DE1601448C - Elektrischer Andrehmotor für Brennkraftmaschinen mit elektromagnetischer Ritzeleinrückvorrichtung - Google Patents
Elektrischer Andrehmotor für Brennkraftmaschinen mit elektromagnetischer RitzeleinrückvorrichtungInfo
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- DE1601448C DE1601448C DE19671601448 DE1601448A DE1601448C DE 1601448 C DE1601448 C DE 1601448C DE 19671601448 DE19671601448 DE 19671601448 DE 1601448 A DE1601448 A DE 1601448A DE 1601448 C DE1601448 C DE 1601448C
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Description
auf, die an ihrem äußersten Ende eine auf der Stange festsitzende Druckscheibe 16 trägt und von einer
Hülse 17 umschlossen ist. Auf der Stange 15 ist ferner eine Druckscheibe 18 verschiebbar gelagert, die von
einer ersten Feder 19 an die Hülse 17 herangedrückt wird. Die Feder 19 ist zwischen der Druckscheibe 18
und dem Gehäuse eingespannt. Ferner ist eine zweite Feder 30 zwischen der Druckscheibe 18 und der
Schulter am Übergang von der Stange 15 zum Rest des Tauchkernes 13 angeordnet.
Ein nicht gezeichneter Einrückhebel, der ein gegabeltes Ende besitzt, ist zwischen der Druckscheibe 18
und der Druckscheibe 16 eingespannt zu denken. Der Hebel ist drehbeweglich gelagert und mit seinem anderen
Ende an ein Ritzel (nicht gezeigt) angeschlossen, das in axialer Richtung in den Zahnkranz der zu
startenden Brennkraftmaschine bewegbar ist. Die Hülse 17 dient dazu, die Bewegung der Druckscheibe
18 in Richtung auf die Scheibe 16 zu begrenzen, um den Einbau des Hebels am Betätigungsmagnet zu erleichtern.
Wenn der Hebel angebracht ist, ist zwischen der Druckscheibe 18 und der Hülse 17 ein axialer Abstand
vorhanden.
Wenn die Brennkraftmaschine angelassen werden soll, wird der Anlaßschalter betätigt und damit der
Betätigungsmagnet erregt, so daß der Tauchkern 13 gegen die Kraft der Feder 19 nach rechts verschoben
wird. Durch diese axiale Bewegung des Tauchkernes wird der Einrückhebel verschwenkt, so daß das Ritzel
in Eingriff mit dem Zahnkranz gebracht wird, deichzeitig
mit dem Einrücken des Ritzels in den Zahnkranz bewegt der Tauchkern 13 die Stange 21 in eine
solche Stellung, daß die Kontakte 31 durch die Platte 26 überbrückt werden, so daß der elektrische Andrehmotor
eingeschaltet wird, der dann das Ritzel antreibt. Sollte das Ritzel Zahn auf Zahn an dem Zahnkranz
anstoßen, setzt der Hebel seine Bewegung auf Grund einer Leergangverbindung mit dem Ritzel fort, so daß
die Kontakte 31 geschlossen bleiben, und der Andrehmotor bewegt das Ritzel derart, daß es in den Zahnkranz
eingreift.
Wenn die Brennkraftmaschine gezündet hat, wird das Ritzel aus dem Zahnkranz herausgeworfen, und
wenn der Anlaßschalter freigegeben worden ist, kehren die Teile des Betätigungsmagneten durch die verschiedenen
Federn in die gezeigte Stellung zurück. Wenn jedoch der Anlaßschalter freigegeben wird, bevor
die Brennkraftmaschine gezündet hat, bleibt das Ritzel noch in Eingriff mit dem Zahnkranz, so daß
sich der Hebel nicht bewegen kann und die Druckscheibe 18 in Arbeitsstellung festliegt, so daß trotz
Abschaltung des Betätigungsmagneten der Stromkreis des Andrehmotors noch geschlossen bleibt. Bei einem
solchen Zustand bewirken jedoch die Federn 24, 28 über die Stange 21, daß der Tauchkern 13 gegen die
Kraft der Feder 30 verschoben wird, so daß die Kontakte unterbrochen werden, obwohl die Druckscheibe
18 in ihrer Lage verbleibt. Sobald die Kontakte 31 unterbrochen sind, wird das Ritzel durch die Feder 19
ausgerückt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Elektrischer Andrehmotor für Brennkraftmaschinen mit Schubtrieb und einem den letzteren bewirkenden elektrischen Betätigungsmagnet, der einen im Stromkreis des Andrehmotors liegenden Schalter betätigt und dessen Tauchkern verschiebbar in einem Gehäuse gelagert und von einer ersten Feder in Richtung seiner Ruhestellung belastet ist, mit einer Wicklung, die den Tauchkern gegen die Wirkung der ersten Feder verschiebt, mit den Andrehmotor einschaltenden Kontakten, die bei der magnetisch ausgelösten Bewegung des Tauchkerns geschlossen werden, mit Federungselementen, die die Kontakte in Richtung ihrer Offenstellung belasten, mit einer auf dem Tauchkern verschiebbar angeordneten ersten Druckscheibe, mit einer zweiten Feder zwischen der «ersten Druckscheibe und dem Tauchkern, und mit einem zwischen der ersten Druckscheibe und einer am Tauchkern festgelegten zweiten Druckscheibe eingespannten Einrückhebel, der bei der Bewegung des Tauchkerns in Arbeitsstellung das Andrehritzel mit einem Zahnkranz der Brennkraftmaschine in Eingriff bringt, wobei durch die erste Druckscheibe und die zweite Feder ein Leergang geschaffen ist, derart, daß dem Tauchkern unter Einwirkung der Federungselemente die Rückkehr in die Stellung mit geöffneten Kontakten gestattet ist, wenn der Einrückhebel auf Grund unterbliebener Ausspurung des Ritzels aus dem Zahnkranz die erste Druckscheibe in Arbeitsstellung hält, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Feder (19) zwischen der verschiebbaren ersten Druckscheibe (18) und dem Gehäuse (11) des Betätigungsmagneten eingespannt ist.40Die Erfindung betrifft einen elektrischen Andrehmotor für Brennkraftmaschinen mit Schubtrieb und einem den letzteren bewirkenden elektrischen Betätigungsmagnet, der einen im Stromkreis des Andrehmotors liegenden Schalter betätigt und dessen Tauchkern verschiebbar in einem Gehäuse gelagert und von einer ersten Feder in Richtung seiner Ruhestellung belastet ist, mit einer Wicklüjtig,;.die den Tauchkern gegenidje Wirkung der ersten Feder verschiebt, mit den Andrehmotor einschaltenden Kontakten, die bei der magnetisch ausgelösten Bewegung des Tauchkerns geschlossen werden, mit Federüngselementen, die die Kontakte in Richtung ihrer Offenstellung belasten, mit einer auf dem Tauchkern verschiebbar angeordneten ersten Druckscheibe, mit einer zweiten Feder zwischen der ersten Druckscheibe und dem Tauch'kern, ■ und mit einem zwischen der ersten Druckscheibe und einer am Tauchkern festgelegten zweiten Druckscheibe eingespannten Einrückhebel, der bei der Bewegung des Tauchkerns in Arbeitsstellung das Andrehritzel mit einem Zahnkranz der Brennkraftmaschine in Eingriff bringt, wobei durch die erste Druckscheibe und die zweite Feder ein Leergano geschaffen ist, derart, daß dem Tauchkern unter Einwirkung der Federungselemente die Rückkehr in die Stellung mit geöffneten Kontakten gestattet ist. wenn der Einrückhebel auf Grund unterbliebener Ausspurung des Ritzels aus dem Zahnkranz die erste Druckscheibe in Arbeitsstellung hält.Die genannte erste Druckscheibe drückt auf den Einrückhebel, wenn das Ritzel ausgespurt werden soll, die zweite Druckscheibe drückt auf diesen Hebel zum Zwecke des Einspurens. Der Ausdruck »Scheibe« wird lediglich der Kürze halber verwendet; Abweichungen von der reinen Scheibenform, z. B. Tellergestalt, sind ohne weiteres möglich.Ein Andrehmotor mit Betätigungsmagnet der vorgenannten Art ist aus der Zusatzpatentschrift 66 258 zur französischen Patentschrift 1091477 bekannt und auch aus der deutschen Patentschrift 1 287 856 zu ersehen. Bei diesen bekannten Ausführungen wird die axiale Stellung des Tauchkerns nur durch die relativen Stärken der beiden Federn bestimmt. Die Stärke der ersten Feder muß derart sein, daß sie von den Stärken der zweiten Feder und der Federungselemente überwunden werden kann, da der Tauchkern sonst zu weit aus dem Gehäuse hinausbewegt wird, so daß die Stärke dieser Feder begrenzt ist. In der Praxis war es daher stets notwendig, diese Feder schwächer, als eigentlich erforderlich, zu wählen, so daß hierdurch beim Andrehmotor Vibrationen und ein erhöhter Verschleiß die Folge waren.Die Erfindung stellt sich zur Aufgabe, diesen Nachteil zu beseitigen.Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die erste Feder zwischen der verschiebbaren ersten Druckscheibe und dem Gehäuse des Betätigungsmagneten eingespannt ist.Da die erste Feder jetzt auf die verschiebbare erste Druckscheibe einwirkt, ist die axiale Stellung des Tauchkerns bei abgeschaltetem Betätigungsmagnet durch den Einrückhebel bestimmt und die erste Feder kann so stark, wie es erforderlich ist, gewählt werden.Die Erfindung soll nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.Die Zeichnung zeigt im Längsschnitt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.Der Betätigungsmagnet besitzt ein Gehäuse 11, das eine Wicklung 12 trägt und in dem ein Tauchkern 13 in axialer Richtung verschiebbar ist. Das Gehäuse trägt ferner eine Kontaktanordnung, die insgesamt mit der Positionsziffer 14 versehen ist. Diese Kontaktanordnung umfaßt eine axial verschiebbare Stange 21. deren eines Ende verschiebbar in einer Bohrung im Polstück 20 des Betätigungsmagneten ist und aus diesem herausragt und deren anderes Ende in einer Bohrung in einer stirnseitigen Isolierkappe 29 verschiebbar ist, die an dem Gehäuse 11 befestigt ist. Auf der Stange 21 ist ein Paar von becherförmigen Teilen 22, 23 angeordnet. Eine Feder 24 ist zwischen dem Teil 22 und einer Isolierbuchse 25 geschaltet, welche an einer Kontaktplatte 26 angreift, die in axialer Richtung an einer Isolierscheibe 27 anliegt, so daß also die Feder 24 die gesamte Baugruppe 25, 26,27 gegen den Teil 23 drückt. Ein weiteres Federungselement 28 ist zwischen dem Teil 23 und der Stirnkappe 29 eingespannt. Die Stirnkappe 29 trägt ein Paar sich diametral gegenüberliegender Kontakte 31, welche durch die Platte 26 überbrückt werden, wenn die Stange 21 bei Erregung des Betätigungsmagneten von dem Tauchkern 13 axial verschoben wird.An dem der Kontaktanordnung 14 gegenüberliegenden Ende weist der Tauchkern 13 eine einstückig an"eformte Stange 15 von reduziertem Durchmesser
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB40309/66A GB1191266A (en) | 1966-09-09 | 1966-09-09 | Solenoids for use in Engine Starting Mechanism |
| GB4030966 | 1966-09-09 | ||
| DEL0057328 | 1967-08-30 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1601448A1 DE1601448A1 (de) | 1970-07-23 |
| DE1601448B2 DE1601448B2 (de) | 1972-08-31 |
| DE1601448C true DE1601448C (de) | 1973-03-22 |
Family
ID=
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