DE1604360U - Stehaufspielzeug. - Google Patents
Stehaufspielzeug.Info
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Classifications
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- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H1/00—Tops
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Description
- Stehaufspielzeug Die bekannten Stehaufmännchen bestehen aus Celluloid, Blech oder Papiermasse und weisen eine erhebliche Größe auf, so daß die Pendelbewegungen dieser Männchen verhältnismässig langsam sind. Sie wirken daher beim Spiel behäbige steif und wenig lebendig. Ferner ist deren Herstellung umständlich.
- Das Stehaufmännchen nach dem Gebrauchsmuster hat demgegenüber eine geringe Höhe von nur fünf Zentimeter oder darunter. Dessen Pendelbewegungen sind hierdurch wesentlich rascher, und damit ist der Spieleffekt des Männchens ein sehr beweglicher und lebendiger. Diese Lebendigkeit wird noch durch eine hochglänzende Oberfläche des Stehaufkörpers erhöhte wodurch rasch wechselnde Lichtreflexe bei den Pendelbewegungen entstehen. Die Lichtreflexwirkuné ist bei dunkler Körperoberfläche besonders eindrucksvoll. Die geringe Größe des Stehaufspielzeugs hat den weiteren Vorzug, daß es
die sich aus der nachstehenden Beschreibung der Zeichnung ergeben.überall leicht untergebracht werden kann (z. B. in der Westentasche im Portemonnaie, in der Handtasche usw.) und daß es vielseitig verwendbar ist (z. B. als Anhänger, Angebinde, Kartenständer, Ta- lisman, Maskottchen usw.). Das Gebrauchsmuster weist noch weitere Besonderheiten auf, - Diese zeigt einige Ausführungsbeispiele der Neuerung. Es ist : Abb. 1 eine Vorderansicht des Spielzeuges, Abb. 2 ein axialer Längsschnitt durch dieses, Abb. 3 eine Draufsicht auf den halbkugelschalenförmigen Unterteil des Spielzeuges nach Wegnahme des Oberteiles, Abb. 4 und 5 das Spielzeug als Kartenständer in Vor der-und Seitenansicht, Abb. 6 und 7 das Spielzeug als Anhänger'in Vorder-und Seitenansieht, Abb. 8 das Spielzeug mit Bemalung, Abb. 9 ein axialer Schnitt durch den oberen Teil der Ausführung nach Abb. 8 in größerem Maßstab, Abb. 10 eine andere Ausführung des Spielzeuges, Abb. 11 eine weitere Ausführung des Spielzeuges.
- Das in natürlicher Größe dargestellte Spielzeug weist in den veranschaulichten Beispielen eine Höhe von nur vier Zentimeter auf.
- Es besteht bei den Ausführungen nach Abb. 1 bis 10 aus dem halbkugelschalenformigen Unterteil 1 und dem kegeligen Oberteil 2. Im Inneren in der Mitte des Unterteiles 1 befindet sich ein napfformiger Ansatz 3, das der durch die Abb. 2 dargestellte Schnitt in Seitenansicht und die Abb. 3 in Draufsicht erkennen läßt. Das Näpfchen enthält das metallene Aufriehtgewieht 4 des Stehaufmännchens.
- Bei der Ausführung nach den Abb. 4 und 5 ist der Stehaufkorper oben mit einem senkrechten Schlitz 5 versehen. In diesen kann ein beliebiger flacher Gegenstand 6 gesteckt werden. Er dient vorzugsweise der Aufnahme eines Schildchens (z. B. Preisschildes) oder einer Karte (z. B. einer Tischkante), so daß das Spielzeug zugleich auch als Tischkartenständer Verwendung finden kann.
- Bei der Ausführung nach den Abb. 6 und 7 weist der Stehaufkörper seitlich am oberen Ende zwei gegenüberliegende Löcher 7 zur Aufnahme einer Fadenschlaufe 8 auf, um das Spielzeug als Anhänger in geeigneter Weise (z. B. an der Kleidung) anbringen oder sonstwie an passender Stelle (z. B. als Christbaumschmuck) aufhängen zu können. Außer den Löchern 7 kann zusätzlich noch ein Schlitz nach Abb. 4 und 5 angebracht sein.
- Der Ober-und Unterteil des Spielzeuges ist im Spritz-oder Preßverfahren aus einer plastischen und vorzugsweise dunkelfarbigen Masse hergestellt und weist eine hochglänzende Oberfläche auf. Das Näpfchen 3 im Unterteil 1 besteht mit diesem aus einem Stück. Es dient als Zentriermittel bei der Anbringung des Aufriehtgewichtes 4 am Spielzeugunterteil l, so daß das Gewicht bei seiner Befestigung sich ohne weiteres in genauer zentrischer Lage zum Unterteil befindet. Das Gewicht 4 wird durch geeignete Mittel im Näpfchen 3 befestigt, und zwar bei gespritzten Teilen vorzugweise durch die sogen. Warmnietung. Das Näpfehen bewirkt einen zuverlässigen Halt des Gewichtes, so daß sieh dieses auch bei kräftigen Stössen nicht lösen kann. Die Herstellung des Stehaufkörpers aus plastischen Massen nach dem Spritz-oder Preßverfahren ergibt ein gleichmässiges Erzeugnis von immer einwandfreier Halbkugelform des Unterteiles 1 und einer verhältnismässig harten glatten Kugeloberfläche. Hierdurch wird ein langanhaltendes Pendeln des Stehaufkörpers erzielt. Der Stehaufkörper kann jedoch auch aus einer Leichtmetallegierung gespritzt sein.
- Die Abb. 8 veranschaulicht eine Ausführung mit Bemalung. Die Art der Bemalung ist nicht Gegenstand des Gebrauchsmusters. Die Oberfläche des gespritzten oder gepreßten Oberteiles 2 weist durch die entsprechend beschaffene Spritz-oder Preßform herbeigeführte schwache Vertiefungen oder Erhebungen auf, die für die Bemalung Konturen bilden. Hierdurch kann die Bemalung sehr rasch und genau erfolgen. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 8 bilden der in Herzform gehaltene Kopf 9 und die Ohren 10 des Stehaufmännchens geringe Erhebungen und die Augen des Kopfes mit Mund sowie die Knopfreihe 11 leichte Vertiefungen.
- Die Abb. 9 zeigt einen axialen Schnitt durch den oberen Teil der Ausführung nach Abb. 8 in größerem Maßstab. Der Schnitt ist so gelegt, daß er durch die Ohren 10 der Gestaltung nach Abb. 8 verläuft. Die Ohren 10 bilden überstehende Erhebungeng und es ist aus der Abb. 9 ersichtlich, wie an deren oberem Rande unmittelbar über ihnen die Wandung des Stehaufkörpers sehr dünn gehalten ist. Es läßt sich dies preys-oder spritztechnischdurch eine entsprechende Ausbildung der Preß-oder Spritzform erreichen. Die beiden gegehüberliegenden dünnwandigen Stellen lassen sich mittels einer Nadel leicht durchstechen, so daß die Löcher 7 entstehen, die der Aufnahme der Fadenschlaufe 8 gemäß Abb. 6 und 7 dienen. Hierdurch : bt ein zeitraubendes Bohren dieser Löcher in einem besonderen Arbeitsgang vermieden.
- Bei der Ausführung nach Abb. 10 wird das Aufrichtgewicht 4 im halbkugelschalenförmigen Unterteil 1 des Stehaufkorpers von Rippen 12 oder sonstigen Vorsprüngen festgehalten, die auf der Innenseite des Oberteiles 2 überstehen und sich gegen das Aufrichtgewicht legen.
- Die Abb. 11 zeigt eine Ausführung, bei der der Stehaufkörper anstelle einer Querteilung nach den Abb. 1 bis 10 eine Längsteilung aufweist. Der Stehaufkörper besteht hierbei aus zwei zu dessen längsachse symmetrisch liegenden Schalenhälften 13. Bei dieser Ausführung ist im Gegensatz zu den Ausführungen mit Querteilung bei gleicher Ausgestaltung beider Schalenhälften nur eine einzige Preßform erforderlich. Die Längsteilung läßt Gegensatz zur Querteilung eine weitgehende reliefartige oder figürliche Gestaltung der Außenseite des Stehaufkörpers bei dessen Herstellung aus einem Preß-oder Spritzmaterial zu, die bei der Querteilung infolge der hier auftretenden Unterschneidungen preß-oder spritztechnisch nicht oder nur in umständlicher Weise erreichbar ist. Die Schalenhälften 13 haben auf ihrer Innenseite Rippen oder sonstige Vorsprünge oder Ansätze 14 für den Halt des Aufrichtgewiehtes 4.
Claims (12)
-
1. Stehaufspielzeug, dadurch gekennzeichnet, daß der Stehau-körper eineHohevonfünf Zentimeter oder darunter (z. B. vier-oder drei Zentimeter) aufweist.S c hut z ans pr ü ehe Sch'u.'bzansprüche - 2. Spielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stehaufkorper oben mit einem senkrechten Schlitz (5, Abb. 4 und 5) versehen ist.
- 3. Spielzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
gende Löcher (7, Abb. 6 und 7) zur Aufnahme einer Fadenschlaufe ( aufweist.daß der Stehaufkörper seitlich am oberen Ende zwei gegenüberlie- - 4. Spielzeug, insbesondere nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stehaufkörper aus einer plastischen Spritz-oder Preßmasse hergestellt ist.
- 5. Spielzeug, insbesondere nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stehaufkörper aus einer Leichtmetallegierung gespritzt ist.
- 6. Spielzeug nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet,
6 daß der Stehaufkörper eine Hoqglanzoberfläche aufweist. - 7. Spielzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der hochglänzende Stehaufkorper eine dunkle Farbe hat.
- 8. Spielzeug nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren in der Mitte des halbkugelschalenformigeh Unter-
2 und 3) zur aufnahme, Zentrierung und Befestigung des Aufrichtgewichtes (4) befindet.teils (1) des Stehaufkörpers sich ein napfförmiger Ansatz (3, Abb. - 9. Spielzeug nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite des Oberteiles (2) des Stehaufkörpers überstehende Rippen (12, Abb. 10) oder sonstige Vorsprünge aufweist, die sich gegen das Aufrichtgewieht (4) im halbkugelschalenförmigen Unterteil (1) legen und dieses festhalten.
- 10.'Spielzeug nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Stehaufkörpers durhc schwache Vertiefungen oder Erhebungen (9, 10, 11, Abb. 8) Konturen für die Bemalung auf weist.
- 11. Spielzeug nach Anspruch 3,4, 5 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Stehaufkörper außen überstehende Erhebungen (10, Abb. 8 und 9) aufweist, an deren vorzugsweise oberem Rande unmittelbar über ihnen die Wandung des Stehaufkorpers sehr dünn gehalten und dort zur Herstellung von Öffnungen (7) durchstochen oder durchbrochen ist.
- 12. Spielzeug, insbesonder nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stehaufkörper aus zu dessen Längsachse symmetrisch liegenden Schalenhälften (13, Abb. 11) besteht.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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| DE1604360U true DE1604360U (de) | 1950-04-06 |
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