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DE1604664C - Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen und Begradigen des an dem Halsabschnitt eines Behälters aus thermoplastischem Kunststoff angeformten Abfallkopfes - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen und Begradigen des an dem Halsabschnitt eines Behälters aus thermoplastischem Kunststoff angeformten Abfallkopfes

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Publication number
DE1604664C
DE1604664C DE1604664C DE 1604664 C DE1604664 C DE 1604664C DE 1604664 C DE1604664 C DE 1604664C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
neck
bottle
longitudinal axis
head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Lawrence Duane; Wolford Wallace Wellington; Toledo Ohio Ninneman (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OI Glass Inc
Original Assignee
Owens Illinois Inc
Publication date

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Description

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gelöst, daß der Behälter um seine Längsachse in eine 21 α auf, der mit der Halsöffnung fluchtet und über Abtrennstellung gedreht und an seinem Halsabschnitt den mit Gewinde versehenen Behälterhals hinaus vorfestgehalten wird. steht. Die Behälter 16 können einen Handgriff 22 aufWenn dieses Verfahren bei einem Behälter zur weisen, welcher in oder parallel zu einer Ebene liegt, Anwendung kommt, bei dem die Längsachse des 5 die sich radial zur Längsachse des Behälters 16 er-Halsabschnittes gegenüber der Längsachse des Be- streckt. Die im Abstand voneinander angeordneten hälters seitlich versetzt ist und der einen in einer die oberen Führungsschienen 18 und unteren Führungs-Längsachse des Behälters enthaltenden Ebene sich schienen 20 richten jeden Behälter 16 grob aus, so einseitig erstreckenden Handgriff aufweist, erfolgt in daß der einstückig angeformte Handgriff 22 eines vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung das io jeden Behälters 16 in Bewegungsrichtung des Förde-Drehen mittels einer gegenüberliegende beidseitig an rers 12, d. h. zur Bearbeitungsstation 14, hinweist,
dem Handgriff angreifende Half ten aufweisenden, sich Die Behälter 16 werden gegen eine Bewegung mit um den Behälter schließenden Einrichtung. dem Band 13 durch eine Schwenkvorrichtung 23 mit
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens einer Trenngabel 24 festgehalten, die Teile einer Benach der Erfindung, die eine Einrichtung zum Ein- 15 hältervereinzelungsvorrichtung 26 bilden. Ein Stellstellen des Behälters in eine bestimmte Lage gegen- zylinder 27 der Behältervereinzelungsvorrichtung 26 über einem rotierenden Werkzeug zum Festhalten des wird periodisch in zeitlicher Abstimmung mit dem Behälters und zum Gegeneinanderbewegen von Werk- Arbeitsablauf der übrigen Vorrichtungsteile betätigt, zeug und Behälter aufweist, zeichnet sich dadurch aus, um nacheinander jeweils einen einzelnen Behälter 16 daß zwei zwischen einer Offen- und einer Schließ- 20 in die Bearbeitungsstation 14 in einer nachfolgend stellung gegeneinander verschließbar angeordnete näher zu beschreibenden Weise umzusetzen.
Schlitten mit Ausnehmungen zur Aufnahme des Be- Der Stellzylinder 27 der Behältervereinzelungshälters vorgesehen sind, daß zum Drehen des Behäl- vorrichtung 26 wird pneumatisch oder hydraulisch ters an den Schlitten je ein gegenüber der Behälter- betrieben und ist an einem nicht gezeigten Maschinenlängsachse seitlich versetzter Anschlag befestigt ist 25 rahmen befestigt, wie bei 28 angedeutet. Durch die und daß in einem bestimmten senkrechten Abstand Betätigung des Stellzylinders 27 wird eine Kolbenvon dem Werkzeug zusammen mit den Schlitten stange 30 aus-und eingefahren, die mit einem Gabelgegeneinander verschiebbare Haltehälften vorgesehen kopf 32 an einem langgestreckten Hebel 34 der sind, deren innere Flächen entsprechend der.Ober- .Schwenkvorrichtung23 angreift und diesen während fläche des Halsabschnittes geformt sind. 30 des Ausfahrhubes im Uhrzeigersinn und während des
Wenn ein Behälter bearbeitet werden soll, bei dem Einfahrhubes im Gegenzeigersinn bei Betrachtung
der Halsabschnitt mit einem Außengewinde versehen der F i g. 1 dreht. Diese Drehung findet um einen
ist, die Längsachse des Halbabschnittes gegenüber vertikalen Schwenkzapfen 36 statt, der in einem am
der Längsachse des Behälters seitlich versetzt ist und Maschinenrahmen befestigten Halter 38 schwenkbar
der einen in einer die Längsachse des Behälters ent- 35 gelagert ist. Der Schwenkzapfen 36 ist unverdrehbar
haltenden Ebene sich einseitig erstreckenden Hand- mit dem Hebel 34 verbunden. Die Trenngabel 24 mit
griff aufweist, sind in vorteilhafter Ausbildung der den Armen 39 und 40 ist unverdrehbar auf dem
Erfindung die inneren Flächen der Haltehälften mit Schwenkzapfen 36 befestigt.
dem Gewinde des Halsabschnittes entsprechenden Bei einer Drehung des Schwenkzapfens 36 durch
Ausnehmungen versehen. ' 40 den Hebel 34 wird die Trenngabel 24 gedreht, und
Da der Ausgangspunkt, nach dem der Behälter zwar im Uhrzeigersinn, wenn die Kolbenstange 30 ausgerichtet wird, der Behälterhals selbst ist, ist ausgefahren wird, wobei ein Behälter 16 zwischen den sichergestellt, daß die Schnittfläche immer genau Armen 39 und 40 der Trenngabel 24 erfaßt und verrechtwinklig zur Längsachse des Halses liegt. Diese einzelt wird, um dann auf dem Band 13 von der genaue Schnittfläche kann auch bei Behältern ein- 45 Behältervereinzelungsvorrichtung 26, zur Bearbeigehalten werden, deren Hälse, wenn mit Gewinde tungsstation 14 gefördert zu werden. Wenn der vorversehen, nach dem Gewinde ausgerichtet werden, dere Arm 39 den einen Behälter 16 freigibt, hält der wobei die Längsachsen der Hälse gegenüber den rückwärtige Arm 40 den nächstfolgenden Behälter 16 Längsachsen der Behälter seitlich versetzt sein kön- zurück.
nen und wobei die Behälter mit sich einseitig er- 5° Wenn sodann die Kolbenstange 30 eingefahren
streckenden Handgriffen versehen sein können. · wird, werden der Hebel 34, der Schwenkzapfen 36
An Hand der Figuren soll die Erfindung an Hand und die Trenngabel 24 im Gegenuhrzeigersinn in die
eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. in F i g. 1 dargestellte Stellung zurückgedreht. Da-
Es zeigt durch gibt der Arm 40 den nächsten Behälter 16 frei,
F i g. 1 eine schematische perspektivische Ansicht 55 der dann durch den kontinuierlich bewegten Förderer
einer bevorzugten vollautomatisch arbeitenden Vor- 12 vorwärts bewegt wird, bis er am vorderen Arm 39
richtung, der Trenngabel 24 in der in F i g. 1 dargestellten
Fig. 2 eine vergrößerte Teilansicht der in Fig. 1 Weise anschlägt,
dargestellten Vorrichtung. Jeder Behälter 16, der durch den Förderer 12 in
In F i g. 1 weist die im ganzen mit 10 bezeichnete 60 die Bearbeitungsstation 14 bewegt wird, wird durch Bearbeitungsvorrichtung einen kontinuierlich beweg- einen langgestreckten Anschlagstab 50 aufgehalten, ten Fördererl2 mit einem Band 13 auf, um als der einen Fortsatz der Kolbenstange eines Zylinders Flaschen ausgebildete Behälter 16 aus einem Spei- 52 darstellt, der bei 54 am nicht gezeigten Maschicher, in welchem die Behälter 16 zwischen Führungs- nenrahmen befestigt ist.
schienen 18 und 20 gehalten sind, in eine mit 14 be- 65 Die Bearbeitungsstation 14 weist zwei Behälterzeichnete Bearbeitungsstation zu liefern. Umsetzzylinder auf, und zwar den Ausstoßzylinder
Wenn die Behälter 16.mit einem angeformten Hals 56 und den Einführungszylinder 58, die koaxial zuod. dgl. versehen sind, weisen sie einen Abfallkopf einander angeordnet und bei 60 bzw. 62 am nicht
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gezeigten Maschinenrahmen befestigt sind. Wie in desselben befestigt ist. Der Anschlagkopf 134 greift Fig. 2 gezeigt, bilden voneinander trennbare Halte- am Handgriff 22 des Behälters 16 an, um diesen in rungen 72 und 74 in ihrer geschlossenen Stellung die richtige Stellung zu bringen. Die Platte 128 ist mit (F i g. 2) eine vollständige Haltevorrichtung 70. ihrem unteren Ende an einem vorderen Schlitten 136
Die Halterung 72 ist an eine Platte 76 angeordnet, 5 befestigt,, der am Körper des Behälters 16 angreift die an einem Konsol 78 befestigt ist, das aus einer im und diesen dadurch in Verbindung mit dem Schlitten wesentlichen horizontalen, ebenen Grundplatte 80, 106 während des Bearbeitungsvorganges vertikal auseiner im wesentlichen vertikalen Vorderplatte 82 und richtet. Der Schlitten 136 ist dem Schlitten 106 ähnzwei seitlichen, dreieckigen Versteifungen 84 besteht. lieh, besteht aus drei vertikalen, seitlichen ebenen Die Vorderplatte 82 des Konsols 78 ist in geeigneter io Teilen 138 sowie einer oberen und einer unteren Weise an der Platte 76 der Halterung 72 befestigt, um Platte 140 bzw. 142. Die Platten 140 und 142 haben eine Relativbewegung zwischen der Platte 76 und der jeweils eine bogenförmige Ausnehmung 144, die so Vorderplatte 82 zu verhindern. Die Halterung 72 ist geformt ist, daß sie an einer Seite des Körpers des in einer festen Stellung am Maschinenrahmen ge- Behälters 16 eng anliegt. Der Schlitten 136 ist ebenhalten. ■ 15 falls mit nicht gezeigten Führungsstangen versehen,
Außer der Platte 76 weist die Halterung 72 einen um eine Drehung desselben zu verhindern.
rSupport 86 auf, der an der Platte 76 befestigt ist und Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, werden die Schlitten
aus einem rückwärtigen, einem oberen und seitlichen 106 und 136 bei jedem der nacheinander angehal-Teil88, 90 bzw. 92 besteht. Der Support 86 ist ein- tenen Behälter 16 geschlossen, während der Behälter teilig mit einer hinteren Haltehälfte 94 ausgebildet, 20 16 gegen Verschiebung durch den Förderer 12 durch die zwei seitliche. Führungen 96 und eine obere Füh- den Anschlagstab 50 des Zylinders 52 festgehalten rung 98 aufweist. Die hintere Haltehälfte 94 ist bei wird. Das Schließen des Schlittens 106 erfolgt durch 99 so bearbeitet, daß sie nicht gezeigte Nuten bildet, Betätigung des Ausstoßzylinders 56 und Ausfahren die dem Gewinde des Mundstücks des Behälters 16 der Kolbenstange 64, wobei der Schlitten 106 quer entsprechen, so daß, wenn die Haltevorrichtung 70 25 zum Band 13 und von der Platte 76 und der Vordersich in ihrer vollständig geschlossenen Stellung be- platte 82 wegbewegt wird, bis die bogenförmigen findet, das Mundstückgewinde des Behälters 16 in die Ausnehmungen 114 an der nächstgelegenen Seite des eingearbeiteten Nuten paßt, um den Behälter 16 nach Behälters 16 angreifen. Gleichzeitig wird der Einfühdem Mundstückgewinde und nicht nach dem Körper rungszylinder 58 betätigt, um dessen Kolbenstange 66 des Behälters 16 gegenüber dem angehobenen Werk- 30 auszufahren, so daß der Behälter 16 gleichzeitig vom zeug .100 anzuordnen. Die Halterung 72 weist weiter Schlitten 136, von dem am Handgriff angreifenden einen Handgriffanschlag 102 auf, der von der Platte Anschlagkopf 134 und von den Haltehälften 94,120 76 vorsteht und an seinem freien Ende einen An- für den Hals ergriffen wird. Auf diese Weise wird der schlagkopf 104 für den Handgriff 22 des fest- Behälter 16 umfaßt und in der beschriebenen, verti-. gehaltenen Behälters 16 aufweist. 35 kalen, aufrecht stehenden Weise, ausgerichtet.
' Ein hinterer Schlitten 106 ist fest mit der Kolben- Der von den Schlitten I06,136 umgebene Behälter
stange 64 des Ausstoßzylinders 56 verbunden, die 16 wird sodann außer Berührung mit dem kontinuiersich durch Öffnungen in der Platte 76 und der Vor- lich bewegten Band 13 gebracht, entweder durch verderplatte 82 erstreckt. Nicht gezeigte Führungsstangen tikales Anheben des Behälters 16 oder wie in F i g. 1 · sind auf gegenüberliegenden Seiten der Kolbenstange 40 dargestellt, durch Längsverschiebung des Behälters 64 vorgesehen und am Schlitten 106 befestigt, um *<»> so daß sein Boden auf einem Tisch 150 ruht, eine Drehung des Schlittens 106 zu verhindern. Diese Diese Längsverschiebung des Behälters wird durch Führungsstangen werden durch die Platte 76 und die weiteres Ausfahren der Kolbenstange 64 ausgeführt, Vorderplatte 82 geführt. Der Schlitten 106 ist kasten- um den immer noch von den Schlitten 106,136 einförmig ausgebildet und weist drei vertikale, ebene 45 geschlossenen Behälter 16 in die in F i g. 2 dargestellte Teile 108 sowie einen oberen und unteren ebenen Stellung zu bewegen. Wenn diese Stellung erreicht ist, Teil 110 bzw. 112 auf. Der obere und untere Teil 110 arbeitet der am Handgriff angreifende Anschlagkopfbzw. 112 weisen jeweils bogenförmige Ausnehmungen 104 mit dem Anschlagkopf 134 zusammen, um den 114 auf, die mit einer Seite des Körpers des Behälters Behälter 16 in Drehrichtung einzustellen, wie nach-16 übereinstimmen. Der Schlitten 106 kann außer- 50 folgend näher beschrieben wird, und der Behälterhals dem mit einer Auswurffeder 116 versehen sein, um wird von der hinteren Haltehälfte 94 berührt, so daß den Behälter 16 aus dem Eingriff mit dem Schlitten der Hals fest zwischen den Haltehälften 94 und 120 106 zu drücken, wenn die Halterung 74 in die volle eingeschlossen ist.
geöffnete Stellung zurückgezogen ist. Der Tisch 150 ist zwar feststehend dargestellt, es
Die Halterung 74 ist in gewisser Hinsicht analog 55 wird jedoch bemerkt, daß er auch mit einem Hebezur Halterung 72 und weist eine vordere Haltehälfte zylinder ausgestattet sein kann, um den Behälter 16 120 auf, die durch eine über eine Stange 124 wir- während oder vor dem Bearbeitungsvorgang ankende Druckfeder 122 federbelastet ist. Die vordere zuheben oder eine kleine, nach oben gerichtete Kraft Hallehälfte 120 ist bei 121 ebenfalls mit nicht ge- auf den Behälter während des Bearbeitungsvorganges zeigten Nuten versehen, die dem Gewinde des Behäl- 6o auszuüben.
terhalses entsprechen. Die Druckfeder 122 ist in Koaxial zum Tisch 150 und zur Haltevorrichtung
einem Haltcblock 126 aufgenommen, der an einer im 70, während sie sich in der in Fig. 2 dargestellten wesentlichen vertikalen Platte 128 für die Haltehälfte Bearbeitungsstellung befindet, ist ein im ganzen mit 120 angeschweißt oder sonstwie befestigt ist. An der 100 bezeichnetes Werkzeug angeordnet. Das Wcrk-I'lattc 128 ist in geeigneter Weise ein sich schräg auf- 65 zeug 100 ist auf einer Säule 160 zwischen zwei Stänwiirts erstreckender Ansehlagarm 130 befestigt, der dcrn 162 bzw. 164 des Maschinenrahmens verschicbeinen am Handgriff iingreifenden Anschlag 132 mit bar geführt. Das Werkzeug 100 ist mittels eines Auseiiiem Aiisdihigkopf 134 trägt, der am freien Hndc Icgersl66 an der Säule 160 befestigt, der eine BoIi-
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rung 169 mit einer Keilnut 168 zur Aufnahme eines 120 der Haltevorrichtung 70 enthaltenen Hals-Keils 170 aufweist, wobei der Keil 170 in eine lang- gewinde und nicht zum Körper des Behälters 16 in gestreckte Nut in der Säule 160 eingepaßt ist, um das Beziehung steht. Daher verursacht ein Verwerfen Werkzeug 100 auszurichten und eine relative Dreh- oder eine andere Verzerrung des Behälters 16, die bewegung des Werkzeuges 100 um die Säule 160 zu S gelegentlich auftritt, wenn sich der Körper des Bevermeiden. Der Ausleger 166 weist außer einer zy- hälters 16 abkühlt oder in noch warmem Zustand lindrischen Bohrung 169, durch die sich die Säule 160 nach der Herstellung verzerrt wird, nicht eine Zererstreckt, eine hintere Platte 172 auf. Eine Motor- störung der Ausrichtung zwischen dem Hals und der grundplatte 174 ist an der Platte 172 mittels Schrau- Verschluß-Dichtfläche. :
ben od. dgl. einstellbar gehalten. Ein Elektromotor io Wenn die Vorrichtung in Betrieb genommen wird, 176 ist in üblicher Weise. an der Motorgrundplatte ' wird die Kolbenstange 30 ausgefahren, die Trenn-174 befestigt. gabel 24 gedreht und ein Behälter 16 aus der Behäl-
Auf der Motorwelle 178 ist eine Keilriemenscheibe tervereinzelungsvorrichtung 26 entnommen, der dann
180 befestigt, die über einen Keilriemen 182 eine durch den Förderer 12 zur Bearbeitungsstation 14
Keilriemenscheibe 184 antreibt, die verschiebbar je- 15 bewegt wird, wo er durch den ausgefahrenen An-
doch uhverdrehbar auf einer Keilwelle 186 angeord- schlagstab 50 angehalten wird, wobei das Band 13
net ist, die sich durch den nicht gezeigten- Kolben weiterläuft und unter dem Boden des Behälters 16
eines Zylinders 188 erstreckt. Das Gehäuse 189 des entlanggleitet. Nunmehr wird die Kolbenstange 64
Zylinders 188 ist an einer Platte 190 des Auslegers des Ausstoßzylinders 56 ausgefahren, bis der Schlit-
166, beispielsweise durch Schweißen, befestigt. 20 ten 106 die Behälterwand und die Haltehälfte 94 den
Am unteren Ende der angetriebenen Keilwelle 186 Behälterhals berührt. Nach Beendigung dieses Vorist bei 187 ein in ein Spannfutter eingespanntes ganges wird der Einführungszylinder 58 betätigt, um Schneidwerkzeug 191 mit einem Führungszapfen 193 den Schlitten 136 auf der anderen Seite des Behälters befestigt, der so geformt und bemessen ist, daß er in 16 an dessen Wand heranzuführen, wobei gleichden Innendurchmesser der Halsöffnung 192 des Be- 25 zeitig die Haltehälfte 120 in Anlage an den Behälterhälters 16 paßt. Das Schneidwerkzeug 191 weist hals gebracht wird. Nachdem der Behälter 16 so erZähne 194 mit stirnseitigen Schnittkanten auf, so daß, faßt ist, wird die Kolbenstange 64 des Ausstoßwenn der Elektromotor 176 die Keilwelle 186 und Zylinders 56 ein- und die Kolbenstange 66 des Eindas Schneidwerkzeug 191 in Drehung versetzt, die führungszylinders 58 ausgefahren, wobei der Behälter Zähne 194 den Abfallkopf 21 α von der Halsöffnung 30 16 vom Band 13 entfernt und auf den Tisch 150 ge-192 des Behälters 16 entfernen. Die Keilwelle 186 schoben wird. Hierbei greifen die Anschlagköpfe 104 weist einen sich axial durch dieselbe bis zum Füh- und 134 am Handgriff 22 des Behälters 16 an, um rungszapfen 193 erstreckenden Kanal 195 auf. Aus den Behälter 16 so zu drehen, daß der Behälterhals einer geeigneten, nicht gezeigten Druckluftquelle wird vertikal zum Schneidwerkzeug 191 ausgerichtet ist Druckluft über eine Einlaßleitung 197 zugeführt und 35 und die Haltehälften 94 und 120 sich satt an das durch den Kanal 195 in den Behälterhals und an den Gewinde des Behälterhalses anlegen können. Wäh-Zähnenl94 vorbei aus der Halsöffnung 192 gedrückt. rend dieser Vorgänge wird der Anschlagstab 50 und Die von den Zähnen 194 erzeugten Späne werden so- die Trenngabel 24 wieder in ihre Ausgangsstellungen fort aus dem Bereich der Halsöffnung 192 mittels zurückbewegt. ·■,..'.
eines nicht gezeigten Sauggebläses durch eine Saug- 40 Der Behälter 16 nimmt jetzt die in F i g. 2 gezeigte leitung 196 abgesaugt. Stellung ein. Das nunmehr in Betrieb gesetzte
Das Schneidwerkzeug 191 wird durch den Zylinder Schneidwerkzeug 191 wird abwärts bewegt, wobei 188 verschoben. Die Keilwelle 186 ist mit dem KoI- das Maß der Abwärtsbewegung durch Einstellung des ben des Zylinders 188 fest verbunden und daher mit an der Platte 201 verstellbar angebrachten Andiesem um eine feste Strecke verschiebbar, die durch 45 Schlages 199 auf die erforderliche Höhe bestimmt die Einstellung eines Anschlags 199 bestimmt ist. wird. Während der Abwärtsbewegung des Schneid-Eine Platte 201 bewegt sich mit der Keilwelle 186 und Werkzeuges 191 greift der Führungszapfen 193 in die greift am Anschlag 199 an. Mit der Keilwelle 186 ist Halsöffnung 192 ein, wobei durch den Führungseine Hülse 179 unverdrehbar verbunden, die die Keil- zapfen 193 Druckluft in den Behälter 16 eingeführt welle 186 und das Schneidwerkzeug 191 umgibt. In 50 wird, um die Bearbeitungsspäne nach außen abzuder Nähe des Schneidwerkzeuges 191 ist die Saug- führen, wo sie dann durch die Saugleitung 196 ableitung 196 angeordnet, die ins Innere der Hülse 179 gesaugt werden.
mündet. Der einstellbare Anschlag 199 wird anfäng- Nachdem auf diese Weise der Abfallkopf 21 α vom
lieh in bezug auf seine Höhe über der endgültigen Behälterhals entfernt und eine einwandfreie Dich-
Halsöffnung 192 des Behälters 16 eingestellt. 55 tungsfläche geschaffen worden ist, wird der Behälter
Daher bearbeitet das Schneidwerkzeug 191 die 16 wieder auf den Förderer 12 zurückbewegt und die
Halsöffnung 192 bis zu einer horizontalen Ebene, die Schlitten 106 und 136 sowie die Haltehälften 94 und
zu dem in den damit zusammenpassenden Nuten in 120 geöffnet, so daß der Behälter vom Förderer 12
der hinteren und der vordereren Haltehälfte 94 bzw. abtransportiert werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

1 2 einer Einrichtung bestimmten Lage gegenüber einem Patentansprüche: rotierenden Werkzeug festgehalten und Werkzeug und Behälter zum Abtrennen des Abfallkopfes gegenein-
1. Verfahren zum Abtrennen und Begradigen ander bewegbar sind sowie eine Vorrichtung zur des an dem Halsabschnitt eines Behälters aus 5 Durchführung dieses Verfahrens,
thermoplastischem Kunststoff angeformten Ab- Vorrichtungen zum Abtrennen des Abfallkopfes fallkopfes, wobei der aufrecht stehend angeord- am Halsabschnitt von aus thermoplastischem Kunstnete Behälter in einer durch die Einstellung einer stoff hergestellten Behältern, insbesondere Flaschen, Einrichtung bestimmten Lage gegenüber einem sind in vielerlei Ausführungen bekannt, bei'denen die rotierenden Werkzeug festgehalten und Werkzeug io zu bearbeitenden Flaschen teils liegend, teils stehend und Behälter zum Abtrennen des Abfallkopfes angeordnet sind und die sich sowohl rotierender als gegeneinander bewegt werden, dadurch ge- auch linear bewegter Werkzeuge bedienen,
kennzeichnet, daß der Behälter um seine · Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art wer-Längsachse in eine Abtrennstellung gedreht und den die Flaschen in Wannen eines Förderers liegend an seinem Halsabschnitt festgehalten wird. 15 am Schneidwerkzeug vorbeigeführt. Die Flasche wird
2. Verfahren nach Anspruch 1 für einen Be- mittels eines Stellzylinders, der am Flaschenboden anhälter, bei dem die Längsachse des Halsabschnit- greift, mit dem Flaschenhals gegen einen Anschlag tes gegenüber der Längsachse des Behälters seit- gedrückt, worauf dann der Abtrennvorgang des Ablich versetzt ist und der einen in einer die Längs- fallkopfes erfolgt. Die Ausrichtung des Flaschenachse des Behälters enthaltenden Ebene sich ein- ao halses, der koaxial zum Flaschenkörper angeordnet seitig erstreckenden Handgriff aufweist, dadurch ist, erfolgt durch die Seitenwand, mit der die Flasche gekennzeichnet, daß das Drehen mittels einer in der Wanne liegt. Diese Ausrichtung ist ungenügend gegenüberliegende beidseitig an dem Handgriff und kann zu einem erheblichen Ausschußanfall von angreifende Hälften aufweisenden, sich um den Flaschen führen, bei denen die durch das Abtrennen Behälter schließenden Einrichtung erfolgt. 35 des Abfallkopfes entstandene Schnittfläche nicht
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfah- rechtwinklig zur Flaschenhalslängsachse liegt, die rens nach Anspruch 1 oder 2, mit einer Einrich- aber sonst durchaus brauchbar gewesen wären. Diese tung zum Einstellen des Behälters in eine be- schlechte Ausrichtung und der dadurch bedingte Ausstimmte Lage gegenüber einem rotierenden schuß ist darauf zurückzuführen, daß der Flaschen-Werkzeug, zum Festhalten des Behälters und zum 30 hals, da die Flaschenkörper oft Ausbauchungen oder Gegeneinanderbewegen von Werkzeug und Be- sonstige, jedoch durchaus zulässige Verwerfungen halter, dadurch gekennzeichnet, daß zwei zwi- aufweisen, nicht korrekt ausgerichtet ist, wenn die sehen einer Offen- und einer Schließstellung Seitenwand als Bezugsfläche für die Ausrichtung hergegeneinander verschließbar angeordnete Schiit- angezogen wird. Andererseits kann die Flasche, wenn ten (106,136) mit Ausnehmungen (114,144) zur 35 der Flaschenboden nicht genau rechtwinklig zur BeAufnahme des Behälters (16) vorgesehen sind, hälterachse liegen sollte, kippen, so daß auch in diedaß zum Drehen des Behälters (16) an den sem Fall eine Fehlausrichtung des Flaschenhalses die Schlitten (106,136) je ein gegenüber der Be- Folge ist. Flaschen, deren Hals gegenüber der Miftelhälterlängsachse seitlich versetzter Anschlagkopf linie der Flasche versetzt ist, können auf dieser Vor-(104, 134) befestigt ist und daß in einem be- 4° richtung überhaupt nicht bearbeitet werden,
stimmten senkrechten Abstand von dem Schneid- Eine andere bekannte Vorrichtung weist einen werkzeug (191) zusammen mit den Schlitten (106, Drehtisch auf, in dem die Flaschen in Aufnahmen 136) gegeneinander verschiebbare Haltehälften am Ende der Kolbenstangen von Hubzylindern (94,120) vorgesehen sind, deren innere Flächen stehend angeordnet sind. Die Flaschen werden durch entsprechend der Oberfläche des Halsabschnittes 45 die Hubzylinder bis zu einer bestimmten Höhe angeformt sind. gehoben und dann der Abfallkopf vom Hals entfernt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3 für einen Be- Da die Ausrichtung des Flaschenhalses nicht von halter, bei dem der Halsabschnitt mit einem diesem selbst ausgeht, können auch hier, wie zuvor Außengewinde versehen ist, die Längsachse des beschrieben, Fehlausrichtungen und damit Aus-Halsabschnittes gegenüber der Längsachse des 5° schußbildung austreten. Auch mit dieser Vorrichtung Behälters seitlich versetzt ist und der einen in können nur Flaschen bearbeitet werden, deren Halseiner die Längsachse des Behälter enthaltenden längsachse auf der Flaschenmittellinie liegt.
Ebene sich einseitig erstreckenden Handgriff auf- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
weist, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Verfahren und eine Vorrichtung zum Abtrennen und Flächen der Haltehälften (94,120) mit dem Ge- 55 Begradigen des an dem Halsabschnitt eines Behälters winde des Halsabschnittes entsprechenden Aus- aus thermoplastischem Kunststoff angeformten Abnehmungen versehen sind. fallkopfes zu schaffen, mit der eine genau rechtwinklig zur Behälterhalslängsachse liegende Schnittfläche erzielbar ist, und zwar unabhängig davon, ob
60 der Behälterkörper Verwerfungen . aufweist oder
nicht. Es soll ferner erreicht werden, daß auch Behälter, deren Halsabschnitt seitlich gegenüber der Behältermittellinie versetzt angeordnet ist und Behälter,
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ab- die einseitig vorstehende Handgriffe aufweisen, genau trennen und Begradigen des an dem Halsabschnitt «5 rechtwinklig zur Halslängsachse bearbeitet werden eines Behälters aus thermoplastischem Kunststoff an- können.
geformten Abfallkopfes, wobei der aufrecht stehend Diese Aufgabe wird bei dem Verfahren der einangeordnete Behälter in einer durch die Einstellung gangs genannten Gattung erfindungsgemäß dadurch

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