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Zwischenfutter zwischen zwei miteinander zu verbindenden Textilstofflagen
und Verfahren zur Herstellung von Teilen von Bekleidungsstücken mit derartigem Zwischenfutter.
| iie ürfindung betrifft Bekleidungsstücke, die wiederholt |
| gewaschen werden sollen, insbesondere Kragen und Manschet- |
| ten und dergl. , ferner @*'Jerkstücke, aus denen sie herge- |
| stellt werden können, und verbesserte Verfahren zu ihrer |
| Herstellung. |
| j!:s gibt verschiedene Arten von Bekleidungsotücken,
die wie- |
| derholt gewaschen werden können, ohne ihre typischen Merk- |
| male zu verlieren. Zu diesen Bekleidungsstoffen gehören |
| inGbesondere fIemderi, be"onders deren 1'JIanschetten und Kragen. |
Bei der Herstellung von tvianschetten und Kragen und dergleichen
Gegenständen, die auch nach wiederholtem Waschen bestimmte Eigenschaften -besitzen
sollen, ist es allgemein üblich, zwischen den beiden Außenlagen eines Kragens oder
einer Manschette ein Zwischenfutter vorzusehen. Dieses ist gewöhnlich so ausgewählt,
daß es dem Kragen oder der Manschette eine gewisse Elastizität verleiht und die
Formhaltigkeit des Kragens, der Manschette od. dgl. verbessert. Bei der Herstellung
von Kragen, Manschetten und ähnlichen Gegenständen mit einem Zwischenfutter zwischen
zwei Außenlagen wird das Zwischenfutter an wenigstens einer Außenlage angenäht,
damit es während der übrigen Herstellungsmaßnahmen festgehalten wird. Dies ist gewöhnlich
notwendig, weil mindestens zwei Ränder, die der Außenlage und dem Zwischenfutter
gemeinsam sind, umgelegt werden müssen, damit ein Abschluß erhalten wird, der mit
einem ähnlich umgelegten Stoffstück längs der gemeinsam umgelegten Ränder vernäht
werden kann. Auf diese Weise erhält man einen glatten Rand, der nicht ausfransen
kann. Beispiele einer derartigen Arbeitsweise finden sich bei der Herstellung von
Kragen, Manschetten und dergl. Gegenständen.
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Auch das Nähen selbst; führt bei der Herstellung von Bekle'i.-dungsstücken
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zu Schwierigkeiten. Durch das Nähen können abgebrochene oder vorstehende fasern
gebildet werden, welche die Verschleißfestigkeit herabsetzen, Je mehr genäht wird,
desto mehr abgebrochene Faserenden sind vorhanden und desto geringer ist die Verschleißfestigkeit.
Wenn man zum Nähen einen Faden verwendet, der aus einem anderen katerial besteht
als die zu verbindenden Stoffe, tritt das Problem des Einlaufens auf: Man erhält
natürlich durch das Nähen auch flottliegende Fäden, die zusammen mit der Zugspannung,
die dem Faden beim Nähen erteilt wird, eine schädliche Wirkung auf den Stoff haben.
Beim Waschen läuft der Faden ein, so Saß die Garne des Stoffes zusammengezogen werden.
Je stärker das Einlaufen, desto stärker ist auch der Zug, so Saß sich kräuselflalten
oder Knickstellen bilden. Diese Erscheinung wird bei mehreren Stofflagen durch Doppelstiche
und/ oder übereinanderliegende-Nähte noch verstärkt. Das Kräuseln oder knicken führt-zum
Auftreten von erhöhten Stoffstellen, die im wesentlichen die,ganze Verschleiß-:
beanspruchung aufnehmen, während der tieferliegende Teil des Stoffes keiner Verschleißbeanspruchung
unterliegt. Dadurch wird die Gebrauchsdauer des Stoffes herabgesetzt, weil die Verschleißbeanspruchung
auf Teile des Stoffes konzentriert und nicht gleichmäßig über den Stoff verteilt
wird.
Marke Kräuselfalten auf einer am Körper des Trägers anliegenden Fläche können für
den Träger unangenehm sein. Die genannten Erscheinungen sind ferner dem guten Aussehen
des Stoffes abträglich, wenn die Fläche, ;welche die Kräuselfalten aufweist, freiliegt
und gut sichtbar ist.
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Diese und andere Nachteile werden durch den Erfindungsgegenstand beseitigt,
der ein Zwischenfutter zur Verbindung von zwei Textilstofflagen schafft, wobei das
einen diskontinuierlichen Oberflächenüberzug aus einer schweißbaren, entfernbaren
Substanz besitzt, so daß vorübergehend wirksame Klebestellen vorhanden Lind. Durch
den Ausdruck "entfernbar" soll zum Ausdruck gebracht werden, daß die schweißbare
Substanz je nach ihrer Löslichkeit beim normalen Waschen in der GYaschmaschine und/oder
bei der chemischen Reinigung und dergleichen Behandlungen entfernt werden kann.
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Mit dem Ausdruck "Zwischenfutter" .wird ein Gewebe oder ein Vliesstoff
in einem Bekleidungsstück usw. bezeichnet, wobei das Zwischenfutter in dem Bekleidungsstück
oder dergleichen einen Mangel beseitigt oder eine erwünschte Funktion erfüllt, so
daß die Herstellung vereinfacht wird.
Vorzugsweise ist das Zwischenfutter
ein Gewebe oder ein Vliesstoff, der bei der Herstellung von Bekleidungsstücken oder
dergleichen verwendet wird. Das erfindungsgemäße Zwischenfutter erleichtert nicht
nur die Herstellung des Bekleidungsstückes oder dergleichen, sondern trägt auch
zu er-wünschten Eigenschaften des fertigen Gegenstandes bei, Plan erkennt somit,
daß das Zwischenfutter sowohl bei der Herstellung eine vorübergehende Funktion erfüllen
als auch in dem fertigen Gegenstand bleiben und zu dessen Eigenschaften beitragen
kann. Bei der Herstellung von :Bekleidungsstücken ermöglicht die Anwendung einer
Ausführungsform der Erfindung die Durchführung eines neuen Verfahrens, in dem ein
geformtes erstes Textilstoffstück flächig auf ein ähnlich geformtes Zwischenfutter
gelegt wird, das einen diskontinuierlichen Oberflächenüberzug aus einer schweißbaren,
wasserlöslichen Jubstanz besitzt, mindestens ein Rand des Zwischc2rii'ut.vter:3
umgelegt wird durch Erhitzen dieses umgelegten Randes, das Zwischenfutter vorübergehend
mit
| dem ersten lito f'f's-tück Verbunden :und dadurch festgelegt
- |
| nird, ein komplementär geformtes, zweites Textilstoff- |
| @:ti;ick, da" mindestens einen umgelegten und mit Halte- |
| ,ni t teln f'e:: tiraha.l terieri Etunci ,bei tz t, mit diesem
dem |
umgelegten Rand des ersten Stoffstückes und des Zwischenfutters
gegenüberliegend angeordnet wird, die Haltemittel entfernt werden und das zweite
Stoffstück an dem ersten Stoffstück und dem Zwischenfutter dadurch befestigt wird,
daß durch den umgelegten Rand hindurchgenäht wird.
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Durch die Erfindung wird insbesondere die Herstellung von genähten,
aus mehreren Stofflagen bestehenden Textilprodukten, wie z. B. Kragen und Manschetten,
verbessert. Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung ein Verfahren geschaffen worden,
nach dem ein geformtes erstes Textilstoffstück und ein ähnlich geformtes Zwischenfutter
übereinandergelegt werden, wobei das Zwischenfutter einen Oberflächenüberzug aus
einer schweißbaren, wasserlöslichen Substanz hat, das erste Stoffstück und das Zwischenfutter
an mindestens einem Rand umgelegt und so erhitzt werden, daß das Zwischenfutter
und aas erste Stoffstück vorübergehend miteinander verklebt werden, und der umgelegte
Rand -festgelegt wird, ein izoiiiplemeritär geformtes zweites Textilstoffstück,
das mindesten. einen umgelegten und durch Haltemittel festgehaltenen
| Rand besitzt, mit diesem dem umgelegten Hand des ersten |
| i-tot'fstückes und des Zwischenfutter, gegeaüberl iegend |
| arigeoranet wird, die llalteinittel ecitfernt werden und clLi:: |
| zweite Stoffstück mit dem ersten Sto ffs tück und dem |
Zwischenfutter längs dergemeinsamen umgelegten Ränder unter Bildung
einer Naht vernäht wird.
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Das Zwischenfutter kann ein Gewebe oder ein Vliesstoff sein. Es kann
gebleicht, gefärbt oder auf andere Weise so behandelt worden sein, daß es die :Farbe
und andere Eigenschaften hat, die für seine Verwendung in einem Bekleidungsstück
erwünscht sind. Ein aus Vliesstoff bestehendes Zwischenfurter gemäß der Behandlung
kann durch eine geeignete Behandlung bügelfrei gemacht werden, d, h. eine entsprechende
Naßfestigkeit, Elastizität und Abriebfestigkeit erhalten, ferner einen guten Griff
und eine hohe Farbbeständigkeit. Dies ist zwar nicht unbedingt erforderlich, aber
für viele Verwendungszwecke bzw. hinsichtlich der in vielen Fertigprodukten erwünschten
Eigenschaften zweckmäßig. Derartige Eigenschaften werden mit Hilfe von chemischen
Substanzen erzielt, die dem Stoff als Appretur zugesetzt oder auf ihn als Bindemittel
aufgetragen werden. Beispielsweise wird Baumwolle vorwiegend dadurch bügelfrei gemacht,
daß die langen Cellulosemoleküle der Faser miteinander vernetzt werden, so daß die
Faser in einer
Form stabilisiert wird, die sie beim Tragen. und
Waschen beibehält. Beispiele von für diesen Zweck geeigneten chemischen Substanzen
sind Divinylsulfon, Carbamate, Formaldehydderivate usw.
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Ein gewebtes Zwischenfutter gemäß der Erfindung kann unelastisch oder
elastisch bzw. bügelfrei sein. Ein unelastisches Zwischenfutter wird gewöhnlich
dadurch erhalten, daß man Stärke und ein Gleitmittel aufbringt und dann den Stoff
zwecks Vermeidung der Schrumpfung mechanisch verdichtet. Auf ein elastisches Zwischenfutter
wird eine Steife aufgebracht, z. B. Polyvinylalkohol, eine reaktionsfähige Stärke,
ein Polyvinylacetat, sowie ein Vernetzungsmittel für Cellulose, z. B. Dimethyloläthylharnstoff,
Nielaminformaldehydharze, Harnstofformaldehyd-Kondensationsvorprodukte, Dioxyäthylsulfon
usw., damit das Zwischenfutter einläuft und bügelfrei wird.
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Es ist wesentlich, daß die schweißbare Substanz, die zur Bildung von
vorübergehenden wirksamen Klebstellen auf' die Fläche des Zwischenfutters aufgetragen
wird, bei Temperaturen zwischen etwa 660 und etwa 2320 C schmilzt. Ferner
ist es wesentlich, daß diese Substanz dem Zwischenfutter
selbst
oder dem Stoff, mit dem das Zwischenfutter vorübergehend verklebt wird, keine unerwünschten
Eigenschaften verleiht. Man kann im Rahmen der Erfindung beispielsweise jedes thermoplastische
Harz verwenden, das die genannten Eigenschaften hat. Derartige schweißbare Substanzen
sind beispielsweise Polyvinylacetate, Polyvinylalkohole, Polyviiiylchloride, Stärkeäther,
Polyacrylatharze usw. Bei Verwendung eines Stärkeäthers.muß zum -Schweißen natürlich
etwas Feuchtigkeit vorhanden sein. In der Praxis muß die schweißbare Substanz wasserlöslich
sein, da sie nicht-in dem Fertigprodukt bleiben soll und das Bekleidungsstück zum
Entfernen von unerwünschten Fremdstoffen gewaschen wird. Die schweißbare Substanz
wird am besten mit `Nasser -entfernt, weil dann die Substanz durch ein- oder zweimaliges
Waschen des Bekleidungsstückes entfernt werden kann. Je nach der Art des Bekleidungsstückes
und der Löslichkeit des Schweißmittels kann man natürlich auch andere Behandlungen
anwenden, beispielsweise die chemische Reinigung. Das schweißbare Bindemittel soll
den Stoffen keine Eigenschaften verleihen und darf aus diesem Grunde keine chemische
Reaktion mit den Fasern oder Fäden oder den Appreturen oder Bindemittel
eingehen,
die zu schädlichen Wirkungen führt.
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Wenn also schweißbares Mindemittel ein "hartes" Polymeri-.sat verwendet
wird, muß es einen diskontinuierlichen Oberflächenüberzug bilden. Ein hartes thermoplastisches
Harz .ist in fester Form und bei Zimmertemperatur eine spröde oder wenigstens elastische
Masse, so daß es einem Stoff eine gewisse Steifheit verleiht, auf den es in Form
eines kontinuierlichen Flächengebildes beträchtlicher Größe aufgetragen ist. Diese
Steifheit ist von der Dicke u-nd dem Ausmaß des Films und u. U. auch von der Art
des Harzes abhängig. Da das Bekleidungsstück, in dem das erfindungsgemäße Zwischenfutter
verwendet werden soll, vor dem Verkauf nicht gewaschen wird, bleibt das schweißbare
Bindemittel auf der Oberfläche des Zwischenfutters, bis sich das Bindemittel beim
Waschen auflöst. Ein schweißbares Bindemittel aus einem harten Polymerisat könnte
dem Fertigprodukt eine gewisse Steifheit verleihen, wenn das Bindemittel einen kontinuierlichen
Oberflächenüberzug bildet. Diese Steifheit ist unerwünscht, so daß der Absatz eines
solchen Fertigproduktes leiden würde. Ferner wäre ein kontinuierlicher Film durch
Waschen etwas schwieriger zu entfernen, so daß das Bekleidungsstück selbst
nach
mehrmaligem Waschen eine gewisse Steifheit beibehalten könnte.
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Wenn das vorübergehende wirksame Bindemittel aus einem weichen thermoplastischen
Harz oder einem weichen Polymerisat besteht, kann man auf eine oder beide Flächen
des Zwischenfutters einen kontinuierlichen Überzug auftragen, weil dieses Polymerisat
bei Zimmertemperatur keine ausgeprägte Härte und Sprödigkeit besitzt. Ob auf dem
Zwischenfutter ein kontinuierlicher oder diskontinuierlicher Überzug vorgesehen
wird, hängt daher mindestens teilweise von der gelvünschten Steifheit und der Art
des verwendeten Polymerisats ab. Das zur Bildung der vorübergehenden Schweißstellen
auf dem Stoff verwendete thermoplastische Harz muß bei Temperaturen im Bereich von
etwa 660 C und.etwa 232o C plastisch werden, weil die bekannten Schweißvorrichtungen
für Kunststoffe in diesem Temperaturbereich arbeiten. Ferner ist es wichtig, daß
durch das Auftragen des vorübergehend wirksamen Bindemittels Klebestellen an der
Oberfläche gebildet werden. Aus*diesem Grunde muß die Menge,
in
der dieses schweißbare Bindemittel in den Stoff eintritt, möglichst klein gehalten
werden. Das.Verfahren zum Auftragen des Bindemittels und dessen Viskosität sind
daher von größter Wichtigkeit.
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Zur Herstellung. des erfindungsgemäßen Zwischenfutters muß ein Stoff
bzw. eine Materialbahn aus Einzelfasern und/oi-der Fäden aus natürlichem oder synthetischem
Material hergestellt werden, wobei die Fasern bzw. Fäden mechanisch oder vorzugsweise
chemisch gebunden sind. Wenn die erforderliche Bindung mit Hilfe einer chemischen
Substanz erzielt wird, kann diese so ausgewählt werden, daß sie das Zwischenfutter
auch bügelfrei macht. Es kann jedoch erwünscht sein, den Stoff bzw. die Materialbahn
zu diesem Zweck einer eigenen Behandlung zu unterwerfen. Danach wird die wasserlösliche
thermoplastische Substanz zur Bildung der vorübergehend wirksamen Klebestellen auf
mindestens eine Oberfläche des Stoffes aufgetragen, so daß auf dessen Oberfläche
mehrere diskrete Klebestellen gebildet werden, die bei einer Temperatur in dem Bereich
von etwa 66o C bis etwa 2320 C plastisch werden.
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Die schweißbare Substanz kann in einem Strömungsmittel
auf
den Stoff gespritzt werden, oder es kann eine Dispersion von Teilchen der schweißbaren
Substanz auf die Oberfläche des Stoffes aufgebracht und dann das Dispersionsmittel
entfernt werden.. Nian kann den Überzug auch im Rotationstiefdruck herstellen.
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Beim Auftragen: aus einer Dispersion müssen die festen Teilchen der
schweißbaren Substanz so klein sein, daß sie in Suspension bleiben:, aber so grab,
daß sie. einen diskontinuierlichen; Oberflächenüberzug bilden, Die Feststoffteilchen
missen daher durch ein U.S, Standard-Sieb Nr. ?0 mit Sieböffnungen von 0,59 mm hindurchgehen
und von einem U.S. Standard-Sieb Nr. 70 mit_Sieböffnungen_ von 0,21 mm zurückgehalten
werden.
| Beim Auftragen in einer Flüssigkeit muß diese bei Nies- |
| sung auf einem iaVF-Brookfield-Viskosimeter bei-30 U/min |
| mit einer Spindel Nr. 2 eine Viskosität von etwa
250 bis |
| etwa 500 Centipoise pro Sekunde haben, damit eine |
| gleichmäßige Dispersion der Teilchen in der flüssigen |
| Phase gewährleistet und ein Absetzen verhindert wird. |
| Beim Auftragen auf die Materialbahn aus einer flüssigen |
| I)i:,i,er,Ä;ion wird ein. gleLchrnäßiger, diskontinuierlicher |
| Oberflächenüberzug infolge der Viltrie:rwirkung der |
| Materialbahn erhalten, welche die flüssige Phase des |
Systems absorbiert:, so daß die dispergierten Teilchen in einheitlicher
Verteilung auf einer Oberfläche der Materialbahn zurückbleiben. Die auf diese Weise
gebildeten Klebestellen stehen von der Oberfläche des Zwisxchen-Futterstoffes so
weit vor, daß eire genügende Berührung zwischen diesen Klebestellen und dem Stoff
gewährleistet wird, an dem sie vorübergehend kleben sollen, so daß bei genügender
Erhitzung Klebestellen von genügender Berührungsfläche und aus einer genügenden
Menge Berührungsmaterial vorhanden sind, welche die erforderliche Festigkeit der
Klebverbindung gewährleisten.
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Wenn die schweißbare Substanz in eire Flüssigkeit aufgespritzt wird
und diese Flüssigkeit Wasser ist, wird beim Spritzen ein Teil des Wassersaerstäubt,
so daß die schweißbare Substanz ausfällt und daher nicht-in das Zwischenfutter-
eintreten kann, sondern einen Oberflächenüberzug bildet. Man kann auch trockene
Körner der schweißbaren Substanz durch Schütteln oder auf andere Weise auf die Oberfläche
des Zwischenfutters auftragen und dann durch Erhitzen mit dem Stoff verkleben.
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Bei der Herstellung eines erfindungügemäßen Zwischenfuttern
in
Form eines Vliesstoffes können Einzelfasern synthetischen und/oder natürlichen Ursprungs
zur Bildung eines Vlieses von miteinander vermengen-und verflochtenen Einzelfasern
verwendet werden. Vorzugsweise verwendet man ein Einzelfasergemisch, das zu etwa
35 % aus Nylon und zu etwa 65 o aus Kunstseide besteht. Die Nylonfasern verleihen
dem Vliesstoff Elastizität und Einreißfestigkeit. Die Kunstseide trägt zur Weichheit
des Vliesstoffes bei und bildet einen wirtschaftlich vorteilhaften Füllstoff. Dies
sind wünschenswerte Eigenschaften. Bei Verwendung der beiden Faserarten in den vorstehend
angegebenen Anteilen werden die erwünschten Eigenschaften der Fasern ausgenutzt,
ohne daß eine Faserart im Übermaß vorhanden ist. Andere synthetische Fasern können
in verschiedenen geeigneten Anteilen oder ausschließlich verwendet- werden. Zu ihnen
gehören z. B. Polyvinylalkohol, Polyester, Polyacrylnitril, Polyamide usw., sofern
sie die gewünschte Zähfestigkeit haben. Dasselbe gilt für die natürlichen Fasern.
Die in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel verwendeten Kunstseidenfasern müssen
so stabilisiert werden, daß ihre Naßeigenschaften ihren Eigenschaften im trockenen
Zustand entsprechen, damit eine maximale-Maßhaltigkeit
im nassen
Zustand gewährleistet ist. Zu. diesem Zweck können die Kunstseidefasern durch einen
Zusatz von Formaldehyd oder bestimmten Formaldehydverbindungen vernetzt werden.
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Zum Binden des ganzen Systems wird dann ein geeignetes Bindemittel
zugesetzt. Geeignete Bindemittel sind beispielsweise selbstvernetztende Polyvinylacetate,
ebenso das nicht selbstvernetzende Polyvinylchlorid. In vielen Fällen wird ein Bindemittel
gewählt, das den Stoff bügelfrei macht. Derartige Bindemittel sind beispielsweise
Acrylharze, vernetzte Polyvinylacetat und vernetzte Polyvinylalkohole sowie andere
bekannte Bindemittel. Auch die Verfärbung muß berücksichtigt werden, so daß verschiedene
andere, sonst geeignete Bindemittel, z. B. synthetische Kautschukarten, nicht in
Betracht kommen. Es werden Bindemittel gewählt, die dem Stoff Elastizität, Einreißfestigkeit
und einen guten Griff verleihen. Bügelfreiheit können ebenfalls erwünscht sein.
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Die Materialbahn wird dann bei geeigneten Temperaturen getrocknet
und mit der schweißbaren Substanz versehen. Zu diesem Zweck wird die schweißbare
Substanz vorzugsweise
in Form von Granülen in einem Strömungsmittel
gegen mindestens eine Fläche der Materialbahn gedrückt, so daß ein diskontinuierlicher
Oberflächenüberzug erhalten wird. Man kann auch ein Rotationstiefdruckverfahren
verwenden, in dem geätzte oder mit einem Aufdruck versehene Walzen, auf denen eine
viskose flüssige Dispersion der schweißbaren Substanz vorhanden ist, mit mindestens.einer
Fläche der Materialbahn in Berührung gebracht werden, so daß die schweifbare Substanzunter
Bildung der zahlreichen, vorübergehend wirkenden Klebstellen aufgetragen wird. Es
ist nur wesentlich, daß der Oberflächenüberzug eine für die gewünschte Klebfunktion
genügende Anzahl von Klebestellen bildet. Vorzugsweise bedecken die Klebestellen
etwa 10 - 100 1, insbesondere 50 - "l5 Yo der überzogenen Fläche. Der Flächenanteil
der Klebestellen
| /ob |
| ist von der Art des Auftragens davon abhängig, ange- |
sichts der Beschaffenheit des Harze: ein kontinuierlicher Überzup erwünscht ist
oder nicht. Die diskreten Überzugs.flächen der schweißbaren Substanz können Jede
gewünschte Y'orm haben. Sie können rechteckig, quadratisch, rund, wulstförmig uuw.
oder unregelmäßig geformt Nein.
| Zur @le:r:; tellun; eirie.,3 1-nri:-,chenf'uL-ter; mit mehreren
voriiber- |
gehend wirksamen Klebestellen aus einer schweißbaren Substanz
wird eine gebundene Faserschicht gebildet, auf mindestens einer Fläche der Faserschicht
ein diskontinuierlicher Oberflächenüberzug aus vorübergehend wirksamen Klebestellen
gebildet, die aus einer schweißbaren, wasserlöslichen Substanz bestehen. Auf diese
Weise erhält man ein Zwischenfutter, das mit mindestens einem anderen Textilstoff
verklebt werden kann. Zur Bildung der Klebestellen kann man die schweißbare Substanz
in einem Strömungsmittel aufspritzen, aus einer flüssigen Dispersion ablagern oder
im Rotationstiefdruck auftragen. 1Vian kann das Zwischenfutter auch bügelfrei machen.
| Es wurde bereits vorstehend erwähnt, daß es bei der Her- |
| stellung von Bekleidungsstücken mit Zwischenfuttern, |
| die elastische Flächen von einer vorherbestimmten, dauernd |
| beibehaltenen Form bilden sollen, bit:her riotrverihp- ijar, |
| das Zwischenfutter mit einer Außenlage wenigstens läng |
| eines gemeinsamen Rande2 zu vernähen. Wenn die Ränder |
| umgelegt werden, damit sie nicht ausfransen können, |
| kann man diese Ränder wie bisher er::t umlegen und darin |
| nähen. *Wenn das auf-diese :dei:;e atl#.: dem Zwi:achenfu-tter |
und der Außenlage hergestellte Gebilde dann mit einer anderen
Außenlage oder dergleichen verbunden wird, beispielsweise bei der Herstellung von
Kragen oder Manschetten, so daß das Zwischenfutter die Zwischenlage eines Schichtkörpers
bildet, muß erneut am Rand genäht werden, um die Zagen des Schichtkörpers festzulegen.
Es sind daher wenigstens an einem Rand des Fettigprodukts übereinanderliegende Nähte
vorhanden, die dazu führen, daß sich auf der Außenseite des Kragens oder der Manschette
Kräuselfalten entlang von Linien
| fzu |
| bilden, die der Naht rechtwinklig sind. |
Erfindungsgemäß ist es zum Festlegen des Zwischenfutters oder von umgelegten Rändern
nicht notwendig, das Zwischenfutter an einer Außenlage anzunähen, Ferner wird erfindungsgemäß
ein. einheitliches Umlegen und Nähen gewährleistet, weil diese Arbeiten mit der
Maschine ausgeführt werden können. Die Bildung von Kräuselfalten auf der Außenseite
einer'Manschette, eines Kragens oder dergleichen infolge von übereinanderliegenden
Nähten wird ebenfalls stark herabgesetzt oder ganz vermieden.
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in den Figuren 1 bis
16 der Zeichnungen ist der Gegenstand
der
Erfindung anhand einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele dargestellt, welche nachstehend
im einzelnen näher beschrieben sind. Es zeigen: Fig. 1 eine Aufsicht auf einen Hemdkragen
bekannter Art; Fig. 2 und 2a Querschnitte durch den Kragen nach Fig. 1, entlang
der Linie 2-2 in Fig. 1;-Fig. 3 eine Aufsicht auf ein Zwischenfutter, das zugeschnitten
und zur Bildung des Halsbundes mit der oberen Zage des Kragens vernäht worden ist;
Fig. 4 eine Aufsicht auf den aus zwei Lagen bestehenden Gegenstand nach Fig. 3,
wobei der entgegengesetzte Längsrand des Halsbundes mit dem Zwischenfutter vernäht
worden ist und diese beiden genähten Ränder auf den Halsbund umgelegt worden sind;
Fig. 5 eine Aufsicht auf den Halsbund nach Fig. 4, jedoch in der erfindungsgemäßen
Ausbildung; Fig. 4a und 5a je einen Schnitt durch die Teile nach Fig. 4 bzw. 5 entlang
den Linien 4a-4a in Fig. 4 bzw. 5a-5a in Fig. 5;
Fig. 6 im Querschnitt
einen Kragenoberteil und einen Halsbund gemäß der Erfindung; Fig. 7 eine Aufsicht
auf eine übliche Hemdmanschette, wobei zur Darstellung des Zwischenfutters ein Stück
des Oberstoffs weggeschnitten ist; Fig. 8 einen Schnitt durch die Manschettenach
Fig. 7 entlang der Linie 8-8 in Fig. 7; Fig. 9 eine Aufsicht auf das Zwischenfutter,
das mit der Außenlage einer Manschette vernäht und umgelegt ist; Fig. 10 eine Außenlage
einer Manschette mit einem Zwischenfutter gemäß der Erfindung; Fig. 11 einen Schnitt
durch die Manschette nach Fig. 7 entlang der Linie 8-8 der Fig. 7,
jedoch in der erfindungsgemäßen Ausführung; Pig. 12 eine Aufsicht auf die untere
Lage der Manschette mit umgelegtem Rand;
| h'ä!r. 1 ? einen lchnit t durch. die Manschette nach
Fig. 12 |
| entlang der Linie 1 ;-1 ; |
Fig. 14 eine Aufsicht auf eine erfindungsgemäße Manschette mit
der oberen und unteren Zage und dem Zwischenfutter; Fig. 15 einen Schnitt durch
die Manschette nach Fig. 14 entlang der Linie 15-15; Fig.
16 einen Teil eines
erfindungsgemäßen Zwischenfutterstoffes. In Fig. 1 sind der Kragenoberteil A und
der Halsbund B durch eine Naht 1 miteinander verbunden. In den beiden Teilen A und
B weggeschnittene Teile lassen das Zwischenfutter 2 erkennen, das mit der oberen
Lage 3 des Kragenoberteils A vernäht ist, sowie das Zwischenfutter 2,
| das mit der oberen Zage 4 des Halsbundes B vernäht ist. |
| loberteil |
| Der Kragen /Z besteht aus drei Zagen, deren mittlere das |
Zwischenfutter 2 ist. Die obere Zage 3 liegt frei, wenn der Kragenoberteil längs
der Linie C-8 umgelegt ist. Die untere Zage 5 des Kragenoberteils- liegt infolge
des Umlegens normalerweise nicht frei und bildet. die andere Seite des Kragenoberteil:.
In dem ausgeschnittenen Teil kann man einen Teil der unteren Zage 5 de"-; Kragenoberteilen
sehen, die mit dem Zwischenfutter 2 vernäht und
über das Zwischenfutter
umgelegt ist. Die obere Lage 4 des Halsbundes berührt den Hals des Trägers. Die
untere Zage 6 bildet die entgegengesetzte Seite. In dem ausgeschnittenen Teil ist
erkennbar, daß die untere Zage mit dem Zwischenfutter 2 des Halsbundes vernäht und
über das Zwischenfutter umgelegt ist. Nan erkennt Kräuselfalten längs zahlreicher
Linien 7 in. der oberen Zage 3 des Kragenoberteils und der oberen Zage 4 des Halsbundes.
Die in Fig. 1 gezeigte Ausbildung eines Kragenoberteils und eines Halsbundes ist
für den Stand der Technik charakteristisch.
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Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1., wobei
die verschiedenen Zagen nur durch je eine Linie dargestellt sind. Nian erkennt die
Innennaht, die das Zwischenfutter-2 mit der oberen Lage 3 des Kragenoberteils A
verbindet, sowie die Naht 10 längs des ganzen Randes des Kragenoberteils. Ebenso
ist die Innennaht erkennbar, welche die obere Zage 4 des Halsbundes mit dem Zwischenfutter
2 verbindet, sowie die Naht 1, die zur Verbindung des Halsbundes B mit dem Kragenoberteil
A dient. Fig. 2a ist eine ähnliche Darstellung wie Fig. 2, doch ist hier jede Zage
schraffiert gezeichnet.
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Gemäß Fig.. 3 ist die obere Lage 4 des Halsbundes B in
bekannter
Weise durch die Naht 9 mit dem Zwischenfutter 2 verbunden. Diese Naht wird auf der
Maschine bei manueller Führung hergestellt. Da der Faden durch die Nähmaschine und
die manuelle Führung eine Zugspannung erhält, ist die Naht nicht gleichmäßig. :Beispielsweise
geht die Naht 9 in der Mitte des Längsrandes gerade eben noch durch die obere Zage.
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Fig. 4 zeigt die obere Lage und die Zwischenlage nach Fig. 3, doch
ist in Fig. 4 die obere Zage 4 an ihrem anderen Längsrand-mit dem Zwischenfutter
2 vernäht und sind beide Längsränder umgelegt worden, ehe die untere Lage des Halsbundes
angebracht wird. Dieser bekannte Vorgang wird als Steppen bezeichnet, und bisher
ist_er unbedingt erforderlich. Erfindungsgemäß entfällt das Steppen. Es sei erneut
auf die Ungleichmäßigkeit der Naht 9 und der Falte an jedem Längsrand hingewiesen.
| Fig. 4a zeigt in einem Schnitt nach der Linie 4a-4a |
| der Fig. 4, wie die umgelegten und vernähten Längsränder |
| der oberen Zage und des Zwischenfutters- nach Fig. 4 aus- |
| einanderklaffen, weil das Umlegen zu einem unnatürlichen |
| führt |
| Zustand gele4tet hat, in dem der Stoff Beanspruchungen |
| unterworfen und verzogen ist. B& Umlegen eines Gebildes |
aus mehreren übereinanderliegenden Stofflagen setzen alle Zagen
dem Umlegen einen Widerstand entgegen und trachten, in eine natürliche Stellung
zurückzukehren. Alle Zagen mit Ausnahme der ersten müssen über eine andere Zage
umgelegt werden, wobei sie Beanspruchungen unterworfen und verzogen werden müssen,
wenn die gemeinsamen Ränder der Zagen übereinanderliegen sollen. Jede folgende Zage
muß dann über eine weitere der anderen Zagen umgelegt werden. Man erkennt ohne weiteres,
daß die Ränder aller Zagen nicht längs ein und derselben Linie liegen können. Ferner
trachtet jeder zu der Buglinie parallele Rand, zu der Buglinie zurückzuwandern,
damit diese Beanspruchungen beseitigt werden. Dieser Vorgang tritt bei der Herstellung
von Kragen und Manschetten auf, wo mehrere übereinanderliegende Ränder umgelegt
und vernäht werden. Zum@Festhalten der umgelegten Ränder in dem umgelegten Zustand,
damit die Falte nicht aufgeht (Fig. 4a), ist bisher nur das Nähen bekannt. Es bestand
bisher auch keine Möglichkeit, das Zurückwandern des Randes der äußeren Lage zu
der Buglinie hin zu verhindern. Das Nähen wär dazu nicht geeignet, weil der Faden
den Stoff nur an einem Punkt und infolge der Porosität des Stoffes nicht genügend
festhält.
Infolge des Zurückwanderns des Stoffes sind die oberen Zagen der umgelegten Stoffe
locker, so daß in Manschetten und Kragen, die mit bekannten Zwischenfuttern und
Verfahren hergestellt worden sind, die Bildung an Knickstellen oder Kräuselfalten
begünstigt sind. Erfindungsgemäß werden diese Nachteile beseitigt, weil die Stofflagen
vor dem Umlegen mit Hilfe der Klebestellen des Zwischenfutters fest zusammengehalten
werden und nach dem. Umlegen alle Ränder beider Stofflagen längs der gemeinsamen
Randlinien miteinander in Berührung bleiben und die einzelnen lagen nicht zurückwandern
können. Fig. 5 zeigt ähnlich wie Fig. 4 eine obere Lage und ein Zwischenfutter,
doch ist dieses Zwischenfutter 2a gemäß der Erfindung ausgebildet (siehe Fig. 16).
Die Falten an den Längsrändern sind durchwegs einheitlich. Nähen ist nicht erforderlich,
weil mit Hilfe der vorübergehend wirksamen Klebestellen 20 des erfindungsgemäßen
Zwischenfutters 2a dieses mit der oberen Lage 4 verklebt ist. Das Umlegen der Längsränder
wird ebenfalls durch die erfindungsgemäßen Klebestellen 20 verbessert, weil das
Zwischenfutter an diesen Stellen vorübergehend mit sich selbst verklebt wird, so
daB ein vollständiges Umlegen
gewährleistet wird, da die umgelegten
Ränder satt an dem Hauptteil des aus der oberen Zage und dem Zwischenfutter bestehenden
Gebildes anliegen. Die erfindungsgemäß erzielten Vorteile gehen ohne weiteres aus
der Fig. 5a hervor, die einen Querschnitt nach der Linie 5a-5a zeigt.
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Fig. 6 zeigt einen Querschnitt nach der Linie-2-2 der Fig. 1, jedoch
mit einem Zwischenfutter 2a gemäß der Erfindung. Es sind nur eine Außennaht 10a
längs des Randes des Kragenoberteils (entsprechend der Naht 10 in Fig.:1) und die
Außennaht 1a zum Verbinden des Kragenoberteils mit dem Halsbund vorgesehen. Dagegen
sind keine Innennähte vorhanden. Fig. 7 zeigt eine Aianschette bekannter Art. Die
obere Zage 11 der Manschette ist weggeschnitten, damit das Zwischenfutter 12 erkennbar
wird. Die untere Lage 13 der Manschette, ihre obere Lage 11 und das Zwischenfutter
2 sind durch eine Außennaht 14 miteinander verbanden. An der Manschette ist ein
Knopf 15 angenäht. Die Manschette ist durch eine Naht 17 mit dem Hemdärmel 15 verbunden.
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Entsprechend der vorstehenden Besprechung des Kragenober- .
teils
und des Halsbundes zeigt Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie 8-8 der l'ig. 7. Durch
eine Innennaht 18 mußte die obere Zage 11 der IGlanschette mit dem Zwischenfutter
12 verbunden werden. Es ist die Außennaht 14 erkennbar, welche die drei Zagen der
Manschette an dem äußeren, der Hand des Trägers zunächstliegenden Ende der Manschette
| verbindet. Die Naht 17, welche die Manschette mit dem |
| Ärmel 16 verbindet, ist ebenfalls gezeigt. Fig. 9 zeigt, |
wie bisher zur Herstellung der I"'anschette nach Pig. 7 die obere Zage mit dem Zwischenfutter
verbunden wurde. Die obere Zage 11 der Manschette wird an allen vier Rändern durch
eine Naht 18 mtt dem Zwischenfutter 12 verbunden. Es ist gezeigt, daß alle vier
Ränder des so erhaltenen Gebildes über das Zwischenfutter 12 umgelegt sind. Die
Nähte und die Falten sind ungleichmäßig dargestellt, weil beide mindestens teilweise
nicht mit handbedienten Maschinen hergestellt werden und in der Regel nicht gleichmäßig
sind.
| Bei Verwendung des erfindungsgemäßen Zwischenfutters 2a |
| (siehe Fig. 16) erhält man ein in Fig. 10 gezeigtes Ge- |
bilde aus einer oberen Zage und einem Zwischenfutter. Dieses Gebilde besitzt keine
Nähte, sondern die obere Zage 11 ist mit dem Zwischenfutter 2a durch die vorüber-
| gehend wirksamen Klebestellen 20 des Zwischenfutters 2a |
| verbunden. Diese Klebestellen 20 halten das Zwiächenf'utter |
auch auf sich selbst fest, so daß mit Hilfe von Maschinen eine
gleichmäßige Falte hergestellt werden kann, deren umgelegter Rand nicht von dem
Rest des Gebildes wegklafft (siehe Fig. 4a und 5a). I3eiVerwendung einer oberen
Lage und eines Zwischenfutters nach Fig. 10 in einer Manschette
| nach fig. 7 zeigt ein Querschnitt nach der Linie 8-8, daß |
| Innennähte nicht notwendig waren. |
| Zum besseren Verständnis der Herstellung der Manschette |
| zeigt Fig. 12, wie die untere Lage 13 der Manschette auf |
| .steii'es Papier 19 gelegt wird, so daß die Ränder umgelegt |
| werden können und die Falte iin wesentlichen bestehen bleibt. |
| @Luf diese Weise bleibt die untere Lage in der ,Stellung, |
| in der sie mit dem in Fig. 9 oder Fig. 10 gezeigten Gebil- |
| de au., einer oberen Lage und einem Zwischenfutter verbunden |
| wird. tt'ig. 1 zeigt einen Querschnitt nach der Linie 13-13 |
| der Fig. 12. 1i'.ig. 14 zeigt die obere Lage und das Zwischen- |
| futter nach fig. 10 und die in bekannter 'Weise damit ver- |
| nähte untere Lage 13 der Vig. 12. Dabei liegen die obere |
| Hage 1 1 und die untere Lage 1-") müt ihren äußeren
Flächen |
| aneinander. Ui_e hlanserie t te rnu12 rla@ier auf.' einen spatenför- |
| migen Halter ge:,parint werden, der irrt wei@eritlichen dieselben |
| E1t@inE:,:;urirferi riet, vrie di(1 lrlariucriette, damit deren
oberer |
| itand I) nach .iririeri eeclrückt @erdc:n kann und dadurch
die |
| El,uiseril'1_ächc:ri rlaf:ri iririF:ri r;E,l;c:hrt,rverdc:ri
. Der e i nwürt,:gekehrte |
Rand wird straffgehalten, damit zwischen der oberen und der unteren
Zage der Manschette ein gleichmäßiger Rand vorhanden ist. Infolgedessen ist die
Innennaht 14 dem Verschleiß ausgesetzt und in der Manschette eine schwache Stelle
vorhanden. Damwird die Manschette erneut läng; des Randes D vernäht, so daß die
Ränder der kanschette festgelegt werden.
-
Durch die Erfindung werden die Innennähte 14 und 18 überflüssig. Ferner
braucht man bei der Herstellung der Lanschette nicht die beiden äußeren Flächen
aneinanderzulegen, weil das Material der Manschette jetzt umgelegt und in der umgelegten
Stellung festgehalten werden kann.
-
Fig. 15 zeigt einen Querschnitt nach der Linie 15-15 der Fig. 14.
-
Fig. 16 zeigt einen Abschnitt des erfindungsgemäßen schenfutters.
Dieses ist ein Gewebe, kann aber auch au-Einzelfasern bestehen, die einen Vliesstoff
bilden. Das
| erfindungsgemäße Zwischenfutter besitzt diskontinuierliche |
| Klebestellen 20 aus einer Substanz, deren chemische Zu- |
| sammensetzung erfindutigsgeaiä(3 ausr=;ew@ihlt i:; t . Die
Klebe- |
| s tellern 20 :sind :;clivieii3bar und bilden ite.llerl, d i_e
ein |
| vorübergehendes Verkleben de:; GYri:@c:lieiifutters 2a mit |
| ei.rielci anderetl Utof.f oder des @wi@;chc:iifuttera @a mit
eitiecci |
umgelegten Teil desselben Zwischenfutters bewirken. Das Bindemittel
löst sieh beim Waschen leicht auf, wodurch die Klebestellen 20 verschwinden.
-
Die Erfindung schafft neuartige Verfahren zur Herstellung von kanschetten,
Kragen und dergleichen unter Verwendung von erfindungsgemäßen Zwischenfuttern. Dabei
wird ein verbessertes Produkt erhalten. Verschiedene bisher angewendete Nähvorgänge
entfallen ebenso wie die damit hergestellten Nähte, die in dem Endprodukt stören.
Wenn man beispielsweise in einem Halsbund flach Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Zwischenfutter
2a verwendet, braucht man nur die obere Zage q: und das Zwischenfutter 2anach Fig.
3 zuzuschneiden und übereinanderzulegen. Danach werden die Längsränder des Zwischenfutters
2a und der oberen Zage über das Zwischenfutter umzulegen und durch Erhitzung die
verschiedenen Klebestellen 20 des Zwischenfutters miteinander und/oder dem Zwischenfutter
verklebt. Man legt dann die untere Zage 6 des Halsbundes auf ein Stück aus steifem
Papier und legt sie um, wie dies für die untere Zage 1,3 der Manschette in Fig.
12 und 13 dargestellt ist und anhand dieser Figuren beschrieben wurde. Das Papier
hält die Falte der unteren Lage 6 fest. Ohne das Papier oder ein anderes Material
zum Festhalten der Falte könnte die
untere Zage 6 nicht wirksam
umgelegt werden. Danach wird der Kragen A mit jenem Längsrand, der an dem Halsbund
B befestigt irerden soll, zwischen das aus der oberen Zage und dem Zwischenfutter
bestehende, umgelegte Gebilde einerseits und die untere Zage 6 andererseits eingeführt,
worauf das Papier von der unteren Zage 6 entfernt wird und die Teile durch die Naht
1a (Fig. 6) miteinander verbunden werden. Der Kragenoberteil A kann in derselben
Weise hergestellt werden.
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Erfindungsgemäß wird eine Manschette mit einem erfindungsgemäßen Zwischenfutter
2a ähnlich hergestelt wie ein Halsbund oder ein Kragenoberteil. Zunächst werden
das Zwischenfutter und die obere Zage 11 der Manschette übereinandergelegt. Alle
vier Ränder des so erhaltenen Gebildes werden dann umgelegt und geschweißt, so daß
die Klebestellen 20 des Zwischenfutters 2a (Fig. 16) verkleben. Klan erhält ähnlich
wie in Fig. 10 ein Gebilde aus einer oberen Zage und einem Zwischenfutter. Danach
wird die untere Zage 13 der Manschette auf ein steifes Material, beispielsweise
steifes Papier 19, gelegt und an allen vier Rändern umgelegt (Fig. 12). Dadurch
werden die Falten der unteren Zage festgelegt. Zum Verbinden der unteren Zage mit
der oberen Zage und dem
Zwischenfutter wird das Papier von den
entsprechenden Rändern der unteren Lage entfernt und werden die drei Lagen der Manschette
an einem Längsrand und zwei Seitenrändern durch die Naht 14 miteinander verbunden.
Dies ist. in den Figuren 7 und 11 gezeigt. Jener Längsrand der aus der oberen Zage
und dem Zwischenfutter bzw. der unteren Zage und dem Papier bestehenden Gebilde,
an dem diese nicht miteinander verbunden sind, wird nach dem Einführen des Ärmels
16 zwischen diese beiden Gebilde durch eine geeignete Naht 17 festgelegt.
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In den beiden vorstehend beschriebenen und anderen Fällen werden das
in heißem Wasser lösliche Bindemittel und die von ihm gebildeten Klebestellen beim
normalen Waschen des fertigen Gegenstandes entfernt.
| Die Erfindung wird weiter in den nachstehenden Ausfüh- |
| rungsbeispielen erläutert. |
| Bei£i e1 1 |
| Zur ffers bellung eines schweij3baren Zwischenfutters |
| auN U1 e@"; tu l'.f wird eine Materialbahn aus einem Einzel- |
| f'asex-i-;ein:,#ich geschaffen, das auL; 65 `jü Kunstseide-Stapel- |
fasern und 35 ;ä Nylon-Stapelfasern, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Fasern der Materialbahn, besteht. Dieses Fasergemisch wird in eine Vorrichtung
zur Herstellung eines Wirrfaservlieses gegeben, wobei ein isotropes Faservlies hergestellt
wird. Das Vlies wird in einer Imprägniervorrichtung mit Elvanol 72-60 vorgebunden.
Elvanol 72-60 ist eine Polyvinylalkohollösung, die von der Pirma E. I. du Pont de
Nemours & Company verkauft wird. Nach dem Trocknen bei 1210 C erhält man einen
Rückstand von
0,76 g Alkoholfeststoffen pro m2. Danach wird das Vlies mit
HA-8 gebunden. Dies ist ein selbstvernetzendes Acrylharz, das von der Firma Rohm
& Haas verkauft wird. In das Foulardbad wird ein methyloliertes Alkylharnstofformaldehydharz,
beispielsweise Rhonite R-1 (verkauft von Rohm & Haas) gegeben, damit eine Vernetzung
innerhalb der Kunstseide und infolgedessen eine Stabilisierung derselben erzielt
wird. Das HA-8 und R-1 enthaltende Bad hat einen Feststoffgehalt von 23 w und wird
von der vorgebundenen Bahn in einer Menge von 200 % des rasertrockengewichts aufgenommen.
Man erhält einen Rückstand von trockenem Bindemittel in einer Menge von 43 %, bezogen
auf das Fasertrockengewicht.
-
Durch eine Nachbehandlung wird auf den Oberflächen der
fertigen
Materialbahn ein diskontinuierlicher Oberflächenüberzug aus einem wasserlöslichen,
schweißbaren Harz gebildet. Mit Hilfe einer Rotationstiefdruckwalze Nr. 30-RO-RS
(hergestellt von der Firma Eastern Engraving Company) wird ein schweißbares Harz,
z. H. Resyn 32-0201 (eine von der National Starch Company hergestellte Polyvinylacetat-Dlischpolymerisatemulsion
mit einem Feststoff-Behalt von 55 %) in einer solchen Menge aufgetragen, dass nach
dem Trocknen ein Rückstand von 7,8 g/m2 verbleibt. Die Walze Nr. 30 besitzt pyramidenstumpfförmige
Taschen mit einer Tiefe von 0,23 mm. Die schweißbare Substanz hat einen pH-Viert
von etwa 4,0 und bei IViessung mit einem ZVF-Brookfield-Viskosimeter mit der Spindel
Nr. 3 bei 60 U/min eine Viskäsität von 2400 Centipoise pro Sekunde. Das Harz ist
natürlich in. heißem Wasser löslich. Der überzogene Stoff wird über einen Schrägförderer
einer Trokenmaschine mit übereinanderliegenden Zylindern zugeführt und läuft in
Schlangenlinien um die Zylinder herum. Die Trockenzylinder werden auf etwa 104
0
C gehalten. Der Erweichungspunkt des Harzes muß etwas höher liegen. Zum Verfestigen
des thermoplastischen Harzes und um ein Kleben zu verhindern wird der Stoff abgekühlt,
dann aufgebaumt und zum Überziehen der anderen Seite des Stoffes erneut der Behandlung
unterworfen.
Das fertige Zwischenfutter zeichnet sich durch Maßhaltigkeit,
Elastizität, hohe Farbbeständigkeit und Bügelfrei-
| heit aus. Es hat einen guten Griff und ist durch den |
| der |
| diskontinuierlichen Überzug aus schweißbaren bubstanz |
nicht beträchtlich versteift worden.
Beispiel 2 ` Gemäß Beispiel 1 wird ein
Vlies hergestellt, mit Alkohol vorgebunden und getrocknet. Dem Überzugsgemisch aus
HA-8 und R-1 wird in einer Menge von 1/2 l des Maßgewichts des Bindemittels ein
Peptisator zugesetzt, und :war Tamol 850, eine von der Firma Rohm & Haas verkaufte
30-Age Lösung eines Natriumsalzes eines carboxylierten Polyelektrolyten. Ferner
werden Aquap"rint-Grau 3B (ein von der Firma Interchemical Corporation verkauftes
graues Pigment) und Aquablack K (ein von der Firma Columbian Carbon Company verkaufter
Ruß) in solchen Mengen zugesetzt, daß eine holzkohlengraue Färbung erzielt wird.
Dem Bindemittelansatz wird in einer Menge von 10 l# des Maßgewichtes desselben Gelva
V-100 (ein von der Firma Shawinigan Resin Corporation verkauftes, granuliertes Polyvinylacetat-Homopolymerisat)
zugesetzt. Dieses Granulat hat eine solche Korngröße, daß es durch ein U.S.Standard-Sieb
Nr. 30 hindurchgeht und von einem
Lt.S. Standard-Sieb Nr.
70 zurückgehalten wird. Das Gemisch-wird auf eine Viskosität von 250 - 500
Gentipoise pro Sekunde (bei Messung mit einem DVF-Brookfield-Viskosimeter mit einer
Spindel Nr. 2 bei 30 U/min) eingestellt. Die vorgebundene Vlies wird durch den Foulardgeführt,
in dem das angegebene Gemisch in der in Beispiel 1 angegebenen Menge aufgetreagen
wird. Gleichzeitig mit dem Auftragen der Bindemittelfeststoffe wird auf die eine
Seite des Stoffes das Granulat in einer solchen Venge aufgetragen, daß das Trockengewicht
um y, 7 g/m2 zuniinint. Der gebundene und mit deal Überzug versehene Ütoff wird,
dann nach Beispiel 1 getrocknet und gehärtet. Das fertige Zwischenfutter zeichnet
sich durch Maßhaltigkeit, Elastizität, gute Yarbbeständigkeit und gute Bügelfreiheit
aus und besitzt einen, in: heißem Wasser löslichen, latent schweißbaren Öberflächenüberzug.
| Beispiel ? |
| Auf ein 101,6 cm breite:, gebleichtes: Baumwollgewebe |
| mit einem Gewicht von 117 g Pro laufenden Meter und |
| einer ll'adendichte von 17,3 x 1527 Fäden pro
cm wird |
| durch AufI#..Iotr2.f:rL eines geeigneten Cemiseklebügelfrei |
und krumpffrei gemacht. Dieses Gemisch enthält 76 g Pigment-Küpenfarbstoff,
1:09 kg reaktionsfähige Stärke, 136 kg Permafresh 197 (ein von der Firma SVarwick
Chemical verkauftes Vernetzungsmittel für Celüzlose) und 34 kg Magnesiumchloridhexyhydrat
in 50-%iger Lösung sowie Wasser zum Auffüllen auf
870 1. Die Flüssigkeitsaufnahme
wird auf etwa 100 Gewichtsprozent des cellulosehaltigen Gewebes eingesteht. Dieses
wird in einem Klemm-Spannrahmen auf die ursprünglichen Trockenmaße gespannt und
etwa 5 I11inuten lang bei einer Temperatur von 121o C getrocknet. Das Härten erfolgt
durch eine Behandlung von 2 1/2 Minuten bei 1630 C . Das behandelte Gewebe wird
dann leicht in Wasser gewaschen, das ein Detergens und ein mildes Alkali enthält,
damit der Katalysator und nicht umgesetztes Formaldehyd entfernt werden. Danach
wird erneut getrocknet. Zum Auftragen des schweißbaren Überzuges wird eine rotierende
Spritzeinrichtung mit einer Binks 8-üpritzpistole verwendet, der ein Spannrahmen
nachgeschaltet ist. Durch diese Anordnung wird das Gewebe zweimal geführt, wobei
auf je eine Seite des bügelfreien Zwischenfutterstoffes ein Überzug aufgetragen
wird. Zur HerstelUng der schweißbaren Substanz werden 4,53 kg Holzzellstoff als
inertes Streckmittel zu 227 kg Resyn 25-2243 (ein von der Firma Hational Starch
Company.verkauftes
Polyvinylacetat-Copolymerisat) zugesetzt. Das gespritzte Harz bildet einen gleichmäßigen
Überzug aus diskreten Teilchen, so daß nach dem Trocknen bei 121° C die Harzfeststoffe
25 jo des Trockengewichts@des Substrats betragen.
-
Das behandelte und mit einem Spresso-Hemdenstoff verbundene Gewebe
wurde in einer Reece-Faltmaschine geprüft, die auf 116o C erhitzt war. Dabei betrug
die Verweilzeit zwei Sekunden und der Druck 4,55 atü. Die behandelten Gewebe
hielten den Hemdenstoff in der zum Nähen erforderlichen Stellung. Der schweißbare
Überzug führte nicht zu einer Versteifung der fertigen Manschette. Beim ersten Waschen
des fertigen Hemdes wurde das schweißbare Harz aus dem Hemd entfernt. Beispiel
4
Auf ein 4200 Shapewell W-R-Gewebe (ein von der Firma Chicopee Manufacturing
Company erzeugtes Zwischenfuttergervebe) wird auf beiden Seiten unter Verwendung
einer Binks-Handspritzvorrichtung, Modell 62 unter einem Luftdruck von 2,8 atü und
einem Flüssigkeitsdruck von 1,4 atü ein flüssiges Gemisch gespritzt, das eine schweißbare
Substanz
enthält. Das Gemisch enthielt 71 j Wasser, 25 % Resyn 25-2243 (eine von der Firma
Mantional Stärch Company verkaufte, innenplastifizierte Polyvinylacetatemulsion
mit einem Feststoffgehalt von 55 %) und 4 ö Cab-O-Sil (M-5), ein von der Firma Cabot
Corporation verkauftes, pyrogenes Siliciumdioxyd mit einer Teilchengröße von 0,015
Mikron. Zur Herstellung dieses Gemisches wird das Bab-O-Sil in etwa der Hälfte des
Wassers dispergiert. Dann werden das restliche Viasser und das Resyn-25-2243 unter
leichter Bewegung zugesetzt. Durch Trocknen des Zwischenfutters wird das Wasser
entfernt.
-
Der auf jeder Seite verbleibende, trockene Rückstand betrug etwa
12,5 ja des ursprünglichen Gewichts des Zwischenfuttergewebes. Die schweißbare
Substanz tritt im wesentlichen nicht in das Zwischenfutter ein. Das Verschweißen
des Zwischenfutters mit einem bügelfreien Hemdenstoff erfolgt bei 143o C nach zwei
Sekunden und bei 1600 C nach zwei Sekunden. Auf diese Weise werden die Vorteile
der Erfindung erzielt.
-
Im Rahmen des Erfindungsgedankens sind zahlreiche verschiedene Ausführungsformen
möglich.