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DE1514409C - Magnetisch betatigbarer Schaltkontakt - Google Patents

Magnetisch betatigbarer Schaltkontakt

Info

Publication number
DE1514409C
DE1514409C DE1514409C DE 1514409 C DE1514409 C DE 1514409C DE 1514409 C DE1514409 C DE 1514409C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
tongues
tongue
spring
springs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Thilo Angermaier Hugo 8000 München Schwarzmeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
Publication date

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Description

der Abstand der beiden festen Kontaktfedern zwischen den Flächen ihrer Kontaktwerkstoffe der größten Stärke der beweglichen Kontaktfedern über die höchsten Erhebungen des Kontaktwerkstoffes entsprechen. Mit einer derartigen Anordnung läßt sich in vorteilhafter Weise ein Folgeumschaltkontakt bilden. Eine in Mittelstellung zwischen den beiden festen Kontaktfedern ruhende bewegliche Kontaktfeder würde mit jeder der beiden an gegenüberliegenden Seiten der schmäleren Zungen angebrachten Schichten aus Kontaktwerkstoff an einer der an den festen Kontaktfedern angeordneten Schichten aus Kontaktwerkstoff anliegen. Jede Bewegung der beweglichen Kontaktfeder aus ihrer Mittellage heraus würde den Kontaktdruck an einer der beiden schmäleren Zungen schwächen und an der anderen verstärken. Bei ausreichender Bemessung der Federkräfte der äuße-τεη Kontaktzungen und der Schichtdicken des Kontaktwerkstoffes, oder aber bei geeigneter Vorjustierung der Kontaktzungen wird dabei in jeder Endstellung der beweglichen Kontaktfeder eine der beiden Kontaktzungen abgerissen sein, während nur in der Mittelstellung beide Kontaktzungen während eines Übergangvorganges berühren.
Die im folgenden dargestellten Ausführungsbeispiele dienen der näheren Erläuterung der Erfindung.
Die F i g. 1 und 2 zeigen schematische Darstellungen der Kontaktstellen zweier Folgeumschalter. In F i g. 1 ist zwischen zwei festen Kontaktfedern 1 und 2 eine bewegliche Kontaktfeder 3 angeordnet. Diese ist durch Längsschlitze in zwei äußere schmale Kontaktzungen 4 und 5 und eine breitere mittlere Zunge 6 unterteilt. Die beiden Kontaktzungen 4 und 5 sind jeweils an einer Seite ihrer freien Enden mit Schichten aus Kontaktmaterial 7 belegt. Ebensolche Schichten 8 befinden sich an den festen Kontaktfedern 1 und 2. Die bewegliche Kontaktfeder 3 ist hier in Mittelstellung gezeichnet, in der, da der Abstand zwischen den beiden höchsten Punkten der Schichten 8 ebenso groß ist, wie die Stärke der beweglichen Kontaktfeder über die Schichten 7, beide Kontakte geschlossen sind. Bei magnetischer Errregung in einer oder der anderen Richtung wird die mittlere Zunge 6 von einer der beiden festen Kontaktfedern 1 oder 2 angezogen. Dabei wird der Kontaktdruck zwischen den anziehenden und der beweglichen Kontaktfeder verstärkt, während gleichzeitig der andere Kontakt öffnet. An Stelle der magnetischen Erregung in einer der Richtungen kann selbstverständlich eine mechanische Vorspannung der beweglichen Kontaktfeder treten.
F i g. 2 zeigt die gleiche Anordnung, jedoch sind hier die festen Kontaktfedern 9 und 10 mit im Bereich der mittleren Zungen 11 der beweglichen Kontaktfeder 12 vorspringenden Nasen 13 versehen, die eine Anlage der gegenüber den Kontaktzungen 14 verkürzten mittleren Zunge 11 ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

1 2 PatentansDrüche· überlappen und daß die schmäleren Zungen der ge schlitzten Kontaktfeder und die festen Kontaktfedern
1. Schaltkontakt, insbesondere Schutzrohrkon- im Bereich ihrer sich überlappenden Enden mit die takt, mit zumindest im Bereich ihrer Beweglich- Berührungsebene der breiteren Zunge der geschlitz-
•keit flachen, magnetisierbaren und gleichzeitig als 5 ten Kontaktfeder überragenden Schichten von Kon- '
elektrische Leiter dienenden Kontaktfedern, von taktwerkstoff versehen sind.
denen zumindest eine durch Schlitzung über einen Diese Anordnung vervollständigt das gemäß dem Teil ihrer Länge in unterschiedlich breite Zungen Hauptpatent vorgesehene Programm von Kontaktgeteilt ist und eine dieser Zungen einer Kontakt- federsätzen und mit derart ausgebildeten Kontaktfefeder mit einer die Berührungsebene der anderen io dem können in vorteilhafter Weise verschiedene Va-Zunge überragenden Schicht aus Kontaktwerk- riationen von Umschaltekontakten gebildet werden, stoff belegt ist, wobei die magnetisierbaren Teile So ist es beispielsweise möglich, durch die Beschichder Zungen in gleicher Ebene angeordnet sind tung der schmäleren Zungen und der ihnen gegen- und die geschlitzte Kontaktfeder durch Längs- überliegenden Bereiche der festen Kontaktfedern schlitze in zwei außen liegende schmälere und 15 Umschaltekontakte mit Doppelkontakten zu bilden, eine dazwischenliegende breitere Zunge unterteilt deren Vorteile gerade im Bereich der Fernmeldetechist, nach der deutschen Patentschrift 1 274 732, nik unbestritten sind.
dadurch gekennzeichnet, daß die ge- Gemäß einem besonders bevorzugten Ausfüh-
schlitzte Kontaktfeder (3) zwischen zwei festen rungsbeispiel kann die mittlere Zunge kürzer sein als
Kontaktfedern (1, 2) so angeordnet ist, daß sich 20 die äußeren Zungen. Der dabei erforderliche Mehr-
die freien Enden überlappen und daß die schmä- aufwand während des Zuschnittes bringt zwei wesent-
leren Zungen (4, 5) der geschlitzten Kontaktfeder liehe Vorteile mit sich. Einmal ist durch eine derar-
(3) und die festen Kontaktfedern (1, 2) im Be- tige Anordnung das Aufbringen der Schichten aus
reich ihrer sich überlappenden Enden mit die Be- Kontaktwerkstoff sehr viel einfacher als bisher, da
rührungsebene der breiteren Zunge (6) der ge- 25 jetzt über eine für das Verfahren ausreichende Länge
schlitzten Kontaktfeder (3) überragenden Schich- Material aufplattiert werden kann, dessen für die
ten von Kontaktwerkstoff (7, 8) versehen sind. eigentliche Kontaktgabe nicht gewünschte Fläche im
2. Schaltkontakt nach Anspruch 1, dadurch ge- Rahmen des Stanzvorgangs durch Ausschneiden der kennzeichnet, daß die mittlere Zunge kürzer ist, Schlitze und Verkürzen der Zunge weggeschnitten als die äußeren Zungen. 30 wird. Wesentlich ist aber, daß sich durch diese Maß-
3. Schaltkontakt nach Anspruch 1 und 2, da- nähme der Weg der kontaktgebenden Teile gegendurch gekennzeichnet, daß die äußeren Zungen über dem Weg der mittleren Zunge verändert, da die mit ihren freien Enden die Vorderkante der mitt- Kontaktfeder im wesentlichen eine kreisbogenförmige leren Zunge umgreifen. Bewegung durchführen wird, wobei die längeren
4. Schaltkontakt nach Anspruch 1 oder 2, da- 35 Teile, nämlich die Kontaktzungen, in größerer Entdurch gekennzeichnet, daß die äußeren Zungen fernung von dem Mittelpunkt des Kreises enden als nur einseitig, an gegenüberliegenden Seiten, mit der zur Anlage kommende Bereich der mittleren Kontaktwerkstoff versehen sind. Zungen. Damit wird der Weg der äußeren Kontakt-
5. Schaltkontakt nach Anspruch 1 und 3, da- zunge größer sein als der der mittleren Zungen. Da durch gekennzeichnet, daß der Abstand der bei- 40 aber die Ebene des Gegenlagers unverändert bleibt, den festen Kontaktfedern zwischen den Flächen können auf diese Weise bei gleichem Material und des Kontaktwerkstoffes der größten Stärke der gleicher freier Länge der Kontaktzungen größere Anbeweglichen Kontaktfedern über die höchsten Er- druckkräfte erzeugt werden, als wenn alle drei Zunhebungen des Kontaktwerkstoffes entspricht. gen gleich lang sind.
45 Nach einem weiteren Gedanken können die äußeren Zungen mit ihren freien Enden die Vorderkante
der mittleren Zungen umgreifen. Die notwendige
Form dafür kann im Rahmen des Stanzvorgangs sehr leicht gebildet werden. Vorteil dieser Anordnung ist,
Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Schaltkon- 50 daß die an den freien Enden liegenden Kontaktstellen takt, insbesondere Schutzrohrkontakt, mit zumindest während des Hubes eine Torsion der Feder bewirken, im Bereich ihrer Beweglichkeit flachen, magnetisier- Da Torsionsfedern bekanntlich äußerst prellarm sind, baren und gleichzeitig als elektrische Leiter dienen- werden so die Kontakteigenschaften verbessert,
den Kontaktfedern, von denen zumindest eine durch Gemäß einer weiteren Ausführungsform können
Schlitzung über einen Teil ihrer Länge in unter- 55 die äußeren Zungen nur einseitig an gegenüberliegenschiedlich breite Zungen geteilt ist und eine dieser den Seiten mit Kontaktwerkstoff versehen sein. Hier-Zungen einer Kontaktfeder mit einer die Berührungs- durch ergibt sich die vorteilhafte Möglichkeit, Umebene der anderen Zunge überragenden Schicht aus schalter mit beiderseits besonders hohem Kontakt-Kontaktwerkstoff belegt ist, wobei die magnetisierba- druck zu bauen, wenn die äußeren schmäleren Zunren Teile der Zungen in gleicher Ebene angeordnet 60 gen jeweils in Richtung ihrer Kontaktstelle vorgesind und die geschlitzte Kontaktfeder durch Längs- spannt werden. Sie erhalten damit bis zur Anlage der schlitze in zwei außen liegende schmälere und eine mittleren Zunge einen gegenüber dem vorgenannten dazwischenliegende breitere Zunge unterteilt ist. erhöhten Federweg, der sich bis zur Anlage der mitt-
Diesem Schaltkontakt gemäß dem genannten Haupt- leren Zunge in steigendem Kontaktdruck auswirkt,
patent gegenüber ist der Schaltkontakt gemäß der 65 Ein gleicher Effekt kann selbstverständlich durch vorliegenden Erfindung so ausgebildet, daß die ge- Verstärken der Schichten am Kontaktwerkstoff erschlitzte Kontaktfeder zwischen zwei festen Kontakt- zielt werden,
federn so angeordnet ist, daß sich die freien Enden Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung kann

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