DE1607960B - Flaschenreinigungsmaschine - Google Patents
FlaschenreinigungsmaschineInfo
- Publication number
- DE1607960B DE1607960B DE1607960B DE 1607960 B DE1607960 B DE 1607960B DE 1607960 B DE1607960 B DE 1607960B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- heating
- tub
- bottle
- bottles
- cooling
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000005406 washing Methods 0.000 title claims description 9
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 claims description 62
- 238000001816 cooling Methods 0.000 claims description 33
- 239000007921 spray Substances 0.000 claims description 28
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 25
- 239000003518 caustics Substances 0.000 claims description 24
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims description 21
- 238000005507 spraying Methods 0.000 claims description 11
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 9
- 238000010792 warming Methods 0.000 claims description 9
- 238000007654 immersion Methods 0.000 claims description 8
- 238000002347 injection Methods 0.000 claims description 8
- 239000007924 injection Substances 0.000 claims description 8
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 6
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 4
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 4
- 230000009471 action Effects 0.000 claims description 3
- 239000000243 solution Substances 0.000 claims description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 2
- 230000008569 process Effects 0.000 claims description 2
- 239000003513 alkali Substances 0.000 claims 2
- 239000000356 contaminant Substances 0.000 claims 1
- 238000007598 dipping method Methods 0.000 claims 1
- DYCKFEBIOUQECE-UHFFFAOYSA-N nefazodone hydrochloride Chemical compound [H+].[Cl-].O=C1N(CCOC=2C=CC=CC=2)C(CC)=NN1CCCN(CC1)CCN1C1=CC=CC(Cl)=C1 DYCKFEBIOUQECE-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims 1
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 claims 1
- 229940099190 serzone Drugs 0.000 claims 1
- 238000004659 sterilization and disinfection Methods 0.000 claims 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 claims 1
- 239000000498 cooling water Substances 0.000 description 5
- 239000002351 wastewater Substances 0.000 description 5
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 3
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000013505 freshwater Substances 0.000 description 1
- 230000017525 heat dissipation Effects 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 230000005012 migration Effects 0.000 description 1
- 238000013508 migration Methods 0.000 description 1
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
Description
3 4
Flaschen-Korb-Transport geführte Kühlwasser wird me Badtemperaturen im Erhitzungsbottich (80° und
hoch erhitzt und verläßt als Abwasser die Maschine, mehr) von Wichtigkeit ist. Außerdem kann auf von
nachdem meist in einer Kühlzone geringerer Tempe- außen mit Wärmeenergie beschickbare Betriebsheiz-
raturabstufung Kühlwasser für die Vorspritzzone ab- körper für den Aufwärmbottich und andere Zonen
gezweigt wurde. Der Wärmeverlust durch das Ab- 5 verzichtet werden. Es ist auch nicht möglich, daß
wasser ist bei solchen Maschinen erheblich und die sich über benachbarte Spritzstationen die Laugen
Abwassermenge ist gleichfalls bedeutend, besonders vermischen und Zusammensetzung, Konzentration
dann, wenn zur Aufrechterhaltung der verschiedenen und Temperaturen sich verändern.
Temperaturen in den Abkühlzonen oder der Vor- Es ist weiter Gegenstand der Erfindung, daß der
spritzzone entsprechend viel Kühlwasser zugeleitet io Wärmeaustauscher im Aufwärmbottich als bekanntes
werden muß. Ein weiterer Nachteil solcher Maschi- Rohrschlangenheizregister ausgebildet und die
nen ist es, daß in jedem Tauchbottich und in jedem Trennwand zwischen dem Aufwärm- und Erhit-
Sammelbehälter für die Spritzstationen eigene War- zungsbottich als weitere, bekannte Heizfläche vorge-
meaustauscher für die Aufrechterhaltung des Be- sehen sein kann. Durch die Trennwand zwischen
triebszustandes samt Regelanlagen vorgesehen sein 15 dem Erhitzungs- und dem Aufwärmbottich kann aus
müssen. dem Erhitzungsbottich Wärme an den Aufwärmbot-
Es sind weiter Flaschenreinigungsmaschinen mit tich abgegeben werden, so daß nicht der als Rohreinem
Laugenkreislauf bekannt, wobei ein abge- schlangen-Heizregister ausgebildete Wärmeaustauzweigter
Teilstrom der umgepumpten Lauge in einer scher zum Abkühlen der Nachbehandlungslauge alnachgeschalteten
Station über einen Wärmeaustau- 20 lein den Wärmebedarf des Aufwärmbottichs aufbrinscher
gekühlt wird, damit eine abgestufte Laugener- gen muß, falls dies wegen der Abstufung der Nachspritzung
erfolgen kann. Sowohl diesem Laugenkreis- behandlungslauge zweckmäßig ist. Die Trennwand
lauf wird über einen Wärmeaustauscher von außen zwischen beiden Bottichen kann jedoch auch als
Wärmeenergie zugeführt, wie auch der vorgeschalte- Doppelwand und damit isolierend ausgebildet sein,
ten Flaschenbehandlungszone, nämlich der Tauch- 25 Der Wärmebedarf im Aufwärmbottich wird durch
weiche durch ein entsprechend groß angelegtes Heiz- die verhältnismäßig geringe Vorwärmung der in ihn
register. eintauchenden Körbe verursacht. Der Wärmebedarf
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer Flaschen- im Erhitzungsbottich, verursacht durch die Aufhei-
reinigungsmaschine der eingangs beschriebenen Art zung der Flaschenkörbe samt Flaschen sowie durch
den Aufwand an Elementen zum Aufheizen der un- 30 den Wärmebedarf des Wärmeaustauschers im Auf-
terschiedlichen Behandlungszonen bei geringem War- wärmbottich, wird durch die von außen mit Wärme-
me- und Wasserverbrauch zu vermindern. energie beschickbaren Heizelemente gedeckt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfin- Gemäß der Erfindung wird weiter bei Flaschenreidung
vorgeschlagen, daß nur der für die höchste nigungsmaschinen mit mehreren, hinter dem Erhit-Badtemperatur
vorgesehene und mit Lauge gefüllte 35 zungsbottich und der angeschlossenen Laugennach-Erhitzungsbottich
der Reinigungsmaschine von behandlungszone angeordneten Wasserabkühlstatioaußen mit Wärmeenergie beschickbare Heizelemente nen vorgeschlagen, daß die Vorreinigungszone an der
aufweist, der in Flaschenförderrichtung vorgeschalte- Aufgabeseite der Maschine als bekannte, nach außen
te Aufwärmbottich als Heizung einen Wärmeaustau- entwässernde Abwasser-Spritzstation ausgebildet und
scher aufweist, der mit der dem Erhitzungsbottich 40 mit dem anfallenden Abspritzwasser der zweiten als
entnommenen Lauge hoher Temperatur beschickbar Spritzstation ausgebildeten Abkühlstation beschick-
und ausgangsseitig mit der die Abspritzlauge wieder bar ist.
in den Erhitzungsbottich zurückleitenden Spritzsta- Bereits das in der zweiten, also der der Laugention
für die aus dem Erhitzungsbottich in die nachge- nachspritzzone folgenden Abkühlzone anfallende
schaltete Abkühlzone geführten Flaschenkörbe ver- 45 Abspritzwasser kann für die Vorspritzung Verwenbunden
ist. Dadurch, daß aus dem Erhitzungsbottich dung finden, weil die in die zweite, das ist die erste
Lauge entsprechender Zusammensetzung, Konzen- mit Wasser betriebene Abkühlzone, eintretenden Fiatration
und Temperatur entnommen, im Aufwärm- sehen bereits um den ersten Temperatursprung herbottich
durch Wärmeabgabe an diesen abgekühlt untergekühlt sind und das anfallende Abspritzwasser
wird, kann die Laugenachbehandlungszone bereits 50 im Gegensatz zu der Abspritzflüssigkeit, die in der
als erste Abkühlzone ausgebildet werden. Es entfällt ersten Rückkühlzone anfällt, gerade die richtige
dadurch die Laugespritzung mit einer Temperatur, Temperatur für die Vorspritzzone an der Flaschenwie
sie in dem Erhitzungsbottich herrscht. Die Fla- aufgabeseite aufweist. Das in dieser Vorspritzzone
sehen werden vielmehr von der im Erhitzungsbottich anfallende Abwasser, das nach außen geführt wird,
vorhandenen Lauge auch nachbehandelt, aber dabei 55 hat dementsprechend eine unerwartet niedere Temgemäß
der Erfindung gleich gekühlt. Diese Lauge er- peratur. Der gesamte Wasser- und Wärmeverbrauch
wärmt sich hierbei an den heißen Körben mit Fla- wird hierdurch günstig beeinflußt,
sehen. Die dabei wieder erwärmte Lauge strömt wie- Gemäß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, der dem Erhitzungsbottich zu. Es fällt hier kein daß Erwärmungs- und Erhitzungsbottiche für unterKühlwasser mit hoher Temperatur an, denn die auf 60 schiedliche Zusammensetzungen und/oder Konzenhöchstem Temperaturniveau betriebene erste Ab- trationen der Behandlungslauge vorgesehen sind. Die kühlzone wird mit Lauge beschickt, die wieder in den Erfindung eignet sich besonders für sogenannte Hocherhitzungsbottich zurückströmt. Auf die Lauge- Mehrlaugenmaschinen mit tiefen Laugenbädern, spritzung mit entsprechender Konzentration wird durch die die Flaschenkörbe samt Flaschen auf nicht verzichtet und zusätzlich eine Kühlzone ge- 65 schleifenartiger Bahn hindurchgeführt werden und schaffen, die entweder zur Verkürzung der Maschine die als Doppelendmaschinen ausgebildet sind. Bei oder zu einer zusätzlichen Temperaturabstufung diesen Maschinen läuft nämlich der untere Strang beim Herunterkühlen führt, was besonders für extre- von der Abgabe auf der einen Maschinenseite zur
sehen. Die dabei wieder erwärmte Lauge strömt wie- Gemäß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, der dem Erhitzungsbottich zu. Es fällt hier kein daß Erwärmungs- und Erhitzungsbottiche für unterKühlwasser mit hoher Temperatur an, denn die auf 60 schiedliche Zusammensetzungen und/oder Konzenhöchstem Temperaturniveau betriebene erste Ab- trationen der Behandlungslauge vorgesehen sind. Die kühlzone wird mit Lauge beschickt, die wieder in den Erfindung eignet sich besonders für sogenannte Hocherhitzungsbottich zurückströmt. Auf die Lauge- Mehrlaugenmaschinen mit tiefen Laugenbädern, spritzung mit entsprechender Konzentration wird durch die die Flaschenkörbe samt Flaschen auf nicht verzichtet und zusätzlich eine Kühlzone ge- 65 schleifenartiger Bahn hindurchgeführt werden und schaffen, die entweder zur Verkürzung der Maschine die als Doppelendmaschinen ausgebildet sind. Bei oder zu einer zusätzlichen Temperaturabstufung diesen Maschinen läuft nämlich der untere Strang beim Herunterkühlen führt, was besonders für extre- von der Abgabe auf der einen Maschinenseite zur
5 6
Aufgabe auf der anderen Maschinenseite leer und In dem Erhitzungsbottich 10 ist ein Heizelement
kann üblicherweise nicht für die Behandlung und 15 vorgesehen, das über eine Energieleitung 16 mit
Tauchung der Flaschen ausgenutzt werden. Bei sol- Wärmeenergie beschickbar ist; es kann direkt Dampf
chen Maschinen ist es besonders wichtig, die Baulän- eingeblasen werden. Das Heizelement 15 kann jege
zu verkürzen und die Wärmewirtschaft zu verbes- 5 doch auch als mit Dampf oder mit Heißwasser oder
sern. Grundsätzlich ist die Erfindung jedoch auch bei heißem öl beschickbarer Wärmeaustauscher ausgeanderen
Maschinen anwendbar, und es könnte auch bildet sein. Energiezufuhr erfolgt von außen her, und
als Laugennachbehandlungszone an Stelle einer die entsprechenden Regler, Thermostate usw. sind
Spritzzone ein zusätzlicher Tauchbottich, z. B. mit nicht gezeichnet und nicht weiter beschrieben. Die
Überlauf zum Erhitzungsbottich, vorgesehen sein. io Badtemperatur wird durch Regelung der eingespei-
Gemäß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, sten Wärmeenergie nach Menge oder Temperatur in
daß die Bottiche mit bekannten Doppelbodenauf- bekannter Weise konstant gehalten. Der Erhitzungsheizkörpern versehen sind. Die Aufheizkörper wer- bottich 10 weist zweckmäßigerweise eine isolierte
den nach Erreichung der Betriebstemperatur wieder Seitenwand 17 auf, eine entsprechende isolierte Seiabgestellt
und können zur Wärmeisolierung in be- 15 tenwand, die auch als Doppelwand ausgebildet sein
kannter Weise wieder entleert werden, so daß auch kann, weist in der Zeichnung auch der Aufwärmbedadurch
der Wärmebedarf verringert wird. Auch die hälter 8 auf. Beide Bottiche, nämlich der Erhitzungs-Bottichwände
können doppelt ausgebildet oder sonst- bottich 10 und der Aufwärmbottich 8 können zusätzwie
isoliert sein. lieh Bodenheizkörper 19, 20 mit den entsprechenden,
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand 20 nur angedeuteten Anschlüssen aufweisen, wodurch
beispielsweise und schematisch dargestellt. An einer ein sehr rasches Aufheizen des Bottichinhaltes erfol-Kette
1 sind Flaschenkörbe 2 angeordnet und werden gen kann. Im Betrieb können diese Heizkörper wiedurch
eine endlose (nicht gezeichnet) Kette durch die der abgestellt und soweit sie dann entleert werden,
einzelnen Behandlungsstationen der Flaschenreini- als Wärmeisolierung dienen. In dem Aufwärmungsgungsmaschine
(nicht gezeichnet) hindurchgeführt. 25 bottich ist ein Wärmeaustauscher, z. B. eine Rohr-Die
Flaschen (nicht gezeichnet) befinden sich in den schlange 21 vorgesehen, die über eine Flüssigkeitsleieinzelnen
Körben 2 jeweils in einzelnen Zellen (nicht tung 21 a, 21 b mit Lauge aus dem Bottich 10 be-r
gezeichnet). Von der Aufgabeseite A gelangen die schickbar ist und ausgangsseitig über eine Leitung
Flaschen zur Vorreinigungszone, die gemäß Zeich- 21 c zur Laugennachbehandlungsstation 11 führt und
nung als Spritzstation 3 mit Spritzdüsen 4 und einer 30 diese mit im Aufwärmbottich durch Wärmeabgabe
Auffangwanne 5 ausgebildet ist. Das in der Auffang- gekühlter Lauge aus dem Erhitzungsbottich 10 bewanne
5 gesammelte Abwasser wird durch einen Ab- schickt. Dadurch werden die aus der Erhitzungszone
fluß 6 aus der Maschine herausgeführt und als Ab- in die Laugennachbehandlungsstation der Spritzstawasser
abgeleitet. Bei Passieren der Vorreinigungszo- tion Il gelangenden Flaschen von Lauge derselben
ne werden die Flaschen in bekannter Weise entleert 35 Zusammensetzung und Konzentration beaufschlagt
und von grobem Schmutz befreit. Gleichzeitig wer- und zudem erfahrungsgemäß gleichzeitig gekühlt. Die
den die Flaschen vorgewärmt. Nach dem Passieren in dieser ersten Kühlzone anfallende Lauge verhältder
Vorreinigungszone gelangen die Flaschen bei ih- nismäßig hoher Temperatur kann unmittelbar wieder
rer Wanderung im Sinne des Pfeiles 7 zunächst in über die Auffangwanne 14, die als Leitblech ausgeeinen
Aufwärmbottich 8, den sie auf schleifenförmi- 40 bildet ist, dem Erhitzungsbottich 10 zugeleitet werger
Bahn durchwandern, wobei sie durch die erste den. Kühlwasser, das mit verhältnismäßig hoher
Behandlungslauge mit einer vorbestimmten Zusam- Temperatur anfällt, wird hierbei vermieden. Dadurch
mensetzung und Konzentration bei mittlerer Tempe- wird der Wärmehaushalt der Maschine günstig beeinratur
weiter gereinigt und weiter erhitzt werden. Die flußt. Der Aufwärmbottich 8 benötigt keinen von
Flaschenkörbe gelangen sodann im Sinne des Pfei- 45 außen mit Wärme beschickbaren Heizkörper; entles
9 über eine obere Umlenkung in einen Erhit- sprechende Regelgeräte und Anschluß an die Enerzungsbottich
10, in dem sie längere Zeit verweilen gieversorgung von außen sind entbehrlich. Die Tem-
bzw. in dem sie auf schleifenförmigen Bahnen ge- peraturabstufung erfolgt selbsttätig, einerseits durch
führt werden. In diesem Erhitzungsbottich 10 werden den Wärmebedarf der eintretenden Flaschenkörbe
die Flaschen der Einwirkung einer zweiten Lauge 50 und die Wärmezufuhr durch den als Rohrschlange
entsprechender Zusammensetzung meist hoher Kon- ausgebildeten Wärmeaustauscher 21, in dem heiße
zentration und hoher oder sehr hoher Temperatur Lauge aus dem Erhitzungsbottich 10 abgekühlt wird,
ausgesetzt und weitgehend von allen Schmutzresten wonach diese abgekühlte Lauge erfahrungsgemäß
gereinigt und entkeimt. Nach dem Auftauchen aus Verwendung in der als Laugennachbehandlungsstadem
Erhitzungsbottich 10 gelangen die Flaschenkör- 55 tion 11 ausgebildeten ersten Abkühlzone findet. Die
be in die Abkühlzone, und zwar zunächst in eine als hinter dem Erhitzungsbottich 10 vorgesehene Lau-Laugennachbehandlungsstation
ausgebildete Spritz- gennachbehandlungszone ist somit als erste Abkühlstation 11, die mit Spritzdüsen 4 und einer Auffang- zone ausgebildet, wodurch sich entweder eine Verwanne
14 ausgestattet ist. Anschließend gelangen die kürzung der Reinigungsmaschine um eine Abkühlzo-Flaschenkörbe
samt den in ihnen befindlichen Fla- 60 ne ergibt, oder bei extremer Temperaturanwendung
sehen an der Kette in die erste Wasserbehandlungs- im Erhitzungsbottich eine zusätzliche Rückkühlzone
station gemäß der Zeichnung, die ebenfalls als ohne Vergrößerung der Maschine unterbringbar ist.
Spritzstation 12 mit Spritzdüsen 4 und einer Auf- Zugleich kann eine strenge Trennung der in den Botfangwanne
13 ausgestattet ist. Die Spritzstationen tichen 8 und 10 befindlichen Lauge unterschiedlicher
3,11 und 12 sind der Einfachheit halber in der 65 Zusammensetzung und/oder Konzentration erfolgen.
Zeichnung nur mit oberen Spritzdüsen ausgestattet. Der Aufwärmbottich 8 kann, falls erforderlich, auch
Sie weisen jedoch regelmäßig nicht nur obere, son- durch die Trennwand 22 hindurch Wärme aus dem
dem auch untere und seitliche Spritzdüsen auf. Erhitzungsbottich 10 erhalten, diese Trennwand 22
kann aber auch als Isolierwand oder sogar als zusätzlicher Aufwärmeheizkörper, der nach erfolgter Aufwärmung
entleerbar ist und dadurch als Wärmeisolierung wirkt, vorgesehen sein. Eine Umwälzpumpe
für die Lauge aus dem Erhitzungsbottich 10 ist mit 23 bezeichnet. Die als Spritzstation 12 ausgebildete
zweite Abkühlzone wird durch eine Leitung 24 mit vorgewärmtem Wasser beschickt. Die Vorwärmung
dieses Wassers erfolgt in den späteren Abkühlzonen in bekannter Weise (nicht gezeichnet).
Das in der Wanne 13 gesammelte Wasser der zweiten Kühlzone, die gleichzeitig die erste mit Wasser
beschickte Kühlzone ist, wird über eine Umwälzpumpe 25 durch eine Leitung 26 der Vorspritzstation 3
bzw. deren Spritzdüsen zugeleitet. Hier erfolgt die weitere Abkühlung des Spritzwassers und die Anwärmung
und Vorreinigung der Flaschen in den Flaschenkörben 2. Da das durch die Leitung 26 der als
Spritzstation 3 ausgebildeten Vorspritzzone zuströmende Wasser nicht in der ersten Kühlzone, sondern
bereits in der zweiten Kühlzone mit wesentlich tieferem Temperaturniveau anfällt, kann ohne Zusatzkühlwasser,
also mit geringem Wasserbedarf, die gesamte Kühlung der Flaschen und anschließend die
Vorreinigung und Vorspritzung erfolgen. Irgendwelche Wärmeaustauscher für den Betrieb sind nicht erforderlich.
Da in den Spritzzonen auch keine großen Wassermengen bevorratet werden, genügt meistens
zum Aufheizen der Spritzzonen die von den Flaschenkörben mitgebrachte Wärmeenergie vor Beginn
der eigentlichen Reinigungsarbeit. Es muß nur jeweils an einer einzigen Stelle Frischwasser und Wärme
zugeführt werden. Bei konstant gehaltener Temperatur im Erhitzungsbottich 10 stellen sich alle anderen
Behandlungstemperaturen ohne weitere Regelung und Wärmezufuhr von außen auf die erforderlichen
Temperaturen ein, was ein zusätzlicher Vorteil der Erfindung ist.
Dadurch, daß mittels eines einzigen von außen beschickbaren Heizkörpers nicht nur der Erhitzungsbottich 10, sondern auch der vorgeschaltete Aufwärmbottich
mit Wärme versehen und gleichzeitig
so Lauge geringerer Temperatur für die nachgeschaltete Laugenspritzung bereitgestellt wird, wird der Maschinenaufbau,
der Betrieb und die Bedienung der Maschine wesentlich vereinfacht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
209509/74
Claims (5)
1. Flaschenreinigungsmaschine mit Flaschen- gen mit abgestufter Temperatur in Tauchbottichen
körben, die an einer endlosen Kette durch mehre- 5 und Spritzzonen ausgesetzt und dabei stufenweise erre
Behandlungszonen geführt werden und in de- hitzt und anschließend wieder stufenweise in einer
nen die Flaschen der Einwirkung von Wasser und Kühlzone abgekühlt werden, wobei nacheinander in
verschiedenen Reinigungslaugen mit abgestufter Flaschenförderrichtung eine Vorreinigungszone, ein
Temperatur in Tauchbottichen und Spritzzonen Aufwärmbottich, ein Erhitzungsbottich und anschlieausgesetzt
und dabei stufenweise erhitzt und an- io ßend eine Laugebehandlungsstation angeordnet sind
schließend wieder stufenweise in einer Kühlzone und in einem Vorratsbottich für die Behandlungsabgekühlt
werden, wobei nacheinander in Fla- flüssigkeit ein von Spritzwasser höherer Temperatur
schenförderrichtung eine Vorreinigungszone, ein durchströmter Heizkörper zur Abgabe von Wärme
Aufwärmbottich, ein Erhitzungsbottich und an- vorgesehen ist.
schließend eine Laugebehandlungsstation an- 15 Bei Flaschenreinigungsmaschinen ist es bekannt,
geordnet sind und in einem Vorratsbottich für die einen Teil der Behandlung der Flaschen in hinterein-Behandlungsflüssigkeit
ein von Spritzwasser hö- ander angeordneten tiefen Bottichen vorzunehmen, herer Temperatur durchströmter Heizkörper zur durch die die Flaschenkörbe mit ihrer Kette schlei-Abgabe
von Wärme vorgesehen ist, dadurch fenförmig hindurchgeführt werden. Um die in den
gekennzeichnet, daß nur der für die hoch- 20 einzelnen Tauchbottichen aufgeweichten Schmutzste
Badtemperatur vorgesehene und mit Lauge stoffe zu entfernen, ist es bekannt, hinter und zwigefüllte
Erhitzungsbottich (10) der Reinigungs- sehen den Tauchbottichen Spritzstationen anzuordmaschine
von außen mit Wärmeenergie beschick- nen, in denen die Körbe und die in ihnen enthaltenen
bare Heizelemente (15) aufweist, der in Flaschen- Flaschen einer kräftigen Innen- und Außenspritzung
förderrichtung vorgeschaltete Aufwärmbottich 25 unterzogen und so von den gelösten Schmutzstoffen
(8) als Heizung einen Wärmeaustauscher (21) befreit werden. Gleichzeitig erfolgt durch die Anwenaufweist,
der mit der dem Erhitzungsbottich (10) dung hoher Temperaturen, zusammen mit der Verentnommenen
Lauge hoher Temperatur beschick- Wendung von Lauge verschiedener Zusammensetzung
bar und ausgangsseitig mit der die Abspritzlauge oder Konzentration, neben der gründlichen Reiniwieder
in den Erhitzungsbottich (10) zurücklei- 30 gung auch eine weitgehende Entkeimung. Es ist hiertenden
Spritzstation (11) für die aus dem Erhit- zu auch bekannt, den Erhitzungsbottich so groß auszungsbottich
(10) in die nachgeschaltete Abkühl- zubilden, daß die Flaschen eine längere Zeit in deszone
geführten Flaschenkörbe (2) verbunden ist. sen starker und sehr heißer Lauge verbleiben, wobei
2. Flaschenreinigungsmaschine nach An- sie auf schleifenförmiger Bahn durch ihn hindurchspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß der War- 35 wandern. Es ist bekannt, in Förderrichtung hinter
meaustauscher (21) im Aufwärmbottich (8) als dem Erhitzungsbottich eine Laugenachbehandlungsbekanntes
Rohrschlangenheizregister ausgebildet station als Spritzstation anzuordnen, die mit der aus
und die Trennwand (22) zwischen dem Auf- dem Erhitzungsbottich entnommenen Lauge bewärm-
und Erhitzungsbottich als weitere be- schickt wird. Diese Nachbehandlung der Flaschen
kannte Heizfläche ausgebildet sein kann. 40 nach dem Austritt aus dem Erhitzungsbottich mit
3. Flaschenreinigungsmaschine nach den An- Lauge hoher Konzentration ist besonders wichtig,
Sprüchen 1 und 2 mit mehreren hinter dem Erhit- weil die Flaschenkörbe in dem großen Erhitzungszungsbottich
und der angeschlossenen Lauge- bottich besonders lange der Einwirkung hoher Temnachbehandlungszone
angeordneten Wasserab- peraturen und Laugekonzentration ausgesetzt waren kühlstationen, dadurch gekennzeichnet, daß die 45 und nach Verlassen dieses Erhitzungsbades alle Eti-Vorreinigungszone
an der Aufgabeseite der Ma- kettenverzierungen und sonstigen Schmutzteile, soschine
als bekannte, nach außen entwässernde weit sie nicht bereits in vorhergehenden Zonen entAbwasser-Spritzstation
(3) ausgebildet und mit fernt wurden, weitgehend gelöst sind und meist nur dem anfallenden Abspritzwasser der zweiten als noch durch Adhäsion an der Flasche haften. Nur
Spritzstation (12) ausgebildeten Abkühlstation 50 noch letzte, ursprüngliche sehr verhärtete Reste könbeschickbar
ist. nen an der Flasche fester haften, weshalb es bekannt
4. Flaschenreinigungsmaschine nach den An- ist, die aus dem Erhitzungsbottich auftauchenden
Sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Flaschen mit starker, aus diesem Bottich stammender
Erwärmungs- und Erhitzungsbottiche (8,10) für Lauge innen und außen durch kräftige Spritzstrahlen
unterschiedliche Zusammensetzungen und/oder 55 zu beaufschlagen. Anschließend an diese Laugenach-Konzentrationen
der Behandlungslauge vorgese- behandlungszone werden die Flaschen dann in weitehen
sind. ren Spritz- oder Tauchstufen fallender Temperatur
5. Flaschenreinigungsmaschine nach den An- mehrstufig bis zur Austrittstemperatur in der FIasprüchen
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß schenreinigungsmaschine heruntergekühlt. Besonders
die Bottiche (8,10) mit Doppelbodenaufheizkör- 60 soweit wegen einer besonders weitgehenden sterilen
pern (19, 20) versehen sind. Reinigung der Flaschen hohe Laugetemperaturen im
Erhitzungsbottich angewendet werden, muß das Herunterkühlen in nicht zu großen Temperaturstufen er-
folgen. Wegen dieses Abkühlprozesses wird die Ma-
65 schine durch denjenigen Maschinenteil, in dem die Abkühlzonen angeordnet sind, erheblich vergrößert.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Flaschenreini- Das meist von der letzten Kühlzone, der Frischwasgungsmaschine
mit Flaschenkörben, die an einer serzone, zu der ersten Kühlzone in Gegenrichtung
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE479594C (de) | Waschmaschine | |
| DE2622434C2 (de) | ||
| DE4412896A1 (de) | Reinigungsvorrichtung | |
| CH665231A5 (de) | Verfahren zum waschen von waesche und durchlaufwaschmaschine zur ausfuehrung des verfahrens. | |
| DE2225676C3 (de) | Verfahren zur Reduzierung des Wasserverbrauchs von Gefäßbehandlungsmaschinen | |
| DE2510927A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum spuelen von gegenstaenden | |
| EP2361697B1 (de) | Reinigungsanlage für Behälter und Verfahren zu ihrem Betrieb | |
| AT401624B (de) | Reinigungsvorrichtung zum reinigen von melkanlagen | |
| DE3039303A1 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen beizen eines stahlbandes durch saeureangriff | |
| DE1607960C (de) | Flaschenreinigungsmaschine | |
| DE1607960B (de) | Flaschenreinigungsmaschine | |
| DE4422631C2 (de) | Verfahren zum Waschen von Textilien und Waschmaschine zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3612999A1 (de) | Vorrichtung zum behandeln einer laufenden textilbahn in einem fluessigkeitsbad | |
| WO2018059746A1 (de) | Flaschenreinigungsvorrichtung und verfahren zum reinigen von flaschen unter verwendung der flaschenreinigungsvorrichtung | |
| DE1607960A1 (de) | Flaschenreinigungsmaschine | |
| EP1076127B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Nassbehandlung von Wäschestücken | |
| DE712150C (de) | Reinigungsmaschine fuer Flaschen | |
| DE2454100B2 (de) | Behälterreinigungsmaschine | |
| DE2660837C2 (de) | ||
| DE3639905A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum betreiben eines warmsprudelbeckens | |
| DE3118647A1 (de) | Vorrichtung zum reinigen von flaschen | |
| DE3529314C1 (de) | Vorrichtung zum Waschen von mit Verunreinigungen belasteten Gasen | |
| DE3417013A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum reinigen von flaschen und aehnlichen gefaessen | |
| DE1303493B (de) | ||
| DE4005979C2 (de) |