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DE1602464A1 - Verfahren zur Herstellung feingelochter Siebbleche - Google Patents

Verfahren zur Herstellung feingelochter Siebbleche

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Publication number
DE1602464A1
DE1602464A1 DE19671602464 DE1602464A DE1602464A1 DE 1602464 A1 DE1602464 A1 DE 1602464A1 DE 19671602464 DE19671602464 DE 19671602464 DE 1602464 A DE1602464 A DE 1602464A DE 1602464 A1 DE1602464 A1 DE 1602464A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sieve
sheet
finely perforated
openings
hole
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671602464
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Ide
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hein Lehmann AG
Original Assignee
Hein Lehmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hein Lehmann AG filed Critical Hein Lehmann AG
Publication of DE1602464A1 publication Critical patent/DE1602464A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/4609Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens constructional details of screening surfaces or meshes
    • B07B1/4618Manufacturing of screening surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
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    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
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    • B07B1/469Perforated sheet-like material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D31/00Other methods for working sheet metal, metal tubes, metal profiles
    • B21D31/02Stabbing or piercing, e.g. for making sieves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

6. Oktober I969
HEIN, LEHMANN A CO. AKTIENGESELLSCHAFT
35 S <S ^Si S 2 S — SSwS S S ^IS ^SS S SS Sw SS S3 ^S S£ S SSS S 3? ΐΐ S S
Düsseldorf, Fichtenstraße 75 Verfahren zur Herstellung feingelochter Siebbleche
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur mechanisch-maschinellen Herstellung feingelochter Siebbleche zum Trennen von Schüttgut und Feststoff-Flüssigkeitsgemischen, wie sie bedspielsweise Anwendung finden in der Sieb-, Filter-, Entwässerungs-, Trocknung»- and Zentrifugentechnik.
Es sind Verfahren bekannt, mit denen durch Veiterbehandlung von Siebblechen mit doppelter (beiderseitiger) Konizität versucht wird, die Arbeitsseite dieser Siebbleche so zu gestalten, daß die Siebbleche den oftmals gestellten Anforderungen bezüglich Sieböffnung, Oberflächenrauhigkeit und Verstopfungsfreiheit gerecht werden. Diese Veiterbehandlung geschieht durch Valzen oder Pressen, wobei einmal der Querschnitt der Sieböffnung verändert, zum anderen die Oberfläche der Siebbleche geglättet werden soll. Bei diesen Verfahren bleiben aber abgerundete Kanten an den Sieböffnungen bestehen, wodurch sich Teile des Siebgutes an den Sieböffnungen festsetzen und Verstopfungen des Siebes verursachen. Solchermaßen hergestellte Siebbleche entsprechen auch nicht den gestellten Forderungen nach geringstmöglichem Reibungswiderstand (z.B. in der Zentrifugentechnik)· Veiterhin ist ein Verfahren zur Herstellung von Siebblechen bekannt, bei dem in ein Blech Mittels entsprechend der ge—
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wünschten Lochfora ausgebildeter Stempel Vertiefungen gepreßt werden. Die durch das Eindrücken der Stempel auf der gegenüberliegenden Blechoberfläche entstehenden Buckel werden anschließend durch Schleifen entfernt, wodurch Sieböffnungen entstehen. Nachteilig wirkt sich bei dieses Verfahren aus, daß erst durch Abschleifen von verhältnismäßig viel Material ein Siebblech entsteht. Weiterhin ist es nicht möglich, mit diesen Verfahren Siebbleche alt eines Lochdurchnesser bis herab zu 0,06 mm herzustellen. Darüber hinaus ist festzustellen, daß sich die vorgenannten Buckel auf der gegenüberliegenden Blechoberfläche nicht in der notwendigen Form ausbilden können, da für den Preßvorgang das Blech in Preßwerkzeug aufliegen muß, wodurch die Buckel in die Mate·* rialmitte zurückgepreßt werden und dieser Vorgang zu Verwerfungen des Bleches führt*
Ebenfalls bekannt ist ein auf elektrolytisches Vege erzeugtes Rein-Nickel-Sieb, dessen Sieböffnungen sich in Durchtrittsrichtung konisch erweitern. Dieses Sieb erfüllt zwar die Anforderungen bezüglich scharfkantiger Sieböffnung, Verstopfungsfreiheit und Oberflächenrauhigkeit, ist aber gekennzeichnet durch einen hohen Preis und geringe Standzeit. Bei einem gleichfalls bekannten Verfahren zur Herstellung eines Spaltsiebes werden Profildrähte oder -stäbe derart auf einem Kern aufgebracht, daß die einzelnen Drähte oder Stäbe einander berühren; durch Schweißen werden die Drähte oder Stäbe miteinander verbunden. Nach Entfernen des Kernes bilden die Drähte oder Stäbe eine geschlossene Oberfläche, die anschließend einer spanabhebenden Bearbeitung unterzogen wird, wodurch ein Spaltsieb entsteht. Das Verschweißen der
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Drähte oder Stäbe wirkt sich insofern nachteilig aus, als dadurch Spannungen und Verwerfungen auftreten; dies bedingt das nachfolgende Spannungsfreiglühen und Richten. Diese Nachbehandlung birgt aber die Gefahr der Oberflächenaufrauhung in sich, wodurch die Forderung nach geringetauglichem Reibungswiderstand dann nur durch nochmalige spanabhebende Bearbeitung erfüllt werden kann. Wird die spanabhebende Bearbeitung de* Spannungsfreiglühen und Richten nachgeschaltet, so werden zwar die vorbeschriebenen Nachteile vermieden, es bleibt aber der hohe Fertigungsaufwand (Kosten) bestehen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur mechanisch-maschinellen Herstellung feingelochter Siebbleche zu entwickeln, durch das die hergestellten Produkte den Anforderungen nach scharfkantiger Sieböffnung, Verstopfungefreiheit, geringsmöglichem Reibungewiderstand, hoher Verschleißbeat&ndigkeit und geringen Kosten entsprechen, wobei die einwandfreie und wirtschaftliche Herstellung von Siebblechen mit Lochdurchmeeaern bis herab zu 0,06 ma möglich ist.
Ausgehend von einest an sich bekannten Verfahren, bei dem die Sieböffnungen unter Verwendung von Schnitt- und Preßwerkseugen dadurch gebildet werden, daß das Biechnaterlal an den Stellen der Sieblöcher aufgeschnitten und aus der Blechebene heraus unter Bildung des Siebloches so weit verdrängt wird, daß der verdrängte Teil des Bleches mit seiner Stirnfläche einen schräg zur Blechebene liegenden wulstartigen Lochrand bildet, wobei dieser Vorgang gleichzeitig
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an beiden Oberflächen dee Bleches durchgeführt wird» wodurch sich Sieböffnungen beiderseitiger Konizität Bit doppelter stumpfkegeliger Form bilden, wird erfindung«ge«äß die direkte kombinierte Anwendung eines weiteren Verfahrens vorgeschlagen, mit dessen Hilfe die spätere siebwirksame Oberfläche bis zur engsten Stelle der Sieböffnungen abgetragen wird, wobei die so gebildete siebwirksaae Arbeitsseite eine Oberflächenrauhigkeit von weniger als 2,5 pm aufweist, und die beiden Verfahren vorzugsweise in direktem räumlichen Zusammenhang stehen und so eine Verfahrenseinheit bilden, wobei als mögliche Kombination das an sich bekannte Verfahren des maschinellen Schleifens herangezogen wird. Es muß nicht besonders ausgeführt werden, daß auch andere Verfahren zur Abtragung der wulstartigen Lochränder herangezogen werden können; welches Abtrags-Verfahren angewandt wird hängt ab von wirtschaftlichen Fragen und dem Jeweiligen Einsatzgebiet des Siebes«
Ein erfindungsgeeäß hergestellte* Siebblech 1st in den Figuren 1 bis 2 dargestellt, wobei Fig«i+3 da« gerade gelochte und Fig. 2 das fertig bearbeitete Siebblech in stark vergrößerte» Maßstab zeigen· Hierbei ist 1 das Siebblech als solches, 2 die Siebbffnungen, 3 die siebwirksame Arbeitsseite des Siebbleches nach der Fertigstellung und h die engste Stelle der Siebäffnungen.
Zn Betracht gezogene Dt*uckschrifteni Deutsches Patent? 384 776 Deutsches Patent 839 Deutsches Patent 919 Deutsche* Patent ftO5 830 Patentansprüche

Claims (3)

s · HEIN, LEHMANN A CO. AKTIENGESELLSCHAFT Düsseldorf, Fichten»traße 75 Pat «ntansprüch·
1) Verfahren zur mechanisch-maschinellen Herstellung feingelochter Siebbleche, bei dem die Sieböffnungen unter Verwendung von Schnitt- und Preßwerkzeugen dadurch gebildet werden, daß das Blechmaterial an den Stellen der ^ Sieblöcher aufgeschnitten und aus der Blecheben· heraus unter Bildung des Siebloches so weit verdrängt wird, daß der verdrängte Teil des Bleches mit seiner Stirnfläche einen schräg zur Blechebene liegenden wulstartigen Lochrand bildet, wobei dieser Vorgang gleichzeitig an beiden Oberflächen des Bleches durchgeführt wird, wodurch sich Sieböffnungen beiderseitiger Konizität mit doppelter stumpfkegeliger Form bilden, gekennz ei chnet d u r ch die direkte kombinierte Anwendung eines weiteren geeigneten Verfahrens, mit dessen Hilf· die wulst- f artigen Lochränder auf einer Seite der Blechoberfläche bis zur engsten Stelle (4) der Sieböffnungen (.2) abgetragen werden, wobei die beiden kombinierten Verfahren vorzugsweise in direktem räumlichen Zusammenhang stehen und so eine Verfahrenseinheit bilden.
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als geeignetes weiteres Verfahren das an sich bekannte Verfahren des maschinellen Schleifens
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(Art. 7 S 1 Abs. 2 Nr. 1 Satz 3 des Änderungsgo3. V. 4. 9.19GI
herangezogen wird·
3) Feingelochtes Siebblech, hergestellt nach den Merkmalen der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeich net, daß die gebildete siebwirksaae Arbeitsfläche (3) eine Oberflächen-Rauhigkeit von weniger als 2,5p" aufweist.
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DE19671602464 1967-06-23 1967-06-23 Verfahren zur Herstellung feingelochter Siebbleche Pending DE1602464A1 (de)

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DE2460764C2 (de) * 1974-12-21 1982-01-28 Chemie-Anlagenbau Bischofsheim GmbH, 4500 Osnabrück Filtermaterial und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2460835C2 (de) * 1974-12-21 1982-11-18 Chemie-Anlagenbau Bischofsheim GmbH, 4500 Osnabrück Verfahren zur Herstellung von Filtermaterial
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CN116237255A (zh) * 2023-02-14 2023-06-09 中核能源科技有限公司 一种碎球分离装置

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