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DE1600623A1 - Verbindungsmuffe und Verfahren zur Verbindung zweier Rohrenden - Google Patents

Verbindungsmuffe und Verfahren zur Verbindung zweier Rohrenden

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Publication number
DE1600623A1
DE1600623A1 DE19671600623 DE1600623A DE1600623A1 DE 1600623 A1 DE1600623 A1 DE 1600623A1 DE 19671600623 DE19671600623 DE 19671600623 DE 1600623 A DE1600623 A DE 1600623A DE 1600623 A1 DE1600623 A1 DE 1600623A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
sleeve
sealing ring
connecting sleeve
pipes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671600623
Other languages
English (en)
Inventor
Coleman Cedric Errol
Beard Peter Roy Frederick
Waddell Michael Richard
Wickham Fred Vincent
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TEMPLE TUBES Ltd
Original Assignee
TEMPLE TUBES Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TEMPLE TUBES Ltd filed Critical TEMPLE TUBES Ltd
Publication of DE1600623A1 publication Critical patent/DE1600623A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L21/00Joints with sleeve or socket
    • F16L21/02Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings
    • F16L21/025Rolling sealing rings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L21/00Joints with sleeve or socket
    • F16L21/002Sleeves or nipples for pipes of the same diameter; Reduction pieces
    • F16L21/005Sleeves or nipples for pipes of the same diameter; Reduction pieces made of elastic material, e.g. partly or completely surrounded by clamping devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)

Description

  • Verbindungsmuffe und Verfahren zur Verbindung zweier Rohrenden Die Erfindung betrifft eine Verbindungsmuffe und ein Verfahren zur Verbindung zweier Rohrenden. Sie befaßt sich insbesondere mit dem Problem der Verbindung von Rohren, ohne daß die verlegten und sich an Ort und Stelle befindenden Rohrenden besonderer Vorbereitung bedürfen.
  • Die Erfindung besteht bei der Verbindungsmuffe zur Verbindung zweier Rohrenden darin, daß die Muffe an einem Ende oder an beiden Enden nach innen abgeschrägte Abschnitte aufweist, denen eine Ausnehmung zur Fassung eines Dichtringes folgt, de.ß der abgeschrägte Abschnitt so bemessen ist, daß dann, w-gnn der Dichtring auf einem Rohrende angebracht und die Muffe auf dieses Rohr oder das Rohr in die Muffe geschoben ist, der Dichtring zusammengedrückt wird und auf dem Rohr rollt, und daß die Ausnehmung so ausgebildet ist, daß dann, wenn der Dichtring in die Ausnehmung eintritt, dieser teilweise, jedoch nicht vollständig, zurückfedert.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zur Verbindung eines Rohrendes mit einer Verbindungsmuffe besteht darin, daß ein Dichtring über das Ende des Rohrendes geschoben wird, daß das Rohrene in die Verbindungsmuffe (oder die Verbindungsmuffe in das Rohrende) geschoben wird, so daß der Dichtring zwischen dem Rohr und dem nach innen abgeschrägten Abschnitt zusammengedrückt wird und auf dem Rohr rollt, bis der Dichtring in die Ausnehmung eintritt, wobei der Dichtring etwas zurückfedert, jedoch weiter unter Spannung eingeklemmt ist.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Verbindungsmuffe symmetrisch ausgebildet und mit einem nach innen abgeschrägten Abschnitt versehen, dem eine Ausnehmung an jedem Ende folgt, Eine solche Verbindungsmuffe kann zur Verbindung zweier unvorbereiteter Rohrenden dienen, die in bezug zueinander in Richtung entlang ihrer Längsachsen beweglich sind.
  • Gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der abgeschrägte Abschnitt im Inneren der Verbindungsmuffe so gestuft, daß im Ergebnis zwei getrennte Stufen gebildet sind. Dadurch ist es möglich, die- Verbindungsmuffe in Verbindung mit zwei Dichtringen zu verwenden, von denen jeweils einer auf den Enden der beiden zu verbindenden Rohre angeordnet ist, so daß die Ringe in die Ausnehmung und die d Stufe gelangen, Weih die Verbindungsmuffe in ihre endgültige Trage geschoben wird. f@.l.s erforderlich, können auch mehrere Stufen in dem abgeschrägten Abschnitt vorgesehen sein, so daß eine entsprechende Anzahl von Dichtringen benutzt werden kann. Eine solche Verbindungsmuffe kann zur Verbindung zweier Rohre dienen, die nicht in Richtung ihrer Längsachsen aufeinander zu oder voneinander weg bewegbar sind.
  • Die Verbindungsmuffe kann einen festen Teil eines der zu verbindenden Rohre bilden oder damit luftdicht verbunden sein. Durch passende Dimensionierung der Teile kann die so hergestellte Verbindung ein gewisses Maß von Fehlausrichtung der Achsen der Rohre aufnehmen, und außerdem kann die Verbindung auch gewisse axiale Bewegungen der Rohre relativ zueinander aufnehmen.
  • Die Erfindung kann bei Rohren aus allen möglichen Materialien, wie beispielsweise Metall, phaser-verstärkten Stoffen oder Kunststoffen (beispielsweise :°o?Vpropylen) us«. angewendet werden.
  • Ein wesentlicher Vorteil neben anderen besteht darin, daß die Verbindung ohne Bearbeitung an Ort und Stelle herge-Etellt werden kann, es können auch beträchtliche Toleranzen im Außendurchmesser der Rohre aufgenommen werden.
  • Die Erfindung soll nun abhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Fig. 1 zeigt zwei gleiche unvorbereitete Rohre, vnn denen eines bereits mit einer Verbindungsmuffe verbunden ist und von denen das andere gerade mit der Verbindungsmuffe verbunden werden soll, Fig. 2 zeigt eine unsymmetrische Verbindungsmuffe zur Verbindung zweier Rohre, Fig. 3 zeigt zwei gleiche Rohre, die gerade durch eine weitere Verbindungsmuffe verbunden werden sollen, und Fig. 4 und 5 zeigen eine Zwischenstufe und die endgältige Lage der Verbindung mit der Verbindungsmuffe gemäß Fig. 3.
  • Die Verbindungsmuffe 10 in Fig.-1 dient zur Verbindung zweier Rohre 12 und 14, deren Enden nicht in irgendeiner besonderen Weise vorbereitet oder zubereitet worden sind, es brauchen lediglich ihre Enden ungefähr im rechten Winkel zu den Achsen der Rohre abgeschnitten zu sein.
  • Die Verbindungsmuffe 10 ist in bezug zu ihren Enden symmetrisch, und die Öffnung der Verbindungsmuffe ist mit einer Schräge 16 versehen, der ein nach innen abgeschrägter Abschnitt 18 folgt, dessen Neigungswinkel sehr gering ist, z. B. zwischen 1 bis 40 liegt. Dem abgeschrägten Abschnitt 18 folgt eine Ringnut 20, deren innere Schultern rechtwinklig sind. Die linke Seite der fig. 1 zeigt den Montagezustand kurz vor der Herstellung der Verbindung, und das rechte Ende zeigt den Montagezustand nach Tierstellung der Verbindung.
  • Zu Beginn der Montage wird ein Dichtring 22, der hier als fester Ring dargestellt ist, über das Ende des Rohres 14 geschoben. Der Dichtring kann z. D. ein D-Ring sein, der eine flache Fläche längs seinem Umfang aufweist.
  • Dann wird die Verbindungämuffe gegen das Ende des Rohres (oder umgekehrt) gehalten und das eine Teil zu dem anderen axial verschoben. Der Dichtring wird dadurch durch die Schräge 16 zusammengedrüdt, wenn die relative Bewegung zwischen Rohr und Verbindungsmuffe weitergeht, und der Dichtring wird solange gerollt, bis er in die Ringnut 2® einrastet, wie das in der rechten Seite der Fig. 1 dargestellt ist. Die Ringnut ist verhältnismäßig flach, so daß der Dichtring in einem gewissen Maße zusammengepreßt bleibt. Die Kontaktbezirke zwischen dem Dichtring und der Verbindungsmuffe und dem Rohr.sind relativ groß und gewährleisten eine gute Abdichtung. Die rechtwinkligen Schultern der Ringnut stellen sicher, do,B die Verbindung sich nCht wieder lösen kann, ausgenommen durch Anwendung verhältnismäßig großer Zugkräfte.
  • Die Verbindungsmuffe kann mit einem zentral angeordneten Ring 24 versehen sein, der für eine gleichmäßige Überlappung auf beiden Seiten zwischen der Huffe und den Rohren sorgt.
  • Rohre, insbesondere Rohre mit verhältnismäßig großem Durchmesser, weisen häufig ungleiche Durchmesser auf. Im Fall von Rohren mit einem Nennaußendurchmesser von 4 Zoll kann die Toleranz durchaus in der Größenordnung von ±3/16 Zoll liegen. Solche Toleranzen können mit einer Verbindung gemäß der Erfindung ohne Schwierigkeiten aufgefangen werden, und es ist keine besondere Vorbereitung oder Bearbeitung der Rohrenden erforderlich. Wo große Abweichungen im Außendurchmesser auftreten können, können ohne weiteres einfach Dichtringe etwas unterschiedlicher Abmessungen verwendet werden, wie das die Verhältnisse gerade erfordern.
  • Der in Fig. 1 dargestellte Dichtring hat einen D-förmigen Querschnitt. Das ist jedoch nicht wesentlich. Es kann auch ein 0-Ring oder ein Ring mit nicht kreisförmigem Querschnitt, beispielsweise viereckigem Querschnitt, verwendet werden, die Seitenzahl möge beispielsweise vier oder sechs betragen. D-Ringe und Ringe mit viereckigem Querschnitt haben den Vorteil, daß sie nicht so leicht verdreht werden, wenn sie über das Rohr bewegt werden. Die Dichtringe bestehen vorzugsweise aus natürlichem oder synthetischem Gummi.
  • Aus Fig. 1 ist zu ersehen, daß zwischen dem Rohr und der' Innenwandung der Verbindungsmuffe ein Spiel vorhanden ist.
  • Das führt zu dem Vorteil, dafl die Rohre nicht axial ausgerichtet sein müssen, ohne daß dadurch die Dichtigkeit der Verbindung beeinträchtigt wird. Außerdem besteht ein gewisses Maß an Freiheit in bezug auf axiale Bewegungen der beiden Rohre zueinander, so daß die Verbindung teleskopförmig ist. Die günstigsten Abmessungen werden am besten durch Versuche oder Erfahrungen gefunden. Gute Ergebnisse wurden mit Rohren von 4 3/4 Zoll Durchmesser erzielt, bei denen eine Verbindungsmuffe mit einer Innenweite von 5 Zoll und ein Dichtring von 1/4 Zoll Querschnitt und einem ungestreckten Außendurchmesser von 4 1/2 Zoll verwendet wurde. Die Ringnut in der Innenwandung der Verbindungsmuffe war ungefähr 1/16 Zoll tief.
  • Eine in Fig. 2 dargestellte Verbindungsmuffe 25 ist unsymmetrisch. Ihr linkes Ende stimmt im wesentlichen mit dem linken Ende der Verbindungsmuffe gemäß Fig. 1 überein. Ihr rechtes Ende jedoch ist verschieden, so daß die Verbindung die Form einer T4uffenrohrverbindung erhält.
  • Die äußere Wandung des Endes des Rohres 12a ist mit einer Schräge von ungefähr 1 bis 3 0 versehen. Das rechte Ende der Verbindungsmuffe ist entsprechend geformt. Das rechte Endt ist mit einem Wulst 26 vesehen, der in einer Nut 28 in dem Rohr liegt. Jede Konstruktionsform ist verwendbar, wenn die Verbindungsmuffe aus einem Material besteht, das ein gewisses Maß von nachgiebiger, elastischer Flexibilität hat, wie das beispielsweise bei Polypropylen der Fall ist. Es kann auch ein anderes thermoplastisches Material verwendet sein, das eine solche Eigenschaft hat, daß der Wulst 26 nach Zuführung von Wärme in seine richtige Lage in die Nut 28 gedrückt werden kann. Dem folgt dann eine Abkühlung, Der Wulst 26 ist jedoch nicht von ausschlaggebender Bedeutung. Die Verbindungsmuffe muß nicht unbedingt mit dem Rohr 12a verbunden sein, vielmehr kann die Verbindungsmuffe damit auch aus einem Stück bestehen, so daß insgesamt eine Muffenrohrverbindung gebildet ist.
  • In den Fig. 3 bis 5 ist eine Verbindungsmuffe 30 dargestellt, die an ihrem einen Ende mit einer Schräge 32 versehen ist, der nach innen zwei abgeschrägte Abschnitte 34 und 36 folgen, deren Neigungswinkel klein ist und beispielsweise 1 bis 40 betragen mag. Das größere Ende des abgeschrägten Abschnitts 36 liegt teben dem kleineren Ende des abgeschrägten Abschnitts 34 und ist im Durchmesser größer als der letztere, so daß zwischen den beiden abgeschrägten Abschnitten eine Stufe 38 gebildet ist. Auf die abgeschrägten Abschnitte folgt eine Ausnehmung 40 mit rechtwinkligen Schultern, in der nach Herstellung der Verbindung ein Dichtring 42 ruht.
  • Die Fig. 3 zeigt zwei Rohre 44 und 46, die gerade durch eine Verbindungsmuffe 30 miteinander verbunden werden sollen. Zur Herstellung der Verbindung ist die Verbindungsmuffe auf das Rohr 44 aufgeschoben, und Dichtringe 42 und 48 sind auf das Ende jedes der Rohre 44 und 46 aufgezogen, wie das durch die Bezugsziffern 42a und 48a angegeben ist. Der Dichtring 42 wird dann über das Rohr 44 gerollt, wobei er sich beispielsweise fünfmal dreht, und er nimmt dann die durch die Bezugsziffer 42b angedeutete nage ein. Der Dichtring 48 bleibt in einer Lage 48a in der Nähe des Endes des Rohres 46.
  • Die Verbindungsmuffe wird dann in Richtung auf den Dichtring 42 geschoben, an den dann die Schräge 32 angreift und der dadurch in den durch die Außenwandung des Rohres 44 und den abgeschrägten Abschnitt 34 gebildeten Raum gedrückt wird. Wird die Muffe in Richtung auf das Ende des Rohres 44 geschoben, so wandert der Dichtring 42 von dem abgeschrägten Abschnitt 34 zu dem abgeschrägten Abschnitt 36. Bei weitergehender Bewegung wird die in Fig. 4 dargestellte Lage erreicht, in der die Schräge 32 an den Dichtring 48 auf diem Rohr 46 angreift.
  • Nach weiterer Bewegung wird der Dichtring 48 in den Raum gedrückt, der zwischen der Außenwandung des Rohres 46 und dem abgeschrägten Abschnitt 34 gebildet ist. Im günstigsten Fall erreicht der Dichtring 42 die Ausnehmung 40, wenn der zweite Dichtring 48 an der Stufe 38 zwischen den beiden abgeschrägten Abschnitten 34 und 36 vorbeiwandsrt. Die Dichtringe 42 und 48 und die Verbindungsmuffe 30 befinden sich jetzt in der endgültigen, in Fig. 5 dargestellten Lage. Obwohl der Druck auf beide Dichtringe etwas nachgelassen hat, bleiben doch die Dichtringe im wesentlichen zusammengedrückt, und sie können nicht einfach aus ihren Lagen herauswandern, da sie an den Seiten der Ausnehmung 40 im einen Fall und an der Stufe 38 im anderen Fall anliegen.
  • Ein wesentlicher Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß keine Längsbewegung der Rohre für die Herstellung der Verbindung erforderlich ist, so daß die Erfindung gleich vorteilhaft ist, sei das eine Frage der anfänglichen Verlegung und Verbindung zweier Längen von Rohren oder sei das eine Frage des Auswechselns eines Rohres in einer vorhandenen Rohrleitung. Darüber hinaus sind keine besonderen Vorbereitungen an den Enden der Rohre erforderlich.
  • Die Verbindungsmuffe 30 kann zur Verbindung von Rohren relativ unterschiedlichen Außendurchmessers verwendet werden, ebenso wie das bei der Verbindungsmuffe 10 gemäß Fig. 1 der Fall ist.
  • Der Dichtring 42 und der Dichtring 48 haben einen runden Querschnitt. Das ist jedoch nicht unbedingt wesentlich. Es kann auch ein D-förmiger Querschnitt für die Dichtringe verwendet werden, und der Querschnitt kann auch viereckig sein, wie das bereits im Zusammenhang mit den in Fig. 1 und 2 erläuterten Ausführungsformen erwähnt worden ist.
  • Aus den Fig. 3 bis 5 der Zeichnung ergibt sich, daß zwischen den Rohren 44 und 46 und der Innenwandung der Verbindungsmuffe 30 ein beträchtliches Spiel vorhanden ist. Das hat den Vorteil, daß die Rohre etwas aus ihrer axialen Ausrichtung herauskommen können, ohne daß dadurch die Dichtigkeit der Verbindung beeinträchtigt wird. Außerdem besteht ein gewisses Maß von Freiheit in bezug auf axiale Bewegungen zwischen den beiden Rohren, die sich so teleskopisch zueinander bewegen können.
  • Optimale Bemessungen müssen am besten durch Versuche und Erfahrungen bestimmt werden. Gute Ergebnisse wurden mit Rohren von 4 3/4 Zoll Durchmesser bei Verwendung einer Verbindungsmuffe mit einer lichten Weite von 5 Zoll erzielt, wobei e ein Dichtring von 1/&r Zoll Querschnittadurchmesser und einem ungestreckten Außendav2cesser von 4 1/2 Zoll verwendet wurde. Die Rille in der Innenwandung der Verbindungsmuffe und die Schulter auf dem abgeschrägten Abschnitt waren dabei ungefähr 1/16 Zoll tief.
  • Wenn auch die Verbindungsmuffe 30 .bei der Verbindung zweier gleicher Rohre beschrieben worden ist, so kann doch die Erfindung in gleicher Weise auch zur Verbindung zweier Rohre unterschiedlichen Durchmessers mittels einer Verbindungsmuffe verwendet werden. In diesem Fall wird die Verbindungsmuffe, die eine entsprechende Stufe zur Anpassung an die unterschiedlichen Durchmesser der Rohre hat, über das@dünnere der beiden Rohre geschoben, und die Dichtringe werden an die entsprechenden Stellen gebracht, so daß nach Bewegung der Verbindungsmuffe in Richtung auf das Ende des dünneren Rohres die Dichtringe auf den beiden Rohren in ihre entsprecheuden Rillen oder Schlitze wandern und so die Verbindung herstellen. Die Stufe auf der Verbindungsmuffe zwischen den beiden Durchmessern kann in irgendeinem gewünschten Winkel geneigt sein, so daß ein glatter Strömungsübergang zwischen den beiden Rohren gegeben ist.

Claims (12)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Verbindungsmuffe zur Verbindung zweier Rohrenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe an einem Ende oder an beiden Enden nach innen abgeschrägte Abschnitte aufweist, denen eine Ausnehmung zur Fassung eines Dichtringes folgt, daß der abgeschrägte Abschnitt so bemessen ist, daß dann, wenn der Ilchtring auf einem Rohrende angebracht und die Muffe auf dieses Rohr oder das Rohr in die Muffe geschoben ist, der Dichtring zusammengedrückt wird und auf dem Rohr rollt, und daß die Ausnehmung so ausgebildet ist, daß dann, wenn der Dichtring in die Ausnehmung eintritt, dieser teilweise, jedoch nicht vollständig, zurUckfedert.
  2. 2. Verbindungsmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Innere der Verbindungsmuffe symmetrisch ist, und daß die Innenwandung zwischen den beiden Ausnehmungen eine innere umlaufende Rippe aufweist, die als Anschlag für das eine Ende oder beide Enden der Rohre dient.
  3. 3. Verbindungsmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmuffe nur an einem Ende nach innen abgeschrägt und nachfolgend mit einer Ausnehmung versehen ist, während das andere Ende mit Mitteln zur festen und dichten Anbringung an einem Rohrende versehen ist.
  4. 4. Verbindungsmuffe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur festen und dichten Verbindung der Verbindungsmuffe mit dem Rohrende einen von der Innenwandung am Ende der Verbindungsmuffe nach innen vorspringenden Absatz enthalten, der zur Abdichtung gegenüber einem entsprechenden Absatz auf der Außenwandung des Rohrendes dient, und daß an dem Ende der Verbindungsmuffe ein nach innen gerichteter Wulst vorgesehen ist, der dicht in einer Umfangsnut in der Außenwandung des Rohres einrastet.
  5. 5. Verbindungsmuffe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmuffe durch das eine Ende eines der zu verbindenden Rohre gebildet ist.
  6. 6. Verbindungsmuffe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmuffe mit einem der zu verbindenden Rohrenden fest verbunden ist.
  7. 7. Verbindungsmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der abgeschrägte Abschnitt so gestuft ist, daß zwei getrennte Absätze gebildet sind, derart, daß die Verbindungsmuffe mit zwei Dichtringen verwendbar ist, von denen einer auf jedem der beiden zu verbindenden Rohre aufliegt und so angeordnet ist, daB in der endgültigen tage ein Ring zwischen einem Absatz und einem Rohr und der andere Ring zwischen dem anderen Absatz und dem anderen Rohr liegt. B.
  8. Verbindungsmuffe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem nach innen abgeschrägten Abschnitt oder vor den nach innen abgeschrägten Abschnitten am äußersten Ende des Innenraums der Muffe zur Einführung des Dichtrings in den abgeschrägten Abschnitt und zum Zusammendrücken des Dichtringes eine Schräge oder eine konische Fläche vorgesehen ist.
  9. 9. Verfahren zur Verbindung eines Rohrendes mit einer Verbindungsmuffe, die nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dichtring über das Ende des Rohrendes geschoben wird, daß das Rohrende in die Verbindungsmuffe (oder die Verbindungsmuffe in das Rohrende) geschoben wird, so daß der Dichtring zwischen dem Rohr und dem nach innen abgeschrägten Abschnitt zusammengedrückt wird und auf dem Rohr rollt, bis der Dichtring in die Ausnehmung eintritt, wobei der Dichtring etwas zurückfedert, jedoch weiter unter Spannung eingeklemmt ist.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring entlang seinem Umfang mit einer Fläche versehen ist und so im wesentlichen D-förmigen Querschnitt hat.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung zweier Rohre eine symmetrische Verbindungsmuffe zuerst auf ein Rohr aufgeschoben und daß dann das andere Rohr in das freie Ende der Verbiüdungsmuffe eingeschoben wird.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch Gekennzeichnet, daß zur Verbindung zweier Rohre eine Verbindungsmuffe mit einem einmal abgeschrägten Abschnitt verwendet wird, der so zwei Stufen bildet, daß die Verbindungsmuffe auf das Rohr geschoben wird, daß ein Dichtring auf jedes Rohrende aufgezogen wird, daß die Rohrenden ausgerichtet werden, und daß die Verbindungsmuffe über die ausgerichteten Enden der Rohre geschoben wird, wobei die Ringe zwischen den Rohren und den beiden Stufen abrollen, derart, daß schließlich in der Endlage ein Ring stramm zwischen der Ausnehmung und einem Rohr und der andere Ring stramm zwischen der zweiten Stufe und dem anderen Rohr liegt.
DE19671600623 1966-02-14 1967-02-10 Verbindungsmuffe und Verfahren zur Verbindung zweier Rohrenden Pending DE1600623A1 (de)

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