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DE1601634A1 - Vorrichtung zum schutz des verdichters eines gasturbinentriebwerks gegen pumpwirkungen - Google Patents

Vorrichtung zum schutz des verdichters eines gasturbinentriebwerks gegen pumpwirkungen

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DE1601634A1
DE1601634A1 DE19671601634 DE1601634A DE1601634A1 DE 1601634 A1 DE1601634 A1 DE 1601634A1 DE 19671601634 DE19671601634 DE 19671601634 DE 1601634 A DE1601634 A DE 1601634A DE 1601634 A1 DE1601634 A1 DE 1601634A1
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line
pressure
air
control
valve
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DE19671601634
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Walter George Gross
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UK Secretary of State for Defence
Original Assignee
SECR DEFENCE
UK Secretary of State for Defence
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Publication date
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Publication of DE1601634B2 publication Critical patent/DE1601634B2/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/02Surge control
    • F04D27/0261Surge control by varying driving speed
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C3/00Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid
    • F02C3/04Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid having a turbine driving a compressor
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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    • Y10S261/69Fluid amplifiers in carburetors

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  • Control Of Turbines (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Supercharger (AREA)
  • Control Of Positive-Displacement Air Blowers (AREA)

Description

&RSbLte-jnij, Df. .big. A. Kfe
8 KüHchsn 27, EäisisiraSs 22.
ROLIS-HOrCE LIMITED Derby, Derbyshire, Grossbritannien
Vorrichtung zum Schutz des Verdichters eines Gasturbinentriebwerks
gegen Pumpwirkungen "... -
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schützen des· Verdichters eines Gasturbinentriebwerks gegen Pumpwirkungen, umfassend' eine Brennstoffleitung, deren Durchfluss durch ein Regelventil gesteuert wird, Mittel zum Anliefern von Druckmittel aus einer gemeinsamen Leitung an zwei Leitungen, Mittel, welche auf den Druck in mendestens einer dieser Leitungen ansprechen und das Schliessen des Ventils bewirken, wenn es zu einer vorbestimmten !änderung in der Druckmittel-Versorgung aus der gemeinsamen Leitüg an diese eine Leitung kommt und Mittel zum Einsetzen mindestens eines Steuerstrahls von Luft, die von diesem Verichter verdichtet worden ist, zum Steuern der relativen Mengen des Druckmittels, welche aus der gemeinsamen Leitung in diese Leitungen nach Massgabe des Drucks oder der Relativdrlicke der Steuer— luftstrahlen einströmen, wobei das Steuerventil durch die auf Druck
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-2fr
ansprechenden Mittel in der Schliessrichtung betätigt wird, wenn die Geschwindigkeit des Druckabfalls der von- diesem Verdichter komprimierten Luft einen bestimmten "Wert übersteigta
Die Erfindung beruht auf der bekannten Tatsache, dass, wenn der Verdichter ei^s Gasturbinentriebwerks anfangt zu pumpen, es zu einem plötzlichen Drückabfall der von diesem Verdichter komprimierten Luft kommt. ■ Dies fuhrt zu einer plötzlichen änderung des Drucks oder der Drucke der Steuerstrahlen und dies bewirkt dann seinerseits, dassjfias Steuerventil die Lieferung von Brennstoff durch die Brennstoffleitung sperrt, sodass die Versorgung der Verbrennungsanlage des Gasturbinentriebwerks unterbrochen wird.
Vorzugsweise sind Haltemittel vorgesehen, deren Betrieb aufgehoben werden kann, sodass^' wenn die Druckmittel Versorgung an diese ehe Leitung vergrossert worden ist, diese gesteigerte Druckmittelversor— gung an diese eine Leitung andauert, bis der Betrieb der Haltemittel aufgehoben worden ist« Diese Haltemittel können eine Ablassleitung umfassen, in welche ein abgezapfter Teil des Druckmittels eingelassen wird, das an diese eine Leitung angeliefert wird, und Mittel zum Leiten des Druckmittels aus der Ablassleitung als weiterer Strahl, der bewirkt, dass mindestens der Grossteil der Druckmittelversorgving zu dieser einen Leitung strömte
Ein Absperrhahn kann vorgesehen sein, um das gleichzeitige Strömen durch diese eine Leitung und durch die Ablassleitung zu verhindern.
Die Mittel zum Einsetzen de Steuerstrahls oder der Steuerstrahlen von Druckluft können eine Luftleitung umfassen, welche diesen Steuerstrahl
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oder dieserSteuerstrahlen in und quer über die gemeinsame Leitung leiten, sodäss normalerweise das durch diese strömende Druckmittel vorzugsweise gegen die andere Leitung geleitet wird.
Es können zwei gegen einander gerichtete Steuerstrahlen vorhanden sein, von denen einer (der gegen die andere der beiden Leitungen gerichtet ist) mit Luft unmittelbar aus der Luftleitung, und der andere (der gegen die genannte eine Leitung gerichtet ist) mit Luft aus einer Kammer beliefert -wird, welche ±n gedrosselter-Verbindung mit der Luftleitung steht, wobei die Anordnung derart ist, dass der Druck des einen Steuerstrahls grosser ist als der Druck des andern Steuerstrahls, mit Ausnahme des Falls, dass die Geschwindigkeit des Druckabfalls in der Luftleitung den vorbestimmten Wert übersteigt.
Das Steuerventil ist beispielsweise ein Kolbenventil, dessen entgegengesetzte Enden vom Druck des durch die Brennstoffleitung strömenden Brennstoffs beaufschlagt werden, wobei die auf Druck ansprechenden Kittel die auf die beiden Ehden einwirkenden relativen Drücke Sndem können. Das Kolbenventil kann mit einem axial durchgehenden Kanal ausgestattet sein, der sich zwischen den beiden Efoden erstreckt und in dauernder Verbindung mit der Brennstoffleitung am. stromaufwartigen Ehde des Kolbenventils steht, wobei der axiale Kanal· gedrosselt mit djer Brennstoffleitung am stromabwartigen Ehde des Kolbenventils kommuniziert, wenn das Kolbenventil in seiner Schliessstellung steht.
Die Erfindung umfasst auch ein.Gasturbinentriebwerk ;mit einem Verdichter»
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der mit' einer derartigen Vorrichtung ausgestattet ist. Beispielsweise hat das Triebwerk einen Niederdruckverdichter, wobei ein Teil der von
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diesem verdichteten Luft ftir die Steuerstrahlen benützt wird, und. einen Hochdruckverdichter, wobei ein Teil der von diesem verdichteten Luft an die gemeinsame Leitung angeliefert wird, um das Druckmittel zu bilden.
"Weitere Kennzeichen und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden beispielsweisen Beschreibung anhand der beiliegenden Zeichnung hervor· Fig. 1 zeigt schematisch eine erfindungsgeraasse Vorrichtung, wobei deren Teile in der Stellung gezeichBt sind, die sie beim
Betrieb normalerweise einnehmen, und EIg. 2 ist eine Darstellung ahnlich der nach Fig. 1, zeigt jedoch die Teile in der Stellung, welche sie einnehmen, wenn Pumpen der Verdichters wahrscheinlich ist·
Die in der folgenden Beschreibung benutzten Ausdrücke "links" und "rechts" beziehen sich auf die zeichnungsgemassen Darstellungen·
Ein Gasturbinentriebwerk 10 hat ein Gehäuse 11 mit einem darin angeordneten Niederdruckverdichter 12· Ein Teil der von diesem Niederdruckverdichter 12 komprimierten Luft strömt zu einem Hochdruckverdichter 13 und somit zur nicht dargestellten Brenkammer und den ebenfalls nicht dargestellten Hochdruck- und Niederdruck— turbinen. Ein anderer Teil der vom Niederdruckverdichter erzeugten Druckluft strömt durch eine Umgehungsleitung 14» welche die Brennkammer und die Hoch- und Niederdruck turbinen umgeht. Erwuhsehtenfalls kann die durch die Umgehungsleitung 14 strömende Luft mit den Abgasen vermischt werden, welche durch die Tu· rbinen durchgegangen sind.
Eine einen !liter116 enthaltende Leitung 15 erstreckt sich durch die
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Nebenstromleitung 14» wobei das stromaufwartige Side der Leitung 15 einoi Teil der vom Hochdruckverdichter 13 verdichteten Luft aufnehmen kann. Diese Luft ist in der Zeichnung symbolisch durch kleine "Kreise dargestellt. '
Die Leitung 15 kommuniziert Über eine. Drosselstelle 20 mit öaner Leitung 21, aus welcher die Luft vom Hochdruckverdichter 13 in die Leitungen 22, 23 strömen kann. Die Leitung 22 and die Aussenluft entlüftet, wahrend das stromabwlErtige Side der Leitung 23 mit einem Raum 24 in einem Kolbenglied 25 endet.
Eine einen filter 2? enthaltende Leitung 26 erstreckt sich über die Uebenstromleitung 14 und empfangt Luft» die vom Niederdruckve? dichter 12 verdichtet worden ist (diese* Luft ist symbolisch in der Zeichnung durch kleine Kreuze dargestellt}· Dasjstromabwartige JSnde der Leitung 26 steht mit der Leitung 21 tuber eine DrosseisteJJe 28 in Verbindung, sodass ein Luftstrahl vom Uiederdruckverdichter 12 in und quer liber die Leitung 21 und in der allgemeinen Richtung der Leitung 22 gerichtet ist. - : -
Eüne Kammer 29, die mit-der Leitung 26 Hber eine Drosselstelle 30 kommuniziert, steht auch mit der Leitung 21 "Über eine .Drosselstelle 31 in Verbindung. Ein Luftstrahl kann somit von der Brosselstelle 31 in und quer über die Leitung 21 und in der allgemeinen Richtung der Leitung 23 geleitet werden·
Beim normalen Betrieb ist der Strahl aus der Drosselstelle 28 starker als der aus der Drosselstelle 31 und die Luft in der Leitung 15 wird
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in die Leitung 22 gerichtet und bleibt dann in dieser Sichtung; dies ist ein der Erfindung innewohnender Kennzug.
Wenn jedoch der Druck in der Leitung 26 plötzlich infolgedessen abfallt, dass der Verdichter 12 zu pumpen beginnt, fällt auch der Druck des Strahls aus der Drosselstelle 28 so fort, während der Druck des.Strahls aus der Drosselstelle 31 vorläufig im wesentlichen unbeeinflusst bleibt. Die Anordnung kann daher so sein, dass, wenn dies der Fall ist, die Kraft des Strahls aus der Drosselstelle 31 grosser ist als die des Strahls aus der Drosselstelle 28 und die durch die Leitung 21 strömende Luft wird in die Leitung 23 geleistet und strömt sodann weiter durch diese Leitung 23.
ELn Ablasskanal 32 kommuniziert mit der Leitung 23 und nimmt einen feil der an diese angelieferten Luft auf. Das stromabwartige Side des Ablasskanals 32 steht mit der Leitung 21 Kber eine Drosselstelle 34 in Verbindung. Ein Strahl kann daher von der Drosselstelle 34 in und quer liber die Leitung 2f gerichtet werden, sodass er bewirkt, dass der grössere Teil der durch die Leitung 21 strömenden Luft in die Leitung 23 und damit zum Kolbenglied 25 strömt. Wenn daher die Anordnung so getroffen ist, dass dies zustande kommt, wenn der Druck vom Ni ed erdrück verdichter 12 mit einer Geschwindigkeit fallt, die anzeigt, dass Sutnpen anfangt (welche Geschwindigkeit grosser ist als bei plötzlichen Verzogerungen und geringer als beim Normal— flug in grosser Höhe), wirkt der Strahl aus dem Ablasskanal 32 so, dass die Bedingung beibehalten wird, unter welcher Luft, die an die Leitung 21 angeliefert wird, in die Leitung 23 strömt.
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_ η —:.
, Ein Absperrhahn 35 ist vorgesehen, sodass der Durchfluss durch die . Leitung 23 und durch den Ablasskanal 32 gleichzeitig verhindert weöden kann. Dieser Absperrhahn 35 kann durch den Gashebel des Piloten betatigbar sein, sodass beim Verstellen dieses Gashebels durch den Pilmten, um die Brennstoffversorgung des Triebwerks zu vergrossem» der Absperrhahn 35 geöffnet wird. ; .
Das Kolbenglied 25 befindet sich in einer Kammer % eines Körpers 37. Dieser Körper 37 hat auch eine Kammer 38» in welcher gleitend ein Kolbenventil 39 angeordnet ist. Das Kolbenventil 39 steuert den Fluss zwischen einem*stromaufwartigen Teil40 und einemstromabwartigen Teil 41 einer Brennstoffleitung, die zu den nicht dargestellten Brennern des Gasturbinentriebwerks 10 fuhrt. ,
Das Kolbenventil 39 hat einen Teil 42 mit kleinerem Durchmesser, welcher Brennstoff frei zwischen den Teilen 40 und 41der Brennstoffleitung durchströmen lasst, wenn das Kolbenventil in der offenen Stellung nach Figur 1 steht.
Das Kolbenventil 39 hat einen axialen Kanal 43»^ der sich durch dasselbe zwischen dessen gegenüber liegenden Enden 44» 45 erstreckt. Dieser axiale Kanal 43 steht in dauernder Verbindung mit dem Teil 40 der Brennstoffleitung 40, 41 über eine oder mehrere radiale Bohrungen 46. Eine enge Bohrung 47 erstreckt sich radial durch das Kolbenventil 39 and kommuniziert mit der axialen Leitung 43«Das aussere Ende dieser Bohrung 47 ist durch einen Körper 37 verschlossen, wenn das Kolbenventil 39 in der offenen Stellung nach Figur 1 steht. Wenn das Kolbenventil 39 jedoch in der Schliesstellung nach Figur 2 steht,
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in welcher es die normale Strömung zwischen den Teilen 40 und 41 der Brennstoffleitung verhindert, kann eine gedrosselte Menge von Brennstoff aus dem Teil 40 Über die Bohrung oder Bohrungen 46, den axialen Kanal 43 und die Bohrungen 47 zum Teil 41 gelangen, sodass Brennstoff zu den Zündbrenners des Triebwerks gelangt.
Eine Wandung 49 erstreckt sich quer über den Körper 37 und trennt die Kammern 36, 38, wobei die Kammer 36 mit einem Ablass 50 verbunden ist. Die Kammer 38 enthalt ein zylindrisches Glied 53* dessen gekrümmte "Wandung mit der Wandung 49 in einem Stück gefertigt ist. Das zylindrische Glied 53 hat eine Endwandung 54 mit einer darin befindlichen Öffnung 55»
Eine Feder 56 umgibt die grkrümmte Wandung des Teils 53 und wirkt zwischen der Wandung 49 und dem Ende 45 des Kolbenventils 39· Die Feder 56 drückt daher das Kolbenglied 39 nach links, d.h., in die nach Pig. 1 offene Stellung.
Im zylindrischen Glied 53 ist eine Scheibe 62, die normalerweise in Berührung mit der Wandung 49t u.zw. durch den hydraulischen Druck und durch den Druck einer Beder 63 gedruckt wird, welche zwischen der Ehdwandung 54 ^ der Scheibe 62 eingreift.
An der Scheibe 62 liegt eine Schubstange 64 an, die gleitend durch die Wandung 49durchgeht und mit dem Kolbenglied 25 zusammenwirkt, und einen sich in der Längsrichtung erstreckenden, ausgeschnittenen Teil 65 hat. Eine Feder 66 drückt den Kolbenteil 25 nach rechts und in Eingriff mit einer Endwandung 67 der Kammer 36. Die Feder 66 wirkt somit in derselben Richtung «ie die Feder 63.
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Beim normalen Betrieb des Gasturbinentriebwerks, d;h., wenn kein Pumpen bevorsteht, ist der Druck der von Niederdruckyerdichter 12 an die Leitung 26 angelieferten Druckluft derart, dass die von den Drosselstellen 28, 31 ausgehenden Luftstrahlen bewirken, dass die Luft in der Leitung 21, die vom Hochdruckverdichter 13 kommt, an die Aussenluft abgegeben wird. Dies findet durch die Leitung
22 statt. Der Druck in der Leitunf 23 ist daher niedrig und das Kolbenglied 25 wird dementsprechend durch die Feder 66 in die Stellung nach Big. 1 gedruckt. In dieser Stellung Wird auch das Kolbenventil 39 durch die feder 56 in die offene Stellung nach Fig. 1 gedruckt, in welcher Brennstoff frei zwischen den Teilen 40 und 41 der Brennstoffleitung strSmen kann.
Wenn jedoch Pumpen bevorsteht, fSllt der Druck der an die Leitung 26 angelieferten Luft plötzlich ab, mit dem Ergebnis, dass sich die relative Kraft der Strahlen aus den Drosselstellen 28, 31, ändert und der Strom der Hochdruekluft aus der Leitung 21 in die Leitung
23 geht. ΈΆχί Teil der Hochdruekluft aus der Leitung TQ strömt daher zum Ablasskanal 32 und erzeugt einen Strahl von ddr Drosselstelle 34» der bewirkt, dass die an die Leitung 21 angelieferte Hochdruekluft weiter zur Leitung 23 strömt. Hierdurch wird die Kammer 24 des Kolbenglieds 25 mit einem Druck beaufschlagt, welcher letzteres^egen die VÜrkung der Feder 66 nach links bewegt.
Die Stosstange 64 und die Scheibe 62 werden daher gegea die Wirkung der Feder 63 nach links bewegt. Dies bewirkt, dass Brennstoff in der Kammer 38 durch den ausgeschnittenen Teil 65 der Stosstange 64
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entweicht und zum Ablass 50 strömt. Auf das Ende 44 des Kolben— ventils 39 wirkt nun ein grösserer Druck als auf das Ehde 45· Kolbenventil 39 gleitet daher axial nach rechts gegen die Wirkung der Feder 56, bis es am zylindrischen Teil 53 anliegt, wobei die Brennstoff drücke innerhalb der Kammer 38 das Kolbenventil 39 im Eingriff mit den zylindrischen Glied 53 halten.
Webn sich das Venitil 39 derart nach recht bewegt hat, ist die Haupt— strömung des Brennstoffs zum Teil 41 Ger Brennstoffleitung gesperrt; eine gedrosselte Menge strömt jedoch durch die Bohrungen 47 durch, sodass die Zündbrenner des Triebwerks mit Brennstoff versorgt" werden»
Die Teile bleiben in dieser Stellung, bis der Pilot bewirkt, dass sioh das Absperrventil 35 in sedjne Schliesstellung bewegt. Wenn dies der Fall ist, wird der Strahl aus der Drosselstelle 34 unterbrochen, da der Ablasskanal 32 geschlossen wird, und die Hochdruck— luft kehrt selbsttätig in die Leitung 22 zurück, Gleichzeitig bewirkt der Absperrhahn 35 das Entlüften der Kammer 24 und gestattet es damit dem Ventilglied 35» sich, unter der Wirkung der Feder 66 nach rechts zu bewegen. Die Scheibe 62 wird sich daher ebenfalls nach rechts bewegen und gelangt in Eingriff mit der Wandung .49. Brennstoff strömt durch die Leitung 43 und gleicht die' hydraulischen Drücke an den Binden 44, 45 des Kolbenventils 39 aus, sodass sich das Kolbenventil 39 in die offene Stellung zurückbewegt, wie in Figur 1 dargestellt ist.
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Claims (8)

1607634 P at β η t.a η S'p. r ü.e. he
1.' Vorrichtung zum Schützen des Verdichters eines Gasturbinentiieb— x-jerks gegen Pumpwirkungen, gekennzeichnet durch eine Brennstoffleitung (40,41)i deren Durchfluss durch ein Regelventil (39) gesteuert wird, Mittel zum .Anliefern von Druckmittel aus einer gemeinsamen Leitung (21) an zwei Leitungen (22,23h Mittel (25), welche auf den Druck in mindestens einer dieser,Leitungen (22,23) ansprechen und das Schliessen des Ventils (39) bewirken, wenn es zu einer vorbestimmten .Änderung in der Druckmittelversorgung aus der gemeinsamen Leitung (21 j in diese eine Leitung (23) kommt, und Mittel zum Einsetzen mindestens eines Steuerstrahls von Luft, die von diesem Verdichter (12) verdichtet worden ist» zum Steuern der relativen Mengen des Druckmittels, welche aus der gemeinsamen Leitung (21) an diese beiden Lietungen (22S23) mach Massgabe des Druck oder der Relativdrücke der Steuerstrahlen einströmen, wobei das Steuerventil (39) durch die auf Druck ansprechenden ".Mittel (25) in der Schliessrichtung betätigt wird, wenn die Geschwindigkeit des Druckabfalls der von diesem Verdichter (12) komprimierten Luft einen bestimmten /Wert übersteigt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Hältemittel (32), deren Betrieb aufgehoben werden kann, sodass, wenn die Druck— mittelversorgung an diese eine Leitung (23) vergrSssert worden ist, diese gesteigerte DruckmittelVersorgung an diese eine Leitung (23) andauert, bis der Betrieb der Haltemittel aufgehoben worden ist.
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3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel eine Ablassleitung (32) umfassen, in welche ein abgezapfter Teil des Druckmittels eingelassen wird, das an diese eine Leitung (23) angeliefert wird, und Mittel zum Leiten des Druckmittels aus der Ablassleitung als/jeiterer Strahl, der bewirkt, dass mindestens ein Grossteil des Druckmittelversorgung zu dieser einen Leitung (23) strömt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Absperrhahn (35) vorgesehen ist, um das gleichzeitige Strömen durch diese eirie Leitung (23) und durch die Ablassleitung (32) zu verhindern.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die MIttel zum Einsetzen des Steuerstrahls oder der Steüerstrahlen von Druckluft eine Luftleitung (26) umfassen, welche diesen Steuetstrahl oder diese Steuerstrahlen in und quer Über die geraeinsame Leitung (21) leitet, sodass normalerweise das durch diese Leitung (21) strömende Druckmittel vorzugsweise gegen die andere Leitung (22) der beiden Leitungen (22,23) geleitetwird.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, dass zwei gegen einander gerichtete Steuerstrahlen (28,31) vorhanden sind, von denen einer (welcher gegen die andere (22) der beiden Leitungen gerichtet ist) mit Luft . unmittelbar aus der Luftleitung, und der andere (welcher gegen
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die geannte eine Leitung (23) gerichtet ist) mit Luft aus einer Kammer (29) beliefert wird, welche in gedrosselter Verbindung mit der Luftleitung (26) steht, wobei die Anordnung derart ist, dass der Druck des einen Steuerstrahls grosser ist, als der Brück des andern Steuestrahls (31), Hit Ausnahme des Falles, dass die Geschwindigkeit des Druckabfalls in der Luftleitung (26) den vorbestimmten Wert übersteigt.
7· Vorrichtung nach eihem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerventil (39) ein Kolbenventil ist, dessen entgegengesetzte Ehden (44»45) vom Druck des durch die Brennstoffleitung (40,41) stromenden Brennstoffs beaufschlagt werden, wobei die auf Druck ansprechenden Mittel (25) die . auf die beiden Ehd en (44,45) einwirkend en, relativen Druck andern können·
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kolbenventil (39) mit ednem axial durchgehenden Kanal (43) ausgestattet ist, der sich zwischen dessen beiden Ehden (44*45) erstreckt und in dauernder Verbindung mit der Brennstoffleitung (40) am stromaufwartigen Ehde des Kolbenventils (39) steht, wobei der axiale Kanal gedrosselt mit der Brenn-' stoffleitung (41J am stromabwartigen Ende des Kblbenvetitils (39) kommuniziert, wenn das Kolbenventil in seiner Schliessstellung steht.
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9- Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung an einem Triebwerk (10) vorgesehen ist, mit einem Niederdruckverdichter (12), wobei ein Teil der von diesem verdichteten Luft für die Steuerstrahlen benutzt wird, und mit einem Hochdruckverdichter (13)t wobei ein Teil der von diesem verdichteten Luft an die gemeinsame Leitung (21) angeliefert wird, um als Druckmittel zu dienen.
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L e e r se i t e
DE1601634A 1966-05-13 1967-05-08 Pumpverhütungseinrichtung für den Verdichter eines Strahltriebwerks Expired DE1601634C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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