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DE1611350C3 - Vorrichtung zum Stauchfalzen von umschlagen bedruckten Doppelnutzenbogen - Google Patents

Vorrichtung zum Stauchfalzen von umschlagen bedruckten Doppelnutzenbogen

Info

Publication number
DE1611350C3
DE1611350C3 DE1967H0064806 DEH0064806A DE1611350C3 DE 1611350 C3 DE1611350 C3 DE 1611350C3 DE 1967H0064806 DE1967H0064806 DE 1967H0064806 DE H0064806 A DEH0064806 A DE H0064806A DE 1611350 C3 DE1611350 C3 DE 1611350C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folding
sheets
double
printed
pocket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1967H0064806
Other languages
English (en)
Other versions
DE1611350A1 (de
DE1611350B2 (de
Inventor
Alexander Wien Beckert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenbau Oppenweiler Binder & Co 7157 Oppenweiler
Original Assignee
Maschinenbau Oppenweiler Binder & Co 7157 Oppenweiler
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenbau Oppenweiler Binder & Co 7157 Oppenweiler filed Critical Maschinenbau Oppenweiler Binder & Co 7157 Oppenweiler
Publication of DE1611350A1 publication Critical patent/DE1611350A1/de
Publication of DE1611350B2 publication Critical patent/DE1611350B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1611350C3 publication Critical patent/DE1611350C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/14Buckling folders
    • B65H45/142Pocket-type folders
    • B65H45/144Pockets or stops therefor

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stauchfalzen von Bögen mit einem Einzugswalzenpaar zum Einziehen der Bögen, mit einer in der Bewegungsrichtung der Bögen vor dem Einzugswalzenpaar angeordneten Schneideinrichtung zum Durchschneiden der Bögen längs einer sich in deren Bewegungsrichtung erstreckenden Schnittebene und mit mindestens zwei in im wesentlichen zueinander parallelen Ebenen liegenden Falztaschen.
Die Erfindung hat den Zweck, die Verarbeitung von umschlagen bedruckten Doppelnutzenbogen zu vereinfachen und zu beschleunigen.
Ein umschlagen bedruckter Doppelnutzenbogen ist auf einer Hälfte auf einer Seite mit dem Drucksatz für die Vorder- und auf der Rückseite mit dem Drucksatz für die Rückseite eines zu bedruckenden Einzelbogens bedruckt. Die andere Hälfte dieses Bogens weist die gleichen Aufdrucke nur in umgekehrter Seitenzuordnung auf. Das Bedrucken erfolgt dabei so, daß der zu bedruckende Bogen von der Druckwalze mit den beiden nebeneinander angeordneten Sätzen für die Vorder- und die Rückseite der Einzelseite bedruckt, dann um 180° um die Bewegungsrichtung umgeschlagen und dann erneut auf der Rückseite mit dem gleichen Aufdruck versehen wird. Ein solches in Doppelnutzen und durch Umschlagen beidseitiges Bedrucken eines Bogens ist seit langem bekannt. Die so bedruckten Bogen werden stapelweise in je zwei beidseitig bedruckte Einzelbogen zerschnitten. Anschließend werden dann die nicht mehr im Doppelnutzen bedruckten Einzelbogen nacheinander in der gewünschten Weise gefalzt. Dadurch, daß hierbei die umschlagen bedruckten Doppelnutzenbogen zunächst in die Einzelbogen zerschnitten und dann die doppelte Anzahl von Einzelbogen gefalzt werden muß, geht die durch das Bedrucken im Doppelnutzen gewonnene Zeit praktisch wieder verloren.
Bei der eingangs genannten bekannten Vorrichtung zum Stauchfalzen dienen die Falztaschen dazu, einen
ίο eingeführten Bogen senkrecht zur Bewegungsrichtung mehrmals zu falzen. Zum Falzen von umschlagen bedruckten Doppelnutzenbogen ist jedoch diese bekannte Vorrichtung völlig ungeeignet. Beim Falzen eines umschlagen bedruckten Doppelnutzenbogens wird dieser um eine zur Bewegungsrichtung und damit zur Trennlinie zwischen den beiden Nutzen senkrechte Linie gefalzt. Dadurch werden die auf den beiden Seiten dieser Trennlinie liegenden Nutzen so gefalzt, daß bei einem Nutzen die mit dem Satz der Vorderseite und bei dem anderen Nutzen die mit dem Satz der Rückseite bedruckte Seite innerhalb des gefalzten Bogens liegt.
Eine solche Falzung ist jedoch für einen umschlagen bedruckten Doppelnutzenbogen unbrauchbar.
Aus diesem Grunde werden umschlagen bedruckte Doppelnutzenbogen nach dem Bedrucken stapelweise zerschnitten. Erst anschließend daran werden dann die nicht mehr im Doppelnutzen bedruckten Einzelbogen entsprechend ausgerichtet und nacheinander gefalzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Stauchfalzen zu schaffen, mittels deren es möglich ist, auch umschlagen bedruckte Doppelnutzenbogen in einem Arbeitsdurchgang sinnvoll zu falzen. Diese Aufgabe ist bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß zum Stauchfalzen von umschlagen bedruckten Doppelnutzenbogen jede der beiden Falztaschen eine sich nur nach einer Seite der Schnittebene erstreckende Eintrittsöffnung aufweist, der eine sich nach der anderen Seite der Schnittebene erstreckende Umlenkfläche zugeordnet ist, und daß die Eintrittsöffnung der einen Falztasche der Umlenkfläche der anderen Falztasche gegenüberliegt.
Dadurch werden in überraschend einfacher Weise die durch die Schneideinrichtung vor dem Einziehen durch das Einzugswalzenpaar durchgeschnitten, umschlagen bedruckten Doppelnutzenbogen jeweils in verschiedenen Richtungen gefalzt, so daß immer die mit dem gleichen Satz, ζ. B. dem Satz für die Rückseite, bedruckten Seiten innen liegen.
Dadurch wird erreicht, daß für das Zerschneiden der Bogen überhaupt keine Zeit benötigt wird, weil das Zerschneiden beim Einziehen der im Doppelnutzen bedruckten Bogen erfolgt. Außerdem wird für das Falzen der nun vorliegenden beidseitig bedruckten Einzelbogen nur die Zeit benötigt, die erforderlich wäre, um die im Doppelnutzen beidseitig bedruckten Bogen zu falzen, also halb so viel Zeit wie beim Falzen der Einzelbogen, die sich durch das Zerschneiden von umschlagen bedruckten Doppelnutzenbogen bei dem bekannten Verfahren ergeben, so daß sich durch die Erfindung das Druckverfahren, bei dem Bogen im Doppelnutzen und durch Umschlagen beidseitig bedruckt werden, besonders zweckmäßig ausnutzen läßt.
Durch die deutsche Patentschrift 5 24 718 ist es zwar bekannt, Falztaschen durch Umlenkflächen aufweisende sogenannte Ablenker zu verschließen. Diese Ablenker dienen jedoch dazu, bei einer Falzvorrichtung mit mehreren Falztaschen eine der Falztaschen auszuschal-
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ten. Durch diese bekannten Ablenker ist es jedoch nicht möglich, eine Vorrichtung zum Stauchfalzen so umzuwandeln, daß mit ihr umschlagen bedruckte Doppelnutzenbogen sinnvoll gefalzt werden können. Erst durch die Kombination der folgenden drei neuen Merkmale gemäß der Erfindung, nämlich daß
a) jede der beiden Falztaschen eine sich nur nach einer Seite der Schnittebene erstreckende Eintrittsöffnung aufweist,
b) jeder Eintrittsöffnung eine sich nach der anderen Seite der Schnittebene erstreckende Umlenkfläche zugeordnet ist und
c) die Eintrittsöffnung der einen Falztasche der Umlenkfläche der anderen Falztasche gegenüberliegt,
werden die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe gelöst und die obengenannten Vorteile gegenüber dem Stand der Technik erreicht.
Zur praktischen Durchführung stehen zwei Grundarten zur Verfügung, und zwar werden entweder eigene Falztaschen verwendet, welche halbseitig mit Umlenkelementen versehen sind, oder es werden normale Falztaschen verwendet, die halbseitig, wie an sich bekannt, eingesetzte Umlenkeinsätze besitzen.
Vorzugsweise ist die Umlenkfläche in an sich bekannter Weise an einem mit der jeweiligen Falztasche verbindbaren Einsatzstück vorgesehen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt
F i g. 1 eine Falztasche gemäß der Erfindung für einen Doppelnutzen,
F i g. 1 a einen Schnitt nach der Linie A-A und
F i g. Ib einen Schnitt nach der Linie ß-ßder F i g. 1,
F i g. 2 schematisch im Schaubild eine ganze Falzeinheitund
Fig.3 gleichfalls im Schaubild eine Vorrichtung gemäß der Erfindung mit normalen Falztaschen.
Die Falztasche nach F i g. 1 weist beidseits Befestigungslappen 1 auf, zwischen weichen die offene Falztaschenhälfte 2 und die geschlossene Falztaschenhälfte als Umlenkteil 3 vorgesehen sind. Mit 4 ist von der offenen Falztaschenhälfte die Eintrittsöffnung bezeichnet, die in den freien Taschenteil 7 übergeht, welch letzterer vom Taschenanschlag 6 begrenzt ist. Der Umlenkteil 3 besitzt stirnseitig eine Umlenkfläche 5, die nach einem Radius geformt ist.
Gemäß der Vorrichtung nach F i g. 2 sind in zwei im wesentlichen zueinander parallelen Ebenen die obere Falztasche 9 und die dieser entgegengesetzt arbeitende untere Falztasche 10 angeordnet, wobei die Tascheneintrittsöffnung 4 der Falztasche 9 dem geschlossenen Stirnende, welches die Umlenkfläche aufweist, der anderen Falztasche 10 gegenüberliegt und umgekehrt. Mit 8 ist das Einzugswalzenpaar bezeichnet, dem die Doppelnutzen (beidseitig bedruckte Papierbögen), in der Einzugsrichtung 11 geschnitten, zulaufen, wobei der Schnitt durch die in der Vorrichtung dem Einzugswalzenpaar 8 vorgeordnete Schneideinrichtung 13 erfolgt, deren Schnittebene für das Trennen der zulaufenden Doppelnutzen zwischen den Eintrittsöffnungen 4 und den Umlenkteilen 3 der Falztaschen liegt. Mit 12 ist der Papierauslauf bezeichnet. Zwischen der Schneideinrichtung 13 und dem Einzugswalzenpaar 8 können, wenn erforderlich, Leitschienen vorgesehen sein.
Bei der Vorrichtung nach Fig.3 werden normale Falztaschen verwendet, wobei die obere Falztasche 14 wieder parallel zur unteren Falztasche 19 angeordnet ist. Beide Falztaschen weisen den Taschenanschlag 15 und Bohrungen 17 zum Befestigen der ihnen zugeordneten Umlenkeinsätze 16 und 18 auf, die die analogen Befestigungsbohrungen 17 besitzen. Die obere Falztasche 14 trägt den Umlenkeinsatz 16 und wechselseitig dazu die untere Falztasche 19 den Umlenkeinsatz 18, so daß bei dieser Vorrichtung wie bei jener nach F i g. 2 jeweils dem offenen Taschenteil der einen Falztasche der Umlenkteil der anderen Falztasche zugeordnet ist. Die Schneideinrichtung und der Papierlauf sind in gleicher Weise eingerichtet wie bei der Vorrichtung nach F i g. 2.
Um einen sicheren Einlauf des Papiers in die Eintrittsöffnung der offenen Taschenhälfte zu erzielen, ist, im Grundriß gesehen, jede Falztasche im Bereich der Eintrittsöffnung breiter als im Bereich des geschlossenen Stirnendes.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

i U i 1 JJU Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Stauchfalzen von Bögen mit einem Einzugswalzenpaar zum Einziehen der Bögen, mit einer in der Bewegungsrichtung der Bögen vor dem Einzugswalzenpaar angeordneten Schneideinrichtung zum Durchschneiden der Bögen längs einer sich in deren Bewegungsrichtung erstreckenden Schnittebene und mit mindestens zwei in im wesentlichen zueinander parallelen Ebenen liegenden Falztaschen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Stauchfalzen von umschlagen bedruckten Doppelnutzenbogen jede der beiden Falztaschen (9, 10; 14, 19) eine sich nur nach einer Seite der Schnittebene erstreckende Eintrittsöffnung (4) aufweist, der eine sich nach der anderen Seite der Schnittebene erstreckende Umlenkfläche (5) zugeordnet ist, und daß die Eintrittsöffnung der einen Falztasche der Umlenkfläche der anderen Falztasche gegenüberliegt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkfläche (5) in an sich bekannter Weise an einem mit der jeweiligen Falztasche verbindbaren Einsatzstück (16 bzw. 18) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Grundriß gesehen jede Falztasche im Bereich (2) der Eintrittsöffnung breiter als im Bereich (3) des geschlossenen Stirnendes ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schneideinrichtung (13) und dem Einzugswalzenpaar (8) Leitschienen vorgesehen sind.
DE1967H0064806 1966-12-22 1967-12-19 Vorrichtung zum Stauchfalzen von umschlagen bedruckten Doppelnutzenbogen Expired DE1611350C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1179666A AT271519B (de) 1966-12-22 1966-12-22 Stauchfalzmaschine

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1611350A1 DE1611350A1 (de) 1970-11-26
DE1611350B2 DE1611350B2 (de) 1972-10-12
DE1611350C3 true DE1611350C3 (de) 1980-01-17

Family

ID=3630730

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1967H0064806 Expired DE1611350C3 (de) 1966-12-22 1967-12-19 Vorrichtung zum Stauchfalzen von umschlagen bedruckten Doppelnutzenbogen
DE19676603086 Expired DE6603086U (de) 1966-12-22 1967-12-19 Vorrichtung zum stauchfalzen von im doppelnutzen beidseitig bedruckten boegen.

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19676603086 Expired DE6603086U (de) 1966-12-22 1967-12-19 Vorrichtung zum stauchfalzen von im doppelnutzen beidseitig bedruckten boegen.

Country Status (2)

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AT (1) AT271519B (de)
DE (2) DE1611350C3 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE1611350A1 (de) 1970-11-26
DE1611350B2 (de) 1972-10-12
AT271519B (de) 1969-06-10
DE6603086U (de) 1969-08-07

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