DE1600836A1 - Absperrorgan zum Eintragen von Materialien in Gefaesse eines anderen Druckniveaus - Google Patents
Absperrorgan zum Eintragen von Materialien in Gefaesse eines anderen DruckniveausInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K5/00—Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
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- F16K5/14—Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
- F16K5/18—Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with cylindrical surfaces
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Description
- :#.bsgerrorgan zum Eintragen von Materialien in Gefäße eines anderen. Druckniveau. Kontinuierlich unter Vakuum betriebene Apparate' wie z.B. . Vakuumtrockner' machen einen kontinuierlichen Produktein-und austrag erforderlich. Dazu kann man z.B. Zellenräder verwenden. Diese Zellenräder versagen aber oft' weil sich in den Zellen das eingetragene Gut festsetzt und dann nicht in. den Vakuumraum fällt. Fernerhin werden die Dichtflächen, die an der Innenseite des umhüllenden Metall- . körpers und den Peripherien der Trennwände der Zellen bestehen, leicht undicht' weil auf diese Dichtflächen der Zellenwände Material fällt und mit zwischen die beiden Dichtflächen genommen wird und dort Rillen hervorruft.
- Aus diesem Grunde bevorzugt man Eintragorganeg bei denen das Material senkrecht von der Eintrag- zur 1kustragstelle fällte An der Eintragstelle befindet sich ein Ventil, welches zunächst geöffnet ist, Durch dieses Ventil fällt in einen kleinen oder größeren Stapelraum eine bestimmte Menge einzutragenden. Gutes, die durch die Zeit der Öffnung dieses oberen Ventils bestimmt ist. Der Stapelraum ist unten verschlossen durch ein zweites Ventil.. Am Stapelraum angeschlossen befinden: sich noch zweig ebenfalls durch Ventile verschlossene Leitungen, die ein Evakuieren des Stapelraumes und ein Belüften desselben erlauben. Während des :Alullens des Stapelraumes sind diese beiden Rohrleitungen durch Ventile verschlossen, Wen, genügend Material in der. Stapelraum eingetreten ist, wird zeitabhängig das obere Ve.,atil verschlossen, l3,an wird das Ventile vrelohes zur Valunlei ung fUhrt9 und der Stapelraur-a evalmierto schließend wird das Evakuierungsventil ebenfalls geschlossen und das untere Ventil, welches bisher den Stapelraum und das darin befindliche Material gegen,. den Vakuumraum abschloss, geöffnet. Es fällt nun, da im Stapelraum und in dem Vakuumraum derselbe Unterdruck herrscht, das zuzuführende Gut in den Vakuumraum. Dann schließt sich das untere Ventil wieder und das Belüftungsventil für den Stapelraum wird geöffnet. Sobald in dem Stapelraum.ii.tmosphärendruck herrscht, schließt sich auch. dieses Ventil und das obere Eintrittsventil öffnet sich wieder. Der Vorgeng wiederholt sich von neuem. Natürlich werden diese Ventile zeitabhängig automatisch gesteuert. Im allgemeinen kann man sagen, daß vier solcher geschilderten Spiele in einer Minute ablaufen müßen, wenn man z.B. einen kontinuierlichen Trockner auch kontinuierlich füllen und entleeren will. Als Absperrorgane für diese Ein- und Austragschleusen waren bisher Quetsch*entile, Vakuumschieber und verschiedene Vakuumhähne in Betrieb. Alle diese Möglichkeiten zeigten aber einen frühzeitigen Verschleiß. Sei es, daß die Membrane der Quetschventile den chemischen Beanspruchungen nicht standhielten, oder sie mechanisch vorzeitig ermüdeten. Bei den Vakuumschiebern und den Vakuumhähnen waren ähnliche Verschleißerscheinungen zu beobachb#,en, wie sie oben bei den Zellenrädern beschrieben waren.
- En der nachfolgend beschriebenen Erfindung wird deshalb ein Absperrorgan beschrieben,, welches einerseits wie die bisnerigen Organe einen freien. achfall des Materials -von auAen in den Stapelraum und vom Stapelraum in den Vakuumraum erlaubt und andererseits aber eine sich selbsttätig abhebende und sich reinigende Dichtung besitzt, damit die Dichtflächen nicht durch dazwischenliegendes Produkt zerstört werden können.
- Die Abb. 1 zeigt einen Querschnitt und die Abb. 2 einen Längsschnitt durch das vorgeschlagene Organ.
- 1 ist das Gehäuse mit den Flanschen.
- 2 ist der Einlaufstutzen. Dieser Einlaufstutzen endet in einer Dichtungswulst 3. Diese Dichtungswulst 3 kann mit einer aufgebrachten Dichtung versehen sein, wenn diene Dichtung nicht auf der Absperrplatte 10 angebracht ist. Der Einlaufstutzen kann, wenn Material in das Stapel- gefäß gefallen ist, durch die Abdichtplatte 10 verschlossen werden. Diese.Abdichtplatte 10 ist durch zwei vorgebogene Blattfederkörperean der Welle 8 befestigt, die zweckmässigerweise eine gekröpfte Form erhält, um einen glatten Durchfall des Naterials zu erlauben. Wenn diese Abdichtplatte 10 mit ihren vorgebogenen Blattfederkörpern durch Drehung der Welle in die Verschleißlage geführt wird, stoßen die beiden Blattfedern an die Anschläge 6. Durch geringfügiges Weiterdrehen der Welle 8 schieben infolge der Anschläge 6 die Blattfedern die Absperrplatte radial nach oben und sorgen so für die Abdichtung an den Dichtungswulsten 3. Den Anpreßdruck gegen diese .ibdichtungswülste kann man durch ge- eignete Wahl des Drehmomentes an der Welle 6 einstellen.
- Soll das Ventil geöffnet werden, so dreht sich die Welle 8 im entgegengesetztem Sinn. Dadurch hört der Druck der;An- 'schläge 6 auf die Blattfedern 3 auf und die Absperrplatte wandert um einen gewissen Betrag 11 in Richtung auf den Mittelpunkt. Dadurch reibt beider Drehung der Absperrplatte in die gestrichelte Zage in Abb. 1.diese nicht an den Dichtungswülsten 3 und es kann keine Zerstörung der ' Dichtflächen auftreten. Normalerweise werden durch diese Drehung und durch das Anschlagen der gekröpften Welle 8 an dem ,Anschlag 12! etwaige auT der Absperrplatte sitzende Matexialteilchen abgeschleudert. Es ist aber natürlich auch denkbare daß man in die Gehäusewandgauf dem Weg den die Absperrplatte vom geschlossenen zum geöffneten Zustand durchläuft# eine Bürstenwalze oder Abstreifleisten oder ähnliches, anbringt. In der Abb. 2 ist schließlich noch die Stopfbuchse 7 zu sehen, die die Abdichtung der Wellendurchführung durch die beiden seitlichen Gehäuseabdeckseheiben 5 zu übernehmen hat.
Claims (1)
-
2 a t e n t a, n a p r ü c h e . 1. -Absperrorgan zum Bin@tragen von Materialien in Gefäße eines anderen Dr.Civeau dadurch gekennzeichnet, ß in einem Gehäuse 1 eine Absperrplatte 10 hin- und her ° bewegt werden kann, die der Bewegung vermittelnden Welle 8 ' durch vorgebogene Blattfederkörper 9, befestigt ist, wobei im geschlossenen Zustand. die Blattfedern --durch eine. Anschlag 6 gestreckt werden und die Absperrplatte gegen. - Dichtungswülste 3 am Einlaufstutzen 2 des Absporrorgans gepresst werde.. 2. Absperrorgan zum Eintragen von Materialien in. . Gefäße eines anderen Drncivean nach. Anspruch 1 da- durch gekennzeichnet g daß das dichtende Material ent- weder den Dichtungswülsten 3 oder auf der Absperr- platte 10 angebracht ist. 3. Absperrorgan zu. Eintregen von. Materialien in. Gefäße eines anderen Do.iveau nach Ansprüchen 1- ,d 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Welle 8 im Inneren des Absperrorgans abgeknöpft ist. 4. Absperrorgan zum Eintragen von Materialien in Gefäße eines anderen Druckniveau nach Ansprüchen 19. 2 .d 3 dadurch gekennzeichneta daß in dem Teil der inneren Gehäuse- wand, die die Absper2pl atte zwischen geschlosoenen d offenen Zustand durchZ"yande2tp eine S.D. Bürstenwalze oder Abstreifleiste ,gebracht iot8.d beim Erreichen des geöffneten Zustands die gekröpfte Igelle gegen einen .Anschlag 12 anschlagen kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK0062610 | 1967-06-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1600836A1 true DE1600836A1 (de) | 1970-04-30 |
Family
ID=7230697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671600836 Pending DE1600836A1 (de) | 1967-06-22 | 1967-06-22 | Absperrorgan zum Eintragen von Materialien in Gefaesse eines anderen Druckniveaus |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1600836A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2321080A1 (fr) * | 1975-08-14 | 1977-03-11 | Lehtinen Uuno | Vanne d'arret |
| US4193578A (en) * | 1977-11-14 | 1980-03-18 | Cashco, Incorporated | Low torque control valve |
| US4256285A (en) * | 1977-06-30 | 1981-03-17 | Honeywell Inc. | Eccentric rotary valve with control-improving wing member |
| US4488575A (en) * | 1981-11-05 | 1984-12-18 | Gebr. Trox Gmbh | Volume flow regulator for ventilation systems |
| EP3067595A1 (de) * | 2015-03-11 | 2016-09-14 | Murrplastik Produktionstechnik GmbH | Ventileinheit |
-
1967
- 1967-06-22 DE DE19671600836 patent/DE1600836A1/de active Pending
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2321080A1 (fr) * | 1975-08-14 | 1977-03-11 | Lehtinen Uuno | Vanne d'arret |
| US4256285A (en) * | 1977-06-30 | 1981-03-17 | Honeywell Inc. | Eccentric rotary valve with control-improving wing member |
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