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Beschreibung des Gebrauchsmusters.
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Schreibmine für Kugelschreiber von Oscar Pauser, Ing.Schwäb. Gmünd
Die Schreibmine unterscheidet-sich dadurch vorteilhaft von den
| bisher bekannten, dass sie |
a) nicht auslauft, b) als Steckmine fest im Hlaterkörper sitzt und nicht herausfällt
c) einen wesentlich grösseren Füllraum besitzt und damit eine wesentlich längere
Schreibdauer hat.
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Als Abschluss des Rohrendes bei Schreibminen für Kugelschreiber ist
bisher allgemein entweder ein übergestülptes Metallkäppchen oder eine in das Rohr
eingelassene Buchse mit oder ohne Gewinde verwendet worden. Beide Teile waren mit
einem kleinen Luftloch versehen, um den Färbfluss zu ermöglichen.
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Beide Verschlussarten haben jedoch den Nachteile dass sie ein Auslaufen
der Farbpaste-nicht verhindern können9 sobald die Paste durch irgendeinen Umstand
bis an den Boden des Verschlusses und damit bis an das Luftloch fliesst.
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Siehe ZeichnungNr.1! Zeichnung Nr. 1 ! Bei der hier zur Anmeldung
kommenden Mine wird als Abschluss eine
| Buchse aus. plastischemWerkstofft. mit Bohrung verwendet. |
| Wenn nun die Paste in den vorgeMhenen AuBdehnungsraum fliesst,
so |
| wird sie zunächst durch die Querfläche der Buchse abgestützt. |
| Ausserdem ist es durch geeignete Werkstoffauswahl gelungen,
das |
selbsttätige Weiterkriedhen der Paste zu unterbinden. Dadurch ist ein Auslaufen
der Mine praktisch unmöglich, was bei Metallabschlüssen jeglicher Art nicht gewährleistet
ist.-Der neue Verschluss bildet also gegenüber den bisherigen eine wesentliche Verbesserung
und auch eine Verbilligung in der Herstellung. Er verhindert das unangenehme Auslaufen
der Paste.
Erläuterung zu b).
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Die Schreibminen ohne Gewinde, sog. Steckminen, können in den Halterkörpern
aus Kunststoff (Galalith u.a.) nur schlecht verwendet werden, weil sich die Maße
am Halterkörper infolge des porösen Kunststoffes beim Lagern verändern.
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Da die Steckmine jedoch in der Herstellung billiger ist als die Gewindemine,
ist es wichtig, diesen Mangel der Steckmine zu beseitigen.
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Erfindungsgemäss wurden zu diesem Zweck an der Minenspitze eine oder
mehrere Dichtungen aus plastischem Werkstoff oder federndem Metall in senkrechter
oder waagrechter Lage angebracht. Diese gleichen das Schwinden des Kunststoffes
beim Halterkörper aus und geben der Mine jederzeit einen unbedingt festen Sitz.
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Siehe Zeichnung Nr. 3 !
Erläuterung zu c).
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Bei Minen, die von vorne in den Haltekörper eingeschraubt werden sollen,
war bisher die Kernbohrung der Minenspitze für die Grösse des Füllrohres maßgebend.
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Um ein möglichst grosses Fükllrohr verwenden zu können, wurde die
Kernbohrung auf Kosten der Gewinde-bezw. Schaftwandung nach Möglichkeit vergrößert.
Dem sind jedoch aus Festigkeitsgründen Grenzen gesetzt.
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Um nun einerseits eine genügend Sicherheit bietende Wandstärke belassen
zu können und andererseits das für den betreffenden Halterkörper grãsstmögliche
Füllrohr verwenden zu können, wurde erfindungsgemäss das betreffende Rohrende eingewogen.
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Dadurch wird eine wesentliche Erweiterung des FUllraumes und damit
eine wesentlich längere Schreibdauer ermöglicht, die in dem nachstehenden Beispiel
ca. 25 % betr@gt.
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Siehe Zeichnung Nr. 4 und Rechenbeispiel.
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Mine mit Gewinde M 5 x 0,5
| Gewindeaussendurchmesser= 5 mm |
| Gewindekerndurchmesser = 4, 5 mm |
| Bohrung der Minenspitze = 3, 5 mm, also Wandstärke 0, 5 mm |
| Bisher grossttaoglicher Rohrdurchmesser 3, 5 mm. |
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Kerndurchmesser des Halterkörpers = 4. 5 mm Erfindungsgemäss grãsstmãglicher
Rohdurchmesser gleich dem Kerndurchmesser ds Halterkörpers 4,5 mm.
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Bei einer Wandstärke des Rohres von 0,25 mm ergibt sich nach der
bisher bekannten Ausführung ein Hohlraum von 3, 0 mm,
| während nach der neuen Ausführung ein um 1, 0 mm weiteres Rohr |
| wz L |
verwendet werden kann.
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Dies entspricht einem 25 % igen grösseren Füllvermögen und
| einer ebensolcher längeren chreibdauer. |
| einer ebensolchen IM 1 |
Schutzanspruch.
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@ Schreibmine für Kugelschreiber, dadurch gekennzeichnet, dass ein
Auslaufen der Schreibpaste durch einen neuartigen Verschluss des Rohrendes aus plastischem
Werkstoff verhindert ist, ferner, dass der Minenschaft bei Stekcminen durch Anbringen
von Dichtungen aus plastischem oder federndem Werkstoff oder Metall in senkrechter
oder waagrechter Lage im Halterkörper einen bleibenden festen Sitz. erhalt und dadurch
das herausfallen der Mine unmöglich ist, 3 und, dass zur Erreichung des grösstmöglichen
Füllraumes und einer wesentlich längeren Schreibdauer ein so grosses Füllrohr verwendet
ist, als d : e Kernbohrung des Halterkörpers zulässt. Dabei ist das Rohrende, welches
in d@e Minenspitze eingepresst wird, entsprechend