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DE1602470B - Abkantpresse - Google Patents

Abkantpresse

Info

Publication number
DE1602470B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
lever
shaft
cylinder
cylinders
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Robert 2000 Hamburg Heitmann
Original Assignee
Wilhelm Jonescheit Maschinenfabrik, 2000 Hamburg

Links

Description

unteren Querbalken 13 angebracht werden. Es können auch fest angeschraubte Preßzylinder 8 mit im Zylinder beweglicher Kolbenstange verwendet werden.
Das andere Ende 9 der Hebelschwinge 5 ist über Druckstelzen 10 mit dem Preßbalken 11 verbunden, der auf die Matrize 12 arbeitet.
Vorteilhaft weisen die Seitenständer 1 und 2 an der einen Seite die Hebelschwinge 5 und an der anderen Seite den Preßzylinder 8 auf.
Durch den beliebig wählbaren Abstand der beiden Lager für die Welle 3 der Hebelschwinge 5 bis zu den Druckstelzen 10 des Preßbalkens 11 und andererseits zu den Anschlußpunkten der beiden Preßzylinder 8 kann ohne Schwierigkeiten direkt ein ebenso großer Hubweg wie bei vollhydraulischen Konstruktionen erzielt werden. Außerdem wird durch eine wählbare größere Länge der Hebelarme von den Wellenlagern bis zu den Zylinderanschlußpunkten eine Verminderung der Zylinderantriebskraft gegenüber der eigentlichen Preßkraft erreicht.
Dadurch können die Kolbendurchmesser der Preßzylinder viel kleiner als direkt wirkende kurze Zylinder gehalten werden, natürlich bei entsprechend verlängertem Hub. Die kleineren Preßzylinder sind preisg'ünstiger und der verlängerte Hub bedingt relativ geringe Mehrkosten.
Durch den ziemlich großen Abstand der Wellenlager für die Hebelschwinge 5 bis zum Preßbalken 11 wird die darunter in beiden Seitenständern befindliche Ausladung nicht oder nur wenig beansprucht, so daß die Ständer oberhalb der Ausladung nicht oder viel weniger als bei vollhydraulischer Anordnung auffedern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Mittelexzenter der Kurbelwelle greift die Kolben-Patentansprüche: stange eines Druckzylinders an, der einen Hub des Stößelbalkens bewirkt.
1. Abkantpresse mit zwei Seitenständem und Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zwei Preßzylindern, bei der in den Seitenständem 5 Abkantpresse zu schaffen, die einen einfachen Aufeine die Ständer verbindende torsionssteife Welle bau aufweist, und die mit zwei Preßzylindem die Pargelagert ist, an der nahe jedem Seitenständer je- allelität zwischen Preßbalken und Pressentisch aufweils eine parallel zu diesem schwenkbare Hebel- rechterhält.
schwinge angeordnet ist, deren Ende mit dem Diese Aufgabe wird bei einer Abkantpresse mit Preßbalken verbunden ist, dadurch gekenn- io einer in den Seitenständem gelagerten torsionssteifen zeichnet, daß das andere Ende der Hebel- Welle, die die Ständer verbindet und die Hebelschwinge (5) mit einem torsionssteifen, parallel schwingen schwenkbar trägt, die an dem einen Ende zur torsionssteifen Welle (3) angeordneten Quer- mit dem Preßbalken verbunden sind, dadurch nach balken (6) verbunden ist, an dessen Enden Preß- der Erfindung gelöst, daß das andere Ende der Hezylinder (8) angreifen. 15 beischwinge mit einem torsionssteifen, parallel zur
2. Abkantpresse nach Anspruch 1, dadurch ge- torsionssteifen Welle angeordneten Querbalken verkennzeichnet, daß der Seitenständer (1 bzw. 2)- an bunden ist, an dessen Enden Preßzylinder angreifen, einer Seite die Hebelschwinge (5) und an der an- Durch die erfindungsgemäße Anordnung liegen die deren Seite den Preßzylinder (8) aufweist. Vorteile des Querbalkens, der die hinteren Hebelen-
20 den der Schwinge kraftschlüssig verbindet, darin, daß einfache Anschlußmöglichkeiten für zwei beidersei-
tige Preßzylinder auch außerhalb der Seitenständer
oder auch für- einen mittigen Preßzylinder vorhanden sind.
25 Weiter ist nach der Erfindung vorgesehen, daß der
Die Erfindung betrifft eine Abkantpresse mit zwei Seitenständer an einer Seite die Hebelschwinge und Seitenständem und zwei Preßzylindem, bei der in an der anderen Seite den Preßzylinder aufweist,
den Seitenständern eine die Ständer verbindende tor- Die Anordnung der Hebelschwingen hat den Vor-
sionssteife Welle gelagert ist, an der nahe jedem Sei- teil, daß der hintere Querbalken, der die Hebel vertenständer jeweils eine parallel zu diesem schwenk- 30 bindet, eine Torsion der Welle bei außermittiger bare Hebelschwinge angeordnet ist, deren Ende mit Pressenbelastung vermeidet oder so weit herabmindern Preßbalken verbunden ist. . dert, daß bei Anordnung von zwei Preßzylindern die
Es sind vollhydraulische Abkantpressen bekannt. Parallelität zwischen Preßbalken und Pressentisch Sie sind empfindlich gegen außermittige Preßvor- . mechanisch aufrechterhalten bleibt,
gänge und einseitige Belastungen. Zum Ausgleich 35 Ohne einen verbindenden Querbalken, der aus gesind Ausgleichsgestänge und Regelventile vorgese- wohnlichem, billigem und unbearbeitetem Baustahl hen, um die einseitigen Belastungen des Preßbalkens bestehen kann, müßte die Welle einen untragbar groauszugleichen. Sie sprechen meist erst an, wenn eine ßen Durchmesser haben, um, bei,großen Preßkräften gewisse Schrägstellung eingetreten ist. Auch hydrauli- genügend torsionssteif zu sein. Außerdem hat der sehe Pumpen mit mehreren Stufen sind für jeden 40 verbindende Querbalken,, der ohne große Kosten sehr Preßzylinder vorgesehen worden, um die ölmenge durchbiegungssteif und schwer im Gewicht äüsgebilfür jeden Preßzylinder ganz genau zu closieren.-jDjesgo1.. det w.ird, den Vorteil, daß er-als Gegengewicht zum Regeleinrichtungen sind sehr aufwendig und störan- Preßbalken dient. Dadurch können auch einfach wirfällig, kende Preßzylinder (Plunger) verwendet werden, bei
Es ist auch bekannt, bei Zweizylinderabkantpres- 45 denen nur die .Kolbenfläche, beaufschlagt wird, weil sen die Kolbenstangen direkt mit dem Preßbalken zu der Rücklauf durch das Gegengewicht erfolgen kann, verbinden. Eine Schrägstellung des Preßbalkens kann Der längere Hebelarm der Hebelschwinge, der
nicht verhindert werden. Der Hub kann aber sehr endseitig mit dem Querbalken fest verbunden ist, hat groß gewählt werden. Femer ist aus der schweizeri- den Vorteil, daß er in seiner Länge beliebig gewählt sehen Patentschrift 276480 eine Abkantpresse be- 50 werden kann, wodurch relativ kleine Preßzylinder mit kannt, die mit einarmigen Hebelschwingen versehen entsprechend verringerter Preßkraft und längerem ist, die parallel zu Seitenständem schwenken und die Hub, die an den Hebelenden bzw. Querbalken anoberhalb des Preßbalkens mit einer .torsionssteifen greifen, eine vervielfachte Preßkraft auf den Preßbal-Welle gekoppelt sind und eine Parallelführung des ken ausüben.
Preßbalkens bewirken;· Die Hubbewegung parallel 55- In-der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zum Pressentisch erfolgt durch mit den Hebelschwin- einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
gen verbundene, direkt senkrecht auf den Preßbalken F i g. 1 eine Draufsicht und
einwirkende Preßzylinder, die in ihrer Druckkraft Fig. 2 eine Seifenansicht: '■■"
entsprechend der gewünschten Preßkraft dimensio- In· den beiden Seitenständem 1 und 2 ist die tor-
niert sind. Ein Gleichlauf des Preßbalkens ist durch 60 sionssteife Welle 3 gelagert. An den überstehenden die einzige Welle nicht immer gewährleistet. Enden 4 sind Steuerorgane angeschlossen. Auf der
Es ist aus der deutschen Patentschrift 1107 622 Welle 3 ist nahe den Seitenständem 1 und 2 je eine eine hydraulische Abkantpresse bekannt, die zwi- Hebelschwinge 5 befestigt, die an ihrem einen Ende sehen zwei Seitenständem einen Stößelbalken trägt, mit einem Querbalken 6 verbunden ist. An die freien der dem Pressentisch senkrecht gegenübersteht und 65 Enden 7 des Querbalkens 6 greift je ein Preßzylinder sich mittels Kurbelwangen, die auf Exzentern der 8 an. Der Preßzylinder 8 kann schwenkbar direkt einer unterhalb des Pressentisches angeordneten Kur- am Seitenständer 1 bzw. 2 oder beiderseits außen an beiwelle gelagert sind, auf- und abbewegt. An einen einem die Seitenständer 1 und 2 fest verbindenden

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