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DE1685585A1 - Ringfoermiges,durch Textilelemente verstaerktes Gebilde,insbesondere fuer Textilmaschinen - Google Patents

Ringfoermiges,durch Textilelemente verstaerktes Gebilde,insbesondere fuer Textilmaschinen

Info

Publication number
DE1685585A1
DE1685585A1 DE1967P0042654 DEP0042654A DE1685585A1 DE 1685585 A1 DE1685585 A1 DE 1685585A1 DE 1967P0042654 DE1967P0042654 DE 1967P0042654 DE P0042654 A DEP0042654 A DE P0042654A DE 1685585 A1 DE1685585 A1 DE 1685585A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
rubber
tape
cord
textile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE1967P0042654
Other languages
English (en)
Other versions
DE1685585C3 (de
DE1685585B2 (de
Inventor
Santis Ermenegildo De
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pirelli and C SpA
Original Assignee
Pirelli SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pirelli SpA filed Critical Pirelli SpA
Publication of DE1685585A1 publication Critical patent/DE1685585A1/de
Publication of DE1685585B2 publication Critical patent/DE1685585B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1685585C3 publication Critical patent/DE1685585C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/46Doffing or like arrangements for removing fibres from carding elements; Web-dividing apparatus; Condensers
    • D01G15/58Sliver or like rubbing apparatus
    • D01G15/60Constructions of rubbing leathers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/58Arrangements for traversing drafting elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

  • Ringförmiges, durch Textilelemente verstärktes Gebilde, insbesondere für Textilmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf ringförmige, durch Textilelemente verstärkte Gebilde, insbesondere für Textilmaschinen, z.8. mit Reibung arbeitende Zuführbänder (Nitschelhosen) der Sammler von kordierten Floren, welche von den Kardiermaschinen abgegeben werden und die zum Spinnen von Wolle oder anderen natürlichen oder synthetischen Textilfasern verwendet werden.
  • Es ist bekannt, daB Reib-Zuführbänder oder -tücher (Nitschelhosen) die besondere Aufgabe haben, den aus der Kardiermaschine kommenden Flor, der in mehr oder weniger breiten Streifen vorhanden ist, so zu leiten, daƒ er zwischen zwei dieser Zuführbänder geführt Wird, wo er zu abgerundeten Faserbändern bzw. Vorgarnen umgewandelt wird, die dann den nachfolgenden Streck-, Kämm- und Spinnphasen unterworfen werden. Die beiden Reib-Zuführbänder werden jeweils durch zwei Zugwalzen in Bewegung gesetzt,'welche eine solche Rotationsgeschwindigkeit haben, daß die einander zugewandten Teile der Bänder sich mit der gleichen Geschwindigkeit und_in der gleichen Richtung bewegen und auf diese Weise die progressive Vorwärtsbewegung der Flore erzeugen. Gleichzeitig erteilen entsprechende mechanische Nockenvorrichtungen den Paaren Zugwalzen eine schnelle Hin- und Herbewegung, die in der Phase entgegengesetzt ist, in einem Sinn parallel zur Achse der Zugwalzen mit einer sich daraus ergebenden Reibwirkung auf die Flore. Die Reibwirkung wird durch eine Mehrzahl Nuten intensiviert, welche auf der Oberfläche der Bänder vorgesehen sind und sich über ihre ganze Länge erstrecken. Weiterhin ist jedes Band mit einer Mehrzahl von einwärts gerichteten Ansätzen versehen, welche die axiale Kraft der Zugwalzen zufolge der abwechselnden Hin- und Herbewegung aufnehmen.
  • Die reibenden Bänder (Nitschelhosen) sind rohrförmige biegsame Elemente, welche eine Länge haben, die sich entsprechend der Breite der Sammelkarde bis zu 3 m und mehr verändern. Ihre Durchmesser sind so gewählt, daß sie den Erfordernissen des Sammelns entsprechen, nämlich dem-Abstand zwischen den Achsen der Zugwalzen, zwischen welchen die Bänder gespannt sind, und dem Durchmesser der Paare der Zugwalzen. In der Praxis können Trums vorhanden sein, die zwischen 4oo und 12oo mm liegen. Abgesehen von möglichen Fehlern, die sich aus anderen Arbeitsvorgängen ergeben, ist die Gleichmäßigkeit und die Homogenität des von jedem Paar Bänder abgegebenen Flors, welcher seinerseits die Gleichmäßigkeit des fertigen Garnes beeinflußt, eine Folge einer gleichmäßigen Reibeinwirkung auf den Flor und seiner gleichmäßigen Vorwärtsbewegung. Es ist daher wesentlich, daß, wenn die anderen Arbeitsbedingungen konstant gehalten werden, ein perfekter Flor erhalten werden kann, wenn die Trums der beiden Bänder,z.B. Nitschelhosen, längs ihrer ganzen Länge konstant sind und daß sie ohne das Auftreten von Losen oder Vorsprüngen während ihres Arbeitens so bleiben; mit anderen Worten ausgedrückt, die beiden einander gegenüberliegenden Flächen des Paares Bänder missen vollständig eben, in gleichem Abstand und gleichmäß-g beansprucht sein bzw. bleiben.
  • Die Nitschel- oder Lederhosen, die außerordentlich teuer und zufolge des aus ihnen bestehenden Materials nicht ganz homogen sind, wurden durch Nitschelhosen aus synthetischem elastomeren Material ersetzt, beispielsweise Butadienacrylnitril-Kautschukmischungen, die mit Textileinlagen verstärkt wurden, die durch Lagen gebildet sind. Die Verwendung dieser Einlagen, Welche einen Schuß und eine Kette haben, ist notwendig, weil die Bänder oder Nitschelhosen während der Reibwirkung in Richtung ihrer Länge Beanspruchungen und während ihrer Drehbewegung Beanspruchungen in Richtung ihrer Trums ausgesetzt sind; Infolge dieser Tatsache wird die Einlage in solcher Weise ant3eordnet, daß ihre Kette und ihr Schuß jeweils längs der Erzeugenden und der Breite des Bandes bzw. Tuches angeordnet sind.
  • Die Reibbänder bzw. Nitschelhosen werden im allgemeinen nach einem Verfahren hergestellt, das die Arbeitsvorgänge des Aufwickelns auf einen metallischen Kern oder einen Dorn kreisförmigen Querschnittes enthält, dessen Außendurchmesser dem Innendurchmesser des herzustellenden Bandes entspricht und dessen Länge größer als die des Bandes ist, und aufeinanderfolgende Lagen werden jeweils gebildet durch: eine dünne Schicht kalandrierten Kautschuks, welche die Unterschicht des Bandes bzw. Tuches bildet, eine oder mehrere verkautschukte Lagen, welche seine Verstärkungsbewehrung bilden, eine Kautschukschicht oder ein Streifen, der die Abdeckschicht bildet und der eine zweckentsprechende Dicke hat, um die Tatsache zu berücksichtigen, daß das überschüssige Material bei der schließlichen Bearbeitung des Bandes nach seiner Vulkanisation entfernt wird.
  • Wie bekannt, sind die verkautschukten Lagen in Stücken von unendlicher Länge und begrenzter Breite verfügbar, welche nicht mehr als 2 m beträgt. Dies bedingt in allen Fällen eine überlappte Verbindung in Längsrichtung und sehr häufig, nämlich jedesmal, wenn die Länge des Bandes größer als die Breite der verkautschukten Lage ist; und eine weitere Überlappte Verbindung in Querrichtung, so daß in einem Teil des Bandes eine Übereinanderlage der Verbindungsstellen in den beiden Richtungen vorhanden ist.
  • Die nachfolgend aufgebrachte Abdeckschicht und das schließliche Trimmen des Bandes nach der Vulkanisation verbirgt zwar diese Verbindungen, jedoch treten zufolge ihres Vorhandenseins unerwünschte Längungen und infolgedessen ungleichmäßige Querbewegungen während der Verwendung des Bandes auf, so daß die einander gegenüberliegenden Teile der Paare von Bändern, welche die Reibwirkung ausüben, nicht vollständig flach und gleichmäßig sind und sich im gleichen Abstand voneinander befinden.
  • Ein weiterer Grund für die Unregelmäßigkeit ist das besondere Merkmal der Rohlagen, welche während ihres Verkautschukens mehr hervortritt, so daß sie niemals genau eben sind, sondern Einfaltungen und Wellungen aufzeigen, welche dazu beitragen, das homogene Verhalten des Bandes in seinen verschiedenen Teilen in nachteiliger Weise zu beeinflussen.
  • Die Erfindung bezweckt, ein Band (z.B. Nitschelhose) zu schaffen, welches eine vollkommen gleichförmige Struktur und eine gleichbleibende Abwicklung in jedem Teil hat, und diese Struktur bleibt auch nach langer Gebrauchsdauer des. Bandes unbeeinflußt.
  • Es wurde gefunden, daß, wenn ein Cordgewebe, das zweckentsprechend behandelt und adhäsiv gemacht ist und in solcher Weise angeordnet wird, daß seine Schnüre längs der Erzeugenden des Zylinders, nämlich parallel zur Achse des Bandes angeordnet werden, statt der verkautschukten Verstärkungslagen, wie sie allgemein für diesen Gegenstand gewählt werden, verwendet wird, und wenn eine Cordschnur oder ein gezwirntes Garn, das zweckentsprechend behandelt oder adhäsiv gemacht ist, schraubenförmig auf die Textileinlage gewickelt wird,-die auf zweckentsprechende Weise mit einer Schicht einer Kautschukmischung bedeckt ist, das sich daraus ergebende Band (z.B. Nitschelhose) eine Fläche hat, die vollkommen homogen ist und diese Homogenität auch nach einer lange dauernden und schweren Beanspruchung aufrechterhält. Weiterhin ermÖglicht die Verwendung eines Cordgewebes eine beträchtliche Einsparung an Material und Arbeit im Vergleich zu Textilverstärkungen, die durch Lagen gebildet sind.
  • Das Wesen der Erfindung liegt daher in einem Band, insbesondere für Textilmaschinen, welches im wesentlichen eine Schicht einer Kautschukmischung enthält, die die Unterschicht des Bandes bildet, eine Lage eines zweckentsprechend behandelten Cordgewebes, um es adhäsiv zu machen, und die so angeordnet ist, daß ihre Schnüre parallel zur Achse des Bandes ver- laufen, ferner eine dünne Schicht einer Kautschukmischung, eine Schicht aus Textilverstärkung, welche durch eine Schnur oder durch gezwirntes Garn gebildet ist, das zweckentsprechend behandelt oder adhäsiv gemacht ist und das mit einer kleinen Steigung auf diese Schicht schraubenförmig aufgewickelt ist und schließlich eine Deckschicht oder eine Decklage aus einer Kautschukschicht.
  • Die Kautschukmischungen, welche die elastomeren Lagen des Bandes bilden, basieren wie gewöhnlich auf synthetischen Elastomeren von Butadienacrylnitril; die Dicke der Innenschichten ist sehr klein in der Größenordnung von etwa 0,5 mm.
  • Das Herstellungsverfahren des Bandes, z.B. für Textilmaschinen, insbesondere Kardiermaschinen, gemäß der Erfindung sieht vor, die erste Lage aus elastomerem Material, die die Unterschicht des Bandes bilden soll, auf einem starren metallenen zylindrischen Dorn üblicher Art anzuordnen, dessen Aussendurchmesser, wie oben ausgeführt, gleich dem inneren Trum des Bandes und dessen Länge beträchtlich länger als die gewünschte Länge des Bandes ist.
  • Die dünne Schicht oder Lage einer Kautschukmischung wird stumpf angeschlossen oder etwas überlappt verbunden. Dann wird die Lage aus behandeltem Kautschukgewebe, wobei seine Schnüre längs der Erzeugenden des Zylinders angeordnet sind, auf dieser Lage angeordnet. Dann wird die weitere dünne Schicht einer Kautschukmischung auf der "Gewebe"-Lage angeordnet, und schließlich wird die Schnur oder ein gezwirntes Garn aus Baumwolle, Rayon oder einer anderen Textilfaser in der Form einer fortlaufenden zylindrischen Schraube unter gesteuerter und konstanter Spannung auf sie aufgewickelt.
  • Der Aufwickel-Steigungswinkel p mit Bezug auf den Durchmesser d der Schn--üre oder der gezwirnten Garne ist vorzugsweise derart, daß diese in einem kleinen Abstand voneinander angeordnet werden; infolgedessen kann die Steigung einen Wert entsprechend dem Einfachen bis Vierfachen des Wertes des Durchmessers d annehmen.
  • Die Schnur oder das gezwirnte Garn muß natürlich zweckentsprechend behandelt oder in Übereinstimmung mit üblichen Techniken und Ausführungsmöglichkeiten adhäsiv gemacht werden, damit es nach der Vulkanisation eine gute Haftung zwischen der Kautschukmischung und dem Textilstoff liefert.
  • Die abdeckende Kautschukschicht, welche beispielsweise eine Dicke von 5 mm hat und die beispielsweise stumpf angesetzt ist, wird dann auf dem Gebilde angeordnet.
  • Die Mischung, welche .diese Lage bildet, muß die notwendigen Widerstandseigenschaften gegen Abnutzung, Reiben, Widerstand gegen Schmiermittel, mit dem die zu behandelnden Textilfasern bearbeitet werden, usw. in Übereinstimmung mit den üblichen Erfordernissen von reibenden Bändern bei Anwendung an z.B. Kardiermaschinen haben, die hier jedoch nicht weiter erläutert werden.
  • Absichtlich wurden die Textilverstärkungen nicht erwähnt, die an den beiden Enden des Bandes bei Anwendung in Kardiermaschinen angeordnet sind, nämlich in dem Teil, in welchem die Ansätze oder Vorsprünge einzupassen sind, weil diese in Übereinstimmung mit der üblichen Technik hergestellt werden und nicht zu der eigentlichen Erfindung gehören.
  • Das gemäß obiger Darlegungen vorbereitete Band wird überlappt, vulkanisiert und getrimmt, um ihm die gewünschte äußere Formgebung zu erteilen und es daher auf die gewünschte Dicke zu bringen. Dann werden bei Verwendung als Nitschelhosen Nuten auf seiner Oberfläche hergestellt, und das Band wird zuletzt an seinen Kopfseiten getrimmt, mit den Ansätzen versehen und gemäß dem üblichen Verfahren geprüft.
  • Gemäß einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung können die drei ersten Schichten, welche das Band bilden, nämlich die Schicht aus einer dünnen Kautschuklage, das behandelte Cordgewebe und die weitere Lage aus einer dünnen Kautschuklage ein einziges halbfertiges Produkt bilden, das aus dem Cordgewebe gebildet ist, das vermittels eines Kalanders auf seinen zwei Flächen mit den Lagen aus Kautschukmischung in Übereinstimmung mit bekannten Verfahren doubliert wird.
  • Dieses halbfertige Produkt, das auf diese Weise zweckentsprechend vorbereitet worden ist und eine Breite entsprechend der Gestaltung des Bandes hat, wird auf den Dorn oder den Aufbaukern aufgewickelt und stumpf miteinander verbunden.
  • Dann wird die Schnur oder das gezwirnte Garn, das entsprechend vorbehandelt oder adhäsiv gemacht worden ist, auf dieses Gebilde schraubenförmig aufgewickelt, und die Deckschicht aus einer Kautschukmischung wird auf das Gebilde gemäß den oben beschriebenen Möglichkeiten aufgebracht.
  • Die hier aufgezeigten ringförmigen Kautschukgebilde, welche insbesondere als Zubehörteile in Maschinen für die Textil-industrie verwendet werden sollen, können Gebilde sein, die sowohl die spezifische Wirkung von Druck ausüben und gleichzeitig einen Flor reiben, z.B. als Reibbuchsen, und Gebilde, welche nur einen Druck auf den Flor ausüben, z.B. Bänder bzw. Zuführbänder mit hoher Zugkraft, Zuführbänder zum Ineinandergreifen von Nadelstabstrecken, Zugrahmen, Stühle und Bänder für Einzugsköpfe. Wie bekannt, werden die letztgenannten Gebilde, wenn sie an Maschinen der Textilindustrie verwendet werden, während des Arbeitens nur Umfangsbewegungen mit hoher Geschwindigkeit unterworfen, welche eine außerordentlich schnelle Abnutzung des Gegenstandes bedingen.
  • Die Erfindung wird nachstehend in Verbindung mit der Zeichnung anhand einer Ausführungsform beispielsweise erläutert.
  • Fig. 1 zeigt schematisch ein Paar Reib-Bänder, ihren Zusammenbau und ihre Arbeitsweise.
  • Fig. 2 zeigt schematisch das Überlappen der Verstärkungslagen der üblichen Reib-Bänder.
  • Fig. 3 zeigt ein Reib-Band gemäß der Erfindung, und Fig. 4 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform des Reib-Bandes.
  • Aus Fig. 1 ist ersichtlich, wie die beiden Bänder, die Paare la und 1b bilden, jeweils durch Mitnahmeralzen 2' und 2", 3' und 3" in solcher Weise in Bewegung gesetzt werden, dafl die beiden gegenüberliegenden Teile oder Trums 4a und 4b sich in der gleichen; Richtung und mit der gleichen Geschwindigkeit bewegen.
  • Das Bezugszeichen 5 deutet aus Gründen der Klarher nur auf einem Teil eine Mehrzahl von Nuten oder Linien an, welche allgemein sui' der Oberfläche der Bänder vorgesehen sind und sich über ihre ganze Länge erstrecken. (Aus Gründen der Einfachheit zeigt die Zeichnung die Sätze von Ansätzen nicht, welche nach innen vorstehen, da sie nicht zu der Erfindung gehören).
  • Fig. 2 zeigt, wie es bei den Verstärkungslagen, wie sie allgemein bei der üblichen Herstellung von Kautschukbändern verwendet werden, möglich ist, eine überlappte Verbindung 6 in Längsrichtung und eine überlappte Verbindung 7 in Querrichtung zu erhalten. Es ist ersichtlich, daß die Übereinanderlage der beiden überlappten Teile an der Stelle 8 stattfindet.
  • Fig. 3 zeigt den Aufbau des Bandes gemäß der Erfindung, welches durch eine dünne innere Lage 9 aus einer Kautschukmischung, durch eine Lage 1o aus behandeltem Cordgewebe besteht, wobei seine Schnüre 11 längs der Erzeugenden des Zylinders angeordnet sind, ferner durch eine weitere dünne Lage 12 einer Kautschukmischung, durch das schraubenförmige Aufwickeln einer Schnur oder eines gezwirnten Garnes 13, das adhäsiv gemacht ist, wobei die einzelnen Elemente voneinander in kleinem Abstand angeordnet sind, und durch eine Abdeckkautschuklage 14 gebildet ist.
  • Beispielsweise kann das verwendete Cordgewebe ein"Gewebe" sein, das 13 Baumwollschnüre (Schüsse), Zählung 12/4, für jeden Zentimeter hat, wobei die Sehntire in einer Richtung senkrecht zur Achse des Bandes gemessen sind. Jede der Schnüre hat eine Dicke oder einen Durchmesser von 0,5 mm und eine Zugi`estigkeit von 3,5 kg, so daß das Band eine Gesamtzugfestigkeit in Richtung der Achse von 13 x 3,5 = 4,5 kg/cm im Trum hat.
  • Das Aufwickeln kann beispielsweise mit einer Schnur aus hoch widerstandsfähigem Rayon, mit der Zählung 165o/2, erfolgen, die 16Z- und 16S-Zwirnungen je-Dezimeter hat. .Die Schnur hat eine Dicke oder einen Durchmesser d von 0,6 mm, und sein Aufwickeln in Windungen erfolgt mit einer Steigung von 2 mm.
  • Die Zugfestigkeit der Schnur beträgt 14 kg, so daß, da fünf Schnüre fair jeden Zentimeter der Breite des Bandes verwendet werden, seine gesamte Zugfestigkeit in Richtung des Trums bzw. der Breite des Bandes 5 x 14 = 7o kg/am ist.
  • Fig. 4 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung, gemäß welcher die Materialien 9, 1o und 12 der Fig. 3 ein einzelnes halbfertiges Erzeugnis bilden, das in zweckentsprechender Größe auf einem Dorn oder Kern 18 angeordnet und längs einer Verbindungslinie 15 verbunden ist, die dadurch erhalten wird, daß die Kanten 16 und 17 einander genähert und in gegenseitige Berührung gebracht werden.
  • Das Cordgewebe oder das halbfertige Erzeugnis, das durch diesen Textilstoff gebildet ist und das mit den beiden Kautschukschichten doubliert ist, kann zu Streifen gewünschter Größe unterteilt oder geschnitten werden, ohne die Garne oder Schnüre zu zerschneiden, welche die Kette bilden, wie es in der Technik an sich bekannt ist.
  • Falls die Breite des Textilstoffes größer als der Trum bzw. die Breite des Bandes ist, wird ein Streifen ebenso breit wie die Breite des Bandes und in seiner Länge aus dem Textilstoff oder dem halbfertigen Produkt lierausgeschnitten (wobei dafür zu sorgen ist, daß ein Überschuß an Material für das Trimmen der Köpfe nach der Vulkanisation vorgesehen ist).
  • Falls die Breite des Bandes größer als die Breite des Textilstoffes oder des halbfertigen Produktes ist, werden zwei oder mehr Streifen vermittels Längsverbindungen zugefügt, um die gewünschte Breite zu erreichen. Das gleiche Verfahren kann erfolgen, um die Streifen aus Textilstoff oder das halbfertige Erzeugnis aus der vorhergehenden Herstellung der Bänder verfügbar zu machen.
  • Es ist ersichtlich, daß dieses Verfahren eine wirtschaftliche Herstellung von Bändern gestattet, da die Stücke von Textilstoff oder des halbfertigen Produktes, die bisher nicht erfolgreich verwendet werden könnten, beseitigt sind. Weiterhin ermöglicht das Aufwickeln, das vermittels der Schnüre 13 erfolgt, den Wegfall von Abfällen von Textilstoff und trägt zur Durchführung einer wirtschaftlichen Produktion bei.
  • Schließlich ist ersichtlich, daß ein Reib-Band, das gemäß der vorstehenden Beschreibung hergestellt ist, die folgenden Eigenschaften hat: eine vollständig homogene Struktur, eine Trennung der Längs- und Querverstärkungsmaterialien, welche es ermöglichen, den Widerstand mit der Gesamtheit der entsprechenden Beanspruchungen in Einklang bzw. Proportion zu bringen, ein besserer Biegungswiderstand, da die Elemente der Längs- und der Querverstärkung übereinander liegen und nicht als eine Lage miteinander verwebt werden, eine kleinere und gleichförmige elastische Verformbarkeit in Längs- und in Querrichtung. Infolgedessen erfüllt das Band der Erfindung die besten Erfordernisse, welche eine vollkommene Gleichmäßigkeit eines zu reibenden Flors und' einer langen Gebrauchsdauer notwendig sind.
  • Es wurde weiter gefunden, daß eine solche Verstärkung einen weiteren Vorteil hat, nämlich einen hohen mechanischen Widerstand, und daß es für ringförmige, aus Kautschuk bestehende Gebilde verwendbar ist, insbesondere kann es als Zubehör für Maschinen in der Textilindustrie verwendet werden, wobei durch dieses Gebilde die Lebensdauer erhöht wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche. 1. Ringförmiges Kautschukgebilde, das insbesondere als Zubehör für Maschinen in der Textilindustrie verwendbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß es im wesentlichen eine Schicht einer Kautschukmischung aufweist, die die Unterschicht des Gebildes bildet, eine Schicht aus Cordgewebe, das zweckentsprechend behandelt oder adhäsiv gemacht ist und das in solcher Weise angeordnet ist, daß ihre Schnüre zur Achse des Gebildes parallel liegen, eine weitere Lage einer Kautschukmischung, eine Lage aus Textilverstärkung, welche durch eine Schnur oder gezwirntes Garn gebildet ist-, das mit kleiner Steigung auf die Lage schraubenförmig aufgewickelt ist, und eine Deckschicht, bestehend aus einer Kautschukmischung.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung eines ringförmigen Kautschukgebildes nach Anspruch 1, insbesondere für Maschinen der Textilindustrie, dadurch gekennzeichnet, daß aufeinanderfolgend auf einem Dorn oder Kern eine Lage einer Kautschukmischung angeordnet wird, die die Unterschicht des Bandes bildet, die stumpf anstoßend oder etwas überlappend miteinander verbunden wird, eine Schicht aus adhäsiv gemachtem Cordgewebe in solcher Weise auf der Unterschicht angeordnet wird, daß ihre Schnüre parallel zur Achse des Bandes verlaufen, dann eine weitere Lage einer Kautschukmischung an den Enden stumpf aneinanderstoßend oder etwas überlappend aufgebracht wird, auf diese Lage eine Schnur oder ein gezwirntes Garn schraubenförmig mit einem kleinen Steigungswinkel aufgebracht wird, wobei die Schnur oder das gezwirnte Garn adhäsiv gemacht sein kann, und auf das Ganze eine Abdecksehicht einer Kautschukmischung aufgebracht wird, und das auf diese Weise hergestellte Gebilde vulkanisiert wird.
  3. 3. Abgewandeltes Verfahren zur Herstellung eines Bandes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Dorn oder Kern ein halbfertiges Erzeugnis aufgebracht wird, das durch eine Cordgewebelage gebildet ist, die auf jeder Seite mit einer Kautschukmischung doubliert ist, wobei das halbfertige Erzeugnis auf dem Dorn oder dem Kern in solcher Weise angebracht wird, daß seine Schnüre parallel zur Achse des Bandes liegen und die Enden stumpf miteinander verbunden werden, dann auf das halbfertige Erzeugnis eine Schnur oder gezwirntes Garn, das zweckentsprechend behandelt oder adhäsiv gemacht ist, schraubenförmig aufgewickelt wird, auf diesen Aufbau eine Lage einer Kautschukmischung aufgebracht und das Ganze vulkanisiert wird.
DE1967P0042654 1966-07-27 1967-07-22 Nitschelhose für das Nitschelwerk von Krempeln Expired DE1685585C3 (de)

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DE1685585B2 DE1685585B2 (de) 1978-01-12
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