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DE1607505C - Rotormuhle, insbesondere als Zer kleinerungseinnchtung fur verbrauchtes Verpackungsmaterial - Google Patents

Rotormuhle, insbesondere als Zer kleinerungseinnchtung fur verbrauchtes Verpackungsmaterial

Info

Publication number
DE1607505C
DE1607505C DE19671607505 DE1607505A DE1607505C DE 1607505 C DE1607505 C DE 1607505C DE 19671607505 DE19671607505 DE 19671607505 DE 1607505 A DE1607505 A DE 1607505A DE 1607505 C DE1607505 C DE 1607505C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotor
chute
mill according
rotor mill
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671607505
Other languages
English (en)
Other versions
DE1607505A1 (de
Inventor
Kurt 4400 Munster Rosner
Original Assignee
Hazemag Hartzerkleinerungs und Ze ment Maschinenbau GmbH 4400 Munster
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hazemag Hartzerkleinerungs und Ze ment Maschinenbau GmbH 4400 Munster filed Critical Hazemag Hartzerkleinerungs und Ze ment Maschinenbau GmbH 4400 Munster
Publication of DE1607505A1 publication Critical patent/DE1607505A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1607505C publication Critical patent/DE1607505C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

60
Die Erfindung betrifft eine Zerkleinerungseinrich- . tung, insbesondere für verbrauchtes Verpackungsmaterial, wie es vor allem in Kaufhäusern und Industriebetrieben in großen Mengen anfällt. '
•Bisher mußte dieses Material in großen Bunkerräumen gesammelt und unter erheblichem Aufwand an Zeit und Arbeit an Zerkleinerungsplätze oder in entsprechende Anlagen transportiert werden; denn große Räume zur vorübergehenden Lagerung von Abfallgut stehen im Zentrum der Städte kaum zur Verfugung; außerdem ist eine Lagerung dieser meist feuergefährlichen Materialien aus Sicherheitsgründen nicht erwünscht oder gar behördlich verboten.
Zweck der Erfindung ist es, eine möglichst wenig Raum beanspruchende und auch von ungeschultem Personal zu bedienende Einrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, das anfallende, meist sehr sperrige und dabei elastische Verpackungsmaterial zu zerkleinern, auf. ein kleines Volumen zusammenzupressen und in feuersichere Behälter zu befördern, die in verkehrsgünstigen Zeiten abgefahren werden können.
Zur Zerkleinerung des Materials wird eine an sich bekannte Mühle als Hammerrotor verwendet, bei der gemäß der Erfindung beide Schächte etwa waagerecht und übereinanderliegend angeordnet sind, wobei der den Aufgabeschacht unten begrenzende Boden etwa in der Höhe des Rotors, vorzugsweise seiner Drehachse, liegt. Dabei ist es besonders zweckmäßig und erweist sich für einen raumsparenden Aufbau der Zerkleinerungseinrichtung als besonders günstig, wenn der Boden des etwa horizontal liegenden Aufgabeschachtes zugleich die Deckplatte des Abführschachtes bildet. Der Aufgabeschacht weist an seinem Boden eine Vibrationsrinne auf, welche das Gut den aufsteigenden Hämmern des Rotors zuführt, während der Abführschacht als abnehmbarer Aufnahmebehälter ausgeführt ist, in welchen der Rotor das zerkleinerte Gut hineinschleudert. Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß unmittelbar unter dem Rotor ein kontinuierlich arbeitender Stopfkolben angeordnet ist, der das in den abnehmbaren Behälter geschleuderte Gut komprimiert. Zur Erhöhung der Zerkleinerungswirkung können die Hammer in an sich bekannter Weise durch einen Kamm schlagen, der erfindungsgemäß aus einer Anzahl von auf einer Achse aufgefädelten drehbaren Scheiben besteht.
In weiterer Ausbildung der Erfindung sind Einrichtungen vorgesehen, die abgesehen von der Einführung des Materials in den oberen waagerechten Kanal einen automatischen Betrieb der Anlage ermöglichen. Der Betrieb des Hammerrotors wird zweckmäßig in Abhängigkeit vom Preßdruck des Stopfkolbens gesteuert, so daß bei übermäßig ansteigendem Druck als Folge des vollgestopften Behälters der Rotor bzw. die Materialzufuhr automatisch abgestellt wird. Gleichzeitig ist eine an sich bekannte Verriegelung des unteren abnehmbaren Behälterkanals nur dann möglich, wenn zuvor der Rotor stillgesetzt ist.
Durch die Einrichtung gemäß der Erfindung wird die störende und feuergefährliche Anhäufung von Abfall und Verpackungsmaterial in Warenhäusern beseitigt. Durch die besondere Anordnung der Einzelteile ist diese Einrichtung auf denkbar kleinstem Raum zusammengebaut und ist infolge ihrer Ausführung und automatischen Einrichtung durch ungeschultes Personal gefahrlos zu bedienen.
Pie Erfindung ist nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Die Zeichnung stellt einen Querschnitt durch die Anlage dar.
In einem Mühlengehäusel ist ein mit Hämmern bestückter Rotor 2 angeordnet. Das Mühlengehäuse weist über dem Rotor einen ausreichenden .Raum zur Aufnahme von großvolumigem Abfallmaterial auf. Die Hammer des sich in Pfeilrichtung drehenden Rotors schlagen im unteren Teil des Gehäuses durch einen Kamm 3, der aus drehbaren, scharfkantigen
Scheiben 4 gebildet ist. Diese Scheiben 4 sind um eine Achse 5 drehbar, so daß bei fortlaufendem Verschleiß sich immer eine neue Arbeitsfläche darbietet. Oberhalb der Achsebene des Hammerrotors schließt sich an das Gehäuse ein waagerechter Aufgabeschacht 6 an, dessen Boden eine Vibrations- oder Schüttelrinne 7 bildet, die in bekannter Weise durch einen Unwuchterreger 8 angetrieben wird. Die Drehrichtung des Rotors ist so gewählt, daß das von der Vibrationsrinne dem Rotor zugeführte Material von diesem er- faßt und im gleichen Sinn in den Mahlraum hineingezogen wird. Die Verpackungsteile, wie Kartons und Kisten werden von den Hämmern des Rotors erfaßt und zerschlagen. Dabei werden sie durch den aus den Scheiben 4 gebildeten Kamm getrieben und hier weiter zerkleinert. Unmittelbar unter der Vibrationsrinne bzw. unter dem Schacht 6 liegt parallel ein weiterer Schacht 9, der als lösbarer Aufnahmebehälter durch eine Flanschverbindung mit dem unteren Teil des Mühlengehäuses verbunden ist und auf Rädern ruht.
Von besonderem Vorteil ist die gewählte Anordnung der beiden seitlichen Schächte für die Betriebsweise der Zerkleinerungsanlage, denn der Hammerrotor wirkt als Ventilator, wenn die Trennwand der beiden an den Mühlenraum seitlich angeschlossenen Schächte etwa auf den Rotormittelpunkt zeigt Diese Wirkung tritt auch dann ein, wenn wie im vorliegenden Fall die Trennwand durch die Vibrationsrinne und die Decke des Schachtes 9 gebildet wird. Diese zusätzliche Wirkung hat zur Folge, daß einmal das durch die Vibrationsrinne dem Rotor zugeführte Gut durch die angesaugte Luft zusätzlich beschleunigt wird und daß zum andern das zerkleinerte Material neben der Wurfwirkung der Hammer durch den in den unteren Schacht 9 geblasenen Luftstrom herausgeblasen wird. Um diesen Luftstrom voll zur Auswirkung kommen zu lassen, wird zweckmäßig der abnehmbare Schacht 9 an einem Entlüftungsschacht 12 angeschlossen, wodurch gleichzeitig ein Staubaustritt an jeder anderen Stelle, insbesondere an der Einfüllöffnung verhindert wird. Außerdem wird durch die besondere Art der Schachtanordnung an Bauhöhe gespart, und das wiederum ist von großer Bedeutung für die raumsparende Unterbringung der Anlage.
Um das Fassungsvermögen des unteren Schachtes 9 zu vergrößern wird erfindungsgemäß unmittelbar unter dem Rotor ein kastenartiger Stopfkolben 10 angebracht, der durch einen Hydraulikzylinder 11 oder eine entsprechende andere Antriebsvorrichtung hin und her bewegt wird und damit das von dem Hammerrotor 2 in den fahrbaren Schacht 9 geblasene Gut verdichtet. Dieser Stopf kolben kann auch gleichzeitig der Boden des Mühlengehäuses sein. Der Hydraulikzylinder 11 ist mit einem nicht gezeichneten Druckanzeiger verbunden, der bei einem Maximaldruckanstieg einen Schalter betätigt, der die Vibrationsrinne stillsetzt und damit eine Verstopfung der Anlage automatisch verhindert. Ebenso wird zweckmäßig eine Verriegelung an der Verbindung des Schachtes 9 mit dem Mühlengehäuse angebracht, die nur ein Lösen des Schachtes 9 ermöglicht, wenn der Rotor der Hammermühle stillsteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

  1. , Patentansprüche:
    L Rotormühle, insbesondere als" Zerkleinerungsvorrichtung für verbrauchtes Verpackungsgut mit auf der gleichen Seite des Rotorgehäuses angeordnetem Aufgabeschacht und Abführschacht, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schächte (6,9) etwa waagerecht und übereinanderliegend angeordnet sind, wobei der den Aufgabeschacht (6) unten begrenzende Boden (7) >. etwa in der Höhe des Rotors (2), vorzugsweise seiner Drehachse, liegt.
  2. 2. Rotormühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als Schüttelrinne (7) ausgebildete Boden des Aufgabeschachtes (6) zugleich die Deckplatte des Abführschachtes (9) bildet.
  3. 3. Rotormühle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Boden des Aufgabeschachtes (6) eine Schüttelrinne (7) als Gutförderer angeordnet ist.
  4. 4. Rotormühle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abführschacht (9) als von.der Rotormühle lösbarer und verfahrbarer, mit Rädern versehener Aufnahmebehälter für das zerkleinerte Gut ausgebildet ist.
  5. 5. Rotormühle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Rotors (2) in dem Mühlengehäuse eine in den
    ■ Aufnahmebehälter des Abführschachtes (9) ausmündende und das zerkleinerte Abfallgut in diesem Behälter zusammenpressende, z.B. hydraulisch betriebene Stopfvorrichtung (10, 11) angeordnet ist.
  6. 6. Rotormühle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Kontaktvorrichtung, die beim Lösen der den Behälter (9) mit dem Mühlengehäuse (1) verbindenden Verriegelung oder bei auftretendem Überdruck an der Stopfvorrichtung den Rotor (2) stillsetzt.
  7. 7. Rotormühle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Begrenzungswand des Aufnahmebehälters (9) einen Teil des den Aufgabeschacht (6) abschließenden Bodens bildet. '
  8. 8.' Rotormühle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmebehälter (9) mit einem Entlüftungsschacht (12) versehen ist.
  9. 9.. Rotormühle nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Guteinlauf (6) gegenüberliegenden Seite des Rotors (2) ein .aus einer Anzahl drehbar auf einer Achse (S) angeordneter Scheiben (4) gebildeter Zerkleinerungskamm (3) angeordnet ist.
DE19671607505 1967-07-29 1967-07-29 Rotormuhle, insbesondere als Zer kleinerungseinnchtung fur verbrauchtes Verpackungsmaterial Expired DE1607505C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH0063459 1967-07-29
DEH0063459 1967-07-29

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1607505A1 DE1607505A1 (de) 1969-09-18
DE1607505C true DE1607505C (de) 1973-05-24

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