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H a h n
(Ausgeschiedener Teil aus Stammanmeldung 8 96
102 XII/479) Die Erfindung betrifft einen'Hahn mit einer in ein Gehäuse eingesetzten
Hüleeg- die mit mindestens einer Einströmöffiiung für eine J?lüssigkeit oder dergleichen
versehen ist und einen im wesentlichen hohlzylinderförmigen Kükeng das in der Hülse
in axialer Richtung verschiebbar geführt ist und in seiner Wandung Öffnungen aufweist,
die mit der Einströmöffnung der Hülse durch Verschieben des Kükens teilweiseg ganz
oder überhaupt nicht in Ausrichtung gebracht werden können. Bei einem derartigen
Hahn kann außerdem eine Verdrehung des Kükens vorgesehen sein, wobei die Hülse mit
zwei Einetrömöffnungen für Flüssigkeiten unterschiedlicher Temperatur versehen ist,
derarty daß bei Verdrehen des Kükens die Temperatur des gassers und bei Verschiebung
in lärigerichtung die Menge des 'Wassers gesteuert wird.
Bei derartigen
Hähnen mit einem in axialer Richtung verschiebbaren Küken besteht die Notwendigkeitg
eine Ausgleichsvorrichtung vorzusehen, die dazu dient, die sogenannte Kriecherscheinung,
bzw. ein unbeabsichtigtes Verstellen des Kükens zu verhindern, wenn sich der Hahn
in teilweise geöffneter Stellung befindet. Bei einem bekannten, in der US-Patentschrift
3 103 231 beschriebenen Hahn ist zu diesem Zweck das Küken als ein im wesentlichen
rohrförmiges Gehäuse ausgestaltet, das an beiden Enden verschlossen ist. In das
Kükeainnere durch Öffnungen in der Mantelwandung einströmende Flüssigkeit, z. B.
Wasser, beaufschlagt somit in azialer Richtung, d.h. in Verschiebungsrichtung, gleich
große Flächen, so daß auf diese Weise ein Druckausgleich geschaffen ist. Die Herstellung
eines derartigen Kükens ist verhältnismäßig schwierig,.wobei es außerdem auch nachteilig
istg daß das Küken an seinem unteren und oberen Ende um seinen gesamten Umfang herum
gegenüber der Hülse, in. welcher das Küken verschiebbar iBtp abgedichtet sein muß,
damit z. B. keine Druckflüaeigkeit an der Außenseite des Kükens eutlang zur Unterseite
des verschlossenen Endes des Kükens" strömen kann. -
Der Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Vorrichtung zu beseitigen und einen
Hahn zu schaffen, dessen Küken sich einfacher herstellen läßt.
Außerdem
soll die Notwendigkeit einer Abdichtung der Kükenaußenfläche gegenüber der das Xüken
aufnehmen den Hülse zum Zweck einer dauernden Aufrechterhaltung den Druckausgleiche
fortfallen bzw. die abzudichtende Fläche soll verringert worden.
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Zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe wird ein Hahn'irorgeschlagen#
der dadurch gekennzeichnet ist, daß das
Küken an seinen beiden ]laden offen
ist und an einem zentralen Schaft befestigt ist, und daß das Küken in dem Bereich,
in-dem es von Flüssigkeit beaufschlagt wird, an seinen beiden Baden unter Einbezichung
der zugeordneten Teile des Schaftes gleich große, senkrecht zur Kükenlängsachse
liegende Flächen aufweist. Das Küken kann nurimoLco in einfache2# Weise sp. B" aus
einem mit löchern versehimen Blechatreifen hergeotellt worden, deaoen Baden zuommengebogen
und z. B. durch Verschweißen oder dergleichen aneirtand r befestigt werden. Das
auf diene Weine hergestellte düm#,jc.."ndtge Mken hat somit auch nur eine verhäl
tniam"tig gering(D 0,no2nohnittaflächet welche senkreoht zur Kükenlängeachne bsw.
Q@2 'Ternehiebungsrichtung des Kükens liegt# so daß der FlünsIgkei,# nur
eine geringe AnUitfafli»he gogenüberliegt. Um eine Aufrechterhaltung des Druckausgleicbs
su Zeifäl=leisten, braucht außerdem nicht mehr der Umfang den ZUL-one gegenüber
der Hülse abgedichtet zu werden, sondern es geiiügtg den Kükenschaft gegenüber Bohrungen
abzudichten, in donen ei, versch-7,'%bar geführt ist. Da der Kükenschaft einen
beträchtlich
geringeren Durchmesser haben kann als das Küken selbst, vereinfachen sich die Abdichtungsprobleme
beträchtlich. Das Küken kann vorzugsweise an dem Schaft mittels eines Speichenkreuzes
befestigt sein.' Weitere Nerkmale und Vorteile der Erfindung werden im folgenden
anhand der Zeichnungen» in denen verschiedene Ausführungsformen der Erfindung-in
beiapielhafter Weise dargestellt sind, näher beschrieben, wobei sich Kombinationsmöglichkeiten
für die beschriebenen Teile und Einzelheiten der Ausführungsformen von selbst ergeben.
Ze zeigen: Fig. 1 eine teilweiie im Schnitt wiedergegebene Seitenansicht
eines Hahns in Schließetellung zur Illuntrierung des gnindsätzlichen Aufbaue eines
solchen Hahns; Fig. 2 eine Ilinteransicht des Hahns nach Fig. 1 im Schnitt,
ebenfalls in Schließetellung des Hahns; Fig. 3 eine der Fig. 1
ähnliche Schnittansicht, die den Hohn bzw. das Küken in der Offenstellung
wiedergibti Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV von Yig. 31
Yig.
5 eine achaubildliche Darstellung den Kükenn mit IMkenschaft; Fig.
6 eine Abwicklung den Kükens nach Fig. 5;
'Blig.
7 eine Solulittalisicht eines sich in Offeilstellung dender. 1--'aluis mit
einer ersten- abgewandelten Ausführungs,-form der Ausgleichsvorrichtung; Fig.
8 einen der Fig. 7 ähnlichen Schnitt zur Darstellung des Hahns in
Schließstellung; Fig. 9 einen der Fig. 7 ähnlichen Schnittg der den
Hahn in Offenstellung und eine zireite abgewandelte Ausführungsform der Ausgleichsvorrichtung
darstellt; Fig. 10 eine der Figur 9 äl-L-Lliche Darstellung des Hahns
in Schließstellung.
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ölig 1 zeigt ein Hahngehäuse 109 das mit einer nach
oben offenen Bohrung mit stufenweise abgesetzten Innendurehmesse r versehen ist,
i-iodurch an seinem oberen Ende ein Kanal 11 mit dem größten .-3ohrwigedurchmesser
geschaffen wird, der in einen Teil 12 geringeren Innendurchmessers mündet. In den
oberen Teil 11 der Bohrunge.,a des Halingshäuses 10 paßt eine Hülse
139 die an ihrer Außenseite mit im Rahmen der vorliegenden Anmeldung nicht
interessierenden Dichtungs-ringen versehen ist. Die Hülse ist in geeigneter Weise
mit zwel -Einströmöffii-tuigen 17 und 19 versehen, denen im Geh-Unse
10 angeo2diiete Ö-lUnungen 28 und 29
gegenüberliegen. Innerhalb der
Hülse 15 befludet aich das Küken 32. Die Hülee 13 besitzt an
ihrem unteron Ende einen Auslaßsch,litz 21 und weist In ihrer oberen Stirnwandimg
eine johriLag 22 für der, Schaft des "K#rLül.cans anf. Die Bühmmg 22 ist __e # #
J t ei-ner zur Aufn-alme einea 25
versehen, defart,
daß der Kükenschaft abdichtend in der Bohrung geführt ist. Am unteren ',nde des
Gehäuses 10 befindet sich ein Auslaßkanal 269 der mit einem Düsenrohr
27 in Verbindung steht, das die Leitung zur Entnelme von z. B. gemischtem
Wasser bildet. Das Hahngehäuse 10 besitzt einen Heißwassereinlaßkanal 28
und eineh Kaltwassereinlaßkanal 299 die symmetrisch zueinander und im Abstand
voneinander in den Seitenwandungen des Gehäuses angebracht sind. Diese Einlaßkanäle
28 und 29 fluchten, wie bereits erwähnt, mit den Einströmöffnungen
17 und 19, wobei im Bereich dieser Einlaßkanäle bzw. Einströmöffnungen
in geeigneter Weise Dichtungsringe angeordnet sind. In dem mit verringertem Bohrungsdurchmesser
versehenen Teil 12 des Gehäuses 10 ist ein Zapfen 30 fest angebracht,
der mit Preßsitz in der Bohrung sitzt, so daß er starr in dem Gehäuse festgehalten
wird.
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Äuf einem in Fig. 5 gezeigten Kükenschaft 31 ist das
Küken miteln eines Speichkretzes 33 gelagert, das in Fig. 8 dargestellt
ist, und welchen diesen Küken etarr mit dem Kükenschaft 31 verbindet. Der
obere Teil den Kükenschaften hat den gleichen Außendurchmesoer wie der Zapfen
30, der in den Bodenteil den Gehäuses gelagert ist. Der Kükenschaft besitzt
eine Mittelbohrung 32, durch deren Wandung ein Entlüftungelooh
35 hindurchgeht (Fig. 1 und 2). Der IMkenachaft weist einen erweiterten
Teil 36 an seinem unteren Ende und eine erweiterte Mittelbohrung
37 an diesem Teil auf. Diese Bohrung besitzt
in der Nähe
ihres uliteren Endes eine innere Umfangenut 389 die einen O-Ring 39 aufnimmt
und festhältg wie es in Fig. 3
dargestellt ist. Der O-Ring 39 sorgt
dafür, daß der Zapfen 30 in dem unteren erweiterten Teil des Kükenschaftes
31
abdichtend geführt ist. Da der Durchmesser des Zapfens 30
ebenso
groß ist wie der Durchmeas-er des Ventilschaftes 31
und da die untere Bohrung
des erweiterten unteren Teils des Kükeilschaftes den Zapfen 30 abdichtend
aufnimmt# ist es gewährleistet, daß der Kükenschaft 31 auf dem Zapfen
30 mit gegeneinander ausgeglichenen Drücken reitetg weil über den oberen
Teil und den unteren Teil der Dichtungs-Inordnung am Kükenschaft 31 ausgeglichene
Flächenbereiche für die Druckeinwirkung vorgesehen sind, wodurch vermieden wird,
daß ein unbeabsichtigtes Verschieben des Kükens eintritt, wenn sich dieses in teilweise
geöffneter Stellung befindet. Der obere Teil des Kükenschaftes 31 besitzt
eine abgeflachte Fläche 40 und ist an seinem oberen Ende mit einem Innengewinde
verseheng in das zur Befestigung eines Handgriffe 42 ein Schraubenbolzen 45 eingeschraubtist.
Der Handgriff 42 dient zur Betätigung des Hahns bzw. Kükens.
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Eine erste abgewandelte Ausführungsform der Ausgliiehavorrich-' tung
ist in den Figuren 7 und 8 dargestellt; hier besitzt der mit
55 bezeichnete KÜkenschaft an seinem oberen Ende und an seinem unteren Dnde
den gleichen Durchmesser, wobei sein unteres Ende von der Bohrung einer Nabe
56 aufgenommen wird, die in dem Bodenteil des Gehäuses 10 ausgebildet
ist. Das
untere Ende des Kükenschafts 55 greift hier wasserdicht
in diese Bohrung ein, und zwar mit Hilfe eines Dichtungsrings 57. An dem
Kükenschaft 55 sitzt das oben beschriebene Küken bzw. Verschlußglied
32. Äls Entlüftungskanal ist im Kükenachaft eine Mittelbohrung
58 angebracht.
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Bei einer zweiten in den Figuren 9 und 10 gezeigten
abgewandelten Ausführungoform der Ausgleichsvorrichtung besitzt der hier mit
60 bezeichnete Kükenschaft einen unteren Teil 61, det den gleichen
Durchmesser wie sein oberes Ende aufweist. Dieser untere Teil ragt durch eine Öffnung
62 der unteren Wandung des Gehäuses 10 hindurch und greift in dieser
Öffnung waseerdicht mittels eines Dichtungsringe 63 an. Wenn das Küken sich
in seiner in Fig. 10 gezeigten Schließstellung befindetg ragt der untere
Teil 61 in der in Fig. 10 dargestellten Weise fast vollständig aus
dem Gehäuse 10 vor. Bei beiden auletzt beschriebenen abgewandelten Ausführungeformen
wird der genamte Bereich der innerhalb des Hahngehäusee dem Waseerdruck ausgesetzten
Flächen nach Flächengrößen in sich ausgeglicheng so daß der Kükenschaft keine Neigung
hat, unter dem Druck des im Hahn befindlichen Wassers aus einer eingestellten Lage
herauszugleiten, d.h. es kann kein sogenannten Kriechen bzw. unbeabsichtigtes
Verschieben des Kükens bzw. Kükenschaftem statt-i finden.
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Wie oben beschrieben, ist das Küken 32 auf dem unterer-, Rnde
des Kükenschaftes 31 mittels eines Speichenkrenzon 33 gelagert.
Das
Küken weist. eine in senkrechter Richtung verlaufende Reihe von Löchern 48 auf,
an die sich eine senkrecht verlaufende Reihe von löchern 49 anschließt. Diese Löcher
sind in Reihen beidseitig der Mittelachse des Kükens in der Weise angebrachtg wie
es in Fig. 6 dargestellt ist. Die Änzahl der Löcher ist in den Reihen unterschiedlich,
derart, daß ein wirksamer, durch das Küken hindurchgehender Öffnungequerschnitt
immer dann bereit steht, wenn die Löcher in Deckung mit den Binströmöffnungen
17 und 19 gebracht werden und ein gleichbleibender Wasserstrom von
einem oder von beiden Kanälen aus geliefert werden soll, je nach der Stellung
den Kükens 32. Auf diese Weise wird die durch die Löcher 48 und 49 hin-durchgehende
Wasserströmung selbst dann verhältnismäßig konstant gehalten, wenn eine der Einströmöffnungen
geschlossen ist oder beide -L.',inströmöffnungen zum Teil offen sind- dabei wird
die in der Zeiteinheit strömende WasBermenge durch die senkrechte Einstellung des
Kükens 32 innerhalb der HUlse 13 reguliert.
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Die Temperatur des Wassers wird durch Drehbewegung des Handgriffs
42 geregelt, derart, daß ein größerer oder kleinerer Teil der Löcher 489 49 den
EinströmUffnungon 17 bw,-d. 19 gegenüberliegen. Die zulotzt
gegobene Darotgllur-g on2 Regelung der Stärke des und sur U2 Tomp92atli#
des ausStrömenden Wasse-votroms dient zu