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DE1698250U - Stativ. - Google Patents

Stativ.

Info

Publication number
DE1698250U
DE1698250U DE1955L0012776 DEL0012776U DE1698250U DE 1698250 U DE1698250 U DE 1698250U DE 1955L0012776 DE1955L0012776 DE 1955L0012776 DE L0012776 U DEL0012776 U DE L0012776U DE 1698250 U DE1698250 U DE 1698250U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tripod
crank
eohres
stand
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1955L0012776
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Lazarus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1955L0012776 priority Critical patent/DE1698250U/de
Publication of DE1698250U publication Critical patent/DE1698250U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Actuator (AREA)

Description

Es sind Stative für Geräte, insbesondere für Lichtbildgeräte, bekannt, bei denen die Veränderung der Gebrauchsstellung ohne ein Verstellen der Stativbeine mittels eines aus einer zwischen den Stativbeinen angeordneten Mittelsäule teleskopartig ausziehbaren Roares, an dessen oberem Ende der Geräteträger anpordnet ist, durch einen selbstsperrenden Kurbeltrieb erfolgt« Wenn bei Stativen dieser Bauart auch eine grösstmögliche Genauigkeit der Einstellung gewährleistet ist, so erweist es si oh jedoch a2a nachteilig, dass der Auf- und Abtrieb des in der Mittelsäule verschiebbar angeordneten Rohres nur mittels Kurbeltrieb vorgenommen werden kann und infolge dessen sehr langsam vonstatten geht, also die verschiedenen Bereitschaftsstellungen des auf dem Stativ befindlichen Gerätes nur mit erheblichem Zeitaufwand hergestellt werden können·
Um eine schnellere Bereitschaft der Geräte herstellen zu können, hat man bei Stativen anderer Bauart auf den Kurbeltrieb und damit auf die Möglichkeit präzisester Peineinstellung verzichtet, derart, dass das in der Mittelsäule angeordnete Rohr aus der Mittelsäule mit der Hand herausgezogen und in der gewünschten Stellung mittels einer geeigneten Vorrichtung festgeklemmt wird« Der Rücklauf des Rohres wird nun nach dem Lösen der Klemmvorrichtung selbsttätig durch den Druck des Gewichts des aufge-
setzten Gerätes herbeigeführt. Om $erätesehaden zu vermeiden, sind diese Stative Bit einer Bücklauf-Bremseinrichtung ausgestattet, die darin besteht, dass im Boden der Mittelsäule eine Drossel Öffnung angebracht iat, durch welche das am unteren Ende kolbenartig ausgebildete rücklauf ende Bohr die in der Mittel säule eingeschlossene Luft verdrängt. Je- nach Grosse der im Boden der Kittelsäule befindlichen Öffnung vollzieht sich der Rücklauf des darin verschiebbaren Bohr es schneller oder langsamer« Der Nachteil dieaer Vorrichtung besteht jedoch darin» dass einerseits die Möglichkeit einer präzisen Feineinstellung entfällt undzum anderen das Herausziehen des Geräteträgerrohres aus der Mittel» säule aufgrund des relativ kleinen Durchmessers der Drosselöffnung einen erheblichen physischen Kräfteaufwand erfordert«
Die vorliegende Anmeldung bezieht sich auf ein Stativ, welches die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen in sich vereinigt» unter Aufhebung der den beiden Ausführungsformen anhaftenden Nachteile* Die Möglichkeit einer präzisen Feineinstellung besteht auch hier und wird ebenfalls mittels eines Kurbel-Zahntriebes herbeigeführt, der «jedoch ausschwenkbar angeordnet ist, sodass eine schnelle Herbeiführung der gewünschten Gebrauohsstellung des auf dem Stativ befindlichen Gerätes bei ausgeschwenktem, also mit dem verschiebbaren Bohr sich nicht im Eingriff befindlichen Zahntrieb durch Verschieben des Bohres mit der Hand erfolgen kann· Um den verschiedenen Gewichten der auf das Stativ aufzusetzenden Geräte und einer Regulierung der Rücklauf geschwindigkeit Rechnung zu tragen, ist die Bücklauf-Bremse regelbar ausgebildet.
-3-
Die Kegulierung der Bueklattf geschwindigkeit tea Geräteträgerrohres, die bekanntlich resultiert aus dem Gewioht des aufgesetzten Geräte« und der Strömungsgeschwindigkeit der aus der Drosselöffnung ausströmenden Luft, erfolgt erfünäungsgemäes über ein Regelventil, welches jedoch nicht in einer Bohrung im Boden der Mittelsäule sondern an einem auf dem Geräteträgerrohr schwenkbar aufgesetzten Gerät ehalt er, von der Hand der Geräte« bedienung bequem erreichbar, angeordnet ist.
Anhand der Zeichnung werden nachsteilend weitere Einzelheiten der erfindungsgemässen Anordnung beschrieben*
3>ie Abb. 1 stellt das Stativ dar, die Abb. 2 die wesentlichen Bauelemente der erfindungsgemässen Anordnung in ihrer Gesamtheit; die Abb« 3 und 4 zeigen den ein* be zw. ausgeschwenkten Zahntrieb und die Abb. 5 das Regelventil*
In einem zwischen den Stativbeinen 1 angeordneten Mittelgehäuse 2 ist das Eohr 3 verschiebbar angeordnet. Dieses verschiebbare Rohr 3 ist an seinem unteren Ende 4 kolbenartig, mit an der Wandung des Mittelgehäuses Z anliegenden ringförmigen Dichtungs·* lippen, ausgebildet. Der Boden § des Mittelgehäuses 2 ist geschlossen. Am oberen Inde des verschiebbaren Eohres 3 ist ein Geräte träger 6 mit einer Befestigungsvorrichtung für das aufzusetzende Gerät drehbar angeordnet· Der Boden des verschiebbaren Eohres 3 ist mit einer Bohrung 7 versehen» welche mittels einer röhrenförmig ausgebildeten Gewindestange 8 mit dem Eegelventil 9, vorzugsweise einem regelbaren Kugelventil, am Geräteträger 6
«. 4 —
verbunden ist· Der durch, das kolbenartig ausgebildete untere Ende 4 dee verschiebbaren Rohres 3 abgegrenzte untere Raum 10 des Mittelgehäuse» 2 ist somit durch die ,,Bohrung 7 über die Rohre 8 und das Regelventil 9 »i"fc der Aus sen atmosphäre verbunden, wenn der Druck im Baum 10 den der Aussenatmoaphäre übersteht.
Am oberen Ende 11 des Mittelgehausea 2 1st ein eelbstsperrenäer Kurbel-Zahntrieb 12 von an sieh bekannter Bauart, jedoeh um den Bolzen. 13 ausschwenkbar angeordnet· Bei eingeschwenktem Kurbel» Zahntrieb 12 (Abb. 3) greift dieser mit seinen Zähnen in eine auf dem verschiebbaren Bohr 3 angeordnete Zahnstange 15 ein» so dass durch Drehen der Kurbel 16 Jede gewünschte Höhenverschiebung dea verschiebbaren Eohres 3 ohne jeden Kraftaufwand präzise herbeigeführt werden kann· Das Ein- und Ausschwenken des Kurbel-Zahntriebes 12 geschieht Kittels einer geeigneten Hebevorrichtung 17, vorzugsweise mittels eines Hebels» der mit einem exzentrisch- angeordneten Zapfen versehen ist» der in beiden Stetlungen einrastet«
ein schnelleres Einfahre» des verschiebbaren Böhres 3 zu bewerkstelligen» wird toeh Betätigung des Habeis 17 der Kurbel-Zahatrieb 12 (Abb· 4) ausgeseJasrenkt, woduroh gleichzeitig die Sperrung des verschiebbaren Rohres 3 aufgehoben wird* Duron das Gewicht des auf dem Geräteträger 6 aufgesetzten» nicht abgebildeten Geräte» wird das verschiebbare Bohr 3 && die Mittelsäule 2 selbsttätig eingeschoben, was dadurch ermöglicht wird» dass die in dem Baum 10 des Mittel gehäuse ε 2 befindliche Luft durch die Bohrung I1 die Röhre 8 und das Hegel ventil 9 (Abb· 5) nach aus sen
entweichen kann» nachdem der Luftdruck im Gehäuse 10 grosser geworden ist als der die Kugel 18 im Regelventil 9 beaufschlagende Feder druck. Je nacht Belieben und ßewioht des aufgesetzten gerät es kann die Binfahrgeschwindigkeit des Kohres 3 durch Veränderung des die Ventilkugel 18 beaufschlagenden Feder druckes mittels der mit der Bohrung 19 versehenen Schraube 20 reguliert werden. Das Regelventil 9 ist zusätzlich mit einem gefedert gelagerten Driiektr 21 versehen» dureh welchen die Broseelöffnung im Ventil 9 durch Verschieben der Ventilkufeel 18 vom Sitz 22L willkürlich vergrössert und damit auch die lüeklaufgesehwindigkeit des Bohr es 3 während de» Rückläufe» nach Belieben erhöht werden kann, ohne dadurch die durch die Schraube 20 bewirkte Feineinstellung des Kegelventil 9 zu verändern.
Bei Betätigung des Drückers 21 verursacht auch das Heraueziehen des Rohres 3 aus dem Mittelgehäuse 2 keinerlei Mühe» da hierdurch die Brosseiöffnung des Ventils 9 derart vergrossert &*, dass die Luft ungehindert einströmen kann·
Bie gewünschten Gebrauchestellungen des Stative können schnellstens herbeigeführt werden* derart, dass zunächst eine Grobeinstellung bei ausgeschwenktem Zahntrieb xmä hiernach nach dem Einschwenken des 2ahntriebs die iräzise Feineinstellung vorgenommen wird·
Das in vorliegender Anmeldung beschriebene Stativ gewährleistet ein schnelles« bequemes und präzises Arbeiten.

Claims (2)

  1. «•ο·»
    Sohutgansprilehe
    1, Stativ» insbesondere für £iehtMldgertte, Bit einem in einer tischen den Stativbeinen angeordneten MittelsSule telesfcopartig verschiebbaren und am oberen Bade sit Einern 0eräte» träger verseheiien Hohrf gekennzeichnet äurch einen am Qtt&ten Ende des Mittelgebäuses (2) auge ordne tea eau- vmä. aussotoenk— taren seliJstQperrendön Kurbel-Zahntrieb {12} tind ein Hiit dem Baum (10) des Mttelgehittses (2) verstandenes regelbares Tentil (9) am Geiäteträger (6), dmroh weloiies fceim Sin* «nd Ausfahren des Eoares (3) der itttftaustauseii awisoiien atmosphäre und MittelgeMta.0e stattfindet·
  2. 2. Stativ naeli Anspruoii 1 dadurch ge&eanzeieliaetf dass der Siri5el-2ätotrielb (12) im den Bolzen (13) schwenkbar ist.
    5* Stativ naeli Ansprüchen 1 wnd 2 dadurch gekennzeichnet, dass de-r EuriJel-Zahntriet) (12) mittels einer Hobelvorrichtung (17) ein- land ausgeschwenkt wird, die in "beiden Stellungen einrastet«
    4* Stativ nach Ansprüchen 1 Ms 3 dadurch gekennzeichnet» dass der eingeschwenkte Kurbel«^ahntriefe (12) in einer lings des Eohres (3) angeordneten Sahnleiste (15) hei ^Leiehiaeitiger Sperrung des Eüejfciaufes des Eohres (3) ei..nireift»
    5» Stativ nach Ansprüchen 1 Ms 4 dadurch gefeeztsseiahnet, dass hei ausgeschwenfetes Kurbel~2ahntriefe (12) die B^esxwag des Eohres (3) aufgehoben ist*
    6« Stativ nach Jnspruoa 1 dadurch gekennzeichnet* dass das regelbare Yentil (9) mittelö der im Rohr (3) angeordneten BShre (8) land Bohrung (?) mit dem Kaum (10) des
    ist*
    7» Statiir »acht iasiiarfiekett l imd β dadu3?e& gekeimaeieJtoet, dase das untere Ende de© Bo&res (3) kollJeaartig gegen die Wandung des Mittelgeiaättses (2) attölehtend atisget>ildet ist«
    8* Stativ aaoh j^öprUeliea 1» 6 und % dadurch gekennzeichnet t dass dei' Boden des Mittelgehäxises (2) geselÄossen ist*
    9« Stativ nacii Aaspriiohea 1 tmd 6 dadm^cli gekennzeichnet, dass das regelbare Ventil vorztigsweiee als Kugelventil ausgebildet ist·
    · Stativ naoh ineprächen I1 6 und 9 d&dm?öh gekeii»2ieic3anetf dass der die I&gel (18) "beaiaisclilagende S*ederdxuol[ mittels der mit der BQtexwig (IS) versehemen Seteatt.be verändert werden kann»
    11, Stativ nach üieprüQ&en lt 6» 9 tmd lö dadöroh dass die Eagel (18) zusataliea mittels gefedert gelagertem Drücker (21) vom Sit2 (22) verscao^ben werden
DE1955L0012776 1955-03-07 1955-03-07 Stativ. Expired DE1698250U (de)

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DE1955L0012776 DE1698250U (de) 1955-03-07 1955-03-07 Stativ.

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DE1955L0012776 DE1698250U (de) 1955-03-07 1955-03-07 Stativ.

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DE1698250U true DE1698250U (de) 1955-05-12

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