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DE1690263C - Anschlußsaule fur Installationselemen te - Google Patents

Anschlußsaule fur Installationselemen te

Info

Publication number
DE1690263C
DE1690263C DE1690263C DE 1690263 C DE1690263 C DE 1690263C DE 1690263 C DE1690263 C DE 1690263C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base plate
base
walls
installation
chambers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bertus Hendrik van Bussum Niftenk (Niederlande)
Original Assignee
Technische Urne N V , Amsterdam (Niederlande)
Publication date

Links

Description

Diü Erfindung belrilTt eine Anschhißslliilo für Inslallalioiiselcmeiite mit einem auf dem Hoden anzuordnenden Gehäuse, das auf seiner Oberseite mit einer abnehmbaren Deckplatte verseilen ist und KaIIm1IeIn für die Aul'iuilimu von Installations- s elementen, wie beispielsweise Steckdosen, aufweist, »■ Denirlige Anschlußsllulen fiiulen insbesondere bei elektrischen Anlagen in Betrieben Verwendung, bei denen im Fußboden elektrische Leitungen liegen, an welche an mehreren vorgegebenen .Stellen Verbraueher, Fernsprecher, Mekleappnrule usw. über Sieckdosen «ingeschlossen werden kiinnen. Eine bekannte Ansehlußsiiule ist in der deutschen Auslegeschiift I 2(ü 342 beschrieben. Bei dieser bekannten Ansehlußsäule werden die gegebenenfalls in gesonderten Kamnu'in unterzubringenden und den Einbaiilyp bestimmenden Elemente in Öffnungen der äußeren Wände lies Oehiiuses angebracht, Zur Ermüglichung einer Änderung, beispielsweise einer Erweiterung der Anlage durch Anordnung neuer Steck- ao dosen oder beispielsweise Anschluß einer Meldeimd/oder Telcl'onapparatur ist es mithin erforderlich, mit einem bestimmten Leittingsüberschuß 211 rechnen, da die Vornahme der Anschlüsse milkt halb des Gehäuses erfolgen soll. Das Installieren ist dadurch nicht nur sehr zeitraubend, sondern es kanu daiiiber hinaus leicht ein 1 eiterbriich auftreten. Dieses eigibt sich beispielsweise häufig dann, wenn die Leitungen und die damit verbundenen Elemente mehrfach /u handhaben sind. Außerdem können nur solche Installationselenieiite benutzt werden, welche in die ÖITnungen in ilen Wänden des Gehäuses tier bekannten Ansclilußsiiule passen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ansdilußsiiule der vorbeschriebenen Art /11 schallen, bei welcher der Anschluß der Elemente oder die Änderung der bestehenden Anlagen schneller und mit geiiiigerem Aibeitsaufwaiul durchzuführen ist. Weitet hin soll eine Teilung in mehrere Kammein in einfacher Weise möglich sein, so daß unter Derücksieht igung der einschlägigen Vorschriften die zu verschiedenen Leilungsgruppen gehörenden Elemente leicht anzuschließen sind.
Als Lösung dieser Aufgabe ist nach der Erfindung vorgesehen, daß bei einer Anschlußsäiile der eingangs beschriebenen Art die folgenden Merkmale in Kombination vorgesehen sind:
a) Auf einer Modellplatte ist ein senkrecht stehendes, qiiaderfürmiges Mittelteil zentral angebracht;
b) zwei einander gcgcnübci liegende senkrechte Wände des Mittelteils dienen zur Befestigung der lnstallationseleniente;
c) an jede der beiden alitieren senkrechten Wände des Mittelteils ist eine über das Mittelteil horizontal hinausragende Wand angebracht, die ebenfalls zur Befestigung von Installationselementcn dient und dcicn Höhe gleich der Höhe des Mittelteils ist;
d) die beiden Wände sind jeweils zunächst bis an zwei gegenüberliegende Ränder geführt und von dort mit Teilen, ii. li. Endabschniiteu, der Wände icchtwiiiklig bis in die vier Ecken der Bodenplatte;
e) entlang der vier Wände der Bodenplatte sind bis in die Ecken reichende, senkrecht stehende Seitenplatte!) mit einer dein Mittelteil entsprechenden Höhe voigesellen, die zusammen mit der llndcnplatic, dein Mittelteil, Jen beiden Wlitulen und der Deckenplatte allseitig geschlossene Kümmern bilden, deren Kammerwände lediglich durch UiiiführungsHirmmgeii für Installationsleitungen durchbrochen sind.
An den aufrechten Wlitulen kiinnen nach Bedarf ein oder mehrere Einbaueleiiiente eingebaut werden, die durch Abnahme der Deckplatte und Seitenplatte!! unmittelbar zugänglich sind. Bei der Durchführung von Arbeiten in einer bestimmten Kummer bleiben die anderen Kammern durch die Seitenplalteii abgeschlossen, so (JnU das Personal keine Gefahr lliuft und die beteiligten Gruppen nicht abgeschaltet zu werden brauchen. Die anzuschließenden Leitungen können unmittelbar in den zum Anschluß an die Elemente erforderlichen Längen angeordnet werden. Es ist mithin nicht notwendig, für die Handhabung der Installationselemenle eine zusätzliche Leitungslänge zu verbrauchen,
Eine sehr einfache Ansclilußsiiule, die mit wenig Material und Arbeitsaufwand einzurichten ist, erhält man dadurch, daß die Endabschnitte der über das Mittelteil hinausragenden Abschnitte tier Wände in einander zugekehrter Richtung rechtwinklig abgeknickt sind und die Bodenplatte mit abgewinkelten Randleisten versehen ist, weiche die abgeknickten Teile und deren Abwinklungen umfassen, und daß die Seitenplalteii in dem Raum zwischen diesen Teilen und den Randleisten klemmend gehalten sind, während die Deckplatte mit abgewinkelten Randabschnilten die Seitenplatten umfaßt und mit Hilfe einer Schraube an der oberen Platte des Mittelteils zu befestigen ist.
Die Seitenplatten, welche die erforderlichen öffnungen aufweisen oder ganz dicht sind, wenn nämlich die Kammer nicht benutzt wird, können leicht festgeklemmt und durch den Deckel gehalten werden. Das Ganze kann mithin mit einer einzigen Befestigungsschraube geschlossen zusammengehalten werden.
Die Bodenplatte kann bevorzugt auf einem !lachen Sockel sitzen, der durch Trennwände in mehrere Fächer unterteilt ist, die über in der Bodenplatte vorgesehene Einführungsöffnungen für Installationsleitungen mit den Kammern in Verbindung stehen.
Das Bodenteil kann in bevorzugter Ausgestaltung mit öffnungen zur Einführung von Installationsleitungen versehen sein und durch Trennwände in eine Anzahl von Fächern unterteilt sein, die den in dem Sockel vorhandenen Fächern entsprechen.
Bei einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anschlußsäule können zwei einander gegenüberliegende Seitcnplatten an ihrem oberen Randabschnitt mit Abwinklungen versehen sein, die dem Mittelteil zugekehrt sind. Eine solche Ausbildung hat den Vorteil, daß für Arbeiten in bestimmten Kammern die nach Lösen des Haltemittels für die Deckplatte und Abnahme der Deckplatte zugänglich sind, die übrigen Kammern abgedeckt bleiben. Dadurch wird die Gefahr, stromführende Leitungen zu berühren, ei lieblich herabgesetzt.
Ein Ausfiihningsbeispicl der Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf eine Zeichnung erläutert.
Die in der Zeichnung J.:rgestclltc Anschlußsäiile besteht aus einem Bodenteil 1, in dem Löcher 2 für die Installationsleitungen vorgesehen sind. Mit Hilfe der Ansätze 3 und der darin gehaltenen Schrauben 4 kanu das Bodenteil 1 in der richtigen Stellung auf einem Fußhoden befestigt werden.
Unter Zwischenschaltung einer Packung 5 ist auf ilns Boileiituil I der clic Bodenplatte 7 tragende Sockel 6 nufmschruuben, Zentral nuf dieser Bodenpliitte 7 bedndet sieh dus geradwinklige Mittelteil 8 mit senkrecht stehenden Seilt«. Zwei gegenüberliegende Seiten sind mit 9 und 9' bezeichnet. An den beiden anderen Seiten sind ebenfalls senkrecht (jtehendo Wliiulc 10,10' mit einer Höhe, die dem Mittelteil 8 entspricht, befestigt. Diese beiden Wiindo sind zunächst bis an zwei gegenüberliegende Runder gefllhrt und von dort mit Teilen Il rechtwinklig bis an die vier Ecken der Bodenplatte?. Die Runder 12 der Teile 11 sind an den Ecken der Bodenplatten in Richtung aufeinander hin abgewinkelt.
In den Raum zwischen den Randleisten 13 der is Bodenplatte 7 und dem unteren Rand der Wandteile 11, 12 sind die Seitcnplutten 14,15 einschiebbar. Diese Seitenplatten 14,15 begrenzen mit den senkrechten Wänden '),9' und 10, 10' vier Kammern, und zwar die beiden großen Kammern 16, 16' und die ao kleinen Kammern 17, 17'. In den großen Kammern 16, 16' können zwei Steckdosen des Einbautyps nebeneinander angeordnet weiden, während in den kleineren Kammern nur ein Element unterzubringen ist.
Die Kammern stehen über je ein Loch 18,18' mit dem darunter befindlichen Raum in dem Sockel 6 in Verbindung. Dieser Sockel ist durch mehrere in der Figur nicht gezeichnete, zu zwei Scitenwiinden parallel verlaufende Trennwände in mehrere Fächer unterteilt, die über die Löcher 18, 18' mit den Kammern in Verbindung stehen. Auch der Bodenteil I ist mit Trennwänden 19, 19', die den Trennwänden in dem Sockel entsprechen, versehen. Dadurch kann z. B. die Abteilung 20 über die entsprechende Abteilung in dem Sockel 6 und das Loch 18 mit der Kammer 17' in Verbindung stehen, während die Abteilung 21 mit der Kammer 16 über das Loch 18' in Vctbindung zu bringen ist.
Wenn Sockel und Bodenplatte quadratisch sind, besteht die Möglichkeit, daß der Sockel um 90° zum Bodenteil verdreht angeordnet wird. In diesem Fall kann eine besondere Zwischenplatte Anwendung finden, und es sind z. B. die Kammern 17,17' mit dem Fach 21 in Verbindung zu bringen.
Nach Einbau der Elemente, z. B. einer Steckdose, werden die Seitenplatten 14 angebracht und darauf die Deckplatte 22 montiert. Hierdurch wird zugleich die Seitenplatte unabnehmbar festgehalten.
In der dargestellten Ausführungsform ist die Seitenplatte 14 an ihrem oberen Rand mit einer daran befestigten oberen Platte 23 versehen. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß für Arbeiten in den Kammern 17, 17', für die mittels einer zentralen Schraube 25 die an dem Mittelteil 8 befestigte Deckplatte 24 abzunehmen ist, die Kammern 16, 16' abgedeckt bleiben. Wenn z. B. ein Monteur in einer benachbarten Kammer 17, 17' einen Telephonanschluß vornehmen und zu diesem Zweck den Fernsprecher an das in der Kammer endende Kabel anschließen fio soll, läuft er keine Gefahr, daß er stromführende Leitungen berührt. Es ist also auch nicht erforderlich, die Staikstromgruppen in den Kammern 16, 16' auszuschalten.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Auschlußsäiile für Installationsclcmentc mit einein auf dem Boden anzuordnenden Gehäuse, das auf seiner Oberseite mit einer abnehmbaren Deckplatte versehen ist und Kammern für die Aufnahme von Inslulluiionsclcmeuten, wie Steckdosen, aufweist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
u) uiif einer Bodenplatte (7) ist ein senkrecht stehendes, quaUerfiirmigcs Mittelteil (8) zentral angebracht,
b) zwei einundcr gegenüberliegende, senkrechte Wunde (9, 9') des Mittelteils (8) dienen zur Befestigung der Installationsclcmentc,
c) an jeder der beiden anderen senkrechten Wunde des Mittelteils (8) ist eine über das Mittelteil horizontal hinausragende Wand (10, 10') angebracht, die ebenfalls zur Befestigung von Installationselementen dient und deren Höhe gleich der Höhe des Mittelteils (8) ist,
d) die beiden Wände (10, 10') sind jeweils zunächst bis an zwei gegenüberliegende Ränder geführt und von dort mit Teilen (11) rechtwinklig bis in die vier Ecken der Bodenplatte (7),
. c) entlang der vier Ränder der Bodenplatte (7) sind bis in die Ecken reichende, senkrecht stehende Scitcnplatten (14, 15) mit einer dein Mittelteil (8) entsprechenden Höhe vorgesehen, die zusammen mit der Bodenplatte (7), im Mittelteil (8), den beiden Wänden (10, 10') und der Deckplatte (2 J) allseilig geschlossene Kammern (16, 16', 17, 17') bilden, deren Kammerwände lediglich durch Einführungsöffiumgen (18, 18') für Installationsleitungen durchbrochen sind.
2. Anschlußsäule nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die TeUe(H) der Wände (10, 10') in einander zugekehrter Richtung rechtwinklig abgeknickt sind und die Bodenplatte (7) mit abgewinkelten Randleisten (13) versehen ist, welche die Teile (11) und deren Abwinklungen (12) umfassen, und daß die Seitenplatten (14, 15) in dem Raum zwischen diesen Teilen (11, 12) und den Randleisten (13) klemmend gehalten sind, während die Deckplatte (24) mit abgewinkelten Randabschnitten die Seitenplatten (14, 15) umfaßt und mit Hilfe einer Schraube (25) an der oberen Platte des Mittelteils (8) zu befestigen ist.
3. Anschlußsäule nach einem der vorhergehenden Ansprüche ! bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (7) auf einem flachen Sockel
(6) sitzt, der durch Trennwände in mehrere Fächer unterteilt ist, die über in der Bodenplatte
(7) vorgesehene Einfülmingsöffiumgcn (18, 18') für Installationsleitungen mit Kammern (16, 17) in Verbindung stehen.
4. Anschlußsäulo nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen dem Sockel (6) und dem Fußboden anzuordnendes und mit öffnungen (2) zur Einführung von Installationsleitungen versehenes Bodenteil (1) vorgesehen ist, das durch Trennwände (19) in eine Anzahl von Fächern (21) unterteilt ist, die ilen in dem Sockel (6) vorhandenen Fächern entsprechen.
5. Anschlußsäule nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander gegenüberliegende Seitenplatten (14) an ihrem oberen Ramlabschnitt mit Abwinklungen (23) versehen sind, die dem Mittelteil
(8) zugekehrt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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