[go: up one dir, main page]

DE1695633A1 - Verfahren zur Herstellung von neuen Phenoxazinderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Phenoxazinderivaten

Info

Publication number
DE1695633A1
DE1695633A1 DE19671695633 DE1695633A DE1695633A1 DE 1695633 A1 DE1695633 A1 DE 1695633A1 DE 19671695633 DE19671695633 DE 19671695633 DE 1695633 A DE1695633 A DE 1695633A DE 1695633 A1 DE1695633 A1 DE 1695633A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ecm
methyl
phenoxazine
radical
general formula
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671695633
Other languages
English (en)
Inventor
Daniel Farge
Claude Jeanmart
Messer Mayer Naoum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rhone Poulenc SA
Original Assignee
Rhone Poulenc SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rhone Poulenc SA filed Critical Rhone Poulenc SA
Publication of DE1695633A1 publication Critical patent/DE1695633A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D265/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one nitrogen atom and one oxygen atom as the only ring hetero atoms
    • C07D265/281,4-Oxazines; Hydrogenated 1,4-oxazines
    • C07D265/341,4-Oxazines; Hydrogenated 1,4-oxazines condensed with carbocyclic rings
    • C07D265/38[b, e]-condensed with two six-membered rings

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

Rhöne-Poulenc S.A., Paris, Frankreich Verfahren zur Herstellung von neuen Phenoxazinderivaten.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung von neuen Phenoxazinderivaten der allgemeinen Formel:
(D
CH-COOH
in der R ein Wasserstoffatom oder einen Methyl- oder Äthylrest darstellt, sowie ihren Salzen.
Die neuen Phenoxazinderivate der allgemeinen Formel I können durch Anwendung verschiedener Methoden hergestellt werden:
1. Falls R ein Wasserstoffatom darstellt, stellt man die 10-Methyl-phenoxazinyl-(3)-essigsäure aus 3-Acetyl-1O-methyl-phenoxazin der Formel:
COCH,
(II)
Neue Unterlagen (Art. 7 ä Τ Abs. 2 Nr. l Satz 3 dee Ändwunesflaa. v. 4.9.19671
10 9 8 17/2151
mit Hilfe der Reaktion nach Willgerodt, der eine Hydrolyse der so gebildeten Amide oder Thioamide folgt, her.
Es ist besonders vorteilhaft, die Reaktion nach Willgerodt unter Verwendung von Schwefel und Morpholin als Reaktionsmittel und unter Arbeiten bei der Rückflußtemperatur des Reaktionsgemisches durchzuführen. Man erhält so das Ihenoa^ssinderivat der Formel:
das man anschließend, vorzugsweise mittels Kaliumhydroxyd, hydrolysiert.
Das 3-Acetyl-IO-methyl-phenoxazin der Formel II kann durch Umsetzung eines reaktiven Esters der allgemeinen Formel;
Z- CH5 (I?)
in der Z einen reaktionsfähigen Esterrest, wie beispielsweise ein Halogenatom oder einen Schwefelsäureesterrest (z.B. einen Methoxysulfonyloxyrest) oder einen Sulfonsäureesterrest (z.B. einen Methansulfonyloxy- oder p-Soluolsulfonyloxyrest) bedeutet, mit 3-Acetyl-phenoxazin hergestellt werden.
Diese Reaktion wird vorzugsweise unter Erhitzen des Reaktionsgemisches in einem organischen Lösungsmittel, wie beispielsweise einem niedrigen Alkanol, durchgeführt.
Das 3-Acetyl-phenoxazin kann nach H. Yanderhaeghe, J.Org.Ghem. 2.5, 751 (1960) hergestellt werden.
2. Durch Hydrolyse eines Phenoxazinderivats der allgemeinen Formel :
109817/2151
(Y)
in der R die oben angegebene Bedeutung besitzt und T einen Rest, der durch Hydrolyse einen Carboxyrcst zu liefern vermag, wie beispielsweise einen niedrigen Alkoxycarbonyl-, Cyano- oder Carbamoylrest, bedeutet, nach den üblichen Methoden,
Man arbeitet unter den üblichen Bedingungen zur Herstellung von Säuren durch Hydrolyse in saurem oder alkalischem Medium, je nach dem PaITv...
Die Phenoxaa.mderivate der allgemeinen Formel V können auf verschiedene Weise erhalten werden?
a) Durch Umsetzung eines reakcioriBf'l· ?-'3 Meters der allgemeinen Formel IY, in der Z die oben angegebene .· ^autimg besitzt, mit einem Phenoxazinderivat der allgemeinen Fe
in der T die oben angegebene Bedeutung besitzt.
Man arbeitet vorzugsweise unter Erhitzen des Reaktionsgemisches in einem organischen Lösungsmittel, wie beispielsweise einem niedrigen Alkanol, und mit einem Produkt, für welches T einen Alkoxycarbony!rest darstellt.
b) Wenn R einen Methyl- oder Ithylrest und 5 einen Alkoxycarbonylrest bedeuten, durch Decarboxylierung von Phenoxazinderiva-
109817/2151
ten der allgemeinen Formel:
?■■
.COOR·
'COOR"
(VII)
in der R einen Methyl- oder Äthylrest und R1 und R" Alkylreste mit 1 Ms 4 Kohlenstoffatomen "bedeuten.
Diese Reaktion erfolgt nach den üblichen Methoden zur Decarboxylierung von Malonsäureestern. Man verwendet mit Vorteil ein Alkaliäthylat als Decarboxylierungsmittel.
Die Phenoxazinderivate der allgemeinen Formel YII können durch Umsetzung eines reaktionsfähigen Esters der allgemeinen Formel:
Z-R
(VIII)
in der R einen Methyl- oder Äthylrest bedeutet und Z die oben angegebene Bedeutung besitzt, mit einem Phenoxazinderivat der allgemeinen Formel:
OOOR1
COOR"
(IX)
in der R1 und R" die oben angegebenen Bedeutungen besitzen, erhalten werden.
Diese Reaktion wird nach den üblichen Methoden zur Alkylierung von Malonsäureestern, d.h. unter Arbeiten in Anwesenheit eines basischen Mittels, wie beispielsweise eines Alkalialkoholats, eines Alkaliamids oder eines Alkalimetalls, in einem organischen Lösungsmittel, wie beispielsweise Benzol, Toluol, Äthanol oder Äther, durchgeführt.
10 9 8 17/2151
_ 5 —
Die Phenoxazinderivate der allgemeinen Formel IX können aus Phenoxasinderivaten der allgemeinen Formell
CH2COOR'
(X)
in der R' die oben angegebene Bedeutung besitzt, hergestellt werden.
Diese Reaktion kann entweder direkt durch Einwirkung eines Alkyl carbonats der allgemeinen Formel:
R" - 0 - CO - 0 - R" (XI)
in der R" die oben angegebene Bedeutung besitzt, oder durch Einwirkung eines Alkyloxalats der allgemeinen Formel:
(COO R")2 (XII)
in der R" die oben angegebene Bedeutung besitzt, und anschliessende Decarboxylierung durchgeführt werden.
Die Produkte der allgemeinen Formel X können ihrerseits durch Veresterung der 10-Methyl~phenoxazinyl(3)-essigsäure hergestellt werden.
Die neuen Phenoxazinderivate der allgemeinen Formel I können in Metallsalze oder Additionssalze mit einer stickstoffhaltigen Base durch Anwendung an sich bekannter Methoden übergeführt werden. So können diese Salze durch Umsetzung von einer Alkali- oder Erdalkalibase, Ammoniak oder einem Amin mit den Produkten der allgemeinen Foxmel I in einem geeigneten Lösungsmittel, wie beispielsweise einem Alkohol, einem A'ther, einem Keton oder Wasser, erhalten werden. Da3 gebildete Salz fällt, ggfs. nach Einengen seiner Lösung, aus und wird durch Filtrieren oder Dekantieren abgetrennt.
10 9817/2151
Die neuen Produkte der allgemeinen Formel I und ihre Salze weisen interessante pharmakodynamiscbe Eigenschaften auf. Sie sind insbesondere als antiinflacunatorische Mittel und als Antirheumatica wirksam und haben gute Ergebnisse bei physiologischen Versuchen bei Tieren bei Dosen von 10 bis 100 mg/kg Körpergewicht geliefert.
Zum therapeutischen Gebrauch kann man die neuen erfindungsgemäß erhältlichen Phenoxazinderivate in Form der Säuren oder in Form von pharmazeutisch verwendbaren, d.h. bei den Gebrauchsdosen nicht-toxischen Salzen verwenden.
Als Beispiele für pharmazeutisch verwendbare Salze kann man die Salze mit Alkalimetallen (wie beispielsweise die Natrium-, Kalium- und Lithiumsalze) oder mit Erdalkalimetallen oder die Ammoniumsalze nennen.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne eie zu beschränken.
Beispiel 1
Man erhitzt ein Gemisch von 49 g 3-Aeetyl-IO-methyl-phenoxazin, 10,5 g Schwefel und 100 ecm Morpholin unter Rückfluß 18 Stunden unter einer Stickst off atmosphäre. Anschließend gießt man das Reaktionsgemisch in 550 ecm siedendes Äthanol. Die ei*haltene Lösung wird mit 2 g Entfärbungskohle behandelt und in der Wärme filtriert. Durch Abkühlen kristallisiert ein Produkt aus. Man trennt die Kristalle durch Filtrieren ab und v/äscht sie mit
erhält 50 ecm Äthanol und 100 ecm Isopropylather«, Man/48,8 g 10-Methyl-phenoxazinyl-(3)-acetothiomorpholid vom F = 1280O.
Man erhitzt ein Gemisch von 48,8 g 10-Methyl-phenoxazinyl(3)-acetothiomorpholid, 85 g 85$iß:er Natronlauge und 850 ecm Äthanol unter Rückfluß 16 Stunden unter einer Stickstoffatmosphäre. Man engt unter vermindertem Druck (20 mm Hg) zur Trockne ein und nimmt den Rückstand in 250 ecm Wasser auf. Man behandelt die erhaltene Lösung mit 2 g Entfärbungskohle, filtriert sie, wäscht sie mit 150 ecm Wasser und säuert sie mit 130 ecm
10 9817/2151
Salzsäure (d =? 1,19) an. Man trennt die erhaltenen Kristalle durch Filtrieren ab und wäscht sie mit 300 ecm Wasser bis Neutralität. Man erhält 30,6 g eines Produkts vom F = 1780C, das man aus 200 ecm Äthanol umkristallisiert. Das erhaltene Produkt, das bei 183°C schmilzt, wird feucht aus 250 ecm Äthanol umkristallisiert. Man erhält so 21,8 g eines Produkts vom F = 1830C. Man kristallisiert schließlich aus 350 ecm Essigsäureäthylester um und erhält so 17,4 g 10-Methyl-phenoxazinyl-(3)-essigsäure vom F = 1830C.
Das als Ausgangsprodukt verwendete 3-Acetyl-1O-methyl-phenoxazin kann auf folgende Weise erhalten werden:
Man erhitzt ein Gemisch von 56 g 3-Acetyl-phenoxazin, 112 ecm Methyl;)odid und 300 ecm Methanol in einem versilberten Autoklaven 16 1/2 Stunden bei 1000G. Dann kühlt man ab, entgast und nimmt den Inhalt des Autoklaven in 1 1 Methylenchlorid auf. Man wäscht die erhaltene Lösung mit 450 ecm einer Natriumthiosulfatlösung mit einem Gehalt von 200 g/l und dann mit 1 1 Wasser. Man trocknet über wasserfreiem Hatriumsulfat, behandelt mit 5 g Entfärbungskohle, filtriert und engt unter vermindertem Druck (20 mm Hg) zur Trockne ein. Man erhält 47,3 g eines Produkts vom F = 1100C, das man aus 110 ecm Äthanol umkristallisiert. Man erhält schließlich 41 g 3-Aeetyl-1O-methyl-phenoxazin vom F = 112°C.
Das 3-Acetyl-phenoxazin kann nach H. Yanderhaeghe, J.Org.Chem. 25, 751 (1960) hergestellt werden.
Beispiel 2
Man erhitzt ein Gemisch von 20 g 2-[iO-Methyl-phenoxazinyl-(3)]-propionsäureäthylester, 142 ecm Äthanol und 142 ecm In-Fatronlauge 2 Stunden unter Rückfluß. Dann engt man das Reaktionsgemisch unter vermindertem Druck (20 mm Hg) zur Trockne ein. Man nimmt den Rückstand in 200 ecm Wasser auf, behandelt die erhaltene Lösung mit 2 g Entfärbungskohle und säuert sie dann mit 15 ecm Salzsäure (d = 1,19) an. Man extrahiert mit 400 ecm Me-
109817/2151
16G5633
thylenehlorid. Die Methylenehloridlösungen werden mit 150 ecm Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter -vermindertem Druck ( 20 mm Hg) zur Trockne eingeengt. Man erhält 17,2 g eines Produkts vom F = 1330C, das man aus 40 ecm Benzol umkristallisiert. Man erhält 13g eines Produkts vom F = 139°C, das man erneut aus 40 ecm Benzol umkristallisiert. Man erhält schließlich 10,6 g 2-[iO~Methyl-phenoxazinyl-(3)!-propionsäure vom P = 1390C
Der als Ausgangssubstanz verwendete 2-[iO-Methyl-phenoxazinyl-(3)]-propionsäureäthylester kann auf folgende V/eise hergestellt werden:
Man erhitzt ein Gemisch von 45 g 10-Methyl-phenoxazinyl-(3)-methylmalonsäuremethyläthylester und 60 ecm einer äthanolischen 18#igen Kaliumäthylatlösung 10 Stunden unter Rückfluß. Man nimmt in 150 ecm 1n-Salzsäure und 50 ecm Wasser auf und extrahiert das gebildete Öl mit 200 ecm Methylenchlorid. Die Methylenchloridlösungen werden mit 50 ecm Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, mit 2 g Entfärbungskohle behandelt und unter vermindertem Druck (20 mm Hg) zur Trockne eingeengt. Man erhält so 34,1 g 2-[iO-Methyl-phenoxazinyl-(3)]-propionsäureäthylester vom P = 680C.
Der 10-Methyl-phenoxazinyl- (3- )-methylmalonsäuremethyläthylester wird auf folgende Weise hergestellt:
Man bringt 45,7 g 10-Methyl-phenoxazinyl-(3-)-malonsäuremethyläthylester in eine Lösung von 3»7 g Natrium in 500 ecm wasserfreiem Äthanol ein. In diese Lösung gießt man dann innerhalb von 20 Minuten 76 g Methyljodid ein und bringt 10 Stunden unter Rückfluß. Man engt das Reaktionsgemisch unter vermindertem Druck (20 mm Hg) zur Trockne ein. Den Rückstand nimmt man in 250 ecm Methylenchlorid und 250 ecm Wasser auf. Man dekantiert, extrahiert erneut mit 100 ecm Methylenchlorid und wäscht die organische Lösung mit 120 ecm Wasser, dann mit 200 ecm einer 10#igen Hatriumthiosulfatlösung und schließlich mit 120 ecm „.Λ
.. ORIGINAL INSPECTS)
109817/2151
1 R 9 c a o
_ 9 —
Wasser. Die Methylenchloridlösungen werden über wasserfreiem Natriumsulfat getroclaiet, mit 5 g Entfärbungskohle "behandelt und unter vermindertem Druck (20 mm Hg) zur Trockne eingeengt. Man erhält 47,8 g eines kastanienfarbenen Öls. Man löst dieses Öl in 100 ecm Methylenchlorid und Chromatograph!ert an 450 g Aluminiumoxyd. Man eluiert mit Methylenchlorid. Man gewinnt eine Fraktion mit einem Volumen von 1 1, das man unter vermindertem Druck (20 mm Hg) zur Trockne einengt. Man erhält 45,1 g 10-Methyl~phenoxazinyl-(3)-methylmalonsäuremethyläthylester in Form eines Öls.
Der 10-Methyl-phenoxazinyl-(3)-malonsäuremethyläthylester wird auf folgende Weise hergestellt:
Man löst 68,1 g 10-Methyl-phenoxazinyl~(3)-essigsäuremethylester in 260 ecm Äthylearbonat. Man erhitzt auf 1000C und läßt innerhalb von 150 Minuten eine lösung von 6,45 g Natrium in 160 ecm wasserfreiem Äthanol zufließen, wobei man das Äthanol nach und nach abdestilliert. Man erhitzt anschließend 30 Minuten auf etwa 1500C, kühlt dann ab und säuert das Reaktionsgemisch mit 300 ecm 1n-Salzsäure an. Man extrahiert mit 300 ecm Methylenchlorid. Die Methylenchloridlösungen werden mit 200 ecm Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, mit 5 g Entfärbungskohle behandelt und unter vermindertem Druck (20 mm Hg) zur Trockne eingeengt. Man erhält 83,4 g eines braunen Öls. Man löst dieses Öl in 200 ecm Methylenchlorid und chromatographiert an 1 kg Aluminiumoxyd. Man eluiert mit Methylenchlorid und gewinnt eine Fraktion mit einem Volumen von 3 1, die man unter vermindertem Druck (20 mm Hg) zur Trockne einengt. Man erhält 66,5 g eines Öls, das langsam kristallisiert. Man kristallisiert aus 150 ecm Cyclohexan um und erhält 45,7 g 10-Methyl-phenoxazinyl-(3)-malonsäuremethyläthylester vom Ϊ = 660C.
Der 10-Methyl-phenoxazinyl-(3)-essigsäuremethylester wird erhalten, indem ein Gemisch von 100,2 g 1O-Methyl-phenoxazinyl-(3)-essigßäure, 38,4 g Methanol, 120 ecm 1,2-Dichloräthan und 6 ecm Methansulfonsäure .10 Stunden unter Rückfluß erhitzt wird.
ORIGINAL INSPECTED 109817/2151
1695b33 - 10 -
Man nimmt mit 200 ecm Methylenchlorid auf .Die Methylenchloridlösungen werden mit 100 ecm Wasser, dann mit 100 ecm. 2n-Ammoni~ ak und schließlich mit 200 ecm Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, mit 5 g Entfärbungskohle "behandelt und unter vermindertem Druck (20 mm Hg) zur Trockne eingeengt. Man erhält 102,6 g eines braunen Öls. Man löst dieses Öl in 200 ecm Methylenchlorid und chromatographiert an 1 kg Aluminiumoxyd. Man eluiert mit Methylenchlorid und gewinnt eine Fraktion mit einem Volumen von 1 1, die man unter vermindertem Druck (20 mm Hg) zur Trockne einengt. Man erhält so 92,2 g 10-Methyl-phenoxazinyl-(3)-essigsäuremethylester in Form eines Öls.
ORIGINAL INSPECTED
1098 17/2151

Claims (2)

Pat entansprüche
1. Verfahren zur Herstellung von Phenoxazinderivaten der allgemeinen Formel:
H-GOOH
in der R ein Wasserstoffatam, oder einen Methyl- oder Äthylrest bedeutet, sowie von deren Salzen, dadurch gekennzeichnet, daß man
ein Phenoxazinderivat der allgemeinen Formel:
,0,
CH-T
CH5
in der R die oben angegebene Bedeutung besitzt und 3? einen
Rest, der durch Hydrolyse einen Carboxyrest zu liefern vermag, wie beispielsweise einen niedrigen Allcoxycarbonylrest, einen
Cyanorest oder einen Carbamoylrest, bedeutet, hydrolysiert und ggfs. anschließend die so erhaltene Säure in ein Salz überführt oder
zur Herstellung der Produkte, für welche R ein Wasserstoffatom bedeutet, 3-Acetyl-10-methyl-phenoxazin der Reaktion nach
Willgerodt unterzieht und anschließend das so erhaltene Amid
oder Chioamid hydrolysiert und ggfs. die so erhaltene Säure in ein Salz überführt.
2. Als neue Verbindungen Phenoxazinderivate der allgemeinen
Formel:
Neue Unterlagen
109817/215 1
16(J5bo3
CH-COOH
R
worin R die Bedeutungen gemäß Anspruch 1 "besitzt, sowie deren Salze.
ORIGINAL INSPECTED
109817/2151
DE19671695633 1966-04-20 1967-04-20 Verfahren zur Herstellung von neuen Phenoxazinderivaten Pending DE1695633A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR58342A FR1516746A (fr) 1966-04-20 1966-04-20 Nouveaux dérivés de la phénoxazine et leur préparation
FR69741A FR5599M (de) 1966-04-20 1966-07-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1695633A1 true DE1695633A1 (de) 1971-04-22

Family

ID=26170089

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671695633 Pending DE1695633A1 (de) 1966-04-20 1967-04-20 Verfahren zur Herstellung von neuen Phenoxazinderivaten

Country Status (9)

Country Link
US (1) US3506658A (de)
BE (1) BE697256A (de)
CH (1) CH480353A (de)
DE (1) DE1695633A1 (de)
DK (1) DK123870B (de)
FR (2) FR1516746A (de)
GB (1) GB1118867A (de)
NL (1) NL6705157A (de)
SE (1) SE310681B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113200936A (zh) * 2021-05-19 2021-08-03 南京工业大学 10-甲基吩噁嗪衍生物、其锆金属有机框架材料及制备方法

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4282358A (en) * 1979-01-10 1981-08-04 Ciba-Geigy Corporation Process for the production of substituted N-methylbenzoxazines
EP0068563A3 (de) * 1981-06-23 1983-06-15 THE PROCTER & GAMBLE COMPANY Heterocyclische Essigsäureverbindungen und Zusammensetzungen zur Behandlung von Knochenkrankheiten
GB8424709D0 (en) * 1984-10-01 1984-11-07 Minnesota Mining & Mfg Azine redox dyes and leuco azine dyes
AU3784997A (en) 1996-08-09 1998-03-06 Eisai Co. Ltd. Benzopiperidine derivatives
GB2491810B (en) 2011-05-31 2018-03-21 Smartkem Ltd Organic semiconductor compositions
RU2743581C1 (ru) * 2020-05-19 2021-02-20 Ооо "Гипробиосинтез" Ферментационная установка для культивирования метанокисляющих бактерий Methylococcus capsulatus

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113200936A (zh) * 2021-05-19 2021-08-03 南京工业大学 10-甲基吩噁嗪衍生物、其锆金属有机框架材料及制备方法
CN113200936B (zh) * 2021-05-19 2022-10-21 南京工业大学 10-甲基吩噁嗪衍生物、其锆金属有机框架材料及制备方法

Also Published As

Publication number Publication date
FR1516746A (fr) 1968-02-05
NL6705157A (de) 1967-10-23
FR5599M (de) 1967-12-04
BE697256A (de) 1967-10-19
GB1118867A (en) 1968-07-03
DK123870B (da) 1972-08-14
SE310681B (de) 1969-05-12
US3506658A (en) 1970-04-14
CH480353A (fr) 1969-10-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2337052C2 (de) Benzopyrano- und Benzothiopyrano[2,3b]pyridinpropionsäureverbindungen, ihre Salze, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
DE928345C (de) Verfahren zur Herstellung von 10-(3'-Pyrrolidino-propyl)-phenthiazin und seinen Salzen bzw. seinen quaternaeren Ammoniumverbindungen
DE2419970A1 (de) Tertiaere cyclische amine und verfahren zu ihrer herstellung
CH640224A5 (de) 2-pyrrolidonderivate, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung zur herstellung von 4-aminohex-5-ensaeure.
DE1620442C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Acylindolverbindungen
DE2356903A1 (de) Verfahren zur herstellung substituierter chromon-3-carbonitrile, -carboxamide und -carbonsaeuren
DE1695633A1 (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Phenoxazinderivaten
CH628894A5 (de) Verfahren zum herstellen von neuen benzo(a) chinolizidin-derivaten.
DE1618465C3 (de) Phenylessigsäureester, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel
DE1001261C2 (de) Verfahren zur Herstellung von basischen Estern endocyclisch substituierter Mandelsaeuren und ihren Salzen
DE2155406C3 (de) 3- eckige Klammer auf 2-(3-Bromphenyl)-5-tetrazolyl eckige Klammer zu -propionsäureamide
DE2640884A1 (de) Neue entzuendungshemmende l-oxo-isoindolin-derivate und verfahren zu ihrer herstellung
DE1770177A1 (de) Monoaryl-substituierte Oxazole
DE2731292A1 (de) 2-eckige klammer auf 3-(2-thiazolylthio)-phenyl eckige klammer zu -alkansaeuren und verfahren zu ihrer herstellung
DE3641907A1 (de) 4h-benzo(4,5)cyclohepta(1,2-b)thiophen derivate
AT253519B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Phenthiazinderivaten
DE1620358C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Acyl-3-indolylcarbonsäure verbindungen
DE2312256C3 (de) 5-Pyrazol-essigsäurederivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende pharmazeutische Mittel
AT354432B (de) Verfahren zur herstellung von 3-indolylessig- saeuren
AT288399B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Zimtsäureamiden
DE2157694C3 (de) Phenylessigsäurederivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und Phenylessigsäurederivate enthaltende pharmazeutische Zubereitungen
AT332385B (de) Zylindrischer drehschieber für hubkolbenbrennkraftmaschinen
AT282630B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Zimtsäureamide
DE1620170C3 (de) Neue Phenothiazinderivate und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT281808B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Alkoxy- oder 2-Alkenyloxy-4,5-azimidobenzamiden und ihren Salzen

Legal Events

Date Code Title Description
OHJ Non-payment of the annual fee