DE1692052B1 - Verfahren zum Reinigen von mit Urin verunreinigten Kinderwindeln - Google Patents
Verfahren zum Reinigen von mit Urin verunreinigten KinderwindelnInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum und Desinfektion von mit Urin verunreinigten Kin-Reinigen
und Desinfizieren von Kinderwindeln in derwindeln besteht darin, daß man die Windeln in
einer wäßrigen Lösung von trockenen Zubereitungen, eine wäßrige Lösung einer trockenen Zubereitung
die in wäßriger Lösung eine desinfizierende Wir- eintaucht, die über eine 24stündige Periode einen
kung ausüben, indem sie dissozierte oder nicht disso- 5 wirkungsvollen bakteriziden Effekt ausübt, wenn verzierte
unterchlorige Säure freigeben. schmutzte Kinderwindeln in normalen Zeitabständen,
Die bisher vorgeschlagenen und angewandten sowie sie vom Kind abgenommen werden, darin einMethoden
zum Reinigen und Desinfizieren von Kin- gelegt werden. Das wäßrige Medium übt gleichzeitig
derwindeln sind sehr verschieden. Gemäß einem eine Reinigungswirkung aus, so daß Fäkalien und
bekannten Verfahren werden die Windeln sofort, io andere Verschmutzungen beim Einweichen der Winnachdem
sie von dem Kind abgenommen sind, in dein schon bei Raumtemperatur gelockert und abeine
Lösung eines Desinfektionsmittels gelegt, so daß gelöst werden.
sie von vornherein unter Bedingungen aufbewahrt Mit Rücksicht auf den Käufer müssen die trocke-
werden, welche die Gefahr einer gegenseitigen Infek- nen Zubereitungen frei fließend sein, damit man die
tion ausschließen oder doch verringern. Auch der 15 wäßrige Lösung ohne weiteres dadurch herstellen
Geruch der verschmutzten Windeln wird auf diese kann, daß man eine gewisse Menge der Zubereitung
Weise unterdrückt, bis diese gewaschen werden, was in das Wasser schüttet.
beispielsweise innerhalb 24 Stunden nur einmal Es ist bereits bekannt, Lösungen mit einem Gegeschieht,
wenn sich eine ausreichende Anzahl Win- halt an Kaliummonopersulfat und Natriumchlorid zu
dein angesammelt hat. 20 verwenden, um Flecken aus verfärbten Textilien zu
Auch trockene Gemische, die in wäßriger Lösung entfernen. Zum Bleichen wurden derartige Lösungen
unterchlorige Säure entwickeln, wurden schon zur bei einer Temperatur von etwa 60° C verwendet, und
Behandlung von verunreinigten Windeln vorgeschla- das Bleichen dauerte etwa 10 bis 15 Minuten,
gen. In der britischen Patentschrift 942 058 ist eine Kaliummonopersulfat ist im Handel erhältlich als Zubereitung beschrieben, die Trichlorisocyanur- 25 feste Substanz, die etwa 45% aktive Bestandteile entsäure oder ein Chlorisocyanurat als aktiven Be- hält, wobei der Rest neutrales oder saures Kaliumstandteil, zusammen mit Detergentien, enthält. sulfat ist, von dem sich das Persulfat durch Kristalli-Wäscht man die verunreinigten Windeln in einer sieren nicht abtrennen läßt. Der Einfachheit halber frischbereiteten wäßrigen Lösung einer solchen Zu- ist, wenn im folgenden von Kaliummonopersulfat die bereitung, dann entwickelt diese eine genügende 30 Rede ist, dieses technische Salz mit etwa 45% akti-Disinfizierwirkung. Werden jedoch verunreinigte ven Bestandteilen gemeint.
gen. In der britischen Patentschrift 942 058 ist eine Kaliummonopersulfat ist im Handel erhältlich als Zubereitung beschrieben, die Trichlorisocyanur- 25 feste Substanz, die etwa 45% aktive Bestandteile entsäure oder ein Chlorisocyanurat als aktiven Be- hält, wobei der Rest neutrales oder saures Kaliumstandteil, zusammen mit Detergentien, enthält. sulfat ist, von dem sich das Persulfat durch Kristalli-Wäscht man die verunreinigten Windeln in einer sieren nicht abtrennen läßt. Der Einfachheit halber frischbereiteten wäßrigen Lösung einer solchen Zu- ist, wenn im folgenden von Kaliummonopersulfat die bereitung, dann entwickelt diese eine genügende 30 Rede ist, dieses technische Salz mit etwa 45% akti-Disinfizierwirkung. Werden jedoch verunreinigte ven Bestandteilen gemeint.
Windeln in die Lösung einer derartigen Zubereitung Es wurde bereits vorgeschlagen, als Geschirreini-
nacheinander in zeitlichem Abstand über einen gungsmittel ein Gemisch aus 1 Teil Kaliummonoper-
24-Stunden-Tag eingelegt, so zeigt sich, daß ein sulfat und 4 Teilen Natriumchlorid zu verwenden, das
rascher Rückgang der desinfizierenden, bleichenden 35 in Lösung einen pH-Wert von 1 bis 2 hat; auch ein
und desodorisierenden Wirkung der Lösung eintritt Gemisch aus 1 Teil Kaliummonopersulfat und etwa
und daß diese Wirkung nach 24 Stunden derart zu- 12 Teilen Natriumchlorid mit einem pH-Wert von 8
rückgegangen ist, daß verunreinigte Windeln, die bis 9 wurde bereits in Scheuerpulvern verwendet,
dann noch in die Lösung eingelegt werden, nicht Das erfindungsgemäße Verfahren verwendet dem-
mehr desinfiziert werden, ja daß die Lösung selbst 4° gegenüber im Verhältnis zu Kaliummonopersulfat
sogar zur Quelle für die Verbreitung von Mikro- einen geringeren Anteil an Natriumchlorid; auf diese
Organismen f äkalen Ursprungs werden kann. Weise erreicht man eine langsame Entwicklung von
Es ist bekannt, daß verschiedene Quellen für »ver- unterchloriger Säure in der gewünschten Menge in
fügbares Chlor« nicht immer die gleiche bakterizide Anwesenheit von Harnstoff oder anderen Stickstoff-Wirkung
haben müssen. Die bakterizide Wirksamkeit 45 haltigen Substanzen, wie sie in Fäkalien anwesend
einer bestimmten Substanz, die freies Chlor ent- sein können, über eine Zeitspanne von 24 Stunden
wickelt, hängt zusammen mit der Menge an freier in einer wäßrigen Reinigungsmittellösung. Die komunterchloriger
Säure, die in der Lösung dieser Sub- binierte reinigende und bakterizide Wirkung des wäßstanz
anwesend ist und aus der Hydrolyse der gelö- rigen Mediums dehnt sich demnach über einen vollen
sten Bestandteile stammt. So ist es beispielsweise be- 50 24-Stunden-Tag aus.
kannt, daß Lösungen von anorganischen Hypo- Das erfindungsgemäße Verfahren zum Desinfizie-
chloriten mehr oder weniger bakterizid sind und daß ren von mit Urin verunreinigten Kinderwindeln vor
diese Wirkung vom pH-Wert des Mediums abhängt, dem Waschen ist dadurch gekennzeichnet, daß man
da die Menge an bei der Hydrolyse dieser Verbin- die verschmutzten Windeln in ein bei Raumtempera-
dungen in Wasser frei werdender unterchloriger 55 tür gehaltenes wäßriges Medium einlegt, das im Liter
Säure mit dem pH-Wert der Lösung schwankt. 0,25 bis 1 g Kaliummonopersulfat, je Gewichtsteil
Es ist bekannt, daß bei Zugabe von Urin zu Kaliumpersulfat, 2 bis 3 Gewichtsteile Natriumchlorid,
Lösungen von Gemischen, die anorganische Hypo- ein Phosphat als Aufbaustoff, ein anionisches oberchlorite
oder Salze der Chlorisocyanursäure enthal- flächenaktives Mittel in einer Menge von 0,25 bis
ten, sehr rasch unterchlorige Säure entwickelt wird, 60 I5O Teilen je Teil Kaliummonopersulfat und so viel
die eine desinfizierende Wirkung ausübt; aber ande- an Natriumcarbonat oder einem anderen alkalischen
rerseits fällt auch der Gehalt an unterchloriger Säure Bestandteil enthält, daß der pH-Wert der Lösung
rasch ab auf Grund der Einwirkung von Harnstoff auf 8 bis 10 gehalten wird. Die Windeln bleiben bis
oder anderen stickstoffhaltigen Stoffen auf das Hypo- zu 24 Stunden in dieser Lösung. Als Alkalibestandchlorit
oder die Chlorisocyanursäure, und dieser Ab- 65 teil ist Natriumcarbonat bevorzugt, jedoch sind auch
fall geht so weit, daß die bakterizide Wirkung der andere Alkalien, wie Natriummetasilicat und Kalium-Lösung
nicht mehr ausreicht. carbonat, geeignet. Der bevorzugte pH-Wert der Lö-
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Reinigung sung liegt zwischen 8,1 und 9,2. Die Teilchen der
aufzulösenden Zubereitung sind vorzugsweise mit einem die Staubbildung verhindernden Überzug versehen,
der z. B. aus einem flüssigen Paraffin bestehen kann und das Pulver in frei fließendem Zustand hält.
Die für das erfindungsgemäße Verfahren verwendeten Zubereitungen können außerdem Substanzen
enthalten, die andere Funktionen ausüben, z. B. optische Aufheller und andere Stoffe, wie sie auch in den
üblichen Haushaltwaschmitteln verwendet werden.
Die anionischen oberflächenaktiven Mittel, die als Detergentien verwendet werden, sind unter anderem
die Alkalisalze von sulf atierten aliphatischen Alkoholen mit 10 bis 18 Kohlenstoffatomen, wie Natriumlaurylsulfat,
die Alkalisalze von höheren Alkylarylsulfonaten mit 10 bis 16 Kohlenstoffatomen in der *5
Alkylgruppe, wie Natriumdodecylbenzolsulfonat, die wasserlöslichen Fettsäureseifen, wie Natriumpalmitat
und Gemische daraus.
Der Aufbaustoff vom Phosphattyp ist vorzugsweise Natriumpolyphosphat, das zweckmäßigerweise in dem
üblichen Mengenverhältnis zu dem anionischen oberflächenaktiven Mittel vorhanden ist.
In den folgenden Beispielen, welche die Erfindung näher erläutern, bedeuten die Teile und Prozentsätze
Gewichtsteile und Gewichtsprozent.
Durch Vermischen der trockenen pulverisierten Bestandteile im angegebenen Verhältnis wurden die
beiden folgenden Zubereitungen hergestellt:
Zubereitung 1
Teile
Trichlorisocyanursäure 6,0
Natriumtripolyphosphat 40,0
Natriumcarbonat 11,7
Optischer Aufheller 0,09
Natriumdodecylbenzolsulfonat (60% aktive Bestandteile,
40% Natriumsulfat) 9,5
Flüssiges Paraffin 1,0
Natriumsulfat auf 100,0
Zubereitung 2
Kaliummonopersulfat TeiIe
(45% aktive Bestandteile) 16,0
Natriumchlorid 36,5
Natriumtripolyphosphat 30,0
Natriumcarbonat 8,85
Optischer Aufheller 0,1
Natriumdodecylbenzolsulfonat (80% aktive Bestandteile,
20 % Natriumsulfat) 8,0
Flüssiges Paraffin 0,5
Es sei darauf aufmerksam gemacht, daß die Bestandteile dieser beiden Zubereitungen praktisch die
gleichen sind, außer den Verbindungen, die das verfügbare Chlor enthalten. Die Zubereitung 1 enthält
als aktiven Bestandteil Trichlorisocyanursäure, die in Anwesenheit von Harnstoff in wäßriger Lösung rasch
zersetzt wird; dagegen ist die Zubereitung 2 erfindungsgemäß zusammengesetzt und enthält je Teil
Kaliummonopersulfat etwa 2,25 Teile Natriumchlorid. Das gesamte verfügbare Chlor in der Zubereitung 1
betrug 5,5%, während die gesamte Oxydationskraft, ausgedrückt als verfügbares Chlor, in der Zubereitung
2 mit 3,3fl/o bestimmt wurde.
Aus den beiden Zubereitungen wurden wäßrige" Lösungen hergestellt durch Auflösen von 15 g des
Trockengemisches in 5 Liter Leitungswasser. Während einer 24stündigen Periode wurden in entsprechenden
Zeitabständen in die Lösungen bei Raumtemperatur je vier verschmutzte Windeln eingelegt.
Drei der jeweiligen Gruppe aus vier Windeln waren nur mit Urin verunreinigt, während die vierte mit
Faeces verunreinigt war. Feste Anteile der letzteren Verunreinigungen wurden zuvor entfernt, indem man
die Windeln mit Wasser abschwemmte. 24 Stunden nach Einlegen der ersten Windel (was 3 Stunden nach
Einlegen der letzten Windel entsprach) wurden die Windeln in separate Gefäße übergeführt, die jeweils
5 Liter frisches Wasser enthielten, worin die Windeln gespült wurden; der Spülprozeß wurde nochmals
wiederholt in weiteren 5 Litern frischem Wasser. Nach Neutralisieren von gegebenenfalls zurückgebliebenem
freiem Chlor in den Lösungen mit Natriumthiosulfat wurden Proben der Lösungen in den
einzelnen Gefäßen untersucht auf die Anwesenheit von virulenten Mikroorganismen, die sich auf Nähragar
bei 37° C innerhalb 24 bis 36 Stunden vermehren konnten. Der gesamte Vorgang wurde zu Vergleichszwecken
wiederholt, wobei auf allen drei Stufen, d. h. zum Einweichen, zur ersten Spülung und
zur zweiten Spülung nur Wasser benutzt wurde. Die Resultate gehen aus Tabelle 1 hervor.
35
40
Zubereitung 1
Zubereitung 2 ....
Vergleichsversuch
(nur Wasser) ...
Vergleichsversuch
(nur Wasser) ...
Anzahl an Mikroorganismen je Millimeter Lösung
Einweichlösung
386 000 200
etwa 1-10»
Erste Spülung
125 000 180
etwa
Zweite Spülung
92 000 160
etwa 1-106
Aus den Resultaten der Tabelle ist die überlegene Desinfektionswirkung des erfindungsgemäßen Verfahrens
ersichtlich. Wenn die Anzahl von mit Urin verunreinigten Windeln bei dem oben beschriebenen
Vorgang erhöht wird, zeigt sich der Unterschied in der Desinfektionswirkung zwischen den Zubereitungen
1 und 2 noch deutlicher. Bei einem Versuch, bei welchem fünf mit Urin verunreinigte und eine mit
Faeces verunreinigte Windel in die Einweichlösung eingebracht worden waren, wurden die folgenden
Resultate erzielt:
55 Zubereitung 1
Zubereitung 2
Zubereitung 2
Anzahl an Mikroorganismen je Millimeter Lösung
Einweichlösung
2 850 000 7 200
Erste Spülung
980 000 3 000
Zweite Spülung
720 000 1200
Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß sich sämtliche Angaben für Kaliummonopersulfat auf das
technische Produkt mit 45 % aktivem Bestandteil beziehen; stellt also die reine Verbindung KHSO5 einen
kleineren oder größeren Anteil des verwendeten Produktes dar, so müssen die oben angegebenen Verhält-
niszahlen und anderen Werte für Kaliummonopersulfat entsprechend umgerechnet werden.
Claims (5)
1. Verfahren zum Reinigen und Desinfizieren von Kinderwindeln, wobei die Windeln bis zu
24 Stunden bei Raumtemperatur in ein wäßriges Medium eingelegt werden, das durch Hydrolyse
von darin enthaltenen löslichen Bestandteilen freigewordene unterchlorige Säure enthält, dadurch
gekennzeichnet, daß man ein wäßriges Medium verwendet, das je Liter 0,25 bis 1 g handelsübliches Kaliummonopersulfat,
auf 1 Gewichtsteil Kaliummonopersulfat 2 bis 3 Gewichtsteile Natriumchlorid und 0,25 bis
1,0 Gewichtsteil eines anionischen, grenzflächenaktiven Mittels, ein Aufbaumittel vom Phosphattyp
und so viel alkalische Zusätze enthält, daß sein pH-Wert auf 8,0 bis 10,0, vorzugsweise auf
8,8 bis 9,2 eingestellt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der alkalische Zusatz Natriumcarbonat
ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das grenzflächenaktive Mittel
ein Alkylbenzolsulfonat ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufbaumittel
Natriumtripolyphosphat ist und daß dieses in wesentlichem Überschuß über das Alkylbenzolsulfonat
vorhanden ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man das Salzgemisch zur
Bereitung des wäßrigen Mediums in trockener, frei fließender Form verwendet.
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|---|---|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3046769A1 (de) * | 1980-12-12 | 1982-07-08 | Schülke & Mayr GmbH, 2000 Norderstedt | Die verwendung von salzen der caro'schen saeure als viruzides mittel |
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| AU568809B2 (en) * | 1982-06-03 | 1988-01-14 | Interox Chemicals Ltd. | Peroxyacid sanitizer compositions |
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