DE1601634A1 - Vorrichtung zum schutz des verdichters eines gasturbinentriebwerks gegen pumpwirkungen - Google Patents
Vorrichtung zum schutz des verdichters eines gasturbinentriebwerks gegen pumpwirkungenInfo
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Description
&RSbLte-jnij, Df. .big. A. Kfe
8 KüHchsn 27, EäisisiraSs 22.
8 KüHchsn 27, EäisisiraSs 22.
ROLIS-HOrCE LIMITED
Derby, Derbyshire, Grossbritannien
gegen Pumpwirkungen "... -
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schützen des· Verdichters
eines Gasturbinentriebwerks gegen Pumpwirkungen, umfassend' eine
Brennstoffleitung, deren Durchfluss durch ein Regelventil gesteuert
wird, Mittel zum Anliefern von Druckmittel aus einer gemeinsamen
Leitung an zwei Leitungen, Mittel, welche auf den Druck in mendestens
einer dieser Leitungen ansprechen und das Schliessen des Ventils
bewirken, wenn es zu einer vorbestimmten !änderung in der Druckmittel-Versorgung
aus der gemeinsamen Leitüg an diese eine Leitung kommt
und Mittel zum Einsetzen mindestens eines Steuerstrahls von Luft, die
von diesem Verichter verdichtet worden ist, zum Steuern der relativen
Mengen des Druckmittels, welche aus der gemeinsamen Leitung in diese Leitungen nach Massgabe des Drucks oder der Relativdrlicke der Steuer—
luftstrahlen einströmen, wobei das Steuerventil durch die auf Druck
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-2fr
ansprechenden Mittel in der Schliessrichtung betätigt wird, wenn
die Geschwindigkeit des Druckabfalls der von- diesem Verdichter
komprimierten Luft einen bestimmten "Wert übersteigta
Die Erfindung beruht auf der bekannten Tatsache, dass, wenn der
Verdichter ei^s Gasturbinentriebwerks anfangt zu pumpen, es zu
einem plötzlichen Drückabfall der von diesem Verdichter komprimierten
Luft kommt. ■ Dies fuhrt zu einer plötzlichen änderung des Drucks
oder der Drucke der Steuerstrahlen und dies bewirkt dann seinerseits,
dassjfias Steuerventil die Lieferung von Brennstoff durch die Brennstoffleitung
sperrt, sodass die Versorgung der Verbrennungsanlage des Gasturbinentriebwerks unterbrochen wird.
Vorzugsweise sind Haltemittel vorgesehen, deren Betrieb aufgehoben
werden kann, sodass^' wenn die Druckmittel Versorgung an diese ehe
Leitung vergrossert worden ist, diese gesteigerte Druckmittelversor—
gung an diese eine Leitung andauert, bis der Betrieb der Haltemittel aufgehoben worden ist« Diese Haltemittel können eine Ablassleitung
umfassen, in welche ein abgezapfter Teil des Druckmittels eingelassen
wird, das an diese eine Leitung angeliefert wird, und Mittel zum Leiten des Druckmittels aus der Ablassleitung als weiterer Strahl,
der bewirkt, dass mindestens der Grossteil der Druckmittelversorgving
zu dieser einen Leitung strömte
Ein Absperrhahn kann vorgesehen sein, um das gleichzeitige Strömen
durch diese eine Leitung und durch die Ablassleitung zu verhindern.
Die Mittel zum Einsetzen de Steuerstrahls oder der Steuerstrahlen von
Druckluft können eine Luftleitung umfassen, welche diesen Steuerstrahl
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oder dieserSteuerstrahlen in und quer über die gemeinsame Leitung
leiten, sodäss normalerweise das durch diese strömende Druckmittel
vorzugsweise gegen die andere Leitung geleitet wird.
Es können zwei gegen einander gerichtete Steuerstrahlen vorhanden
sein, von denen einer (der gegen die andere der beiden Leitungen
gerichtet ist) mit Luft unmittelbar aus der Luftleitung, und der
andere (der gegen die genannte eine Leitung gerichtet ist) mit Luft
aus einer Kammer beliefert -wird, welche ±n gedrosselter-Verbindung
mit der Luftleitung steht, wobei die Anordnung derart ist, dass
der Druck des einen Steuerstrahls grosser ist als der Druck des andern Steuerstrahls, mit Ausnahme des Falls, dass die Geschwindigkeit
des Druckabfalls in der Luftleitung den vorbestimmten Wert übersteigt.
Das Steuerventil ist beispielsweise ein Kolbenventil, dessen entgegengesetzte
Enden vom Druck des durch die Brennstoffleitung strömenden
Brennstoffs beaufschlagt werden, wobei die auf Druck ansprechenden
Kittel die auf die beiden Ehden einwirkenden relativen Drücke Sndem
können. Das Kolbenventil kann mit einem axial durchgehenden Kanal
ausgestattet sein, der sich zwischen den beiden Efoden erstreckt und
in dauernder Verbindung mit der Brennstoffleitung am. stromaufwartigen
Ehde des Kolbenventils steht, wobei der axiale Kanal· gedrosselt mit
djer Brennstoffleitung am stromabwartigen Ehde des Kolbenventils
kommuniziert, wenn das Kolbenventil in seiner Schliessstellung steht.
Die Erfindung umfasst auch ein.Gasturbinentriebwerk ;mit einem Verdichter»
■ir
der mit' einer derartigen Vorrichtung ausgestattet ist. Beispielsweise
hat das Triebwerk einen Niederdruckverdichter, wobei ein Teil der von
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diesem verdichteten Luft ftir die Steuerstrahlen benützt wird, und.
einen Hochdruckverdichter, wobei ein Teil der von diesem verdichteten Luft an die gemeinsame Leitung angeliefert wird, um das Druckmittel
zu bilden.
"Weitere Kennzeichen und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden
beispielsweisen Beschreibung anhand der beiliegenden Zeichnung hervor·
Fig. 1 zeigt schematisch eine erfindungsgeraasse Vorrichtung, wobei
deren Teile in der Stellung gezeichBt sind, die sie beim
Betrieb normalerweise einnehmen, und EIg. 2 ist eine Darstellung ahnlich der nach Fig. 1, zeigt jedoch
die Teile in der Stellung, welche sie einnehmen, wenn Pumpen der Verdichters wahrscheinlich ist·
Die in der folgenden Beschreibung benutzten Ausdrücke "links" und
"rechts" beziehen sich auf die zeichnungsgemassen Darstellungen·
Ein Gasturbinentriebwerk 10 hat ein Gehäuse 11 mit einem darin
angeordneten Niederdruckverdichter 12· Ein Teil der von diesem
Niederdruckverdichter 12 komprimierten Luft strömt zu einem Hochdruckverdichter
13 und somit zur nicht dargestellten Brenkammer und den ebenfalls nicht dargestellten Hochdruck- und Niederdruck—
turbinen. Ein anderer Teil der vom Niederdruckverdichter erzeugten Druckluft strömt durch eine Umgehungsleitung 14» welche die Brennkammer
und die Hoch- und Niederdruck turbinen umgeht. Erwuhsehtenfalls kann
die durch die Umgehungsleitung 14 strömende Luft mit den Abgasen vermischt werden, welche durch die Tu· rbinen durchgegangen sind.
Eine einen !liter116 enthaltende Leitung 15 erstreckt sich durch die
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■<■■ .
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_ 5 —
Nebenstromleitung 14» wobei das stromaufwartige Side der Leitung 15
einoi Teil der vom Hochdruckverdichter 13 verdichteten Luft aufnehmen
kann. Diese Luft ist in der Zeichnung symbolisch durch kleine
"Kreise dargestellt. '
Die Leitung 15 kommuniziert Über eine. Drosselstelle 20 mit öaner
Leitung 21, aus welcher die Luft vom Hochdruckverdichter 13 in die
Leitungen 22, 23 strömen kann. Die Leitung 22 and die Aussenluft
entlüftet, wahrend das stromabwlErtige Side der Leitung 23 mit einem
Raum 24 in einem Kolbenglied 25 endet.
Eine einen filter 2? enthaltende Leitung 26 erstreckt sich über die
Uebenstromleitung 14 und empfangt Luft» die vom Niederdruckve? dichter
12 verdichtet worden ist (diese* Luft ist symbolisch in der Zeichnung
durch kleine Kreuze dargestellt}· Dasjstromabwartige JSnde der Leitung
26 steht mit der Leitung 21 tuber eine DrosseisteJJe 28 in Verbindung,
sodass ein Luftstrahl vom Uiederdruckverdichter 12 in und quer liber
die Leitung 21 und in der allgemeinen Richtung der Leitung 22
gerichtet ist. - : -
Eüne Kammer 29, die mit-der Leitung 26 Hber eine Drosselstelle 30
kommuniziert, steht auch mit der Leitung 21 "Über eine .Drosselstelle
31 in Verbindung. Ein Luftstrahl kann somit von der Brosselstelle
31 in und quer über die Leitung 21 und in der allgemeinen Richtung
der Leitung 23 geleitet werden·
Beim normalen Betrieb ist der Strahl aus der Drosselstelle 28 starker
als der aus der Drosselstelle 31 und die Luft in der Leitung 15 wird
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in die Leitung 22 gerichtet und bleibt dann in dieser Sichtung;
dies ist ein der Erfindung innewohnender Kennzug.
Wenn jedoch der Druck in der Leitung 26 plötzlich infolgedessen abfallt, dass der Verdichter 12 zu pumpen beginnt, fällt auch der
Druck des Strahls aus der Drosselstelle 28 so fort, während der Druck
des.Strahls aus der Drosselstelle 31 vorläufig im wesentlichen
unbeeinflusst bleibt. Die Anordnung kann daher so sein, dass, wenn dies der Fall ist, die Kraft des Strahls aus der Drosselstelle
31 grosser ist als die des Strahls aus der Drosselstelle 28 und die
durch die Leitung 21 strömende Luft wird in die Leitung 23 geleistet
und strömt sodann weiter durch diese Leitung 23.
ELn Ablasskanal 32 kommuniziert mit der Leitung 23 und nimmt einen
feil der an diese angelieferten Luft auf. Das stromabwartige Side
des Ablasskanals 32 steht mit der Leitung 21 Kber eine Drosselstelle
34 in Verbindung. Ein Strahl kann daher von der Drosselstelle 34 in und quer liber die Leitung 2f gerichtet werden, sodass er
bewirkt, dass der grössere Teil der durch die Leitung 21 strömenden
Luft in die Leitung 23 und damit zum Kolbenglied 25 strömt. Wenn
daher die Anordnung so getroffen ist, dass dies zustande kommt, wenn
der Druck vom Ni ed erdrück verdichter 12 mit einer Geschwindigkeit
fallt, die anzeigt, dass Sutnpen anfangt (welche Geschwindigkeit grosser
ist als bei plötzlichen Verzogerungen und geringer als beim Normal—
flug in grosser Höhe), wirkt der Strahl aus dem Ablasskanal 32 so, dass
die Bedingung beibehalten wird, unter welcher Luft, die an die Leitung 21 angeliefert wird, in die Leitung 23 strömt.
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_ η —:.
, Ein Absperrhahn 35 ist vorgesehen, sodass der Durchfluss durch die .
Leitung 23 und durch den Ablasskanal 32 gleichzeitig verhindert
weöden kann. Dieser Absperrhahn 35 kann durch den Gashebel des
Piloten betatigbar sein, sodass beim Verstellen dieses Gashebels
durch den Pilmten, um die Brennstoffversorgung des Triebwerks zu
vergrossem» der Absperrhahn 35 geöffnet wird. ; .
Das Kolbenglied 25 befindet sich in einer Kammer % eines Körpers
37. Dieser Körper 37 hat auch eine Kammer 38» in welcher gleitend
ein Kolbenventil 39 angeordnet ist. Das Kolbenventil 39 steuert den Fluss zwischen einem*stromaufwartigen Teil40 und einemstromabwartigen
Teil 41 einer Brennstoffleitung, die zu den nicht dargestellten Brennern des Gasturbinentriebwerks 10 fuhrt. ,
Das Kolbenventil 39 hat einen Teil 42 mit kleinerem Durchmesser,
welcher Brennstoff frei zwischen den Teilen 40 und 41der Brennstoffleitung
durchströmen lasst, wenn das Kolbenventil in der offenen
Stellung nach Figur 1 steht.
Das Kolbenventil 39 hat einen axialen Kanal 43»^ der sich durch dasselbe zwischen dessen gegenüber liegenden Enden 44» 45 erstreckt.
Dieser axiale Kanal 43 steht in dauernder Verbindung mit dem Teil 40
der Brennstoffleitung 40, 41 über eine oder mehrere radiale Bohrungen
46. Eine enge Bohrung 47 erstreckt sich radial durch das Kolbenventil
39 and kommuniziert mit der axialen Leitung 43«Das aussere
Ende dieser Bohrung 47 ist durch einen Körper 37 verschlossen, wenn
das Kolbenventil 39 in der offenen Stellung nach Figur 1 steht. Wenn
das Kolbenventil 39 jedoch in der Schliesstellung nach Figur 2 steht,
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in welcher es die normale Strömung zwischen den Teilen 40 und 41
der Brennstoffleitung verhindert, kann eine gedrosselte Menge von Brennstoff aus dem Teil 40 Über die Bohrung oder Bohrungen 46, den
axialen Kanal 43 und die Bohrungen 47 zum Teil 41 gelangen, sodass
Brennstoff zu den Zündbrenners des Triebwerks gelangt.
Eine Wandung 49 erstreckt sich quer über den Körper 37 und trennt
die Kammern 36, 38, wobei die Kammer 36 mit einem Ablass 50 verbunden
ist. Die Kammer 38 enthalt ein zylindrisches Glied 53* dessen
gekrümmte "Wandung mit der Wandung 49 in einem Stück gefertigt ist.
Das zylindrische Glied 53 hat eine Endwandung 54 mit einer darin
befindlichen Öffnung 55»
Eine Feder 56 umgibt die grkrümmte Wandung des Teils 53 und wirkt
zwischen der Wandung 49 und dem Ende 45 des Kolbenventils 39· Die
Feder 56 drückt daher das Kolbenglied 39 nach links, d.h., in die nach
Pig. 1 offene Stellung.
Im zylindrischen Glied 53 ist eine Scheibe 62, die normalerweise in Berührung mit der Wandung 49t u.zw. durch den hydraulischen
Druck und durch den Druck einer Beder 63 gedruckt wird, welche zwischen der Ehdwandung 54 ^ der Scheibe 62 eingreift.
An der Scheibe 62 liegt eine Schubstange 64 an, die gleitend durch
die Wandung 49durchgeht und mit dem Kolbenglied 25 zusammenwirkt,
und einen sich in der Längsrichtung erstreckenden, ausgeschnittenen
Teil 65 hat. Eine Feder 66 drückt den Kolbenteil 25 nach rechts
und in Eingriff mit einer Endwandung 67 der Kammer 36. Die Feder
66 wirkt somit in derselben Richtung «ie die Feder 63.
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Beim normalen Betrieb des Gasturbinentriebwerks, d;h., wenn kein
Pumpen bevorsteht, ist der Druck der von Niederdruckyerdichter 12
an die Leitung 26 angelieferten Druckluft derart, dass die von den
Drosselstellen 28, 31 ausgehenden Luftstrahlen bewirken, dass die Luft in der Leitung 21, die vom Hochdruckverdichter 13 kommt, an
die Aussenluft abgegeben wird. Dies findet durch die Leitung
22 statt. Der Druck in der Leitunf 23 ist daher niedrig und
das Kolbenglied 25 wird dementsprechend durch die Feder 66 in die
Stellung nach Big. 1 gedruckt. In dieser Stellung Wird auch
das Kolbenventil 39 durch die feder 56 in die offene Stellung nach
Fig. 1 gedruckt, in welcher Brennstoff frei zwischen den Teilen 40
und 41 der Brennstoffleitung strSmen kann.
Wenn jedoch Pumpen bevorsteht, fSllt der Druck der an die Leitung
26 angelieferten Luft plötzlich ab, mit dem Ergebnis, dass sich
die relative Kraft der Strahlen aus den Drosselstellen 28, 31, ändert
und der Strom der Hochdruekluft aus der Leitung 21 in die Leitung
23 geht. ΈΆχί Teil der Hochdruekluft aus der Leitung TQ strömt
daher zum Ablasskanal 32 und erzeugt einen Strahl von ddr Drosselstelle
34» der bewirkt, dass die an die Leitung 21 angelieferte
Hochdruekluft weiter zur Leitung 23 strömt. Hierdurch wird die
Kammer 24 des Kolbenglieds 25 mit einem Druck beaufschlagt, welcher
letzteres^egen die VÜrkung der Feder 66 nach links bewegt.
Die Stosstange 64 und die Scheibe 62 werden daher gegea die Wirkung
der Feder 63 nach links bewegt. Dies bewirkt, dass Brennstoff in
der Kammer 38 durch den ausgeschnittenen Teil 65 der Stosstange 64
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entweicht und zum Ablass 50 strömt. Auf das Ende 44 des Kolben—
ventils 39 wirkt nun ein grösserer Druck als auf das Ehde 45·
Kolbenventil 39 gleitet daher axial nach rechts gegen die Wirkung der Feder 56, bis es am zylindrischen Teil 53 anliegt, wobei die
Brennstoff drücke innerhalb der Kammer 38 das Kolbenventil 39 im
Eingriff mit den zylindrischen Glied 53 halten.
Webn sich das Venitil 39 derart nach recht bewegt hat, ist die Haupt—
strömung des Brennstoffs zum Teil 41 Ger Brennstoffleitung gesperrt;
eine gedrosselte Menge strömt jedoch durch die Bohrungen 47 durch,
sodass die Zündbrenner des Triebwerks mit Brennstoff versorgt" werden»
Die Teile bleiben in dieser Stellung, bis der Pilot bewirkt, dass
sioh das Absperrventil 35 in sedjne Schliesstellung bewegt. Wenn
dies der Fall ist, wird der Strahl aus der Drosselstelle 34 unterbrochen, da der Ablasskanal 32 geschlossen wird, und die Hochdruck—
luft kehrt selbsttätig in die Leitung 22 zurück, Gleichzeitig
bewirkt der Absperrhahn 35 das Entlüften der Kammer 24 und gestattet es damit dem Ventilglied 35» sich, unter der Wirkung der Feder 66 nach
rechts zu bewegen. Die Scheibe 62 wird sich daher ebenfalls nach rechts bewegen und gelangt in Eingriff mit der Wandung .49. Brennstoff
strömt durch die Leitung 43 und gleicht die' hydraulischen
Drücke an den Binden 44, 45 des Kolbenventils 39 aus, sodass sich
das Kolbenventil 39 in die offene Stellung zurückbewegt, wie in
Figur 1 dargestellt ist.
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Claims (8)
1.' Vorrichtung zum Schützen des Verdichters eines Gasturbinentiieb—
x-jerks gegen Pumpwirkungen, gekennzeichnet durch eine Brennstoffleitung
(40,41)i deren Durchfluss durch ein Regelventil (39)
gesteuert wird, Mittel zum .Anliefern von Druckmittel aus einer
gemeinsamen Leitung (21) an zwei Leitungen (22,23h Mittel (25),
welche auf den Druck in mindestens einer dieser,Leitungen (22,23)
ansprechen und das Schliessen des Ventils (39) bewirken, wenn es zu einer vorbestimmten .Änderung in der Druckmittelversorgung aus
der gemeinsamen Leitung (21 j in diese eine Leitung (23) kommt,
und Mittel zum Einsetzen mindestens eines Steuerstrahls von Luft,
die von diesem Verdichter (12) verdichtet worden ist» zum Steuern
der relativen Mengen des Druckmittels, welche aus der gemeinsamen Leitung (21) an diese beiden Lietungen (22S23) mach Massgabe
des Druck oder der Relativdrücke der Steuerstrahlen einströmen,
wobei das Steuerventil (39) durch die auf Druck ansprechenden ".Mittel (25) in der Schliessrichtung betätigt wird, wenn die Geschwindigkeit des Druckabfalls der von diesem Verdichter (12)
komprimierten Luft einen bestimmten /Wert übersteigt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Hältemittel
(32), deren Betrieb aufgehoben werden kann, sodass, wenn die Druck—
mittelversorgung an diese eine Leitung (23) vergrSssert worden ist,
diese gesteigerte DruckmittelVersorgung an diese eine Leitung (23)
andauert, bis der Betrieb der Haltemittel aufgehoben worden ist.
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3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel eine Ablassleitung (32) umfassen, in welche ein
abgezapfter Teil des Druckmittels eingelassen wird, das an diese
eine Leitung (23) angeliefert wird, und Mittel zum Leiten des Druckmittels aus der Ablassleitung als/jeiterer Strahl, der
bewirkt, dass mindestens ein Grossteil des Druckmittelversorgung zu dieser einen Leitung (23) strömt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein
Absperrhahn (35) vorgesehen ist, um das gleichzeitige Strömen
durch diese eirie Leitung (23) und durch die Ablassleitung (32)
zu verhindern.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die MIttel zum Einsetzen des Steuerstrahls
oder der Steüerstrahlen von Druckluft eine Luftleitung (26) umfassen, welche diesen Steuetstrahl oder diese Steuerstrahlen
in und quer Über die geraeinsame Leitung (21) leitet, sodass
normalerweise das durch diese Leitung (21) strömende Druckmittel
vorzugsweise gegen die andere Leitung (22) der beiden Leitungen
(22,23) geleitetwird.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche , dadurch
gekennzeichnet, dass zwei gegen einander gerichtete Steuerstrahlen
(28,31) vorhanden sind, von denen einer (welcher gegen die andere (22) der beiden Leitungen gerichtet ist) mit Luft .
unmittelbar aus der Luftleitung, und der andere (welcher gegen
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die geannte eine Leitung (23) gerichtet ist) mit Luft aus
einer Kammer (29) beliefert wird, welche in gedrosselter Verbindung mit der Luftleitung (26) steht, wobei die Anordnung
derart ist, dass der Druck des einen Steuerstrahls grosser
ist, als der Brück des andern Steuestrahls (31), Hit Ausnahme
des Falles, dass die Geschwindigkeit des Druckabfalls in der
Luftleitung (26) den vorbestimmten Wert übersteigt.
7· Vorrichtung nach eihem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass das Steuerventil (39) ein Kolbenventil ist, dessen entgegengesetzte Ehden (44»45) vom Druck des durch
die Brennstoffleitung (40,41) stromenden Brennstoffs beaufschlagt
werden, wobei die auf Druck ansprechenden Mittel (25) die .
auf die beiden Ehd en (44,45) einwirkend en, relativen Druck
andern können·
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kolbenventil (39) mit ednem axial durchgehenden Kanal
(43) ausgestattet ist, der sich zwischen dessen beiden Ehden
(44*45) erstreckt und in dauernder Verbindung mit der Brennstoffleitung
(40) am stromaufwartigen Ehde des Kolbenventils
(39) steht, wobei der axiale Kanal gedrosselt mit der Brenn-'
stoffleitung (41J am stromabwartigen Ende des Kblbenvetitils
(39) kommuniziert, wenn das Kolbenventil in seiner Schliessstellung
steht.
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9- Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Vorrichtung an einem Triebwerk (10)
vorgesehen ist, mit einem Niederdruckverdichter (12), wobei ein Teil der von diesem verdichteten Luft für die Steuerstrahlen
benutzt wird, und mit einem Hochdruckverdichter (13)t wobei ein
Teil der von diesem verdichteten Luft an die gemeinsame Leitung
(21) angeliefert wird, um als Druckmittel zu dienen.
3Q9842/QQCH
L e e r se i t e
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| FR1353595A (fr) * | 1963-01-16 | 1964-02-28 | Snecma | Dispositif anti-pompage pour empêcher les turbomachines de décrocher |
| US3248043A (en) * | 1963-06-25 | 1966-04-26 | Bendix Corp | Fluid pulse surge control indicator |
-
1966
- 1966-05-13 GB GB21483/66A patent/GB1076510A/en not_active Expired
-
1967
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- 1967-05-08 DE DE1601634A patent/DE1601634C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE1601634B2 (de) | 1974-04-11 |
| GB1076510A (en) | 1967-07-19 |
| US3439497A (en) | 1969-04-22 |
| DE1601634C3 (de) | 1974-11-28 |
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