DE1685998A1 - Riemenantrieb fuer Spindeln von Spinn- und Zwirnmaschinen - Google Patents
Riemenantrieb fuer Spindeln von Spinn- und ZwirnmaschinenInfo
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-
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- D01H1/241—Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles driven by belt
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Description
H* Schlumberger & Cie»
M (Haut-Ehin) 170, rue de la
Riemenantrieb für Spindeln von Spinn- und Zwirnmaschinen
diese Anmeldung wird die Priorität der entsprechenden *
fransösiaciien Anmeldung Ko. PV 79 448 vom 11. Oktober 1966
in Anspruch
Gegenstand der Erfindung; ist eine Vorrichtung zum Antrieb
eiaer Spindelgruppe (von insbes. vier Spindeln) ixt Spinn-
und Swirnmasohinen duroh liemen oder Schnüre mit einer
Antriebsscheibe, Wstlenkrollen "und Spannrollen·
Bei derartigen Antriebeii js»B der Riemen ohne Gleiten arbeiten, WQftir er 4ie toferiebsaeheibe auf eine» Möglichst
großen Winkel umachlingea atuö.. üierf or wird bei einer
bekanaten ¥orriehtuag eiae vor der Antriebsscheibe angeordnete
Ifeleßkrölle be&utsst*. Biese JxLordntmg besitst den
Üachteil eiaea ferhiltaisBaSig groBea. KLatabedarfs» welcher
bei doppelaeitigea. gptMBme^cittiTiTip'^ störend ist»
bei w eichen jede Seite einen unabhängigen Spindelantrieb
aufweist.
Um ferner die Riemen zu schonen, ist es zweckmäßig, daß
der ümschlingungswinkel derselben an »Ilen. Spindeln der
gleiche 1st, so daß sich die Spannung auf den verschiedenen Abschnitten der von den Riesen durchlaufenen Sahn ausgleichen
kann. Um gleiche Umsehlinguiagswiiikei zu erzielen,
ist bereits vorgeschlagen «orden, die Spindeln, einzeln
anzutreiben, Ein derartiger Einzelantrieli !bietet jedoch
den lachteil, daß er bei der großen ZaM. der Spindeln
einer Spinnmaschine zu teuer ist.
Sie Erfindung bezweckt die Schaffung einer derartigen
Antriebsvorrichtung, welche .,insbesondere« jedoch, nicht ausschließlich,
für den Antrieb von vier aajpLndelm bestimmt
ist, ml bei. welcher die ümsciiliBgung3«iakel des Hiemens
oder der Schnur an den Wirteln der Spindel, pxairtiscii gleich
sind, wobei der Umschlingungswinkel der Amfeiebssclieibe
einen gröStMögliehen Wert erhält,, wobei, die YorricittMHg ein
Aufbau hat und eine geringste
rollern entnaXt.
ist die erfindungsgesäie
vom
leafe:—
gekezmLzexehnet, daß die gesamite Jto1fejrä.ei»sB<Bii.eilDe in.
- 5
109843/0334
an sich bekannter Weise erheblich unter dem Niveau der
Spindelwirtel liegt und mit zwei Umlenkrollen kombiniert ist, welche oberhalb der Antriebsscheibe angeordnet sind,
und deren Achsen in bezug auf eine zu den Spindeln parallele, durch die Welle der Antriebsscheibe gehende
Ebene auf der den Spindeln abgewandten Seiteuliegen.
Hierdurch kann die die Antriebsscheibe tragende Antriebswelle
in großer Nähe der Spindellatten angeordnet werden,
wodurch der Platzbedarf der Maschine verringert wird. Dieser Vorteil ist insbesondere für den Antrieb der Spindeln
von doppelseitigen Spinn- oder Zwirnmaschinen mit unabhängigen
Seiten interessant.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung befindet
sich in der Arbeitsstellung die Achse der Spannrolle
praktisch in der Mittelebene der Antriebsscheibe.
Diese Anordnung trägt zur Erzielung der Symmetrie der
Umschlingungswinkel an den Wirtein der Spindeln bei.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung geht bei
der Verwendung der erfxndungsgemäßen Antriebsvorrichtung für eine Gruppe von drei Spindeln die Mittelebene der
■"■ *ψ ■"■
Antriebsscheibe, welche auch die Welle der Spannrolle enthält, zwischen zwei Spindeln der Gruppe in gleichem
Abstand von diesen hindurch.
Diese Anordnung gewährleistet der Anordnung die gleichen
Torteile wie in dem Fall einer Gruppe von Tier Spindeln»
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist bei
Anwendung der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung auf ein
Gruppe von zwei Spindeln die Anordnung die gleiche wie
bei Äiner Gruppe von drei Spindeln, wobei jedoch eine
Spindel durch eine "Scheinspindel" ersetzt ist, welche z.B. durch eine Umlenkrolle gebildet wird, welche vorzugsweise
den gleichen Durchmesser wie die Wirtel der anderen Spindeln hat.
Diese Anordnung gestattet, die Vorteile der vorhergehenden
Ausführungen beizubehalten.
Es ist noch zu bemerken, daß die obige Ausbildung die der Drehrichtung der Spindeln ohne die geringste Veränderung
der Einstellung und mit vollständiger Garantie für das gute Betriebsverhalten der Riemen oder Schnüre
ermöglicht«
•tr,./
BAD ORIGIN*1*
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die
Zeichnung beispielshalber erläutert«
Jig. 1 zeigt eine teilweise geschnittene Teilansicht
einer Spinnmaschine.
Fig. 2 zeigt die Draufsicht eines Antriebseiner
Gruppe von vier Spindeln» '
Fig. 3 und 4 zeigen die Draufsicht eines entsprechenden
Antriebs von zwei Spindeln.
Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 besitzt eine Antriebswelle
1, auf welcher die Antriebsscheibe 2 befestigt ist. Die Spindeln 3, 4* 5, 6 sind auf der Spindellatte 7 gelagert,
welche parallel zu der Antriebswelle in geringer Entfernung von dieser angeordnet ist. Die Höhenlage dieser
beiden !eile ist so gewählt, daß sich die Antriebsscheibe
erheblich unter einer durch die Wirtel 8 der Spindeln gehenden
waagerechten Ebene befindet. Zwei über der Antriebswelle
liegende Umlenkrollen 9 und 10 führen den Kiemen 11 bei
seinem Weg über die Antriebsscheibe. Die Achsen 12 und 13
dieser beiden Umlenkrollen liegen ferner in bezug auf eine
durch die Antriebswelle 1 gehende, zu den Spindeln parallele
lotrechte Ebene auf der äen. Spindeln abgewandten Seite.
ΎίΓ1ϊ8Τ37 0 3 3
BAD
■- 6 -
Die Spannrolle 14 ist an einem Arm 15 angebracht, welcher
um die an der Spindellatte 7 befestigte Achse 16 schwenkbar ist und unter der Wirkung des Gegengewichts
steht, welches die Spannung des Riemens oder der Schnur aufrechterhalte Die Spannanordnung ist so ausgebildet,
daß sich die Achse der Spannrolle in der Arbeitsstellung in der durch die Antriebsscheibe gehenden Mittelebene
befindet. Diese Spannvorrichtung gestattet außerdem die Aufnahme der verhältnismäßig großen Dehnungen des Riemens
ohne Beeinflussung der Spannung desselben.
Der Riemen oder die Schnur umschlingen nacheinander die verschiedenen obigen !eile, wobei zu bemerken isty daß
die Laufrichtung beliebig ist.
Die bei der obigen Ausführung von dem Riemen durchlaufene
Bahn bietet folgende Vorteile:
Der Berührungswinkel a (Fig. 2) zwischen dem Riemen und
dem Wirtel der Spindel ist praktisch bei allen Spindeln der gleiche. Unter diesen Bedingungen ist offenbar bei
der Bremsung einer Spindel die Wirkung auf den Riemen
unabhängig von der Lage der gebremsten Spindel konstant
und beeinflußt des Gleichgewicht des Antriebs nur wenig.
— 7 _
Τ09843/033Λ
— Ύ —
In der Praxis bleibt der Drehzahlabfall der anderen
Spindel bei der Bremsung einer von ihnen sehr gering und gestattet, die normale Leistung aufrechtzuerhalten.
Trotz der gegenseitigen Stellung der Spindeln und der
Antriebsscheibe umschlingt der Kiemen diese auf einem
sehr großen Winkel, so daß der Riemen ohne Gleiten angetrieben
wird.
Der Riemen selbst wird auf seiner ganzen Bahn geschont.
Der erfindungsgemäße Antrieb kann auch für eine. Gruppe von drei Spindeln verwendet werden, wobei dann die auch
die Welle der Spannrolle enthaltende Mittelebene der Antriebsscheibe
zwischen zwei Spindeln der Gruppe in gleichem Abstand von diesen hindurchgeht.
In gewissen Sonderfällen, insbesondere am Ende der Maschine, kann der erfindungsgemäße Antrieb für eine
Gruppe von nur zwei Spindeln benutzt werden. Eine derartige Anordnung, welche die Beibehaltung der obengenannten
Vorteile gestattet, ist in Fig. 3 und 4 dargestellt.
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Dlese Anordnung entspricht praktisch., der oben für den
Antrieb einer Gruppe von drei Spindeln erwähnten, die
dritte Spindel ist jedoch durch eine "Scheinsjindel·"
ersetzt,, welche durch eine Ugtlenkrolle 20 gebildet wird,
deren Durchmesser gleich dem einer Spindel ist.
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Claims (4)
1. Vorrichtung zum Antrieb einer Spindelgruppe (von
insbesondere, wenn auch nicht ausschließlich, vier Spindeln) in Spinn- oder Zwirnmaschinen durch Hiemen
oder Schnüre mit einer Antriebsscheibe, üml«nkrollen
und Spannrollen, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Antriebsscheibe (2·)
in an sich bekannter Weise erheblich unter dem
Niveau der Spindelwirtel (8) liegt und mit zwei Umlenkrollen
(9, 10) kombiniert ist, welche oberhalb der Antriebsscheibe (2) angeordnet sind, und dferen
Achsen (12, 13) in bezug auf eine zu den Spindeln (5 bis 6) parallele, durch die Welle (1) der Antriebsscheibe
(2) gehende Ebene auf der den Spindeln abgewandten Seite liegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Achse der Spannrolle (14) in der Arbeitsstellung
praktisch in der Mittelebene der Antriebsscheibe (2) liegt.
- 10 -
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- ίο -
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 zum Antrieb einer Gruppe von drei Spindeln, dadurch gekennzeichnet, daß die
auch die Welle der Spannrolle (14) enthaltende Mittel
ebene der Antriebsscheibe (2) zwischen zwei Spindeln
der Gruppe in gleichem Abstand /von diesen hindurchgeh
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 zum Antrieb einer Gruppe
von zwei Spindeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung die gleiche wie bei einer Gruppe von drei
Spindeln ist, wobei jedoch eine Spindel durch eine
MScheinspindel" (20) ersetzt ist, welche z.B. durch
eine Umlenkrolle gebildet wird, welche vorzugsweise den gleichen Durchmesser wie die Wirtel der anderen
Spindeln hat.
Seiler u~ Pfenning
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BAD QRlGiNAL
L e e r s e i t e
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR79448 | 1966-10-11 | ||
| FR79448 | 1966-10-11 | ||
| DESC041256 | 1967-09-04 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1685998A1 true DE1685998A1 (de) | 1971-10-21 |
| DE1685998B2 DE1685998B2 (de) | 1972-09-07 |
| DE1685998C DE1685998C (de) | 1973-04-05 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3916363A1 (de) * | 1989-05-17 | 1990-11-29 | Ishikawa Seisakusho Kk | Spindelantriebsvorrichtung fuer eine umspinnmaschine |
| DE4338748A1 (de) * | 1993-11-12 | 1995-05-18 | Sumflex Co | Hand-Drehwerkzeug |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3916363A1 (de) * | 1989-05-17 | 1990-11-29 | Ishikawa Seisakusho Kk | Spindelantriebsvorrichtung fuer eine umspinnmaschine |
| DE4338748A1 (de) * | 1993-11-12 | 1995-05-18 | Sumflex Co | Hand-Drehwerkzeug |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1564471A (de) | 1969-04-25 |
| ES345103A1 (es) | 1968-10-16 |
| US3479809A (en) | 1969-11-25 |
| DE1685998B2 (de) | 1972-09-07 |
| GB1198679A (en) | 1970-07-15 |
| BE703423A (de) | 1968-02-01 |
| CH471912A (fr) | 1969-04-30 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |