DE1601572A1 - Brennstoffsteuersystem fuer Gasturbinentriebwerke - Google Patents
Brennstoffsteuersystem fuer GasturbinentriebwerkeInfo
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Description
General Electric Company, Schenectady, New York/v,St,A,
Unser Zeichen: G 1112
Brennstoffsteuersystem für Gasturbinentriebwerke
Die Erfindung betrifft Brennstoffsteuersysteme und insbesondere Verbesserungen in BrennstoffSteuersystemen, die in Gasturbinentriebwerken verwendet werden.
Hochleistungs-Gasturbinentriebwerke können einen Hauptgasgenerator
aufweisen, der einen ersten Antriebsschub erzeugt und einen Nachbrenner, der einen verstärkten Schub erzeugt. Diese Teile
werden mit Brennstoff für eine Verbrennung durch ein Brennstoffsteuersystem gespeist, welches eine Hauptbrennstoffpumpe und
eine Nachbrenner-Brennstoffpumpe aufweist, die vom Rotor des Gasturbinentriebwerkes angetrieben werden, um Brennstoff unter
einen Druck zu setzen, um diesen Brennstoff zwei getrennten Brennstoffdosier- oder Zumesseinheiten zuzuführen. Diese
Brennetoffdosier«
Gei,
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Brennstoffdosier- oder Zumesseinheiten steuern die Bretinstoffströmung
zu Brennstoffdüsen im Hauptgasgenerator und im Nachbrenner hauptsächlich als eine Punktion der Stellung des von
einer Person eingestellten Leistungshebels· Zusätzliche Steuereingänge, welche Triebwerksbetriebsparameter aufnehmen, sind
im allgemeinen an den Brennstoffdosier— oder Zumesseinheiten
vorgesehen, so dass die resultierende Brennstoffströmung zum Triebwerk von der Leistungshebelstellung und von der Luftströmung
durch das Triebwerk abhängig ist. iiie Brennstoffdosiereinheiten sind derart koordiniert, dass der Nachbrenner lediglich
dann arbeitet, nachdem der Hauptgasgenerator einen maximalen Schub erzeugt und nachdem die Drehzahl des Hauptgasgenerators
maximal ist*
Wenn das Gasturbinentriebwerk verwendet wird, um ein Plugzeug
anzutreiben, können die Veränderungen der Brennstoffströmung,
die zur Erzielung eines gewünschten Schubes des Triebwerkes während des normalen Nachbrennerbetriebes erforderlich sind,
ganz erheblich sein. Die Brennstoffströmung verändert sich
als eine Funktion der Änderung der Leistungshebelstellung, jedoch ergibt sich eine wesentliche Änderung aus der Änderung
der Luftströmung duroh das Triebwerk. Die Änderung der Luftströmung
durch das Triebwerk ist hauptsächlich von der Höhe abhängig, in der das Flugzeug fliegt· Geringere Flughöhen
führen 009815/1071
führen zu einer grösseren Luftströmung durch das Triebwerk,
Allgemein kann gesagt werden, dass das Flugzeug eine maximale
Leistung und eine maximale 'Brennstoffströmung heim Start benötigt,
üer Leistungshebel ist hierbei dicht am Maximalwert eingestellt und die Luftströmung durch das Triebwerk ist ein
Maximum« In grösseren Flughöhen nimmt jedoch bei im wesentlichen entsprechenden Leistungshebelstellungen die Luftströmung
durch das Triebwerk wesentlich al). Dies führt dazu, dass die
Brennstaffströmung zum Hauptgasgenerator und zum Nachbrenner
vermindert wird· Da die Brennstoffpumpen derart ausgelegt sind,
dass sie eine maximale Förderleistung beim Start haben, führt ein Betrieb des Triebwerkes.in grösseren Höhen zu einem erheblichen Brennstoffüberschuss, der durch die Brennstoffpumpen
unter iJruck gesetzt wird. Im allgemeinen wird dieser überschüssige
Brennstoff auf ejnen geringeren Druck abgedrosselt,
um die Förderleistung der Pumpen auf einen Viert zu erhalten,
der ausreichend ist, um den Brennstoffbedarf der Brennstoffdosier- oder Zumesseinheiten zu decken. Das Abdrosseln des
Brennstoffes auf einen geringeren Druck führt dazu, dass Iffärme
in den Brennstoff eingeführt wird und dadurch wird die Wirksamkeit
des Brennstoffes als Kühlmedium für andere fluide Medien und andere Komponenten des Flugzeuges herabgesetzt.
Während unter normalen Bedingungen die Wärmeeinleitung in den Brennstoff tolerierbar ist, kann bei einem Dauerflug mit gros
ser
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ser Geschwindigkeit in grosser Höhe Wärme in erheblichen Mengen erzeugt werden und dies kann gegebenenfalls die Fähigkeit
des Brennstoffes herabsetzen, als Wärmeaustauschmedien wirksam zu sein«
Es ist deshalb ein Ziel der Erfindung, ein vereinfachtes Hochleistungsbrennstoffsteuersystem zu schaffen, bei welchem
die Wärme einleitung in den Brennstoff, der einem liauptgas«
generator und einem Nachbrenner eines Gasturbinentriebwerkes zugeführt wird, auf ein Minimum herabzusetzen«
Dieses Ziel wird bei einem Gasturbinentriebwerk erreicht, welches einen Strömungsmittelweg durch einen Kompressor, eine
Brennkammer und einen Nachbrenner aufweist. Ein Brennstoff—
steuersystem ist vorgesehen, welches erste Brennstoffdruck—
einrichtungen aufweist und Einrichtungen, um Brennstoff in dosierter oder zugemessener Weise von der ersten Brennstoffdruckeinrichtung
der Brennkammer zuzuführen· Es sind zweite Brennstoffdruckeinrichtungen vorgesehen, um Brennstoff in
zugemessener oder dosierter Weise dem Nachbrenner zuzuführen· Es sind ferner Einrichtungen vorgesehen, um die erste Druckeinrichtung
mit der Dosiervorrichtung für den Nachbrenner zu verbinden und zwar bei einem geringen kombinierten Strömungsbedarf der Brennkammer und des Nachbrenners und üb die zweite
Druokeinrichtung mit der Naohbrenner-Dosiereinrichtung bei
einem 009815/1071
einem hohen kombinierten Brennstoffbedarf zu verbinden. Die
Menge des Brennstoffes, die durch die zweite Druckeinrichtung unter Druck gesetzt wird, wird auf diese Weise auf ein Minimum
herabgesetzt, wodurch ganz erheblich die Wärmeeinleitung in den Brennstoff herabgesetzt wird.
Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, eine vereinfachte Mochleistungssohieber« oder Ventileinrichtung zu schaffen,
um Steuerausgangssignale aus einem Band von Eingangssignalen
zu erzeugen, wobei diese Schieber- oder Ventileinrichtung insbesondere für das im Vorstehenden beschriebene Brennstoff«
steuersystem geeignet ist.
Dieses Ziel wird dadurch erreicht, dass eine Vorrichtung zur
Erzeugung eines Ausgangssignals gemäss einer Reihe von Verdrängungseingangssignalen
geschaffen wird«
Gemäss der Erfindung ist ein Brennstoffsteuersystem für ein
Gasturbinentriebwerk vorgesehen, welches einen Luftströmungsweg durch einen Kompressor, eine Brennkammer und einen Nachbrenner aufweist, wobei eine erste Brennstoffdruckpumpe vorgesehen
ist, eine Brennstoffdosiereinrichtung, um Brennstoff
von der ersten Druckpumpe der Brennkammer in dosierter oder zugemessener Weise zuzuführen und wobei eine zweite Brennstoff»
pumpe
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pumpe vorgesehen ist und eine Einrichtung, um den Nachbrenner
in dosierter oder zugemessener Weise Brennstoff zuzuführen und wobei Verbindungen vorgesehen sind, die bei Beginn des
Nachbrennerbetriebes wirksam werden, um die erste Druckpumpe
mit der Einrichtung zur Dosierung oder Zumessung des Brennstoffes·
für den Nachbrenner zu verbinden und zwar bei einem geringen kombinierten Brennkammer- und Nachbrennerströmungs—
bedarf und um die zweite Druckpumpe mit der Einrichtung zur Dosierung des Brennstoffes für den Nachbrenner zu verbinden
und zwar bei einem hohen kombinierten Brennstoffbedarf, wodurch
die Menge des Brennstoffes, der von der zweiten Druckpumpe unter Druck gesetzt wird, auf ein Minimum herabgesetzt wird.
Die Erfindung soll in der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine stark vereinfachte Darstellung eines Gasturbinen-,
triebwerkes, welches ein erfindungsgemässes Brennstoff-Steuersystem
aufweist,
Fig· 2 eine grafische Darstellung typisoher Betriebscharakteristiken des in Fig, I dargestellten Brennstoff··
steuersystems9
Fig. 3
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Fig« 3 eine detaillierte Längsschnittansicht eines Teiles
des in Fig. l dargestellten Brennstoffsteuersystems,
Fig. 4 eine Seimittansicht, genommen längs der Linie IV-IV
der Fig. 3,
Fig. 5 eine Seimittansicht, genommen längs der Linie V-V
der Fig. 3,
Fig. 6 eine Sclmittansieht, genommen längs der Linie VI-VI
der Fig. 3
und ·
Fig. 7 eine detaillierte Ansicht eines anderen Teiles des in Fig. 1 dargestellten BrennstoffSteuersystems,
Es sei auf Fig. 1 Bezug genommen, die in vereinfachter Form
ein Brennstoffsteuersystem für ein Gasturbinentriebwerk 10
zeigt. Bas Triebwerk 10 weist einen Kompressor ,11, welcher die Eintrittsluft komprimiert, auf, um diese an eine Brenn··
kammer 12 abzugeben. Brennstoff wird in die Brennkammer 12 über 'eine Beine von Brenustoffdilsen 14 eingespritzt und das
erzeugte Brennstoff-Luftgemisch wird in an sich bekannter Weise gezündet, um einen heissen Gasstrom zu erzeugen· Der
heisse Gasstrom wird dann von der Brennkammer abgegeben
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und strömt durch eine Turbine 15 hindurch. In dieser Turbine wird ein Teil der Energie des heissen Gasstromes verwendet,
um den Kompressor 11 über eine Verbindungswelle 16 anzutreiben·
Der Kompressor 11, die Brennkammer 12 und die Turbine 14
bilden gemeinsam einen Hauptgasgenerator 17, Der heisse Gasstrom, der vom Hauptgasgenerator 17 abgegeben wird, strömt
durch einen Nachbrenner 18 und durch eine Düse 21 mit veränderlichem Querschnitt, um einen Antriebsschub für das Triebwerk
10 zu erzeugen. Der Nachbrenner 18 wird wahlweise dadurch betätigt, dass Brennstoff in den heissen Gasstrom durch sogenannte
Kernbrennstoffdüsen 19 oder Ringbrennstoffdüsen 20 eingespritzt wird. Das erzeugte Brennstoff«Gasgemisch wird
gezündet, um die Energie des heissen Gasstromes zu erhöhen, um eine erhöhte Antriebskraft für das Triebwerk 10 zu erzeugen.
Die Brennstoffdüsen 14 der Brennkammer 12 werden von einem Hauptbrennstoffsystem gespeist, welches eine Verdrängerpumpe
22 aufweist, die kontinuierlich vom Rotor des Triebwerkes 10 angetrieben wird. Die Brennstoffpumpe 22 entnimmt dem Brennstoff
einen nicht dargestellten Brennstoffbehälter und setzt diesen Brennstoff unter Druck, um diesen Brennstoff über eine
Speiseleitung 23 zu einer Hauptbrennstoffsteuerung 24 zu
fördern·
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fördern. Diese Hauptbrennstoffsteuerung 24 dosiert die
Brennstoffströmung zu den Düsen 14, wobei der Brennstoff
über eine Speiseleitung 25 strömt. Üblicherweise ist es erwünscht,
wenn nicht sogar wesentlich, dass ein konstanter Druckabfall an der Hauptbrennstoffsteuerung 24 aufrechterhalten
wird oder wenigstens am Zumesschieber dieser Steuereinrichtung« Zu diesem Zweck ist ein Ventil 26 in einer Leitung
27 vorgesehen, die sich von der Leitung 23 zum Einlass der Pumpe 22 erstreckt. Dieses Ventil stellt den Druck in
der Leitung 23 ein und zwar gemäss den Drucksignalen, die
das Ventil aus der Leitung 25 über eine Druckabfühlleitung 28 erhält, um einen konstanten Druckunterschied an der Hauptbrennstoff
steuerung aufrechtzuerhalten.
Die Hauptbrennstoffsteuerung 24 kann eine an sich bekannte Brennstoffsteuerungsein, die im stationären Betriebszustand
die Menge der Brennstoffströmung zur Brennkammer 12 hin reguliert,
um eine gewünschte Triebwerksrotordrehzahl als eine Punktion der Stellung des vom Flugzeugführer eingestellten
Leistungshebels 31 aufrechtzuerhalten. Zu diesem Zweok ist, wie dargestellt, eine mechanische Verbindung vom Leistunga—
hebel 31 und vom Triebwerkerotor zur Hauptbrennstoffsteuerung 24 vorgesehen* Andere Parameter» die die Strömung während
der Beschleunigung und während der Drehzahlverminderung b·-
grenaen*
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- ίο -
grenzen, können ebenfalls vorgesehen sein, jedoch sind diese
zum Verständnis der vorliegenden Erfindung nicht wesentlich.
Der Nachbrennerbetrieb wird durch eine Bewegung des Leistungshebels 31 über eine gegebene Stellung hinaus eingeleitet. Hierdurch
wird eine Brennstof!strömung zur Hauptbrennk&mmer 12
ausgelöst, die ausreichend ist, dass sich der Triebwerksrotor mit maximaler Drehzahl dreht« Diese maximale Drehzahl wird
üblicherweise als die sogenannte 100 %—Drehzahl bezeichnet.
Wenn der Leistungshebel über die Stellung hinaus eingestellt ist, die in Fig. 1 mit A/B bezeichnet ist und wenn der Triebwerksrotor
die 100 %-Drehzahl erreicht hat, so erzeugt die
Hauptbrennstoffsteuerung 24 in an sich bekannter Weise ein
Drucksignal, welches einer Nachbrennerbrennstoffsteuerung 39 zugeführt wird und zwar über eine Leitung Tl, wodurch es ermöglicht
wird, dass die Nachbrennerbrennstoffsteuerung 39 Brennstoff den Naohbrennerbrennstoffdüsen 19 und 20 in züge»
■essener Weise über Speiseleitung» 51 und 52 zuführt. Wie im
einzelnen noch dargelegt werden soll, Bisst die Nachbrennerbrennstoffsteuerung
39 die Brennstoffströmung den Düsen 19
und 20 als eine Funktion der Leistungshebelstellung zu und als eine Funktion des Ausgangsdruokes des Kompressors 11, Der
Kompressoraustrittsdruok wird durck einen Druckfühler 29 festgestellt
und dieser Druck wird der Naohbrennerbrennstoffsteuerung
39 über eine Leitung 30
Der
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Der Naehbrennerbrennstoffsteuerung kann unter Druck stehender
-Brennstoff entweder von einer Nachbrennerpumpe 33 über eine Speiseleitung 36 zugeführt werden oder von der Hauptbrennstoff- '
pumpe 22 über eine Verbindungsleitung 43, Die Brennstoffquelle
für die Nachbrennerbrennstoff steuerung 39 wird von einer) Pumpen«
ftrhnltve^+i"1. 72 gesteuert, welches wnhlvreis* Absperrschieber 4J
und 34 unter Druck setzt, die in die Leitungen 43 und 36 eingesetzt sind. Das Ventil oder der Schieber 42 wird mit Druck*·
flüssigkeit für den Steuerzweck über eine Leitung 73 versorgt, die sich zur Naehbrennerbrennstoffsteuerung 39 erstreckt. Der
Pumpenschaltsehieber 72 setzt eine Leitung 45 unter Druck, u» den Schieber 44 zu öffnen und entlässt den Druck aus einer
Leitung 35, um den Schieber 34 zu schliessen, damit Brennstoff
der Naehbrennerbrennstoffsteuerung aus der Hauptbrennstoff·-·
pumpe 22 zuströmen kann und zwar in Betriebsphasen, in/ denen dein Nachbrenner 13 eine geringe Brennstoff strömung smeilge zu«
gemessen wird« Ein Rückschlagventil 37, welches in der Leitung 36 angeordnet ist, verhindert eine Rückströmung von Brennstoff
während dieser Betriebsphase· Wenn dem Nachbrenner 18 eine hohe Brennstoffströmungsmenge zugemessen werden soll, so lässt
der Schieber 72 den Druck in der Leitung 45 ab, um den Schieber 44 zu schliessen und die Leitung 35 wird unter Druck gesetzt,
um den Schieber 34 zu öffnen« Dadurch kann Brennstoff zur Naehbrennerbrennstoffsteuerung von der Nachbrennerbrennstoff·*
pumpe 32 strömen* Der Pumpenschaltsignalschieber Ί2 empfängt
einen 009815/1071
- .12 «
einen Signaleingang von der Nachbrennerbrennstoffsteuerung 39. Dieses Eingangssignal gibt die gesamte Strömung zum
Nachbrenner 18 wieder, um einen wahlweisen Betrieb des Nachbrenners oder der Hauptbrennstoffpumpe zu ermöglichen, wie es
im folgenden noch beschrieben werden soll«
Die Nachbrennerbrennstoffsteuerung 39 weist eine Einlassleitung 38 auf, welche unter Druck stehenden Brennstoff aus
der Speiseleitung 36 aufnimmt und welche diesen Brennstoff an einen Doppel-Zumesschieber 46 abgibt» Dieser Schieber
dosiert die Brennstoffströmung, die in die Leitungen 47 und
strömt, die sich zu den Leitungen 51 und 52 für die Kerndüsen und die Ringdüsen erstrecken. Die Menge des Brennstoffes,
die durch den Zumesschieber 46 zugemessen wird, wird durch eine Betätigungseinrichtung 58 für den Zumesschieber gesteuert
und zwar über eine Verbindung, wie es noch beschrieben werden
soll. Der Zumesschieber 46 ist vom Vervielfachertyp, welcher die Brennstoff strömung sowohl als Funktion eines Eingangs·-·
drehsignals als auch eines linearen Eingangssignales verändert·
Die Betätigungsvorrichtung 58 für den Zumesschieber erzeugt diese beiden Signaltypen· Ein Eingang ist eine.Funktion des
Druckes der Luft, die vom Kompressor 11 abgegeben wird, wobei dieser Druck über die Leitung 30 zugeführt wird und der andere
Eingang ist eine Funktion der Winkelstellung des Leistungs-
hebele
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hebels 31, wobei diese Stellung über eine mechanische Verbindung
zwischen dem Leistungshebel und der Betätigungseinrichtung 58 übertragen wird.
Wie im Falle der meisten Zumesschieber ist es erforderlich, am Zumesschieber einen konstanten Druckabfall aufrechtzuerhalten. Zu diesem Zweok sind zwei Druckabfallsteuerungen 61
und 62 für den Zumessohieber in die Auslassleitung 47 und eingeschaltet* Diese Steuerungen 61 und 62 können Drossel«·
schieber sein, welche veränderliche Strömungsquerschnitts·* Verengungen erzeugen und zwar auf Drucksignale ansprechend,
die den Auslasskanälen 47 und 48 entnommen werden und der Einlassleitung 38 und zwar über Kanäle 65 und 66· Die veränderliche
Strömungsquerschnittsveränderung macht es möglich, dass ein konstanter Druckabfall am Zumesschieber 46 aufrechterhalten
wird. Die Drosselschieber der Steuerungen 61 und sind normalerweise geschlossen, um eine Strömung durch die
Kanäle zu verhindern und diese Steuerungen werden in einen Betriebszustand eingeschaltet und fcwar durch Drucksignale,
die über Leitungen 68 und 69 zugeführt werden«
Wie bereits dargelegt, wird der Naohbrennerbetrieb lediglich
dann ausgelöst, naohdem der Leistungshebel 31 über eine vor··
beet lunte Stellung hinaus bewegt wurde und nachdem die Dreh-·
zahl dee Rotor« die sogenannte 100 ^-Drehzahl ist. Wenn dieser
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·■· 14 *·
ser Zustand erreicht ist, werden das Drucksignal von der Leitung 71 und die Leistungshebelstellung der Betätigungseinrichtung
58 für den Zumesschieber zugeführt, damit diese
Betätigungseinrichtung den Schieber 46 einstellen kann, um eine gewünschte oder geförderte Brennstoffmenge den Auslasskanal
eh 47 und 48 zuzuführen·
Die gleichen Eingangssignale werden einem Einschaltsys tem 67
für die Naohbrennerbrennstoffsteuerung zugeführt, um einen
konstanten Druck aus einer Quelle, wie beispielsweise aus der Hauptbrennstoffsteuerung 24 über eine Leitung 50 der Leitung
73 für den Pumpenschaltschieber 72 zuzuführen· Wenn der Nach»
brennerbetrieb begonnen hat, wird Druckmittel aus der Leitung 50 dem Pumpenschaltschieber 72 zugeführt, um die Pumpe 32
oder 22 in Betrieb zu nehmen und zwar gemäss dem Brennstoff«
bedarf des Nachbrenners 18* Das Einsehaltsystem 67 leitet
auch wahlweise Druck den Steuerungen 61 und 62 für den Druckabfall und für die Kern- und Ringdüsen über Leitungen 68 und
69 zu, wenn die Brennstoff strömung durch die Kanäle 47 und über den Schieber 46 zugemessen wird. Das Einschaltsystem 67
für die Naohbrennerbrennstoffsteuerung kann, ebenfalle verwendet
werden, u» Steuersignale für andere Zwecke zu erzeugen, wie
es noch erläutert werden soll·
Es
QOSdI 5/107 1
OBlGiNAL !NSPEC7GO
Es soll nun auf die Fig· 3, 4 und 5 Bezug genommen werden,
die im einzelnen den Zuaesschieber 46 und die Betätigungseinrichtung 58 für den Zumesschieber darstellen« Der Zumessschieber
46 (Fig· 3) weist einen Schieber 49 auf, der Kern- und Kingzumesskolben 53 und 54 hat, die mittels eines Schaftes
55 miteinander verbunden sind. Diese Kolben sind in einer Hülse 81 verschiebbar« Der Einlasskanal 38 erstreckt sich
zu einer Kammer 49* , wobei eine Anzahl von Einlassöffnungen
T9 in der Hülse 81 vorgesehen ist. Eine Reihe von rechteckigen Öffnungen 56 und rechteckigen Aussparungen 57 in den Kolbenflächen
der Kolben 53 und 54 arbeiten mit rechteckigen Auslassöffnungen 82 und 83 in tier Hülse 81 zusammen, um Öffnungen
mit veränderlichen StrUaningsquerschnitten zu bilden, um die
Brennstoffströmung zum Kernauslasskanal und zum Ringauslasskanal
47 und 48 zu dosieren· Die Öffnungen 56 und die Aussparungen
57 sind derart angeordnet, dass bei kleinen Strömungsraten lediglich die Kernbrennstoffdüsen 19 mit Brennstoff gespeist
werden und dass bei hohen Strömungsraten sowohl die Kerndüsen 19 als auch die Eingdüsen 20 gespeist werden»
Ein Kanal 75 erstreckt sich von der Eingangsleitung 38 zur
Kernausgangsieitung 47, um den Kolben 53 zu umgehen· Ein
Kolben 76 ist in das Gehäuse 80 eingeschraubt und ist in den Kanal 75 hinein verschiebbar, um eine veränderliche Strömungsbegrenzung
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--16 -
begrenzung in diesem Kanal zu bilden. Die Stellung des Kolbens 76 im Kanal 75 wird verändert, um die Minimalströmung
zu den Kanbrennstoffdüsen 19 zu allen Zeiten einzustellen
und zwar unabhängig vom Strömungsverhältnis zwischen den
Kolben 53 und 54,
Die Betätigungseinrichtung 58 für den Zumesschieber weist
einen Stellkolben 100 (Fig. 3) auf, der eine Hülse 90 und
einen Flansch 91 hat,und der sich vom Ende des Zumesskolbens
93 aus erstreckt und der in einer Hülse 92 verschiebbar ist, die mit der Hülse 81 ein Ganzes bildet. Ein Kolben 93, der
an dem Kolben 53 des Zumesschiebers befestigt ist, erstreckt sich durch eine Endkappe 94 hindurch, die am Gehäuse 80 befestigt
ist· Der Flansch 91 unterteilt das Innere der Hülse 92 in zwei Kammern 95 und 96 mit variablen Volumen, wobei
diese Kammern unter Druck gesetzt werden, um den Zumess-' schieber 49 linear zu verschieben.
Eine Hülse 97 j die sich vom Zumesskolben 53 aus erstreckt
und ein Anschlag 98, der in eine Endkappe 84 eingeschraubt ist, begrenzen die lineare Verschiebung der Schieberkolben
53 und 54 in beiden Richtungen. Eine leichte Feder 99, die
zwischen der Endkappe 84 und dem Kolben 54 sitzt, drückt den Zumesschieber 49 in eine geschlossene Stellung«
Unter
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Unter konstantem Druck stehendes Druckmittel wird der Kammer 95 über eine Einlassöffnung 101, eine Ringkammer 102 und eine
Leitung 103 zugeführt, die sich zur Speiseleitung 71 für das Druckmittel mit konstantem Druck hin erstreckt, (Fig. l)
Eine Öffnung 104 (Fig. 3), die im Flansch 91 ausgebildet ist, bildet einen Abzugskanal für das Drückmittel aus der Kammer
95 in die Kammer 96. Ein Kanal 105 im Kolben 93 bildet einen Strömungskanal für das Druckmittel aus der Kammer 96 durch
eine Auslassöffnung 106 zu einer Niederdruckrückleitungskammer
110 im Gehäuse 80, Ein Prallplattenventil 107 ist schwenkbar
an einem Zahnsegment 108 (Fig. 4) gelagert, welches am Ende des Kolbens 93 mittels einer Schraube 120 befestigt ist. Eine
Feder 109, die gegen den Kolben 93 einwirkt, drückt das Prallplattenventil 107 von einer Düse 106 fort.
Das Prallplattenventil 107 erhält ein erstes Verschiebungen
eingangssignal von einem L-förmigen Hebel 98, der die Arme
111 und 112 aufweist und der schwenkbar im Gehäuse 80 gelagert
ist. Eine Einstellschraube 113 am Arm 111 des Hebels
98 liegt gegen das Prallplattenventil 107 an und zwar unter der Steuerung eines Nockenfolgers 114 am Arm 112, wobei dieser
Nockenfolger an einem Nocken 116 anliegt, der im Gehäuse 80
drehbar gelagert ist. Ein Anschlag 118 am Ende des Armes liegt gegen einen Kolben 119 eines Schiebers 121 an. Der
Nocken«·
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Nockeiifolger 114 und der Anschlag 118 werden gegen den Nocken
116 und den Kolben 119 durch eine Feder 117 gedrückt. Der Nocken 116 erhält Dreüeinstellsignale von dem vom Flugzeugführer eingestellten Leistungshebel 31 (Fig. l).
Das Prallplattenventil 107 empfängt ein zweites Verschiebungssignal von einem Hebel 123, der drehbar im Gehäuse 80 gelagert ist. Eine Torsionsfeder 123 drückt einen Stift 124
(am Hebel 123) in Anlage gegen eine Führung 125 (s. auch Fig.5) wo-durch eine Schraube 122 am äusseren Ende des Hebels 123
gegen die Prallplatte 107 gedrückt wird.
Die Führungsplatte 125 ist an einem Kolben 126 (Fig. 4 und 5) befestigt, wobei ein Kolben 127 vorgesehen ist, der in einer
Hülse 128 verschiebbar ist. Diese Hülse 128 ist im Gehäuse 80 mittels einer Endkappe 129 befestigt. Eine Zahnstange 131, die
am Kolben 127 ausgebildet ist, kämmt mit dem Zahnsegment 108,
welches sich durch eine Öffnung in der Hülse 128 hindurcherstreckt.
Der Kolben 127 ist zwischen einstellbaren Anschlägen 133 und 134 (Fig. 5) verschiebbar, die an der Endkappe 129
und am Gehäuse 80 befestigt sind. Der Kolben 127 wird durch Druckänderungen in den Kammern 135 und 136 verschoben,, die zu
beiden Seiten des Kolbens 127 liegen. Kanäle 137 und 138 erstrecken
sich von den Kammern 135 und 136 aus zu den Kanälen 141 und 142 eines DUsenstrahlventiles 143.
Das
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Das Düsenstrahlventil 143 weist eine Düse 144. auf, die an
einer üreliwelle 145 befestigt ist. Diese Düse kann einen
Druckmittelstrom aus einem Kanal 146 durch eine Niederdruck«
kPimner 147 an ein Paar Aufnahmeöffnungen 151 und 152 abgeben.
Der Kanal 146 wird von der Leitung.71 aus, die sich zur
ilauptbreimstoff steuerung 24 erstreckt, mit einem konstanten
Druckmittel gespeist und zwar über einen Kanal 153, eine Riugkammer 154 und eine Öffnung 155 in der Welle 145»
Die Welle 145 weist einen Arm 156 auf, der sich vom anderen
Ende aus zu einem Gelenk an einem Mittelabschnitt 157 einer Differentifildruck-Balgenanordnung 158 erstreckt. Ein evakuierter
Balgen 159 erstreckt sich von einem Ende des Mittelabschnittes aus und.ist am Gehäuse 80 befestigt. Ein zweiter Balgen 161
ist am anderen Ende des Mittelabschnittes und an einer EndT
kappe 162 befestigt. Ein Kanal 163 bildet einen Strömungsweg von der Kompressoraustrittsdruckleitung 30 zum Balgen 161.
Ein zweiter Arm 164 ist an der Welle 145 befestigt und erstreckt
sich in die Kammer 136 hinein. Eine Eückkopplungsfider 165 wirkt
gegen den Arm 164 und den Kolben 127 ein. Eine Rückführungsfeder 166 ist zwischen der anderen Seite des Armes 164 und
dem Gehäuse 80 angeordnet.
Es
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I υ υ \ si ι ι.
-..20 ~
Es sei nun auf die Pig· 3 und 6 Bezug genommen, welche den
Pumpenschaltschieber 72 darstellt. Der Purapenschaltschieber
72 weist einen Steuerkolben 170 auf, der in einer Bohrung im Gehäuse 80 verschiebbar ist. Ein Kanal 172 im Gehäuse 80
leitet Druckmittel aus der Leitung 73 in eine Ringnut 173, die im Steuerkolben 170 ausgebildet ist. Der Steuerkolben
ist zwischen zwei Stellungen verschiebbar. In einer Stellung wird eine Strömung aus der Ringnut 173 durch eine Auslassöffnung
174 zur Leitung 43 ermöglicht und in der anderen Stellung wird eine Strömung aus der Ringnut 173 durch eine Öffnung
176 im Gehäuse zur Leitung 35 ermöglicht. Venn sich der Kolben 170 in der Stellung befindet, in der die Leitung 145 unter
Druck steht, ermöglicht eine Ringnut 177 und ein Kanal 178 im Kolben 170 eine Strömung aus der Leitung 35 durch eine Öffnung
145 hindurch zu einer Niederdruckquelle. Wenn sich der Kolben 170 in der Stellung befindet, in der die Leitung 35
unter Druck steht, so lässt das Ende des Kolbens 170 die Öffnung 174 offen, damit Druckmittel aus der Leitung 45 durch die
Öffnung 175 in die Niederdruckquelle strömen kann.
Der Kolben 170 wird durch Differenzdruckveränderungen in den Kammern 179 und 181 verschoben. Diese Kammern sind zu beiden
Seiten eines Flansches 182 ausgebildet, der integral am Kolben 170 sitzt und dieser Flansch ist in einem verbreiterten Teil
der
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der Bohrung 171 verschiebbar. Die Kammer 181 wird teilweise
durch eine Endkappe 183 gebildet, die am Gehäuse 80 befestigt ist. Die Kammer 179 wird mit Druckmittel unter konstantem
Druck aus der Leitung 73 über einen Kanal 184 im Kolben 170 gespeiste Eine Öffnung 185, die im Plansch 182 ausgebildet ist,
ermöglicht ein Überströmen von der Kammer 178zur Kammer 181. Ein Kanal 186 und eine Düse 187 bilden einen Strömungsweg aus
der Kammer 181 in die Kammer 188 im Inneren des Gehäuses 80. Diese Kammer ist über Kanäle 189 und 191 (Fig. 3) mit einer
Niederdruckquelle verbunden.
Eine Strömung aus der Düse 187 wird ermöglicht oder blockiert, um den Kolben gegen di« Endkappe 183 oder gegen die Basis des
verbreiterten Abschnittes der Bohrung 171 zu drücken« Das Blockieren der Strömung bzw. das Freigeben erfolgt mittels
eines Kolbens 192, der integral mit einem Rückstellkolben ausgebildet ist. Der Hückstellkolben 193 ist in einer Hülse
194 verschiebbar, welche im Gehäuse 80 mittels einer Endkappe
195 befestigt ist. Ein einstellbarer Anschlag 196 begrenzt
die Verschiebung des Kolbens 193 von der Auslassdüse 187 fort. Der Rückstellkolbeu 193 wird durch üruckdifferenzänderungen
in den Kammern 107 und 198 verschoben, welche au beiden Seiten
des Kolbens ausgebildet sind. Jie Knmmer 198 wird mit einem
Druckmittel mit konstantem Druck von der Ringnut 173 durch
einen
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einen Kanal 201 und eine Ringnut 202 gespeist, die in der Hülse 194 ausgebildet ist. Eine Öffnung 200 im Kolben 193
bildet einen Abzugsweg aus der Kammer 198 zur Kammer 197,
Eine Öffnung 203 und eine Ringnut 204 in der Hülse 194 ermöglichen eine Strömung aus der Kammer 197 durch einen Kanal
205 zu.einer Ablassöffnung 206, Die Strömung aus der Ablassöffnung
206 in die Kammer 188 wird ermöglicht oder blockiert, um den Rückstellkolben 193 gegen den Anschlag 196 oder gegen
die Auslassöffnung 187 zu verschieben und zwar durch eine Prallplatte 207, die an einem Hebel 208 befestigt ist. Ein
Ende des Hebels 208 ist in einer Nut 209 verschiebbar, welche im Gehäuse 80 ausgebildet ist und das andere Ende des Hebels
ist schwenkbar am Kolben 192 des Rückstellkolbens 193 gelagert. Sin Nachläufer 211, der am Hebel 208 zwischen den Enden montiert
ist, liegt gegen eine Führungsoberfläche 212 an einem Arm 213 an, der am Zumessventilkolben 54 für die Ringdüsen
angeschraubt ist. Der Nachläufer 211 wird gegen die Führungs-»
oberfläche 212 durch eine Feder 214 gehalten, die auf den Hebel 208 einwirkt und die sich an einer Kappe 215 abstützt 9 welche
am Gehäuse 80 befestigt ist.
Die Führungsoberfläche 212 ist derart konturiertt dass eine
Linearverstellung und eine ürehverstellung der Zumesschieberkolben
53 und 54 bewirken, dass der Nachläufer 211 linear
proportional
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proportional sowohl zur Drehverstellung als auch zur Linear«
verstellung der Kolben 53 und 54 verschoben wird, wie es noch erläutert werden soll.
Es sei nunmehr auf Fig« 7 Bezug genommen, welche das Ein«
schaltsysteitt 6T für die Nachbrennerbrennstoffsteuerung zeigt.
Das Einsehaltsystefii 67 weist einen Schieber 220 auf, der in
einer Hülse 221 drehbar ist, die im Gehäuse 80 befestigt ist. Der Schieber 220 erhält ein Drehstellsignal vom Leistungshebel
31 über eine mechanische Verbindung. Eine Welle 222 erstreckt
sich vom Ende des Schiebers 220 aus und an dieser Welle sind Nocken 223 und 224 und der Brennstoffsteuerungseingangsnoeken
116 befestigt» *
Ein Einlasskanal 225 im Gehäuse 80 ermöglicht die Strömung
eines Druckmittels mit konstantem Druck von der Leitung 71 zu einer Ringkarjiier 226, die in der Hülse 221 ausgebildet ist.
Eine Öffnung 227 in der Hülse 221 ermöglicht einen Strömungsweg aus der Riiigkamnier 226 im Schieber 220 und zwar immer dann,
wenn der Leistungshebel 31 in «ine Winkelstellung verschoben ist, die dem Nachbreunerbetrieb entspricht. Eine Längsnut 229,
die im Schieber 220 ausgebildet ist, verbindet die gekrümmte Nut 228 und eine Ringnut 231* Eine Reihe von Öffnungen 232 und
eine Ringkammer 233 ermöglichen eine Strömung zwischen der
Ringnut
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iuu
Ringnut 231 und einem Kanal 234 im Gehäuse 80. Ein Kanal 235 bildet eine Ströniungsbahn aus der gekrümmten Nut 228 zur
Niederdruckkammer 110 im Gehäuse 80. Di.s Schieberelement 220
ist in der Stellung gezeigt, in der kein Nachbrennerbetiieb
stattfindet, in welcher die Nute 228 die Leitung 234 zur Niederdruckseite hin entlüftet.
Der Kanal 234 erstreckt sich zu einem Schieber 236, der verwendet wird, um den Uetrieb des Schaltschiebers 72 um der
Drucksteuerung 61 zu steuern. Die Schiebergruppe 236 weist ein Schieberelement 237auf, welches in einer Hülse 238 verschiebbar
ist, die im Gehäuse 80 mittels einer Endkappe 239 befestigt ist. Der Kanal 234 erstreckt sich zu einer Aussparung 241
in der Endkappe 239, die zusammen mit einem Kolben 242 des
Schieberelementes 237, der einen grössereri Durchmesser auf eist,
eine Kammer 243 bildet. Das andere Ende des Schieberelei-ientes
237 bildet zusammen mit der Hülse 238 eine Kammer 244. Ein
Kanal 245 bildet eine Strömungsbahn für Druckmittel unter konstantem Druck von der Hauptbrennstoffsteuerung 24 über
die Leitung 50 zur Kammer 244. Eine Bohrung 246 und Radialöffnungen
247 im Schieberelement 237 verbinden die Kammer 244 mit einer Ringnut 248. Eine Reihe von Öffnungen 249 ermöglicht
die Strömung eines Druckmittels aus der itingksniH'er 248 zu
einer Ringaus lasskarainer 251, die in der Hülse 238 ausgebildet
ist
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ist und zwar immer dann, wenn der Kolben 242 gegen eine Schulter
25.0 verschoben ist, die in der Hülse 238 ausgebildet ist und zwar dadurch, dass die Leitung 234 unter Druck steht. Die
RingkaEmer 251 ist mit den Leitungen 68 und 73 verbunden, die
sich zur Druckabfallsteuerung 61 für den Kernzumesschieber und
zum Pumpenschaltschieber 72 hin erstreckt. Eine Reihe von Öffnungen
252 in der Hülse 238 ermöglicht die Strömung von Druckmittel aus der Ringkammer 251 zu einer Hingnut 253, die im
Schieberelement 237 ausgebildet ist und zwar immer dann, wenn der Kolben 242 gegen die Endkappe 239 verschoben ist und zwar
durch eine Druckentlastung des Kanals 234. Eine lieihe von
radialen Öffnungen 254, 255 und ein Längskanal 256, die im Schieberelernent 237 ausgebildet sind, verbinden die Ringnut
253 mit einer iiingnut 257, die zwischen dem Schieberelement 237 und dem Kolben 242 ausgebildet ist. Eine Reihe von radialen
Öffnungen 258 erstreckt sich von der Ringnut 257 zu einer ringförmigen
Auslasskanimer 259, die mit einer Niederdruckquelle
über einen Kanal 261 verbunden ist.
Ein zusätzlicher Strömungsweg zur Niederdruckquelle ist vom Einlasskanal 38 der Nachbrennerbrennstoffsteuerung 39 aus
vorgesehen und wird durch einen Kanal 262 gebildet, der sich zu einer ilingkammer 263 hin erstreckt, die in der Hülse 238
ausgebildet ist. Radiale Öffnungen 264 und eine Ringnut 266
verbinden
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verbinden die Hingkamiuer 263 mit dem Niederdruckkanal 256
und zwar immer dann, wenn der Kolben 242 gegen die Endkappe 250 verschoben ist«
Eine Schiebergruppe 267 ist vorgesehen, um den Betrieb der
Druckabfallsteuerung 62 für die Ringdüsen zu ermöglichen. Diese Schiebergruppe 267 weist ein SchiebereTement 26b auf, welches
in einer Hülse 269 verschiebbar ist, die im Gehäuse 8u mittels einer Endkappe271 befestigt ist. Integral mit dem Schieber«
element 268 ist ein Kolben 277 ausgebildet, der zwischen der Endkappe 271 und einer Schulter 270 der Hülse 269 durch Druckveränderungen
in den Kammern 276 und 273 verschiebbar ist. Diese Kammern sind zu beiden Seiten des Schieberelementes
ausgebildet. Eine Öffnung durch die Schulter 27Ü und eine Ringkammer
290 und ein Kanal 292 bilden einen Strömungsweg für Sickerströme, wobei diese Sickerströme zur Niederdruckquelle
abgeführt werden. Ein Kanal 272 erstreckt sich von der Speiseleitung
5ü für Druckmittel mit konstantem Druck zur Kammer 273 und eine Abzugsöffnung 274 bildet eine Strömungsbahn aus
der Kammer 273 zu einem Kanal 275, der sich zur Kammer 276 hin erstreckt. Ein Kanal 278 erstreckt sich von der Kammer
zu einer Auslassöffnung 279 in der Niederdruckkanuner 110. Die Strömung aus der Öffnung 279 kann abgeblockt oder zugelassen
werden, um das Schieberelenient 263 gegen die Endkappe 271
oder
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oder gegen die Schulter 270 zu verschieben, und das Abblocken oder Öffnen erfolgt mittels einer Prallplatte 281, die am
Ende eines schwenkbar gelagerten Hebels 282 befestigt ist, , Ein Nachläufer 283 r.m Hebel 282 ist gegen den Nocken 224 mittels
einer Feder 284 gedruckt. Der Nocken 224 istderart konturiert,
dass eine Verschiebung der Platte 281 gegen die Öffnung 279 möglich ist, um die Strömung zu blockieren und zwar lediglich
nur dann, wenn die Einstellung des Leistungshebels derart
ist, dass eine Brennstoff strömung zu den liingdüsen über den Zumesschieberkolben 54 erfolgen soll.
Eine Heihe von Öffnungen 287 verbinden die Kammer 273 mit
einer Ringnut 288, die im Schieberelenent 268 vorgesehen ist. Dine Öffnung 285, die in der Hülse 269 ausgebildet ist, bildet
einen Strömungsweg aus der Nut 288 in eine Hingkammer 286,
wenn der Kolbenabschnitt 277 gegen die Schulter 270 verschoben ist. Die Leitung 89 erstreckt sich von der llingkannner 286
zur Druckabfall steuerung 62 für die itingdüsenspeisung.
Das Einschaltsystem 67 für die Nachbrennerbrennstoffsteuerung
kann Ebenfalls verwendet werden, um iiilfssteuersignale zu
erzeugen. Wie bereits dargelegt, weist das Triebwerk 10 eine Austrittsdüse 21 mit veränderlichem Querschnitt" auf. Es ist
im allgemeinen erforderlich, Kühlluft der Düsei-dann zuzuführen,
weHn
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- -28 -
wenn dem Nachbrenner Brennstoff in hohen Raten zugeführt wird. Zu diesem Zwecke ist ein Schieber 293 in eine Leitung 294 eingeschaltet,
die sich von einer Kühlluftquelle aus erstreckt,
beispielsweise vom Kompressor 11 des Triebwerkes 10 und die zur Düse 21 mit veränderlichem Querschnitt verläuft. Der
Schieber 293 ist geschlossen, wenn ein Drucksignal mit konstantem Druck auf diesen Schieber aus einer Leitung 295 übertragen
wird und der Schieber 293 wird geöffnet, wenn in der Leitung 295 kein Druck vorhanden ist.
Die Leitung 295 erstreckt sich zu einem Kanal 296, der an einem Ende mit der Druckkammer 273 über eine Abzugsöffnung
291 verbunden ist. Das andere Ende des Kanals 296 erstreckt sich zu einer Auslassöffnung 297 in der Niederdruckkainiaer 110.
Eine Prallplatte 298, die am Ende eines schwenkbar montierten Hebels 299 befestigt ist, ist normalerweise gegen die Öffnung
297 gedrückt und zwar mittels einer Feder 301, von der Teile gezeigt sind. Ein Nachläufer 302 am Hebel 299 liegt gegen
den Nocken 223 an, der derart konturiert ist, dass der Hebel 299 von der Öffnung 297 fortgedrückt wird, wodurch die Leitung
295 entlastet wird, damit Kühlluft strömen kann. Dieser Zus and ist nur dann möglich, venij der Leistungshebel in einem
Winkel oberhalb der Stelle eingestellt ist, ab welcher eine Düsenkühlung erforderlich ist.
Das
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Das Einschaltsystem 67 für die Nachbrennerbrennstoffsteuerung
begrenzt ferner die Nachbrennerbrennstoffsteuerung auf ein
Minimum, wenn die Austrittsdüse 21 mit veränderlichem Querschnitt ihre Stellung mit minimalem Querschnitt einnimmt, was
beispielsweise der Fall beim Einschalten des Nachbrenners ist.
Zu diesem Zweck erstreckt sich eine Leitung 304 von einer Überströmöffnung 305 in der Hülse 269 aus, um einen Strömungsweg für Druckmittel aus der Kammer 273 zu einer Auslassöffnung
306 zu bilden. Eine Prallplatte 307 ist gegen diese Auslassöffnung
306 durch geeignete Mittel gehalten, um die Strömung abzublocken und um den Druck in dieser Leitung auf der Höhe
des Druckes in der Kammer 273 zu halten,, Wenn der Düsenquerschnitt
den Minimalwert hat, wird die Prallplatte 307 von der
Öffnung 306 verschoben, damit der Druck in der Leitung 304 abgelassen
werden kann.
Ein Kanal 308 erstreckt s*ich von der Leitung 304 zu einer
Kammer 310, der auf einer Seite eines Kolbens 309 der Schieberanordnung
121 ausgebildet ist. Wenn die Leitung 304 unter Druck steht, so überwindet die Druckkraft in der Kammer 310
die Kraft einer Feder 311, die auf die andere Seite des Kolbens 309 einwirkt, um den Kolben 309 gegen den Anschlag 312
zu verschieben. Dadurch wird dfir Kolben 119 vom Anschlag 118
fortbewegt, so dass oLne normale Verschwenkung des liebeis 112
durch
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durch eine Verdrehung des Nockens 116 erfolgen kanu. Wenn die Leitung 297 druckentlastet ist, so verschiebt die Feder
311 den Kolben 309, so· dass der Kolben 119 gegen den Anschlag 118 anliegt. Der Hebel 112 wird vom Eingangsnoclcen 116 fort
verschwenkt, so dass die Eingangssignale vom Leistungshebel
zu den Zumessohiebern 53, 54 minimal sind und zwar unabhängig
von der Einstellung des Leistungshebels·
Wenn im Betrieb der LeistungsLebel 31 auf einen Winkel eingestellt
ist, der kleiner ist als der, bei dem der Nachbrennerbetrieb
eingeleitet wird, befinden sieii die Schieber 220, 236
und 267 in den in Fig. 7 dargestellten Stellungen. Die Druckentlastung
der Leitung 73 durch den Schieber 236 bewirkt, dass die Schieber 44 und 34 geschlossen gehalten werden. Dadurch
wird eine Strömung von Brennstoff zur Nachbrennerbreanstoff—
steuerung 39 verhindert. Die Einlassleitung 38 der Nachbrennerbrennstoffsteuerung
39 ist ebenfalls über den Schieber 236 druckentlastet, um eine Druckbelastung der stromaufliegenden
Seite des Zumesschiebers 49 zu verhindern, falls einer der Schieber 44 oder 34 lecken sollte. Gleichzeitig bewirken die
Schieber 236 und 267, dass die Leitungen 68 und 69 unter Druck stehen, wodurch die Drosselschieber der Druekabfallsteuerungen
61 und 62 geschlossen gehalten werden, Dadurch wird weiterhin eine Strömung von Brennstoff «u den Nachbrennerbrennsto ££-
üiis en
15/1 n-7 I
- 31 düsen 19 und 20 verhinderte
Wenn der Leistungshebel 31 über die Winkelstellung hinaus
verschoben wird, die dem Beginn des Nachbrennerbetriebes entspricht,
so wird der Schieber 220 gedreht, so dass die Kammer 243 des Schiebers 236 unter Druck gesetzt wird, falls die
Leitung Tl unter Druck steht, was anzeigt, dass die Triebwerksdrehzfihl maximal ist. Der Kolben 242 wird gegen die Schulter
250 verschoben, wodurch die Druckentlastung der Einlassleitung 38 blockiert wird und wodurch .die Leitungen 73 und 63 unter
Druck gesetzt werden. Der Druck in der Leitung 73 ermöglicht es, dass der Pumpenschaltschieber wahlweise tätig wird, um
die Hauptpumpe 22 oder die Nachbrennerbrennstoffpumpe 34 in der Weise in Betrieb zu nehmen, wie es noch in Verbindung mit
dem Betrieb der Zumesskolben 53 und 54 beschrieben werden soll« Die Druckbeaufschlagang der Leitung 63 nimint den Drosselschieber
der Druckabfallsteuerung 61 für die Kerndüsen in Betrieb, um
die Strömung #jirch den Kanal 47 zu öffnen und um diese Strömung
in veränderlicher Weise zu begrenzen, um einen konstanten
Druckabfall am Zuniesschieherkolben 53 für die Kerndüsen aufrechtZuerhalften.
f:
Wenn sich die Austrittsdüse 21 in ihrer Stellung mit Minimalem
Querschnitt befindet, wird,, wie bereits dargelegt, die Nach—
Iuremierbrenn^t off strömung auf einen verhältnismässig geringen
"ffert
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• - 3.3 -
Wert durch den Schieber 121 begrenzt. Der Zweck dieser Massnahrae
ist der, den schnellen Anstieg des Triebwerksschubes auf ein Minimum herabzusetzen, der in dem Moment stattfindet, in dem
der Nachbrenner zündet und zwar insbesondere auch dann, wenn der Leistungshebel sehr schnell aus der Betriebsstellung ohne
Nachbrenner in die Vollaststellung bewegt wird.
Wenn der Leistungshebel in eine Stellung verschoben wird, in
der eine Brennstoffströmung zu den Ringdüsen des Nachbrenners
erforderlich ist, ermöglicht es der Nocken 224, dass die Prallplatte 281 die Strömung aus der Düse 279 begrenzt und dadurch
wird der Kolben 277 gegen die Schulter 270 verschoben, um die
Leitung 69 unter Druck zu setzen, 1äine Strömung von Brennstoff
zur Leitung 52 setzt ein und weiterhin wird die Druckabfallsteuerung 62 für die Ringdüsen in Betrieb genommen·
Wenn der Leistungsliebel 31 während des Nachbrennerbetriebes
progressiv vorgeschoben wird, so wird die Breunstoffströmung
zu den Nachbrennerdüsen 19, 20 wie folgend dosiert oder zugemessen« Es sei insbesondere auf die Fig. 3, 4 und 5 Bezug genommen.
Der Leistungsliebeleingangsnocken 116 wird durch den
Leistungshebel 31 gedreht. Die Drehung des Nockens 116 bewirkt, dass die Prallplatte 107 die Strömung aus der Düse 106 beschränkt.
Wenn die Düse 106 verengt wird, hat der Druck in
der
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der Kammer 96 die Neigung» sich dem Druck in der Kammer 95
anzunähern· Da die wirksame Oberfläche in der Kammer 96, auf
"die der Druck einwirkt, grosser ist als die in der Kammer 95,
wird der Kolben 100 verschoben, um den Zumesschieber 46 zu
öffnen· Wenn sich der Kolben 100 zu einer näher geöffneten Stellung bewegt, wird der Kolben 93 von der Prallplatte 107
fortbewegt, um die Strömungsverengung für die Düse 106 zu vermindern
und um den Druck in der Kammer 96 herabzusetzen« Wenn
der Druck in der Kammer 96 derart vermindert ist, dass ein Kraftabgleich auf beiden Seiten des Kolbens 100 vorhanden ist,
so ist der Kolben 100 an der gewünschten Verschiebungsstelle stabilisiert«
Gleichzeitig kann der Kolben 100 ein Drehverstellungssignal
vom Kolben 127 empfangen. Veränderungen des Kompressor aus··
trittsdruckes, die vom Fühler 29 abgetastet werden, werden
auf die Balgen 161 (Fig. 5) übertragen. Eine Erhöhung des Kompressoraustrittsdruckes dehnt den Balgen 161 aus, wodurch
der Arm 156 verschwenkt wird und wodurch die Düse 144 verschwenkt
wird. Der Strom, der von der Düse 144 aus-geht, trifft dann im grösseren Mass auf den Aufnahmekanal 151 auf,
woduroh die Kammer 135 unter einen höheren Druck gesetzt wird als die Kammer 136« Der Kolben 127 und die Zähne 131 werden
dadurch nach rechts verschoben und auf diese Weise wird
das
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das Zahnsegment 106 und der Kolben 100 gedreht. Wenn rl er
Kolben 127 nach reohts verschoben wird, so übt dieser eine
ßückkopplungskraft auf den Hebel 164 über die Feder 165 aus, die proportional der Verschiebung des Kolbens 127 ist, wodurch
die Auslenkung der Düse 144 durch die Verschiebung des entsprechenden Druckbalgens auf Null zurückgeführt wird· Dadurch
nimmt die Düse 144 wieder ihre neutrale Stellung ein, wenn der Kolben 127 verschoben ist, so dass ein Kraftabgleich
zwischen dem Balgen 161 und der Feder 165 eingestellt ist* Die Feder 166 ist eine verhältnismässig schwache Feder, die
lediglich als Kräfteinsteilung für Verstellung des Kolbens
dient»
Es ist zu erkennen, dass der Kolben 100 linear durch die Bewegungen
des Leistungshebels verschoben wird und dass dieser Kolben durch Druckänderungen des Kompressoraustrittsdruckes
gedreht wird* Der Querschnitt der rechtwinkligen Öffnungen mit variablem Querschnitt, die durch die Öffnungen 56 und die
Aussparungen 57 gebildet werden, ist dann eine Funktion sowohl der Winkelstellung des Leistungshebels als auch des Kompressoraustrittsdruckes
und vorzugsweise stellt der Querschnitt eine Multiplikation dieser beiden Parameter dar· Die Öffnungen 56
und 57 sind derart geformt, dass die resultierende Brennstoffströmung zu den Nachbrennerbrennstoffdüsen derart ist, wie es
in
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in Fig. 2 dargestellt ist·
In Fig. 2 sind die Kurven für die Gesamtbrennstoffströmung
zum Nachbrenner (W„) als Funktion des Kompressoraustrittsdruckes
(CDF) dargestellt. Eine Kurvenfamilie ist dargestellt, die zunehmende Leistungshebelwinkelstellungen angibt. Für eine
gegebene Winkelstellung des Leistungshebels bewirkt eine
Zunahme des Kompressoraustrittsdruckes eine Zunahme der Gesamtbrennstoff strömung zum Nachbrenner längs der Linie, die
den Leistungshebelwinkel repräsentiert.
Die Öffnungen 56 und die Aussparungen 57 sind derart angeordnet, dass bei einer Leistungshebelwinkelstellung unter
einer bestimmten Winkellage die Strömung zum Nachbrenner lediglich durch die Kernbrennstoffdüsen 19 erfolgt, um eine
stabile Verbrennung bei niedrigen Strömungsraten sicherzu«
stellen. Wenn der Leistungshebel über diese Stellung hinaus bewegt wird, wird die Zumessöffnung für die Ringdüsen geöffnet,
damit eine zunehmende Strömung zu den Ringbrennstoffdüsen erfolgen kann. "Bei maximaler Leistungshebelsteliung wird eine
maximale Strömung zu den Ringdüsen und zu den Kerndüsen eingestellt.
Bei dieser Anordnung wird eine absolute minimale Strömung (Linie C) eingestellt, die erforderlich ist, um eine richti«
ge 009815/1071
IbU It)/Z
~ 36 ~
ge Verteilung des Brennstoffes zwischen den verschiedenen Düsen zu erhalten und um eine gute Verbrennung aufrechtzuerhalten.
Aus Fig. 2 ist zu erkennen, dass bei einer gegebenen Winkelstellung des Leistungshebels eine wesentliche Verminderung
des Austrittsdruckes des Kompressors bewirkt, dass die Brennstoff strömung in die Nähe der Minimallinie abfällt. Wenn der
Kompressoraustrittsdruck abfällt und der Kolben 127 (Fig. 3S
4, 5) verschoben wird, um eine zugemessene Strömung einzustellen, die unterhalb der Minimallinie liegt, so wird die
obere Grenze des Hubes des Zumesskolbens derart eingestellt, dass eine entsprechende Zunahme der Brennstoffströmung erfolgt.
Dies erfolgt über den Nachläufer 124, der sich längs der Bahn 130 des Nockens 125 nach unten bewegt. Der Arm 123 wird pro«
gressiv verschwenkt, um die Strömung aus der Öffnung 106 einzuschnüren. Der Kolben 100 wird dann linear in eine Stellung
verschoben, in der die Strömung auf dem Minimalwert aufrechterhalten
wird, der für eine richtige Brennstoffverteilung erforderlich ist.
Es wurde dargelegt, dass der Zumesschieber 46 und die Betätigungseinrichtung
58 für den Zuraesschieber die Strömung des Brennstoffes zu den Nachbrennerdüsen dosieren und zwar £ils
Funktion der Leistungsiiebelwinkelstellung und des Kompressoraustrittsdruckes
des Triebwerkes 10. Zusätzlich wird die Strö
mung
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mung zu den Nachbrennerdüsen auf einen vorbestimmten absoluten
Minimalwert begrenzt, so dass zu allen Seiten eine richtige Brennstoffverteilung zwischen den Düsen aufrechterhalten
werden kann·
Zum Zweck der Erläuterung sei die Art und Weise, in der der
Pumpenschaltschieber 72 arbeitet) unter Bezugnahme auf einen Betriebszustand diskutiert, in welchem die Strömung zum Nach··
brenner 18 von einem niedrigen Wert an ansteigt, wobei die Strömung beim niedrigen Wert von der Hauptbrennstoffpumpe
22 zugeführt wird und die Strömung soll auf einen höheren Wert ansteigen, der eine Speisung von der Pumpe 32 erforderlieh
macht. Das Nachbrennereinschaltsystem weist eine Druckleitung 73 und eine Kammer 179 des Steuerkolbens 170 (Fig. 6) und
eine Kammer 198 des Rückstellkolbens 193 auf. Der Nachläufer
211 ist derart angeordnet, dass sich der Hebel 208 in einer Stellung befindet, in der die Prallplatte 207 die Strömung
durch die Öffnung 206 blockiert, wobei der Kolben 192 eine Strömung aus der Auslassöffnung 187 verhindert. Der Steuerkolben 170 wird dann in seiner linken Stellung gehalten. Dadurch
ist die Strömung eines Druckmittelsmit konstantem Druck
aus der Leitung 43 in die Leitung 45 möglich» Der Strömungsschieber 44 wird deshalb geöffnet, um eine Strömung zur Nachbrennerbrennstoffs
teuerung 39 aus der Hauptbrennstoffpumpe
22
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~ 38 -
22 zu ermöglichen und der Schieber 34 ist geschlossen, um eine Strömung von der Nachbrennerpumpe 32 zu verhindern, wie
es bei geringen Strömungsraten zum Nachbrenner erforderlich
ist»
Wenn der Strömungsmengenbedarf des Nachbrenners 18 über einen vorbestimmten Minimalwert ansteigt, so verschwenkt die resultierende
Drehung und/oder lineare Verschiebung des Nockens 212 den Hebel 208 bei der Darstellung in Fig. 6 in Richtung
des Uhrzeigerdrehsinnes· Eine Strömung aus der Kammer 197 ist dann möglich und dadurch wird der Rückstellkolben 193
gegen den Anschlag 196 verstellt, um eine Strömung aus der Austrittsöffnung 187 zu ermöglichen und um den Steuerkolben
170 nach rechts zu verschieben, so dass die Leitung 35 unter Druck gesetzt wird und die Leitung 45 druckentlastet wird. Der
Schieber 44 wird dann geschlossen, um die Strömung des Brenn·· Stoffes von der Hauptbrennstoffpumpe 22 zum Nachbrenner 18
zu beenden und der Sohieber 34 wird geöffnet, um eine Strömung von der Nachbrennerbrennstoffpumpe 32 zu ermöglichen, damit
dem Nachbrenner Brennstoff mit hohen Strömungsraten zugeführt werden kann«
Ee sei bemerkt, dass, wenn der Rückstellkolben gegen den
Anschlag 196 verschoben wird, um die Pumpenschaltung auszulösen,
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« 39 «·
lösen, der Hebel 208 um den Nachläufer 211 verschwenkt wirdy um weiterhin die Prallplatte 207 von der Öffnung 206 fortzubewegen»
Wenn der Brennstoffbedarf des Nachbrenners 18 abfällt, so findet deshalb ein Umschalten vom Betrieb der Pumpe 33 auf
die Pumpe 22 bei einem geringeren Wert statt als bei dem vorher erwähnten Minimalwerte Dies ist der Fall, weil der Nachläufer
211 um eine grössere Strecke nach link.s verschoben werden muss, um ein Blockieren der Öffnung 206 und eine Unterdrucksetzung
der Leitung 44 zu ermöglichen, damit die Pumpe 22 in Betrieb genommen werden kann. Wenn die Brennstoffströmung dann zunimmt,
findet wiederum eine Umschaltung bei dem zuerst genannten minimalen Brennstoffströmungswert statt, weil der Rückstellkolben
in seine Ausgangslage zurückgeführt ist«
Es ist zu erkennen, dass eine Überlappungszone existiert, in
der der Betrieb des Nachbrenners 18 über die Hauptpumpe 22 oder über die Nachbrennerbreimstoffpumpe 32 erfolgen kann
und zwar in Abhängigkeit von der Richtung, in der sich die
Brennstoffströmung ändert. Dies ermöglicht eine Stabilisierung der Pumpenschaltung und zwar dadurch, dass schnelle Umschaltschwingungen
von einer Pumpe zur anderen verhindert werden, wenn sich die Brennstoffströmung auf dem Wert des Umschaltpunktes
befindet.
Während
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Während des Startens eines Plugzeuges, welches vom Triebwerk
10 angetrieben wird, ist die volle Sehubleistung des Triebwerkes 10 erforderlich und die maximal erreichbare Brennstoffströmung
wird eingestellt und diese Brennstoffströmung wird dem Hauptgasgenerator 17 und dem Nachbrenner 18 zugeführt.
Dies ist der Fall, weil der Einstellwinkel des Leistungshebels maximal ist und weil die Luftströmung durch das Triebwerk
maximal ist. Eine maximale Luftmassenströmung bewirkt, dass die Hauptbrennstoffsteuerung 24 die maximal erreichbare Brennstoffströmung
zu den Düsen 14 einstellt, so dass die Triebwerksdrehzahl auf dem Maximalwert gehalten wird. Zusätzlich
bewirkt die Massenluftströmungsrate, die vom Kompressorauslassdruck abgeleitet wird, dass die Nachbrennerbrennstoff—
steuerung eine maximal erreichbare Brennstoffströmung zu den
Nachbrennerdüsen 19 und 20 einstellt.
Während dieser Maximalströmung bewirkt der Pumpenschaltschieber
72, dass die Nachbrennerbreixnstoffpumpe 33 den Nachbrenner
speist, während die Brennstoffpumpe 22 den Hauptgasgenerator
17 speist« Die Brennstoffpumpen 22 und 32 sind derart ausgelegt,
dass sie eine Förderleistung haben, die wenigstens ausreicht, um den Brennstoffbedarf des Triebwerkes 10 zu
decken, welches die Pumpen mit maximaler Drehzahl antreibt«
Wenn
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Wenn das Flugzeug mit hoher Reisegeschwindigkeit in seiner
Plughöhe fliegt, kann der Schubbedarf des Flugzeuges derart
sein, dass ein Nachbrennerbetrieb erforderlich ist. Der Leistungshebel
befindet sich dann in einer Winkelstellung oberhalb des Winkels, bei dem der Nachbrenner eingeschaltet wird.
Auf diese Weise wird für den Hauptgasgenerator eine maximale Schubabgabe eingestellt. Da die Dichte der Atmosphäre in der
Flughöhe wesentlich geringer ist als am Boden, nimmt die Massenströmung der Luft durch das Triebwerk wesentlich ab«
Dies führt dazu, dass die Brennstoffströmung zu den Hauptbrennst off düsen 14 wesentlich geringer ist als während des
Startens» Zusätzlich ist die Brennstoffströmung zu den Nach—
brennerbrennstoffdüsen 19, 20 geringer als die Brennstoff«
strömung bei der gleichen Winkeleinstellung des Leistungs«
hebeis beim Start. Der Pumpenschaltschieber 72 spricht hier
auf Verstellungen des ZurnesSchiebers 46 an und dadurch wird
der Schieber 34 abgestellt und der Schieber 44 wird geöffnet, woduroh eine Strömung von der Hauptbrennstoffpumpe 22 zur
Nachbrennerbrennstoffströmung 39 ermöglicht wird und woduroh die Brennstoffströmung von der Nachbrennerbrennstoffpumpe 34
abgeschaltet wird. Die Fördermenge der Hauptbrennstoffpumpe
22, die bei maximaler Triebwerksdrehzahl maximal ist, speist dadurch den Strömungsbedarf des Hauptgasgenerators 17 und
des
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des Nachbrenners 18, Die überschüssige Fördermenge der Hauptbrennst
off pumpe 22 steht dadurch für den Nachbrenner 18 zur
Verfügung und die Nachbrennerzentrifugalpumpe 32 wird lediglich
in ihrem Betriebsbereich mit maximaler Leistung betrieben, d.he
bei hohen Strömungsraten. Dadurch wird dier Druckbeaufschlagung
herabgesetzt und ferner wird ganz erheblich die Wärmeeinführung in den Brennstoff herabgesetzt, wodurch dessen Möglichkeiten
verbessert werden, als Kühlmedium Verwendung zu finden·
Einer der Vorteile der Verwendung der drei-dimensionalen
Führungsoberfläche 212 zur Erzeugung eines erforderlichen Verschiebungeeinganges für den Pumpenschaltschieber ist der,
dass die Nockenführungsoberfläche 212 bezüglich des Nach·«
läufers 211 derart geformt oder konturiert sein kann, dass Strömungsraten eingestellt werden können, bei denen die Pumpenumschaltung
stattfindet und zwar als Funktion des Drosselwinkels und des Kompressoraustrittsdruckes, damit ein höherer
Wirkungsgrad der Pumpen 22 und 32 erreicht werden kann. Es
sei wiederum auf Fig.· 3 Bezug genommen und es sei daran erinnert,
dass füreine gegebene Winkeleinstellung des Leistungshebels die Nachbrennerbrennstoffströmung als Funktion des
Kompressorauslassdruckes oder der Luftströmung durch das Triebwerk abnimmt. Die gleiche Beziehung gilt für den Brennstoff,
der durch die Hauptbrennstoffsteuerung der Hauptbrenn
kammer
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« 43 -
kammer 14 zugeführt wird. Die Hauptbrennstöffpumpe kanu deshalb progressiv zunehmende Mengen von überschüssigem
Brennstoff zur Abgabe an den Nachbrenner zur Verfügung
stellen.
Die Kontur des Nockens 212 berücksichtigt die folgenden
Faktoren:
a) den tatsächlichen Brennstoffbedarf des Nachbrenners, der durch den Leistungshebelwinkel
und den Kompressoraustrittsdruck dargestellt wird und
b) die überschüssige Brennstoffmenge der Pumpe 22, die progressiv zunimmt, wenn der Kompressoraustritt
sdruck abnimmt·
Durch eine wirksame Verwenung dieser überschüssigen Kapazität
der Hauptpumpe 22 können beide Pumpen 22 und 32 mit höchstem
Wirkungsgrad eingesetzt werden· Dies ist in Fig. 2 durch die
Schaltlinie B dargestellt» Die Linie B "stellt den Betriebszustand
dar, oberhalb welchem der Brennstoffbedarf des Nachbrenners grosser ist als die überschüssige Brennstoffmenge,
die von der Hauptpumpe 22 zur Verfügung gestellt wird. Ein Brennstoffbedarf oberhalb dieses Punktes erfordert für jeden
Anstieg des Kompressoraustrittsdruckes, dass der Nachbrennerbrennstoff
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- 44 brennstoff durch die Pumpe 32 zugeführt wird.
Ein relativ geringer Abfall des Kompressorausgangsdruckes
vermindert jedoch ganz erheblich die Brennstoffmenge, die
die Hauptbreixnkammer benötigt und es ist zu erkennen, dass
dieser überschüssige, von der ilauptbrennstoffpumpe 22 zur Verfügung gestellte Brennstoff es ermöglicht, dass diese
Pumpe sowohl den Brennstoff für den Hauptbrenner als auch für den Nachbrenner zuführt, wie es durch die Linie A dargestellt
wird, die im Abstand links von der Linie B gezeigt ist, wodurch das Überlappungsband für die Pumpenumsehaltung
dargestellt wird.
Es ist deshalb zu ernennen, dass die Verwendung eines dreidimensionalen
Nockens als Steuereingang für die Pumpenschaltung eine maximale Ausnutzung der Pumpe 22 und eine minimale Benützung
der Pumpe 32 ermöglicht. Dadurch wird ganz erheblich die Wärmeeinleitung in den Brennstoff herabgesetzt und dieser
Brennstoff kann dann in wirksamer Weise als Wärmeaustausch— medium verwendet werden·
Die beschriebene Erfindung ist ein hochwirksames Nachbrennerbrennstoff
steuersystem, welches mit besonderem Vorteil bei Gasturbinentriebwerken verwendet werden kann. Es können Abänderungen
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"■ 45 ■·
änderungen und Veränderungen vorgenommen werden, die im
Rahmen der Erfindung liegen·
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Claims (5)
- P a t e η t a ii s ρ r Ü c h je1» Brennstoffsteuersystem für ein Gasturbinentriebwerk, welches eine Luftströmungsbahn durch einen Kompressor, eine Brennkammer und einen Nachbrenner aufweist, gekennzeichnet durch eine erste Brennstoffdruckpumpe, eine Brennstoffzumesseinrichtung, um Brennstoff aus der ersten Pumpe der Brennkammer zuzumessen, eine zweite Brennstoffdruckpumpe, eine Einrichtung, um Brennstoff dem Nach« brenner zuzumessen, Verbindungseinrichtungen, die bei dem Einschalten des Nachbrennerbetriebes wirksam werden, um die erste Druckpumpe mit der Nachbrennerbrennstoff-Zumesseinrichtung zu verbinden und zwar bei einem geringen kombinierten Brennkammer- und Nachbrennerströmungs·» bedarf und um die zweite Druckpumpe mit der Nachbrennerbrennstoffzumesseinrichtung bei einem hohen kombinierten Brennstoffbedarf zu verbinden, wodurch die Brennstoffmenge, die von der zweiten Pumpe unter Druck gesetzt wird, auf ein Minimum herabgesetzt wird,
- 2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Triebwerk einen Rotor aufweist und dass die erste Druckpumpe eine Pumpe ist, die vom Rotor angetrieben wird, wobei diese Pumpe eine Förderleistung hat, welche derDrehzahl009815/1071Drehzahl des Rotors proportional ist, dass ein Schieber vorgesehen ist, um einen Teil der Fördermenge dieser Pumpe auf einen geringeren Druckwert allzudrosseln, um den Eingangsdruck an der Brennstoffzumesseinrichtung auf einen gewünschten Wert zu halten, wobei die Menge des Brennstoffes, der von dem Schieber gedrosselt wird, dadurch auf ein Minimum herabgesetzt wird, dass die Fördermenge der Pumpe auch auf die Zumesseinrichtung für den Nachbrennerbrennstoff verteilt wird und zwar bei geringem kombinierten Brennstoffbedarf und insbesondere bei hohen Rotordrehzahlen«,
- 3« System nach Anspruch 1 oder 2f wobei das Triebwerk in grosserer Flughöhe betrieben wird und wobei die Drehzahl des Triebwerkes durch die Bewegung eines Leistungshebels bestimmt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Zumesseinrichtung für den Brennstoff der Brennkammer die Strömung des Brennstoffes zur Brennkammer steuert, um eine vorbestimrate Rotordrehzalil als Funktion der Leistungshebelstellung aufrechtzuerhalten, wobei die Brennstoffmenge, die für eine gegebene Rotordrehzahl erforderlich ist, als Funktion der Höhe und der verminderten Luftströmung durch das Triebwerk abfällt und wobei die Einrichtung zur Zumessung des Nachbrennerbrennstoffes009815/1071brennstoffes die Strömung des Brennstoffes zu dem Nachbrenner proportional zur Einstellung des Leistungshebels und zur Luftströmung durch das Triebwerk steuert und wobei die Strömungsmenge des Brennstoffes- zum Nachbrenner als Funktion der Höhe und der verminderten Luftströmung durch das Triebwerk abfällt und wobei die Verbindungseinrichtungen die zweite Pumpe mit der Zumesseinrichtung für den Nachbrenner als eine Funktion der Nachbrennerbrennstoffströme und der Luftströmung durch das Triebwerk verbindet, so dass der Betrieb der ersten Pumpe zur Speisung des Hauptbrenners und der Zumesseinrichtung für den Nachbrenner maximal gestaltet werden kann»
- 4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zumesseinrichtung für den Nachbrenner einen Kanal aufweist, der wenigstens einen Strömungsweg durch die Zumesse inr ich tung zum Nachbrenner hin bildet, einen Zumessschieber, der verschiebbar in dieser Kanal angeordnet ist, um eine Öffnung mit veränderlichem Querschnitt zu bilden, die sich proportional zum Produkt der Leistungshebeleinstellung und der Luftströmung durch die Maschine verändert, wodurch die Strömung des Brennstoffes zum Nachbrenner gesteuert ist und wobei die Verbindungsanordnung009815/1071« 49 -Ordnung einen Schieber aufweist, um wahlweise Strömungskanäle von der Pumpe und von der Druckeinrichtung zu diesem Kanal zu schaffen, wobei eine Betätigungsvorrichtung vorgesehen ist, die auf Verschiebungseingangssignale anspricht, um wahlweise den besagten Schieber zu betätigen und wobei eine Eingangsverschiebungseinrichtung vorgesehen ist, um eine lineare Eingangsverschiebung der wahlweise betätigbaren Einrichtungen zu erzeugen und zwar proportional zum Produkt der Leistungshebeleinstellung und der Luftströmung durch das Triebwerk, so dass, wenn die Luftströmung durch das Triebwerk gering ist, der Schieber betätigt wird, um einen Strömungsweg von der zweiten Druckpumpe bei hoher Brennstoffrate herzustellen, so dass die Pumpe über einen breiteren Bereich von Brennstoff und Luftströmungsrate betätigt werden kann·
- 5. System nach Anspruch 4 mit einem Zumesschieber, der linear verstellbar und in Drehrichtung verstellbar ist, um diese Öffnungen mit unterschiedlichem Querschnitt zu bilden, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Schieber normalerweise geschlossen ist und durch ein Drucksignal geöffnet wird und dass eine Schieberbetätigungseinrichtung einen Kanal aufweist, um einen Strömungsweg für das Drucksignal zu jedem der Schieber zu bilden, wobei derSteuerschieber 009815/1071Steuerschieber in die Drucksignalleitung eingebaut ist und zwischen zwei Stellungen verstellbar ist, um wahlweise die Strömung von Druckmittel zu den Schiebern zu ermöglichen und wobei eine Verschiebungsein— richtung vorgesehen ist, um diesen Steuerschieber zwischen diesen Stellungen zu verschieben und zwar entsprechend des Linear-Verstellungseinganges, wobei ein Nocken vorgesehen ist, der sich von dem Messehieberelenient aus erstreckt und der mit diesem verschiebbar ist und wobei ein Nachläufer vorgesehen ist, der am Nocken anliegt und der mit der Verstelleinrichtung des Steuerschiebers verbunden ist, wobei der Nachläufer linear verschiebbar ist und zwar entsprechend der Drehung und der linearen Verstellung des Zumesschiebers«009815/1071Leerseite
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- 1967-11-23 BE BE706960D patent/BE706960A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB1195987A (en) | 1970-06-24 |
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