DE16966C - Nähmaschine zur Herstellung einer öberwendlichen Naht - Google Patents
Nähmaschine zur Herstellung einer öberwendlichen NahtInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
bei WIEN.
Nähmaschine zur Herstellung einer überwendlichen Naht.
Zusatz-Patent zu No. 10055 vom 13. August 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Februar 1881 ab.
Längste Dauer: 12. August 1894.
Die Bildung des Stiches geschieht in dieser verbesserten Maschine in gleicher Weise wie in
der durch Patent No. 10055 geschützten, nämlich
durch eine gekrümmte Nadel mit einem offenen und durch eine auf- und abgleitende Spitze verschliefsbaren
Oehr, in Verbindung mit einem im Kreise rotirenden Schützen und einem beweglichen
Haken. Die Naht wird ebenfalls durch einen Faden gebildet, welcher in dem Schützen enthalten ist.
Die Verbesserungen beziehen sich auf einzelne Theile, wie aus nachfolgender Beschreibung
und den beiliegenden Zeichnungen ersichtlich ist.
Das Zusammenspiel der angewendeten Werkzeuge und das Zustandekommen der Naht ist
der Hauptsache nach bereits im Haupt-Patent No. 10055 genau erläutert.
Fig. ι ist die obere Ansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht, theilweise im Durchschnitt nach Linie ß-ß in Fig. 1, und
Fig. 3 die untere Ansicht der Maschine,
Fig. 4 eine obere Ansicht, die Theile des Transporteurs zeigend,
Fig. 2 eine Seitenansicht, theilweise im Durchschnitt nach Linie ß-ß in Fig. 1, und
Fig. 3 die untere Ansicht der Maschine,
Fig. 4 eine obere Ansicht, die Theile des Transporteurs zeigend,
Fig. 5 eine Seitenansicht des Tisches A mit den Theilen des Transporteurs,
Fig. 6 die Theile des Stichstellers,
Fig. 7 eine obere Ansicht der Schützenbahn, Fig. 9 ein senkrechter Durchschnitt durch die Mitte der Schützenbahn.
Fig. 6 die Theile des Stichstellers,
Fig. 7 eine obere Ansicht der Schützenbahn, Fig. 9 ein senkrechter Durchschnitt durch die Mitte der Schützenbahn.
Die übrigen Figuren stellen Details dar und sind gleiche Theile gleichartig bezeichnet.
Der Tisch AA1, welcher der leichteren Bearbeitung
wegen zweitheilig und durch Schrauben α α zusammengehalten ist, hat unten Lager
für die zwei Wellen H und K, wovon die eine mit einer Riemscheibe versehen ist.
An den linken Enden dieser Wellen sind Zahnräder K1 und K3, Fig. 3 und 9, befestigt,
welche in das Mittelrad K2 eingreifen, das auf einer kurzen Welle sitzt, welche auch das konische
Zahnrad trägt und unter dem Tischtheile A1 gelagert ist. Letzteres Rad W greift in ein
zweites konisches Rad R2 ein, welches auf der
verticalen Welle R1 festsitzt, die in einem langen
rohrartigen Angüsse des Tischtheiles A1, Fig. 2,
gelagert ist, und oben den Schützenführer R trägt, welcher innerhalb der Schützenbahn rotirt.
Die Schützenbahn ist eine cylindrische Aushöhlung im Tischtheile A1. Am äufseren Rande
des Schützenführers sind nach unten zu drei Vorsprünge angegossen, welche mit senkrechten
Einschnitten versehen sind, die als Führungen für die drei beweglichen Gleitstücke q q q dienen;
Fig. 7 und 9, sowie auch Fig. 25 zeigen dieselben, letztere in drei Ansichten. Sie sind in
senkrechter Richtung beweglich, rotiren zugleich mit dem Schützenführer R und liegen unten
am Boden der Schützenbahn auf; wenn sie jedoch in die Nähe des Stichloches kommen, wo
der Boden der Bahn vertieft ist, so bewegen
sie sich abwärts. Um dies zu befördern, ist an der inneren Wand der Bahn eine Führung Ait
Fig. 7 und 8, befestigt, welche in entsprechende Einschnitte in den Gleitstücken q, Fig. 2 5, eingreift
und dieselben erst nach abwärts und dann wieder aufwärts führt. Die Gleitstücke q haben
oben Zapfen, die in entsprechende Löcher an der unteren Fläche des Schützen Y, Fig. 1, 2
und 9, eingreifen und denselben sowohl tragen als auch im Kreise herumführen.
Wenn nun der Schützen in der Nähe des Stichloches durch die Schlinge gehen soll, so
weichen die Zäpfchen nach abwärts, und zwar eines nach dem anderen, damit die Schlinge
frei passiren kann. Zur besseren Führung ist der Schützen Y am äufseren Rande mit einer
langen Rinne versehen, Fig. 1, 2 und 9, in welche ein ringartiger Vorsprung V an der
inneren Wand der Bahn eingreift. Damit der Schützen aus der Bahn entfernt werden kann,
ist in letztere ein Segment V2 eingesetzt, welches
um einen Scharnierstift drehbar ist und nach aufsen geöffnet werden kann. Ein Bolzen V1
hält dasselbe geschlossen.
Der Schützen ist in Fig. 1 von oben, in Fig. 2 im Querschnitt, in Fig. -9 von vorn, in
Fig. 11 von innen und in Fig. 12 von oben
mit theilweise geöffnetem Deckel 3 dargestellt. Der Faden wird in Form eines Cops oder
Kötzers gewunden und, wie Fig. 12 zeigt, in
das innere Gehäuse des Schützens eingelegt; er windet sich vom Innern des Cops ab, und aus
Fig. 11 und 12 ist ersichtlich, wie er erst nach
links, dann durch einen Schlitz nach auswärts und durch Löcher 16 und 17 nach aufwärts
aus dem Schützen geleitet wird, von wo er zur Naht durch das Stichloch in der Nadelplatte E
geht. '
Innerhalb des Schützens befindet sich ein beweglicher Hebel 7, dessen kurzer Arm gegen
den aus dem Schützengehäuse kommenden Faden drückt, und zwar durch die Wirkung der Feder 11 derart, dafs er festgehalten wird
und nur dann passiren kann, wenn das lange Ende des Hebels nach einwärts gedrückt und
dadurch der Druck auf den Faden aufgehoben wird. Dies geschieht, nachdem der letztgemachte
Stich festgezogen worden ist und die zur Bildung (des nächsten Stiches erforderliche Fadenlänge
herausgezogen werden soll, und zwar vermittelst des Hebels 8, Fig. 1, dessen Welle im Schützenführer
R senkrecht gelagert und unten mit einem zweiten Arm versehen ist. Letzterer wird durch
eine in der Zeichnung nicht ersichtliche Feder gegen den äufseren unrunden Rand der am
Boden der Bahn befestigten Platte Q2, Fig. 1,
2 und 7 gedrückt, welche dem Hebel 8 die geeignete Bewegung ertheilt.
Die gekrümmte Nadel, welche, in Fig. 13 in
zwei Ansichten gezeigt ist, hat ein offenes Oehr und eine Rinne, in welche eine schwache
Schliefsnadel L, Fig. 14, gleitet, welche das Oehr bei seinem jedesmaligen Durchgange durch
den Stoff schliefst, damit der Stoff nicht durch das offene, hakenförmige Oehr beschädigt werde.
Die Nadel ist am äufsersten Ende des Nadelarmes C befestigt, während Schlufsnadel L an
einem zweiten Arme C1 festgeschraubt ist, Fig. 2
und 3. Beide Arme schwingen auf derselben Welle C2, welche zwischen zwei im Tische befestigten
Spitzen C1 C2 drehbar gelagert ist. Die
verticalen Enden derselben haben Frictionsrollen, welche in die gekrümmten Rinnen der
an den Wellen .£Tund iTbefestigten Trommeln K1
und K1 eingreifen, durch welche die Nadeln die geeignete Bewegung erhalten.
Der Faden, welcher vom letztgemachten Stiche nach abwärts durch das Nadelloch in
der Platte E und dann horizontal gegen den Schützen geht, mufs unter der Nadelplatte hervorgezogen,
als Schlinge um die Kante des Stoffes und zugleich um die durch den Stoff von unten nach oben gedrungene Nadel in das
offene Oehr gelegt werden. Dies wird durch den Haken D, Fig. 17, 18 und 19, bewirkt,
welcher auf einer dreieckigen Schieberstange befestigt ist, die sich frei in einer Führung m, Fig. 20,
21 und 22, bewegen kann. Letztere hat nach abwärts einen langen Zapfen, der in dem
Theile n, Fig. 23 und 24, in einem rohrartigen Angufs M1 gelagert ist. Der Theil η schwingt
frei zwischen zwei im Tische befestigten Körnerschrauben, und ein längerer, mit Rolle versehener
Arm desselben greift in die Rinne der Trommel^, wodurch dem ganzen System Dm und η
eine schwingende Bewegung ertheilt wird.
Um seine verschiedenen Functionen zu verrichten, mufs sich der Haken D in drei verschiedenen
Richtungen bewegen, nämlich auf-· und abwärts, vor- und rückwärts und nach links
und rechts. Die Bewegung auf- und abwärts wird durch die soeben beschriebene schwingende
Bewegung erzielt. Die Bewegung rückwärts und vorwärts wird durch die Schwingung des
Führungstheiles m um seinen verticalen Zapfen erreicht.
Eine Verbmdungsstange, mit Universalgelenk O,
verbindet m mit dem Hebelarme M, dessen verticale Welle in einer an dem Tische angegossenen Nabe gelagert ist und unten einen
zweiten gleichen Arm trägt, welcher mittelst Rolle in die Trommel -AT6 eingreift.
i ist ein zweiter Hebelarm, dessen Rolle in die Trommel K5 eingreift und oben mittelst der
Gelenkstangeg mit der Schieberstange, Fig. 17,
18 und 19, in Verbindung gebracht ist und die-Bewegung
nach rechts und links bewirkt.
Damit der Haken D den Faden unter der Nadelplatte sicher fafst, ist unter dem Stichloche
eine dünne Platte auf einem Hebel E4, Fig. 2 und 3, angebracht, welcher zwischen zwei unter
dem Tische befestigten Körnerschrauben E5
schwingt und nach abwärts mit einem langen Arm versehen ist, der in die Trommel A3 eingreift.
Durch die schwingende Bewegung dieses Hebels senkt sich die daran befestigte Platte
und drückt den aus dem Nadelloche kommenden Faden im richtigen Moment nach abwärts.
Der Haken D geht alsdann zwischen der Nadelplätte und der Platte F1 gegen die Mitte der
Bahn zu und fafst im Rückwege den dort senkrecht gespannten Faden, um ihn hervorzuholen
und um die Kante des Stoffes und in das Nadelloch zu legen.
Die Nadel bewegt sich dann wieder nach abwärts und zieht eine Schlinge des Fadens
durch den Stoff, welche der Schützen fafst, ausdehnt und durchpassirt, wodurch der Stich geschlossen
wird.
Durch die weitere Bewegung des Schützens im Kreise wird dann die Schlinge wieder zugezogen
und der Stich befestigt.
Damit der Faden zwischen dem Schützen und dem Nadelloche sich nicht verwickele,
mufs derselbe in jeder Position des Schützens straff erhalten werden; dies wird durch den
Regulirhaken Z1, Fig. i, 2 und 7, bewerkstelligt.
Derselbe dreht sich auf einer im Arme Q befestigten Schraube und ist zugleich mit Arm Q
um das Centrum der Bahn beweglich, indem Q sich auf der langen Nabe H1 dreht.
Ein Zahnsegment, welches in correspondirende Zahne von Q eingreift und im Schützenführer
gelagert ist, theilt Q eine schwingende Bewegung mit, während beide zugleich mit dem Schützen
rotiren und zwar mittelst des an derselben Welle befestigten Armes 21 unter dem Schützenführer,
der mittelst Rolle in die unrunde Führungsnuth der Scheibe Q2, welche am Boden
der Bahn befestigt ist, eingreift.
Der Haken Z1 greift in einen Einschnitt des
Schützens zwischen den Fadenlöchern 16 und 17,
Fig. τ, 2 und 11, ein, fafst bei seiner Bewegung
in der Richtung gegen z, Fig. 7, den dort freiliegenden Faden und zieht ihn, eine Schlinge
bildend, durch das Loch 17 nach einwärts, wenn er zwischen Schützen und Nadelloch verkürzt
werden soll. Das Umgekehrte findet statt, wenn sich der Haken in entgegengesetzter
Richtung bewegt, d. h. der Faden kann wieder aus dem' Loche 17 herausgezogen werden.
Im Momente, wo der Schützen durch die Schlinge der Nadel gehen soll, mufs Haken Z1
aus dem Einschnitte des Schützens zurücktreten, damit er nicht mit der Nadelschlinge in Collision
komme. Dies wird durch den Hebel ζ erreicht, welcher im Schützenführer gelagert ist und durch
eine Spiralfeder gegen das kurze Ende des Hakens Z1 gedrückt wird, um am Berührungspunkte
eine Reibung zu erzeugen. Diese Reibung, sowie auch die gekrümmte Form des Hebels ζ bewirken, dafs der Haken Z1 in den
Einschnitt des Schützens eintritt, wenn er sich gegen den Schwingungspunkt des Hebels ζ bewegt,
und austritt, wenn er zurückgeht, um den Faden freizugeben.
Der Haken Z1 besorgt auch das Festziehen
des Stiches, nachdem der Schützen durch die Nadelschlinge gegangen ist. Da aber die für
jeden Stich erforderliche Fadenlänge schon früher aus dem Schützengehäuse gezogen wurde und
der Bremshebel 7 nicht erlaubt, mehr herauszuziehen, so ist es nöthig, dafs während des
Festziehens die Bewegung des Hakens Z1 regulirt
wird, damit sowohl dicke wie dünne Stoffe genäht, wie auch schmälere oder breitere Nähte
erzeugt werden können und doch die Stiche gleichmäfsig angezogen werden.
Zu diesem Zwecke ist die gekrümmte Nuth der am Boden der Bahn befestigten Scheibe Q2,
durch welche dem Haken Z1 die hin- und hergehende
Bewegung ertheilt wird, dort, wo die eingreifende Rolle des Armes 21 sich befindet,
wenn der Stich festgezogen werden soll (bei (?3 in Fig. 1), erweitert und daselbst ein Daumen
Qs eingesetzt, dessen Zapfen im Boden der Bahn gelagert ist und unten einen Hebelarm
trägt, Fig. ι und 3, auf welchen eine durch eine Stellschraube regulirbare Spiralfeder Q1
wirkt. Dieser Daumen bildet demnach eine elastische Wand der Nuth Q2.
Wenn nun der früher herausgezogene Faden für die Bildung des Stiches zu kurz sein sollte,
so kann der Daumen, wenn ihn die Rolle passirt, zurückweichen und der Haken etwas
zurückbleiben, wodurch verhindert wird, dafs der Faden reifst.
Die Theile des Transporteurs sind in Fig. 4 und 5 zu sehen. Der Stoff wird auf die
Nadelplatte E und unter die Hebel F F1 gelegt,
welche an den oberen Enden der Hebel Jf1
gelagert sind. Letztere drehen sich auf zwei im Tischtheile A1 befestigten Bolzen und sind
unten mit Rollen versehen, welche mittelst Spiralfedern gegen die an den Wellen J5Tund K
befestigten Curvenscheiben G und G1 gehalten
werden.
Die kürzeren Arme der Hebel F F1 sind
durch die Gelenkstangen/2/3 mit den Hebeln/4/5
verbunden, die durch eine gemeinschaftliche Zugfeder /6 derart gedrückt werden, dafs die
Stangen /2/3 nach aufwärts und die längeren
Arme der Hebel FF1 auf den Stoff drücken.
Die Hebel ft /5 haben Rollen, auf welche die
Excenter JJ dann wirken, wenn der Druck der Hebel F F1 auf den Stoff aufgehoben
werden soll. Die Wirkung dieses Transporteurs ist nun folgende: Im Momente, wenn der Stoff
transportirt werden soll, drücken die Hebel F F1
durch die Spannung der Feder /6 auf den
Stoff, während denselben zugleich eine horizontale Bewegung durch die Scheiben G G1 und
Hebel Jf1 ertheilt wird; sodann wird zuerst
der Winkelhebel /5 durch Scheibe J1 bewegt,
wodurch sich F1 vom Stoffe abhebt, wonach
letzterer wieder zurückgeht. Hebel/5 wird dann
wieder von der Scheibe J1 frei und infolge dessen F1 auf den Stoff gedrückt, um ihn festzuhalten,
während in derselben Weise der zweite Hebel F zurückgeht, um den Stoff von neuem
zu fassen. FF1 transportiren daher den Stoff
gemeinschaftlich und gehen dann einzeln, einer nach dem anderen, zurück.
Der Hebel F hat eine gezahnte Druckfläche, während diese Fläche am Hebel ^1 nächst
der Nadel mit einem nasenförmigen Ansätze, Fig. 4 und 16, versehen ist, um welchen der
Faden, der um die Kante der Naht zu liegen kommt, während der Zeit, wo die Schlinge
durch den Schützen ausgedehnt und nachträglich wieder eingezogen wird, liegt, damit derselbe
bei der grofsen Schnelligkeit der Fadenbewegung sich nicht an der Stoffkante, sondern
an der gehärteten Stahlnase reibe. Im Momente wenn der Faden vollständig festgezogen werden
mufs, bewegt sich Hebel F1 schnell zurück, damit der Faden von der Nase abschlüpfen
und fest an die Stoffkante gezogen werden kann.
Um den Stoff in die Maschine einzulegen, müssen die Hebel FF1 von der Nadelplatte
gehoben werden; hierzu sind die Hebel /4/5
mit Gelenkstücken /7 /8 versehen, die mittelst
eines Hakens und einer Drahtstange /s mit einem
Tritte unter der Maschine verbunden sind, so dafs durch einen Fufstritt die Theile FF1 gehoben
werden können.
Die Stichregulirung ist in Fig. ι und 6 zu sehen; sie hat aufser der Regulirung der Stichlänge
noch die Aufgabe, am Anfange oder Ende der Naht einige ganz kurze Stiche zu machen, um dort die Naht zu verknüpfen,
und besteht aus einem Schieber 20, der in einer an der Tischfläche angeschraubten
Führung gleitet. Sein nach aufwärts gebogenes Ende fafst den Hebel F derart, dafs die Bewegung
des letzteren mehr oder weniger beschränkt werden kann.
Am Schieber 20 befinden sich zwei Backen 21 und 22, durch welche Stellschrauben gehen,
die gegen ein am Tische befestigtes Anschlag-stück stofsen.
Ein Winkelhebel 23 ist mit 20 gekuppelt und am Tische gelagert; eine Drahtstange verbindet
denselben mit einem Tritte, durch welchen Theil 20 nach auswärts gezogen, und je nach
der Stellung der Schraube 22 die Bewegung des Hebels F so beschränkt werden kann, dafs
dann nur kurze Stiche gemacht werden, so lange als man auf den Tritt drückt.
Die Stellschraube 21 regulirt die Stichlänge der Naht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die aus den Zeichnungen ersichtliche Abänderung unserer durch Patent No. 10055 geschützten Nähmaschine, charakterisirt durch den schwingenden Winkelhebel C1 zur Bewegung des Nadelhakenschliefsers, die Fadenspanner Z1 Q3 und die durch einen Sector F2 verschliefsbare kreisförmige Schiffchenbahn.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE16966C true DE16966C (de) |
Family
ID=293938
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT16966D Active DE16966C (de) | Nähmaschine zur Herstellung einer öberwendlichen Naht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE16966C (de) |
-
0
- DE DENDAT16966D patent/DE16966C/de active Active
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