DE3318797C2 - Zellenradschleuse - Google Patents
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Abstract
Bei Zellenradschleusen, die als Einspeiseschleusen für unter Druck stehende pneumatische Förderleitungen eingesetzt werden, nimmt der unvermeidbare Leckluftstrom die Feinanteile des pulverigen oder körnigen Fördergutes auf und schleppt sie mit in die Aspiration. Dies bedeutet einen prozentualen Gutverlust, Umweltprobleme oder zusätzliche Kosten für die Ausfilterung. Mit der Erfindung wird eine Zellenradschleusenausbildung vorgeschlagen, die es ermöglicht, das vom Leckluftstrom mitgerissene feine Gut noch im Schleusenbereich weitestgehend aus dem Leckluftstrom zu eliminieren und den Gutstrom wieder zuzuführen. Dies wird erreicht durch Anwendung von Leitmitteln und Ausbildung eines Kanalsystems im Schleusenaufsatz, innerhalb welchem 1. durch mehrfaches Umlenken des Leckluftstromes mit einer quer zur oder mit einer quer zur und einer in Richtung der Schwerkraft weisenden Bewegungskomponente, 2. durch Expansion und 3. durch Prallwirkung die mitgeschleppten Gutteilchen aus dem Leckluftstrom ausgeschieden und anschließend gemeinsam mit dem Gutstrom in die Zellen des Zellenrades geleitet werden.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zellenradschleuse mit einem über einen Schleusenaufsatz beschickten
Guteinlauf und einem an eine pneumatische Förderleitung angeschlossenen Gutauslauf, wobei in dem Guteinlauf
ein nahe an das Zellenrad heranreichender Einlauftrichter mit einem Ableitkanal für den Leckluftstrom
angeordnet ist, der mit dem Luftableitstutzen des Schleusenaufsatzes in Verbindung steht, wobei letzterer
an sich bekannte Leitmittel für die Umlenkung des Leckluftstroms und einen Expansionsraum für denselben
enthält.
Bei in unter Überdruck stehende pneumatische Förderleitungen einspeisenden Zellenradschleusen bestehen
bekanntlich hinsichtlich des Einbringens des Gutes in die Zellen des Zellenrades dadurch Schwierigkeiten,
daß die unvermeidbare Leckluft über den Guteinlauf abzuströmen sucht und dabei den Gutfluß beeinträchtigt,
indem sie das körnige oder pulverige Fördergut durch In-der-Schwebe-Halten, durch WirbelUildung und
anderes an seiner Abwärtsbewegung hindert. Die Folgen sind ein ungenügender Füllungsgrad der Zellen und
dementsprechend ein verminderter Mengendurchsatz in der Anlage, besonders bei hohen Druckdifferenzen.
Seit langem geht daher das Bestreben der Zellenradschleusenkopstrukteure
dahin, die Leckluft von dem Guteinlauf möglichst völlig getrennt abzuführen.
Bei einer bekannten Zellenradschleuse zum Einschleusen von Schüttgut in die Förderleitung einer
pneumatischen Druckförderanlage mit einem Gehäuse und einem drehbar gelagerten, mehrere am Umfang
hintereinander angeordnete, radial offene und axial geschlossene Zellen aufweisenden Zellenrad ist auf dem
Gehäuse ein Schleusenaufsatz mit einem an die Gutzuführleitung angeflanschten Einlauftrichter scwie einem
Luftableitkanal mit Ableitstutzen angebracht, wobei der Luftableitkanal mit einem Ringraum in Verbindung
steht, der von dem nahe an das Zellenrad heranreichenden, koaxial im Guteinlauf angeordneten Einlauftrichter
und der Wand des Gehäuseguteinlaufes umschlossen wird (DE-AS 24 19 841). Eine andere Zellenradschleuse
vom Stande der Technik weist im Guteinlauf des Schleusengehäuses einen nahe an das Zellenrad heran
sich erstreckenden Einlauftrichter in solcher Anordnung auf, daß im Guteinlauf ein Luftableitkanal in Form eines
Ringspaltes frei bleibt, welcher mit dem Luftableitstutzen eines auf das Schleusengehäuse geflanschten
Schleusenaufsatzes in Verbindung steht, dessen Gutzulaufstutzen an ein Gutzuführrohr angeschlossen ist (DE-AS
26 38 778).
Sowohl bei den vorangehend besprochenen gattungsgleichen Zellenradschleusen als auch bei den nicht gattungsgleichen
Zellenradschleusen vom Stande der Technik, welche eine scharfe Trennung von Gutstrom
und Leckluftstroni haben, ist es ein bekanntes Phänomen, daß der Leckluftstrom feine und feinste Gutpartikel
mitschleppt. Je nach den Feinanteilen im Gutstrom kann der Leckluftstrom feines Gut in einem Maße enthalten,
daß zum einen auf Dauer einen ins Gewicht fallenden Gutverlust bedeutet und zum anderen im Falle,
daß der Leckluftstrom über den Luftableitstutzen direkt in die Atmosphäre strömt, eine Belastung oder Belästigung,
etwa Staubbelästigung, der Umwelt bewirkt, insbesondere z. B. bei pulverigen oder körnigen Produkten
der Chemieindustrie. Die Aspiration und Ausfilterung der vom Leckluftstrom mitgerissenen Gutteilchen verursacht
zusätzliche Kosten, die um so höher ausfallen, je mehr der Leckluftstrom mit Gutteilchen beladen ist,
weil dies nicht nur ein größeres Filter, sondern auch ein häufigeres Abreinigen desselben notwendig macht. Soweit
aus dem zu transportierenden Gutstrom durch den Leckluftstrom Gutanteile verloren gehen, stellen diese
einen zusätzlichen Kostenfaktor dar.
Teilweise vermag hier die aus der DE-PS 1 31 174 bekannte Zellenradschleuse Abhilfe zu schaffen, die einen
durch eine Trennwand in zwei Bereiche geteilten Einlauftrichter aufweist. Während der eine Bereich für
den Einwurf des Gutes vorgesehen ist, dient der andere als Expansionsraum für die Leckluft und ist nach oben
hin durch einen Siebkasten abgeschlossen. Hierbei bewirkt ein am Rande des Expansionsraumes vorgesehener,
abgebogener Kanal eine Umlenkung des Leckluftstromes vor Eintritt in den Expansionsraum sowie ein
gerichtetes Aufprallen der im Leckluftstrom mitgeführten Gutteilchen auf die Trennwand, von wo sie in den
Bereich des Zellenrades zurückfallen sollen. Indessen ist aufgrund der relativ einfach anmutenden Konstruktion
davon auszugehen, daß die angestrebte Wirkung auf gröbere Gutteilchen beschränkt bleibt, während der
Lecklurtstrom bei der Expansion alle feineren Gutteilchen mit nach oben reißen dürfte, wo diese sich in dem
Siebkasten ablagern, anstatt dem Zellenrpd wieder zugeführt
zu werden.
ίο Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das von
dem nicht zu vermeidenden Leckluftstrom mitgenommene Gut im Schleusenbereich praktisch verlustfrei zurückzugewinnen
bzw. aus dem Leckluftstrom auszuscheiden und es der Zellenradschleuse zum Beschicken
der pneumatischen Förderleitung wieder aufzugeben.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Leitmittel eine mehrfache Umlenkung des abzuleitenden
Leckluftstromes mit einer quer zur und/oder in Schwerkraftrichtung weisenden Bewegungskomponente
bewirken und zueinander sowie zu den Wänden des Schleusenaufsatzgehäuses derart angeordnet sind,
daß als Expansionsraum ein Kanal aus mehreren aufeinanderfolgenden und ineinander übergehenden Kanalabschnitten,
deren Querschnitt von Kanalabschnitt zu Kanalabschnitt größer ist, gebildet wird. Gemäß einer bevorzugten
Ausgestaltung der Erfindung sind als Leitmittel fest mit dem Schleusenaufsatzgehäuse verbundene
Leitwände vorgesehen, die eben ausgebildet sind und von denen wenigstens ein Teil gleichzeitig als Prallwände
dient.
Eine einerseits in der Trennung zwischen Gutstrom und Leckluftstrom besonders gute und andererseits im
Wiederausscheidungseffekt hinsichtlich der mitgerissenen Gutteilchen optimale konstruktive Ausbildungsform
der Zellenradschleuse nach der Erfindung ist in Patentanspruch 4 angegeben.
Eine weitere bevorzugte konstruktive Ausführung, die sich durch niedrige Bauhöhe und bauliche Einfachheit
auszeichnet, ist im Patentanspruch 5 charakterisiert.
Durch die erfindungsgemäße Anwendung von Leitmitteln und Ausbildung eines Kanalsystems für die abzuleitende
Leckluft im Schleusenaufsatz wird auf dreifache Weise ein Ausscheiden der mitgerissenen Gutpartikel
aus dem Leckluftstrom bewirkt, nämlich erstens durch mehrfaches Umlenken des Leckluftstromes, zweitens
durch mehrfache Prallwirkupg und 3. durch Expansion. Bei der Umlenkung des Lecr.luftstromes mit einer
quer zur und/oder einer in Richtung der Schwerkraft verlaufenden Bewegungskomponente werden die Gutteilchen
unter dem Einfluß der Gravitation aus dem Luftstrom — bei entsprechend scharfer Umlenkung mit
zusätzlicher Unterstützung durch eine Art Fliehkrafteffekt — herausgelenkt und fallen aus und in den Einlauftrichter
im Guteinlauf des Schleusengehäuses hinein.
Der Aufprall der Gutteilchen auf die Leitwände und/ oder Wände des Schleusenaufsatzgehäuses hat zum einen
eine Richtungsänderung, zum anderen eine Geschwindigkeitsverminderung unter Schwebegeschwindigkeit
zur Folge; erfolgt der Rückprall mit einer in oder quer zur Schwerkraftrichtung weisenden Bewegungskomponente, so tritt derselbe Ausscheidungseffekt wie
beim Umlenken ein, während durch die besagte Geschwindigkeitsverminderung die Gutteilchen sich nicht
mehr im Luftstrom halten können, sondern aus diesem heraus und in den Einlauftrichter fallen. Durch die mit
der erfindungsgemäßen Kanalausbildung bewirkte Expansion des Leckluftstromes wird dessen Geschwindigkeit
und damit auch die der mitgerissenen Gutpartikel
unter die Schwebegeschwindigkeit der letzteren reduziert so daß diese aus dem Luftstrom ausscheiden und in
den Einlauftrichter fallen.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Zellenradschleuse nach der Erfindung in der Anwendung
als Einspeiseschleuse für eine pneumatische Förderleitung dargestellt, die im nachfolgenden beschrieben
sind. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsmittelschnitt durch eine Zellenradschleuse und ihren Schleusenaufsatz, wobei die Ausnehmungen
in den Leitwänden — um sie sichtbar zu machen — in die Schnittebene versetzt dargestellt sind,
F i g. 2 einen Schnitt durch den Schleusenaufsatz nach Linie H-II in Fig. 1,
F i g. 3 einen weiteren Schnitt durch den Schleusenaufsatz nach Linie III-1II in F i g. 1,
Fig.4 einen Längsmittelschnitt durch eine andere
Ausführungsform der Zellenradschleuse samt ihrem Schleusenaufsatz sowie
F i g. 5 einen Schnitt durch den Schleusenaufsatz der Ausführungsvariante nach Linie V-V in F i g. 4.
Die in den F i g. 1 bis 3 veranschaulichte Zellenradschleuse besteht im wesentlichen aus einem Zellenrad 1
mit Drehflügeln 2 und von letzteren begrenzten Zellen 3, einem Schleusengehäuse 4, in welchem das Zellenrad
1 auf einer Antriebswelle 7 drehfest gelagert und über diese von einem bekannten, nicht dargestellten Antrieb
angetrieben wird. Das Schleusengehäuse 4 hat einen Guteinlauf 5 sowie einen Gutauslauf 6 und ist unmittelbar
auf die Aufgabedüse 8 einer pneumatischen Förderleitung 9 aufgesetzt; Schrauben 10 verbinden den Gehäuseflansch
4a mit der Aufgabedüse 8.
In dem Guteinlauf 5 ist ein Einlauftrichter 11 eingesetzt, der nahe an das Zellenrad 1 heranreicht und mit
seinem Flansch 11a auf dem Flansch 4b des Schleusengehäuses
4 ruht. Der mit etwas Spiel über die gesamte Länge des Guteinlaufes 5 sich erstreckende Einlauftrichter
11 ist so in letzterem angeordnet sowie in seiner Breite bemessen, daß zwischen ihm und der Wand des
Guteinlaufes 5 ein Luftableitkanal 12 freibleibt. Im Flansch 11a ist ein Längsschlitz 13 vorgesehen, der in
Länge und Breite den Dimensionen des Querschnitts des Luftableitkanals 12 gleich ist, so daß letzterer oben
offen ist
Das Schleusengehäuse 4 nimmt einen Schleusenaufsatz 14 auf, dessen Gehäuse 15 mit Flansch 15a unter
Zwischenschaltung einer Dichtung 16 und des besagten Flansches Ha des Einlauftrichters 11 auf dem Flansch
4Z> ruht und durch Schrauben 17 mit letzterem verbunden ist Das Schleusenaufsatzgehäuse 15 besitzt einen
Gutzulaufstutzen 18, welcher mittels Manschette 19 und zweier Klemmscheilen 20 an ein Gutzuführrohr 21 angeschlossen
ist, sowie einen Luftableitstutzen 22, der in einem auf ihm austauschbar fixierten Filterschlauch 23
mündet
Im Bereich zwischen dem Luftableitstutzen 22 und dem Luftableitkanal 12 sind im Schleusenaufsatzgehäuse
15 Leitmittel zum mehrfachen Umlenken des abzuleitenden Leckluftstroms vorgesehen, welche von zwei
Leitwänden 24,25 gebildet werden. Die erste Leitwand 24 beginnt an der Unterkante des Schleusenaufsatzes 14
und verläuft mit Abstand und etwa parallel zur Seitenwand 26, stößt dann oben an den abgewinkelten Abschnitt
dieser Seitenwand 26 an und ist mit ihr an der Stoßstelle verschweißt Die zweite Leitwand 25 ist der
ersten Leitwand 24 jenseits des Gutzulaufstutzens 18 gegenüberliegend angeordnet und erstreckt sich vertikal
von der Decke 28 des Schleusenaufsatzgehäuses 15 herab in Richtung auf seine Seitenwand 27 und horizontal
von seiner Vorderwand 29 bis zu seiner Rückwand 30. Die beiden Leitwände 24, 25 sind durch zwei im
Abstand voneinander und im Abstand zu der Vorderwand 29 sowie Rückwand 30 angeordnete, flächengleiche
Querwände 31, 32 verbunden, die sich oben bis an die Decke 28 sowie an die Seitenwand 26 heran erstrekken.
Wie die Fig.2 und 3 erkennen lassen, unterteilen die Querwände 31,32 den Raum zwischen den Leitwänden
24, 25 in drei Abteile, nämlich ein breites, mittleres Abteil 36 und zwei schmale, seitliche Abteile 37,38. Alle
drei Abteile 36, 37, 38 sind unten offen; das mittlere Abteil 36 hat oben Anschluß zum Gutzulaufstutzen 18
durch die Guteintrittsöffnung 18c in der Decke 28; die beiden seitlichen Abteile 37, 38 sind oben durch die
Decke 28 abgeschlossen (F i g. 2,3).
Die seitlichen Abteile 37, 38 bilden den zweiten Kanalabschnitt eines Kanals zum Ableiten des Leckluftstromes,
welcher über zwei Ausnehmungen 39,40 in der ersten Leitwand 24 mit dessen im Querschnitt kleiner
bemessenem ersten Kanalabschnitt 33 sowie über zwei Ausnehmungen 41, 42 in der zweiten Leitwand 25 mit
dessen im Querschnitt größer dimensioniertem dritten Kanalabschnitt 35 verbunden ist (Fig. 1). Von den als
rechteckige Ausschnitte gestalteten vier Ausnehmungen 39 bis 42 sind die beiden Ausnehmungen 39,40 ganz
oben in der Leitwand 24 vorgesehen, wobei die Ausnehmung 39 dem Abteil 37 zugeordnet ist und über dessen
Breite von der Vorderwand 29 bis zur Querwand 31 reicht und die Ausnehmung 40 dem Abteil 38 zugeordnet
ist und sich über dessen Breite von der Rückwand 30 bis zur Querwand 32 erstreckt (F i g. 1, 2). Die Ausnehmungen
41,42 in der Leitwand 25 sind ganz unten angeordnet, und zwar die dem Abteil 37 zugeordnete und
über seine Breite reichende Ausnehmung 41 zwischen der Vorderwand 29 und der Querwand 31 und die dem
Abteil 38 zugeordnete und über seine Breite reichende Ausnehmung 42 zwischen der Rückwand 30 und der
Querwand 32 (F ig. 1,3).
Von dem Innenraum des Schleusenaufsatzgehäuses 15 umfaßt der erste Kanalabschnitt 33 jenen Teil, der
von der Seitenwand 26, der ersten Leitwand 24, der Vorderwand 29 und der Rückwand 30 umschlossen
wird, und der dritte Kanalabschnitt 35 jenen Teil, weleher von der Seitenwand 27, der zweiten Leitwand 25,
der Vorderwand 29 sowie der Rückwand 30 begrenzt wird und an welchem der Luftableitstutzen 22 unmittelbar
anschließt (F i g. 1).
Im Betrieb der Förderanlage wird das pneumatisch zu fördernde Gut über das Gutzuführrohr 21 zugeführt
und gelangt durch den Gutzulaufstutzen 18, die Guteintrittsoffnung iSa, das Abteil 36 und den Einiaufirichier
11 in die Zellen 3 des Zellenrades 1, das es über den Gutauslauf 6 des Schleusengehäuses 4 in die Aufgabedüse
8 der Förderleitung 9 einspeist Der Leckluftstrom aus dem Schleusengehäuse 4 strömt mitsamt den von
ihm mitgerissenen feinen Gutteilchen entweder direkt oder um den Einlauftrichter 11 herum in den Luftableitkanal
12 hinein und durch den Längsschlitz 13 im Flansch 11a aufwärts in den ersten Kanalabschnitt 33 im
Schleusenaufsatzgehäuse 15, wo er weiter nach oben strömt und durch die beiden Ausnehmungen 39, 40 in
den von den beiden Abteilen 37, 38 verkörperten zweiten Kanalabschnitt M größeren Querschnitts gelangt
Infolge des größeren Querschnitts expandiert hier der Luftstrom und wird durch die Decke 28 einerseits und
die zweite Leitwand 25 andererseits zweimal umgelenkt und zwar zunächst mit einer quer zur Richtung
der Schwerkraft und dann mit einer in Richtung der Schwerkraft weisenden Bewegungskomponente, wobei
beim Durchgang durch den zweiten Kanalabschnitt 34 ein wesentlicher Anteil von den im Leckluftstrom befindlichen
Gutteilchen gegen die Decke 28 und die Leitwand 25 prallt. Durch besagte Umlenkung, Expansion
und Prallwirkung erfahren die Gutteilchen eine Verzögerung unter Schwebegeschwindigkeit, so daß der
größte Teil von ihnen — insbesondere die gröberen Gutteilchen — unter dem Einfluß der Schwerkraft bereits
hier aus dem Leckluftstrom ausscheidet und aus dem Kanalabschnitt 34 bzw. den beiden seitlichen Abteilen
37,38 in den Einlauftrichter 11 fällt. Der Leckluftstrom
und die restlichen in ihm befindlichen Gutteilchen strömt nun aus dem zweiten Kanalabschnitt 34 durch
die beiden Ausnehmungen 41, 42 in der Leitwand 25 in den querschnittsgrößeren dritten Kanalabschnitt 35,
wobei er erneut umgelenkt wird und ein weiteres Mal expandiert und ein Prozentsatz der noch mitgeführten
Gutpartikel gegen die Seitenwand 27 prallt. Durch diese erneute Umlenkung und Expansion sowie gegebenenfalls
Prallwirkung wird die Geschwindigkeit der Gutteilchen weiter vermindert, so daß nun auch die leichteren
und damit nahezu alle Gutpartikel aus dem Leckluftstrom ausscheiden und in den Einlauftrichter 11 fallen.
Während die aus dem Leckluftstrom eliminierten Gutteilchen aus dem Einlauftrichter 11 zusammen mit dem
aus dem mittleren Abteil 36 kommenden Gutstrom in die Zellen 3 des Zellenrades 1 fließen und von diesem
der pneumatischen Förderleitung 9 aufgegeben werden, strömt der Leckluftstrom über den Luftableitstutzen 22
des Schleusenaufsatzgehäuses 15 in den Filterschlauch 23 und durch diesen hindurch in die Atmosphäre, wobei
restliche Gutpartikel von dem Filterschlauch 23 zurückgehalten werden.
Bei der erfindungsgemäßen Leckluftabführung umströmt also der Leckluftstrom über die beschriebenen
Kanalabschnitte den Gutstrom, so daß Gut und Leckluft stets einwandfrei voneinander getrennt sind, und gleichzeitig
wird auf mehrfache Weise der vom Leckluftstrom mitgenommene Feingutanteil optimal zurückgewonnen
und direkt dem Zellenrad wieder zugeführt.
Die in den Fig.4 und 5 dargestellte Zellenradschleuse
stimmt in ihrem grundsätzlichen Aufbau sowie hinsichtlich eines Anschlusses an eine pneumatische Förderleitung
mit der vorangehend besprochenen Ausführungsform überein. Sie umfaßt ein Zellenrad 101 mit
Drehflügeln 102 und Zellen 103, das auf einer Antriebswelle 107 im Schleusengehäuse 104 gelagert ist. Im Guteinlauf
105 ist ein Einlauftrichter 111 angeordnet, welcher mit seinem Flansch 111 a auf dem Flansch 104Z? des
Schleusengehäuses 104 aufliegt und so bemessen ist, daß zwischen ihm und der Wand des Guteinlaufs 105 ein
Luftableitkanal 112 gebildet wird. Der Flansch lila besitzt
einen Längsschlitz 113, dessen Querschnitt dem Querschnitt des Luftableitkanals 112 gleich ist
Auf das Schleusengehäuse 104 ist ein Schleusenaufsatz 114 aufgesetzt Das Schleusenaufsatzgehäuse 115
ist mit Hilfe seines Flansches 115a sowie Schrauben 117
mit dem Flansch 1046 des Schleusengehäuses 104 verbunden, wobei zwischen den Flanschen 115a, 104a der
besagte Flansch 11 la des Einlauftrichters 111 sowie eine
Dichtung 116 liegen. Das Schleusenaufsatzgehäuse 115 hat Seitenwände 126, 127, eine Vorderwand 129, eine
Rückwand 130 und eine Decke 128 mit Guteintrittsöffnung 118a, einen Gutzulaufstutzen 118 sowie einen
Luftableitstutzen 122. Der Gutzulaufstutzen 118 ist durch eine Manschette 119 und zwei Klemmschellen
120 an ein Gutzuführrohr 121 angeschlossen; der Luftableitstutzen 122 ist durch Manschette 143 und Klemmschellen
144 mit einem Filterschlauch 123 verbunden.
Der Schleusenaufsatz 114 ist im Inneren seines Gehäuses 115 mit Leitmitteln zum mehrfachen Umlenken
des abzuleitenden Leckluftstromes ausgestattet, welche von vier Leitwänden 124,125, 145,146 verkörpert werden,
die alle über die gesamte Länge des Schleusenaufsatzgehäuses 115 von der Vorderwand 129 bis zu der
ίο Rückwand 130 reichen. Die erste Leitwand 124 beginnt
unten an der dem Guteinlauf 105 des Schleusengehäuses 104 gegenüberliegenden Seite des Schleusenaufsatzgehäuses
115 und verläuft etwa parallel zur Seitenwand 126 nach oben bis über deren halbe Höhe und bildet mit
der besagten Seitenwand 126 sowie der Vorderwand 129 und der Rückwand 130 einen unmittelbar an den
Luftableitkanal 112 des Schleusengehäuses 104 anschließenden, aufwärtsgerichteten, ersten Kanalabschnitt
133 eines Kanals zum Ableiten des Leckluftstromes. Bei zum Anbacken bzw. Verstopfen neigendem
pulverigen Gut empfiehlt es sich, durch entsprechendes Schrägstellen der Leitwand 124 den ersten Kanalabschnitt
133 in Strömungsrichtung verjüngt zu gestalten, um durch Geschwindigkeitserhöhung das Anbacken
bzw. ein Verstopfen zu verhindern. Die zweite Leitwand 125 ist quer zur Austrittsöffnung des ersten Kanalabschnitts
133 an der Seitenwand 126 des Schleusenaufsatzgehäuses 115 befestigt und ragt in das Schleusenaufsatzinnere
hinein. Die dritte Leitwand 145 ist quer zur zweiten Leitwand 125 und mit einem Abstand zu ihr,
welcher größer ist als der Abstand zwischen der ersten Leitwand 124 und der zweiten Leitwand 125, an der
Decke 128 angebracht und erstreckt sich von letzterer herab bis unter das obere Ende der ersten Leitwand 124.
Die vierte Leitwand 146 verläuft vom inneren Ende der zweiten Leitwand 125 schräg aufwärts zum Luftableitstutzen
122. Die Leitwände 145,146, die Decke 128, die Vorderwand 129 und die Rückwand 130 umschließen
einen zweiten Kanalabschnitt 134 des besagten Ableitkanais für den Leckluftstrom. Der zweite Kanalabschnitt
134 hat einen größeren Querschnitt als der erste Kanalabschnitt 133, ist unten offen und hat oben direkte
Verbindung mit dem Luftableitstutzen 122.
Der durch das Schleusengehäuse 104 nach oben strömende, mit feinen Gutteilchen beladene Leckluftstrom gelangt über den Luftableitkanal il2 im Guteinlauf 105 und durch den Längsschlitz 113 im Flansch lila hindurch in den ersten Kanalabschnitt 133; hier fließt er weiter aufwärts und tritt dann oben aus, wobei er von der zweiten Leitwand 125 quer zur Richtung der Schwerkraft umgelenkt wird und in den querschnittgrößeren zweiten Kanalabschnitt 134 strömt und dabei expandiert. Die dritte Leitwand 145 zwingt den Leckluftstrom zu einem weiteren Richtungswechsel, indem sie ihm nach oben umlenkt, so daß er nun — unterstützt von der vierten Leitwand 146 — weiter in den Luftableitstutzen 122 und damit in den Filterschlauch 123 und nach Passieren des letzteren in die Atmosphäre entweichen kann. Auf diesem Wege durch den beschriebenen Luftableitkanal prallen die vom Leckluftstrom mitgerissenen feinen Gutpartikel beim Verlassen des ersten Kanalabschnitts 133 zuerst gegen die zweite Leitwand 125 und dann — nach erfolgter erster Umlenkung — gegen die dritte Leitwand 145 und anschließend — nach der weiteren Umlenkung — ein Teil von ihnen noch gegen die Decke 128 im Bereich zwischen Luftableitstutzen 122 und Leitwand 145. Aufgrund des mehrmaligen Um-Ienkens und der Expansion sowie der Prallwirkung —
Der durch das Schleusengehäuse 104 nach oben strömende, mit feinen Gutteilchen beladene Leckluftstrom gelangt über den Luftableitkanal il2 im Guteinlauf 105 und durch den Längsschlitz 113 im Flansch lila hindurch in den ersten Kanalabschnitt 133; hier fließt er weiter aufwärts und tritt dann oben aus, wobei er von der zweiten Leitwand 125 quer zur Richtung der Schwerkraft umgelenkt wird und in den querschnittgrößeren zweiten Kanalabschnitt 134 strömt und dabei expandiert. Die dritte Leitwand 145 zwingt den Leckluftstrom zu einem weiteren Richtungswechsel, indem sie ihm nach oben umlenkt, so daß er nun — unterstützt von der vierten Leitwand 146 — weiter in den Luftableitstutzen 122 und damit in den Filterschlauch 123 und nach Passieren des letzteren in die Atmosphäre entweichen kann. Auf diesem Wege durch den beschriebenen Luftableitkanal prallen die vom Leckluftstrom mitgerissenen feinen Gutpartikel beim Verlassen des ersten Kanalabschnitts 133 zuerst gegen die zweite Leitwand 125 und dann — nach erfolgter erster Umlenkung — gegen die dritte Leitwand 145 und anschließend — nach der weiteren Umlenkung — ein Teil von ihnen noch gegen die Decke 128 im Bereich zwischen Luftableitstutzen 122 und Leitwand 145. Aufgrund des mehrmaligen Um-Ienkens und der Expansion sowie der Prallwirkung —
also auch bei dieser Ausführungsform auf dreifache Weise — wird die Geschwindigkeit der Gutteilchen unter
Schwebegeschwindigkeit vermindert, so daß sie aus dem Leckluftstrom ausscheiden und zwischen den Leitwänden
124, 145 hindurch in den Einlauftrichter 111 fallen und von hier gemeinsam mit dem über das Gutzuführrohr
121 sowie dem Gutzulaufstutzen 118 zufließenden und zwischen Leitwand 145 und Seitenwand 127
sich abwärtsbewegenden Gutstrom direkt in die Zellen 103 des Zellenrades 101 strömen. Hierbei sorgen die
Leitwände für eine sichere Trennung von Leckluftstrom und Gutstrom. Auch bei dieser Ausführungsvariante
wird nahezu der gesamte vom Leckluftstrom mitgeschleppte Feingutanteil wieder zurückgewonnen und
vom Zellenrad 101 in die pneumatische Förderleitung eingebracht.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen im wesentlichen darin, daß mit vergleichsweise einfachen
und kostengünstigen Mitteln eine maximale Rückgewinnung des vom Leckluftstrom fortgetragenen Feingutanteils
bei gleichzeitiger scharfer Trennung von Gutstrom und Leckluftstrom schon im Bereich der Zellenradschleuse
erreicht wird, so daß das zurückgewonnene Feingut ihr unmittelbar wieder aufgegeben werden
kann, außerdem in einem optimalen Füllungsgrad des Zellenrades und des weiteren in der Möglichkeit,
einen kleinen Filter einsetzen zu können, weil praktisch kaum noch Gutteilchen in die Aspiration gelangen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
35
40
45
50
55
60
Claims (5)
1. Zellenradschleuse mit einem über einen Schleusenaufsatz beschickten Guteinlauf und einem an eine
pneumatische Förderleitung angeschlossenen Gutauslauf, wobei in dem Guteinlauf ein nahe an das
Zellenrad heranreichender Einlauftrichter mit einem Ableitkanal für den Leckluftstrom angeordnet ist,
der mit dem Luftableitstutzen des Schleusenaufsatzes in Verbindung steht, wobei letzterer an sich bekannte
Leitmittel für die Umlenkung des Leckluftstroms
und einen Expansionsraum für denselben enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leitmittel (24, 25, 31, 32; 124, 125, 145, 146) eine mehrfache Umlenkung des abzuleitenden Leckluftstromes
mit einer quer zur und/oder in Schwerkraftrichtung weisenden Bewegungskomponente bewirken
und zueinander sowie zu den Wänden (26 bis 30; 126 bis t30)des Schleusenaufsatzgehäuses (15; 115)
derart angeordnet sind, daß als Expansionsraum ein Kanal aus mehreren aufeinander folgenden und ineinander
übergehenden Kanalabschnitten (33, 34, 35; 133,134), deren Querschnitt von Kanalabschnitt
zu Kanalabschnitt größer ist, gebildet wird.
2. Zellenradschleuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Leitmittel fest mit dem Schleusenauf
satzgehäuse (15; 115) verbundene Leitwände (24,25,31,32; 124,125145,146) vorgesehen sind.
3. Zellenradschleuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitwände (24, 25,31,32; 124,
125,145,146) eben ausgebildet sind und wenigstens
ein Teil (25; 125,145) von ihnen gleichzeitig als Prallwände dient.
4. Zellenradschleuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von der dem
Guteinlauf (5) des Schleusengehäuses (4) gegenüberliegenden Seite des Schleusenaufsatzgehäuses (15)
ausgehend eine über dessen ganze Länge von Vorderwand (29) bis Rückwand (30) reichende erste
Leitwand (24) mit Abstand zu der einen Seitenwand (26) des Schleusenaufsatzgehäuses (15) im Schleusenaufsatz
(14) nach oben geführt ist und dort an dieser Seitenwand (26) dichtend abschließt, so daß
zwischen der ersten Leitwand (24) und der Seitenwand (26) ein unmittelbar an dem Luftableitkanal
(12) des Schleusengehäuses (4) grenzender, aufwärtsgerichteter, erster Kanalabschnitt (33) gebildet
wird, und daß der ersten Leitwand (24) jenseits des Gutzulaufstutzens (18) gegenüberliegend eine zweite
Leitwand (25) angeordnet ist, welche sich ebenfalls von Vorderwand (29) bis Rückwand (30) erstreckt
und von der den Gutzulaufstutzen (18) aufnehmenden Decke (28) des Schleusenaufsatzgehäuses
(15) herab in dessen Inneres ragt, und daß die erste Leitwand (24) mit der zweiten Leitwand (25)
durch zwei bis an die Decke (28) reichende Querwände (31, 32) so verbunden sind, daß der Raum
zwischen den beiden Leitwänden (24, 25) in drei nebeneinander liegende Abteile (36, 37, 38) gegliedert
wird, von denen das mittlere Abteil (36) unten offen ist sowie oben Anschluß hat zum Gutzulaufstutzen
(18) und als Gutzuführkanal dient und die beiden seitlichen Abteile (37, 38) zusammen einen zweiten
Kanalabschnitt (34) zum Ableiten der Luft bilden, welcher oben durch die Decke (28) abgeschlossen,
unten jedoch offen und im Querschnitt größer ist als der erste Kanalabschnitt (33). aber kleiner ist im
Querschnitt als der von der zweiten Leitwand (25) und der ihr gegenüberliegenden anderen Seitenwand
(27) des Schleusenaufsatzgehäuses (15) sowie dessen Vorderwand (29) und Rückwand (30) umschlossene,
dritte Kanalabschnitt (35), der in dem Luftableitstutzen (22) des Schleusenaufsatzes (14)
mündet, wobei die erste Leitwand (24) am oberen Ende sowohl neben der Vorderwand (29) als auch
neben der Rückwand (30) je eine Ausnehmung (39 bzw. 40) aufweist, welche den ersten Kanalabschnitt
(33) mit dem zweiten Kanalabschnitt (34) verbinden, und die zweite Leitwand (25) am unteren Ende neben
der Vorderwand (29) sowie neben der Rückwand (30) auch je eine Ausnehmung (41 bzw. 42) hat,
die den zweiten Kanalabschnitt (34) mit dem dritten Kanalabschnitt (35) verbinden.
5. Zellenradschleuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß von der den Guteinlauf
(105) das Schleusengehäuses (104) gegenüberliegenden Seite des Schleusenaufsatzgehäuses
(115) ausgehend eine erste, über dessen ganze Länge von Vorderwand (129) bis Rückwand (130) reichende
Leitwand (124) mit Abstand zu einer Schleusenaufsatzgehäusenwand (126) in Schleusenaufsatzgehäuse
(115) nach oben geführt ist, welche (124) mit dieser (126) einen unmittelbar an den J.uftableitkanal
(112) des Schleusengehäuses (104) grenzenden, aufwärtsgerichteten, ersten Kanalabschnitt (133) mit
in Strömungsrichtung konstantem oder abnehmendem Querschnitt bildet, und daß quer zu dem ersten
Kanalabschnitt (133) und mit Abstand zu seiner Austrittsöffnung eine zweite Leitwand (125) gleicher
Länge an der besagten Schleusenaufsatzgehäusewand (126) vorgesehen ist und von letzterer in das
Schleusenaufsatzinnere hineinragt und daß quer zu dieser zweiten Leitwand (125) und mit Abstand zu
ihr eine dritte, ebenfalls über die ganze Länge reichende Leitwand (145) im Schleusenaufsatzgehäuse
(115) angeordnet ist, welche von der Decke (128) bis mindestens unter das obere Ende der ersten Leitwand
(124) herabreicht und mit dieser sowie der besagien Schleusenaufsatzgehäusenwand (126) oder
einer weiteren, von der zweiten Leitwand (125) zum Luftableitstutzen (122) des Schleusenaufsatzes (115)
verlaufenden Leitwand (146) einen zweiten Kanalabschnitt (134) mit größerem Querschnitt als der
Querschnitt des ersten Kanalabschnitts (133) bildet, der unten offen ist und oben unmittelbar Verbindung
zum Luftableitstutzen (122) hat.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833318797 DE3318797C2 (de) | 1983-05-24 | 1983-05-24 | Zellenradschleuse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833318797 DE3318797C2 (de) | 1983-05-24 | 1983-05-24 | Zellenradschleuse |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3318797A1 DE3318797A1 (de) | 1984-11-29 |
| DE3318797C2 true DE3318797C2 (de) | 1986-01-30 |
Family
ID=6199735
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833318797 Expired DE3318797C2 (de) | 1983-05-24 | 1983-05-24 | Zellenradschleuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3318797C2 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3609994A1 (de) * | 1986-03-25 | 1987-10-01 | Ibau Hamburg Ing Ges | Vorrichtung zum einschleusen von staubfoermigem gut |
| DE4110036A1 (de) * | 1991-03-27 | 1992-10-01 | Motan Verfahrenstechnik | Zellenradschleuse |
| DE19717732C1 (de) * | 1997-04-26 | 1998-10-01 | Degussa | Entleervorrichtung für Bulk-Container für teilchenförmige Schüttgüter und seine Verwendung |
| DE10111770C1 (de) * | 2001-03-12 | 2002-07-11 | Coperion Waeschle Gmbh & Co Kg | Vorrichtung zum Einschleusen von Schüttgut |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| CN120961954B (zh) * | 2025-10-17 | 2025-12-26 | 山东大学 | 激光熔覆增材布粉装置、增材加工系统及工作方法 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE1906476A1 (de) * | 1969-02-10 | 1970-09-03 | Franz Schafflhuber | Gleitstock |
-
1983
- 1983-05-24 DE DE19833318797 patent/DE3318797C2/de not_active Expired
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| US5988436A (en) * | 1997-04-26 | 1999-11-23 | Degussa Aktiengesellschaft | Discharge device for bulk containers for particulate bulk materials and its use |
| DE10111770C1 (de) * | 2001-03-12 | 2002-07-11 | Coperion Waeschle Gmbh & Co Kg | Vorrichtung zum Einschleusen von Schüttgut |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3318797A1 (de) | 1984-11-29 |
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