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DE1602945C - Drehautomat mit Gewindebruchsicherung und selbsttätiger Zufuhrung des Stangenma tenals mittels Lademagazin - Google Patents

Drehautomat mit Gewindebruchsicherung und selbsttätiger Zufuhrung des Stangenma tenals mittels Lademagazin

Info

Publication number
DE1602945C
DE1602945C DE1602945C DE 1602945 C DE1602945 C DE 1602945C DE 1602945 C DE1602945 C DE 1602945C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
spindle
bar
thread
new
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Dagobert 7543 Calmbach Waidelich
Original Assignee
Prontor Werk Alfred Gauthier GmbH, 7543 Calmbach
Publication date

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Description

3 4
In der Zeichnung ist mit 1 die Werkzeugspindel festigt, wobei die Anordnung so zu treffen ist, daß des Mehrspindelapparats eines nicht weiter veran- der drehbar an ihm gelagerte, unter Federdruck schaulichten Drehautomaten bezeichnet. Die Spin- stehende Kontakthebel 20 a in die Bewegungsbahn del 1 trägt einen Gewindebohrer 2. Zum Zwecke der der dem Drehautomaten zuzuführenden Material-Axialverschiebung der Werkzeugspindeln ist ein orts- 5 stange 9 eingreift.
fest gelagerter zweiarmiger Betätigungshebel 3 vor- Die vorbeschriebene Schalteinrichtung arbeitet im gesehen, dessen einer Arm an einem auf der Spindel einzelnen wie folgt: Beim Einfahren einer neuen befestigten Bund 4 angreift und dessen anderer Arm Materialstange 9 gibt der Anfahrschalter 20 einen sich unter der Zugwirkung einer Feder S auf eine Schaltimpuls an das Schrittschalt- bzw. Zählwerk 21, Nockenscheibe 6 abstützt. Die Nockenscheibe wieder- io das diesen Impuls speichert und zugleich den bisher um sitzt auf einer nicht weiter dargestellten Steuer- offenen Kontaktschalter 22 zum Überwechseln in die welle 7. Mit 8 ist der Stahlhalterbock des Drehauto- in F i g. 1 mit gestrichelten Linien angedeutete maten bezeichnet, der zur Führung der Material- Schließstellung veranlaßt. Ist die Materialstange 9 stange 9 mit einer Lünette 10 ausgestattet ist. Von schließlich in die in F i g. 1 gezeigte Lage eingefahren den spanabhebenden Bearbeitungswerkzeugen ist der 15 und die Einschaltung des Antriebs des Drehauto-Einfachheit halber lediglich der auf dem Stahlhalter- maten erfolgt, rotiert die Stange 9, worauf die einbock8 beweglich angeordnete Abstechstahill ge- zelnen am Stahlhalterbock 8 angebrachten Werkzeuge zeigt. Auch das Lademagazin, das der selbsttätigen programmgemäß nacheinander zum Einsatz kommen, Zuführung von Stangenmaterial zum Drehautomaten ohne jedoch Material zur Spanabnahme vorzufinden, dient, ist nicht weiter dargestellt, sondern lediglich 20 Unter anderem wird dabei auch die den Gewindeder dem Automaten zugekehrte Teil seines Trag- bohrer 2 tragende Werkzeugspindel 1 durch die gestells 12. Steuerscheibe 6 auf dem Hubweg h in Richtung auf
Zur Überwachung der Gewindeschneidspindel 1 die Materialstange 9 verschoben. Da der Gewindebzw, der Funktionsfähigkeit des in ihr eingespannten bohrer 2 bei der ersten Drehoperation jedoch kein Gewindebohrers ist eine Bruchsicherung vorgesehen, 25 Material vorfindet um sich einziehen zu können, die einen Schalter 13 umfaßt, dem ein ortsfest ge- kehrt die Gewindespindel 1, dem Betätigungshebel 3 lagerter, entgegen der Wirkung einer Rückstellfeder in seiner rückläufigen Bewegung nachfolgend, wieder 14 bewegbarer, der Schalterbetätigung dienender in die Ausgangslage zurück, ohne zuvor über den Kipphebel 15 zugeordnet ist. Der eine Arm des Kipp- Kipphebel 15 den Schalter 13 betätigt zu haben. Wird hebeis 15 wirkt auf einen Schaltstift 13 α des vor- 30 nun im Anschluß daran vermittels des Nockens 18 erwähnten Schalters 13, während der andere, in Aus- der Abfrageschalter 17 der Bruchsicherung betätigt, gangslage an einem ortsfesten Anschlag 16 anliegende bleibt der Antrieb der Maschine dennoch aufrecht-Arm des Kipphebels durch den Bund 4 der Gewinde- erhalten, da der in der Parallelschaltung liegende, schneidspindel 1 bewegbar ist. Elektrisch verbunden durch das Schrittschalt- bzw. Zählwerk in Schließist der Schalter 13 mit einem Abfrageschalter 17, der 35 stellung gehaltene Schalter 22 den Stromkreis gemitteis eines auf der Steuerwelle des Drehautomaten schlossen hält. Dies allerdings nur so lange, bis der angeordneten Nockens 18 aus der Kontaktstellung Steuernocken 24 die Löschtaste 23 betätigt hat, womit herausbewegbar ist. der im Schrittschalt- bzw. Zählwerk 21 gespeicherte
Zusätzlich zu der vorbeschriebenen Bruchsiche- Impuls wieder gelöscht wird, wodurch der in der rung ist der Drehautomat mit einer in ihrem Strom- 40 Parallelschaltung des Abfrageschalters 17 liegende kreis liegenden Schalteinrichtung ausgestattet. Diese Schalter 22 wieder in die in F i g. 1 dargestellte konumfaßt einen beim Einfahren einer neuen Material- taktlose Stellung zurückkehrt. Die vorbeschriebene stange zwangläufig betätigten Schalter 20, der mit der Überbrückung des Schalteffekts der Bruchsicherung Kontaktgabe einen Schaltimpuls an ein beispielsweise" ist nur einmal möglich, da dem Schrittschalt- bzw. als Vorwählschalter ausgebildetes Schrittschalt- bzw. 45 Zählwerk 21 immer nur einmal ein Schaltimpuls ver-Zählwerk21 gibt, das seinerseits den Schaltimpuls mittelt wird, und zwar nur dann, wenn eine neue speichert und zugleich einen in einer Parallelschal- Materialstange 9 eingeschoben und damit der Anfahrtung zum Abfrageschalter 17 liegenden Schaltkontakt schalter 20 betätigt wird. Kommen bei Fertigung 22 in Schließstellung überführt. Weiter ist dem Im- eines Arbeitsstückes zwei Gewindebohrer nacheinpulsspeicher 21 eine Löschtaste 23 zugeordnet, die 50 ander zum Einsatz, ist das Schrittschalt- bzw. Zählmittels eines ebenfalls auf der Steuerwelle des Dreh- werk 21 entsprechend darauf einzustellen, und zwar automaten angeordneten Nockens 24 betätigbar ist. in der Weise, daß der Schaltimpuls erst dann ge-Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist der Schalter20 vor- löscht wird, wenn der Arbeitsgang des zweiten Gezugsweise am Traggestell 12 des Lademagazins be- windebohrers beendet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

1 2 griff kommt. Das ins Leere gefahrene Reststück des Patentansprüche: Gewindebohrers kehrt daher zusammen mit der Werkzeugspindel wieder in die Ausgangslage zurück,
1. Drehautomat mit wenigstens einer in einem wogegen letztere dem sich selbst in die Bohrung einschaltbaren Träger längsverschiebbar gelagerten S ziehenden Bohrer gefolgt wäre, wenn dieser seine Gewindeschneidspindel und einer Bruchsicherung, ursprüngliche, einen Eingriff ermöglichende Länge die aus einem im Verlauf einer Steuerwellen- gehabt hatte. Da die Gewindeschneidspindel infolge Umdrehung einmal betätigten Abfrageschalter des verkürzten Hubwegs den im Stromkreis eines Ab- und einem weiteren, im Bewegungsbereich der fragcschalters liegenden Schaltkontakt nicht betätigen Gewindeschneidspindel liegenden Schalter gebil- io konnte, wird zugleich mit der Ausrückung des Abdct ist, wobei ferner ein Lademagazin vorgesehen frageschalters durch einen auf der Steuerwcllc anist, mittels dessen dem Automat Stangenmaterial geordneten Nocken zwangläufig der Antrieb des selbsttätig zugeführt wird, dadurch g e k e η η - Drehautomaten stillgesetzt (deutsche Patentschrift zeichnet, daß im Stromkreis der Bruchsiche- 1 084 105).
rung (13 bis 18) eine jeweils beim Einfahren einer 15 Wird dem Drehautomat Stangenmalcrial mit Hilfe
neuen Materialstange (9) in den Automat zwang- eines Lademagazins selbsttätig zugeführt, so wird aus
läufig in Wirkung tretende Schalteinrichtung (20 fertigungstechnisch bedingten Gründen die neue
bis 24) angeordnet ist, die den von der Bruch- Materialstange nur so weit in den Bereich der Ar-
sicherung im Verlaufe der ersten Drehoperation beitswerkzeuge gefahren, daß nach Ingangsetzung der
nach dem Einlegen der neuen Materialstange 20 Maschine die einzelnen Arbeitswerkzeuge zwar wie
gegebenen Schalteffekt überbrückt. vorgesehen in Funktion treten, ohne jedoch bei der
2. Drehautomat nach Anspruch 1, dadurch ge- Drehoperation Material zur Spanabnahme vorkcniv/.cichnet, daß die Schalteinrichtung einen zufinden. Ausgenommen der Abstechstahl, dessen beim Einschieben einer neuen Materialstange Aufgabe im Verlaufe der ersten Drehoperation nach zwangläufig betätigbaren Schalter (20), einen mit 25 Einlegen einer neuen Materialstange darin besteht, Löschtaste (23) ausgestatteten Impulsspeicher. das meist angefaste Stirnende der Stange abzustechen (21) sowie einen in einer Parallelschaltung zum und damit eine plane Stirnfläche für die nachfolgende Abfrageschalter (17) der Bruchsicherung (13 bis Werkstücksbearbeitung zu schaffen. Dadurch jedoch, 18) liegenden Schaltkontakt (22) aufweist. daß es bei dem vorbeschriebenen »Leerdrehen« auch
3. Drehautomat nach Anspruch 2, dadurch ge- 30 nicht zum Gewindeschneiden kommt, wird, wenn kennzeichnet, daß als Impulsspeicher ein Schritt- - nicht entsprechende Vorkehrungen getroffen sind, die schalt-'bzw. Zählwerk (21) Anwendung findet, eingangs erwähnte Bruchsicherung in Funktion treten dessen Löschtaste (23) mittels einer auf der und den Antrieb der Maschine nach jedem Einlegen Steuerwelle des Automaten angeordneten Nocken- einer neuen Materialstange stillsetzen.
scheibe (24) betätigbar ist. 35 Hier Abhilfe zu schaffen, ist Aufgabe der Erfin
dung, die vorsieht, daß im Stromkreis der Bruch-
'_ sicherung eine jeweils beim Einfahren einer neuen
Materialstange in den Automat zwangläufig in Wirkung tretende Schalteinrichtung angeordnet ist, die
Die Erfindung betrifft einen Drehautomat mit 40 den von der Bruchsicherung im Verlaufe der ersten wenigstens einer in einem schaltbaren Träger längs- Drehoperation nach dem Einlegen der neuen Mateverschiebbar gelagerten Gewindeschneidspindel und rialstange gegebenen Schalteffekt überbrückt,
einer Bruchsicherung, die aus einem im Verlaufe Eine vorteilhafte Ausführungsform der Schalteiner Steuerwellenumdrehung einmal betätigten Ab- einrichtung ist dadurch erreichbar, daß die Schaltfrageschalter und einem weiteren, in Bewegungs- 45 einrichtung einen beim Einschieben einer neuen bereich der Gewindeschneidspindel liegenden Schal- Materialstange zwangläufig betätigbaren Schalter, tcr gebildet ist, wobei ferner ein Lademagazin vor- einen mit Löschtaste ausgestatteten Impulsspeicher gesehen ist, mittels dessen dem Automat Stangen- sowie einen in einer Parallelschaltung zum Abfragematerial selbsttätig zugeführt wird. schalter der Bruchsicherung liegenden Schaltkontakt
Bei Drehautomaten obiger Gattung kommt es zu- 50 aufweist. In zweckmäßiger Weiterbildung kann als weilen vor, daß Gewindeschneidwerkzeuge, wie Ge- Impulsspeicher ein Schrittschalt- bzw. Zählwerk Anwindcbohrer oder Schneideisen, durch Abbrechen, wcndung finden, dessen Löschtaste mittels einer auf Ausbrechen oder anderen Formbeschädigungen des der Steuerwelle des Automaten angeordneten Nok-Gewindcs unbrauchbar werden, ohne daß dies von kens.cheibe betätigbar ist.
der Bedienungsperson sogleich bemerkt wird. Man 55 Die Erfindung ist nachstehend näher beschrieben hat daher Drehautomaten bereits mit einer Bruch- und in der Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigt sicherung der vorbeschriebenen Art ausgerüstet, die Fig. 1 die Schalteinrichtung zur Überbrückung
den Motor dann abschaltet, wenn die Gewinde- des Schalteffekts der Bruchsicherung in Verbindung schneidspindel infolge Bruch des Gewindeschneiders mit Teilen des Lademagazins sowie des Drehautobzw, des Gewindebohrers nicht die volle von ihr beim 60 matcn,
Arbeitsablauf auszuführende Hubbewegung macht. F i g. 2 die Gewindebohrerspindel in Ausgangsstel-
Obgleich der auf die Gewindespindel einwirkende lung, und zwar fertig zum Einfahren des Gewinde-Betätigungsmechanismus auch bei Beschädigung des bohrers in die Axialbohrung des Stangenmaterials Gewindebohrers die Spindel an die Materialstange und
bzw. das Werkstück heranführt, kommt die volle 65 F i g. 3 den Gewindebohrer nach der Einführung in Hubbewegung deshalb nicht zustande, weil das ver- die Axialbohrung, in die sich der Bohrer selbst einbliebenc Reststück des Gewindebohrers an der mit zieht, während der Betätigungshebel allein in die AusGewinde zu versehenden Bohrung nicht mehr in Ein- gangslage zurückkehrt.

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