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DE1605640A1 - Luftreifen,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Luftreifen,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1605640A1
DE1605640A1 DE19671605640 DE1605640A DE1605640A1 DE 1605640 A1 DE1605640 A1 DE 1605640A1 DE 19671605640 DE19671605640 DE 19671605640 DE 1605640 A DE1605640 A DE 1605640A DE 1605640 A1 DE1605640 A1 DE 1605640A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folded
belt
folding
edge
tire
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671605640
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Hasselbring
Guenter Johannes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental AG
Original Assignee
Continental Gummi Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Gummi Werke AG filed Critical Continental Gummi Werke AG
Priority to DE19671605640 priority Critical patent/DE1605640A1/de
Priority to FR1582431D priority patent/FR1582431A/fr
Priority to GB4684368A priority patent/GB1216727A/en
Priority to ES1968156196U priority patent/ES156196Y/es
Priority to LU57314D priority patent/LU57314A1/xx
Publication of DE1605640A1 publication Critical patent/DE1605640A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C9/00Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
    • B60C9/18Structure or arrangement of belts or breakers, crown-reinforcing or cushioning layers
    • B60C9/26Folded plies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

1605040
Continental Gummi-Werke AG Luftreifen, insbesondere für Kraftfahrzeuge
Die Erfindung betrifft einen Luftreifen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem aus Cordgewebe bestehenden Faltgürtel, dessen Faltkante(n) in Reifenurnfangerichtung und dessen Fäden oder Drähte unter einem spitzen Winkel zur Reifenumfangerichtung verlaufen, wobei der Faltgürtel einen umgefalteten, auf dem nicht umgefalteten Seil außen aufliegenden Rand aufweist, dessen Breite im wesentlichen der halben Breite des umgefalteten Teiles entspricht.
Bei den bekannten Luftreifen dieser Art sind beide Bänder des Faltgürtels in der Weise umgefaltet, daß sie die am äußeren Umfang gelegene Fläche des nicht umgefalteten Teiles I bedecken. Dabei haben die umgefalteten Ränder eine Breite, die in etwa der halben Breite des nicht umgefalteten Seiles des Faltgürtels entspricht. Durch diese Faltung wird somit eine Lagendoppelung erreicht} am äußeren Umfang des FaItgürtols verlaufen die hler befindlichen Cordfäden alle in einer öohrUgrichtung.
— P -*
Dieser Verlauf der Cordfäden am äußeren Umfang des Reifen» gürtels, also an der dem Reifenlaufstreifen unmittelbar zugekehrten fläche hat einen Einfluß auf die Entstehung von sich, bei der Abrollbewegung des Reifens bildenden Seitenkräften·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Luftreifen mit " Faltgürteln der eingangs erwähnten Art so auszubilden, daß nachteilige Seitenkräfte bei der Abrollbewegung des Reifens ausgeschaltet werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß die Außenfläche des neben dem umgefalteten Rand befindlichen Abschnittes des nioht umgefalteten Seiles dem Laufstrelfen unmittelbar zugekehrt.
) ua der Faltgtirtel aus einem schräg geschnittenen Cordgewebeetreifen, also aus einem Streifen hergestellt wird, dessen fäden schräg zur Streifenlängsrichtung bzw, zur Reifenumfangarichtung verlaufen, sind an der Außenfläche des umgefalteten Randea die Cordfäden links- bzw. rechtseteigend angeordnet« während an der Außenfläche des Übrigen Teiles des faltgUrtols die Cordfäden in der entgegengesetzten Schrägriohtung ansteigen. Obwohl bei der Herstellung des JfaltgUrtels von einem
- 3 ~ 1098U/0381 bad OK-'---■ = ■
schräg geschnittenen Cordgewebe mit gestreckt oder gerade verlaufenden Cordfäden ausgegangen wird, entsteht somit am äußeren Umfang des Paltgurteis eine v-förmige Anordnung der den Gürtel bildenden Cordfäden» Dieses hat zur Folge, daß die durch Messung feststellbaren, bei der Abrollbewegung des Reifens entstehenden Seltenkräfte sich gegenseitig auf» heben.
Es ist zwar bekannt, Reifengürtel aus Gordgewebe so auszubilden, daß die am äußeren Umfang des Gürtels befindliche Fläche von v-fö'rmlg verlaufenden Cordfäden gebildet wird, jedoch bestehen diese Gürtel am äußeren Umfang aus mehreren nebeneinanderliegenden, in einer Ebene angeordneten Cordgewebestreifen und nicht aus einem einstückigen Cordgewebestreifen, bei dem lediglich durch Faltung der v-förmige Verlauf der Cordfäden erreicht wird.
Vorzugsweise wird die Erfindung bei solchen Faltgürteln verwendet, die zwei umgefaltete Ränder in der Weise aufweisen, daß die Breite der beiden Ränder etwa der halben Breite des nicht umgefalteten leiles entspricht. In diesem Falle liegt der eine Hand am äußeren Umfang und der andere Rand am inneren Umfang des nicht gefalteten Teiles des Faltgürtels, so daß
1088U/03H
am äußeren und inneren Umfang des Faltgürtels ein etwa v-förmiger Verlauf der Cordfäden entsteht, der Faltgürtel jedoch Über seine gesamte Breite hinweg zweilagig auegebildet ist.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Zeich-P nung erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist» Es zeigern
Fig. 1 einen radialen Teilschnitt duroh einen Fahrzeugluftreifen,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Verstärkungseinlagen des Reifens gemäß Figur 1 und
t Fig. 3 einen abgewandelten Faltgürtel in sehau-
bildlicher Darstellung.
Der im wesentlichen aus Gummi oder gummiähnlichen Stoffen bestehende Reifenkörper 1 weist eine Karkasse 2 auf, die in den Reifenwülsten 3 an den Wulstkernen 4 verankert ist*· Zwischen dem Laufstreifen 5 und der Karkasse 2 ist in der Reifenkrone ein sich im wesentlichen über die Breite des
' · - 5 109814/0381
Lauf streif ens 5 erstreckender ringförmiger, in Reif enumfangerichtung zugfester Gürtel 6 angeordnet, der aus einer Lage einea gummierten Gordgewebes mit zugfesten Cordfäden 7 besteht, die mit der Keifenumfangsriohtung Winkel von etwa 8 bis 25° bilden.
Der FaItgurtel 6 wird von einem Über die Breite des Gürtels g durchgehenden, nicht gefalteten Teil θ gebildet und seitlich durch Jfaltkanten .9 begrenzt, die durch Einsohlagen der Bänder 10 und 11 entstehen. Diese Ränder haben eine Breite, die etwa der halben Breite des nioht gefalteten Teiles β entspricht und sind gegensinnig eingeschlagen· Der Rand 11 bildet die eine Hälfte der Außenfläche dee Faltgürtels 6, während der andere Rand 10 die eine Hälfte der inneren Umfangsfläohe des Gürtels 6 bildet« Duron diese Faltung baw. die sich hierdurch ergebende etwa a-förmige Querechnittsform des Gürtels 6 verlaufen die Oordfäden 7 dee Randes 11 reohtesteigend, während die Cordfädenabeohnitte des nioht gefalteten Teiles 8 linkssteigend angeordnet Bind. Hierdurch ergibt πich eine in beaug auf die Reifenmittellinie 12 symmetrische v-förmige Anordnung der Oordfäden 7 sowohl an der Außenfläche als auch an der Innenfläche dee Keifengürtel» 6. Dieses hat einen besondere ruhigen Lauf deo ReI-fenu unter Ausschaltung von Seitenkräften zur folge.
. - 6 -1098 14/038 1 BAD
Bai dem Reifengürtel gemäß Figur 3 hat jeder nicht gefaltete ϊβϋ 8 lediglich einen umgefalteten Rand 10* bzw« 11' und somit nur eine Faltkante 9 und demgemäß einen frei auslaufenden Rand 13. Die beiden Faltkanten 9 bzw. Ränder 13 liegen an gegenüberliegenden Rändern des Faltgürtels 6 und die beiden nicht gefalteten Teile 8 unmittelbar einander benaohbart, und zwar mit Vorteil in der Weise, daß sich die Fäden 7 oder dergl. der beiden übereinanderliegenden» nicht gefalteten Teile 8 einander kreuzen.
Aufgrund der Ausführungsform gemäß Figur 3 ergibt sich die Möglichkeit der Bildung eines lediglich aus drei übereinanderliegenden Oordgevrebestreifen bestehenden Gürtels in der Weise» daß eich alle übereinanderliegenden Fäden kreuzen und somit die übereinanderliegenden Lagenabsohnitte Kreuzverbände bilden· Dieser praktisch dreilagiyar Gürtel besteht indessen nur aus zwei Oordgewtbelaßen, die im Sinne der Figur 3 gefaltet sind«
Bei allen Aue flihrungif armen sind die Cord gewebestreifen einlagiß ausgeführt» jedoch iet gegebenenfalls auch eine Doppelung Jodes ütmlgewebestt'dlfens möglich, üo daß auoh hlerbai am äußeren Umfang de« Gürtuls der v-förmige Verlauf der üordfädan 7 otitßtoht.
- 7 .-109814/0381
Die Erfindung schließt nicht aus, daß sswischen dem Gürtel 6 und der Karkasse 2 «eitere Cordgewebelagen angeordnet sind«, Vorzugsweise werden aber auch für zusätzliche Gordgewebelagen die Gebilde gemäß Figuren 2 und 3 verwendet, die nämlich nicht nur an Ihrem äußeren Umfang, sondern auch an ihrem inneren Umfang einen v-förmigen Verlauf der zugfesten Cordfäden 7 oder dergl· zeigeno
109814/0361
BAD

Claims (1)

160564Ö""
Ansprüche:
1, Luftreifen, insbesondere für Kraftfahrzeuge» mit einem aus Cordgewebe bestehenden Faltgürtel, dessen Faltkante(n) in Reifenumfangsrichtung und dessen Fäden oder Drähte unter einem spitzen Winkel zur Eeifenumfangsrichtung verlaufen, wobei der Faltgürtel einen umgcfalteten, auf dem nicht umgefalteten Seil außen aufliegenden Band aufweist, dessen Breite im wesentlichen der halben Breite des nicht gefalteten Teiles entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche des neben dem umgefalteten Hand (11) befindlichen Abschnittes des nicht umgefalteten Teiles (8) des Faltgürtels (6) dem Laufstreifen (5) unmittelbar zugekehrt ist.
2, Luftreifen mit einem Faltgürtel, der zwei umgefaltete Ränder aufweist, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Rand (11) aa äußeren Umfang und der andere
, Rand (10) am inneren Umfang des Gürtels (6) angeordnet
ist.
3· Luftreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gürtel aus zwei übereinanderliegenden, nicht umgef al-
1098U/0381
teten Seilen (8) besteht» die je lediglich einen umge~ falteten Rand (10·,11·) aufweisen (Figur 5JO
4· Luftreifen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die ffäden (7) oder dergl. der beiden nioht uinge- , falteten» einander unmittelbar benachbart liegenden Teile (8) kreuzen.
5· Luftreifen nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß der eine Sand (111) des außen gelegenen, nicht umgefalte ten feiles (θ) dieeen umaohließt, nährend der ujagefBltete Band (10·) des Innere, nioht uogefalteten Seilee (8) am inneren Uafang dieaee feiles angeordnet ist·
Hannover, den 1. Dezember 196? 6T-9* F /107 Q D/Gl
10I8U/0381
Leerseite
DE19671605640 1967-12-02 1967-12-02 Luftreifen,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Pending DE1605640A1 (de)

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GB4684368A GB1216727A (en) 1967-12-02 1968-10-02 Improvements in or relating to pneumatic tyres
ES1968156196U ES156196Y (es) 1967-12-02 1968-10-05 Neumatico especialmente para vehiculos automoviles.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2189224A1 (de) * 1972-06-19 1974-01-25 Dunlop Ltd

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FR1582431A (de) 1969-09-26
ES156196U (es) 1970-05-01
GB1216727A (en) 1970-12-23
LU57314A1 (de) 1969-02-25
ES156196Y (es) 1971-02-01

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