im Augenblick bevorzugte Ausführung»form
der Erfindung dargestellt. Diese Ausführungsform weist einen
etwa C-fÖrmigen Bügel 40 auf, der die beiden Verstärkungsringe
gegenseitig fixiert. Es ist günstig, wenn der Bügel 40 in einer
Ebene angeordnet ist, die durch die Maschinenachse hindurchgeht. Da der Verstärkungsring 32.am Ring 26 und der Verstarkungsring
30 am Ring 24 angreift, sieht man, daß auch die beiden Ringe 24
und 26 in axialer Richtung gegeneinander festgelegt sind. Daher kann man sagen, daß die ganze Hai terungsVorrichtung für die Enden der einzelnen Statarvfindungen, bestehend aus den inneren
Verstärkungsring SO nebst Innenring 24 und dem äußeren Verstär*
kungsring 3-2 nebst Außenring 26 in ihrer axialen Stellung festgelegt ist.
Der Bügel 40(1 auft vorzugsweise in einem gewissen Abstand von
dem Windungsende außen um das Kindungsende herum. Das Bügelende
42 ist am Verstärkungsring 32 und das Bügelende 44 ist am Verstärkungsring 30 befestigt. Der Bügel 40 ist zweckmäßigerweise
aus einem Stück Flechmaterial ausunmagnetischem Stahl hergestellt,
so daß ein Metallgurt 46 entsteht. M*n kann die Bügelenden an
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den Verstärkungsringen anschweißen oder auch verkleben. Das hängt
von der Auswahl der Materialien ab. Zweckmäßiger erscheint es jedoch, die B (Igel en den an den Verstärkung ringen anzuschrauben,
wie es in den Figuren dargestellt ist. Hierfür sind die Bügelenden 42 und 44 mit Bohrungen versehen, durch die Schrauben 50
und 52 hindurchgehen können. Die Schraube 50 ist in eine Gewinde-
32 bohrung eingeschraubt, die im Verstärkungring vorgesehen ist
und dort radial orientiert ist. Die Schraube 52 wird dagegen zweckmäßigerweise in eine axial verlaufende Bohrung im Verstärkungsring 30 eingesetzt und durch eine Mutter 54 gesichert. Dieses ist besonders dann günstig, wenn der Verstärkungsring aus
einem nicht metallischen Material besteht.
Wenn der Gurt 46 aus einem elektrisch leitenden Material hergestellt ist, ist es günstig, den Gurt 46 mit einer Isolierschicht
56 zu versehen. Hierzu kann man den Gurt mit einer Lage eines kunststoffimprägnierten Glasfaserbandes bewickeln, anschließend
ein Glimmerband darüber wickeln und zum Schluß noch eine weitere Lage eines kunststoffimprägnierten Glasfaserbandes aufbringen.
Es kfinnen Vorkehrungen getroffen werden, um den axialen Abstand
des Verstärkungsringes 32 vom Statorkern 10 aus direkt festzulegen.Hierzu kann man beispielsweise mehrere Bügel 60 verwenden,
die auf dem Umfang gleichmäßig verteilt werden können. Der Bügel 60 ist einmal am Verstärkungsring 32 befestigt. Dieses kann durch
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eine Schraube 62 durchgeführt werden. Das andere Ende des Bügels
60 wird zweckmäßigerweise U-förmig gebogen und über den Flansch
14 herübergeschoben, wie es dargestellt ist. Der Bügel 60 dient zusätzlich dazu, die ganze Halterungsvorrichtung durch eine elektrische Verbindung mit dem Statorkern 10 zu erden. Der Bügel 60
kann verhältnismäßig dünn und flexibel sein, wie es dargestellt
ist. Dieses ist insbesondere deswegen möglich, als zur Einstellung des axialen Abstandes der erfindungsgemäßen Halterunsvorrichtung vom Statorkern 10 starre und schwere Bügel nicht benötigt
werden, die bisher als Bolzen oder dergleichen ausgebildet und in den Statorkern eingeschraubt waren, wenn es auch möglich ist,
solche starren Bolzen hierfür^.z.u_ verwenden.
Man kann den Bügel 60 auch am Statorkem 10 anschrauben, anschweis·
sen oder auch mit Bändern befestigen. In vielen Fällen sind die verschiedenen Befestigungsarten einander gleichwertig. Der Hauptzweck der Bügel 60 besteht darin, eine Drehung der Ringe der Halte rungs vorrichtung zu unterbinden. Solche Drehungen der Ringe der
Haiterungsvorrichtung können nämlich aufgrund der besonderen Gestalt des ganzen Wickelkopfes bzw. der Anordnung aller Windungsenden auftreten, die bekanntlich so ausgebildet ist, daß die Ringe 24 und 26 als auf die Windungsenden aufgeschraubt betrachtet
werden können. Jede kleine Axialverschiebung der Ringe muß daher auch mit einer Drehung der Ringe verbunden sein.
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Bei vielen Anwendungen und im besonderen bei größeren Maschinen
werden in den Ring 32 axial nach außen ragende einstellbare Druckschrauben (nicht gezeigt) hWurchgeschraubt. Diese Druckschrauben
werden während der entgültigen Fertigstellung der Maschine gegen den Rahmen der Maschine angezogen, um einen bestimmten Druck zu
erzeugen.
Bei der heute bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden
die Bügel 40 und 60 abwechselnd am Umfang des Wickelkopfes gleichnäßig verteilt, so daß der Abstand zwischen zwei Bügeln etwa 60°
beträgt. In der beschriebenen Halterungsvorrichtung werden also
drei Bügel 40 und drei Bügel 60 verwendet. Man kann aber auch
eine größere oder eine geringere Anzahl von Bügeln verwenden, und außerdem ist es nicht erforderlich,die Bügel symmetrisch anzuordnen.
Es ist eine Halterungsvorrichtung für die Windungsenden einer Statorwicklung in einer dynamoelektrischen Maschine beschrieben
worden, die getrennte Innen- und Außenringe aufweist. Die Ringe sind also nicht Bestandteil eines massiven Blockes, wie es bei
vergegossenen Windungsenden der Fall ist. Der axiale Abstand der Ringe voneinander wird mit Hilfe einer Anzahl von Bügeln festgelegt, die am Umfang der Ringe verteilt sind und in einem gewissen Abstand von den Windungsenden um die Windungsenden herumgrei-
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giclien Durch diese Konstruktion werden die Kühlkanäle im Wickelkopf
nicht merklich gedrosselt, während zur gleichen Zeit die axiale Stellung beider Ringe gegenüber den Windunnsenden festgelegt
tat, ohne daß der innere Ring direkt am Statorkern be-R'El
ißt zu weiden braucht«
BAD ORIGINAL 009885/0467
Claims (5)
- AnsprücheΓ1.!Vorrichtung zur Halterung der Windungsenden einer Statorwicklung in einer dynamoelektrischen Maschine, in der die Windungsenden innere und äußere Lagen aufweisen, die sich überlappend angeordnet sind, bestehend aus einem Außenring, der von außen an einen Teil der äußeren Lagen der Windungsenden angeschmiegt ist, und aus einem Innenring, der unabhängig vom Außenring von innen an den inneren Lagen der Windungsenden angreift, dadurch gekennzeichnet, daß Vorrichtungen (40) zur Verbindung der beiden Ringe (24,26) miteinander vorgesehen sind, die als Bügel ausgebildet sind, mit ihren beiden Enden an den beiden Ringen unverrückbar befestigt sind und die Windungsenden umgreifen, so daß gegenseitige axiale Verschiebungen zwischen den Ringen unterbunden sind.
- 2. Haiterungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß außen in den Außenring (26) und innen in den Innenring (24) Verstärkungsringe (32,30) teilweise eingebettet sind, und daß die Bügel (40) C-förmig ausgebildet sind und mit einem Ende (42) am äußeren Verstärkungsring (32) und mit dem anderen Ende (44) am inneren Verstärkungsring (30) befestigt sind.009885/0467
- 3. Halterungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die C-förmigen Bügel um die Windungsenden herumgreifen, ohne die Windungsenden zu berühren.
- 4. Halterungsvorriehtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oförmigen Bügel aus einem !metallischen Bandmaterial hergestellt sind und einen isolierenden Oberzug aufweisen.
- 5. Hait^rungsvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß weitere Bügel (60) vorgesehen sind, die mit einem Ende am Statorkern und mit dem anderen Ende am äußeren Verstärkungsring befestigt sind, so daß die ganze Halterungsvorrichtung gegenüber axialen Verschiebungen und gegenüber Drehungen zusätzlich gesichert ist.00988 570467Leerseite
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