DE1601928U - Schwere einhandschere. - Google Patents
Schwere einhandschere.Info
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Description
- Gebrauchsmuster-Anmeldung. Firma Paul B r u c k e r h o f f., Wuppertal-Hahnerberg. Schwere Einhandschere.
- Gegenstand der Eintragung ist eine Neuerung an schweren Scheren, wie z. B. Blech-, Leder-, Baumscheren od. dgl., die auf Grund ihres Verwendungszweckes mit kräftigen Schneidblättern versehen sind und üblicherweise nur von einer Hand betätigt werden.
- Bekanntlich besitzen die Schneidblätter einer
Schere eine schwache Krümmung, damit beide Messer sich nur immer genau an der Stelle berühren, an der augenblick- treten. Die hierdurch beim Schneiden auftretende Spannung der Blatter verursacht insbesondere bei starken Scheren einen schweren Gang derselben, der die arbeitende. Hand übermässig ermüdet, was auf die Dauer einen ungleichmässigen Schnitt zur Folge hat. Auch beim Oeffnen der Scherenschenkel macht sich die Klemmwirkung der Schneiden wegen der zusätzlichen Beanspruchung der Fingerkraft unangenehm bemerkbar.lieh der Schnitt erfolgte weiter rückwärts aber, zwecks Vermeidung unnötiger Reibung, wieder etwas auseinander - Um diese lästige, Eigenschaft zu beseitigen, wird gemäss der Eintragung vorgeschlagen, den beim Gebrauch schwerer Einhandscheren an der Verbindungsstelle der Scherenschenkel herrschenden Druck durch einen nachgiebigen Feder-oder Sprengring aufzufangen, der zwischen dem Nietenkopf bzw. der Schraubenmutter, des Verbindungsbolzens und dem Schild eines Scherenschenkels eingelegt wird. Auf diese Weise wird der an der Berührungsstelle der Schneiden auftretende Reibungswiderstand vorteilhaft abgeschwächt und demzufolge ein weicher Gang der Scherenblätter erzielt, wodurch wiederum ein einwandfreier Schnitt gewährleistet ist, wie auch das Spreizen der Scherenschenkel eine wesentliche Erleichterung erfährt.
- Es ist zwar schon bekannte die Schenkel der Hecken-oder Rasenscheren durch einen Schraubenbolzen mit Flügelmutter unter Einlage eines Federringes zu verbinden. Diese Massnahme hat aber hier lediglich den Zweck, ein selbsttätiges Lockern der Flügelmutter zu erschweren, wohingegen die gemäss der Eintragung angestrebte Wirkung des Federringes bisher nicht erkannt wurde. Im übrigen ist diese bei Heckenscheren auch nur von untergeordneter Bedeutung, da deren Schneidblätter einerseits eine nicht hindernde Schweifang besitzen und zum anderen ihre Betätigung mit beiden Händen erfolgt, sodass die eingangs gerügten Mängel der Einhandscheren hierbei kaum ins Gewicht fallen. Zudem kann bei Heckenscheren der Gang der Scherenblätter durch die Flügelmutter reguliert werden, was bei Einhandscheren nicht möglich ist.
- Auf der Zeichnung ist die Neuerung an einer Blechschere veranschaulicht und zwar zeigt : Abb. 1 eine Aufsicht und Abb. 2 eine Seitenansicht derselben.
- Abb. 3 eine vergrösserte Darstellung der f Verbindungsstelle der Scherenblätter.
- Die Schere besteht in an sich bekannter Weise aus zwei paarweise angeordneten Schenkeln a, al, die durch eine Niete oder Schraube b miteinander verbunden sind. Die Niete oder Schraube b wird wie üblich in dem Schenkel a'festgehalten (Vierkant od. dgl.), während der Schenkel a auf dem Bolzen drehbar gelagert ist. Zwischen dem oberen Nietenkopf bzw. der Schraubenmutter und dem Schild des Scherenschenkels a befindet sich ein Feder-oder Sprengring c (Abb-3), der den durch die schwach gekrummten Schneidblätter verursachten Druck an der Verbindungsstelle abfängt. Um dem Federring c stets eine zentrische Lage zum Niet- oder Schraubenbolzen b zu geben, wird die Bohrung im Schild des Scherenschenkels a mit
einer kreisförmigen Ausnehmung d versehen, in der der Federring c ruht-
Claims (2)
-
S c h u. t z a n s p r ü c h e zwischen dem Nietenkopf oder der Schraubenmutter des Verbindungsbolzens und dem Scherenschild ein an sich bekannter Feder= oder Sprengring angeordnet ist.1.) Schwere Einhandschere, insbesondere Blech- schere, d a gekennzeichnet, dass - 2.) Schwere Einhandschere nach Anspruch 1,
d a d u r c h g e k e n n z e i o h n e t, dass das Niet-oder Schraubenloch auf der Aussenseite eines Sche- renschildes eine kreisförmige Ausnehmung-. (d) zur teil- ""' weisen Aufnahme des Feder-oder Spren'gringes (c-) besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19491601928 DE1601928U (de) | 1949-05-10 | 1949-05-10 | Schwere einhandschere. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19491601928 DE1601928U (de) | 1949-05-10 | 1949-05-10 | Schwere einhandschere. |
Publications (1)
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| DE1601928U true DE1601928U (de) | 1950-02-23 |
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ID=29263286
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19491601928 Expired DE1601928U (de) | 1949-05-10 | 1949-05-10 | Schwere einhandschere. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1601928U (de) |
-
1949
- 1949-05-10 DE DE19491601928 patent/DE1601928U/de not_active Expired
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