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DE1695181C - 0,0 Dialkyl S (2 halogen 1 N phthahmidoathyl) thiophosphate, Ver fahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Schädlingsbekämpfungsmittel - Google Patents

0,0 Dialkyl S (2 halogen 1 N phthahmidoathyl) thiophosphate, Ver fahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Schädlingsbekämpfungsmittel

Info

Publication number
DE1695181C
DE1695181C DE19671695181 DE1695181A DE1695181C DE 1695181 C DE1695181 C DE 1695181C DE 19671695181 DE19671695181 DE 19671695181 DE 1695181 A DE1695181 A DE 1695181A DE 1695181 C DE1695181 C DE 1695181C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dialkyl
thiophosphate
halogen
parts
phthahmidoathyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671695181
Other languages
English (en)
Other versions
DE1695181A1 (de
DE1695181B2 (de
Inventor
Joel Dexter Wilmington Del Jamison (V St A )
Original Assignee
Hercules Ine , Wilmington, Del (VStA)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US535735A external-priority patent/US3355353A/en
Application filed by Hercules Ine , Wilmington, Del (VStA) filed Critical Hercules Ine , Wilmington, Del (VStA)
Publication of DE1695181A1 publication Critical patent/DE1695181A1/de
Publication of DE1695181B2 publication Critical patent/DE1695181B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1695181C publication Critical patent/DE1695181C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

CH1X
in welcher R Methyl oder Äthyl und X Brom oder Chlor ist.
2. Verfahren zur Herstellung der O,O-Dialkyl-S-{2-halogen-1 -N-phthalimidoäthyl)-thiophosphaten gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in üblicher Weise N-(l,2-dihalogenäthyl)-phthalimid mit einem Salz einer Dialkylthiophosphorsäure umsetzt.
3. Schädlingsbekämpfungsmittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem 0,0-Dialkyl-S - (2 - halogen -1 - N - phthalimidoäthy 1) - thiophosphat gemäß Anspruch 1.
Die folgender Beispiele erläutern das Verfahren der Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen und ihre Anwendungsweise. Alle Angaben über Teile und Prozentsätze sind Gewichtsangaben.
Beispiel 1
Durch Zugabe von 20,7 Teilen Diäthylhydrogenphosphit zu einer Lösung von Natriumäthoxyd. dit aus 3 5 Teilen Natrium in 74 Teilen Äthanol hergestellt wurde. 15minutiges Rühren, schrittweises Zusetzen von 4,8 Teilen Schwefel (gepulvert} bei 30 C und weiteres 15minutiges Rühren wurde eine Lösung des Natriumsalzes von O,O-Däthylthiophosphorsäure hergestellt. Zu dieser Lösung wurden 24,4 Teile N-( 1.2-dichloräthyl)-phthalimid zugesetzt. un;i die Mischung wurde 48 Stunden lang bei 24° C, schließlich 5 Stunden lang bei 50 bis 6O0C geiührt. Das ausgeschiedene Natriumchlorid wurde durch Filtration entfernt und der als Lösungsmittel eingesetzte Alkohol abdestilliert. Der Rückstand wurde in Benzol aufgenommen und mit 5%iger wäßriger Natriumbicarbonatlösung, mit 10%iger Salzsäure und dann mit Wasser gewaschen. Nach Trocknung wurde das Benzol entfernt, und es fielen 31,2 Teile eines gelben Öles an, das sich als O,O-Diäthyl-S-[2-chlor-l-(N-phthalimid)-äthyl]-thiophosphat erwies.
Analyse:
7,1% Phosphor (theor. 8,2%);
9,8% Schwefel (theor. 8,5%).
N-CH-S-P(OR)2
Die vorliegende Erfindung betrifft O,O-Dialkyl-SL(2-halogen-1 -N-phthalimidoäthyl)-thiophosphate der Formel
50
in welcher R Methyl oder Äthyl und X Brom oder Chlor ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die O.O-Dialkyl-S-P-halogen-l-iN-phthalimidi-äthyl]-thiophosphate in an sich bekannter Weise durch Umsetzung von N-(l,2-dihalogenäthyl)-phthalimid mit einem Salz einer 0,0-Dialkylthiophosphorsäure hergestellt.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können in den üblichen Dispersionen angewendet werden. Geeignete Dispergierungs- und Ernulgierungsmittel sind z. B. in Chemistry of Insecticides, Fungicides and Herbicides, Sec. Ed. (1948) angeführt. Eine übliche wäßrige Dispersion besteht z. B. aus etwa 10 bis 90% der aktiven Verbindung, etwa 0,5 bis 10% Dispergierungsmittel und 0 bis 90% inerten Verdünnungsmittel.
Beispiel 2
Das Triäthylaminsalz von O,O-Diäthyl-S-(hydrogenthiophosphorsäuri) wurde hergestellt, indem man 5,05 Teile Triäthylamin in 3,9 Teilen Acetonitril tropfenweise zu 6,9 Teilen Diäthylhydrogenphosphit in 7,8 Teilen Acetonitril zufügte, dann 1,6 Teile gepulverten Schwefel zusetzte und das Reaktionsgemisch unter Einhaltung einer Temperatur von 25 bis 35° C rührte. Nach 30 Minuten wurden 8,32 Teile N-(l,2-dibromäthyl)-phthalimid unter Rühren bei etwa 24° C zugefügt, und nach 30 Minuten wurde die Mischung 1 Stunde lang bei 50° C erhitzt. Die erhaltene Reaktionsmischung wurde in Wasser gegossen, mit Benzol extrahiert, und der Benzolextrakt wurde mit 5%iger Natriumbicprbonatlösung und dann mit Wasser gewaschen. Die Benzollösung wurde getrocknet und die Lösungsmittel unter vermindertem Druck bei einer Temperatur bis zu 6O0C abdestilliert. Das gebildete O,O-Diäthyl-S-[2-brom-l-(N-phthalimid)-äthyl]-thiophosphat wurde als eine zähe dunkelgelbe Flüssigkeit in einer Menge von 8,9 Teilen erhalten.
Analyse:
17,5% Brom (theor. 19,0%);
9,5% Schwefel (theor. 7,6%).
Offensichtlich enthielt das Produkt eine geringe Menge gelösten elementaren Schwefels. Auf Grund des Infrarotspektrums (es zeigten sich Banden bei 5,6, 5,8, 9,5 bis 10 und 10,2 bis 10,4 πΐμ) enthielt das Produkt die Imidgruppe und die = P(OC2H5)2-Gruppe.
Vergleichsbeispiel
Da die erfindungsgemäßen Stoffe eng verwandt sind mit dem als Handelsprodukt bekannten Insektizid, welches die Strukturformel
Verbindung'l
0Zo Abtötunj; der
Larven des
Soulhern Army
Wurms bei 0.0250O
Anwendungs-
konzenlralion
N-CH2-SP-(OCHj)2
besitzt (mit R N — ist in der Formel die Phthal-
imidogruppe angedeutet), wurden Vergleichsversache mit einer dem Imidan entsprechenden Verbindung durchgerührt.
Aus der nachstehenden Tabelle geht hervor, daß eine Emulsion mit einem Wirkstoffgehalt von 0,025% eingesetzt gegen Larven des Southern Army Wurms im Falle d -r erfindungsgemäßen Verbindungen eine 73- bzw. 63% ige Abtötung, im Falle der Vergleichsverbindung dagegen nur eine 27% ige Abtötung erbrachte.
N-CH — SP-(OC2H5^
N-CH — SP-(OC2Hs)2
73
63

Claims (1)

Patentansprüche:
1. O,O-Dialkyl-S-(2-haiogen-l-N-phthalimidoäthyl)-thiophosphate der Formel
C O
//\/ \ Il
N-CH-S-P(OR)2
DE19671695181 1966-03-21 1967-03-10 0,0 Dialkyl S (2 halogen 1 N phthahmidoathyl) thiophosphate, Ver fahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende Schädlingsbekämpfungsmittel Expired DE1695181C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US53573566 1966-03-21
US535735A US3355353A (en) 1966-03-21 1966-03-21 Omicron, omicron-dialkyl s-[2-halo-1-(nu-phthalimido) ethyl] phosphorodithioates and phosphorothioates as insecticides
DEH0062091 1967-03-10

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1695181A1 DE1695181A1 (de) 1970-12-10
DE1695181B2 DE1695181B2 (de) 1973-01-18
DE1695181C true DE1695181C (de) 1973-08-23

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