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DE160172C - - Google Patents

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Publication number
DE160172C
DE160172C DENDAT160172D DE160172DA DE160172C DE 160172 C DE160172 C DE 160172C DE NDAT160172 D DENDAT160172 D DE NDAT160172D DE 160172D A DE160172D A DE 160172DA DE 160172 C DE160172 C DE 160172C
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DE
Germany
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fiery
red
disulfonic acid
dyes
lacquers
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DENDAT160172D
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Publication of DE160172C publication Critical patent/DE160172C/de
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  • Paints Or Removers (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

PATENTAMT.
JVl 160172 KLASSE 22/.
Es wurde gefunden, daß die Azofarbstoffe aus der, z. B. nach dem Verfahren der Patentschrift 73741, erhältlichen i-8-Alkyloxynaphtol-3 · 6-disulfosäurc sich in ausgezeichneter Weise zur Herstellung von Lackfarben (Pigmentfarben) eignen. Die aus diesen Farbstoffen, z.B. durch Fällen mit
Tonerde, erhältlichen Lacke durch große Lebhaftigkeit aus. an Schönheit und Feuer den erhältlichen Blei- oder Zinngleich, sind lichtechter wie
Baryt auf
zeichnen sich
Sie kommen
aus Eosincn
Tonerdclackcn
diese und in Wasser ebenso schwer löslich. Man kann also mit diesen Farbstoffen derartige feurige ■ Lacke erhalten, ohne wie bei den Eosinen mit den Schwermetallcn Blei oder Zinn fällen zu müssen. Die neuen Lacke haben vor denjenigen aus Eosinen noch den großen Vorteil, daß sie in Alkohol unlöslich und daher lackierfähig sind.
Die neuen Farblackc unterscheiden sich von den entsprechenden bisher zur Erlangung ähnlicher Töne benutzten mit ITiI l'e von Naphtolsulfosäurcfarbstoffen, wie z.B. .Ponceau 2 R und 5 R, hergestellten Lacken, die in der Patentschrift 186970 in· einer ganz allgemein gehaltenen Bemerkung erwähnt sind, sehr wesentlich dadurch, daß sie dieselben bei weitem an Klarheit und Feuer übertreffen.
B e i s ρ i e 1.
6 Teile des in üblicher Weise durch Kuppeln der Diazoverbindung der 2-Naphtylamin-6 · S-disulfosäurc mit 1 · 8 - Äthoxynaphtol-3 · 6-disulfosäure in alkalischer Lösung erhältlichen Azofarbstoffe werden in 500 Teilen Wasser gelöst und die Lösung darauf unter gutem Umrühren in eine Mischung einfließen gelassen, die durch sorgfältiges Anschlämmen von io Teilen einer io prozentigen Paste von Thonerdchvdrat mit Wasser hergestellt ist. Die so erhaltene Mischung wird mit einer 5 prozentigen Chlorbnryumlösung bis zur Beendigung der Ausfällung des Farbstoffes versetzt. Der Niederschlag wird darauf filtriert, ausgewaschen und getrocknet und der Lack in üblicherweise fertig gemacht. Der Lack zeigt eine feurige, blaustichigrote, eosinartige Nuance.
In analoger Weise verfährt man bei Verwendung anderer Azofarbstoffe aus 1 · 8-Alkyloxynaphtol-3 · 6-disulfosäurc. So liefert beispielsweise der Farbstoff aus o-Chloranilin und ι · 8-Athoxynaphtol-3 · 6-disulfosäurc ein feuriges Gelbrot, derjenige aus p-Toluidin-osulfosäurc und r · S-Äthoxynaphtol-3 · 6-disulfosäurc ein feuriges Rot, der analoge Farbstoff aus o-Nitranilin ebenfalls ein feuriges Rot, derjenige aus Ainidoazobenzolsulfosäure ein lebhaftes Blaurot usw.
Selbstverständlich kann man an Stelle des in dem Beispiel beschriebenen Verfahrens auch irgend eine andere der in der Pigmentfarbenfabrikation üblichen Lackbildungsmethodcn anwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung von Farblackcn, darin bestehend, daß man Azofarbstoffe aus ι •cS-Alkyloxynaphtol-,·} ·()-disulfosäure nach den bei der Pigmentfarbendarstellung üblichen Methoden in Farblacke überführt. -■■:-·■ ·
DENDAT160172D Active DE160172C (de)

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