DE1604757C - Verstellbares Dusengehause fur die Trocknung von Warenbahnen unterschied licher Breite - Google Patents
Verstellbares Dusengehause fur die Trocknung von Warenbahnen unterschied licher BreiteInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft ein verstellbares Düsengehäuse
für die Trockung von laufenden, vorzugsv/eise in Spannelementen gehaltenen Warenbahnen unterschiedlicher
Breite.
Bei der Trockung von Warenbahnen kommt es vielfach vor, daß Bahnen unterschiedlicher Breite mit
ein- und derselben Maschine getrocknet werden müssen. Wenn die Trocknung wirtschaftlich erfolgen soll,
ist es erforderlich, die Breite der Behandlungsmittelstrahlen an die Breite der Warenbahnen anzupassen.
Zur Erreichung dieses Zieles sind schon die verschiedensten Vorschläge gemacht worden. So ist es beispeilsweise
bekannt, Dusengehäuse mit Schlitzdüsen teleskopartig ineinander verschiebbar auszubilden.
Eine derartige Konstruktion läßt sich nicht verwenden, wenn keine durchgehenden Schlitzdüsen zur Behandlung
dienen sollen, sondern beispeilsweise Lochdüsen. Damit kein Verschluß einzelner Bohrungen erfolgt,
muß bei Teleskopdüsenausführungen dann ein erheblicher Aufwand getrieben werden, damit die Düsen
immer nur in Stellungen stehenbleiben, bei denen alle Austrittsquerschnitte voll geöffnet sind. Die Maßnahmen
hierfür sind aufwendig und teuer. Es ist deshalb auch schon vorgeschlagen worden, Dusengehäuse mit.
Lochdüsen nebeneinander verschieblich anzuordnen. Hierbei ergeben sich Schwierigkeiten in der Abführung
des Behandlungsmediums, wenn beispielsweise bei geringster Warenbreite alle Dusengehäuse nebeneinander
liegen. Allen bekannten Konstruktionen mit Verschiebung von Gehäusen in- oder nebeneinander
haftet noch der gemeinsame Mangel an, daß infolge der im allgemeinen recht hohen Temperaturen des Behandlungsmediums
sich die dünnen Blechgehäuse verziehen und damit keine Verstellung der Gehäuse mehr möglich ist. Es besteht sogar die Gefahr, daß
durch Verklemmen die Gehäuse bei der Verstellung zerstört werden. Diese gleichen Schwierigkeiten bestehen
auch bei Düsentrocknern mit Schlitzdüsen, die durch mit den Kettenschienen längs des Düsenmundes
verschiebbare Einzelabdeckbleche gegen einen Austritt des Trocknungsmittels verschließbar sind.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, die Behandlungsbreite an die Warenbreite anzupassen,
ohne daß eine Verschiebung von Blechgehäu- ^_ sen oder Abdeckblechen gegeneinander, mit den oben, \jr
beschriebenen Schwierigkeiten und Nachteilen, erfolgt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, an einem feststehenden Gehäuse Düsenkörper
anzubringen, deren wirksame Breite durch Zusammendrücken ihrer Außenwandungen einstellbar
ist. Es wird also erfindungsgemäß der nicht benötigte
Ausströmquerschnitt der Düsengehäuse durch Zusammendrücken verschlossen. Das Zusammendrücken
der Gehäusewandungen kann durch mit inneren und äußeren Führungen versehene Führungsgehäuse
erfolgen, die an außerhalb der Gehäuse befindlichen feststehenden Schienen geführt sein können.
Die Außenwandungen der Düsenkörper können an zwei einander gegenüberliegenden Seiten, vornehmlich
an der Warenbahn zugewandten Seite und an der dieser gegenüberliegenden Seite, aus Stahl- oder Metallblechen
bestehen, die untereinander durch Glasgewebewände verbunden sind. Diese Glasgewebewände
sollen beim Zusammendrücken der Düsengehäusewandungen zum Düsenkörperinnern zusammengefal- Γ>;
tet werden. Hierzu können am Führungsgehäuse vorgesehene Finger dienen. Die der Warenbahn zugewandte
Seite der Düsengehäuse soll vorzugsweise mit Einzelbohrungen versehen sein. Die Erfindung läßt
sich natürlich genauso gut auch für Düsengehäuse verwenden, bei denen Schlitz- oder Langlochdüsen
zur Verwendung kommen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines Düsengehäu- i
ses; . I
F i g. 2 gibt die Ansicht auf das gleiche Düsenge- ί
häuse, von unten wieder, in |
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes
Düsengehäuse bei voller öffnung dargestellt; ;
Fig.4 gibt die gleiche Ansicht in teilweise zusam- j
mengefaltetem Zustand und ί
F i g. 5 in ganz zusammengefaltetem Zustand wie- ■
Das Düsengehäuse besteht, wie Fig. 1 erkennen läßt, beispielsweise aus einem feststehenden Mittelteil
10, durch den das Behandlungsmedium den Düsen zugeführt wird. Rechts und links an dem feststehenden
Gehäuse befinden sich Düsenkörper 11 und 12. Diese bestehen, wie insbesondere die Fi g. 3 bis 5 erkennen
<
lassen, aus einer oberen Außenwandung 17, einer unteren mit Bohrungen versehenen Außenwandung 18
und seitlichen zusammenlegbaren Glasgewebewänden 19.. Die Zusammenlegung erfolgt dabei durch Führungsgehäuse
13, die auf Schienen 16 laufen. In den Führungsgehäusen sind äußere Führungen 14 und innere
Führungen 15 vorgesehen, durch die eine Zusammendrückung der oberen und unteren Außenwandungen
erfolgt. Zur Unterstützung des Faltens der Glasgewebewände 19 dienen Finger 20. F i g. 2 gibt
eine Ansicht von unten auf das Düsengehäuse wieder und läßt insbesondere die Anordnung der Führungsgehäuse 13 erkennen. Durch die Finger 20 erfolgt eine
allmähliche Einfaltung der Glasgewebewände 19 bis zum völligen Aufeinanderliegen, wie aus F i g. 5 zu
entnehmen ist.
Claims (7)
1. Verstellbares Düsengehäuse für die Trocknung von laufenden, vorzugsweise in Spannelementen
gehaltenen Warenbahnen unterschiedlicher Breite, dadurch gekennzeichnet,
daß an einem feststehenden Gehäuse Düsenkörper (11, 12) angebracht sind, deren wirksame Breite
durch Zusammendrücken ihrer Außenwandungen (17, 18, 19) einstellbar ist.
2. Düsengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusammendrücken der Gehäusewandungen
der Düsenkörper (11, 12) durch mit inneren (15) und äußeren Führungen (14) versehene
Führungsgehäuse (13) erfolgt.
3. Düsengehäuse nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsgehäuse
(13) an außerhalb der Düsenkörper (11, 12) befindlichen Schienen (16) verschieblich befestigt
sind.
4. Düsengehäuse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (11,
12) an zwei gegenüberliegenden Seiten Außenwandungen (17, 18) aus Stahl- oder Metällblechen
aufweist, die durch Glasgewebewände (19) miteinander verbunden sind.
5. Dusengehäuse nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasgewebewände
(19) beim Zusammendrücken der Düsenkörper (11, 12) zum Düsenkörperinnern hin zusammengefaltet
werden.
6. Düsengehäuse nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zusammenfalten
der Glasgewebewände (19) am Führungsgehäuse (13) befestigte Finger (20) dienen.
7. Düsengehäuse nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die der Warenbahn zugewandten
Außenwandungen (18) der Düsenkörper (11, 12) mit Bohrungen versehen sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA0045122 | 1964-01-30 | ||
| DEA0045122 | 1964-01-30 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1604757A1 DE1604757A1 (de) | 1971-01-14 |
| DE1604757C true DE1604757C (de) | 1973-04-12 |
Family
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