DE1602061C3 - Schragwalzwerk fur das Warmlochen von runden Metalluppen - Google Patents
Schragwalzwerk fur das Warmlochen von runden MetalluppenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B19/00—Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work
- B21B19/02—Tube-rolling by rollers arranged outside the work and having their axes not perpendicular to the axis of the work the axes of the rollers being arranged essentially diagonally to the axis of the work, e.g. "cross" tube-rolling ; Diescher mills, Stiefel disc piercers or Stiefel rotary piercers
- B21B19/04—Rolling basic material of solid, i.e. non-hollow, structure; Piercing, e.g. rotary piercing mills
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)
- Metal Rolling (AREA)
- Control Of Metal Rolling (AREA)
Description
Die Erfindur-g betrifft ein Schrägwalzwerk für das
Warmlochen von runden Metalluppen mit einer konvex ausgebildeten Schrägwalze und einer entsprechend
profilierten Gegenwalze und Führungen tür die Luppe.
Bei solchen bekannten Schrugwalzwerken sind
zwei konvex gekrümmte Schrägwalzen im Walzengerüst in entsprechender Zuordnung angeordnet. Dabei
können die das Lochungskaliber bildenden Schrägwalzen auch einen Streckkaliberteil aufweisen (deutsche
Patentschrift 886 138). Außerdem können die Schrägwalzen getrennt voneinander angetrieben werden
(deutsche Patentschrift 931 943).
Die Walzen der bekannten Schrägwalzwerke haben im allgemeinen ein faßähnliches Profil. Durch
den Eingriff mit der Luppe wird auf diese gleichzeitig eine Dreh- und Vorschubbewegung ausgeübt, wobei
der Dorn für die Warmlochung in Richtung des Vorschubes auf der Luppenachse angeordnet ist.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei den bekannten Schragwalzwerken eine auf zwei gegenüberliegende
Zonen der zylindrischen Luppe mittels konvexer Schrägwalzen angewendete Druckkraft oft die Bildung
von Rissen in der Luppe bewirkt. Dies ist darauf zurückzuführen, daß in jedem Querschnitt der
Luppe vor Beginn des Kernabbaues das Kennlinienfeld der einheitlichen Druckbeanspruchung längs des
gegenüber der Druckkraftrichtung senkrechten Durchmessers der Luppe einen sehr steilen Verlauf
mit einem Maximum auf der Luppenachse hat. Im Bereich der Luppenachse liegen also innerhalb kleiner
Entfernungen sehr große Beanspruchungsunterschiede vor, die man zusammen mit der Wirkung der
Schrägwalzen, welche die Luppe zu einem Oval verformen wollen, für das Entstehen der Risse verantwortlich macht. Diese Risse können sich auch bis zu
einem bestimmten Abstand von der Achse erstrekkcn, so daß bei der Ausweitung durch den Dorn
diese Risse in Form von Brüchen an der Innenfläche der Rohrluppe auftreten.
Zum Stand der Technik gehört weiterhin ein Verfahren zum Streckwalzcn von Metallrohren. Dabei ist
ein Metallrohr auf einen Dorn aufgezogen, wobei das R ihr von einem Walzring umgeben ist, dessen Achse
zu der Achse des Doms geneigt und exzentrisch dazu angeordnet ist (österreichische Patentschdift
224 056).
Zum Profilieren von zylindrischen Rohstücken aus Metall ist weiterhin eine Vorrichtung bekannt, bei
welcher eine Walze exzentrisch in einer Trommel angeordnet ist. Walze und Trommel drehen sich entgegengesetzt
mit unterschiedlichen Drehzahlen, so daß die zylindrischen Rohstücke, die in dem Spalt zwi-
xo sehen Trommel und Walze gehalten sind, gedreht und in dem Spalt vorwärtsbewegt werden; der Spali
verengt sich infolge det Exzentrizität von Walze und T'ommel, wodurch die Quererstreckung der Rohstücke
unter gleichzeitiger Längenausdehnung verrin-
gert wird (deutsches Gebrauchsmuster 1 909 624).
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, ein Schrägwalzwerk der eingangs genannten
Art zu schaffen, mit dem sich die Bildung von Rissen vermeiden läßt.
Diese bekannte Aufgabe (deutsche Patentschrift 886 138) wird mit dem Schrägwalzwerk der eingangs
genannten Art dadurch gelöst, daß die Gegenwalze als die Schrägwalze umgreifende Ringwalze ausgebildet
ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Schrägwalzwerk wird nun der Druck auf die Luppe du; Λ eine konvexe
und eine konkave Oberfläche aufgebracht. Dies führ',
dazu, daß .das Kennlinienfeld der einheitlichen Druckbeanspruchung längs des gegenüber der Druckkraftrichtung
senkrechten Durchmessers der Luppe im Vergleich zu dem Schrägwalzwerk mit zwei konvexen
Schrägwalzen eine wesentliche Abflachung aufweist. Gleichzeitig ist die Wirkung der Schrägwalze
und der als Ringwalze ausgebildeten Gegenwalze auf die Luppe, welche der Luppe einen ovalförmigen
Querschnitt erteilen wi'l, geringer, so daß
insgesamt die erzielte Innenfläche der Luppe verbessert ist.
Zweckmäßigerweise haben die Schrägwalze und die als Ringwalze ausgebildete Gegenwalze je ein
eigenes Antriebssystem mit unabhängiger Drehzahleinstellung.
An Hand der Zeichnungen wird eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung näher erläutert.
l· i g. 1 ist ein Querschnitt durch das Walzwerk senkrecht zur Luppenachse;
Fig. 2 ist ein Schnitt längs der Linie 11-11 von
Fig.l;
F i g. 3 ist ein Schnitt längs der Linie I1I-1I1 von Fig.l.
Bei uem in den F i g. 1 bis 3 gezeigten Schrägwalzwerk
ist eine konvexe Schrägwalze 2 von einer konkav gekrümmten Ringwalze 1 umgeben. In dem
Raum zwischen der konvexen Schrägwalze 2 und der Ringwalze 1 ist die warmzulochende zylindrische
Luppe 3 angeordnet, wobei die Lochung durch den Dorn 4, wie in F i g. 2 gezeigt ist, erfolgt. Die Achsen
der Ringwalze 1 und der konvexen Schrägwalze 2 sind, wie aus F i g. 3 zu ersehen ist, in einem bestimmten Winkel gegenüber der Achse der Luppe 3
so geneigt, daß die Schrägwalzwirkung erreicht wird. Die Ringwalze 1 ist mittels geeigneter Rollenlager
in einem, mit den üblicherweise verwendeten Stell- und Regeleinrichtungen versehenen, in der Zeichnung
nicht gezeigten Gehäuse eingebaut. Der Antrieb der Ringwalze 1 erfolgt mittels eines sie umgebenden
Zahnkranzes 5, der von einem Ritzel 6 angetrieben
i 602 061
wird. Die Schrägwalze 2 ist über ihre Lager in einem nicht gezeigten Gabelkopf gehaltert, der unabhängig
von dem Gehäuse der Ringwalze 1 ist. Der Gabelkopf ist wiederum mit den üblichen Regel- und Stelleinrichtungen
versehen.
Die Drehzahlen der Ringwalze 1 und der konvexen Schrägwabe 2 ergeben sich durch die entsprechenden
Durchmesser. Wenn die Schrägwalze und die als Ringwalze ausgebildete Gegenwalze einen gemeinsamen
Antrieb haben, sind die Drehzahlverhältnisse durch ein entsprechendes Getriebe festgelegt. Zweckmäßigerweise
haben jedoch die Schrägwalze und die als Ringwalze ausgebildete Gc genwalze je einen eigenen
Antrieb mit Drehzahlregelung.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei feststehende Führungsleisten 7 vorgesehen, wodurch
die Lage der Achse der Luppe 3 während der Warmlochung
fixiert ist. Gleichzeitig wirken die Führungsleisten? dahingehend, daß die Ovalisierung der
Luppe 3 eingeschränkt wird. Die Führungsleisten 7 können dann weggelassen werden, wenn die Drehzahlen
der Walzen unabhängig voneinander so einstellbar sind, daß die Luppe 3 in einer Gleichgewichtslage
gehalten ist.
Wenn der Durchmesser der Luppe verändert wer-
den soll, wird deren Achse aus der Syminetrieebene der Maschine verschoben, so daß die Luppe eine
Lage einnimmt, die durch 3' gestrichelt in Fig.l
eingezeichnet ist. Diese Lageänderung kann beispielsweise durch eine geeignete Änderung der Dreh-
zahlen der Schrägwalze und der als Ringwalze ausgebildeten Gegen-.valze erreicht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Schrägwalzwcrk für das Warmlochen von runden Metalluppen mit einer konvex ausgebildeten
Schrägwalze und einer entsprechend profilierten Gegenwalze und Führungen für die Luppe,
dadurcli gekennzeichnet, daß die Gegenwalze
als die Schrägwalze umgreifende Ringwalze ausgebildet ist.
2. Schrä^walzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägwalze und die als
Ringwalze ausgebildete Gegenwalze je ein eigenes Antriebssystem mit unabhängiger Drehzahlregelung
besitzen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT2954266 | 1966-11-03 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1602061A1 DE1602061A1 (de) | 1971-07-29 |
| DE1602061B2 DE1602061B2 (de) | 1973-04-12 |
| DE1602061C3 true DE1602061C3 (de) | 1973-11-08 |
Family
ID=11227605
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1602061A Expired DE1602061C3 (de) | 1966-11-03 | 1967-10-26 | Schragwalzwerk fur das Warmlochen von runden Metalluppen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3498096A (de) |
| DE (1) | DE1602061C3 (de) |
| FR (1) | FR1552974A (de) |
| GB (1) | GB1187128A (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US459752A (en) * | 1891-09-22 | Method of and apparatus for making tubing |
-
1967
- 1967-10-20 US US676823A patent/US3498096A/en not_active Expired - Lifetime
- 1967-10-26 FR FR1552974D patent/FR1552974A/fr not_active Expired
- 1967-10-26 DE DE1602061A patent/DE1602061C3/de not_active Expired
- 1967-11-02 GB GB49954/67A patent/GB1187128A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1187128A (en) | 1970-04-08 |
| DE1602061B2 (de) | 1973-04-12 |
| US3498096A (en) | 1970-03-03 |
| FR1552974A (de) | 1969-01-10 |
| DE1602061A1 (de) | 1971-07-29 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |