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DE1607105C - Vorrichtung zum Futtern von jungen Nutztieren, insbesondere Ferkeln - Google Patents

Vorrichtung zum Futtern von jungen Nutztieren, insbesondere Ferkeln

Info

Publication number
DE1607105C
DE1607105C DE19671607105 DE1607105A DE1607105C DE 1607105 C DE1607105 C DE 1607105C DE 19671607105 DE19671607105 DE 19671607105 DE 1607105 A DE1607105 A DE 1607105A DE 1607105 C DE1607105 C DE 1607105C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feeding
casing
opening
feeding opening
animal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671607105
Other languages
English (en)
Other versions
DE1607105B2 (de
DE1607105A1 (de
Inventor
Heinrich 2077 Tnttau AOIk 5 02 Biehl
Original Assignee
Agrimex Gesellschaft zur Verwer tung von Tieraufzuchtpatenten mbH, 2071 Witzhave
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agrimex Gesellschaft zur Verwer tung von Tieraufzuchtpatenten mbH, 2071 Witzhave filed Critical Agrimex Gesellschaft zur Verwer tung von Tieraufzuchtpatenten mbH, 2071 Witzhave
Publication of DE1607105A1 publication Critical patent/DE1607105A1/de
Publication of DE1607105B2 publication Critical patent/DE1607105B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1607105C publication Critical patent/DE1607105C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum automatischen Füttern von Nutztieren, insbesondere Ferkeln, die in einem in -einem klimatisierbaren
ίο Raum aufstellbaren Käfiggestell untergebracht sind, wobei das Käfiggestell aus mehreren Stockwerken mit je einem Satz von wenigstens in einer Reihe angeordneten Käfigen in einem der Stockwerke besteht. Derartige Käfiggestelle sind bekannt. Die Einzelkäfige bestehen im wesentlichen aus Drahtgitterwänden mit aufklappbarem Deckel und einem Boden aus siebartigem Rost. Unterhalb jedes Käfigsatzes sind Wannen zum Auffangen der durch den Rostboden fallenden Exkremente vorgesehen. Mittels dieser Käfiggestelle ist die Durchführung der Aufzucht einer größeren Anzahl von Nutztieren, insbesondere Ferkeln, in Einzelhaltung auf kleinstem Raum unter günstigsten Bedingungen möglich geworden.
Es hat sich nun gezeigt, daß sich die Einzelaufzucht mit größtem Vorteil durchführen läßt, wenn man den Tieren die für den Tag zugemessene Futtermenge in häufigen und kurzen Fütterungszeiten, die über den Tag gleichmäßig verteilt sind, verabreicht und wenn am Schluß jeder Fütterungszeit bei Futterentzug stets noch eine gewisse Futtermenge im Trog zurückbleibt. Diese Art der Fütterung ist natürlich, insbesondere bei. großen Käfiggestellen, in welchen mehrere 100 junge Tiere gleichzeitig aufgezogen werden, mit einem erheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fütterungsvorrichtung für Käfiggestelle der eingangs genannten Art zu schaffen, die weitgehend automatisiert und mechanisiert ist. Sie soll so ausgebildet sein, daß sie das Fressen den Tieren nur zu bestimmten vorgegebenen Zeiten erlaubt und eine Verunreinigung des nicht verbrauchten Futters durch die Tiere verhindert. Diese Aufgabe wird dadurch erreicht, daß-in jeder Käfigreihe ein mit abdeckbaren Freßöffnungen versehenes Futterrohr vorgesehen ist, wobei Futterrohr und Abdeckflächen in Längsrichtung des Futterrohres derart gegeneinander bewegbar sind, daß die Freßöffnungen freigegeben bzw. abgedeckt werden, und daß zwischen jeder Freßöffnung und der Freßstelle des Tieres eine Abweisevorrichtung für das Tiermaul angeordnet ist, die in Abhängigkeit von der Relativbewegung des Futterrohres mit Bezug auf die Abdeckflächen zu Beginn jedes Verschließvorgangs der Freßöffnungen die Schnauze des Tieres aus der öffnung herausbewegt und zu Beginn jeder Freigabe wieder in eine die Freßöffnung freigebende Lage rückt.
Mit der Erfindung ist somit eine Vorrichtung geschaffen, mit der eine Fütterung weitgehend automatisiert und mechanisiert werden kann. Das öffnen und Schließen der Freßöffnungen zu vorgegebenen Zeiten kann durch eine Programmsteuerung erfolgen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor,
daß durch die Bewegung des Futterrohres unmittelbar vor Beginn und vor dem Ende der vorgegebenen Freßzeit Signale abgebende Vorrichtungen von der
■ Antriebsvorrichtung auslösbar sind. Versuche haben gezeigt, daß die Tiere sich rasch an diese Signale ge-
wohnen und sich bei Ankündigung der Freßzeit vor dem Trog aufstellen bzw. bei Ankündigung des Endes jeder Freßzeit die Tröge verlassen. Dadurch ist in jedem Falle die volle Ausnutzung der Freßzeit ohne Gefährdung der Tiere und ohne Beeinträchtigung der Betätigung des Freßtroges gewährleistet.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die Abweisevorrichtung aus einem sich längs einer Kante der Freßöffnung erstreckenden Bügel besteht, der bei Schließen der Freßöffnung angehoben wird. Der Bügel, der in Abhängigkeit von der Relativbewegung des Futterrohres mit Bezug auf die Abdeckfläche der Freßöffnung betätigt wird, bewegt die Schnauze bzw. die Beine des Tieres aus der Freßöffnung beim Beginn des Verschließens. Bei Freigäbe der Freßöffnung bewegt er sich wieder in eine Lage zwischen der Freßöffnung und der Freßstellung des Tieres.
Wie oben angedeutet, kann eine beispielsweise mit elektrischen oder elektronischen Mitteln arbeitende Programm- und Folgesteuerung vorgesehen werden, die zu vorgegebenen Zeiten die Freßvorgänge auslöst sowie mangelnden Futterstand in den Futtertrögen anzeigt.
Zweckmäßige Ausgestaltung und weitere Verbesserungen der Merkmale der Erfindung werden an Hand der Abbildungen erläutert, in denen eine Ausführungsform der Erfindungsmerkmale dargestellt ist.
Fig. 1 Grundriß des Montagestalles mit den darin befindlichen Käfigreihen,
Fig.2 eine Gesamtansicht einer doppelstöckigen Einzelkäfigbatterie mit der erfindungsgemäßen Fütterungsvorrichtung;
Fig.3 zeigt die schaubildliche Ansicht eines erfindungsgemäßen Futterrohres einschließlich der dazugehörigen Abweisevorrichtung bei geöffneter Freßöffnung;
Fig.4 zeigt das gleiche bei geschlossener Freßöffnung; .- *"
Fig.5 zeigt den Bock mit Antrieben zur Betätigung der Preßvorrichtung;
Fig.6 stellt Einzelheiten zum Betrieb der Freßvorrichtung dar.
Im Stall sind, wie Fig. 1 erkennen läßt, die Aufzuchtvorrichtungen mit zwei Stockwerken in vier Doppelreihen aufgestellt. Jede Doppelreihe enthält sechs doppelstöckige Käfigbatterien 19 mit jeweils 14 Einzelkäfigen. Dazwischen sind fünf Futtergänge von je 73 cm Breite angeordnet, so daß alle Batterien von allen Seiten zugänglich sind und die Tiere gut beobachtet werden können. In F i g. 2 ist die Ansicht einer einzelnen Batterie gezeichnet An je einer Stirnseite der vier Reihen befinden sich Montageböcke, die die Antriebsaggregate für die Freßvorrichtungen enthalten. An der anderen Stirnseite ist ein ähnlicher Bock für die Betätigung einer an sich bekannten Entmistungsvorrichtung angeordnet. Die Antriebsböcke 20 treiben die Freßvorrichtungen 25 an, wobei die Freßöffnungen 26 in den Einzelkäfigen 27 freigegeben bzw. verschlossen werden. Innerhalb der Frontseite 53 der Käfigbatterie über dem Käfigboden und parallel zur Frontseite sind die Futtertröge 25 der Freßvorrichtung angebracht. Beispielsweise Einzelheiten der Futtertröge sind der Fig.3 zu entnehmen. Hier ist ein Teil des Futtertroges 25, wie er einem Einzelkäfig 27 zugeordnet ist, in anschaulicher Darstellung gezeichnet. Der Futtertrog besteht aus einem Futterrohr 55, das sich über alle Einzelkäfige einer Seite und eines Stockwerkes einer Käfigbatterie erstreckt und mehrere für jeden Einzelkäfig gesonderte Freßöffnungen 26 aufweist. Das Futterrohr ist gegen die Abdeckflächen 56, die teilweise koaxial um das Futterrohr herumgreifen und in jedem Einzelkäfig entsprechend angeordnet sind, axial beweglich. So läßt sich durch eine axiale Bewegung beispielsweise in Fig.3 nach rechts des Futterrohres die Freßöffnung 26 mittels der Abdeckfläche 56 verdecken, so daß der Freßvorgang des Ferkels unterbrochen werden muß.
Die Kanten jeder Freßöffnung wirken jedoch während der Schließbewegung mit der Abdeckfläche scherenartig zusammen, so daß die Ferkel leicht verletzt oder gar getötet werden können, die sich noch mit ihren Schnauzen oder Füßen in dem Futterrohr befinden. Die Gefahr ist bei den besonders unbeholfenen, sehr jungen Ferkeln besonders groß. Erfindungsgemäß ist ein Abweiser 59 vorgesehen, der auf einfache Weise die Gefahr von Verletzungen des Ferkels beseitigt und auch für große Anlagen mit einer großen Anzahl von in Einzelaufzucht gehaltenen Ferkeln benutzbar ist. Nahe derjenigen Kante 57 jeder Freßöffnung 26, die der dazugehörigen Abdeckfläche 56 abgekehrt ist, ist quer zu dem Futterrohr 55 und über ihm ein Stab 58 in dem Doppelwinkel 61 drehbar gelagert. Der Doppelwinkel 61 ist starr auf einer Stange 62 befestigt, die sich parallel zum ganzen Futtertrog hinzieht und mit dem Käfig verbunden ist. Der Stab 58 ist an dem der Lagerung 61 abgekehrten Ende rechtwinklig abgewinkelt und zu einem Abweisbügel 59 ausgebildet, dessen Umrandung abgerundet ist Ungefähr" auf der Mitte des Stabes 58 ist ein Winkelhebel 60 starr angebracht, der somit seine Bewegung zwangläufig dem Stab 58 und damit dem Abweisbügel 59 mitteilt. Die Fig.3 und 4 lassen die Wirkungsweise des Abweisers leicht erkennen:
Wird zum Ende des Freßvorganges hin das Futterrohr nach rechts in Fig. 3 verschoben, so daß die Freßöffnung unter die Abdeckfläche 56 zu liegen kommt, so wird der Winkelhebel 60 durch die der Abdeckfläche abgewandte Kante 57 des Futterrohres entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht Bn gleichen Sinne dreht sich der Abweisbügel 59, so daß er in die in Fig. 4 dargestellte Lage kommt. Der Winkelhebel liegt dann mit seinen beiden abgewinkelten Enden auf der Oberseite des Futterrohres und parallel zu dessen Achse auf, so daß der Abweiser vom Ferkel nicht aus seiner Lage entfernt werden kann. Vielmehr wird durch ihn während des Hochdrehens das Jungtier mit Schnauze und Pfote aus der Freßöffnung herausgedrängt, so daß es nicht mehr verletzt werden kann.
Wenn das Tier von neuem gefüttert werden soll, wird das Futterrohr 55 nach links in die Lage gemäß Fig.4 bewegt. Sobald die von der Abdeckfläche abgewandte Kante 57 der Freßöffnung 56 unter den rechten Winkel des Hebels 60 zu liegen kommt, wird dieser durch das Eigengewicht des Abweiserbügels 59 in die Freßöffnung hineinbewegt, der Abweiser fällt nach unten und gibt die Freßöffnung für das Tier frei.
In Fig.5 sind Einzelheiten der Antriebsvorrichtung für insgesamt vier Futterrohre durch einen einzigen Motor dargestellt.
Der Motor 61 treibt über das Kettenvorgelege 62
die Welle 63 an, die in zwei Büchsen 64, 65 gelagert ist. An den Enden der Welle 63 sind kurze Kurbeln 66 angebracht, die mit den Stangen 67 gelenkig verbunden sind und mit ihnen ein Pleuelgestänge bilden. Am freien Ende der Stange 67 ist drehbar eine Rolle 68 angeordnet, die in den Rahmen 69 beweglich ist. Weiterhin ist die Stange 67 starr mit dem Umfang einer kreisrunden Hülse 72 verbunden. Der Innendurchmesser der Hülse 72 entspricht dem Außendurchmesser des Futterrohres 55. Durch Niederdrükken des Verschlußhebels 73, der durch Drehen im Uhrzeigersinn nach Art eines Bajonettverschlusses verriegelt werden kann, wird eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Futterrohr und der Hülse 72 hergestellt, so daß das Futterrohr 55 axial den Bewegungen des Pleuelgestänges, d.h. der Rolle 68, oder dem freien Ende der Stange 67 folgt.
Um auch die Futterrohre des unteren Stockwerkes vom gleichen Motor anzutreiben, ist auf die Achse 63 ein weiteres Kettenrad 74 aufgezogen, das über die Kette 76 auf das Kettenrad vom gleichen Durchmesser 75 wirkt. Kettenrad 75 wiederum ist mit der Welle 77 starr verbunden, die wie die Welle 63 gelagert ist und in gleicher Weise Pleuelgestänge 66, 67 antreibt, an denen Hülsen 72 mit Feststellvorrichtungen 73 starr befestigt sind.
Diese beispielsweise Ausführung der Erfindung hat den Vorteil, daß vom einen Motor 6JL jeweils sämtliche Futterrohre einer Käfigbatterie gleichzeitig angetrieben werden können, wobei jedoch die Möglichkeit besteht, durch Entriegeln der Feststellvorrichtungen 73 jedes einzelne Futterrohr 55 vom Antrieb durch die Mutter 61 frei zu machen.
Dies ist besonders vorteilhaft dann, wenn die Ferkel am vierten Tage in die Käfige eingesetzt werden und mit der Preßvorrichtung noch nicht umzugehen wissen. In diesem Fall werden die Futterrohre mittels der Feststellvorrichtungen 73 ausgekuppelt und von Hand in diejenige (Freß-)Stellung gebracht, in der ■die Freßöffnungen frei liegen.. Anschließend muß jedes einzelne Ferkel mit seiner Schnauze in die Freßöfmung gestoßen werden, so daß es merkt, daß sich darin Futter befindet. Weil die Futterrohre einzeln auskuppelbar sind, läßt sich diese »Schulung« für einzelne Tiere wiederholen, die die Art des Fressens noch nicht begriffen haben, ohne daß die anderen Tiere aus dem bereits begonnenen Zyklus wiederholbar kurzer Fütterungen herausgenommen werden müssen.
Der Motor 61 selbst wird durch eine Programmsteuerung zu vorgegebenen Zeiten in Bewegung gesetzt. Diese wird durch Endschalter, die nicht gezeichnet sind, in den Endstellungen des Futterrohres, d.h. in den Endstellungen der Rolle 68, gestoppt, wobei beispielsweise die Endschalter am Rahmen 69 angeordnet sein können. Derjenige Endschalter, welcher nach dem Auffahren der Freßöffnungen anspricht, betätigt gleichzeitig mit dem Stillsetzen des Motors 61 ein Zeitrelais, welches nach Ablauf der eingestellten Zeit den Motor 61 wieder anlaufen läßt und über das Pleuelgestänge das Futterrohr in die Neutralstellung, d. h. bei verdeckter Freßöffnung, zurücklaufen läßt. Ist diese Stellung erreicht, so schaltet der zweite Endschalter den Motor 61 ab, der erst durch einen neuen Impuls vom Programmwerk wieder in Gang gesetzt werden kann. Beispielsweise werden die Freßöffnungen alle zwei Stunden für jeweils 60 Sekunden geöffnet.
Vorteilhafterweise läßt sich die Preßvorrichtung mit einer Signalanlage verbinden, welche sicherstellt, daß die Freßzeit von allen Tieren ausgenutzt wird und daß diese insbesondere bei Beendigung der Freßzeit vom Trog zurücktreten und damit mit völliger Sicherheit vor Verletzungen geschützt sind.
Versuche haben gezeigt, daß die Tiere sich rasch an Signale gewöhnen und sich bei Ankündigung der Freßzeit vor dem Trog aufstellen. In entsprechender Weise gewöhnen die Tiere sich auch schnell daran, daß ein zweites Signal die Beendigung der Freßzeit ankündigt, so daß die Tiere den Trog schon zu verlassen beginnen, kurz bevor er in seine Neutralstellung bewegt wird. Hierdurch wird insbesondere erreicht, daß bei Bewegung des Futterrohres in seine Neutralstellung, d.h. unter die Abdeckfläche, die Tiere weniger gefährdet werden und damit auch die Betriebssicherheit der Vorrichtung erhöht wird. Vorzugsweise ist eine der Signale abgebenden Vorrichtungen ein akustischer Signalgeber. Außerdem empfiehlt es sich, daß der Signalgeber Signale abgibt, die sich voneinander beispielsweise durch eine andere Tonhöhe unterscheiden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird nach dem akustischen Signal zur Beendigung der Freßzeit ein weiteres Signal abgegeben. Erfindungsgemäß kann die ein weiteres Signal abgebende Vorrichtung eine am Umfang der Freßöffnung am Rohr angeordnete und an eine Spannungsquelle anschließbare Metalleinfassung sein. Das an die Metalleinfassung angelegte elektrische Potential ist so bemessen, daß die Tiere, wenn die Metalleinfassung am Ende der Freßzeit kurzzeitig an Spannung gelegt wird, im Falle der Berührung einen zur Abschrekkung ausreichenden, jedoch ungefährlichen, elektrischen Schlag erhalten.
Die akustische Signalgebung ist beispielsweise dadurch möglich, daß das Futterrohr bei seiner axialen Bewegung ein Glockenzeichen auslöst, jedoch auch dadurch, daß mit der elektrischen Steuerung des Antriebsmotors 61 Hupen betätigt werden, deren Tonhöhe bei der Bewegung zur öffnung des Futterrohres eine andere ist als bei der Schließbewegung. Schließlich ist es möglich, mit der elektrischen Programmsteuerung kurz vor dem Anlaufen des Motors 61 zum Öffnen der Freßöffnungen ein Tonbandgerät einzuschalten, welches ein Tonband abtastet, auf dem der Lockruf der Sau aufgezeichnet ist, das über im Stall befindliche Lautsprecher nach ausreichender Verstärkung abgegeben wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum automatischen Füttern von jungen Nutztieren, insbesondere Ferkeln, die in einem in einem klimatisierbaren Raum aufstellbaren Käfiggestell untergebracht sind, wobei das Käfiggestell aus mehreren Stockwerken mit je einem Satz von wenigstens in einer Reihe angeordneten Käfigen in einem der Stockwerke besteht, dadurch gekennzeichnet; daß-in jeder Käfigreihe ein mit abdeckbaren Freßöffnungen (26) versehenes Futterrohr (55) vorgesehen ist, wobei Futterrohr und Abdeckflächen (56) in Längsrichtung "des Futterrohres (55) derart gegeneinander bewegbar sind, daß die Freßöffnungen freigegeben bzw. abgedeckt werden, und daß zwischen jeder Freßöffnung (26) und der Freßstelle des Tieres eine Abweisevorrichtung (58, 59) für das Tiermaul angeordnet ist, die in Abhängigkeit von der Relativbewegung des Futterrohrs (55) mit Bezug auf die Abdeckflächen (56) zu Beginn jedes Verschließvorganges der Freßöffnungen (26) die Schnauze des Tieres aus der öffnung herausbewegt und zu Beginn jeder Freigabe wieder in eine die Freßöffnung (26) freigebende Lage rückt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abweisevorrichtung aus einem sich längs einer Kante der Freßöffnung erstreckenden Bügel (59) besteht, der bei Schließen der Freßöffnung angehoben wird.
3. Vorrichtung nach · Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Abweisevorrichtung (59) von der Längsbewegung des Futterrohres (55) abgeleitet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Futterrohren (55) mittels einer einzigen" motorischen Antriebsvorrichtung bewegbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes einzelne Futterrohr (55) von einer Antriebshülse (72) der Antriebsvorrichtung lösbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Bewegung des Futterrohres (55) unmittelbar vor Beginn und vor dem Ende der vorgegebenen Freßzeit Signale abgebende Vorrichtungen von der Antriebsvorrichtung auslösbar sind. -
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Signale abgebenden Vorrichtungen ein akustischer Signalgeber ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, 6 und 7, da-, durch gekennzeichnet, daß der Signalgeber ein Tonbandgerät ist, das über Lautsprecher den Lockruf der Sau überträgt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem akustischen Signal zur Beendigung der Freßzeit ein weiteres Signal gegeben wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 9, 'dadurch gekennzeichnet, daß die ein weiteres Signal abgebende Vorrichtung eine am Umfang der Freßöffnung (26) am Futterrohr (55) angebrachte und an eine elektrische Spannungsquelle anschließbare Metalleinfassung ist, in die ein für die Tiere ungefährlicher elektrischer Spannungsimpuls eingespeist wird.
DE19671607105 1967-09-23 1967-09-23 Vorrichtung zum Futtern von jungen Nutztieren, insbesondere Ferkeln Expired DE1607105C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB0094615 1967-09-23
DEB0094615 1967-09-23

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1607105A1 DE1607105A1 (de) 1970-07-09
DE1607105B2 DE1607105B2 (de) 1973-01-11
DE1607105C true DE1607105C (de) 1973-08-09

Family

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