DE1608300B2 - Beschickungsvorrichtung für Schachtofen, inbesondere Hochöfen - Google Patents
Beschickungsvorrichtung für Schachtofen, inbesondere HochöfenInfo
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Description
ehe und wirtschaftliche Weise zu lösen. Erfindungsgemäß
wird dies dadurch erreicht, daß der Verteilertrichter vertikal bewegbar ist, und daß die kleine Glocke mit
einem Verschleiß- und Schutzorgan ausgestattet ist, das dem Verteilertrichter als beweglicher Boden dient, wobei
der Verteilertrichter sich mit seiner Unteiseite auf diesem Boden abstützt, der seinerseits mittels eines
sphärischen Anschlages an einem Bund aufgehängt ist, von dem jede Verschiebebewegung kraftschlüssig mit
derjenigen der kleinen Glocke erfolgt.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann man den Verteilertrichter unabhängig von den beiden Glokken
drehen, was eine erhebliche Vereinfachung der Dichtungen ermöglicht. Eine den Trichter umgebene
Dichtung tritt nur noch beim Absenken der kleinen Glocke in Funktion und kann im äußersten Falle sogar
fortgelassen werden. Weiterhin ist die Dichtung, gegen die sich die kleine Glocke in ihrer oberen Stellung abstützt,
nicht mehr dem Verschleiß ausgesetzt, wenn die Charge abwärts gleitet. Da außerdem die kleine Glocke
nicht relativ zur großen Glocke verdrehbar zu sein braucht, ist auch die Dichtung bei der Aufhängevorrichtung
für die Glocken vereinfacht, da sie lediglich noch einer relativen vertikalen Verschiebung der beiden
Glocken Rechnung tragen muß. Auf die sonst erforderliche Gewichtsbelastung des Verteilertrichters kann
weitgehend verzichtet werden, weil der auf die Innenfläche der kleinen Glocke wirkende Druck vom Rahmen
des Hochofens aufgenommen werden kann.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird der Verteilertrichter noch mit einer Gewichtsausgleichvorrichtung
versehen.
Weiterhin wird der Boden zweckmäßig in Form eines Konus mit nach oben gerichtetem Kegel ausgebildet,
wobei er eine maximale radiale Abmessung hat, die kleiner als diejenige der kleinen Glocke ist. Der
untere Abschnitt des Bodens hat zweckmäßig ein Ablenkelement in Form eines Abweisers, dessen Konizität
in gleicher Richtung leicht größer als diejeniege des übrigen Bodens ist.
In hochgefahrener Stellung stützt sich die kleine Glocke zweckmäßig an einer fest mit dem Gerüst ausgebildeten
Ringdichtung ab, die sich teilweise in dem Ringraum zwischen der radialen Ausdehnung der kleinen
Glocke und des Bodens befindet.
Die vertikale Bewegung des Verteilertrichters wird zweckmäßig durch Anschläge begrenzt, so daß in der
unteren Stellung die Unterseite des Verteilertrichters die Höhe des Dichtungselementes bzw. Anschlages der
kleinen Glocke erreicht und diese überdeckt hat. Somit ist es völlig ausgeschlossen, daß die Dichtflächen der
hier bestehenden Dichtung beim Abrutschen der Charge beschädigt werden.
Wenn der Verteilertrichter in der schon erwähnten Weise von einer Ringdichtung umgeben ist, in welcher
er senkbar verschiebbar ist, wird diese im übrigen mit dem Ofengerüst fest verbunden; der Raum zwischen
den Glocken hat vorteilhaft eine öffnung für eine Leitung, durch welche die Gase in Richtung auf die Rekuperatoren
strömen können, wobei diese öffnung zwischen der Ringdichtung und dem für die kleine
Glocke vorgesehenen Dichtungselement liegt.
Zur weiteren Veranschaulichung der Erfindung wird auf das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel
Bezug genommen. Hierbei ist der Gichtbercich eines Hochofens ausschnittweise im Längsschnitt dargestellt.
Die Zeichnung zeigt den Aufnahmetrichter 1, der koaxial mit der gesamten Aufhängevorrichtung 2 angeordnet
ist, und über den eine Charge in den Verteilertrichter 3 geschüttet wird. Der Verteilertrichter 3
ist mit einer vertikalen Führung in Form der Führungsbahnen 4 mit Laufrollen versehen, wobei der Ruhezustand
jeweils durch eine Gegengewichtsanordnung auf dem Gerüst 5 hergestellt wird. Die Führungsbahnen
sind in zwei Ebenen um den Verteilertrichter 3 herum angeordnet. Das letzteren abstützende Gerüst kann
ίο sich dank einer Reihe konischer Rollen mit radialen
Achsen, die regelmäßig um den Verteilertrichter 3 herum verteilt sind, jedoch fest in einer Führung auf dem
Konusring 6 liegen, um die Längsachse des Ofens drehen. Das Gerüst 5 stützt sich gegen diese Rollen über
eine Laufbahn 7 ab, die an ihrer Unterseite mit einem Zahnkranz versehen ist, der koaxial mit dem Verteilertrichter
3 angeordnet ist und durch ein stehendes Zahnritzel angetrieben wird. Der senkrechte Verschiebeweg
des Trichters ist durch fest mit dem Gerüst 5 ausgebildete Anschläge 8 und 8a begrenzt.
Solcherart aufgehängt stützt sich der Verteilertrichter 3, der einen leicht konischen oberen Abschnitt und
einen zylindrischen unteren Abschnitt aufweist, mit seinem Eigengewicht auf den konischen Boden 9 mit nach
as oben gerichtetem Kegel, der als Schutz- und Verschleißkonus
für die kleine Glocke 10 dient. Dieser Schleißkonus ist mittels eines sphärischen Anschlages
an einem Bund 11 aufgehängt, wobei das Ende eines Rohres als abstützender Zapfen für den Konus dient.
Dieser Zapfen ist mit Haken und einem Anschlag in einem einteilig mit einem Hohlschaft 13, an dessen
Ende ein Bund befestigt ist, ausgebildeten Lager 12 angeordnet. Die Glocke 10 ist an diesem Bund mittels
eines sphärischen Anschlages 14 aufgehängt. Das untere Ende des Bodens 9 wird durch einen Kegelstumpf
gebildet, der einen zeichnerisch nicht dargestellten Abweiser besitzt, der etwas stärker ausgebaucht ist als der
übrige Boden 9, wobei die Radialabmessung etwas kleiner als die der kleinen Glocke 10 ist. Die Peripherie der
Glocke 10 stützt sich in hochgefahrener Stellung auf einer Ringdichtung 15 ab, die ihrerseits auf dem Gerüst
befestigt ist. Eine durch die Leitung 16 auf dem Gerüst aufgelagerte Ringdichtung 17 läßt den Trichter in der
Senkrechtebene gleiten, wobei jegliches Durchschlagen von Gas von innen nach außen und umgekehrt wirksam
verhindert wird. Zwischen der Ringdichtung 15 und der Ringdichtung 17 ermöglicht eine Leitung 16 das Entweichen
der Gase in Richtung auf die zeichnerisch nicht dargestellten Rekuperatoren.
Die große Glocke 18 ist mittels eines Schließelementes und eines am Stumpf des Aufhängeschaftes der großen
Glocke ausgebildeten Kupplungszapfens 19 aufgehängt. Dieser Schaft liegt in der Ofenachse und geht in
den Hohlschaft 13 über, in dem er dank einer Dichtung 20 hin- und hergleiten kann.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet in folgender Weise: Es sei angenommen, daß der Trichter
der großen Glocke gefüllt ist. Um diese große Glocke 18 ablassen zu können, muß die von dieser großen
Glocke, der kleinen Glocke 10, dem Konusring 6 und der Gichtschüssel der großen Glocke 18 umschlossenen
Kammer unter einen Druck gesetzt werden, der zumindest gleich dem im Ofen herrschenden Druck ist, was
durch einen Kanal bewerkstelligt wird, der Druckgas in die Kammer einläßt. Während diese Kammer unter
Druck steht, wird die Glocke 10 auf Grund dieses Drukkes gegen ihren Sitz 15 gedrückt, wodurch eine vollständige
Abdichtung der Kammer nach oben gewähr-
leistet ist. Nach dem auf die beiden Wandungen der großen Glocke 18 erfolgten Druckausgleich kann sich
diese absenken und die in der Gichtschüssel befindliche Charge entleeren. Sobald dies gesehen ist, wird die große
Glocke wieder hochgefahren und, bedingt durch den im Ofen herrschenden Druck, gegen ihren eigenen Sitz
gedrückt.
Nachdem die große Glocke auf diese Weise wieder hochgefahren ist, muß anschließend die Schüssel gefüllt
.werden, die unmittelbar über ihr liegt, wobei die Char- ίο
ge sich jetzt im Verteilertrichter 3 befindet. Eine gute Verteilung der Charge wurde vorher durch Drehung
des Trichters um seine senkrechte Achse sichergestellt, wobei der Trichter über sein Gestell von seiner Rollbahn
getragen und seine Bewegung durch das Zahnritzel zum Antrieb des fest mit dieser Rollbahn ausgebildeten
Zahnkranzes bewirkt wurde.
Als nächstes folgt das Ablassen des die kleine Glocke tragenden Hohlschaftes 13. Hierdurch werden der
Schaft und der kraftschlüssig mit der Glocke 10 ausge- ao bildete Boden 9 abgesenkt. Der Trichter folgt der gleichen
Bewegung, jedoch nur, weil er durch Schwerkraft auf dem Boden 9 aufliegt. Die mit den Bezugsziffern 10,
9 und 3 bezeichneten drei Elemente verschieben sich somit gemeinsam nach unten, bis die Unterseite des as
Verteilertrichters 3 unter die Ebene der Dichtung 15 absinkt. In diesem Augenblick stützt sich die Gleichgewichtsvorrichtung
des Verteilertrichters 3 auf ihren Anschlag 8 ab und bewirkt einen Stillstand des Trichters,
während die kleine Glocke und der Boden 9 ihre Abwärtsbewegung fortsetzen, wodurch die im Trichter
befindliche Charge entleert wird. Diese Charge kann die Dichtung 15 nicht erreichen und verschleißen, da sie
durch die Trichterwand abgedeckt wird; wegen des am Ende des Bodens 9 angeordneten Abweisers ist es
außerdem für die Charge unmöglich, den Außenrahd der kleinen Glocke 10 zu berühren und diesen somit
einem Verschleiß zu unterwerfen. Während der Chargenbewegung können etwaige unter Druck stehende
Gase in der Kammer bzw. dem Raum zwischen den beiden Glocken über den Kanal 16 entweichen. Die
Dichtung 17 verhindert, daß diese Gase und der in ihnen enthaltene Staub in die Atmosphäre gelangen.
Nach der Entleerung kann der Trichter ohne Schwierigkeit oder Mühe wieder hochgefahren werden, weil
sein Gewicht durch Gegengewichte ausgeglichen wird. Die kleine Glocke läßt sich ebenfalls ohne besondere
Mühewaltung wieder hochfahren. Die ordnungsgemäße Zentrierung der kleinen Glocke 10 auf der Dichtung
15 und des Bodens 9 auf dem Trichterboden erfolgt selbständig und unabhängig voneinander, und zwar
dank des sphärischen Anschlages 14. Nachdem die Vorrichtung in ihrer Gesamtheit in ihre Ausgangsstellung
zurückverfahren wurde, kann ein neuer Zyklus beginnen.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist auch die Regulierung bzw. Steuerung der Senkrechtbewegung
des Verteilertrichters unabhängig von der Bewegung der kleinen Glocke möglich. Außerdem sind die Dichtungen,
die Glocken und die sonst noch Bestandteil der Gicht bildenden Elemente zu einem Teil zusammensetzbar
und dank der Möglichkeit der Demontage des Hohlschaftes der großen Glocke leicht montierbar.
Schließlich kann der Verteilertrichter wahlweise in eine kontinuierliche oder diskontunierliche Drehbewegung
versetzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Beschickungsvorrichtung für Schachtofen, insbesondere
Hochöfen, mit einem drehbaren Verteilertrichter, in weichen — gegebenenfalls unter
Vorschaltung eines Aufnahmetrichters — das für den Ofen bestimmte, über einen Kippkübelaufzug,
ein Förderband oder irgendeine sonstige Vorrichtung herangebrachte Beschickungsgut gekippt wird,
mit einer oberhalb einer großen Glocke angeordneten kleinen Glocke sowie deren Aufhängevorrichtungen,
und mit einer den Raum zwischen den beiden Glocken umschließenden Gichtschüssel, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verteilertrichter (3) vertikal bewegbar ist, und daß die kleine
Glocke (10) mit einem Verschleiß- oder Schutzorgan ausgestattet ist, das dem Verteilertrichter (3) als
beweglicher Boden (9) dient, wobei der Verteilertrichter (3) sich mit seiner Unterseite auf diesem
Boden (9) abstützt, der seinerseits mittels eines sphärischen Anschlages an einem Bund (11) aufgehängt
ist, von dem jede Verschiebebewegung kraftschlüssig mit derjenigen der kleinen Glocke (10) erfolgt.
2. Beschickungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilertrichter (3)
mit einer Gewichtsausgleichvorrichtung vorgesehen ist.
3. Beschickungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden
(9) die Form eines Konus mit nach oben gerichtetem Kegel hat, und daß dessen maximale radiale
Abmessung kleiner als die der Glocke (10) ist.
4. Beschickungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Abschnitt
des Bodens (9) mit einem Ablenkelement versehen ist, dessen Konizität in gleicher Richtung
leicht größer als diejenige des übrigen Bodens (9) ist.
5. Beschickungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich in hochgefahrener
Stellung die kleine Glocke (10) dicht abschließend auf ihre fest mit dem Gerüst (5) ausgebildete
Ringdichtung (15) abstützt, die sich zumindest teilweise in dem Ringraum zwischen der radialen
Ausdehnung der Glocke (10) und des Bodens (9) befindet.
6. Beschickungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlag
(8, 8a) zur unteren Begrenzung der Bewegung des Verteilertrichters (3) vorgesehen ist, in welch unterer
Stellung die Unterseite des Trichters (3) die Höhe des Dichtungselementes (15) bzw. des Anschlages
der kleinen Glocke (10) erreicht und diese überdeckt hat.
7. Beschickungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilertrichter
(3) von einer Ringdichtung (17) umgeben ist, in welcher er senkrecht verschiebbar ist, und die im
übrigen fest mit dem Ofengerüst (5) ausgeführt ist, und daß der Raum zwischen den Glocken eine öffnung
zum Entweichen der Gase in Richtung auf die Rekuperatoren aufweist, die zwischen der Ringdichtung
(17) und dem Dichtungselement (15) bzw. Anschlag der kleinen Glocke (10) angeordnet ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Beschickungsvorrichtung für Schachtofen, insbesondere Hochöfen, mit
einem drehbaren Verteilertrichter, in welchen — gegebenenfalls unter Vorschaltung eines Aufnahmetrichters
— das für den Ofen bestimmte, über einen Kippkübelaufzug, ein Förderband oder irgendeine sonstige Vorrichtung
herangebrachte Beschickungsgut gekippt wird, mit einer oberhalb einer großen Glocke angeordneten
kleinen Glocke sowie deren Aufhängevorrichtungen, und mit einer den Raum zwischen den beiden
Glocken umschließenden Gichtschüssel. Als Glocken sind hierbei sowie in der nachfolgenden Beschreibung
in vertikaler Richtung relativ zueinander bewegliche, etwa kegelförmige, sich nach unten öffnende Elemente
bezeichnet.
Bei einer Beschickungsvorrichtung dieser Art wird die kleine Glocke von dem drehbaren Verteilertrichter
bei dessen Drehbewegungen mitgenommen und abgesenkt, wenn der Verteilertrichter in seine vorgesehene
Stellung gedreht wurde. Die Charge, die sich zuvor im mittels der kleinen Glocke unten abgeschlossenen Verteilertrichter
befand, fällt nach Absenkung der kleinen Glocke in die Gichtschüssel, aus welcher sie nach dem '
Hochfahren der kleinen Glocke durch Absenkung der großen Glocke in der vorgesehenen Lage in den
Schacht des Hochofens gleitet.
Die Verdrehbarkeit des Verteilertrichters macht einen druckdichten Abschluß der Gichtschüssel schwierig,
und zwar insbesondere dann, wenn der Hochofen mit erhöhtem Druck an der Gicht arbeitet. Eine um den
Verteilertrichter herum verlaufende Dichtung ist wegen der starken Reibungsbeanspruchung erheblichem
Verschleiß unterworfen. Das gleiche gilt für eine weitere Dichtung, die sich zwischen dem Verteilertrichter
und der kleinen Glocke befindet, wenn die Glocke hochgezogen ist. Die Richtungsflächen werden beim
Absenken der kleinen Glocke von der herabrutschenden Charge stark beschädigt. Einen nennenswerten
konstruktiven Aufwand bedingt weiterhin die Notwendigkeit, daß man den Verteilertrichter jedenfalls dann
sehr schwer ausführen muß, wenn der Gichtdruck erhöht ist. Wegen des auf die Innenfläche der kleinen
Glocke wirkenden Druckes können auf den Trichter Kräfte von 80 t und mehr einwirken, denen durch eine (
entsprechende Dimensionierung Rechnung getragen werden muß, die wiederum auf Drehelemente des Verteilertrichters
als Belastung einwirken.
Eine teilweise Lösung der genannten Probleme ist durch die Verwendung einer Zwischenglocke zwischen
der unteren, großen Glocke und der oberen, kleinen Glocke möglich, wie es z. B. in der USA.-Patentschrift
3 252 601 vorgeschlagen ist. Hierbei erfolgt die druckdichte Abdichtung mit Hilfe einer Zwischenglocke, wohingegen
der Verteilertrichter mit Hilfe der oberen Glocke in üblicher Weise verschlossen ist. Die Zwischenglocke
ist im Durchmesser größer als die kleine Glocke. Wenn letztere abgesenkt werden soll, wird zunächst
die Zwischenglocke alleine nach abwärts bewegt, wobei die an ihrem Umfang bestehenden Dichtflächen
frei werden. Wenn sodann die kleine Glocke gesenkt wird, rutscht die Charge in der vorgesehenen
Stellung ebenfalls an den Dichtflächen vorbei und führt zu entsprechenden Beschädigungen.
Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Verschleißbeanspruchung
der Dichtungen an der Gicht weitgehend herabzusetzen und das Problem der Abdichtung gegen
die Außenatmosphäre im Bereich der Gicht auf einfa-
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