DE1690800U - Steckvorrichtung. - Google Patents
Steckvorrichtung.Info
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Description
Die Erfindung: bezieht sich auf Steckvorrichtungan, die unj
lösbar mit? der Zuleitung verbunden sind, und einen elastischen
Isolierstoffkörper aufweisen*
Vielfach werden bei Steckvorrichtungen der genannten Art
die· Eontaktteile ohne Verwendung- von Stützgliedern unmittelbar
in cLen elastischen Isolierstoff körper eingebettet.. Dies
geschient bekanntlich unter Verwendung von. Metallformen, in
- welches, die- Formgebung unter Druck- und Wärmeeinwirkung erfolgt«:
Bei der Ompressung. mit Isolierstoff treten Spannungen
auf,' durch- welche vor allem der Leiter und die Verbindungsstellen
'zwischen Leiter und Kontaktteil auf Zug beansprucht
x werden» Dies führt häufig dazu, daß die Anschlußverbindung
entweder bei der Herstellung oder nach kurzzeitigem Gebrauch
unterbrochen wird»
Zur Vermeidung derartiger Schaden ist bereits vorgeschlagen
worden, beim. Einlegen der Eontaktteile und der daran angeschlossenen
Zuleitung^ in die Preßform die Adern schlaufenförmig
anzuordnen». Hierdurch wird erreicht, daß beim Anwachsen
'"""■■ des. Druckes; während des Ereßvorganges. eine Ausgleichsbewegung
J erfolgen kann· iDrotz. der hierdurch erzielbaren Verbesserung
i.--'"-■ ..:--': ist": diese .Art tier Zugentlastung_ Jedoch, "noch unbefriedigend.,
.: O^ teilweise stärkere Verschiebungen der Adern aus der ursprünglichen
Lage^, im Isolierst offkörper nicht verhindert wer-
/ den können.» Die hierdurch bedingten fehler .bestehen meistens
'f "V" - .darin,, idäß: die Adern stellenweise aus dem Isolierstoffkörper
heraustreten oder sich" infolge der "zu starken Aufeinanderpres-.
," sung berühren und-Eurzschluß verursachen» ...----·', - -
KABELWERK REINSHAGEN gJJ WUPPERTAL-RONSDORF
Die geschilderten Fachteile werden durch die vorliegende
Erfindung vermiedene Zu diesem Zweck wird die an das Kontaktteil angeschlossene Leitungsader vorzugsweise seitlich in
Schlaufenform an das Kontaktteil angelegt und durch ein übergezogenes, elastisch wirkendes Befestigungsmittel, in iorm eines
IsolierstoffSchlauches oder eines Cuponringes leicht angedrückt.
Hierdurch ist gewährleistet, daß die Zugentlastung voll wirksam bleibt, ohne daß eine unzulässige nicht kontrollierbare
Verschiebung der Aderschlaufen während der "umkleidung mit dem
Isoliermaterial erfolgt.
Ein weiterer Vorzug der er findungs gemäßen Anordnung ist bei Gerätesteckdosen, Kupplungsdosen u. dgl. gegeben. Hier bewirkt
der über die Kontakthülse geschobene und vorzugsweise bis an die Stirnfläche der Steckdose reichende Isolierstoff schlauch,
daß weder seitlich durch den Längsschlitz noch von vorne Isoliermaterial
in die Kontakthülse eindringen kann. Dies ist besonders dann bedeutungsvoll, wenn Kontakthülsen mit rechteckigem
Querschnitt "benutzt werden, weil die nachträgliche Entfernung des eingedrungenen Isolierstoffs mit erheblichem
Aufwand verbunden ist. Im Hinblick auf einen einheitlich gestalteten Isolierstoffkörper ist es ratsam, daß der Isolier—
stoffsehlaueh aus dem gleichen elastischen Material wie der
Isolierst off körper "besteht. -..-.. ■ .
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungs.beispiel
näher erläutert. Die Abbildung zeigt eine Gerätesteckdose mit teilweise aufgebrochener äußerer Umhüllung., .
Der Körper der Gerätesteckdose 1 "besteht aus elastischem. Material
und ist mit-der Zuleitung 2/unlösbar verbunden. Die·
KABELWERK REINSHAGEN *» WUPPERTAL-RONSDORF
leitungsadern 3» 4- sind zu den "beiden. Kontaktteilen geführt.
Auf der Zeichnung ist lediglich eine KontaJcthüise 6 siehtbar,,
Die Leitungsader 4- ist seitlich in Schlaufenform an die
/ Kontakthülse 6 angelegt und anschließend im Bogen zur gegenüberliegenden
Seite geführt, wobei der leiter 5 an die Hülse
angelötet ist« Zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes losen ist
über die Eontakthülse 6 und die daran angelegten leitungsader:
ein elastischer Isolier stoff schlauch 7 gezogen, der vorzugsweise
bis an die Stirnfläche der Steckdose reicht»
Fie bereits erwähnt, ist die_dargestellte Ausführung nur eine
beispielsweise Terwirklichung der Erfindung und diese nicht
darauf beschränkt» Tielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungsformen
möglich. Insbesondere könnten die Adern natürlich auch in anderer Weise'an das Kontaktteil, angelegt und daran
f.!,_ befestigt seine So könnte beispielsweise die Zugentlastungs—
schlaufe auch zunächst mit einem elastischen Band oder einem Cuponring an dem Eontaktteil befestigt werden, über das zur
Verhinderung des Eindringens von Isoliermasse in das Eontakt-
: -·" teil noch ein besonderer Schutzschlauch gezogen werden könnte.
Claims (6)
1.) Steckvorrichtung aus elastischem Isolierstoff mit unlösbar
verbundener Zuleitung, dadurch gekennzeichnet, daß die an das Kontaktteil angeschlossene Leitungsader
zum Schutz gegen mechanische Beanspruchungen schlaufenförmig an das Kontaktteil angelegt und durch ein übergezogenes
elastisch wirkendes Befestigungsmittel· gehalten wirdo
2») Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Befestigungsmittel für die schlaufenförmig
an das Kontaktteil, angelegte Leitungsader.ein Isolierstoff
schlauch verwendet wird.
3o) Steckvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß insbesondere bei Gerätesteckdosen, Kupplungsdosen
u. dgl« der als Befestigungsmittel dienende Isolierstoffschlauch das Kontaktteil überragt und vorzugsweise
bis zur Stirnfläche der Steckvorrichtung reicht*
4.) Steckvorrichtung nach Anspruch 1-3» dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierstoffschlauch eine Querschnittsform
besitzt, die derjenigen des Kontaktteiles entspricht.
5·). Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Befestigungsmittel für die schlaufenförmig an
das Kontaktteil angelegte Leitungsader ein Cuponring' verwendet
wirdo
KABELWERK REINSHAGEN |" WUPPERTAL-RONSDORF
BLATTNR. 2 ZUMSCHREIBENVOM AN
6.) Steckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn-■
* zeichnet, daß zur Halterung der schlangenförmig
an das Kontaktteil angelegten Leitungsader gleichzeitig mehrere Befestigungsmittel, wie beispielsweise,
ein Cuponring und ein- Isolierstoffschlauch, dienen,,
' .."■":
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1954K0017180 DE1690800U (de) | 1954-10-01 | 1954-10-01 | Steckvorrichtung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1954K0017180 DE1690800U (de) | 1954-10-01 | 1954-10-01 | Steckvorrichtung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1690800U true DE1690800U (de) | 1955-01-05 |
Family
ID=32183523
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1954K0017180 Expired DE1690800U (de) | 1954-10-01 | 1954-10-01 | Steckvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1690800U (de) |
-
1954
- 1954-10-01 DE DE1954K0017180 patent/DE1690800U/de not_active Expired
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