DE1603945A1 - Vorrichtung zum Einstellen der Spannung in Befestigungsmittel - Google Patents
Vorrichtung zum Einstellen der Spannung in BefestigungsmittelInfo
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Description
fatenianwali
Λ,-fiig. WiIiDlI
i/Mcm-i - 5082
RBBD INEläRNATIOiiAIi, INC., Houston, $exas, '.tJ.S-.A
Vorrichtung zum Einstellen der Spannung in Befesti
gungsmittel - · *·.
Die Erfindung bezieht sieh auf eine Vorrichtung zum
Einstellen der Spannung in Befestigungsmittel und kann
z.B. in motorbetriebenen Schlagschraubern verwendet wer·»
d,en, die zum Antreiben von mit Gewinde versehenen Befestigungsmitteln,
wie etwa Muttern, Schrauben» Rohrverbindungestüclce
oder dergl* dienen« *
ist ein Bedürfnis für eine neue und verbesserte Spannungseinsteileinrichtung
vorhanden, die bei einem Schlagschrauber angewendet werden kann, der selbsttätig beim
Erreichen einer vorbeetiiamten Drehung des mit eine« Gewinde
versehenen ^efeetigungsmittels die LeIstungszufuhr zum
Schraubwerkzeug abschaltet,ν
Es ist ferner ein -öedürfnie für eine neue und verbesserte
Einstell- oder Steuervorrichtung für einen Schlagschrauber
-vorhanden, die in den mit üewinde versehenen Üefestigungs·
mitteln ein«- gleichmäQi^ere Spannung und Klenunkräf t erzeugt
und die ferner leicht einzustellen und zu betätigen 1st.
Außerdem besteht eine liachfrage nach einer neuen und verbeBserten
einstellbaren Vorrichtung für einen^ Schlagschrauber, die ©inei gleichmäßigere Spannung in einem mit (iewinde
versehenen ^efeetigungsmittel ermöglicht, und zwar ungeachtetvvon
Veränderungen, die durch Reibung, Schmierung oder
dürqh unregelmäßige oder beschädigte Gewinde der Befestigungsmittel
oder durch Schwankungen in der Leistungszufuhr 2iii Werkzeug Jbewirfe-t werden» "'.■-■'-';" ".-. -; ■"' . ; ■."""-..; :; : "--
" : :■■.^v-;-■■ ■■'-■ - ;-:■,;.■■.■::■. bad"
209821/0071
Insbesondere hat sich herausgestellt, daß eine neue und verbesserte
einstellbare Steuervorrichtung für einen rJo}ii.ag schrauber
gefragt ist, die ein mit Gewinde versehenes Befestigungsmittel auf ein gewisses vorbestimmtes anfängliches
Drehmoment anzieht, hierauf eine vorbestiminte zusätzliche
Drehung des Befestigungsraittels ermöglicht und dann selbsttätig die teistungszufuhr zum Werkzeug abschaltetο Venn das
Werkzeug vom Werkstück entfernt oder abgenommen wird, so stellt sich die Vorrichtung für den nächsten ähnlichen Arbeitsvorgang
von selbst automatisch zurück«
Be sind Schlagschrauber bekannt, die entweder elektrisch oder
pneumatisch angetrieben sind. Die Schrauber enthalten Vorrichtungen
zum Drehen eines Werkstückes, zum Beispiel eine mit einem Gewinde versehene Haiterungeeinrichtung ähnlich
einer Schraubet Wenn ein vorbestimmter Widerstand gegen eine Drehung auftritt, treten diese Schrauber in eine zweite Betriebsphase
ein, in der ein Hammerglied Schläge auf das Werkstück
ausübt, um eine weitere Drehung zu erzwingena
Die Erfindung geht aus von einem motorgetriebenen Werkzeug
mit einer Schlagvorrichtung zum Antreiben eines mit Gewinde
vez'sehenen Befestigungsmittels, die eine Steuervorrichtung
enthält, welche ermöglicht, daß die Schlagvorrichtung ein anfängliches rorbestimmtes Drehmoment auf das Befestigungs-•
mittel ausübt., Die Erfindung besteht, darin, daß weitere Vorrichtungen
durch die Steuervorrichtung betätigt werden, um das abschließende Pestziehen des Befestigungsmittel zu .
steuern, indem selbsttätig-die Gradzahl oder das Winkelausmaß
begrenzt wird, um die die Schlagvorrichtung das Befestigungsmittel
drehen kann Λ_ ,
Cie Erfindung wird nun auch anhand der beiliegenden Abbi?..-dungen
eusfüh:-?l;.cft beschrieben, wobei alle aus der Beschreibung und den ..'Abbildungen hervorgehenden Einzelheiten oder
' ■ . ■■ - BAD OBIG
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Merkmale zur Lösung der Aufgabe im Sinne der Erfindung beitragen können und rait dem Willen zur Patentierung in die
Anmeldung,aufgenommen wurden.
Es zeigen:
Figur Ί einen Längsschnitt einer Ausführungsform der Erfindung.
Figur 2 eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 in Figur 1,
Figur 3 eine Schnittaneicht entlang der Linie 3 - 3 in Fi-
ßur 1° . . . .
Figur 4 eine Schnittansicht entlang der Linie 4 - 4 in Figur
1»
Figur 5 eine Schnittansicht entlang der Linie 5-5 in Figur 1»
Figur 6 eine Schnittansicht entlang der Linie 6-6 in Figur
Figur 7 eine Ansicht entlang der Linie 7-7 in Figur I1,
die den rückwärtigen Kopf (teilweise entfernt) des Werkzeuges darstellt, der eine Öffnung zum Ablesen
der Bewegungseinstellung für die Steuervorrichtung aufweiste
Figur 8 eine Schrägansicht (teilweise schematiach) der
Kupplungsteil in einer Stellung, in der das Ventil geöffnet wird* um in Eingriff mit der Kupplungssteuervorrichtung
zu kommen. ■
Figur 9 eine Schrägansicht (teilweise schematisch) einiger
Kupplungsteile, die einen vorgegebenen Bogenwinkel durchlaufen, nachdem die Kupplung eingerückt ist,
'BAD ORfGiMAL
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• — 4 -
Figur 1o eine Läng'ssohnlfctaneicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung,
Figur 11 eine Schnitt ansicht entlang der Linie 11 - 11 in
Figur 1o, die ein Ventilauslciseglied in verriegelter Stellung darstellt.
Figur 12 eine der Figur 11 ähnliche Ansicht, die jedoch das
Ventilauslöseglied geschaltet oder betätigt darstellte
Es wird nun auf Figur 1 Bezug genommen» Das gezeigte Werkzeug
weist ein vorderes Gehäuse 1, ein mittleres Gehäuse 2 und
ein rückwärtiges Steuergehäuse 3 auf. Innerhalb des vorderen
Gehäuses 1 befindet sich ein Stößel 4, der in einem geeigneten
Lager drehbar befestigt ist. Das vordere Ende 5 des Stößels 4 weist eine quadratische Antriebsfläche zur Befestigung
an einem Antriebsfutter oder dergleichen auf, daß mit
einem werkstück verbunden werden kamin Her Stößel 4 weist getriebene
Ansätze 6 auf» Das mittlere Gehäuse 2 weist einen
Druckluftmotor 7 von einer Flügelausführung auf, der einen Liotor 8 und Flügel 9 umfaßt« Ein Hammer 1o ist innerhalb des
Rotora 8 verkeilt und wird durch diesen drehbar getragen sowie vermittels dieser Keile angetrieben, die ermöglichen,,
daß sich der Hammer in dem Rotor 8hin- und herbewegen kann.
Eine Nookenanordnung 11 ist in der Nähe des rückwärtigen
Endes des Hammers 1o angeordnet. Der Hammer 1o welat treibende
Ansätze 1oa an seinem vorderen Ende auf. Eiiie Nockenrolle
12 ist in dem Rotor 8 zur Drehung mit diesem gelagert.
Die Ncckenrolle 1? ist in Eingriff mit der Nockenanordnung 11
bringbar, um diese zu drehen* und die Noekenanordnung 11
wird durch die Nockeirolle 12 «ach vorne gedrückt, um unter
gewissen Werkzeugbetriebszuständen zu; bewirken» daß sich der
Hammer 1 ο nach vorne bewegt und die treibenden Ansätze ioa
einen Drehechlag auf die getriebenen Ansätze 6 des Stößels 4
ausüben ο Nach einem solöhen Schlag führt eine Feder 13 den
; - ■■" '_ ' - ' ■ BAD ORlGlMAL
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Hammer to In die in Figur 1 gezeigt« Stellung zurück, J5er
Mot^r 7 ist auf geeignete Lager gelagert, und es ist eine
Druckfeder 14 vorgeseilen, um das Endspiel oder lixialapiel
des Motors aufzüfangen«
Das Mittelgehäüse 2 weist einen herabhangenden Handgriff 15
auf ,der ein Schaltglied : :Ηβ enthält* das ein Einlaßventil 17
betätigt. Der Handgriff 1$ 1st mit einem Gewindeansohliiä 13
zur Verbindung mit einer geeigneten 3ruokm^ttelqüeile (nicht
gezeigt ) versehen»
Beim Drücken des Schaltgliedes 16 wird das Ventil 1? geöffnet ι sodaß das Druckmedium in den Kanal 19 eintreten kann
und von hier aus wird ۊ durch das Umsteuerven,til 2o geleitet,
welches, sofern es für eine Vörwärtadrehung des Werkzeuges
eingestellt ist, ermöglicht, daß die Druckluft in den Kanal
(vergleiche Figur5) und schließlich in den Motor 7 eintreten kann, woraufhin die tuft durch Öffnungen 22 entweicht
und anschließend aue Öffnungen 23 abgelassen wird.
Bine Welle 24 erstreckt sich vom Stößel 4 weg nach hinten'
durch den Hammer und Motor und durch die Nockehanördnunig 11,
alt der sie derart verbünden ist, daß eine gewisse begrenzte
Drehbewegung ier Nockehanordnung 11 in Bezug auf di e !''eile
zur Ausbildung einer "I<eerlauf "-Verbindung mit dieser vorhanden
ist> Die Wellig^ 24 ist durch einen Bolzen 2>
mit dejm Stößel Φ verbundenι und die Welle 24 dreht sich gemeineam
mit dem Stößel 4* Das rückwärtige iände der Welle 24 ist
keiiverzahnt, wie dies bei 25a gezeigt iet* Der Rotor 8 besitzt «inen^ nachhinten verlaufenden^ zylindrischen Teil 26^
Bas rückwärtige Sehäuse 3 weist einen Kupplungszyllnder 27
auf, deir innerhalb dieses Gehäuses nicht drehbar befestigt ist*
Ein Veniii.betätigungsteil: 26 "ist imierhalb des Kupplungszylinders 27 angeordnet xäid zwar deraitt flau ea in Bezug auf
begrenzte SeIativdrehUng ausführen kann» Eine
QiüGlUAL
Kupplungshülse 29 ist auf dem Kupplungszylinder 27 gelagert
und so angeordnet, daß sie in Bezug auf diesen eine begrenzte Drehung ausführen kann= Eine aufblasbare Kopplungsanordnung
3o ist vorgesehen und enthält eine innere Hülse 31* derf-n"
vorderes Ende mit dem rückwärtigen keilverzahnten Teil 25a der welle 24 verkeilt ist und sich mit dieser Welle dreht-Eine nachgiebige Hülse 33 ist im wesentlichen koaxial zur
Hülse 31 angeordnet und Termittels Ringe 34 an dieser befestigt^ um eine luftdichte Abdichtung zwischen den Enden
der nachgiebigen Hülse 33 und der Hülse 31 zu schaffen,. Eine
Kupplungespindel 35 ist innerhalb der Hülse 31 gelagert und
liegt an dem Ende der Welle 24 an, Dae rückwärtige Ende der
Spindel 35 erstreckt sich zu einer Abeöhlufiplatte 36 und ist
innerhalb einer zylindrischen Büchse 37 abgedichtet befestigt.
Eine Kupplungsfeder 38 ist innerhalb dea rückwärtigen Fort-•satzes 26 des Rotors 8 befestigt» Das vordere Ende der Kupplungafeder, die rechtsgängig gewickelt ist, weist einen radial nach innen verlaufenden Lappen 39 auf, der in Eingriff,
mit einem Leerlaufschlitz 4o des nichtdrehbaren Kupplungszylinders 27 steht. Das andere Ende der Kupplungsfeder 38
besitzt einen axial verlaufenden Lappen 41» der sich in einen
Schlitz 42 der KupplungshUlse 29 erstreckt (vergleiche Figuren
θ und 9)φ Ein Blnatellring 43 iet innerhalb einer Aufbohrung
.44 dea Gehäuse« 3 befestigt. Bin« Spiral» od*r Uhrfeder 45
ist innerhalb des Sinstellringes 43 angeordnet» und ein Bnde
der Spiralfeder 45 ist Termittels eines Stifte» 46 an dea
Einstellring 43 befestigt. Bas andere Bnde der Feder ist innerhalb des Schlitzes 47 des Ventilhetätigungstella 28
(vergleiche Figur 4) befestigt. Bas Ventilbetätigungeteil 28 weist einen Anschlagetift 48 auf, der sich von diese» weg nach
hinten erstreckt und in Anlage «it dem Fortaatx 43a des Sinstellringes 43 steht (vergleiche Figur 7), Die Spiralfeder
ist so vorgespannt«*das sie das Ventilbetätigungsteil 28
entgegen dem Uhrzeigersinn vorspannt» sodaS de«1 Stift 48-ßüfänglicn auf dera Portsatz 43& aufliegtο
• . BAD OR5G5NAL
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Wie aus Figur 4 zu ersehen ist, ißt in dem äu.f3eren Umfang des
Einsfcellriiiges 43 eine Schneckenradverzahnung 49 ausgearbeite
te Eine*Schneckenspindel 5o ist innerhalb einer Öffnung 5*
des Gehäuses 3 angeordnet und in axialer Richtung durch einen Stift 52 festgelegt. Die Schneckenspindel 5Q kann vermittels
eines Einstecksehraubers oder dergleichen betätigt werden, um den Ring 43 in verschiedene Winkeleinstellagen
zu drehen.
Es wird nun wieder auf Figur 1 Bezug genommen. Ein Ventil
ist innerhalb einer Bohrung 54 des Gehäuses 3 angeordnet.
Das Ventil 53 wird normalerweise durch eine Feder 55 offen
gehalten, die sich zwischen dem rückwärtigen Ende, des Ventils und der Abschlußplatte 36 erstreckt, an der sie vermittels eines Stiftes 56 festgelegt ist«
Ein Auslösestift 57 ist in einer Bohrung 58 im Gehäuse 3
eingebaut, wie dies aus Figur 3 zu ersehen ist·- Der Auslösest if t 57 wird durch eine Druckfeder 59 gegen das Ventil 53
gedrückt» die wiederum vermittels einer Kappenschraube 6o in
Einbaulage gehalten ist, Das Ende 6t des Auslösestiftes 57 steht in Anlage mit einer Schulter 62 am Ventil 53. Der Auslösestift
57 ist bei 63 abgesetzt, um eine Ringschulter 64 zu
schaffenc Das Ventilbetätigungöteil 28 ist mit einem Mitnehmer
65 versehen, der unter gewissen Werkzeugbetriebezuständen in Anlage mit der Schulter 64'kommt.
Aus iigur 2 ist zu ersehen, daß das rückwärtige Gehäuse 3
eine Bohrung 66 aufweist, in der eine Ventilkammer 67 angeordnet is ta Ein Ventil 68 ist in der Ventilkammer 67 eingebaut
und weist einen Fortsatz 69.auf, der sich von dem Ventil weg nach oben erstreckt. Da» Ventil 68 sitzt verschiebbar
und abgedichtet innerhalb der Ventilkammer 67, und eine
BAD
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Peder 7o ist zwischen dem unteren Ende dee Ventile und einer
Halterungekappe 71 angeordnet» um das Ventil normalerweise
in der oberen, in Figur 2 gezeigten Lage, zu halten« Die
KupplungshÜlse 29 besitzt einen oberen Ansatz 72 und einen
unteren Ansatz 73* Ein Einstellstift 74 ist in einer Bohrung
75 des Gehäuses 3 eingeschraubt, Wie ersichtlich, steht der Einstellstift 74 in Anlage mit der einen Seite des Fortsatzes
72, und der obere Stift^abschnitt 69 des Ventils 68
befindet sich in Anlage mit der anderen Seite des Ansatzes
72o* Die Ventilkamraer 67 weist eine durühgehenda Öffnung 76
auf, die mit einem Kanal 77 in Verbindung steht, der sich zur Bohrung 54 des Ventils 53 erstreckte Das Gehäuse 3 ist
mit einem axial verlaufenden Kanal 78 -versehen, der sich zur Abschlußplatte
36 erstreckt.
Es wird nun auf Figur 6 Bezug genommen* Der axial verlaufende
Kanal 78 steht mit einem Kanal 79 in der Abschluß platte
36 in Verbindung, Der Kanal 79 verläuft zum rückwärtigen
Teil der Kupplungesplndel 35« Die Küpplungsspindel
35 ist mit Kanälen 8oy 81 und 82 versehen, die das Druckmedium
in" das Innere der Hülse 31 leiten können» Die Hülse
31 weist durchgehende Öffnungen 83 auf, die mit dem Innenraum
einer elastischen oder nachgiebigen Hülse 33 in Verbindung stehen«
Die Arbeitsweise des Werkzeuges ist wie folgt!
Wenn es erwünscht ist, ein mit einem gewinde versehenes Befestigungsmittel,
etwa eine fiutter oder eine Schraube, ~ «m·
zuziehen» so wi^d das Schaltglied 16 gedruckt, sodafl mua
Beispiel die ^uökluft dusch äaä VefttiX 17 in den Kanal 19*
durch daa l>m«teüeri^ Kanal 21 etröraea
kann* um eltie Drehung des Werkzeuges im Uhrzeigersinn zu bewirken. Wenn der «otar 7 umläuft, nimmt der Rotor 8 die
Nockenrolle 12 mit, und die NocJcenrolle 12 greift in die
- ; - : " BAD ORiGJNAL
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Noökenanordnung 11 ein» die wiederum an der Welle 24 zur
Drehung mit dieser befestigt ist.."'Die 1^lIe H ist mittels
des Stiftes 25 mit dem Stößel 4 so verstiftet.,·-daß wenn der
Motov Sich dreht, der Stößel 4 und demzufolge das Werkstück
"' gemeinsam mit dem Motor 7 umlaufen, Wenn ein vorbe stimmt er
Widerstand gegen eine Drehung des Werkstückes auftritt,
wird der Stößel 4, der über den Antrieb 5 und ein Futter (nicht ge zeigt} in üblicher Weise mit dem Werkstück verbun·*·
den ist, langsamere Der Motsr 7 setzt den Antrieb der Nockenrolle
12 fort» woraufhin diese über eine Erhöhung auf der Jidckenanordnung 11 rollt ,was zur Folge hat, daß sich der
Hammer 1 ο nach vorne bewegt und einen Kingriff deiv treibenden Ansätze loa mit den getriebenen Ansätzen 6 des Stößels 4
bewirkt, um auf dieseneinen Orehschlag auszüübeno Wenn der
Hammer gegen den Stößel schlägt, wird er von den getriebenen
Ansätzen 6 nach hinten zurückgeschlagen, und die Feder 13
bewirkt, daß der Hammer in die in Figur 1 gezeigte Lage: zurückkehrt»
Bie Kupplungsfeder58» die rechtsgängig gewickelt
ist, und innerhalb des rückwärtigen Rotorfortsatzes 26 untergebracht
ist, schieift in Bezug auf den rückwärtigen Fortsatz
26 f da das rückwärtige ßnde der Feder gegen eine freie
Drehung zurückgehalten ist, indem es durch den Lappen 41
festgehalten ist, der in dem Schlitz 42 der Kupplungehülse
29 angeordnet ist* die jedoch nur eine begrenzte Drehung
in Bezug auf den Motor ausführen kann»
Wenn der Hammer zurückprellt, pielit auch der Rotor 8 au—
rüok, ebenso der rückwärtige Porteatz 26 des Rotore 8O Wenn
der Rotor 8 zurückschlägt, bewegt eich-die Kupplungefed*r
38 mit dem rückwärtigen Forteatz 26, wobei sie als eine Einweg-Kupplung
arbeitet, und über den Lappen 41 /bewegt sie
ferner Me jCupplung3hülee 29 in eine rückwärtige Richtung
„der eine iiichtung entgegen dem Uhrzeigereinno Der Aneate
72* der sich auf dem rückwilrtigen Teil der Hülae 29 befindett
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- Ίο
kommt bei einem solchen Rückprall in Anlage mit dem Stößel
69 des Ventils 68. Wenn ein solcher Rückprall 6der Rückschlag
ein vorbestimmtes Bewegungsausmaß erreicht hat, drückt der
Ansatz 12 das Ventil 68 soweit nach unten, daß Druckluft
über den Kanal 76 in den Kanal 77 strömen kann, woraufhin
die Druckluft das Ventil 68 in einer unteren Lage hält, was wiederum zur Folge hat, daß der Kanal 78 der Druckluft
ausgesetzt ist. DerN Kanal 78 steht in Verbindung mit dem Kanal 79, der wiederum mit den Kanälen So, 81, 82 und 83 der
Spindel 35 und der Hülse 31 in Verbindung steht, wodurch ermöglicht ist, daß das Druckmedium die nachgiebige Kupplungshülse 33 der Kupplungsanordnung 3o aufweiten kannο
Wenn sich die nachgiebige Kupplungshülse 33 ausdehnt, kommt sie in dem Innenraum des Ventilbetatigungeteile 28 in Reibv.Agsanlage mit diesem· Da die Kupplungsanordnung 3o vermittele der KeilYereahnung 25a alt äer Wille 24 verkeilt ist?
bewirkt nun die Aufweitung de? JCupplungeanordnung 3o, die in
Eingriff mit dtm Ventilbetätigungsteil 28 steht, daß eich
das Ventilbetätigungeteil 28 mit der Welle 24 dreht, die
wiederum den Stößel 4 in Drehung eetst* Wenn hierbei das
Werkstück festgezogen wird, drehen sich der Stößel 4, die
Welle 24- die Kupplungsanordnung 3o und das Ventilbetätigungsteil 28 gemeinsam. Wenn das Werkstück seine Drehung .
fortsetzt, dreht sich das Ventilbetätigung«teil 28 um eine
varbestiaate G rad zahl, woraufhin der Mitnehmer 65 an Ventilbetätigungeteil 28 in Anlage alt der Schulter 64 des Auslösestiftee 57. kommt und diesen τοη der Schulter 62 des
Ventile 53 abhebt, (Vergleiche Figur 5)* Wenn 4er Auelöaestift 57 derart geechaltet ist, wird das Ventil 53 durch
die Druckluft i» Werkseug geschlossen, die die Vorspannung
der Feder 55 überwindet und dadurch wird das Werkzeug abgeschaltet. Wenn dae Sohaltglied 16 freigegeben wird, kann
die Druckluft, di@ die Kupplungeanordnung 3o aufgeweitet hat,
BU atmosphärischem Druck zurückkehren» woraufhin mlsth ά±&
' BAD
20982t/
16039«
Kupplungsanordnung 3o von selbst vom Ventilbetätigungsteil
28 löst, sodaß die Spiralfeäer 45 das Ventilbetätigungsteil entgegen dem Uhrzeigersinn solange drehen kann, bis der
Anschlagstift 48 am Betätigungsteil 28 in Anlage mit dem
Portsatz 43a des Sinstellringes 43 steht«
Der Einstellring 43 kannanfänglich nitteis der Sehnecfcenspindel 5o eingestellt werden, um den Anschlagstift 48 und
den Fortsatz 43a so festzulegen, daß dieverschiedenen Drehbewegungsausmaße erreicht werden, nachdem die aufweitbare
oder aufblasbare Kupplungsanordnung 3o betätigt worden istwie dies vorstehend beschrieben ist. Hieraus ist ersichtlich,
daß, je weiter das Betätigungsteil 28 und sein Mitnehmer 65
entgegen dem Uhrzeigersinn verstellt sind, bevor die aufweitbare Kupplung in Eingriff gebracht wird, um so weiter
diese Teile im Uhrzeigersinn laufen müssen, bevor der Mitnehmer 65 den Auelösestift 57 schaltet.
In dem gezeigten Werkzeug erstreckt eich der Bereich der
Winkelbewegung der Steuervorrichtung naoh der Betätigung der aufweitbaren Kupplung von 0 bia etwa 3oo urad» Es wird
darauf hingewiesen, daß, wenn eine Bewegung von mehr als 36o Grad gewünscht wird, bevor der Auelöeeatift 57 geschaltet werden soll, eine Splralnut-Anordnung für den Anechlagstift 48 im Einstellring 43 verwendet werden kann*.
Es wird nun auf Figur 2 Bezug genommen. In Abhängigkeit von dem gewünschten Ausmaß de· anfänglichen Paßeitzee, bevor der Rückprall der Schlagvorrichtung, wie gerade beschrieben, die aufweitbare Kupplung betätigt, kann die
Einatellachraube 74 ein- odtr aufgeschraubt, werden,
zwar Je- nacli Wuneeh, uo eine vorgegebene Bewegung
Rückprall d%s Ansatzes 12 zu. ermöglichen, bevor dieser das
Ventil 68 scnalset·, Das vorbestimmte Drehmoment, auf das
BAD 03!GIHAL
2usntrioü7fί^ ^
das mit Gewindeversehene Befestigungsmittel festgezogen
wird, kann durch Geräusch oder empirisch festgestellt werden, und nachdem ein solcher Sitz oder ein vorbestimrates
Drehmoment des Werkstückes festgelegt worden ist? kann dann
empirisch bestimmt werden, wie weit das Werkstück noch zu
drehen istf nachdem dieser Sitz oder das vorbestimmte Drehmoment
erreicht worden isto Wenn zum Beispiel entschieden
wird, daß das mit Gewinde versehene Werkstück um 18o Grad
weitergedreht werden soll» nachdem der anfängliche Sitz
cder das vorbestimrate Drehmoment erreicht ist» dann wird
der Einstellring 43 durch dia Schneckenspindel 5o so eingestellt,
daß er sich um-Ί.80 Grad dreht» nachdem, der Rüokprall
der Vorrichtung das Ventil 68 betätigt hat,, um die
au' weitbare·"Kupplungsanordnung 3o in Betrieb zu setzen.. Im
ge eigten AusführungsbeUspiel sind die in Figur 7 zu aeh
iden Zahlen in etwa 3o~G·rad"-Abschnitten unterteilte Die
Γ eheinstellung auf die Zahl "6" ermöglicht daher, daß sich die Steuervorrichtung mit dem Stößel um etwa I80 Grad
drehen kann, nachdem ein vorbestimmtes Drehmoment erreicht und die aufweitbare Kupplungsanordnung 3o in Eingriff gebracht
worden ist,
Aus der Beschreibung geht hervcr, daß das gezeigte Werkzeug
gemäß der Erfindung wie ein üblicher Schlagschrauber arbeitet,
bis ein vorbestimmter Widerstand gegen eine Drehung des Werkstückes auftritt, woraufhin die Vorrichtung, die
auf den Rückprall der Schlagvorrichtung anspricht? eine Vor
richtung in Bewegung setzt>
die ermöglicht, daß das Werkstück zusätzlich um nur eine gewisse firadzahl aus diesem
vorbestimmten Sitz In den endgültigen Sitz weitergedreht
wird, wobei diese Gradzahl durch Verstellung des Binstellringes
43 festgelegt wird. Nachdem diese Drehung um eine
vorbestimmte Gradzahl stattgefunden hatt schaltet sich das
Werkzeug selbsttätig aus. Wenn das Werkzeug ;on dom Werkstück
entfernt wird, um einen anderen ähnlichen Arbeits-
BAD ORIGINAL
209821/0071
Vorgang auszuführen? wird das Seüältgiiedl: 16 freigegebeii,
Woraufhin äie Druckluft int dem Werkzeug auf atmosphärischem
Druck verringert wird« Wenn dies der Fall ist, löst sieh
die KupplUngsanordnung 3ö von selbst von dem Ventilbetätigungsteil
28, woraufhiß die Ühi- öder Spiralfeder 45 das ·
Ven1;ili>et§tigungäteil entgegen dem Uhrzeigersinn zurück- -.
fuhrt t bis der Ansehlag 4Ö auf den Portsatz 43a des Einstellringes 4-3 zu liegen kommt ο
Die hier gezeigte Vorrichtung* die die Einrichtung in Be<·
trieb Setzt* welche die Drehung der Mutter steuert, nachdem
ein anfängliches Drehmoment erreicht worden ist f spricht
unmiirfcfelbJSr auf den Rückprall der Schlagvörriehtung äaj ea
ist erkennbar t daß versGhiederie auJf^ ein Drehraömenij" änsprfeciiende
Einridhtungen verwendet werden können, tim die Vorriohtungen
in Betrieb zu setzfIi4 damit Sine Ereimng des Werkstückes
um eine vörbestimmte öradzähi öiireiiht wirä, iiaöhdeni ^ift '
vorbestiiämtes anfängliches: Drehmoment vorliegt«- ZUmv Beispiel kann ein SöhwUngräd auf eiiiek Nocken äh dör Riieköeitis
der Schlagvorriöhtüiig befeötigt v/erden, Sbdaß dai Schwungrad sich in axialer Hichtüng auf deiii Hocken bewegt * wenn
ein vorbeetimnitee anfängiicues Drehräoment erreicifit worden
ist* und diese axiale Jewegüiig des Schwungradeis kann das
Ventil 68 schalten oder andere Vorrichtungen betätigen»
um sie Steuervorrichtung itber die Wflle §4 und din Stößel 4
ffiit dein WerkstÜök zu vefbijiäen* \
Es ist «rkennbasis, dÄßf näehdem das Druckmedium in dem
Werkzeug auf atmosphärischen Druck abgefallen ist und die
den Mitnehmer 65 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht hat,
dier-ted#f te das Vörttil 68 in dl» i» Figüi v-t fegt
zurückführt t und die Pfede^ W bfiftgt dtft Äuiiöetltift in
3 ö«si*ig*ii i»äg« isutuofe* Zu« gleichen
führt die Feder 55 das Ventil 53 In. die in Figur 1 gezeigte
Stellung zurück* wodurch das Werkzeug für eine Arbeitsfolge
wie gerade beschrieben zurückgestellt
Es wird nun auf die Figuren to» 11 and 12 Bezug genommen,
in denen ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt
ist« das dem gerade beschriebenen im allgemeinen ähnlich
ist und auehi in ähnlicher Weise arbeiteto Der Hauptunterschied
bei der tu üMi Figuren 1o bis 12 gezeigten Ausfüh
rung liegt in der Abschaltventilvörrichtung. Diese Ausführung
weist ein rückwärtiges Gehäuse 3 a auf, das einen
Einstellknopf lot besitzt, der mittels einer Abschlufiplatte
io2 am Öehäuse befestigt ist. Innerhalb des Gehäuses 3 a
ist ein örtöffeöter Rupplungszylinder 27a eingebaut α Eine .
Kupplüngsfeder 38m ist innerhalb des rückwärtigen zylindrisehen
Teils 26 des Rotors $ vorgesehene Eine Kupplungshülee
29a ist auf dem Kupplungasylinder 27a unit über einem
(Peil der Kupplungefeder 38a angeordneto Die Kupplungshülse
29a ist bsi 1ö3 gifieiiiitfct, Mr vordere feil der Feder 38a
ist in tiiieEi äöfiüit* 16$* &&* KopplunlÄz^linaers 27a befest
igt. Der rtlckwS^tigft feil ä&t ?ede** 38a fet innerhalb
des SQÜlititi 1g3 der Kupplun^shülsa 29a befestigt« Ein
Ventiibetätigung&teil 28s Set &vm Ausflüirung einer begifeneten
Drehbewegung innerhalb des Zylinders 27a angeordnet.
In einer Bohrung 1o4 des C-ehäue»a 3 & i«t eine Ventilanordnung
1o5 rorg*8th»n. Die Ventilanordnung 1o5 vi
eine Feder iä& %n. iie Ϊ» Wiijga» to gezeigte L«ä·
Si« Ventilanordnung weist ein drehbar gelagerte«
1o7 auf, da» a'irch eine Feder 1οθ in die in Figur Io gezeigte
La^e gedrückt wird. Da* Auelöeeglied 1o7 Hill in Anla*«
alt einer iöhulter ttt% «t»«^ Veötilhülee tfe* iis V»»til 1ö5
wtrd gift«!» einer gin»teiiseh#&ttbe Itt eißg**fc#iS*- Ue#.. "is
209621/0071
16038«
Wie in den Figuren 11 und 12 gezeigt ist, besitzt das Gehäuse 3 a eine Bohrung 112, in der ein Schaltstift 113 angeordnet istο Das rückwärtige Ende des VentilbetKtigungsteile 28a ist mit einem Betätigungsetift 114 versehen„ In
der gezeigten Einstellung ist der Knopf 1o1 entgegen dem
Uhrzeigersinn gedreht, bis der Stift sich in der in Figur
11 gezeigten Lage befindet, wobei diese Einstellung für eine Drehung um etwa 27o Grad gilt, nachdem die Kupplungsvorrichtung aufgrund eines vorbestimmten Drehmomentes an
dem mit Gewinde versehenen Befestigungsmittel betätigt worden ist.
Nachdem das vorbestimmte Drehmoment erreicht ist, wird das
Schaltventil 68 durch einen Ansät?, an der Kupplungshülse
29a geöffnet, woraufhin die Druckluft zu den Kanälen 115
und 116 und zum Innenraum der aufblasbaren oder aufweitbaren Kupplungsanordnung 3o über die Spindel 35 in einer
Weise zugeführt wird, die vorstehend beschrieben würde,
worauf, wenn die Kupplungsanordnung dreht, der Anschlagstift 114 in Anlage mit dem Ende 117 des SchaltStiftes 113
kommt, der das drehbar gelagerte Auslöaeglied 1o7 nach
unten außer Eingriff mit der Schulter 1o9 bewegt (vergleiche Figur 12)3 Hierauf bewegt der Luftdruck im Werkzeug
das Ventil 1o5 nach rechte, wobei die Vorspannung der Fefter 1o6 überwunden wird,um die Druckluftsufuhrzum Werkzeug abzuschalten« Das Schaltglied 16 wird dann freigegeben,
und das werkzeug wird vom Werkstück entfernt, woraufhin das
Druckmittel im wericzeug auf atmosphärischen 3>ruok abfällt.
Daraufhin führt die Spiralfeder 45 das Ventilbttätigungeteil ?8a und den von diesem getragenen Schaltetift 114 in
die in Figur 11 gezeigte Stellung zurück. Die Federn 1o6
und 1o8 führen ferner das Ventil io5 und das Auslöseglied
1o7 in die in Figur To gezeigten Stellungen zurück, sodaö
daa Auelöseglied- 1o7 wieder in Eingriff mit der Schulter 1o9
der Ventilhülse 11ο kommtΌ
Wenn eines der Werkzeuge umgekehrt oder entgegen dem Uhrzeigersinn
betrieben wird, beispielsweise bei Entfernung der Mutter oder dergleichen, ist es gewöhnlich nicht erwünscht,
daß die Kupplungssteuerung in Punktion tritt» Wenn
daher das Umsteuerventil 2o auf die Umsteuereteilung eingestellt
ist, sind die Kanäle 78 und 79 der ersten Ausführung und die Kanäle 115 und 116 der zweiten Ausführung nicht
dem Druckmittel ausgesetzt0 Wenn es in eine Umkehreteilung
eingestellt ist, ist der Luftkanal 118 dem Druckmittel ausgesetztt um den Motor in einer umgekehrten Richtung
oder entgegen dem Uhrzeigersinn anzutreiben.(vergleiche Figur 5)° Die Kupplungsanordnung 3c wird demnach beim Betrieb
in einer umgekehrten Richtung unwirksam gemacht. Wenn in einer umgekehrten Richtung gearbeitet wird, kommt
das vordere Ende der Kupplungsfeder 38 mittels des Lappens
39 in Eingriff mit dem Schlitz 4o. Der Schlitz 4o befindet eich in dem ortsfesten Kupplungszylinder 27. Die Feder 38
wird hierdurch gegen eine freie Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn
zurückgehalten, und da es sich hier um eine rechtsgewickelte Feder handelt, gleitet der rückwärtige
Rotorfortsatz 26 auf der Feder 38„
Aue obigen Ausführungen ist ersichtlich, daß bei einem Betrieb
des Werkzeugs gemäß der Erfindung im Uhrzeigersinn das Werkstück auf ein vorbestimmtes Drehmoment angezogen
und geschlagen wird, und daß beim Erreichen dieses vorbestimmten Drehmoments eine Vorrichtung in Bewegung gesetzt
wird, wodurch das Werketück zusätzlich um eine vorgegebene
Winkelgradzahl gedreht werden kann, woraufhin das Werkzeug
selbsttätig abgeschaltet wird» Wenn das Werkzeug vom Werkstück für den nächsten ähnlichen Arbeitsvorgang entfernt
wird, stellt sich die Kupplungsvorrichtung von selbst
209821/0071
in ihre Ausgangslage zurück* Wenn es erwünscht: ist? das
Werkzeug zum Lösen einer Mutter oder dergleichen zu. verwenden^ tritt die-Schlagvorrichtung des Werkzeuges in Betrieb,, um ein solches Befestigungsmittel zu lösen oder«zu
lockern, Me Kupplungsvqrrichtung, die zur Steuerung des
Drehausmaßes der Mutter verwendet wird, wenn das Werkzeug
im Uhrzeigersinn betrieben wird, bleibt jedoch unv/irksam,
wenn das Werkzeug entgegen dem Uhrzeigersinnarbeitet»
Zusammenfassend wird festgestellt,,.daß die Erfindung eine
heue und verbesserte einstellbare Steuervorrichtung für '
einen Schlagschrauber schafft, wodurch bei einem vorbestimmten
Widerstand gegen eine Drehung des Werkstückes der Rückprall einer Schlagvorrichtung eine Steuervorrichtung betätigt, die mit dem Werkstück eine vorbestimmte ,
Gradzahl umläuft und dann die Leistungszufuhr zum Werkzeug
abschaltet, wobei das Werkzeug, wenn es von dem Werkstück
entfernt wird, sich selbst automatisch für den nächsten
ähnlichen Arbeitsvorgang zurückstellt0
Gemäß einem weiteren Merkmal ermöglicht die Erfindung
das Eindrehen und Schlagen eines Befestigungsmittels in
eine Sitzlage mit irgendeinem vorbestimiaten Drehmoment.
Nachdem dieses anfängliche Drehmoment erreicht 1st, betätigt der Rückprall der Schlagvorrichtung eine Kupplungesteuervorrichtung,
wodurch eine zueHtzliöhe vorgewählte Drehung des Befestigungsini ttels gestattet ist« Dies ist
als das sogenannte "turn-of-the-nut"-Verfahren bekannta
Wenn diese zusätzliche Drehung ausgeführt worden ist,
schaltet die Steuervorrichtung selbsttätig die Arbeite-*
raittelzufuhr zum Werkzeug abc Wenn dann das Werkzeug von
dem Werkstück entfernt wird, stellt sich die Steuervorrichtung, automatisch von selbst für den nächsten ähnlichen
Arbeitsvorgang zurück.
209821/0071
1803945
ΙΟ ·"
In anderer Hinsicht ist eine neue und verbesserte Steuervorrichtung
für einen Schlagschrauber geschaffen» durch die ein vorgewählter anfänglicher Orehraonientbereich für ein
Werkstück festgelegt werden kann, woraufhin das endgültige Festziehen des Werkstückes durch eine Drehung von O bis
etwa 36o Grad oder mehr ausgewählt werden kann»
Die Erfindung schafft insbesondere einen neuen und verbesserten, durch ein Druckmittel betätigten Schlagschrauber
mit einer Steuervorrichtung, die eine elastische Kupplungsvorrichtung aufweist, welche wiederum durch einen vorbestimmten
Rückprall des Schläggliedes der Schlagvorrichtung in Bewegung gesetzt wird, wodurch ein Werkstück anschließend um eine vorgegebene Winkelgradzahl angezogen wird,
und die weiter Vorrichtungen aufweist, die auf die Winkelbewegung
ansprechen, um die- Leistungszufuhr zum Werkzeug
abzuschalten und ferner Vorrichtungen enthält« um die Steuervorrichtung zurückzustellen, wenn das Werkzeug von
dem Werkstück entfernt wird, sodaß ein anderer ähnlicher
Arbeitsvorgang wiederholt werden kann«,
Die Erfindung schafft ferner einen Schlagschrauber mit
einer Steuervorrichtung, die die Anwendung eines "lurn-ofthe-nut"-Verfahrene
ermöglicht, um ein Werkstück in Vorwärtsrichtung
um eine vorbestiramte Winkelgradzahl zu drehen, und dieser Schrauber gibt die volle leistung in einer
umgekehrten Drehrichtung ab·
BAD QRKSiMAL
20S821/QO71
Claims (1)
- «Λ9 160T9V5"P a t e η t a η β ρ r ti c h έMotorbetriebenes Werkzeug mit einer Schlagvorrichtung zum .Ant reiben eines mit einem Gewinde versehenen Bef es ti-. gungsmittels, das eine Steuervorrichtung enthält, die der Schlagvorrichtung ermöglicht, ein anfänglichee vorbeetimmtes Drehmoment am Befestigungsmittel zu erzeugen, g e k e η η ζ e i c h η e t durc h eine weitere durch die Steuervorrichtung (27 uswo) betätigte Vorrichtung (jo), die das abschließende Festziehen des Befestigungsmittels steuert, in dem sie selbsttätig die Winkelgradzahl begrenzt, um die die Schlagvorrichtung das Befestigungsmittel drehen kann. ·2 ο Werkzeug nach Anspruch 1 ? g e k β η η ζ e i c Ii n β t d u roh eine Vorrichtung (43) sur Vorauswahl der Win* kelgradzahlf um die die Schlagvorrichtung das Befestigungsmittel für das abschließende festziehen dreht.3s Werkzeug nach Anspruch 1 oder 29 da d u r c h ge ·* k en η % e i c Ii n β ΐ 9 daß die weitere Vorrichtung (5ο) Äittel (28e 57» 55) entM2rtr die ael1»8tiätlg die !.eistungezufuhr sum Werkzeug abschalten, säendem das Befestigungsmittel um eine v©rl>eatimrate Winkelgradzahl gedreht ist»4 c Werkzeug nacia eines oder mefererea der vorhergehenden Ansprüche, i a ä u r eh. se k«aaseicha «; t 9 daß die weitere Vorrichtung (5o) in Abhängigkeit von einem vorbestimmten Wideretand gegen eine Drehung Öes Befestigungaraittels In Funktion tritto5 c Werkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anspruches ge k e η η ζ ei ebnet durch die Kombination sines Motors (7) und einer von diesem in Umlauf gesetzten Spindel (24), wobei die Spindel (24) sur Ver-209821/0071bindung rait dem Befestigungsmittel dient, einer ersten Vorrichtung (16) zur Steuerung des Arbeitsmittelflusses zum Motor (7), einer zweiten Vorrichtung (29» 75, 68)p die die Drehung der Spindel zum Anziehen des Befestigungsinitteis auf ein anfängliches vorgewähltes Drehmoment ermöglicht und einer dritten Vorrichtung (3o), die durch die zweite Vorrichtung betätigt wird und die Drehung der Spindel zum Festsieben dee Befestigungerairtels auf ein.vorgewähltes Ausmaß einer End-Anzugsfestigkeit regelt.6η Motorbetriebenes Werkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anspruch· mit einem Druckluftmotor» einer drehbaren sohlagaüfnehmenden Vorrichtung, die-mit dem Befestigungsmittel verbindbar ist, einer Schlagzuführvorrichtung, die eine Reihe von Drehschlägen auf die Aufnahmevorrichtung ausübt, einem Betätigungeventil und einem Abschaltventil, gekennzeichnet durch eine Kupplungsvorrichtung (3o usw.) , di· antriebemäßig der -schlagaufnehmenden Vorrichtung (4) zugeordnet ist, um periodisch eine Relativdrehbewegung und «ine gemeinsame Drehbewegung mit dieser auszuführen, eine auf einem vorbestimmten Widerstand gegen eine Drehung der sohlagaufnehmenden Vorrichtung ansprechende Vorrichtung (29) *ur Öffnung des Betätlgungwentile (68), un die Kupplung (3o usw.) zu betätigen und eine gemeinsame Drehbewegung derselben mit der schlagaufnehmenden Vorrichtung (4) zu erzeugen, und durch eine von der Kupplungevorrichtung (3o usw.)»getragenen Schaltvorrichtung (65), die so angeordnet 1st, dafl sie das Abschaltventil (53) schaltet, wenn die achlagaufnehmende Vorrichtung eine Drehung ua eine vorbeetismte Winkelgradzahl auegeführt hat, nachdem die Kupplung (3o uew.) betätigt ist.-. . ■ ■ BADORKjSNAL209821/00717, Y/erkeeug nach Anspruch 6» d ad u r ο h ge ken ns e 1 c η η e t , daß die Kupplüngevbrrichtung {3a usw*} pneuaatiecli betrieben ist und durch Vorrichtungen (29s 68) betätigbar ist, die auf ein vorbeBtimrafcee Ausmaß einee Htiökpralle der echla^Übertragenden Vorrichtung (to) an^ sprechen«8. Werkzeug nach Anspruch 6 oder 7, ge ίε β η η β ei 0 h-η e t d u r ö η eine Vorrichtung (2or HÖ)> die die Kupplung unwirksam macht« wenn das Werkzeug in einer umgekehrten Drehriohtung betrieben wirdo9ο Werkzeug nach einem der Ansprüche 6, 7 oder 9, g θ -k e η η e β i c h η · t d U ro h eine selbsttätige Vorrichtung 5o, 45 U3Wo) sum Zurüokatellen dem Betätigungeventile C€8)j des Äbsciialtrentils ^53) und der Kupplung <3o usw»), wenn das Verk««ug von Befeetigungieittel entfernt ietoίο. Werkzeug nach einem der Ansprüche 6 -9, g β k β η nz β i ch η et d u r ο h eine Vorrichtung < 4 3) zur Vorauswahl der Winkelgradeahl, üb die die Kupplung (Jo usw,) die schlagaufnehmende Vorrichtung (4) in Drehung setztr/■ . ■ ■ : V BÄDORK21NAL209821/0071
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER0045609 | 1967-03-28 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1603945A1 true DE1603945A1 (de) | 1972-05-18 |
| DE1603945B2 DE1603945B2 (de) | 1973-08-23 |
| DE1603945C3 DE1603945C3 (de) | 1974-04-04 |
Family
ID=7407704
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671603945 Expired DE1603945C3 (de) | 1967-03-28 | 1967-03-28 | Druckluftschlagschrauber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1603945C3 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6938526B2 (en) | 2003-07-30 | 2005-09-06 | Black & Decker Inc. | Impact wrench having an improved anvil to square driver transition |
| US7036406B2 (en) | 2003-07-30 | 2006-05-02 | Black & Decker Inc. | Impact wrench having an improved anvil to square driver transition |
| US7249638B2 (en) | 2005-01-07 | 2007-07-31 | Black & Decker Inc. | Impact wrench anvil and method of forming an impact wrench anvil |
-
1967
- 1967-03-28 DE DE19671603945 patent/DE1603945C3/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6938526B2 (en) | 2003-07-30 | 2005-09-06 | Black & Decker Inc. | Impact wrench having an improved anvil to square driver transition |
| US7036406B2 (en) | 2003-07-30 | 2006-05-02 | Black & Decker Inc. | Impact wrench having an improved anvil to square driver transition |
| US7249638B2 (en) | 2005-01-07 | 2007-07-31 | Black & Decker Inc. | Impact wrench anvil and method of forming an impact wrench anvil |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1603945B2 (de) | 1973-08-23 |
| DE1603945C3 (de) | 1974-04-04 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |