DE1602470B - Abkantpresse - Google Patents
AbkantpresseInfo
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- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 2
- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 claims 1
- 230000002146 bilateral effect Effects 0.000 claims 1
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- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
- 239000000344 soap Substances 0.000 claims 1
- 241000272165 Charadriidae Species 0.000 description 2
Description
unteren Querbalken 13 angebracht werden. Es können auch fest angeschraubte Preßzylinder 8 mit im
Zylinder beweglicher Kolbenstange verwendet werden.
Das andere Ende 9 der Hebelschwinge 5 ist über Druckstelzen 10 mit dem Preßbalken 11 verbunden,
der auf die Matrize 12 arbeitet.
Vorteilhaft weisen die Seitenständer 1 und 2 an der einen Seite die Hebelschwinge 5 und an der anderen
Seite den Preßzylinder 8 auf.
Durch den beliebig wählbaren Abstand der beiden Lager für die Welle 3 der Hebelschwinge 5 bis zu den
Druckstelzen 10 des Preßbalkens 11 und andererseits zu den Anschlußpunkten der beiden Preßzylinder 8
kann ohne Schwierigkeiten direkt ein ebenso großer Hubweg wie bei vollhydraulischen Konstruktionen
erzielt werden. Außerdem wird durch eine wählbare größere Länge der Hebelarme von den Wellenlagern
bis zu den Zylinderanschlußpunkten eine Verminderung der Zylinderantriebskraft gegenüber der eigentlichen
Preßkraft erreicht.
Dadurch können die Kolbendurchmesser der Preßzylinder viel kleiner als direkt wirkende kurze Zylinder
gehalten werden, natürlich bei entsprechend verlängertem Hub. Die kleineren Preßzylinder sind
preisg'ünstiger und der verlängerte Hub bedingt relativ geringe Mehrkosten.
Durch den ziemlich großen Abstand der Wellenlager für die Hebelschwinge 5 bis zum Preßbalken 11
wird die darunter in beiden Seitenständern befindliche Ausladung nicht oder nur wenig beansprucht, so
daß die Ständer oberhalb der Ausladung nicht oder viel weniger als bei vollhydraulischer Anordnung auffedern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Abkantpresse mit zwei Seitenständem und Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
zwei Preßzylindern, bei der in den Seitenständem 5 Abkantpresse zu schaffen, die einen einfachen Aufeine
die Ständer verbindende torsionssteife Welle bau aufweist, und die mit zwei Preßzylindem die Pargelagert
ist, an der nahe jedem Seitenständer je- allelität zwischen Preßbalken und Pressentisch aufweils
eine parallel zu diesem schwenkbare Hebel- rechterhält.
schwinge angeordnet ist, deren Ende mit dem Diese Aufgabe wird bei einer Abkantpresse mit
Preßbalken verbunden ist, dadurch gekenn- io einer in den Seitenständem gelagerten torsionssteifen
zeichnet, daß das andere Ende der Hebel- Welle, die die Ständer verbindet und die Hebelschwinge
(5) mit einem torsionssteifen, parallel schwingen schwenkbar trägt, die an dem einen Ende
zur torsionssteifen Welle (3) angeordneten Quer- mit dem Preßbalken verbunden sind, dadurch nach
balken (6) verbunden ist, an dessen Enden Preß- der Erfindung gelöst, daß das andere Ende der Hezylinder
(8) angreifen. 15 beischwinge mit einem torsionssteifen, parallel zur
2. Abkantpresse nach Anspruch 1, dadurch ge- torsionssteifen Welle angeordneten Querbalken verkennzeichnet,
daß der Seitenständer (1 bzw. 2)- an bunden ist, an dessen Enden Preßzylinder angreifen,
einer Seite die Hebelschwinge (5) und an der an- Durch die erfindungsgemäße Anordnung liegen die
deren Seite den Preßzylinder (8) aufweist. Vorteile des Querbalkens, der die hinteren Hebelen-
20 den der Schwinge kraftschlüssig verbindet, darin, daß einfache Anschlußmöglichkeiten für zwei beidersei-
tige Preßzylinder auch außerhalb der Seitenständer
oder auch für- einen mittigen Preßzylinder vorhanden
sind.
25 Weiter ist nach der Erfindung vorgesehen, daß der
25 Weiter ist nach der Erfindung vorgesehen, daß der
Die Erfindung betrifft eine Abkantpresse mit zwei Seitenständer an einer Seite die Hebelschwinge und
Seitenständem und zwei Preßzylindem, bei der in an der anderen Seite den Preßzylinder aufweist,
den Seitenständern eine die Ständer verbindende tor- Die Anordnung der Hebelschwingen hat den Vor-
den Seitenständern eine die Ständer verbindende tor- Die Anordnung der Hebelschwingen hat den Vor-
sionssteife Welle gelagert ist, an der nahe jedem Sei- teil, daß der hintere Querbalken, der die Hebel vertenständer
jeweils eine parallel zu diesem schwenk- 30 bindet, eine Torsion der Welle bei außermittiger
bare Hebelschwinge angeordnet ist, deren Ende mit Pressenbelastung vermeidet oder so weit herabmindern
Preßbalken verbunden ist. . dert, daß bei Anordnung von zwei Preßzylindern die
Es sind vollhydraulische Abkantpressen bekannt. Parallelität zwischen Preßbalken und Pressentisch
Sie sind empfindlich gegen außermittige Preßvor- . mechanisch aufrechterhalten bleibt,
gänge und einseitige Belastungen. Zum Ausgleich 35 Ohne einen verbindenden Querbalken, der aus gesind Ausgleichsgestänge und Regelventile vorgese- wohnlichem, billigem und unbearbeitetem Baustahl hen, um die einseitigen Belastungen des Preßbalkens bestehen kann, müßte die Welle einen untragbar groauszugleichen. Sie sprechen meist erst an, wenn eine ßen Durchmesser haben, um, bei,großen Preßkräften gewisse Schrägstellung eingetreten ist. Auch hydrauli- genügend torsionssteif zu sein. Außerdem hat der sehe Pumpen mit mehreren Stufen sind für jeden 40 verbindende Querbalken,, der ohne große Kosten sehr Preßzylinder vorgesehen worden, um die ölmenge durchbiegungssteif und schwer im Gewicht äüsgebilfür jeden Preßzylinder ganz genau zu closieren.-jDjesgo1.. det w.ird, den Vorteil, daß er-als Gegengewicht zum Regeleinrichtungen sind sehr aufwendig und störan- Preßbalken dient. Dadurch können auch einfach wirfällig, kende Preßzylinder (Plunger) verwendet werden, bei
gänge und einseitige Belastungen. Zum Ausgleich 35 Ohne einen verbindenden Querbalken, der aus gesind Ausgleichsgestänge und Regelventile vorgese- wohnlichem, billigem und unbearbeitetem Baustahl hen, um die einseitigen Belastungen des Preßbalkens bestehen kann, müßte die Welle einen untragbar groauszugleichen. Sie sprechen meist erst an, wenn eine ßen Durchmesser haben, um, bei,großen Preßkräften gewisse Schrägstellung eingetreten ist. Auch hydrauli- genügend torsionssteif zu sein. Außerdem hat der sehe Pumpen mit mehreren Stufen sind für jeden 40 verbindende Querbalken,, der ohne große Kosten sehr Preßzylinder vorgesehen worden, um die ölmenge durchbiegungssteif und schwer im Gewicht äüsgebilfür jeden Preßzylinder ganz genau zu closieren.-jDjesgo1.. det w.ird, den Vorteil, daß er-als Gegengewicht zum Regeleinrichtungen sind sehr aufwendig und störan- Preßbalken dient. Dadurch können auch einfach wirfällig, kende Preßzylinder (Plunger) verwendet werden, bei
Es ist auch bekannt, bei Zweizylinderabkantpres- 45 denen nur die .Kolbenfläche, beaufschlagt wird, weil
sen die Kolbenstangen direkt mit dem Preßbalken zu der Rücklauf durch das Gegengewicht erfolgen kann,
verbinden. Eine Schrägstellung des Preßbalkens kann Der längere Hebelarm der Hebelschwinge, der
nicht verhindert werden. Der Hub kann aber sehr endseitig mit dem Querbalken fest verbunden ist, hat
groß gewählt werden. Femer ist aus der schweizeri- den Vorteil, daß er in seiner Länge beliebig gewählt
sehen Patentschrift 276480 eine Abkantpresse be- 50 werden kann, wodurch relativ kleine Preßzylinder mit
kannt, die mit einarmigen Hebelschwingen versehen entsprechend verringerter Preßkraft und längerem
ist, die parallel zu Seitenständem schwenken und die Hub, die an den Hebelenden bzw. Querbalken anoberhalb
des Preßbalkens mit einer .torsionssteifen greifen, eine vervielfachte Preßkraft auf den Preßbal-Welle
gekoppelt sind und eine Parallelführung des ken ausüben.
Preßbalkens bewirken;· Die Hubbewegung parallel 55- In-der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in
zum Pressentisch erfolgt durch mit den Hebelschwin- einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
gen verbundene, direkt senkrecht auf den Preßbalken F i g. 1 eine Draufsicht und
gen verbundene, direkt senkrecht auf den Preßbalken F i g. 1 eine Draufsicht und
einwirkende Preßzylinder, die in ihrer Druckkraft Fig. 2 eine Seifenansicht: '■■"
entsprechend der gewünschten Preßkraft dimensio- In· den beiden Seitenständem 1 und 2 ist die tor-
niert sind. Ein Gleichlauf des Preßbalkens ist durch 60 sionssteife Welle 3 gelagert. An den überstehenden
die einzige Welle nicht immer gewährleistet. Enden 4 sind Steuerorgane angeschlossen. Auf der
Es ist aus der deutschen Patentschrift 1107 622 Welle 3 ist nahe den Seitenständem 1 und 2 je eine
eine hydraulische Abkantpresse bekannt, die zwi- Hebelschwinge 5 befestigt, die an ihrem einen Ende
sehen zwei Seitenständem einen Stößelbalken trägt, mit einem Querbalken 6 verbunden ist. An die freien
der dem Pressentisch senkrecht gegenübersteht und 65 Enden 7 des Querbalkens 6 greift je ein Preßzylinder
sich mittels Kurbelwangen, die auf Exzentern der 8 an. Der Preßzylinder 8 kann schwenkbar direkt
einer unterhalb des Pressentisches angeordneten Kur- am Seitenständer 1 bzw. 2 oder beiderseits außen an
beiwelle gelagert sind, auf- und abbewegt. An einen einem die Seitenständer 1 und 2 fest verbindenden
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