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DE1600559C - Montage stopfen zum Absperren von Anschlußstutzen und dergleichen an Rohr leitungen - Google Patents

Montage stopfen zum Absperren von Anschlußstutzen und dergleichen an Rohr leitungen

Info

Publication number
DE1600559C
DE1600559C DE1600559C DE 1600559 C DE1600559 C DE 1600559C DE 1600559 C DE1600559 C DE 1600559C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plug
stopper
sealing
thread
connecting pieces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas 8251 Steeg Buchbach Rinberger jun
Original Assignee
Thomas Rmberger & Sohne, Holzwaren fabrik, 8251 Steeg Buchbach
Publication date

Links

Description

1 , 2
Die Erfindung betrifft einen Montagestopfen zum Teildrehung genügend Luft. Das ist besonders dann
Absperren von Anschlußstutzen u. dgl. an Rohrlei- wichtig, wenn der Stopfen einmal nicht ganz zentrisch
tungen, die unter Putz oder Fliesen verlegt sind. sitzt.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile gegen- Das deutsche Gebrauchsmuster 1 909 466 be-
über Stopfen bekannter Ausführungsformen werden 5 schreibt ein·Abschlußstück für unter Putz verlegte
aus den nachfolgend behandelten Ausführungsfor- Rohrleitungen zur Herstellung einer für die Fertig-
men deutlich. montage erforderlichen einwandfreien Anschlußstelle
Nach dem deutschen Gebrauchsmuster 1 847 227 ohne Beschädigung von Putz, Platten usw. Gekennist ein Montagekonus für Gas-und Wasserleitungsbau zeichnet wird das Abschlußstück durch eine kegelbekannt, bei dem eine als Dichtung für Rohrstopfen io förmige Schutzhülle, deren unteres, schmales Ende ausgebildete Schraube in einen konischen Becher über eine abgestufte Dichtkante in einen Verschlußausläuft, der ein Einmauern des Rohrstopfens ver- stutzen ausläuft. In vorteilhafter Ausbildung besteht hindert. die Schutzhülle und der Verschlußstutzen aus zwei
Der Becher schafft den erforderlichen Montage- Teilen, wobei der Verschlußstutzen aus Gummi ist
platz, kann aber nur verwendet werden, wenn der 15 und mittels einer Schraube und einer Mutter an dem
Verschlußstopfen, wie üblich durch Aufhanfen, Ein- unteren Ende der Schutzhülle befestigt wird; durch
kitten, abgedichtet wird. . Anziehen der Mutter wird der Verschlußstutzen
Der Boden des Montagekonus kann nur dann als auseinander gepreßt.
Dichtung wirken, wenn Rohrstutzen, Winkelbogen, Wegen der Elastizität des Verschlußstutzens, den Muffen, T-Stücke und Verschlußstopfen u. dgl. plan- 2° man auch als Spreizstopfen bezeichnen könnte, beparallele Flächen aufweisen. kommt das Abschlußstück keine steife Verbindung
Planparallele Rohrenden, Muffen, T-Stücke, Win- zu dem zu verschließenden Rohrende. Geringe Stöße
kel, Stutzen, Verschlußstopfen sind sehr kostenauf- gegen das Abschlußstück zerstören den Stopfen und
wendig, so daß in der Praxis dieses Material nur damit die Dichtheit des Verschlusses. Durch die
bei Hochdruckhydraulikanlagen zum Einsatz kommt. 25 Elastizität des Spreizstopfens leistet dieser nur ge-
Kostenmäßig sind die planparallelen Verschrau- . . ringen Widerstand gegen Herausdrehen; dies kann
bungsteile wesentlich teurer als die gegossenen. Bei mit der Hand erfolgen, wenn an der Schutzhülle ge-
der Betrachtung der Kosten muß auch berücksichtigt dreht wird. Dadurch ist die ,Abdichtung durch UnbeT
werden, daß die Stopfen bei der Endmontage mei- fugte gefährdet. Die Schraube ist vor Verschmut-
stens verlorengehen oder verlegt werden, womit 30 zungen und Beschädigungen nicht geschützt, im Fall
auch die Forderung nach einer billigen Art, das einer Beschädigung kann also der Stopfen nicht
Problem zu lösen, klar herausgestellt ist. entspannt werden.
Hingegen dichtet der Stopfen aus Holz nach der Der Holzstopfen nach der Erfindung bringt dem-Erfindung völlig ab. Erreicht wird dies dadurch, daß gegenüber mehrere Vorteile. Einmal gibt er eine sich beim Eindrehen des Stopfens in den mit einem 35 steife Verbindung mit dem Rohr ab, weiter kann Innengewinde versehenen Stutzen der Rohrleitung er nicht mit der Hand gelockert werden. Nachteilige auf dem unteren konischen Teil des Stopfens ein Verschmutzungen können nicht eintreten.
Gewinde ohne jedes Spiel bildet. Man ist also ganz Das deutsche Gebrauchsmuster 1931747 betrifft unabhängig von den verschiedenen Gewindearten, einen einteiligen Installatiohsstopfen aus Kunststoff ob es sich um Gasfein-, Whitworth und dergleichen 40 für Fittinge, Muffen, Enden u. dgl., von- Leitungs-Gewinde handelt. Zusätzliche Hilfsmittel zum Ab- rohren zur Aufnahme oder zum Anschluß von dichten, wie etwa das Fetten und ölen der Gewinde- Armaturen, sanitären Geräten u. dgl.
teile, erübrigen sich- im Hinblick auf die Füllstoffe, Bei diesem bekannten Stopfen ist der Übergangsdie in das Holz des Verschlußstopfens eingelagert teil zwischen einer etwa senkrecht abstehenden sind (Wachse, Fette, Kunststoffe). 45 Schulter des Stopfens und dem schulterseitigen Ge-
Die soeben geschilderten Vorteile begründen auch windeende als ein kegel- bzw. konusförmig anstei-
den Fortschritt gegenüber einem weiteren bekannten gender bzw. abgeschrägter Ringkragen ausgebildet. Abschlußstopfen für Rohrenden bei Hausinstallation Gegenüber denr Holzstopfen ist der Kunststoff-
nen, der aus zähelastischem Kunststoff besteht und stopfen aber teurer.
einen leicht konischen Außenmantel aufweist, der 5° Nach dem geschilderten Stand der Technik ergibt
mit einem Gewinde versehen ist. sich zu dessen Verbesserung . als Aufgabe, einen
Das deutsche Gebrauchsmuster 1898 700 be- Montagestopfen zum Absperren von Anschlußstut-
schreibt einen Hilfsmontagestopfen, bei dem der zen u.dgl. an Rohrleitungen, inbesondere, wenn
lange Schaft um erhebliches stärker ist als das zum diese unter Putz oder Fliesen verlegt sind, zu schaf-
Schaft stark abgesetzte Gewinde. Mit dieser Aus- 55 fen, der einmal einwandfrei die Rohrleitung abdich-
führungsform soll den Nachteilen begegnet werden, tet und zum anderen gelöst werden kann, ohne daß
die bei Verschlußstopfen, die eine zu kurze Baulänge dabei Putz und Fliesen beschädigt werden,
besitzen, auftreten. , Diese Aufgabe soll erfindungsgemäß dadurch ge-
Er weist jedoch gegenüber dem aus Holz be- löst werden, daß der Stopfen aus Holz besteht, stehenden Stopfen der vorliegenden Erfindung ein 6° dessen Porosität durch Einlagern von Füllstoffen höheres Gewicht auf und ist teurer. Der lange und in die Zellhohlräume beseitigt ist, und einen längeren im Vergleich zum Gewinde wesentlich stärkere runden, vornehmlich konischen Körper besitzt, an Schaft des bekannten Verschlußstopfens ist zylin- dessen unterem Ende abgesetzt sich der eigentlich drisch. Ein zylindrischer Schaft bekommt aber an gewindelose konische runde Dichtzapfen befindet,
seinem Umfang so lange keine Luft, bis der Schaft 65 Gegenüber dem Stand der Technik gibt der Holzvollkommen aus seiner eng anliegenden Umgebung stopfen nach der Erfindung eine form- und kraft-(Putz) herausgedreht und gezogen ist. Ein konischer schlüssige Verbindung mit dem Rohr. Die Gewinde-Schaft bekommt schon nach einer geringfügigen gänge im Rohr können auch bei einem Schlag nicht
beschädigt werden. Der Holzstopfen wird aus gut getrocknetem Material hergestellt, damit er während des Lagerns nicht durch Schwinden die runde Querschnittsform verlieren kann. Auf Grund des natürlichen Quellvermögens bei Feuchtigkeitseinwirkung sitzt der Stopfen immer fest.
Wenn zum Verschließen von Stutzen u. dgl. mit großer lichter Weite, etwa über zwei Zoll, Stopfen gemäß der Erfindung mit großem Durchmesser benötigt werden, so ist es vorteilhaft, ein Gewinde mit geringer Tiefe vorzuschneiden, vorzupressen oder vorzudrehen. Die Gewindegänge dürfen nicht, entsprechend dem Innengewinde des zu verschließenden Stutzens voll ausgebildet werden. Vielmehr muß sich der Rest des Gewindes selbst schneiden, wenn der Stopfen eingedreht wird. Um das Angreifen des ■ Dichtzapfens am Gewinde des Stutzens, der verschlossen werden soll, zu erleichtern, ist der Dichtzapfen zweckmäßig mit einer Fase, und zwar am entgegengesetzten (oberen) Ende des Stopfens zu versehen; es ist vorteilhaft, eine scharfe Kante zu vermeiden, die zu Schürf- oder Kratzverletzungen führen kann.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Stopfens nach der Erfindung ist in der Zeichnung gemäß den Fig. 1 und 2 dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 den Stopfen in schematischer Darstellung,
Fig. 2 eine Muffe mit eingedrehtem Stopfen (abgebrochen dargestellt),
Fig. 3 stellt eine beispielsweise Ausführungsform einer Vorrichtung zum Tränken des Stopfens dar.
Mit 6 wird der Verluststopfen in seiner Gesamtheit bezeichnet. Der sogenannte Körper besteht der Zeichnung nach aus dem langen, runden, konisch nach unten zulaufenden Teil 3 und einem sich nach oben anschließenden zylindrischen Teil 4. Letzterer ist zylindrisch ausgebildet, um den Stopfen besser handhaben zu können, insbesondere, wenn Werkzeug verwendet wird. Am unteren Ende des Körpers 3 ist mit einer Schulter 2 α abgesetzt der Dichtzapfen 2 angeordnet, der mit einer Fase 1 versehen ist. Am oberen Ende am Teil 4 ist ebenfalls eine Fase 5 angeordnet. Auf den Ansatz 2 a kann in den Fällen verzichtet werden, wo es lediglich darauf ankommt, eine Stelle abzudichten. Unter den beispielsweise erwähnten Füllstoffen zum Abdichten des Holzes, bei Wachsen, Fetten, Kunststoffen, Harzen u. dgl. wird man jeweils in Abhängigkeit von der Temperatur den passenden Stoff auswählen.
Die F i g. 2 stellt sichtbar dar, wie der Stopfen 3 mit seinem Dichtzapfen 2 in das Gewinde der Muffe 7 eingreift. Die Stopfen nach der Neuerung werden in verschiedenen Größen verwendet, so wie es jeweils die Praxis erfordert. Zweckmäßigerweise wird sie über Hirn (in Richtung A der Fig. 1) durch einen Prägestempel gezeichnet..Aus der Bezeichnung soll hervorgehen, welcher Weite des Rohrleitungsteils, das verschlossen werden soll, der Stopfen nach der Neuerung entspricht; z. B. 3Ai Z oder 1 '/2 Z, wobei Z = Zoll bedeutet. Ferner können noch weitere Kennzeichnungen wie M = metrisch, F = Feingewinde od. dgl. verwendet werden.
Von den bereits mehrfach erwähnten Füllstoffen zum Dichtmachen des Stopfens sei am Beispiel des Paraffins nachstehend beschrieben, wie dieser Stoff zum Abdichten des Holzes angewendet wird. Das Paraffin wird in flüssigem Zustand (Erhitzen) in Längsrichtung des Stopfens und damit in Längsrichtung der Zellhohlräume in diese mit hohem Druck eingepreßt. In den Zellhohlräumen erkaltet das Paraffin und erstarrt damit.
Die Zellhohlräume sind voll gefüllt und können nach Wegnahme des Druckes nicht mehr auslaufen. Der Füllstoff leistet in den Zellhohlräumen den notwendigen Widerstand gegenüber der Kraft, die das in den Rohrleitungen unter Druck stehende Medium auf den Stopfen wirken läßt.
Falls Medien, die unter Druck stehen, bei hoher Temperatur in den Rohrleitungen mit dem Verschlußstopfen aus Holz nach der Erfindung verschlossen werden sollen, hat man als Füllstoffe für das Holz solche Stoffe auszuwählen, deren Erweichungs- oder Schmelzpunkt oberhalb der Temperatur des Mediums liegt. Für solche Zwecke kann man z. B. PVC in entsprechenden Konsistenzen verwenden.
Beim Einpressen der Füllstoffe ist darauf zu achten, daß der Druck zeitlich so gesteigert wird, daß der Füllstoff die notwendige Zeit hat, in den Stopfen einzudringen, ohne diesen zu sprengen.
In der F i g. 3 ist schematisch eine Vorrichtung dargestellt, mit der die Füllstoffe in den Holzstopfen eingebracht werden können. Der Stopfen ist mit seinem Dichtzapfen 4 an den Kanal 11 einer Düse 10 eingesetzt. Dabei sitzt der Stopfen mit seinem Ansatz 2 α auf dem Rand der Düsenöffnung auf. Durch den Kanal wird unter dem jeweils notwendigen Druck der Dichtungsstoff in flüssigem Zustand in Längsrichtung vom Dichtzapfen nach dem zylindrischen Teil 3 eingepreßt. Der erforderliche Gegendruck wird auf den Stopfen durch den Kolben 12 ausgeübt. Es ist selbstverständlich, daß der Gegendruck höher liegt als der Einpreßdruck des Dichtungsmittels, damit möglichst vermieden wird, daß Dichtungsstoff an der Düsenöffnung seitlich entweicht. Man. erreicht bei dieser Arbeitsweise, daß gleichzeitig mit dem Abdichten der Dichtzapfen mit einer Schicht des Dichtungsstoffes überzogen wird, die als Gleitschicht wirkt. Das erleichtert das Eindrehen des Stopfens in die Rohrstutzen und fördert den Dichtungseffekt. Diese Wirkung erreicht man auch bei der Verwendung von Kunststoffen.
Zweckmäßig ist es, die besagte Vorrichtung zum Tränken des Stopfens ins Vakuum zu setzen, damit die Möglichkeit besteht, die Zellhohlräume soweit wie möglich zu evakuieren, bevor der Füllstoff eingedrückt wird. Diese Arbeitsweise ist bekannt aus der Technik der Holzimprägnierung.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Montagestopfen zum Absperren von Anschlußstutzen u. dgl. an Rohrleitungen, insbesondere wenn diese unter Putz oder Fliesen verlegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (1) für jede Art von Gewinde verwendbar ist und aus Holz besteht, in dessen Hohlräumen zur Beseitigung der Porosität Füllstoffe eingelagert sind, und einen längeren, runden, konisch nach unten zulaufenden Teil (2) besitzt, an dessen unterem Ende gegen eine Schulter (2 a) abgesetzt ein zweckmäßig mit einer Fase (5) versehener runder konisch zulaufender Dichtzapfen (4) angeordnet ist.
2. Stopfen nach Anspruch 1, dadurch gekenn-
zeichnet, daß der Dichtzapfen mit einem Vorgewinde versehen ist.
3. Stopfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil des Körpers des Stopfens zylindrisch (3) ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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