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DE169160C - - Google Patents

Info

Publication number
DE169160C
DE169160C DE1905169160D DE169160DA DE169160C DE 169160 C DE169160 C DE 169160C DE 1905169160 D DE1905169160 D DE 1905169160D DE 169160D A DE169160D A DE 169160DA DE 169160 C DE169160 C DE 169160C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
current
capacitor
battery
commutator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1905169160D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication of DE169160C publication Critical patent/DE169160C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT27407D priority Critical patent/AT27407B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/28Data switching networks characterised by path configuration, e.g. LAN [Local Area Networks] or WAN [Wide Area Networks]
    • H04L12/40Bus networks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, die zeitweilige Hervorrufung eines Wechselstromes in einem Stromkreise von beliebigen Stellen des letzteren aus zu ermöglichen. Diese Aufgabe ist der Erfindung gemäß dadurch gelöst, daß an den Stellen, von denen aus die Hervorrufung des Wechselstromes bewirkt werden soll, Kondensatoren in die Leitung eingeschaltet sind und parallel zu
ίο jedem Kondensator ein für gewöhnlich geschlossener Schalter angeordnet ist, so daß aus einer mit der Leitung verbundenen Gleichstromquelle ein Strom über die Leitung fließen kann. Wird einer der parallel zu den Kondensatoren liegenden Schalter geöffnet, so wird der im Ruhezustand fließende Gleichstrom unterbrochen und hierdurch auf elektromagnetischem Wege der Wechselstromerzeuger zur Wirkung gebracht, während beim Schließen des Schalters der Gleichstrom wieder hergestellt und durch denselben der Wechselstromerzeuger außer Wirkung gesetzt wird.
Die praktische Ausführung der vorliegenden Erfindung kann sich z. B. in der Weise gestalten, daß der im Ruhezustande angezogene Anker eines Relais, welches durch den über die Leitung fließenden Gleichstrom erregt wird, bei Unterbrechung dieses Stromes abfällt und hierbei zwei Schalter schließt, von denen der eine die Leitung mit den Klemmen einer Wechselstrommaschine in Verbindung bringt und der andere den Stromkreis eines mit der Wechselstrommaschine gekuppelten Gleichstrommotors schließt. Beim Wiederschließen des mit dem Kondensator verbundenen Schalters wird dann ein dem Wechselstrom übergelagerter Gleichstrom hergestellt und durch diesen vermittels des Relais, welches so eingerichtet ist, daß es durch den Wechselstrom allein nicht beeinflußt wird, die Wechselstrommaschine und ihr Antriebsmotor ausgeschaltet.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei welcher als Wechselstromerzeuger die den im Ruhezustande fließenden Gleichstrom liefernde Batterie in Verbindung mit einem Kommutator dient, ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Mit c sind die erfindungsgemäß an entsprechenden Stellen in die Leitung α eingeschalteten Kondensatoren bezeichnet. Parallel zu jedem Kondensator liegt ein Schalter s. k stellt einen Kommutator dar, der aus dem drehbaren Schalthebel e und den abwechselnd mit dem positiven und negativen Pole der Batterie b verbundenen Kontaktstücken / besteht. Die Drehachse des Schalthebels e ist mit dem einen und die Mitte der Batterie b mit dem anderen Zweige der Leitung α verbunden. Der Hebel e wird mittels des Schaltrades d

Claims (3)

  1. durch den Anker ρ des Elektromagneten m bewegt. Der letztere ist an die sekundäre Wickelung des Transformators t angeschlossen, dessen primäre Wickelung in der Leitung α liegt. Der Elektromagnet m ist polarisiert und sein Anker wird durch Stromflüsse von verschiedener Richtung nach entgegengesetzten Seiten angezogen.
    Die Wirkungsweise der gesamten Anordnung ist folgende: Im Ruhezustande fließt ein Gleichstrom von demjenigen Pole der Batterie b, mit welchem der Hebel e gerade verbunden ist, über diesen Hebet und die durch die Schalter s geschlossene Leitung a.
    Wird einer der Schalter s geöffnet, so verschwindet der Strom in der Leitung a, und der parallel zu dem betreffenden Schalter liegende Kondensator wird geladen. Infolgedessen wird in der sekundären Wickelung des Transformators ein Strom erzeugt, welcher den Elektromagneten m erregt und eine Anziehung des Ankers ρ bewirkt. Dadurch wird der Hebel e auf den nächsten Kontakt des Kommutators k geschaltet, so daß er mit dem anderen Pole der Batterie b verbunden wird. , Infolge der Umschaltung der Batterie wird der Kondensator in entgegengesetztem Sinne geladen, wobei in der sekundären Wickelung des Transformators t ein Strom induziert wird, welcher dem ersten sekundären Strome entgegengesetzt gerichtet ist und den Anker ρ des Elektromagneten m wieder umlegt. Infolgedessen wird abermals der Hebel e auf den nächsten Kontakt verstellt und so eine Umschaltung der Batterie bewirkt, welche wieder eine Ladung des Kondensators im entgegengesetzten Sinne zur Folge hat usw. Der Kondensator wird also abwechselnd in verschiedenem Sinne geladen, wobei durch den jedesmaligen Ladestrom die Umschaltung des Kommutators für die nächste Ladung bewirkt wird.
    Mit Hilfe der im vorstehenden beschriebenen Schaltungsanordnung lassen sich Typendrucktelegraphen-Anlagen mit mehreren hintereinander in eine Leitung geschalteten Apparaten in vorteilhafter Weise mittels einer einzigen gemeinsamen Batterie und gleichzeitig betreiben, während bisher bei einer derartigen Schaltung der Apparate für jeden Apparat eine besondere Stromquelle erforderlich war.
    Um diese Betriebsweise zu ermöglichen,
    wird bei jedem Telegraphenapparate in die Leitung ein Kondensator geschaltet, welcher im Ruhezustande der Anlage kurzgeschlossen ist. Soll einer der Apparate als Sendeapparat benutzt werden, so wird durch Niederdrücken einer seiner Tasten der Kurzschlußzweig unterbrochen und der Kondensator direkt in die Leitung geschaltet, wodurch in der beschriebenen Weise eine Reihe von Stromimpulsen in wechselnder Richtung erzeugt wird. Durch diese Stromimpulse werden die Typenräder sämtlicher in der Schleife liegenden Apparate in Bewegung versetzt. Mit dem Typenrade des Sendeapparates rotiert zugleich eine Stromschlußvorrichtung, die in einem durch die Lage des zu übertragenden Zeichens auf dem Typenrade bestimmten Zeitpunkte zur Wirkung kommt. Durch diese Stromschlußvorrichtung wird der vor den Sendeapparat geschaltete Kondensator wieder kurzgeschlossen, so daß die Entsendung von Wechselströmen in die Leitung unterbrochen wird und die Typenräder in der für den Druck erforderlichen Stellung stehen bleiben. Der nunmehr wieder die Leitung durchfließende Gleichstrom wirkt auf die Druckmagnete der sämtlichen hintereinander geschalteten Apparate, so daß der Abdruck des zu übertragenden Zeichens auf allen Apparaten erfolgt.
    Pate ν τ-Α ν Sprüche:
    1I. Schaltungsanordnung zur zeitweiligen Hervorrufung eines Wechselstromes in einem Stromkreise von einer oder mehreren beliebigen Stellen des letzteren aus, dadurch gekennzeichnet, daß an den betreffenden Stellen in die Leitung Kondensatoren eingeschaltet sind und parallel zu jedem Kondensator ein für gewöhnlich geschlossener Schalter angeordnet ist, der bei seiner Öffnung einen über die Leitung fließenden Gleichstrom unterbricht, wodurch auf elektromagnetischem Wege der Wechselstromerzeuger zur Wirkung gebracht wird, während beim Schließen des Schalters der Gleichstrom wieder hergestellt und durch denselben der Wechselstromerzeuger außer Wirkung versetzt wird.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselstrom durch die den Ruhestrom liefernde Gleichstromquelle in Verbindung mit einem Kommutator erzeugt wird, durch dessen Umschaltung der Kondensator abwechselnd in verschiedenem Sinne geladen wird, wobei durch den jedesmaligen Ladestrom die Umschaltung des Kommutators für die nächste Ladung bewirkt wird.
  3. 3. Die Schaltungsanordnung nach Anspruch ι und 2 in Anwendung zum Betriebe von Typendrucktelegraphen - Apparaten, die zu mehreren hintereinander in einer Leitung angeordnet sind, mit gemeinsamer, mit einem Kommutator verbundener Batterie, dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Telegraphenapparate ein
    im Ruhestande kurzgeschlossener Kondensator in die Leitung eingeschaltet ist und durch die zur Zeichengabe dienenden Organe der im Ruhezustande die Leitung durchfließende Gleichstrom unterbrochen und so die Entsendung von Wechselstrom in die Leitung eingeleitet wird, während durch eine mit dem Typenrade des Sendeapparates verbundene Stromschlußvorrichtung ' der Gleichstrom wieder geschlossen und die Wechselstromgabe unterbrochen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1905169160D 1905-03-21 1905-03-21 Expired - Lifetime DE169160C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT27407D AT27407B (de) 1905-03-21 1906-04-19 Schaltungsanordnung zur zeitweiligen Hervorrufung eines Wechselstromes in einem Strokreise von einer oder mehreren beliebigen Stellen des letzteren aus.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE169160C true DE169160C (de)

Family

ID=434310

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1905169160D Expired - Lifetime DE169160C (de) 1905-03-21 1905-03-21

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