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DE1604793B1 - Walzentrockner - Google Patents

Walzentrockner

Info

Publication number
DE1604793B1
DE1604793B1 DE19611604793 DE1604793A DE1604793B1 DE 1604793 B1 DE1604793 B1 DE 1604793B1 DE 19611604793 DE19611604793 DE 19611604793 DE 1604793 A DE1604793 A DE 1604793A DE 1604793 B1 DE1604793 B1 DE 1604793B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ribs
roll shell
scoop
axial
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19611604793
Other languages
English (en)
Inventor
Justus Edgar J
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beloit Iron Works Inc
Original Assignee
Beloit Iron Works Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beloit Iron Works Inc filed Critical Beloit Iron Works Inc
Publication of DE1604793B1 publication Critical patent/DE1604793B1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B13/00Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
    • F26B13/10Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
    • F26B13/14Rollers, drums, cylinders; Arrangement of drives, supports, bearings, cleaning
    • F26B13/18Rollers, drums, cylinders; Arrangement of drives, supports, bearings, cleaning heated or cooled, e.g. from inside, the material being dried on the outside surface by conduction
    • F26B13/183Arrangements for heating, cooling, condensate removal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Walzentrockner, insbesondere für Papiermaschinen, mit in zwei Kammern für die axiale Heizdampfzufuhr und die axiale Kondensatabf_uhr getrennter WalzenwelIe, mit in Umfangsrichtung lückenlos verlaufenden Rippen auf der Innenwand des Walzenmantels sowie mit einer Schöpfeinrichtung zum Aufnehmen des Kondensats aus den ringförmigen Nuten zwischen den Rippen, wobei die Schöpfeinrichtung wenigstens ein sich parallel zur Walzenachse in der Nähe der Innenwand erstreckendes Sammelrohr aufweist, das mit der Kondensatab@ührkammer in Verbindung steht und von dem äüs Schöpfrohre in jede Nut ragen, während an die: Heizdampfzufuhrkammer in den Innenraum" der Walze r4gende Dampfabstrahldüsen angeschlossen sind;` Ein Walzentrockner .dieser Art ist bekannt. Bei ihm ist der Walzenmantel aus Festigkeitsgründen relativ dickwandig- ' äüsgcführt; und die Nuten zum Aufnehmen des Kondensats sind nur sehr seicht und außerdem im Querschnitt dreieckförmig ausgebildet. Der Wärmeübergang zur Walzenaußenseite ist damit nicht optimal.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Walzentrockner dieser Art so weiterzubilden und zu verbessern, daß sein Walzenmantel trotz optimaler Festigkeitseigenschaften optimale Wärmeübertragungseigenschaften besitzt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß, ausgehend von einem Walzentrockner der eingangs erwähnten Art, dadurch gelöst, daß der Walzenmantel relativ dünnwandig ist und.daß die Höhe der davon abstehenden Rippen von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt mindestens so groß wie die Dicke des Walzenmantels gewählt ist, derart, daß das Verhältnis der tatsächlichen Beanspruchung zur Materialfestigkeit in Umfangsrichtung etwa dem in Achsrichtung entspricht. Vorzugsweise wird das Verhältnis von Rippenbreite zu Nutbreite zwischen 5 : 4 und 3:1 gewählt.
  • Durch die extrem dünne Ausbildung des Walzenmantels und die an sich bekannte Wahl eines rechteckigen Querschnitts für die Nuten wird ein sehr guter und gleichmäßiger Wärmeübergang von dem Walzeninneren auf die Walzenoberfläche erzielt, denn der Heizdampf kann infolge der flachen ebenen Nutenböden über relativ große Flächen- mit dem dünnwandigen Walzenmantel in Berührung kommen. Trotzdem ist der Walzenmantel infolge der erfindungsgemäßen Bemessung der Versteifungsreifen sehr stabil, und Walzenmantelbrüche od. dgl. durch örtliche Spannungen auf der Mantelinnenseite sind nicht zu befürchten.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnu.gen-.an gsbeieinem Ausführunspiel näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 einen Walzentrockner in. einem axialen Schnitt, F i g. 2 einen Querschnitt längs der Linie II-II in Fig.l. F i g. 3 einen in größerer Darstellung gezeichneten Teilschnitt durch den Walzenmantel, F i g. 4 die Betriebsstellung der Schöpfeinrichtung. Der Walzentrockner 10 umfaßt einen zylindrischen Walzenmantel 12, an dem über Schrauben 17 Stirnplatten 14 und 16 befestigt sind. An den Stirnplatten 14 und 16 sind über Flanschteile 22 bzw. 24, welche in Aussparungen 26 und 28 der beiden Stirnplatten eingesetzt sind, Lagerzapfen 18 bzw. 20 befestigt. An die Lagerzapfen 18 und 20 schließen sich auf der Innenseite Rohrabschnitte 30 und 32 an, die von den Stirnplatten aus in das Walzeninnere hineinragen und mittels Flanschen 34 a und 34 b miteinander verschraubt sind. Die beiden Rohrabschnitte 30 und 32 sind durch eine Abdeckplatte 34 c voneinander getrennt; diese Abdeckplatte ermöglicht außerdem ein genaues Anpassen der Lagerzüpfenteile an die Stirnplatten des Walzentrockners. Von den Öffnungen 39 und 40 in der Platte 34c können Dampfabstrahldüsen 36 und 37 ausgehen, mittels deren Dampf zentral in das Innere des Walzentrockners eingeleitet werden kann; zum Zuführen des Dampfes dient der hohle Lagerzapfen 18. Um das Kondensat aus dem Inneren des Walzentrockners abzuführen, sind Schöpfeinrichtungen vorgesehen, die Sammelrohre 41 und 42 umfassen, welche sich in axialer Richtung im wesentlichen über die ganze Länge des Walzentrockners erstrecken und in der Nähe der Innenfläche des Walzenmantels 12 durch radiale Stangen 43 und 44 unterstützt sind, die mit ihren inneren Enden an dem Flansch 34 b befestigt und an ihren äußeren Enden durch Halterungen 46 bzw. 48 mit den Sammelrohren 41 und 42 verbunden sind. Die Halterungen 46 und 48 können Versteifungsstücke 50 und 52 aufweisen, und sie sind an den Stangen 43 und 44 mittels Gewindebolzen 54 und 56 und Sechskantmuttern 58 und 60 befestigt, so daß die radiale Lage der Sammelrohre genau eingestellt werden kann. Wie insbesondere aus F i g. 2 ersichtlich, stehen die Sammelrohre 41 und 42 mit dem Inneren des Rohrabschnitts 32 über Saugrohre 62 bzw. 64 in Verbindung, die sich in entgegengesetzten Richtungen erstrecken und in dem Rohrabschnitt 32 etwas gegeneinander versetzt in Augen 66 bzw. 68 eingebaut sind.
  • Die Sammelrohre 41 und 42 werden an ihren äußeren Enden durch Spannstücke 70, 72 bzw. 74, 76 in ihrer Lage gehalten; diese Spannstücke sind jeweils an zugehörigen Halterungen 78, 80 bzw. 82, 84 auf den Stirnplatten 14 bzw. 16 befestigt und außerdem durch Halterungen 86, 88 bzw. 90, 92 mit den beiden Sammelrohren verbunden. Gemäß F i g. 1 ist die Halterung 82 mit einem Gegengewicht 94 verbunden.
  • Die Stirnplatten 14 und 16 können ferner mit Mannlöchern 96 und 98 versehen sein, die mittels Deckeln 100 und 102 verschlossen sind, und in die Stirnwand 16 kann ein Prüfhahn 104 eingebaut sein.
  • Die Innenfläche des Walzenmantels 12 weist eine Vielzahl von sich in der Umfangsrichtung erstreckenden lückenlosen, in axialen Abständen verteilten Rippen 106 auf. Die Rippen 106 begrenzen relativ tiefe und enge Nuten 108. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel haben die Rippen 106 und die Nuten 108 im wesentlichen die gleiche Breite. Die inneren Stirnflächen 110 _ der Rippen verlaufen im Längsschnitt vorzugsweise gerade, und die Seitenwandftächen 112 und 114 der Rippen erstrecken sich radial rechtwinklig zur Achse des Walzentrockners. Die Rippen 106 können eine Breite von etwa 16 mm aufweisen, und die Breite der Nuten 108 kann z. B. etwa 13 mm betragen; die Nutböden 116 gehen vorzugsweise mit einer Abrundung von etwa 5 mm in die Seitenwände über, und die Oberkanten der Rippen sind an den Kanten 117 und 118 mit einem Radius von etwa 1,6 mm abgerundet. Die Nuten 108 können sehr tief sein, so daß der Dampf in innige Berührung mit einer großen Fläche des Walzenmantels kommt, die außerhalb in einem geringen Abstand von dem Nutboden 116 liegt. Bei einer radialen Höhe der Rippen von etwa 28 mm und einem aus Gußeisen bestehenden Mantel kann mit einer Wandstärke von nur etwa 35 mm ein Walzenmantel geschaffen werden, der im Vergleich zu einem gußeisernen Mantel mit einer gleichmäßigen Wandstärke von 48 mm und im übrigen ähnlichen Abmessungen günstigere Werte bezüglich Belastungsfestigkeit der Durchlaufstelle sowie Druck- und Temperaturbeanspruchungen aufweist. Gleichzeitig wird jedoch eine 30prozentige Verbesserung der Wärmeübertragung erzielt, während nach wie vor eine gleichmäßige Erwärmung der Außenfläche gewährleistet ist.
  • Um Längsspannungen im genuteten Teil des Walzenmantels zu vermeiden, wird der Abstand des ;enuteten Abschnitts von den Enden jeweils etwa 150 mm gewählt.
  • Die beiden Sammelrohre 41 und 42 sind mit einer Anzahl von sich radial erstreckenden Schöpfrohren 128 ausgerüstet, die längs der Sammelrohre in axialen Abständen verteilt sind und mittels Heftschweißungen oder auf andere Weise so befestigt sind, daß sie sich an den Nutböden abstützen und somit in diesen Nuten münden, so daß das Kondensat über die Saugrohre 62 und 64 in den Rohrabschnitt 32 abgeleitet werden kann, um über ein Rohr 130 im Lagerzapfen 20, welches dem Einlaßrohr 132 in dem Lagerzapfen 18 entspricht, nach außen abgeführt zu werden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die äußeren Enden 134 der Schöpfrohre 128 abgeschrägt, und die spitzen Enden der Rohre stützen sich am Boden der Nuten 108 ab; jedoch können diese Rohre auch in anderer Weise ausgebildet sein; beispielsweise können sie jeweils eine Schulter tragen, die sich an den Rippen abstützt.
  • Die radialen Abmessungen der Rippen werden in jedem Falle so gewählt, daß die Rippen Beanspruchungen in der Umfangsrichtung standhalten, während sich die Wandstärke des Walzenmantels zwischen den Rippen nach den zu erwartenden Längsbeanspruchungen richtet.
  • Sowohl die Belastung der Durchlaufstelle als auch die Druckbeanspruchungen bedingen im allgemeinen eine maximale Wandstärke des Walzenmantels zum Aufnehmen von Spannungen in der Umfangsrichtung, die annähernd dem doppelten Wert der kleinsten Wandstärke entspricht, welche zum Aufnehmen der Spannungen in der Längsrichtung erforderlich ist. Bei den erwähnten Verhältnissen zwischen der Nutenbreite und der Rippenbreite überschreiten die thermischen Beanspruchungen nicht die bei bekannten Walzentrocknern auftretenden, und da der dünnwandigere Walzenmantel eine bessere Wärmeübertragung ermöglicht, tritt ein geringerer Temperaturunterschied zwischen der Innenseite und der Außenseite des Walzenmantels auf, wodurch die Trocknungsleistung des Walzenmantels verbessert wird. Wegen der besonderen Gestaltung der Rippen ergibt sich keine wesentliche Konzentration von örtlichen Spannungen an den Rippen, und Biegemomente wirken sich nur in einem relativ geringen Ausmaß aus.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Walzentrockner, insbesondere für Papiermaschinen, mit in zwei Kammern für die axiale Heizdampfzufuhr und die axiale Kondensatabfuhr getrennter Walzenwelle, mit in Umfangsrichtung lückenlos verlaufenden Rippen auf der Innenwand des Walzenmantels sowie mit einer Schöpfeinrichtung zum Aufnehmen des Kondensats aus den ringförmigen Nuten zwischen den Rippen, wobei die Schöpfeinrichtung wenigstens ein sich parallel zur Walzenachse in der Nähe der Innenwand erstreckendes Sammelrohr aufweist, das mit der Kondensatabführkammer in Verbindung steht und von dem aus Schöpfrohre in jede Nut ragen, während an die Heizdampfzufuhrkammer in den Innenraum der Walze ragende Dampfabstrahldüsen angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenmantel (12) relativ dünnwandig ist und daß die Höhe der davon abstehenden Rippen (106) von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt mindestens so groß wie die Dicke des Walzenmantels (12) gewählt ist, derart, daß das Verhältnis der tatsächlichen Beanspruchung zur Materialfestigkeit in Umfangsrichtung etwa dem in Achsrichtung entspricht.
  2. 2. Walzentrockner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Rippenbreite zu Nutbreite zwischen 5 : 4 und 3 : 1 liegt.
DE19611604793 1961-02-08 1961-02-08 Walzentrockner Pending DE1604793B1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB0061174 1961-02-08

Publications (1)

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DE1604793B1 true DE1604793B1 (de) 1970-10-15

Family

ID=6973099

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19611604793 Pending DE1604793B1 (de) 1961-02-08 1961-02-08 Walzentrockner

Country Status (1)

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DE (1) DE1604793B1 (de)

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