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DE169037C - - Google Patents

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Publication number
DE169037C
DE169037C DENDAT169037D DE169037DA DE169037C DE 169037 C DE169037 C DE 169037C DE NDAT169037 D DENDAT169037 D DE NDAT169037D DE 169037D A DE169037D A DE 169037DA DE 169037 C DE169037 C DE 169037C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
rotation
rotated
friction body
separated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT169037D
Other languages
English (en)
Publication of DE169037C publication Critical patent/DE169037C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/02Separating articles from piles using friction forces between articles and separator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ja 169037 KLASSE 15 e.
Die Erfindung bezieht sich auf Bogen-
abhebevorrichtungen, bei welchen der oberste Bogen von den darunterliegenden mittels eines auf denselben aufgesetzten Reibkörpers durch Drehung getrennt wird.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung dieser Art, bei welcher die den Reibkörper tragende und in bekannter Weise mittels Zahngetriebe o. dgl. gedrehte und senkrecht bewegliche Welle mittels eines Sperrrades und eines Klinkensegmentes durch einen um einen festen Punkt schwingbaren Arm absatzweise gedreht wird, der mittels zweier von einem beweglichen Teile der Druckpresse bewegter Neigungsebenen verschiedener Steigung derart beeinflußt wird, daß der erste Teil der Drehung langsam und der letzte Teil schneller stattfindet, um während der Drehung des obersten Bogens das Mitfolgen des zweiten Bogens zu vermeiden.
In der Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 im Grundriß und Aufriß schematisch den Arbeitsvorgang, Fig. 3 und 4 denselben bei einer abgeänderten Ausführungsform der Vorrichtung. Fig. 5 zeigt einen Grundriß, in welchem die Art und Weise der Überführung der Bogen zur Presse nach dem Abtrennen vom Stapel veranschaulicht ist, während in Fig. 6 und 7 die eigentliche Bogenabhebevorrichtung in Seitenansicht und Grundriß dargestellt ist.
Der Reibkörper 1 wird mit einer bestimmten Kraft gegen den Bogenstapel 2 abwärts gedrückt und danach in der Richtung des Pfeiles 4 um seine senkrechte Achse 3 gedreht. Ist der Körper 1 derart, daß die Reibung zwischen den zwei obersten Bogen kleiner ist als die Reibung zwischen dem Körper 1 und dem obersten Bogen 6, so wird dieser letztere bei der Drehung des Körpers 1 mitgenommen, während der zweite Bogen keine Drehung erleidet. Gleichzeitig mit der Drehung des obersten Bogens 6 tritt jedoch in der Richtung des Pfeiles' 5 noch ein Anheben dieses Bogens auf. Dieses Anheben trägt zu dem Trennen der Bogen ganz wesentlich bei; es entsteht dadurch, daß der Bogen 6 an den Punkten, welche während der Drehung die größte Geschwindigkeit erhalten, leicht in seiner Bewegung verzögert wird. Infolge des Anhebens entsteht aber auch zwischen dem ersten und zweiten Bogen eine schwache Luftverdünnung, die bewirken kann, daß der zweite Bogen von dem dritten getrennt wird und ein wenig mitfolgt. Um dies zu vermeiden, dreht man den Körper 1 während des Trennens, d. h. während des allerersten Teiles der Drehung, langsam und erst dann schneller, wenn der Bogen abgetrennt ist.
Es ist ersichtlich, daß das in der Richtung des Pfeiles 5 stattfindende Anheben des obersten Bogens 6 von dem eigenen Widerstand dieses Bogens während der Drehung wesentlich abhängig ist. Das Anheben kann durch Erhöhung dieses Widerstandes vergrößert werden.
Letzteres kann beispielsweise durch Anordnung eines Stiftes 7 an der Kante des Bogenstapels erreicht werden. Dieser Stift 7 ragt
so weit über den obersten Bogen 6 hinaus, daß dieser während der Drehung an seiner vorderen Kante 8 zurückgehalten wird, bis er sich so weit gehoben hat, daß die Kante 8 über den Stift 7 hinwegspringt. Der Stift 7 dient gleichzeitig dazu, die unteren Bogen in ihrer Stellung zu halten und ein Mitnehmen des zweiten Bogens zu verhindern. Natürlich darf der von dem Stift 7 auszuübende Widerstand nur so groß sein, daß der Körper 1 ihn auch überwinden kann. Anstatt am Ende der Kante 8 kann der Stift 7 auch in der Mitte der Kante 8 (Fig. 3 und 4) angebracht werden und von dem Stapel schräg abstehen.
Der Widerstand wird hierdurch nachgiebiger. Im übrigen kann diese Widerstandsvorrichtung beliebig abgeändert werden.
Nachdem der oberste Bogen vom Stapel getrennt worden ist, wird er weiter gedreht, und zwar in einem Winkel von 900, wie in Fig. 5 durch punktierte Linien veranschaulicht ist. In dieser Stellung wird der Bogen von einer Anzahl von Schnüren, welche in der Richtung des Pfeiles 9 laufen, ergriffen und in die Presse hinein gegen die Anlegeknaggen 10, ti und 12 geführt.
Fig. 6 und 7 zeigen eine Ausführungsform der eigentlichen Bogenabhebevorrichtung. Der Körper 1 ist hier durch eine Scheibe 13 aus einer geeigneten reibenden Masse ersetzt. Die Scheibe ist am unteren Ende einer senkrechten Welle 14 angebracht, welche sich in der Längsrichtung frei in ihren Lagerschalen 15 bewegen kann. Die Schalen 15 ruhen drehbar in Lagern 16, welche an einem festen Teile der Presse befestigt sind. Die Welle 14 nimmt an der Drehung der Schalen 15 teil. Die Schalen 15 sind außen mit einem Sperrade 18 versehen, welches mit einem beweglichen Klinkensegment 19 in Eingriff steht. Dieses Segment 19 wird durch Gelenkstangen 20 und eine Platte 21 gesteuert, von denen letztere an einem Arme 22 befestigt ist. Der Arm 22 kann um einen festen Zapfen 23 der Druckpresse schwingen. Das Klinkensegment 19 wird mittels einer Feder 25 mit seinen Stangen 20 normal gegen Stifte 24 auf der Platte 21 gezogen, doch kann es sich bei der Steuerung der Stangen 20 gegen die Federwirkung frei nach der anderen Richtung hin bewegen.
Das Schwingen des Armes 22 wird durch eine Stange 26 bewirkt, welche unter Vermittlung der Presse für jeden einzuführenden Bogen einmal hin- und herbewegt wird. Bewegt sich die Stange 26 hinsichtlich der Fig. 7 nach rechts, so wird eine Rolle 27, welche in dem einen Ende einer durch ein Glied 29 gesteuerten und mit dem Gegenarme 30 des Armes 22 verbundenen Stange 28 gelagert ist, zunächst die wenig schräge Fläche 31 und danach die steilere schräge Fläche 32 hinaufgeführt. Infolgedessen wird das Klinkensegment 19 die Scheibe 13 zunächst langsam und danach schneller in der Riehtung des Pfeiles 33 drehen, wodurch der Papierbogen zuerst abgetrennt und dann um 900 zu seiner ursprünglichen Stellung gedreht wird. Nachdem dieses geschehen ist, wird die Welle 14 mit der Scheibe 13 von dem Papierstapel abgehoben, und zwar mittels eines gegabelten Armes 34, welcher durch eine Kurvenscheibe mittels einer auf der Stange 26 vorgesehenen Neigungsebene oder mittels eines anderen beweglichen Teiles der Druckpresse bewegt werden kann. Nachdem die Scheibe 13 auf diese Weise gehoben ist, wird sie in dieser Stellung gehalten, während die Stange 26 nach links zurückgeht, wobei alle Teile durch die Feder 35 in die Ursprungliehe Stellung zurückgezogen werden und· das Segment 19 über die Zähne des Sperrades 18 schnappt. Danach senkt sich die Scheibe 13 wieder auf den Papierstapel hinab.
Ordnet man die Widerstände 7 einstellbar an und ändert man die durch Gewichte, Federn o. dgl. herbeigeführte Belastung der Scheibe 13, so kann die Vorrichtung für Bogen verschiedener Größe und für alle möglichen Papiersorten Verwendung finden.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Bogenabhebevorrichtung für Druckpressen u. dgl., bei welcher der oberste Bogen von den darunterliegenden mittels eines auf denselben aufgesetzten Reibkörpers durch Drehung getrennt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die den Reibkörper (13) tragende und in bekannter Weise mittels Zahntriebe o. dgl. gedrehte und senkrecht bewegliche Welle (14) mittels eines Sperrades (18) und eines Klinkensegmentes (19) durch einen um einen festen Punkt schwingbaren Arm (22) absatzweise gedreht wird, der mittels zweier von einem beweglichen Teile der Druckpresse bewegter Neigungsebenen (32, 31) verschiedener Steigung derart beeinflußt wird, daß der erste Teil der Drehung langsam und der letzte Teil schneller stattfindet, um während der Drehung des obersten Bogens das Mitfolgen des zweiten Bogens zu vermeiden,
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT169037D Active DE169037C (de)

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