DE1692674U - Werbeblatt zum einheften in zeitschriften. - Google Patents
Werbeblatt zum einheften in zeitschriften.Info
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Description
17* «Tuli 1953
Dr.He/Sch ■#
Dr. Searg Henning Erben, Chem,Pha2ra.Werki(r,m.b.H*, Hamburg 24
Uhlandstrasse 64
¥erbeblatt zum Einheften in Zeitschriften.»
Bei der Werbung r insbesondere für die neuen Erzeugnisse der chemischen,
pharmazeutisehett oder kosmetischen Industrie,besteht die
Hauptaufgabe darin, den Werbetext bzw* die Werbedrucksache auch wirklich in die Eänä.e desjenigen gelangen zu lassen» der als Säufer
für das anzubietende Präparat massgeblich in Frage kommt· % ist
bekannt, dass bei der heutigen ¥nzah! von Werbedrucksachen, die ait
der Post verschickt- werden,- der gröaste Seil derselben bereits im
Vorziiamer in den Papierkorb wandert und gar nicht in die Hände desjenigen
gelangt, der für das neue iSrzeugnis als Besteller in Frage
kommt. Ba3 gilt ebensowohl bei Srzeugnissen der rein chemischen
Industrie, etwa Eesselsteinverhützungsmitteln oder dergleichen,
als etwa in der Papier— oder SchreixTarenindustrie bei der Werbung
für neue TeryielfSltiger oder sonstige Süroartikel oder auch in
der pharmazeutischen Industrie hei der Werbung für neue Arzneimittel
in Irztekreisen. Yielf ach ist man daher dazu übergegangen, die betreffenden
Prospekte den Fachzeitschriften, die von den auf dem G-ebiet Sätigen gehalten und gelesen werden müssen, beizufügen·
Sieses hat vielfach den Erfolg, dass der Smpfänger eines Heftes
seiner Fachzeitschrift dieses zunächst über dem Papierkorb ausschüttelt,
um von den lästigen Reklamen frei zu sein» Ben im Anzeigenteil
der Zeitschriften enthaltenen Werbungen fehlt im allgemeinen
aus drucktechnischen Gründen der farbige Blickfangi auch wird
nur in den seltensten Fällen ein anzubietendes Präparat einem akuten
Bedürfnis entgegenkommen·
-Z-
J
Ein nachhaltiger Erfolg mit einer derartigen Werbung ist vielmehr
nur dann zu erwarten, A-enn einerseits die Angaben über die Eigenschaften
und Wirkungsweisen sowie weitere Einzelheiten des neuen Präparates dem Interessenten jederzeit griffbereit zur Verfügung
stehen, und wenn er ausserdeia eine Probe des neuen Präparates ohne
jede Mähe anfordern kann»
TIm die Interessenten, insbesondere bei pharmazeutischen Heuerscheinungen
die Irzte, von der günstigen Wirkung der neuen Präparate zu
überzeugen, ist es zwar seit langem üblich, in Werbedrucksachen
Postkarten meist mit entsprechendem Perforationsrand einzudrucken, die zur Anforderung des neuen Präparates verwendet werden können.
Hiervon wird zwar mitunter Gebrauch gemacht, doch ist auch der Werbeerfolg in diesem Falle kein nachhaltiger, weil ein Bedarfsfall
für die Anwendung des neuen Präparates vielleicht gerade nicht vorliegt, und bis zu seiner Anwendung die Existenz des neuen Mittels
wieder in Vergessenheit geraten ist« Man hat auch derartige Bestellpostkarten
mitunter bereits in den Werbeteil von Fachzeitschriften eingedruckt, doch war der Erfolg aus das angeführten Grunde nicht
befriedigend.
Die vorliegende feuerung besteht in einem "tferbeblatt, das zum Einheften
in Fachzeitschriften bestimmt ist und, demgeiaäss in der Seitengrösse
sich völlig der beteffenden. Zeitschrift anpasst. Vorteilhaft
wird die Werbung natürlich in den führenden Nachblättern des betraffenden-'Q-ebietes
erfolgen. Das Werbeblatt gemäss der Neuerung kann die
einfache oder doppelte Seitengrösse der betreffenden Zeitschrift aufweisen.
Im ersteren Falle kann ein geringer Heftrand vorgesehen werden,
da ja ein wesentlicher Erfolg der Neuerung darin besteht, dass
das Werbe blatt mit der Zeitschrift fest verbunden ist. Die Heftung,
kann auch direkt auf der Perforationslinie erfolgen. Das neue 7ferbeblatt
hat 2artonstärke, so dass sich seine Teile 3owohl als Karteikarte als auch als Postkarte verwenden lassen. Das Wesentliche
dieses neuen, in die Fachzeitschriften fest eingehefteten Werbeblattes besteht nun darin, dass es durch entsprechende Perforation
in mindestens zwei sich entsprechende Seider geteilt ist, von denen das eine als Postkarte, das andere aber als Karteikarte
verwendbar i3t. Dem Arzt oder dem sonstigen Interessenten vsLrd hierdurch
die Möglichkeit gegeben» Sien lait einfachsten Mitteln eine
Kartei von derartigen neuen Erzeugnissen anzulegen, auf die er im
Bedarfsfälle jederzeit zurückgreifen kann.
Is kann vorteilhaft sein, die Grosse der betreffenden harten einem
der bekannten Bin-foraate anzupassen, doch ist dieses nicht unbedingt
notwendig, da bei der stets wiederholten Werbung in der gleichen
Zeitschrift stets harten öler gleichen Grosse vorliegen, die
sich also mühelos zur Kartei ordnen lassen. Wichtig ist nur, dass
jeder Karteikarte auch eine Bsstellkarte oder umgekehrt jeder Postkarte,
mit der das Präparat angefordert werden kann, eine karteikarte
entspricht, auf der die erforderlichen Angaben über die Eigenschaften
und Zusammensetzung des Präparates, über Indikation, Wirkungsweise,
Verpackung, trosse, Preis und dergleichen sofort ersichtlich sind. ■■■..-
Um die beiden Zueinander gehöriges Eärten des Interessenten ohne
weiteres zugänglich zu machen, wird das neue Werbeblatt-.in "jedem.
Palle am Heftrand eine entsprechende Perforation aufweisen und
aüsserdem mindestens eine weitere Perforation, die ein entsprechendes
zweites Sartenfeld schafft» Bei normalen &eitsehriftenformaten
wird allerdings im allgemeinen eine feilung des Werbeblattes
durch Perforation in mindestens 4* 6 oder 8 einander entsprechende
leider erfolgen. Bis Perforation wird hierbei im allgemeixmaus
einer Längsperforation und je nach Bedarf aas 1, 2 oder noch mehr
Querperforationen bastenen. Bei einer derartigen Einteilung des ierbeblattes ist es besonders vorteilhaft, wenn das äussere PeId
bzw. die äusseren Felder al3 Postkarten zur Anforderung des Präparates
ausgestaltet sind, damit selbst in dem. Falle, wenn der Interessent
sich keine kartei anlagt, äoeh wenigstens ohne Mühe eine Bestellung
des neuen Mittels erfolgen kann» Selbst wenn dann das als
karteikarte gedachte EeId mit üen. Angaben über das neue Präparat
in der Zeitschrift verbleibt, ist es wenigstens nicht» wie bei äen
üblichen Werbesendungen, verloren und wird im Bedarfsfalle ^infolge
Fehlens α.&τ Tersandkarte allein schon durch sein andersartiges "formst
in der Zeitschrift jederzeit auffeilen.
Der besondere "Torteil des neuen 'erbeblattes besteht aber darin,
das3 es, unabhängig von dem übrigen Uext der Zeitschrift, insbesondere
im Mehrfarben- oder Offsetdruck hergestellt und doch in den iexfcteil
der wissenschaftlichen Aufsätze fest -eingeheftet werden kann»
Dabei wird die Werbuig durch die beiden sich stets entsprechenden
Felder der Kartei- und der Postkarte, die vorteilhaft jedesmal mit
dem gleichen Blickfang versehen werden, besonders intensiv gestaltet«
Dieser Blickfang kann in besonders farbiger Darstellung das für das
neue Präparat eingetragene Warenzeichen, seine Anwendung oder son.- '
stige charakteristische Merkmale enthalten, wodurch nicht nur der Werbezweck besonders intensiv erreicht, sondern auch die Zusammengehörigkeit
der beiden Kartenfelder unterstrichen wird.
Das beiliegende Modell veranschaulicht eine Ausführungsform 4er
feuerung.
Das Modell besteht aus einem doppelseitigen Einhefteblatt für eine
medizinische Fachzeitschrift, welches durch Längs- und Querperforationen
in Karteikarten und Bestell postkarten für pharmazeutische
Präparate unterteilt ist, wobei die Bestellpostkartanaussen angeordnet sind. Dabei sind die Karteikarten und die zugehörigen Postkarten
jedesmal mit dem gleichen Warenzeichen ("Luteogan" bzw. "Campher-C
of fei η "Henning") versehen· Der Druck ist nur bei den in der oberen
Reihe angeordneten Kartei» und Postkarten vollständig. Die Bruckan»
Ordnung auf den übrigen Karten ergibt sich sinngemäss·
— 5 —
Claims (1)
- S e h u t z a u a ρ rϋ σ h e t1· Werbeblatt zum Einheften in Zeitschriften* dadurch gekennzeichnet, dass das kartanstarke Blatt, welches die Grosse einer normalen Zeltsehriftenselte aufweist, durch Perforation am Inneren Hand und weitere Perforationen in der £angs— und/oder in der Querriciitiing In mindestens swei sioii entsprechende Felder annähernd Ton Postkartengrösse aofgetellt ist» wobei von den beiden durch die Perforation gebildeten, sich entsprechenden Karten die eine als gewöhnliehe Postkarte, die andere als ^arteilcarte ausgestaltet ist*2c lerbeblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Seitschriften, deren Blattgrösse dem Format Bin δ 4 oder einem grösseren Format entspricht, mindestens ausser der Sandperforation eine Mngs— und eine Quer perforation, gegebenenfalls auch mehrere Qaerperf©rati onen Torhanden sind»5* Werbeblatt nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnetr, dass bei Vorhandensein einer üängsperforation die äussere Sarte als Postkarte, die innere als Kartelkarte ausgebildet ist·4-· Werbeblatt nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet^ dass die beiden sieh entsprechenden Karten mit dem gleichen Blickfang verseilen sind*
Priority Applications (1)
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| DEH11914U DE1692674U (de) | 1953-07-27 | 1953-07-27 | Werbeblatt zum einheften in zeitschriften. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEH11914U DE1692674U (de) | 1953-07-27 | 1953-07-27 | Werbeblatt zum einheften in zeitschriften. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1692674U true DE1692674U (de) | 1955-02-03 |
Family
ID=32183087
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH11914U Expired DE1692674U (de) | 1953-07-27 | 1953-07-27 | Werbeblatt zum einheften in zeitschriften. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1692674U (de) |
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1953
- 1953-07-27 DE DEH11914U patent/DE1692674U/de not_active Expired
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