DE1610767U - Werkzeug-drillvorrichtung. - Google Patents
Werkzeug-drillvorrichtung.Info
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- DE1610767U DE1610767U DE1949R0000031 DER0000031U DE1610767U DE 1610767 U DE1610767 U DE 1610767U DE 1949R0000031 DE1949R0000031 DE 1949R0000031 DE R0000031 U DER0000031 U DE R0000031U DE 1610767 U DE1610767 U DE 1610767U
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Description
-
"Werkzeug-Drillvorrichtung." Werkzeug-Drillvorrichtungen, wie u. a. Drilschraubenzieher und Drillbohrer, bei denen die drehende Bewegung des meist in einem Spannfutter befestigten Werkzeugs durch andrücken desselben an das Werkstück bewirkt wird, sind in vielen Ausführungen bekannt.FritzRo m m e l, Fabrikant, Bremen-Lesum Fritz R Emmaberg 7. - Die Drehbewegung wird dabei durch eine Mutter erzeugt, die auf einer mit schraubenförmigen Nuten versehenen Welle oder Spindel gleitet. Um ein Rückwärtsdrehen der Welle beim Zurückholen der Mutter zu verhindern, sind diese Werkzeuge mit einer Sperrvorrichtung versehen, bei der ein oder mehrere Räder mit entsprechend geformten Zähnen mit Sperrklinken zusammenwirken.
- Im Gebrauch zeigten diese Geräte sehr bald in den beweglichen kleinen Teilen eine hohe Empfindlichkeit und demzufolge einen starken Verschleiß, so da ein einwandfreies Arbeiten damit nicht mehr möglich war. Um den Verschleiß weitestgehend zu vermindern, hat man diese Werkzeuge, neben der Verwendung bester Werkstoffe, hauptsächlich durch präzise Ausführung aller Einzelteile verbessert. Hierdurch wird gleichzeitig der Herstellungspreis entsprechend erhöht.
- Das Gebrauchsmuster ist eine Vorrichtung vorgenannter Art, bei den Ein Verschleiß der gleitenden Teile für die Wirksamkeit der Drillvorrichtung ohne Bedeutung ist, da deren Funktion lediglich durch eine besondere Anordnung von einigen Stahlkugeln bewirkt wird. Damit ist gleichzeitig der Vorteil verbunden, daß die wenigen Einzelteile mit dem geringstmöglichen Aufwand an mechanischer mechanischer Bearbeitung herzustellen sind.
gedeutet, darin, daß die Drillspindel mittels in ihre schraubenförmigen Vertiefungen eingreifender Kugeln gedreht wird, die in einer gegen das Werkstück zu verschiebenden Hülse gelagert sind.Das Hauptmerkmal des Gebrauchsmusters besteht, wie bereits ai - Ein weiteres Kennzeichen besteht darin, daß die Kugeln am inneren
delachse und gleichzeitig schräg gegen die Horizontale und zur Drehrichtung entgegengesetzt geneigt sind. Dadurch ergibt sich die für die kraftschlüssige Führung der Kugeln in den schraubenförmigen Vertiefungen der Spindel beim Verschieben der Spindelhülse günstigste Anordnung der Kugeln. Sie wird gemäß einem weiteren Merkmal dadurch unterstützt, daß die Kugeln durch Federn ständig in die Spindelvertiefungen gedrückt werden.Ende von Bohrungen der Hülse liegen, die spitzwinklig zur Spin- - Eine Kupplungs-und Feststellvorrichtung für die Spindel ermöglicht erfindungsgemäß auch die Verwendung des Werkzeuges in gewöhnlicher Weise ohne Drehung der Drillspindel.
- Einen sehr wesentlichen Vorteil bietet das Gebrauchsmuster dadurch, daß die Verwendung von Kugeln zur Spindeldrehung gedrehte bezw. gefräste Schraubennuten in der Spindel erübrigt.
- Statt dessen kann die Spindel ein schraubenförmig verwundener
wird sie von einer Hülse c umschlossen. Die schraubenförmigen Vertiefungen in der Spindel a sind ohne spanabhebende Bearbei-Profilstab sein. Die dadurch erzeugten schraubenförmigen Ver- tiefungen bilden gleichzeitig ohne weiteres die Kugellaufflächen. Die Zeichnung zeigt eine Grundform des Gebrauchsmusters in Bild l im Längsschnitt und in Bild 2 im Querschnitt in der Ebene A - B, Bild 1. Die Spindel a trägt am unteren Ende eine bekannte Einepann- vorrichtung v für die auswechselbaren Werkzeuge w ; zur Führung Spindel a einen spitzen Winkel i. Außerdem sind die Bohrungen, wie Bild. 2 zeigt, gegen die Horizontale im Winkel p geneigt, und zwar entgegengesetzt zur Drehrichtung n der Spindel. Die Hülse c ist mit dem Handgriff g fest verbunden. Bewegt man den Handgriff in Pfeilrichtung, nämlich gegen das Werkstück, so haben die Kugeln das Bestreben, sich auf den Vertiefungen der Spindel a, wie auch an der Wand der Bohrung b abzuwälzen. Infolge der keilförmigen Stellung der beiden Flächen zueinander wollen sich die Kugeln anfangs auf ihnen festklemmen. Sobald aber die mit dem Handgriff ausgeübte Kraft den vom Werkzeug bzw. Werkstück ausgeübten Widerstand überwindet, gleiten die Kugeln in den Vertiefungen der Spindel a entgegengesetzt zur Bewegungeeiehtung der Hülse o bzw. des Handgriffs und geben dadurch der Spindel eine Drehbewegung.tung, allein durch Verwinden eines gezogenen Prismenstabes von quadratischem oder beliebig profiliertem Querschnitt erzeugt. In die schraubenförmigen Vertiefungen der Spindel a greifen Kugeln d ein, die in Bohrungen b der Hülse c geführt sind. Jede Kugel wird unabhängig von ihrer Schwerkraft durch eine Feder e in jeder Stellung der Spindel in deren Vertiefungen gehalten. Die Achsen der Bohrungen b bilden mit der Achse der Spindel - Bewegt man dagegen die Hülse c entgegen der Pfeilrichtung, so
da sie sich jetzt auf den gleichen Flächen in entgegengesetzter Richtung abwälzen wollen. Der schwache Druck der Federn e gestattet jetzt ein Abheben der Kugeln von den Nuten der Spindel. Damit ist der Kraftschluß zwischen der Spindel und den Kugeln aufgehoben.lösen sich die Kugeln von ihrem Sitz am inneren Ende der Bohrungen, - An ihrem rückwärtigen Ende ist die Spindel mit einem auf ein Gewindeende o der Spindel aufgeschraubten Endteil versehen, der sich in der Hülse c führt. Zwischen diesem Endteil und einer Verschlußkappe h ist eine Druckfeder f angeordnet, die auf einer ebenfalls auf den Gewindeteil o der Spindel aufgeschraubten federnden Klemmhülse l geführt ist. Die Kappe h ist gleichzeitig Anschlag für das rückwärtige Ende des Handgriffs. Die beim Gegen-
Beispielsweise ist sie mit Kupplungszähnen k versehen, in die Gegenzähne der Hülse c einrasten können. Bei eingekuppelter Einspannvorrichtung kann eine direkte Kraftübertragung vom Handgriff g auf das Werkzeug w erfolgen. Beim Einrasten der Zähne wird die Einwirkung der Spannung der Feder f auf die Spindel a durch eine gleichzeitz zeitig eingerastete Klemmvorrichtung, die beispielsweise aus der federnden Klemmhülse 1 und einem in der Kappe h befestigten Kugelknopf m besteht, aufgehoben.druck-der Hülse c gegen das Werkstück gespannte Feder f dehnt beim Nachlassen des Handdruckes auf den Griff g diesen bis zum Anschlag h bei stillstehender Spindel a zurück. Der nächste Arbeitshub kann beginnen, und das gleiche Spiel wiederholt sich. Die Einspannvorrichtung v ist zweckmäßig ein-und auskuppelbar.
Claims (7)
1. Werkzeug-Drillvorriehtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Drillspindel
(a) mittels in ihre schraubenförmigen Vertiefungen eingreifender Kugeln (d) gedreht
wird, die in einer gegen das Werkstück zu verschiebenden Hülse (e) gelagert sind.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kugeln (d) am inneren Ende von entgegengesetzt zur Kraftrichtung spitzwinklig zur
Spindelachse gerichteten Bohrungen (b) einer mit Handgriff (g) versehenen Hülse
(o) liegen und in diesen durch Federn (e) gehalten sind.
3. Ausführungsform nach Anspruch l und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Kugeln (d) aufnehmenden Bohrungen (b) auch schräg (etwa tangential)
gegen die Horizontale entgegengesetzt zur Drehrichtung der Spindel geneigt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drillspindel
(a) aus einem schraubenförmig verwundenen Profilstab besteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das rückwärtige
Spindelende mit einer Feststellvorrichtung (l, m) versehen ist, die durch Verschiebung
des Handgriffs (g) auf der Hülse (c) beim Ansetzen des Werkzeuges ausgelöst wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Feststellvorriohtung aus einer am rückwärtigen Spindelende befestigten federnden
Klemmhülse (l) und einem am Handgriff (g) befestigten, in die Hülse (l) eingreifenden
Kugelknopf (m) besteht.
7. vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannvorrichtung
(v) mit der Hülse (e) durch eine ein-und ausrückbare Kupplung (k) verbindbar ist,
die in eingerückter Stellung eine direkte Kraftübertragung vom Handgriff (g) auf
das Werk-
zeug (w) gestattet.
8.
8. Vorrichtung nach Auspinxoh 1 und 5 - 7, dadurch gekenn-
zeichnett B ss Einrücken der Kupplung (k) zwischen Einspann-
Vorrichtung (v) und Uglae (e) und der restatellvorrichtung
(l, m)
am rückwärtigen Spindelende gleichzeitig erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1949R0000031 DE1610767U (de) | 1949-10-08 | 1949-10-08 | Werkzeug-drillvorrichtung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1949R0000031 DE1610767U (de) | 1949-10-08 | 1949-10-08 | Werkzeug-drillvorrichtung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1610767U true DE1610767U (de) | 1950-07-27 |
Family
ID=29758766
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1949R0000031 Expired DE1610767U (de) | 1949-10-08 | 1949-10-08 | Werkzeug-drillvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1610767U (de) |
-
1949
- 1949-10-08 DE DE1949R0000031 patent/DE1610767U/de not_active Expired
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