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DE1690988U - Plastikwerbe. - Google Patents

Plastikwerbe.

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Publication number
DE1690988U
DE1690988U DE1954R0009032 DER0009032U DE1690988U DE 1690988 U DE1690988 U DE 1690988U DE 1954R0009032 DE1954R0009032 DE 1954R0009032 DE R0009032 U DER0009032 U DE R0009032U DE 1690988 U DE1690988 U DE 1690988U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
advertising
plastic
disc
plastic disc
advertising device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1954R0009032
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dipl Ing Rombold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1954R0009032 priority Critical patent/DE1690988U/de
Publication of DE1690988U publication Critical patent/DE1690988U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

Dipl. Ing. Sä£L R σ el b α 1 d, Öffingen bei Stuttgart
1 a & t i k w e r Ta e.'
Gegenstand des Geirraucnsmusters ist eine Werte- und Anzeigeeinrichtungaus durchsich-tigeia oder dur ens one inend em plastiselten Kunststoff* sogenanntem "organisclieni Ölas'% Solciie Werbemittel^ in ^orm flaciier Scheiben oder in räumlicli erhabener Sestaltr werden besonders aus den leicht verformbaren thermoplastischen Kunststoffen t ''-
r hergestellt. Zur Erhöhung der Werbewirkung bedient mazt sieh dabei oft auch mehrfarbiger 3}arstellungenr etwa in der Weise* daB"ein τοη der Barbe der Grundsoheihe untersehiellich gefärbter flaeher oder erhaben geprägter Plächenteil auf der G-rundscheibe aufgesetzt wird. Bei anderen mehrfarbigen Ausführungen solcher Werbegeräte wird die wiederzugebende Werbedarstellung aus in sich einfarbigen, d.h» gleichmäßig getönten ilächenteilen zusammengesetzt* dadurch ergibt sich eine.gewisse Beschränkung der in einer solchen Plastikwerbe verwendeten Barstellungen:» weil bei dem nebeneinander— und Auf einander setzen, ver—
- 2 - ■ ■
schiedenfarbiger, in sich aber gleichmäßig gefärbter JSlächenteile keine Übergangstöne, Schattierungen und dgl. erscheinen, die für die natürlich wirkende Darstellung eines Werbeobjekts wünschenswert wären- Darunter leidet die Werbewirkung der bisher gebräuchlichen Plastikwerben.
TJm diesem -^angel abzuhelfen, wird nun neus*ungsgemäß die Darstellung eines Werbeobjekts auf die Rückseite der Plastikscheibe mittels eines Druckverfahrens aufgebracht, bei dem auch alle gewünschten Abschattierungen und Übergangstöne zur Darstellung gebracht werden können, insbesondere also mittels Raster- oder Siebdruck. Diese Darstellung ist dann von der Vorderseite der Scheibe aus dmrch den Werkstoff hindurch wahrnehmbar und erhält auf diese üfeise eine auffallende Brillanz, durch die die naturalistische Wiedergabe des mit allen Farbabstufungen und übergängen erscheinenden Motivsyerbewirksam unterstüTzt wird. Besonders vorteilhaft gestaltet sich die Anordnung, wenn die verwendete Plastikscheibe als räumliches Profilstück verwendet wird.
Das Aufbringen des Druckbildes auf die Rückseite geschieht dabei zweckmäßig unter Verwendung des Äbziehbildverfahrens, bei dem natürlich geeignete Druckfarben verwendet werden müssen, die an dem Material des Plastikprofilstückes haften. Hachdem das Druckbild also in dieser Weise auf die Rückseite der Profilscheibe aufgebracht und der vorübergehende Bildträger (Papier) entfernt ist, wird der Aufdruck dann von hinten noch mit einer schützenden Abdeckschicht bedeckt, die je nach Bedarf auch noch, besondere Farbwirkung ausüben
tr; ν
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kannr die beiiSetraeiitmig der fertigen Blastikwerben von vorn in Erscheinung!;; tritt. Ein in dieser Feise hergerichteter • Werbegegenstaiiä aus dem. genannten plastisclien Werkstoff übertrifft, indpige der angewandten Bedrückung mit einem
Ä -■-.-■
natürlichen* ÄLe Farbabstufungen und -übergänge des dargestellten Gegenstandes zeigenden Bild, in der Werbewirkung
bei weitem, dieafbasher gebräuchlichen Elastikstucke mit ihren aus durcl|gefärbten farbigen SPiächenteilen zusammengesetzten Darstellungen, die nur rein flächenmäßige Parbenrgestaltung zuließen, und deren räumliche 'firkung infolgedessen mangelhaft war.'
Ganz besonders Auffällig und -werbewirksam wird die Anordnung, wenn die PiastlMseheibe gleichzeitig die räumliehe Gestalt des Gegenstandes besitzt, dessen Darstellung in naturgetreuer Wiedergabe auf der -«-ückseite angebracht ist* Da gerade die in Hide stehenden thermoplastischen Werkstoffe verhälthismäßig:"gt||^ai Jede gewünschte Porm geprägt oder gepresst werden l^rinen, so eignet sieh diese Fereinigung τοπ räumlicher GestE^Lt mit £er entsprechenden Darstellung in naturaiLisiiscdiem; Easter- oder Siebdruck auf der -"-ückseite ganz besonders Är_Werbungen der verschiedensten Arti Auch ist die geschilferte Verbindung Ton plastischen' Stoffen mit der beschriebenen Art der Rückseitenbedruckung infolge der leichten Yerfornibarkeit des genannten Materials von großer wirtschaftliche^Bedeutung, da die Ausbildung des Haupt-^ teils in geprägter Form auch, selbst die Ausführung kleinerer
M- '
Auflagen ermög3iÄitr im Gegensatz zu hintermalten Glasformen?
für die bekanntlich. Mandestmengen von 1500 bis 2000 Stück notwendig sind, um die honen Pressformkosten noch wirtschaftlich auf das einzelne Stück umlegen' zu können.
Das "beiliegende Modell eines Ausführungsbeispiels zeigt die geschilderte Ausgestaltung einer solchen plastischen Werbe in -^orm eines Bierglasprofils, dessen Rückseite im Sasterdruek mit dem naturalistischen Bild eines solchen gefüllten Glases versehen ist, wobei alle feinsten Farbabstufungen und Schattierungen völlig naturgetreu in Erscheinung treten.
Die Werbewirkung kann noch dadurch unterstützt werden, daß die vorzugsweise räumlich gestaltete rückseitig bedruckte Plastikscheibe von einem rahmenarti^en Schild aus un-durchsichtigem Werkstoff,. z.B. emailliert em/Blech umgeben ist. Auf diesem dchild kann dabei die Umgebung, in der der plastisch dargestellte mehrfarbige Gegenstand gezeigt werden soll, auch noch durch entsprechende Bemalung gezeigt werden. In dem beigefügten Modell ist das beispielsweise ein Bierunter— satz, auf dem die naturalistisch ausgeführte Plastikwerbe nun greifbar zu stehen scheint.
Dabei kann hinter der von der emaillierten Rückwand umgebenen Plastikscheibe dmn. auch eine Beleuchtungseinrichtung angebracht sein, durch die der in Plastikmaterial dargestellte Gegenstand besonders werbewirksam in Erscheinung tritt. las rahmenartige Schild kann dabei, wie gleichfalls in dem Modell verkörpert, als Kosten ausgebildet
sein, der die Einrichtung zum Durchleuchten der eingesetzten Plastikseheibe enthält. Die Plastiks ehe ibe selbst kann in. der Bahmenöffnung des Schildes be zw., Sas tens auswechselbar angebracht werden, sodaß gegebenenfalls also ein und axeselbef^iäittdf orm der emaillierten Poickwand auch für verschieden bedruckte Plastikeinsätze benutzt werden kann. Biese Möglichkeit trägt wiederum zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit bei der Herstellung derartiger ¥erbe- und Anzeigeeinrichtungen bei"»
Schutzansprüche

Claims (8)

S ehutzans prüche
1. Mehrfarbige- Werbe- und Anzeigeeinrichtung aus durchsichtigem oder durchscheinendem plastischen Kunststoff (sogenanntem "organischem Glas"}» dadurch gekennzeichnet, daß eine starre Scheibe des Werkstoffs auf ihrer Rückseite eine in Raster— oder Siebdruck ausgeführte, also auch alle gewünschten Abschattierungen und Übergangs töne enthaltende 'bildliche Darstellung trägt, die von der Vorderseite der Scheibe aus durch den Werkstoff hindurch wahrnehmbar ist.
2. Werbeeinrichtung nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet, daß die Plastikscheibe die Gestalt eines räumlichen Profilstückes "besitzt und die bildliche Darstellung in Form eines auf ihrer Rückseite angebrachten Abziehbildes trägt, das nach hinten von einer schützenden Abdeckschicht bedeckt ist.
3. Werbeeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Plastikscheibe die räumliche ffestali; des Gegenstandes besitzt, dessen Darstellung in naturgetreuer
Wiedergabe auf der itüekseite angebracht ist.
4. Werbeeinrichtung nach einem, oder mehreren der Ansprüche 1-3* dadurch gekennzeichnet, daß die Plastikscheibe zusätzlich von einem undurchsichtigen rahmenartigen Schild mit entsprechend gefärbter Oberfläche umgeben ist*
5* Werbeeinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 4» gekennzeichnet durch eine hinter der Plastikscheibe angebrachte Beleuchtungseinrichtung.
6» Werbe einrichtung nach Anspruch 4- und 5» dadurch gekennzeichnet, daß das rahmenartige Schild als Kasten ausgebildet ist* der die -Einrichtung zum-durchleuchten der eingesetzten Plastikscheibe enthält.
7* Werbeeinrichtung nach Anspruch 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Plastäfcseheibe in der Eahmenöf fnung des SchiXdes bezw* Kastens auswechselbar ist*
8.; Werbeeinrichtung nach Anspruch T —-7, dadurch gekennzeiehnet^ daß die Plastikscheibe aus thermoplastischem Werkstoff geprägt oder gepresst ist.
DE1954R0009032 1954-07-05 1954-07-05 Plastikwerbe. Expired DE1690988U (de)

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