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DE1690100C - Tastatur zur Abgabe von aufeinanderfolgenden Steuerbefehlen - Google Patents

Tastatur zur Abgabe von aufeinanderfolgenden Steuerbefehlen

Info

Publication number
DE1690100C
DE1690100C DE1690100C DE 1690100 C DE1690100 C DE 1690100C DE 1690100 C DE1690100 C DE 1690100C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
key
spring
keyboard
button
issuing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Dipl.-Ing. 8021 Neugilching Plieninger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Publication date

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Description

1 2
Das Patent 1665 891 betrifft eine Tastatur zur eingelegten Dauermagnetköi per 6, der radial magne-Abgabe von aufeinanderfolgenden Steuerbefehlen, tisiert ist.
wie elektrischen Impulsen, mit einer Mehrzahl von Der unten eingezogene Gehäuseteil \b stützt sich
Drucktasten, welche eine elektromagnetische Ver- möglichst fugenlos auf einem ebenfalls magnetisierriegelungsvorrichtung für nicht betätigte Tasten auf- 5 baren, im wesentlichen zylindrischen geschlossenen weist. Dabei werden bei Betätigung einer Taste ein Schutzgasbehälter 7 auf, dessen Deckelteil, durch oder mehrere, den Tasten zugeordnete Elektro- Glaseinschmelzung 8 isoliert, von einem magnetistermagneten erregt, die an den Tastenschäften angeord- baren Stift 9 durchdrungen wird, der ein festes Konnete Magnetanker entgegen der Tastendruckrichtung taktstück der Schutzgaskontaktanordnung bildet. AK anziehen. Solche Tastaturen sind insbesondere bei io Gegenkontaktstück dient eine sowohl elektrisch als Fernschreibmaschinen, Eingabemaschinen für Rech- auch magnetisch leitende biegsame Feder 10, die mil ner und zur Steuerung von Lochern oder anderen dem Behälter 7 leitend verbunden ist. Der Stift 9 Geräten, z. B. von Schreibmaschinen, üblich. In ist mit einem nicht dargestellten Anschlußstück kleiner bevorzugten Ausführungsform nach dem tend verbunden, das vom Gehäuse bzw. Behälter iso-Hauptpatent weist diese Tastatur eine elektro- 15 liert ist. Eine Druckfeder 11 zwischen Tastenteil 2d magnetische Verriegelungsvorrichtung für nicht be- und Gehäuseboden hält den Tastenkörper in der in tätigte Tasten auf sowie eine elektromagnetische F i g. 1 gezeichneten Ruhestellung. Dabei haftet der Betriebshaltevorrichtung mit schwach erregten Elek- Ringkörper 6 an der Haftscheibe 5 und diese an den tromagneten für jede Taste und Mittel zur Erteilung Unterkanten des mit dem Gehäuse 1 verbundenen einer Schaltbewegung mit Spningcharakteristik und ao Kerns 4. Über den Stift 9 und den Behälter 7 verläuft zur erhöhten Erregung dieser Elektromagneie aller nur ein geringer magnetischer Nebenfluß. Drückt man quasi zu sperrender Tasten. den Tastenkörper 2 gegen die Kraft der Rückholfeder
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei 11 und der Schraubenfeder 12 nach unten, so beeiner solchen Ausführungsform der Erfindung nach kommt man sofort zusätzlich die magnet'sche Haftdem Hauptpatent die Sperrenergie für das Drücken as kraft zu spüren. Beiia Weiterdrücken der Taste reißt dieser Tasten zu erhöhen. Dies geschieht gemäß der deren auf der vollständig zusammengedrückten Feder Erfindung in der Weise, daß für die (jede) gegebenen- 12 aufliegender Bund Ie die Haftscheibe 5 samt Mafalls quasi zu sperrend«. Taste eine während eines gneten 6 vom Elektromagnetkern 4 ab und nähert den Vorhubs des Tastenschaftes spannbare Feder — ge- Magneten 6 dem Flußfühningsstift 9. Wird der Gleichgebenenfalls neben einer Tasten-Rückholfeder — in 30 gewichtspunkt überschritten, von dem ab der Flußden Tastenweg eingeschaltet ist. führungsstift den Magneten anzieht, so fliegt dieser
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist für unabhängig von der weiteren Tastenbewegung bis die Tasten der erwähnten Tastatur jeweils eine wäh- zum Anschlag auf den Flansch Id. Da nun der Flußrend des Vorhubs zusammendrückbare, den Tasten- führungsstift in den Ringmagneten hineinragt, ist der hals umgebende Schraubendruckfeder vorgesehen. 35 Fluß in dem darüber geschlossenen magnetischen
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich Kreis so weit verdichtet, daß er den Wert erreicht, aus dem im folgenden beschriebenen und in der der nötig ist, um den Kontakt 9/10 zu schließen. Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel. Dabei Beim Loslassen des Tastenknopfes la wird der Tastenzeigt körper und damit auch der Ringmagnet 6 durch die
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Drucktaste mit 40 F ckholfedur 11 und die Feder 12 in die Ausgangselektromagnetischer Rast- und Sperrmöglichkeit, lage zurückgebracht. Der Kontakt öffnet sich wieder.
F i g. 2 ein Kraftwegdiagramm für die ungesperrte Da die Haftkraft des Dauermagneten von der Größe Taste, der Haftfläche und der Aufmagnetisierung des Ma-
F i g. 3 das Kraftwegdiagramm für die gleiche, je- gneten abhängt, kann der Tastendruck durch entspredoch quasi gesperrte Taste, 45 chende Bemessung dieser beiden Faktoren variiert
Fig. 4 das Kraftwegdiagramm für eine entsprechend werden, ohne daß der Schaltvorgang des Kontaktes quasi gesperrte Taste, bei der jedoch die während des dabei beeinflußt wird.
Vorhubs wesentlich wirksame Feder weggelassen ist. Die Rastkraft kann durch entsprechende Erregung
Die in Fig. 1 dargestellte Drucktaste kann bei- des über die Wicklung 3 gespeisten Ringelektrospielsweise als Teil einer Tastatur einer elektrischen 50 magneten nach Wunsch genau bemessen werden. Die Schreibmaschine, einer Fernschreibmaschine oder Feder 12 ist zweckmäßig vorgespannt. Bei betriebseiner anderen Einrichtung zur Verwertung elektri- mäßiger magnetischer Rastung darf diese Vorspanscher Impulse Verwendung finden. Der Betätigungs- nung für die Ruhestellung nicht so groß sein wie die teil der Taste ist in einem Gehäuse 1 untergebracht, Kraft der Rückstellfeder 11. Bei Verzicht auf magnedas gleichzeitig zur Führung des Magnetflusses dient. 55 tische Betriebsrastung kann die Vorspannung der Der Tastenkörper t besteht aus einem flanschartigen Feder 12 größer sein. Durch Vergleich der F ί g. 2 Betätigungsknopf la, einem in einer Einschnürung la und 3, die, wie erwähnt, je ein Kraftwegdiagramm des Gehäuses geführten unmagnetischen zylindrischen für eine ungesperrte und eine gesperrte Taste zeigen, Hab2i>, einem noch dünneren Ansatz 2 fund einem ist leicht zu ersehen, daß nicht nur die Sperrkraft, daran anschließenden Flanschteil Id, dessen Außen- öo sondern insbesondere auch die Sperrenergie bei gedurchmesser dem Innendurchmesser des Gehäuse- sperrten Tasten erheblich erhöht tst. Würde nämlich hauptteils \b nahekommt. In der in Fig. 1 gezeich- die Feder 12 weggelassen werden, so ergäbe sich bis neten Ruhestellung schließen der Tastenkörper 2 und zur Kontaktgabe K lediglich die aus F1 g. 4 ersiehtdas Gehäuseoberteil fast vollständig folgende über- liehe Sperrenergie.
einander angeordneten Teile ein: eine Schrauben· es Im Rahmen der Erfindung ist es selbstverständlich iedev 12, eine Wicklung 3 und einen Kern 4 eines möglich, die betriebsmäßige Rastung und die Sprung-Elek«Y*nagneten, eine lose Haftscheibe 5 und einen bewegung bei ungesperrten Tasten in anderer Weise darunter angeordneten ringförmigen, ebenfalls lose zu verwirklichen oder auf sie ganz zu verzichten.

Claims (4)

i 69Ü ίΟΟ Patentansprüche:
1. Tastatur zur Abgabe von aufeinanderfolgenden Steuerbefehlen, wie e'ektrischen Impulsen, mit einer Mehrzahl von Drucktasten, welche eine elektromagnetische Verriegelungsvorrichtung für picht betätigte Tasten aufweist, sowie eine elektromagnetische Betriebshaltevorrichtung mit schwach erregten Elektromagneten für jede Taste und Mittel zur Erteilung einer Schaltbewegung mit Sprungcharakteristik und zur erhöhten Erregung ■Her quasi zu sperrender Tasten, um an den Tastenschäften angeordnete Magnetanker entgegen der Tastendnickrichtung anzuziehen, nach Patent 1665 891, dadurch gekennzeichnet, daß für die Qede) gegebenenfalls quasi tu sperrende Taste eine während eines Vorhubs des Tastenschaftes spannbure Feder (12) — oeeebenenfalls neben einer Tasten-Ruckholfeder (U) — in den Tastenweg eingeschaltet ist.
2 Taste für eine Tastatur nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß eine während des Vorhubs zusammendrückbar, den Tastrnhals umgebende Schraubendruckfeder (12) vorgesehen
3. Drucktaste für eine Tastatur nach Anspruch I oder 2 mit den Tastenkörper umgebender loser Haftscheibe (5) der Rast- bzw. Sperrvorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß die während de-, Vorhubs spannbare Feder (12) zwischen Tastenknopf (2 a, 2b) und Haftscheibe (5) hegt.
4. Drucktaste für Tastatur nach Anspruch I, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (12) vorgespannt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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