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DE1607960B - Flaschenreinigungsmaschine - Google Patents

Flaschenreinigungsmaschine

Info

Publication number
DE1607960B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating
tub
bottle
bottles
cooling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz 6700 Ludwigshafen Heinz
Original Assignee
Enzinger-Union-Werke Ag, 6800 Mannheim

Links

Description

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Flaschen-Korb-Transport geführte Kühlwasser wird me Badtemperaturen im Erhitzungsbottich (80° und
hoch erhitzt und verläßt als Abwasser die Maschine, mehr) von Wichtigkeit ist. Außerdem kann auf von
nachdem meist in einer Kühlzone geringerer Tempe- außen mit Wärmeenergie beschickbare Betriebsheiz-
raturabstufung Kühlwasser für die Vorspritzzone ab- körper für den Aufwärmbottich und andere Zonen
gezweigt wurde. Der Wärmeverlust durch das Ab- 5 verzichtet werden. Es ist auch nicht möglich, daß
wasser ist bei solchen Maschinen erheblich und die sich über benachbarte Spritzstationen die Laugen
Abwassermenge ist gleichfalls bedeutend, besonders vermischen und Zusammensetzung, Konzentration
dann, wenn zur Aufrechterhaltung der verschiedenen und Temperaturen sich verändern.
Temperaturen in den Abkühlzonen oder der Vor- Es ist weiter Gegenstand der Erfindung, daß der
spritzzone entsprechend viel Kühlwasser zugeleitet io Wärmeaustauscher im Aufwärmbottich als bekanntes
werden muß. Ein weiterer Nachteil solcher Maschi- Rohrschlangenheizregister ausgebildet und die
nen ist es, daß in jedem Tauchbottich und in jedem Trennwand zwischen dem Aufwärm- und Erhit-
Sammelbehälter für die Spritzstationen eigene War- zungsbottich als weitere, bekannte Heizfläche vorge-
meaustauscher für die Aufrechterhaltung des Be- sehen sein kann. Durch die Trennwand zwischen
triebszustandes samt Regelanlagen vorgesehen sein 15 dem Erhitzungs- und dem Aufwärmbottich kann aus
müssen. dem Erhitzungsbottich Wärme an den Aufwärmbot-
Es sind weiter Flaschenreinigungsmaschinen mit tich abgegeben werden, so daß nicht der als Rohreinem Laugenkreislauf bekannt, wobei ein abge- schlangen-Heizregister ausgebildete Wärmeaustauzweigter Teilstrom der umgepumpten Lauge in einer scher zum Abkühlen der Nachbehandlungslauge alnachgeschalteten Station über einen Wärmeaustau- 20 lein den Wärmebedarf des Aufwärmbottichs aufbrinscher gekühlt wird, damit eine abgestufte Laugener- gen muß, falls dies wegen der Abstufung der Nachspritzung erfolgen kann. Sowohl diesem Laugenkreis- behandlungslauge zweckmäßig ist. Die Trennwand lauf wird über einen Wärmeaustauscher von außen zwischen beiden Bottichen kann jedoch auch als Wärmeenergie zugeführt, wie auch der vorgeschalte- Doppelwand und damit isolierend ausgebildet sein, ten Flaschenbehandlungszone, nämlich der Tauch- 25 Der Wärmebedarf im Aufwärmbottich wird durch weiche durch ein entsprechend groß angelegtes Heiz- die verhältnismäßig geringe Vorwärmung der in ihn register. eintauchenden Körbe verursacht. Der Wärmebedarf
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer Flaschen- im Erhitzungsbottich, verursacht durch die Aufhei-
reinigungsmaschine der eingangs beschriebenen Art zung der Flaschenkörbe samt Flaschen sowie durch
den Aufwand an Elementen zum Aufheizen der un- 30 den Wärmebedarf des Wärmeaustauschers im Auf-
terschiedlichen Behandlungszonen bei geringem War- wärmbottich, wird durch die von außen mit Wärme-
me- und Wasserverbrauch zu vermindern. energie beschickbaren Heizelemente gedeckt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfin- Gemäß der Erfindung wird weiter bei Flaschenreidung vorgeschlagen, daß nur der für die höchste nigungsmaschinen mit mehreren, hinter dem Erhit-Badtemperatur vorgesehene und mit Lauge gefüllte 35 zungsbottich und der angeschlossenen Laugennach-Erhitzungsbottich der Reinigungsmaschine von behandlungszone angeordneten Wasserabkühlstatioaußen mit Wärmeenergie beschickbare Heizelemente nen vorgeschlagen, daß die Vorreinigungszone an der aufweist, der in Flaschenförderrichtung vorgeschalte- Aufgabeseite der Maschine als bekannte, nach außen te Aufwärmbottich als Heizung einen Wärmeaustau- entwässernde Abwasser-Spritzstation ausgebildet und scher aufweist, der mit der dem Erhitzungsbottich 40 mit dem anfallenden Abspritzwasser der zweiten als entnommenen Lauge hoher Temperatur beschickbar Spritzstation ausgebildeten Abkühlstation beschick- und ausgangsseitig mit der die Abspritzlauge wieder bar ist.
in den Erhitzungsbottich zurückleitenden Spritzsta- Bereits das in der zweiten, also der der Laugention für die aus dem Erhitzungsbottich in die nachge- nachspritzzone folgenden Abkühlzone anfallende schaltete Abkühlzone geführten Flaschenkörbe ver- 45 Abspritzwasser kann für die Vorspritzung Verwenbunden ist. Dadurch, daß aus dem Erhitzungsbottich dung finden, weil die in die zweite, das ist die erste Lauge entsprechender Zusammensetzung, Konzen- mit Wasser betriebene Abkühlzone, eintretenden Fiatration und Temperatur entnommen, im Aufwärm- sehen bereits um den ersten Temperatursprung herbottich durch Wärmeabgabe an diesen abgekühlt untergekühlt sind und das anfallende Abspritzwasser wird, kann die Laugenachbehandlungszone bereits 50 im Gegensatz zu der Abspritzflüssigkeit, die in der als erste Abkühlzone ausgebildet werden. Es entfällt ersten Rückkühlzone anfällt, gerade die richtige dadurch die Laugespritzung mit einer Temperatur, Temperatur für die Vorspritzzone an der Flaschenwie sie in dem Erhitzungsbottich herrscht. Die Fla- aufgabeseite aufweist. Das in dieser Vorspritzzone sehen werden vielmehr von der im Erhitzungsbottich anfallende Abwasser, das nach außen geführt wird, vorhandenen Lauge auch nachbehandelt, aber dabei 55 hat dementsprechend eine unerwartet niedere Temgemäß der Erfindung gleich gekühlt. Diese Lauge er- peratur. Der gesamte Wasser- und Wärmeverbrauch wärmt sich hierbei an den heißen Körben mit Fla- wird hierdurch günstig beeinflußt,
sehen. Die dabei wieder erwärmte Lauge strömt wie- Gemäß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, der dem Erhitzungsbottich zu. Es fällt hier kein daß Erwärmungs- und Erhitzungsbottiche für unterKühlwasser mit hoher Temperatur an, denn die auf 60 schiedliche Zusammensetzungen und/oder Konzenhöchstem Temperaturniveau betriebene erste Ab- trationen der Behandlungslauge vorgesehen sind. Die kühlzone wird mit Lauge beschickt, die wieder in den Erfindung eignet sich besonders für sogenannte Hocherhitzungsbottich zurückströmt. Auf die Lauge- Mehrlaugenmaschinen mit tiefen Laugenbädern, spritzung mit entsprechender Konzentration wird durch die die Flaschenkörbe samt Flaschen auf nicht verzichtet und zusätzlich eine Kühlzone ge- 65 schleifenartiger Bahn hindurchgeführt werden und schaffen, die entweder zur Verkürzung der Maschine die als Doppelendmaschinen ausgebildet sind. Bei oder zu einer zusätzlichen Temperaturabstufung diesen Maschinen läuft nämlich der untere Strang beim Herunterkühlen führt, was besonders für extre- von der Abgabe auf der einen Maschinenseite zur
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Aufgabe auf der anderen Maschinenseite leer und In dem Erhitzungsbottich 10 ist ein Heizelement
kann üblicherweise nicht für die Behandlung und 15 vorgesehen, das über eine Energieleitung 16 mit Tauchung der Flaschen ausgenutzt werden. Bei sol- Wärmeenergie beschickbar ist; es kann direkt Dampf chen Maschinen ist es besonders wichtig, die Baulän- eingeblasen werden. Das Heizelement 15 kann jege zu verkürzen und die Wärmewirtschaft zu verbes- 5 doch auch als mit Dampf oder mit Heißwasser oder sern. Grundsätzlich ist die Erfindung jedoch auch bei heißem öl beschickbarer Wärmeaustauscher ausgeanderen Maschinen anwendbar, und es könnte auch bildet sein. Energiezufuhr erfolgt von außen her, und als Laugennachbehandlungszone an Stelle einer die entsprechenden Regler, Thermostate usw. sind Spritzzone ein zusätzlicher Tauchbottich, z. B. mit nicht gezeichnet und nicht weiter beschrieben. Die Überlauf zum Erhitzungsbottich, vorgesehen sein. io Badtemperatur wird durch Regelung der eingespei-
Gemäß der Erfindung wird weiter vorgeschlagen, sten Wärmeenergie nach Menge oder Temperatur in daß die Bottiche mit bekannten Doppelbodenauf- bekannter Weise konstant gehalten. Der Erhitzungsheizkörpern versehen sind. Die Aufheizkörper wer- bottich 10 weist zweckmäßigerweise eine isolierte den nach Erreichung der Betriebstemperatur wieder Seitenwand 17 auf, eine entsprechende isolierte Seiabgestellt und können zur Wärmeisolierung in be- 15 tenwand, die auch als Doppelwand ausgebildet sein kannter Weise wieder entleert werden, so daß auch kann, weist in der Zeichnung auch der Aufwärmbedadurch der Wärmebedarf verringert wird. Auch die hälter 8 auf. Beide Bottiche, nämlich der Erhitzungs-Bottichwände können doppelt ausgebildet oder sonst- bottich 10 und der Aufwärmbottich 8 können zusätzwie isoliert sein. lieh Bodenheizkörper 19, 20 mit den entsprechenden,
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand 20 nur angedeuteten Anschlüssen aufweisen, wodurch beispielsweise und schematisch dargestellt. An einer ein sehr rasches Aufheizen des Bottichinhaltes erfol-Kette 1 sind Flaschenkörbe 2 angeordnet und werden gen kann. Im Betrieb können diese Heizkörper wiedurch eine endlose (nicht gezeichnet) Kette durch die der abgestellt und soweit sie dann entleert werden, einzelnen Behandlungsstationen der Flaschenreini- als Wärmeisolierung dienen. In dem Aufwärmungsgungsmaschine (nicht gezeichnet) hindurchgeführt. 25 bottich ist ein Wärmeaustauscher, z. B. eine Rohr-Die Flaschen (nicht gezeichnet) befinden sich in den schlange 21 vorgesehen, die über eine Flüssigkeitsleieinzelnen Körben 2 jeweils in einzelnen Zellen (nicht tung 21 a, 21 b mit Lauge aus dem Bottich 10 be-r gezeichnet). Von der Aufgabeseite A gelangen die schickbar ist und ausgangsseitig über eine Leitung Flaschen zur Vorreinigungszone, die gemäß Zeich- 21 c zur Laugennachbehandlungsstation 11 führt und nung als Spritzstation 3 mit Spritzdüsen 4 und einer 30 diese mit im Aufwärmbottich durch Wärmeabgabe Auffangwanne 5 ausgebildet ist. Das in der Auffang- gekühlter Lauge aus dem Erhitzungsbottich 10 bewanne 5 gesammelte Abwasser wird durch einen Ab- schickt. Dadurch werden die aus der Erhitzungszone fluß 6 aus der Maschine herausgeführt und als Ab- in die Laugennachbehandlungsstation der Spritzstawasser abgeleitet. Bei Passieren der Vorreinigungszo- tion Il gelangenden Flaschen von Lauge derselben ne werden die Flaschen in bekannter Weise entleert 35 Zusammensetzung und Konzentration beaufschlagt und von grobem Schmutz befreit. Gleichzeitig wer- und zudem erfahrungsgemäß gleichzeitig gekühlt. Die den die Flaschen vorgewärmt. Nach dem Passieren in dieser ersten Kühlzone anfallende Lauge verhältder Vorreinigungszone gelangen die Flaschen bei ih- nismäßig hoher Temperatur kann unmittelbar wieder rer Wanderung im Sinne des Pfeiles 7 zunächst in über die Auffangwanne 14, die als Leitblech ausgeeinen Aufwärmbottich 8, den sie auf schleifenförmi- 40 bildet ist, dem Erhitzungsbottich 10 zugeleitet werger Bahn durchwandern, wobei sie durch die erste den. Kühlwasser, das mit verhältnismäßig hoher Behandlungslauge mit einer vorbestimmten Zusam- Temperatur anfällt, wird hierbei vermieden. Dadurch mensetzung und Konzentration bei mittlerer Tempe- wird der Wärmehaushalt der Maschine günstig beeinratur weiter gereinigt und weiter erhitzt werden. Die flußt. Der Aufwärmbottich 8 benötigt keinen von Flaschenkörbe gelangen sodann im Sinne des Pfei- 45 außen mit Wärme beschickbaren Heizkörper; entles 9 über eine obere Umlenkung in einen Erhit- sprechende Regelgeräte und Anschluß an die Enerzungsbottich 10, in dem sie längere Zeit verweilen gieversorgung von außen sind entbehrlich. Die Tem- bzw. in dem sie auf schleifenförmigen Bahnen ge- peraturabstufung erfolgt selbsttätig, einerseits durch führt werden. In diesem Erhitzungsbottich 10 werden den Wärmebedarf der eintretenden Flaschenkörbe die Flaschen der Einwirkung einer zweiten Lauge 50 und die Wärmezufuhr durch den als Rohrschlange entsprechender Zusammensetzung meist hoher Kon- ausgebildeten Wärmeaustauscher 21, in dem heiße zentration und hoher oder sehr hoher Temperatur Lauge aus dem Erhitzungsbottich 10 abgekühlt wird, ausgesetzt und weitgehend von allen Schmutzresten wonach diese abgekühlte Lauge erfahrungsgemäß gereinigt und entkeimt. Nach dem Auftauchen aus Verwendung in der als Laugennachbehandlungsstadem Erhitzungsbottich 10 gelangen die Flaschenkör- 55 tion 11 ausgebildeten ersten Abkühlzone findet. Die be in die Abkühlzone, und zwar zunächst in eine als hinter dem Erhitzungsbottich 10 vorgesehene Lau-Laugennachbehandlungsstation ausgebildete Spritz- gennachbehandlungszone ist somit als erste Abkühlstation 11, die mit Spritzdüsen 4 und einer Auffang- zone ausgebildet, wodurch sich entweder eine Verwanne 14 ausgestattet ist. Anschließend gelangen die kürzung der Reinigungsmaschine um eine Abkühlzo-Flaschenkörbe samt den in ihnen befindlichen Fla- 60 ne ergibt, oder bei extremer Temperaturanwendung sehen an der Kette in die erste Wasserbehandlungs- im Erhitzungsbottich eine zusätzliche Rückkühlzone station gemäß der Zeichnung, die ebenfalls als ohne Vergrößerung der Maschine unterbringbar ist. Spritzstation 12 mit Spritzdüsen 4 und einer Auf- Zugleich kann eine strenge Trennung der in den Botfangwanne 13 ausgestattet ist. Die Spritzstationen tichen 8 und 10 befindlichen Lauge unterschiedlicher 3,11 und 12 sind der Einfachheit halber in der 65 Zusammensetzung und/oder Konzentration erfolgen. Zeichnung nur mit oberen Spritzdüsen ausgestattet. Der Aufwärmbottich 8 kann, falls erforderlich, auch Sie weisen jedoch regelmäßig nicht nur obere, son- durch die Trennwand 22 hindurch Wärme aus dem dem auch untere und seitliche Spritzdüsen auf. Erhitzungsbottich 10 erhalten, diese Trennwand 22
kann aber auch als Isolierwand oder sogar als zusätzlicher Aufwärmeheizkörper, der nach erfolgter Aufwärmung entleerbar ist und dadurch als Wärmeisolierung wirkt, vorgesehen sein. Eine Umwälzpumpe für die Lauge aus dem Erhitzungsbottich 10 ist mit 23 bezeichnet. Die als Spritzstation 12 ausgebildete zweite Abkühlzone wird durch eine Leitung 24 mit vorgewärmtem Wasser beschickt. Die Vorwärmung dieses Wassers erfolgt in den späteren Abkühlzonen in bekannter Weise (nicht gezeichnet).
Das in der Wanne 13 gesammelte Wasser der zweiten Kühlzone, die gleichzeitig die erste mit Wasser beschickte Kühlzone ist, wird über eine Umwälzpumpe 25 durch eine Leitung 26 der Vorspritzstation 3 bzw. deren Spritzdüsen zugeleitet. Hier erfolgt die weitere Abkühlung des Spritzwassers und die Anwärmung und Vorreinigung der Flaschen in den Flaschenkörben 2. Da das durch die Leitung 26 der als Spritzstation 3 ausgebildeten Vorspritzzone zuströmende Wasser nicht in der ersten Kühlzone, sondern bereits in der zweiten Kühlzone mit wesentlich tieferem Temperaturniveau anfällt, kann ohne Zusatzkühlwasser, also mit geringem Wasserbedarf, die gesamte Kühlung der Flaschen und anschließend die Vorreinigung und Vorspritzung erfolgen. Irgendwelche Wärmeaustauscher für den Betrieb sind nicht erforderlich. Da in den Spritzzonen auch keine großen Wassermengen bevorratet werden, genügt meistens zum Aufheizen der Spritzzonen die von den Flaschenkörben mitgebrachte Wärmeenergie vor Beginn der eigentlichen Reinigungsarbeit. Es muß nur jeweils an einer einzigen Stelle Frischwasser und Wärme zugeführt werden. Bei konstant gehaltener Temperatur im Erhitzungsbottich 10 stellen sich alle anderen Behandlungstemperaturen ohne weitere Regelung und Wärmezufuhr von außen auf die erforderlichen Temperaturen ein, was ein zusätzlicher Vorteil der Erfindung ist.
Dadurch, daß mittels eines einzigen von außen beschickbaren Heizkörpers nicht nur der Erhitzungsbottich 10, sondern auch der vorgeschaltete Aufwärmbottich mit Wärme versehen und gleichzeitig
so Lauge geringerer Temperatur für die nachgeschaltete Laugenspritzung bereitgestellt wird, wird der Maschinenaufbau, der Betrieb und die Bedienung der Maschine wesentlich vereinfacht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
209509/74

Claims (5)

1 2 endlosen Kette durch mehrere Behandlungszonen gePatentansprüche: führt werden und in denen die Flaschen der Einwirkung von Wasser und verschiedenen Reinigungslau-
1. Flaschenreinigungsmaschine mit Flaschen- gen mit abgestufter Temperatur in Tauchbottichen körben, die an einer endlosen Kette durch mehre- 5 und Spritzzonen ausgesetzt und dabei stufenweise erre Behandlungszonen geführt werden und in de- hitzt und anschließend wieder stufenweise in einer nen die Flaschen der Einwirkung von Wasser und Kühlzone abgekühlt werden, wobei nacheinander in verschiedenen Reinigungslaugen mit abgestufter Flaschenförderrichtung eine Vorreinigungszone, ein Temperatur in Tauchbottichen und Spritzzonen Aufwärmbottich, ein Erhitzungsbottich und anschlieausgesetzt und dabei stufenweise erhitzt und an- io ßend eine Laugebehandlungsstation angeordnet sind schließend wieder stufenweise in einer Kühlzone und in einem Vorratsbottich für die Behandlungsabgekühlt werden, wobei nacheinander in Fla- flüssigkeit ein von Spritzwasser höherer Temperatur schenförderrichtung eine Vorreinigungszone, ein durchströmter Heizkörper zur Abgabe von Wärme Aufwärmbottich, ein Erhitzungsbottich und an- vorgesehen ist.
schließend eine Laugebehandlungsstation an- 15 Bei Flaschenreinigungsmaschinen ist es bekannt, geordnet sind und in einem Vorratsbottich für die einen Teil der Behandlung der Flaschen in hinterein-Behandlungsflüssigkeit ein von Spritzwasser hö- ander angeordneten tiefen Bottichen vorzunehmen, herer Temperatur durchströmter Heizkörper zur durch die die Flaschenkörbe mit ihrer Kette schlei-Abgabe von Wärme vorgesehen ist, dadurch fenförmig hindurchgeführt werden. Um die in den gekennzeichnet, daß nur der für die hoch- 20 einzelnen Tauchbottichen aufgeweichten Schmutzste Badtemperatur vorgesehene und mit Lauge stoffe zu entfernen, ist es bekannt, hinter und zwigefüllte Erhitzungsbottich (10) der Reinigungs- sehen den Tauchbottichen Spritzstationen anzuordmaschine von außen mit Wärmeenergie beschick- nen, in denen die Körbe und die in ihnen enthaltenen bare Heizelemente (15) aufweist, der in Flaschen- Flaschen einer kräftigen Innen- und Außenspritzung förderrichtung vorgeschaltete Aufwärmbottich 25 unterzogen und so von den gelösten Schmutzstoffen (8) als Heizung einen Wärmeaustauscher (21) befreit werden. Gleichzeitig erfolgt durch die Anwenaufweist, der mit der dem Erhitzungsbottich (10) dung hoher Temperaturen, zusammen mit der Verentnommenen Lauge hoher Temperatur beschick- Wendung von Lauge verschiedener Zusammensetzung bar und ausgangsseitig mit der die Abspritzlauge oder Konzentration, neben der gründlichen Reiniwieder in den Erhitzungsbottich (10) zurücklei- 30 gung auch eine weitgehende Entkeimung. Es ist hiertenden Spritzstation (11) für die aus dem Erhit- zu auch bekannt, den Erhitzungsbottich so groß auszungsbottich (10) in die nachgeschaltete Abkühl- zubilden, daß die Flaschen eine längere Zeit in deszone geführten Flaschenkörbe (2) verbunden ist. sen starker und sehr heißer Lauge verbleiben, wobei
2. Flaschenreinigungsmaschine nach An- sie auf schleifenförmiger Bahn durch ihn hindurchspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der War- 35 wandern. Es ist bekannt, in Förderrichtung hinter meaustauscher (21) im Aufwärmbottich (8) als dem Erhitzungsbottich eine Laugenachbehandlungsbekanntes Rohrschlangenheizregister ausgebildet station als Spritzstation anzuordnen, die mit der aus und die Trennwand (22) zwischen dem Auf- dem Erhitzungsbottich entnommenen Lauge bewärm- und Erhitzungsbottich als weitere be- schickt wird. Diese Nachbehandlung der Flaschen kannte Heizfläche ausgebildet sein kann. 40 nach dem Austritt aus dem Erhitzungsbottich mit
3. Flaschenreinigungsmaschine nach den An- Lauge hoher Konzentration ist besonders wichtig, Sprüchen 1 und 2 mit mehreren hinter dem Erhit- weil die Flaschenkörbe in dem großen Erhitzungszungsbottich und der angeschlossenen Lauge- bottich besonders lange der Einwirkung hoher Temnachbehandlungszone angeordneten Wasserab- peraturen und Laugekonzentration ausgesetzt waren kühlstationen, dadurch gekennzeichnet, daß die 45 und nach Verlassen dieses Erhitzungsbades alle Eti-Vorreinigungszone an der Aufgabeseite der Ma- kettenverzierungen und sonstigen Schmutzteile, soschine als bekannte, nach außen entwässernde weit sie nicht bereits in vorhergehenden Zonen entAbwasser-Spritzstation (3) ausgebildet und mit fernt wurden, weitgehend gelöst sind und meist nur dem anfallenden Abspritzwasser der zweiten als noch durch Adhäsion an der Flasche haften. Nur Spritzstation (12) ausgebildeten Abkühlstation 50 noch letzte, ursprüngliche sehr verhärtete Reste könbeschickbar ist. nen an der Flasche fester haften, weshalb es bekannt
4. Flaschenreinigungsmaschine nach den An- ist, die aus dem Erhitzungsbottich auftauchenden Sprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Flaschen mit starker, aus diesem Bottich stammender Erwärmungs- und Erhitzungsbottiche (8,10) für Lauge innen und außen durch kräftige Spritzstrahlen unterschiedliche Zusammensetzungen und/oder 55 zu beaufschlagen. Anschließend an diese Laugenach-Konzentrationen der Behandlungslauge vorgese- behandlungszone werden die Flaschen dann in weitehen sind. ren Spritz- oder Tauchstufen fallender Temperatur
5. Flaschenreinigungsmaschine nach den An- mehrstufig bis zur Austrittstemperatur in der FIasprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß schenreinigungsmaschine heruntergekühlt. Besonders die Bottiche (8,10) mit Doppelbodenaufheizkör- 60 soweit wegen einer besonders weitgehenden sterilen pern (19, 20) versehen sind. Reinigung der Flaschen hohe Laugetemperaturen im
Erhitzungsbottich angewendet werden, muß das Herunterkühlen in nicht zu großen Temperaturstufen er-
folgen. Wegen dieses Abkühlprozesses wird die Ma-
65 schine durch denjenigen Maschinenteil, in dem die Abkühlzonen angeordnet sind, erheblich vergrößert.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Flaschenreini- Das meist von der letzten Kühlzone, der Frischwasgungsmaschine mit Flaschenkörben, die an einer serzone, zu der ersten Kühlzone in Gegenrichtung

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