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DE1604337A1 - Vorrichtung zum automatischen Abfuellen einer Reihe von Formen mit Kunststoffgranulat - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen Abfuellen einer Reihe von Formen mit Kunststoffgranulat

Info

Publication number
DE1604337A1
DE1604337A1 DE19661604337 DE1604337A DE1604337A1 DE 1604337 A1 DE1604337 A1 DE 1604337A1 DE 19661604337 DE19661604337 DE 19661604337 DE 1604337 A DE1604337 A DE 1604337A DE 1604337 A1 DE1604337 A1 DE 1604337A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
granulate
container
unit
wetting agent
measuring unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661604337
Other languages
English (en)
Inventor
Buonaiuto Robert Benny
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BUONAIUTO ROBERT BENNY
Original Assignee
BUONAIUTO ROBERT BENNY
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BUONAIUTO ROBERT BENNY filed Critical BUONAIUTO ROBERT BENNY
Publication of DE1604337A1 publication Critical patent/DE1604337A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C44/00Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
    • B29C44/34Auxiliary operations
    • B29C44/36Feeding the material to be shaped
    • B29C44/38Feeding the material to be shaped into a closed space, i.e. to make articles of definite length
    • B29C44/44Feeding the material to be shaped into a closed space, i.e. to make articles of definite length in solid form
    • B29C44/445Feeding the material to be shaped into a closed space, i.e. to make articles of definite length in solid form in the form of expandable granules, particles or beads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B9/00Making granules
    • B29B9/12Making granules characterised by structure or composition
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B9/00Making granules
    • B29B9/16Auxiliary treatment of granules
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S264/00Plastic and nonmetallic article shaping or treating: processes
    • Y10S264/16Molding foamed polypropylen articles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S425/00Plastic article or earthenware shaping or treating: apparatus
    • Y10S425/801Button

Landscapes

  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum automatischen Abfüllen einer Reihe von Formen mit Kunststoffgranulat.
  • Die Erfindung bezieht sich auf sine Vorrichtung zur automatischen Abfüllung einer Reihe von Formen mit individuell gemischten Beschichtungen aus Kunststoffgranulat und insbesondere auf eine derartige Vorrichtung, die eine genaue Menge richtig vorbehandelter thermo--plastischer Polymermaterialien, wie z. B. Polystyrol, an eine Form oder mehrere Formen abgibt.
  • Wie bekannt, kann eine Vielfalt thermoplastischer Polymer-und Harzmaterialien wie Polystyrol von einer körneligen oder perlartigen oder Tablettenförmigen Form ausgedehnt oder geschäumt werden, so dass sie eine poröse, zellartig erstarrte schaumähnliche Struktur annehmen. Ein den Perlen, Körnchen oder Tabletten (Granulat) zugesetztes Treib- oder Blasmittel (eine gaserzeugende Substanz oder eine verflüchtigende Flüssigkeit) dehnt diese unter lilärmeeinwirkung aus, indem sie das Treib-oder Blasmittel freimacht oder thermal ausdehnt (oder beides), während das thermoplastische Material erweicht, sobald es die Schäumunqstemperatur erreicht. Der Druck des sich ausdehnenden Treibmittels dehnt das thermoplastische Material in die erwünschte Schaumstruktur. Die zum Erweichen des Harzmaterials und zur Freigabe des Treibmittels für die schaumbildende Funktion benötigte Wärmeenergie kann von einer Hochfrequenzwärmequelle abgeleitet werden.
  • Wie bekannt, ist derartiges Granulat für Hochfrequenz durchlässig. Die anwendung von Netzmitteln und Feuchtigkeit auf das Granulat absorbiert und leitet diese Hochfrequenzwärme.
  • Die Hochfrequenzwellen erhitzen die Feuchtigkeit auf dem Granulat;, wobei diese in Dampf umgewandelt wird, wodurch das Granulat erhitzt wird, was seine Ausdehnung und Verschmelzung bewerkstelligt. Wünschenswerterweise wird jede erle des Granulats mit Einem gleichmässigen Belag des Netzmittels und der Feuchtigkeit versehen. Ferner ist es wünschanswert, dass das Granulat für jede Ladung oder Beschickung die gleiche menge des Netzmittals bekommt. An-'dernfalls wird sich eine ungleichmässige Erwärmung ereignen, die in einer mangelhaften verschmelzung und einem Zerbröckeln oder einer Überhitzung und dem Zusammenfallen des Schaums resultiert.
  • Demgemäss ist es aine hauptsächlich Rufgabe der Erfindung, automatische Vorrichtungen zur Zuführung einer genauen menge derartigen Granulats zu einer Form vorzusehen, die zur Füllung der einzelnen Formen benötigt wird wobei dieses Granulat durch den Zusatz der genauen menge eines Netzmittels richtig vorbehandelt worden ist, um die Herstellung geformter Artikel zu gewährleisten, die nicht -nur einen gleichmässioen Kern, bestehend aus zellförmigen polymerische oder Schaumkunststoff sondern auch eine äussere Haut oder Oberfläche besitzen, die gleichmässig ausgebildet ist.
  • Erfindungsgerrss wird dies durch eine Vorrichtung erreicht, die.durch folgende merkmale gekennzeichnet ist: ein Paar messiengeiten zur Abmessung einer Vorherbestimmen Ladung von Polystyrol Granulat und eines Netzmittels in betreffende Behälter; eine unterhalb den Behälter angebrachte Mischeinheit ; eine Auslösevorrichtung, die in Wirkverbindung mit dazugehörigen Auslass-Steuerungen steht, die in Verbindung mit den netzmittel- und Granulatbehältern stehen, wodurch die abgemessene Menge von Granulat und Netzmittel der Mischeinheit zugeführt werden; einen Zeitverzögerungsmechanismus zwischen den auslösevorrichtungen und dem Paar der Messeinheiten, wobei die Auslösevorrichtung bei ausserbstriebstzung dee messeihneitpaares betätigt -tdird; eine mit der Mischeinheit in Verbindung stehende Granulatleitung zur Zuführung der menge des gemischten Granulats in eine anschliessbare Form, und einen Zoieverzögerungsmechanisnus ,- wodurch das Paar der Messeinheiten wiederum erregt wird -u-nd die Auslössvorrichtungen ausser Betrieb gesetzt werden, so dass der Formfüllungszyklus sich automatisch wiederholt.
  • Um die Erfindung anschaulich darzustellen, wird diese, ohne sie dadurch einzuschränken1 an einem Ausführungsheispiel anhand der Zeichnung erläutert In der: Figur 1 eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemässen Einrichtung ist; Figur 2 ist eine Vorderansicht einer zweiteligen, mehrere Gußformen aufweisenden matrize; Figur 3 ist eine Draufsic-ht der unteren Matrizenhälfte nach Fig. 2, bei der sich die Ropplungsvorrichtungen in der formfüllenden Position befinden; @ Figur 4 ist ein Längsschnitt der Granulatmesseinheit; Figur 5 ist eine Draufsicht auf die. Granulatmesseinheit von Fig. 4, bei der aus Einfachheitsgründen unwesentliche Einzelteile weggelassen sind; Figuren 6 und 7 sind Querschnitte längs den Li-nien 6-6 bzw.
  • 7-7 in Fig. 4, bei denen aus Gründen der Einfachheit unwesentliche Einzelteile we-ggelassen sind; Figur 8 ist ein Längsschnitt durch die schematisch dargestellte Mischeinheit; Figur 9 ist ein Querschnitt längs den Linien 9-9 durch die Mischeinheit nach Fig. 8; Figur 10 ist eine vergröscerte Teildraufsicht auf die Kopplungseinheit; Figur 11 ist eine schematische Darstellung der Flüssigkeitsmesseinheit und ihre Eingliederung in das Granulatdosier und Zuführsystem; und Figur 12 ist ein schematisches Schaubild der automatischen Steueranlage.
  • In Fig. 1 ist das die Erfindung verkorpernde Dosier- und Speisegerät an eine zweiteilige Matrize betriebsfertig angeschlossen dargestellt. Dbgleich in den Zeichnungen eine VierFach-Matrize dargestellt ist, kann die Erfindung selbstverständlich zur Füllung einer einzigen Form oder einer beliebigen anzahl von Formen angepasst werden.
  • Der drehbar gelagerte Tisch 12 ist mittels geeigneter Streben 13 gegenüber der Basis F abgestützt und besitzt mehrere, entlang seines Umfanges verteilte matrizen 1D, die in periodischen Z-eitspannen der aus Fig. 1 ersichtlichen Füllstation zugeführt werden.
  • Einer derartigen Füllstation muss folgenden Erfordernisse genügen: a) das Speisegerät ist an die Matrize anzuschliessen ; b) die richtige Nenge an fachgerecht benetztem, einwandfrei vorbehandeltem Granulat ist den einzelnen Formen der Matrize zuzuführen; c) das speisegerät ist von der matrize zu trennen, BO dass die, Natrize-weitergedreht werden kann; d) die- einzelnen- erwähnten Schritte sind in einem vorherbestimmten Zeitabschnitt zu bewerkstelligen.
  • Diese Erfordernisse werden von der erfindungsgemässen Einrichtung erfüllt, die im wesentlichen aus einer Granulat-Messeinheit besteht, ferner aus einer Flüssigkeits- oder Netzmittel-Messeinheit, einer Mischeinheit sowie einer Kopplungseinheit, die alle nun mehr im einzelnen beschrieben werden.
  • Die Einrichtung wird -von einem gehäuseartigen maschinengestell 14 getragen, das rauch dazu dient, die verschiedenen Aggregate, wie z. B. Kompressoren, motoren und Steuergeräte aufzunehmen, die zum Betrieb der Einrichtung dienen. Da diese.
  • Aggregate im Gehäuse 14 an sich bekannt sind, sind sie in den Zeichnungen nicht im einzelnen gezeigt. Soweit jedoch ihre Kombination neuartig ist, ist diese in der schematischen Zeichnung der Fig. 12 dargestellt.
  • Die Granulat-Messeinheit 16 wird mittels geeigneter Stützen 18 auf dem Gestell 14 gelagert. Sie liegt zwischen und koaxial mit einem darüber angeordneten Behälter 20 für das Granulat und einem darunter angeordneten Hilfsbehälter 22.
  • Die Behölter 20 und 22 und die Graquulast-Messeeinhiei 16 bilden in Werbindung miteinander eine Granulstdosiereinheit 24, Die Flüssigkeits- oder netzmittel-Messeinheit 26 befindet sich gößetenteile innerhalb eines Gehäuses 28, das ebenfalls auf'dem, ~Gestell 14 liegt, wobei die Messeinheit 26 mit der Granulatosiereinheit 24 auf eine noch zu beschreibende Art verbunden ist Die Meischeinheit 30 und die Kupplungseinheit 32 befinden sich ebenfalls aufdem Gestell 14, wobei die Mischeinheit 30 zwischen der Granulatdosiereinheit 24 und der Kopplungseinheit 32 l,ie-gt -und mit diesen verbunden ist, wobei letztere mittels--eines hydraulischen Zylinders 34 periodisch mit der matrize 10 verbindbar ist.
  • Die Granulatmesseinheit 16 geiährleistet, dass der Matrize oder deren Formen die richtige-Granulatmenge zugeführt wird.
  • Dies wird erreicht durch die neuartige Kombination von Sperren innerhalb eines Messtanks, welche die vom Hauptvorratsbehälter 20 zugeführte Granulatmeng-e abmessen und ihre Weiterführung in den Hilfsbehälter 22 veranlassen, Die Dosierung wird ohne weiteres dadurch bewerkstelligt, indem der Hilfsbehälter mit aufblasbaren luftbehältern ausgestatt-et wird, die an der Behälterinnenwand befestigt und beliebig füll- und- leerbar sind zur Veriierung des effektiv wirksamen Behältervol-umens sind.
  • Die Granulatmesseinheit 16 (Fig-. 4 bis 7) besteht aus einem zylindrischen, senkrecht stehenden Tank 36 mit flachen, scheibenartigen Susnehmungen aufweisenden Sperren 38, 40, die den Tank oben un unten abschliessen. Eine senkrechte Welle 42 durchsetzt den Tank 36 mittig, wobei d-ie beiden Enden der Welle frei drehbar--in den feststehenden Sperren 38 bzw 40 gelagert sind und über diese vorstehen.
  • Eine drehbare, flache, mit Ausnehmungen versehene scheibenartige Sperre 44, die im wesentlichen korrespondisrend zur oberen Sperre 38 ausgebildet ist, liegt auf- letzterer auf.
  • Das obere Ende der Welle 42 steht darüber vor und ist mit der oberen- -Sperre 44 fest verbunden, so dass sich die Sperre 44 zusammen mit der Achse 42 dreht.
  • Eine weitere drehbare, flache, mit Offnungen versehene scheibenartige Sperre 46, die korrespondierend zu der fest-stehenden Sperre 40 ausgebildet ist, befindet sich unterhalb letzterer, und liegt an dieser an. Das untere Ende der Welle 42 ist fest, z. B. mittels eines Preßs-itzes1 mit der unteren Sperre 46 verbunden, wodurch die' Sperre 46 zusammen mit der Achse 42 gedreht werden kann. Dieam oberen bzw. unteren Ende der Welle 42 aufgeschraubten Muttern 48 und 50 drücken gegen die obere resp. untere beweglichs Sperre 44 bzw. 46, wodurch die Welle in Bezug auf ihre axiale Lage gegenüber dem Tank 36 fixiert ist.
  • Die Drehung der Welle 42 um einen Kreisbogen von ungefähr 600 wird mittels eines unterhalb des Tanks 36 angeordneten Luftdruckzylinders 52 bewerkstelligt, der einen nach aussen verlaufenden Kolbenschaft 54 besitzt, dessen Ende an einem Bundring 56 befestigt ist, der um das untere Ende der Achse 42 ve-rläuft, wodurch die lineare Bewegung des Kolbenschaf tes in eine Drehbeweg-ung der Welle 42 umgesetzt wird. Wie bereits erwähnt, sind die Sperren 44 und 46 mit der Welle 42 fest verbunden. Jede der Sperren 38, 40, 44 und 46 ist mit der gleichen Anzahl von im wesentlichen identischen, keitförmigen Uffnungen 58 ausgestattet, die von der Umkreiskanta nach innen verlaufen.
  • Jede der Sperren ist auf der Welle 42 so angeordn-et, dass bei Drehung der Welle 42 in einer Richtung die Öffnungen 58 in der beweglichen oberen Sperre 44 mit den Öffnungen 58 in der-feststehenden oberen Sperre 38 zur Deckung gebracht werden, so dass das Granulat vom Behälter 20 durch die so ausgefluchteten Öffnungen 58 in den Tank 36 gelangt. Die untere Sperre 46 ist so gegenüber der Sperre 40 Versetzt, dass diese beiden Sperren einen dichten Boden bilden, wenn die öffnungen des der beiden oberen Sperren 38, 44 deckungsleiich liegen, wodurch ein Durchlass von Granulat vom Tank 36 zum darunter ligeenden Behälter 22 ausgeschlossen wird.
  • Die Drehung der Welle 42 in entgegengesetzter Richtung ver-Schliesst das obere Enden des Tanks 36, indem d-ie Öffnungen 58 ,in der oberen beweglichen Sperre 44 von den Öffnungen 58 in der oberen feststehenden Sperre 38 wegbewegt werden, während rur gleichen Zeit die Öffnungen 58 in der unteren beweglichen Sperre 46 mit den Öffnungen 58 in der unteren feststehenden Sperre 40 zur Deckung kommen, so dass das Granulat vom Tank -36 durch den so gebildeten Durchlass in den Behälter 22 fallen kann.
  • Eine Anzahl länglicher, ballonährlicher Luftbehälter 60, die aus Gummi oder einem ähnlichem Material hergestellt sein können, befinden sich innerhalb des Tanks 36 und sindan dessen Innenwand auf irgendeine geeignete Weise befestigt.
  • Jeder dieser Behälter 60 ist mit einer Ventilvorrichtung 62 versehen, die durch dafür vorgesehene Öffnungen in der Wand des Tanks 36 nach aussen verlaufen, so dass Luft in die Behälter gepumpt oder daraus abgelassen werden kann. Die Länge dar Behälter 60 entspricht ungefähr der des Tanks 36, wobei durch eine entsprechende Füllung dieser Behälter das Fassungsvermögen des Tanks 36 ve-rändert wird. Die Luftbehälter 60 zusammen mit den oben beschriebenen Sperren ermöglichen eine bis ins kleinste gehende Messung und Kontrolle der dem Behälter 20 zugeführten Granulatmenge, wobei diese Menge derjenigen entspricht, die zur Füllung der Formen der Matrize 10 benötigt wird.
  • Anhand der Flüssigkeit oder der Netzmitteldosiereinheit 26 wird dem Erfordernis genüge geleistet, dass die richtige Menge des N-etzmittels-ader der Flüssigkeit zur Bsimengung unter die- Granulatmenge vorrätig ist, die von der Granulat-Messeinheit 16 für den Behälter 22 freigegeben worden ist.
  • Für eine gegebene Granulatmenge wird eine bestimmte Menge des Netzmittels benötigt, um das Granulat für den Guss in den richtigen Zustand zu versetzen. Wenn zu viel oder zu wenig Netzmittel zugesetzt wird, kann der richtigs Guss nicht vonstatten gehen. Die Usrflüchtigung des Netzmittel6 'aus dem fauchten Granulat verändert das Mischverhältnis, was durch diese Erfindung aufgru-nd.der Durchmischung kleiner Granulatmengen mit dem Netzmittel vermieden wird.
  • Die verschiedenen Einzelteile der Flüssigkeits- oder Netzmitteldosiereinheit 26, die größtenteils innerhalb des Gehäuses 28 angeordnet sind, sind am besten Ein Fig. 11 zu sehen. Sie bestehen au-s einem eine Pumpe 72-bisaufschlagenden Pneumatikzylinder 70, mit einem Kolben 74 sowie einem Kolbanschaft 76. Die Pumpe 72 dient dazu, die Flüs-sigkeit oder das netzmittel von einem Vorratstank 78 innerhalb des Maschinengestelles 14 in die Leitung 80 zu fördern, welche zwischen dem Vorratstank 78 der Pumpe 72 und einem kleinen, geschlossenen Flüssigksitsbehälter 82 verläuft.
  • Der Pneumatikzylinder 70 besitzt eine Mikrometer-Justiervorrichtung 84, wo mit der wirksame Hub. seines Kolbenschaftes 76 und des Kolbens 74' innerhalb dar Pumpe i2 verändert werden kann. Zwischen der'Pumpe 72 und dem Tank 78 befindet sich in der Leitung 80 ein Ventil 86 und ein weiteres Ventil 88 liegt zwischen der Pumge 72 und dem Behälter 82 in dar Leitung 8Q. Beide Ventile sind für gewöhnlich geschlossen.
  • Beim Saughub des Kolbene 76, der in Fig. 11 nach rechts verläuft, wird in der Pumpe 72 ein Vakuum erzeugt, das das Ventil 86 öffnet und eine bestimmte Flüssigkeitsmenge aus dem Tank 78 abzieht. Beim Pumphub des Kolbens 76, der in Fig. 11 nach links verläuft, wird das erste Ventil 86 geschlossen und das zweite Ventil 8-8 geöffnet, wodurch die vom Tank 78 abgezogene Flüssigkeitsmenge in den Behälter 82 gespritzt wird. Die nun im Behälter 82 liegende Flüssigkeitsmenge ist die genaue Menge, welche für die richtige Benetzung der im Behälter 22 vorrätigen Granuatmengs benötigt wird.
  • Eine Leitung 90 verbindet -den Flüesigkeitsbehälter 82 mit einer ersten Uenturieinheit 92. Die erste Venturieinheit 92 besteht aus einem geschlossenen Behälter 94 mit einer dahin führenden Leitung 96 für komprimierte Luft, wobei dieser Behälter das düsenartige, konisch zulaufende Ende 98 der Leitung 90 sowie ein erweitertes, glockenförmige Ende 100 einer Leitung 102 aufnimmt, die mit ihrem entgegengesetzten Ende am Behälter 22 angeschlossen ist. Zwischen dem Flüssigkeitsbehälter 82 und der ersten Venturieinheit 92 befindet sich in der Leitung 90 ein nadelventil 104. Wenn dass nadelventil 104 geöffnet ist und der ersten Venturieinheit 92 über die Luftleitung 96 komprimierte Luft zugeführt t wird, in, der Leitung, 90 ein Sog erzeugt, der vom Behälter 82 Flüssigkeit längs der Leitung 90 in die Leitung 102 zieht, wo die Flüssigkeit mit der komprimierten Luft vermengt wird.
  • Eine zweite Venturisinheit 106 besteht aus einem Krümmer 108, -der-mit einem vom unteren Ende des Behälters 22 führenden Auslaufrohr 110 sowie dessen einen Ende 112 der Leitung 102 besteht, das in den Krümmer 108 ragt. Im Auslaufrohr 100 befindet sich'zwischen dem Behälter 22 und der zweiten Uenturieinheit 106 ein van Hand betätigbares Absperrventil 114, das für gewöhnlich teilweise geöffnet ist, um ein kontrolliertes Abwärtsgleiten des Granulates längs des Aus-Iaufrohrs 110 vom Behälter zu gestatten. Da sich das Ende 112 der Leitung 102 im Krümmer 108 befindet, erzuegt die am Ende. 112 austretende Mischung der komprimierten Luft .und -der Feuchtigkeit einen Sog, der das Granul-at durch das Auslaufohr 110 und den Krümmer 108 nach unten in eine Verbindungsleitung 116 zieht, die zwischen dem Krümmer 108 und der Miischeinheit 30 verläuft. Auf diese Weise werden das gesamte, Granulat vom Behälter 22 abgezogen und der Miecheinheit 30 eine Mischung bestehend aus rGranula't und angefeuchteter Luft zugeführt.
  • Die Mischeinheit 30 (Fig. 8 und 9) besteht aus einem hohlen, trommelähnlichen äusseren Mantel 120, der auf dem Maschinengestell 14 aufsitzt und an seinem oberen Ende mittels eines scheibenförmigen Abdeckteils 122 verschlossen ist. Die von der zweiten Venturieinheit 106 -kommende Verbindungsleitung 116 mündet über eine Öffnung 124 in den Mantel 120 nächst seinem unteren Ende. Eine senkrecht verlaufende Welle 126, deren unteres Ende an einen innerhalb des Gestelles 14 unterhal-b de-r Mischeinheit 30 angeordneten Antriebsmotor 128 angeschlossen ist, verläuft längs der Längsachse des Mantels 120 und wird mit ihrem oberen Ende in einer geeigneten Nabe (nicht dargestellt) gelagert, die im Abdeckteil 122 angebracht ist. Eine Stange 130, die innerhalb des Mantels 120 an der Welle 126 befestigt ist, Der läuft längs des unteren Endes des Mantels 120 quer zur Welle 126, so dass sie etwas oberhalb der Ebene des Gestelles 14 und unmittelbar unterhalb der Öffnung 124 liegt.
  • Die Stange 130 trägt eine Anzahl aufrecht stehender voneinander mit Abstand angeordnete Finger oder Flügel 132.
  • Bei der Drehung der Welle 126 werden die Stange 130 und ihre Finger oder Flügd gedreht. Das durch die Öffnung 124 in den Mantel 120' fliessende angefeuchtete Granulat fällt direkt auf die rotierenden Flügel, die sich mit verhältnismässig hoher Geschwindigkeit, etwa -zwischen 400 bis 500 Umdrehungen pro in., bewegen-, wodurch das Granulat heftig gerührt wird., Ein Prallblech 134 in Form einer l'äng-sverl-aufenden gebogenen Pla'tte ist mit einer seiner Seitenkanten an der Innenfläche des Mantels 120 oberhalb der Stange 130 und den Flügeln 132 befestigt und. ist gegen die Drehrichtung a konkav gewölbt, so dass das Granulat bei seiner Berührung mit der Konkavfläche 136 etwa in Form eines Wirbels zur besseren Durchmischung zur Mitte abgeleitet wird.
  • Das richtig durchmischte Granulat verlässt den Mantel 120 durch die im Mantel vorgesehene -Öffnung 138-, die- von einem im Querschnitt gesehen halbkreisförmigen Gehäuse -140 umschlossen wird, das an der Aussenseite des Mantels befestigt ist und von diesem vorsteht, wobei das Gehäuse 140 an seinem oberen und unteren Ende von Platten 142 verschlossen ist, die ebenfalls am Mantel 120 befestigt sind. Eine Anzahl von im nebengenhäuse 140 vorgesehenen, mit Abstand voneinander angeordneter Öffnungen 144 nehmen die ei-nen ~Enden von Rohrpaaren 146 auf, deren entgegengesetzte Enden an flexible Granulatleitunge-n 150 angeschlossen sind, die einen Teil der kopplungseinheit 32 bilden.
  • Das Gehäuse 140 ermöglicht den Aufbau eines Granulat-vorrats unmittelbar nächst den flexiblen Leitungen 150, wodurch die Granulatsantnahme sehr vereinfacht wird. Wenn die Granulatsrohre 150 direkt an den Mantel 120 angeschlessbn wären, wäre 89 schwierig das Granulat aus dem Mantel abzuziehen, da dieses sich mit einer sehr hohen Geschwindigkeit bewegt.
  • Wie bereits erwähnt, bilden die Leitungen 150 einen Teil der Kopplungseinheit 32, mittels der die Mischeinheit an die Matrize 10 angeschlossen wird, um das nun richtig gemischte- und vorbehandelte Granulat den Formen zuzuführen.
  • Die Kopplungseinheit 32 (Fig. 1 und 1d) enthält ausser den flexiblen Leitungen 150 eine Anzahl von im- allgemeinen rechteckig ausgebildeten, hohlen und starren Form-Anschluesleitungen 152, deren dede vom freien Ende der flexiblen Leitungen 150 aufgenommen wird.
  • Die Verbindungsleitungen 152 sind in senkrechten Stützen 154 gelagert, die- an einer Trägerplatte 156 befestigt sind und von dieser nach oben verlaufen. Die Trägerplatte 156 ist am äusseren freien Ende eines Kolbenschaftes 158 des Hydraulikzylinders 34 befestigt,, wobei der Zylinder 34 sich auf dem Gestell 14 befindet und daran befestigt ist.
  • Die Trägerplatte 156 ist zusätzlich an den äusseren fre-ien Enden der Stabilisierungsgestänge 160 befestigt, die in zu beiden Seiten des Zylinders 34 vorgesehenen Stabilisatqrep 162, die ebenFalls am Gehäuse 14 befestigt sind, waagerecht Eine und herbeweglich sind.
  • Jede der Verbindungsleitungen 152 ist an ihrer Stütze 154 mittels eines Bundrings 164 befestigt, der auf der Leitung sitzt und auf irgendeine geeignete Weise an der Stütze befestigt ist. Auf jeder Uerbindungsleitung 152 ist nächst ihrem äusseren freien Ende ein zusätzlicher Bundring 166 aufgezogen, wobei an der nach aussen zeigenden Fläche des Bundrings ein elastischer Anschlag 168 sitzt und aus noch zu erläuternden Gründen die betreffende Leitung 152 umgibt, In der Platte 156b sind zusätzlich die äusseren Enden eines Paares flexibler Vakuumleitungen 170 gelagert, deren entgegengesetzte Enden an ein T-Stuck .172 angeschlossen sind, das mit einer Vakuumzuleitung 174 verbunden ist1 die zu einem innerhalb des. Gestelles 14 liegenden Kompressor nicht dargestellt) führt. Die äusseren Enden der Vakuumleitungn 170 sind mit einem Ende mit rohrstücken 176 verbuchst, deren andere -Enden die starren Vakuumverbindungsleitungen 178 aufnehmen.
  • Am freinen Ende einer jedsn Vakuumleitung sit eine im allgemeinen rechteckige Platte 180 aufgezogen und daran bei festigt, wohei jede dieser Platten an ihrer nach aussen zeigenden Fläche einen im allgemeinen rechteckigen, federnden StossdämpferlB2 besitzt, der die betreffende Vakuumleitung 178 umgibt. Die Kopplungseinheit 32 wird durch die Hin- und Herbewegung des Kolbenschafts 158 des Zylinders 34 waagerecht auf die Matrize 1G hin bewegt und von dieser entfernt, wobei die felexiblen Leitungen 150 und Vakuumleitungen 170 eine derartige Hin- und Herbewegung gest-atten. flach Fig. 2 und 3 besteht die Matrize 10 aus oberen und unteren Formhälften 19U bzw. 192. Die beiden Hälften begrenzen eine Anzahl von Formen 194, die mittels eines Sockels 196 über die Winkeleisen 198 a-uf der Tisch fläche aufsitzen. Die zur Kopplungs-einheit 32 gerichtete Seitenwandung de-r unteren Formhälfte 192 besitzt im allgemeinen rechtwinklig ausgebildete mit Abstand voneinander angeordnete Durchlässe 200, die von der Seitenwandung aus nach innen verlauFen und mit ihren inneren Enden in den Formen 194 enden.
  • Die Durchtässe-- 200 sind so angeordnet, dass sie die äusseren freien Enden der Formverbindungsleitungen 152 in der geschlossenen Stellung der Formteile 190 und 192 aufnehmen, wenn die Kopplungseinheit 32 mittels des Zylinders 34 zur Patrize 1 bewegt wird. Die Anschläge 168 passen fest an die anliegenden Seiten der Formhälften, wodurch das Granulat von den Leitungen 150 in die Formen eingebracht werden kann.
  • Ein Paar hohler Vakuusammeleitungen 202 ist an den Winkeleisen 198 befestigt und liegt der Kopplungseinheit 32 gegenüber. D-iese Sammelleitungen haben eine-n derartigen Abstand und sind so angeordnet, dass sie bei der Bewegung der Kopplungseinheit 32 zur Matrize die äusseren freien Enden der Vakuumleitungen 178 aufnehmen, wobei die Anschläge 182 dichtend gegen die anliegenden Enden dieser Sammelleitungen anstehen, so dass eine Abdich-tung zwischen den Zuführungen und den Sammelleitungen zustande kommt.
  • Die Anschlüsse 204 verbinden-die Sammelleitungen 202 mit den Vakuumleitungen 206, di-e in der unteren Formhälfte 192 vorgesehen sind, und welche von den-Seit'enwandungen der Formhälfte nach innen zu den Formen 194 verlaufen. In den Formen 194 befinden sich Schilde 208, die als plastische Stöpsel mit einer Anzahl winziger Öffnungen ausgebildet sein können, die in die Leitungen 206 münden, um die Uerstopfung der Durchlässe mittels Granulat oder anderen Femdkörpern wirkungsvoll zu verhindern.
  • Zur Füllung der Formen mit Granulat wird die Kopplungsei-nheit 32 gegen- die Matrize bewegt, um die Vakuumverbindungsleitungen 178 mit den Sammelleitungen 202 in Berührung zu bringen und um die Verbindungsleitungen 152 in die Durch lässe 200 der unteren Formhälfte 19-2 einzufahren, wonach auf die Vakuumleitungen 170 und -damit auf die Fo-rmen ein Vakuum angelegt wird. Der daraus resultierende Sog auf die offenen Beiden der Verbindungsleitungen 152, die in die Formen münden, zieht das vorbehandelte Granulat aus den flexiblen Leitungen 150 in die Form.
  • Durch den elektrischen Steuerkreis (Fig. 12) wird über die Netzschalter SW-1 , 5-2 und SW-3 eine Dreiphasen-netzspannung an den Motor 301 gelegt. Zur Schaffung des notwendigen Vakuums in den Vakuumleitungen 170 ist der Motor 301 mit einer Kompressoreinheit gekoppelt. Ein Transformator (T-1) versieht den Rest des Steuerkreises mit Niederspannung. 8-eim Schliessen des Schalters SW-11 läuft der Motor 128, der über die Welle 126 mit der Mischstange 130 verbunden ist.
  • Zum automatischen Betrieb der Granulat- und netzmittelzufuhreinheiten sind ein Verzögerungsmotor sowie ein Schaltmchanismus 303 vorgesehen. Beim Schliessen der Schalter SW-12 und SW-13 wird das Solenoid 305 erregt, wenn die-Kontakte 307 durch den oberen Verzögerungsschalter 309 überbrückt werden. Das Solenoid 305, wenn erregt, läl3t komprimierte Luft über die Leitung 96 in die erste Ilenturieinheit 92 einströmen. Wie bereits beschrieben, evakuiert dann die Uenturieinheit 92 das abgemessene Nstzmittel vom Behälter 82. Das aus der Venturieinheit 92 austretende Luft- und Feuchtigkeitsgemisch wird der zweiten Venturieinheit 106 zugeleitet, wodurch der abgemessene Granulatvorrst. vom Behälter 22 abgezogen wird. Das Gemisch aus Gronulat und angsfeuchteter Luft wird anschlies. send zur Mischeinheit 30 weitergeleitet.
  • Lin zwit'er Verzögerungsschalter 311 überbrückt die Kontakte 312, wenn das Solenoid 305 abgeschaltet wird. Die Schliess-ung der Kontakte 312 erregt gleichzeitig die Solenoide 315 sowie 316. Bei Erregung des Solenoids 315 wird komprimerte Luft in den Zylinder 70 eingelassen, um eine abgemessenen Menge des Netzmittels in die Pumpe 72 zu ziehon.
  • Gleichermassen. entlässt die Erregung des Solenoids 316 kom-Primerte Luft in den ZylindEr 52, der am Tank 36 die obere Sperre 44 öffnet und die untere Sperre 46 schließt. Somit wird der T8nk 36 mit der erwünschten Granulatmenge gefüllt.
  • Wenn eine Matrize 10 mit deu angefeuchteten Granulat angefüllt ist, werden die zu den Vakuumleitungen 17U gehörigen Vakuumventile (nicht dargestellt) geschlossen. Die Sole--noide 315 aowie 316 werden anschliessen durch, den Verzögerungsmechanismus 303 stromlos gemacht, wodurch die abgemessenen Mengen an Granulat und Netzmittel vom Tank 36 und der Pumpe 72 in den Behälter 22 bzw. Behälter 82 eingeführt werden. wie bis jetzt bechriebgen, liefert das erregte Solenoid 305 die abgemessene Mischung von Granulat und angefeuchteter Luft zur vollständigen Mischung vor der Abfüllung in eine Form an die Mischerflügel 132.
  • Dieser Zyklus w'ird für jede Form wiederholt, sobald sie die Abfüllstation erreicht.
  • Der ungefähre Zeitzyklus der beschriebenen Vorrichtung zur Füllung der Formen der Matrize beträgt 30 Sekunden.
  • Der ungefähre Zeitzyklus für die Vorbe-reitung des Granulates beläuft sich auf 15 Sekunden. Somit ist es offensichtlich, dass die Synchronisierung der Speisevorrichtung mit dem Formgerät nicht zu schwierig ist, da jede Form 30 Sekunden lng an der Füllstation liegt, also doppelt so lange als die zur Abfüllung der Form benötigten Zeitdauer.
  • Der gesamte Arbeitsablauf der Vorrichtung ist wie folgt: a). Granulatmessinheit 1 nimmt eine abgemessene Menge nicht vorbehandelten Grarulats vom Behälter 20; b) gleichzeitig damit wird beim Saughub des Kolbens 74 an der Flüssigkeits- oder Netzmittel-Messeinheit 26 eine ügerressene Menge an Flüssigkeit vom Vorratstark 78 abgezogen. wobei das zweite Sperrventil 88 gesclasser tiPibt; c) die abgemessene Granulatmenge fällt von der Messeinheit 16 in den Behälter 22; d) gleichzeitig damit wird bei der Flüssigkeits- oder Netzmittel-Messeinheit 26 beim Pumphub d'es Kolbens 74 das zweite Sperrventil BB geöffnet und die abgemessene Flüssigkeitsmenge wird dem- Flüssigkeits,behalter 82 über die Leitung 80 zugeführt; e) bei der Flüs-sigkeits- od-er Netzmittel-Messeinheit 26 wird das Nadelventil 014 geäffent und der ersten Ventürieinheit 92 komprimierte Luft. über die Luftleitung 96 zugeführt, um die Flüssigkeit vom Behälter 82 abzuziehen und eine Mischung von Luft und Flüssigkeit der zweiten Venturieinheit 106 zuzuführen; f) die zweite Venturieinheit 106' -zieht die bereits abgemessene Granulatmenge vom Behälter 22 ab und liefert der Mischeinheit 30 eine, Mischung von angefeuchtete, Luft und Tabietten; g) bei der Mischeinheit 30 werden das Granulat und die Flüssigkeit einer endgültigen Mischung unterworfen; h) die Kopplungseinheit 32 wird durch den Zylinder 34 gegen die Matrize 10 bewegt, wodurch die Vakuumleitungen 178 in Berührung mit den Sammelleitung 202 kommen und die Formverbindungs-rohre 152 in die Durchlässe 200 in der unteren Formhälfte 192 eingeführt werden; i) auf die Vakuumleitungen 170 und somit auf die Formen 194 wird über die Vakuumleitungen 206 ein Vakuum angelegt, um den abgemessenen Uorrat an richtig vermischten und vorbehandelten Granulat in die Formen einzubringen; und j) nachdem die Kopplungseinheit 32 von der Matrize 10 abgezogen worden ist, wird. die Matrize zur nächsten Stateion weitergeführt undde Zyklus wird wiederholt.
  • Obwohl nur eine Ausführungsform dieser Erfindung offenbart worden ist, ist es Ourchschnittsfachleuten ohne weiteres offensichtlich, dass man Abänderungen vornehmen kann, ohne dass von der Erfindung und dem Geltungsbereich der a-nhängigen ansprüche abgewichen werden muss.
  • Patentansprüche

Claims (7)

  1. p a a t e n t a n s p r ü c' h e 7. Vorrichtung zur automatischen Abfüllung einer Reihe von Formen mit individuell gemischten Beschickungen aus Polystyrol--Granulat, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h ein Paar Messeinheiten zur Abmessung einer vorherbestimmten Ladung von Polystyrol-Granulat und eines Netzmittels in betreffende Behälter; eine unterhalb der Behälter angebrachte Mischeinheit ; eine Auslösevorrichtung, die in Wirkverbindung mit dazugehörigen Auslass-Steuerungen steht, die in Verbinduno mit den Netzmittel- und Granulatbehältern stehen, wodurch die abgemessene Menge von Granulat und Metzmittel der Mischciereit zugeführt werden ; einen Zeitverzögerungsmichanismus zwischen den Auslösevorrichtunge- und dem Paar der messeinheiten, wobei dei Auslöservorrishtung bei Ausserbetriebsetzung des Messeinheitpaarss betätigt wird; eine mit der Mischeinheit in Verbindung'stehende Granulatleitung z-ur Zuführung der Menge des ge-mischten Granulats in eine anschlleesbare Form; und einen Zeitverzögerungsmechanismus, wodurch das Paar der Messeinheiten wiederum erregt wird und die Auslösevorrichtungen ausser Betrieb gesetzt werden, so dass der Formfüllungszyklus sich automatisch wiederholt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e K e n n z e i c h n e t, dass die Zuführung einer Granulatsladung zur Messeinheit von Eintrietts- und Austrittssperren in gemeinschaftilechl Betrieb gesteuert wird, wobei eine der Sperren geschlossen ist, wenn die andere Sperre geöffnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, ,d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, dass zwischen der Granulatmesseinheit und der Granulataustrittssteuerung ein Behälter zur Aufnahme des. Granulats vor seiner Entladung in die Mischeinheit eingelegt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c tt n e t, dass die Netzmittel-Messeinheit eine Kolbenpumpe umfaßt, deren Gehäuse in Verbindung mit einem Netzmittelvorratsbehölter in Verbvinung steht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gek enn z e i c h net, dass dis Austrittsstuereung des abgemessenen Netzmittels aus einem gesteuerten Durchlass Komprimierter laft durch eine erste Venturivorrichtung besteht, die in Verbinung mit einem Behälter steht,, der an die Netamittel-Messeinheit angeschlossen ist und die Ladung-des Netzmittels enthält.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g ek e. ,n n zeichn net, dass eine V-enturivorrichtung mit der Entladung der ersten Venturivorrichtung sowie der abgemessenen Granulatstsladung gekuppelt ist, wobei die Uenturivorrichtung weiterhin mit der mischeinheit zur Überführung des angefeuchteten Granulats dorthin gekuppelt ist.
  7. 7. vorrichtung zum Formen geschäumter Polystyrolartikel, g e k e n n z.-e i c h n~ e t d u r c h eine Vorrichtung zur Füllung einer Reihe von Formen, bestehend aus: einer granulatmesseinheit, die mit dem Polystyrtol-Granulat 'in trockener Form enthaltendem Behälter in Verbindung steht; einem Hilfsbehälter, der in granulatsübertragender Werbindung mit der Messeinheit steht; Sperrvorrichtungen zwischen dem Behälter und der ttlesseinheit und einem Austritt der Messeinheit, die auf die Bewegung der Matrizen in Bezug -af die Abfüllvorrichtung ansprechen, um eine vorherbestimmte Granulatsmenge an den Hilfsbehälter zu übertragen; einer Netzmittel-Messeinheit mit Ventilvorrichtungen, die gleichzeitig auf die Sperrvorrichtungen ansprechen, wodurch eine vorherbestimmte Netzmittelmenge von einem Reservoir in die Netzmittelmesseinheit abgezogen und vorn dort in einen Flüssigkeitsbehälter weitergeleitet wird; einer an den Flüssigkeitsbehälter angeschlossene Austrittsleitung, welche die erste Venturieinheit enthält; Uorrichtungen, die mit der ersten Venturieinheit zur Einführung von komprimierter Luft beim Füllen der Flüssigkeitsmittelbehältereinheit verbunden ist, wodurch verursacht wird, dass angefeuchtete Luft über eine Leitung von dem Flüssigkeitsbehälter zu einer zweiten Venturieinheit abfliesst; wobei diese zweite Venturisinheit weiterhin mit dem Hilfsbehälter gekuppelt ist, um die abgemessene Granulatmenge gleichzeitig miÜ dem-Zufluss der abgemessenen Menge der angefeuchteten Luft åufzunehmen ; und ferner eine-r von der zweiten Venturieinheit zu einer mischeinheit führenden Leitung zur Übertragung der abgemessenen mischung angefeuchteten Granulats auf eine Mischreinheit.
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