DE1685580C - Vorrichtung zum Ablegen von Faserband in Spinnkannen - Google Patents
Vorrichtung zum Ablegen von Faserband in SpinnkannenInfo
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Description
Pie Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung
zum Ablegen von Faserband in Spinnkannen, die von einer automatisch arbeitenden Transporteinrichtung
schrittweise mi'■ ■ ι einem Wickelkopf vorbeibewegt
werden, welcher das von einem Ein/ugswalzenpaar herangeführte Faserband in schraubenförmigen Windungen
ir. der jeweils darunter aufgestellten Spinnkaiu."
ablegt, wobei während des Austausches einer vollen Kanne gegen eine leere eine seitlich geführte
Platte zwischen dem Wickelkopf und den Kannen hin und her bewegbar ist, die das Durchtrennen vom
Wickelkopf herangeführten Faserbandes bewirkt. Eine Vorrichtung dieser Art ist u.a. aus der USA-Patentschrift
3 134 144 bekanntgeworden.
Wenn das abzulegende Faserband dem Wickelkopf der Kannen-Füllstation van einem modernen Hochleistungsstreckwerk
zugeleitet wird, das mit einer Liefergeschwindigkeit zwischen 300 und 600 m min
ίο arbeitet, so bereitet der Kannenwechsel beträchtliche
Schwierigkeiten, weil bei kontinuierlicher Anlieferung auch in der verhältnismäßig kurzen Zeit, die für den
Kannenwechsel benötigt wird, eine ziemlich große Menge Faserband aus der vollen Kanne herausquillt
und in ungeordneten Windungen teik in, teils neben
die nächste leere Kanne fällt, so daß es nicht mehr verwendet werden kann, sondern Abfall bildet, wobei
hinzukommt, daß am Boden ties Raumes angesammelte Faserhanclabfälle zu einer Anreichet ung
der Luft mit sehr gesundheitsschädlichem Faserflug führen.
Dies ist der Grund, warum bei den bisher bekannten Kannenwechslen: einschließlich des Kannenwechslers
nach der USA.-Patentschrift 3 134 144 die Faserband-Anlieferung während des Kannenwechsels
stillgesetzt oder zumindest stark verlangsamt werden muß, was sich natürlich nachteilig auf die Gesamtproduktion
auswirkt.
Im Falle des bekannten Kannenwechslers erfolgt das Durchtrennen des Faserbandes bei stillgesetzter
Anlieferung durch eine an der Stirnkante gezackte, zwischen dem Wickelkopf und der gefüllten Kanne
rasch hin und her bewegte Platte. Hierbei besteht der weitere Nachteil, daß die Zacken der sich rasch bewegenden
Platte nicht nur das Faserband als solches durchtrennen, sondern auch Einzelfasern beschädigen,
gegebenenfalls auch durchschneiden. Beim späteren Verspinnen solcher Bruchstellen tritt in diesem
Fall eine starke Qualitätsminderung des hergestellten Garnes ein, weil sich im Garn schwache Stellen oder
Verdickungen bilden.
Die Aufgabe der F.rfindung liegt daher darin, die geschilderten Nachteile abzustellen und eine Vorrichtung
zum Ablegen von Faserband in Spinnkannen zu schaffen, bei welcher die Anlieferung während des
Kannenwechsels nicht stillgesetzt oder verlangsamt zu v.erden braucht, sondern kontinuierlich erfolgen
kann, ohne daß hierbei jedoch Abfall .n Form von ungeordneten Windungen entsteht, die teils in, teils
neben die bereitgestellte leere Kanne fallen. Darüber hmaus soll Vorsorge getroffen sein, daß die Fasern
beim Durchtrennvorgang nicht beschädigt, sondern über die Stapclliinge hinaus sanft auseinandergezogen
werden, so daß der Verband verlorengeht und ein sauberer Bruch entsteht.
Zur Lösung der Aufgabe sieht die Erfindung bei einer Vorrichtung der eingangs erwähnten Art vor,
tlaß die Platte ihrer Breite und Länge nach mindestens dem Durchmesser der Spinnkannen entspricht
fin und mit etwas Abstand unterhalb des Wickelkopfes
in einem aus Seitenschienen, einer vorderen Anschlagschiene und einer die Seitenschienen etwa in
der Mitte ihrer Länge verbindenden Querschiene zusammengesetzten Rahmen verschiebbar geführt ist,
fis wobei die Platte in ihrer ■ orderen Arbeitsstellung
/wischen ihrer Stirnkante und der Anschlagschiene das in die auszutauschende Kanne eingelaufene Faserband
klemmt und vom Wickelkopf herangeführtes
I 685 580
l-ascrhand stapelt, während beim Rücklauf der Platte
ir, die Ruhestellung die Querschiene als Abstreifer ■.virki und das gestapelte Faserband in die inzwischen
!!.-■!angeführte leere Ranne gelangen laßt, und daß
die Seilenschienen des Rahmens mit ihren rückwärtigen
Enden an einem Querbalken des VoiriclHurmsge-uells
mittels Zapfen angelenkt sind, um welche der Rahmen gegen die Kraft einer Feder in begrenztem
l'mfang nach unten verschwenkbar ist.
Dadurch, daß die Platte ihrer Breite und Lange
:r-.ch mindestens dem Dutchmesser der Spinnkannen
•!,!spricht und mit etwas Abstand unterhalb des Wikkeiknpfes
geführt ist, stapelt sich auf ihr das mit un-■ .rminderter Geschwindigkeit angelieferte Faserband
in sauberen Windungen, während die Platte ihre vordere Arbeitsstellung einnimmt und hierbei mit ihrer
S'.irnkante das Faserband klemmt, so daß es beim
V\/!.'!eilen der \ollen Kanne ohne Beschädigung der
< . :;i sauft auseinandergebogen und dup.((getrennt
v.:d. Auch das Merkmal, daß die mittlere Q^erschieüe
iles die Platte führenden Rahmens aK Abstreifer
A.rkt. wenn die Plalte aus ihrer Ruhestellung /urück-λι'·Ι'Ί,
trägt dazu bei, daß das wahrend des Kannen-■vechsels
auf der Platte gestapelte Faserband in die nächste leere Kanne gelangt, ohne daß sich seine
Windungen verschlingen und für die weitere Verarbeitung unbrauchhar werden.
In diesem Zusammenhang muß erwähnt werden,
daß in der Praxis in den meisten Fällen Spinnkannen /ur Verwendung kommen, wie sie beispielsweise aus
der USA.-Palentschrift 3 249 %8 bekanntgeworden
sind. d. h. Spinnkannen mit einem durch -;;ne Feder
abgestützten zweiten Boden, der sich bei leerer Kanne ar.i oheren Rand derselben belindet und sich im
Zuge des Füllvorganges unter dem Gewicht des abgelegten
Faserbandes nach unten bewegt. Die Überführung der auf der Platte gestapelten Windungen in
die nächste leere Kanne geht somit ganz, glatt und leicht vonstauen.
Schließlich wird dadurch, daß der die Platte führende Riilmen an einem F.nde schwenkbar befestigt
ist und urter dem Gewicht der auf der Platte gestapelten Bandwindungen gegen Fetlerkraft nach unten
auszuweichen vermag, mit Sicherheit verhindert, daß das vorübergehend gc'tapelte Faserband mit dem
Wickelkopf in Berührung kommt.
Gemäß Erfindung ist somit Vorsorge getroffen, daß beim Kannenwcchsel keinerlei Abfall entsteht,
obwohl die Anlieferung unvermindert weitergeht. Die folgende Betrachtung zeigt, daß dies auch in wirtschaftlicher
Hinsieht von großem Vorteil ist. Wenn man unicistellt, daß bei modernen Textilmaschinen
die Liefergeschwindigkeit fiir das Faserband 600 in min betragt und der Kannenwechsel 4 Sekunden
dauert, so werden bei jedem Kannenwcehsel ■'■() m Faserband gestapelt. Bei sechs Kannenwechseln
pro Stunde und hei der in Textilbetrieben üblichen Schichtarbeit über 24 Stunden hinweg bedeutet
dies, daß im Zuge einer Tagesproduktion 57W) m
Faserband vorübergehend gestapelt werden, das für die Produktion nicht verlorengeht. I'm die gleiche
Bandlänge verringert sich dagegen die Tagesproduktion im Falle bekannter Kannenwechsler, bei denen
die Anlieferung, um <';.· Bildung von Abfall /u verhindern,
während des Kannenwechsels stillgesetzt weitlen muß.
Gemäß Erfindung kann die Verstellung der Platte zusammen mit der Betätigung der Transporteinrichg
für den Kannenwechsel in an sich bekannter Welse in Abhängigkeit von der abgelegten Faserbandmenge
durch ein dem Wickelkopf zugeordnetes Zählwerk erfolgen. Hieraus ergibt sich ein automatischer
Beirieb der Vorrichtung, die immer dann einen Kannenwechsel vornimmt, nachdem in einer Kanne eine
bestimmte Faserbandmenge abgelegt worden ist. Die Maßnahme, ein Zählwerk zur Steuerung des Kannenwechslers
heranzuziehen, ist bekannt und u. a. in ίο den USA.-PateiHschriften:i:35S26 und 3 24» <
>6S beschrieben.
Im einzelnen kann gemäß der Erfindung das Zählwerk mit einer Schaltvorrichtung für schrittweisen
Arbeitsablauf kombiniert sein, welche die Hin- und Herbewegung der Platte während des Kannenwechsels
veT ..-ikißt vinil hierzu auf ein Elektromagnetventil
einwirkt, das die Zufuhr von Druckluft zu einem dei
Platte zugeordneten Pneumatik-ZjMnder steuert, wodurch
sichergestellt ist. daß der Voi- und Rücklauf jo der das Faserband vorübergehend stapelnden Platte
in Übereinstimmung mit dem Austausch der Kannen erfolgt
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 in schematischer Darstellung eine Vorrichtung
zum Ablegen von Faserband in Spinnkannen, bei welcher das Faserband während des Austausches
einer vollen Kanne gegen eine leere vorübergehend gestapelt wird.
F i g. 2 in perspektivischer Darstellung einen Teil der Vorrichtung nach F i g. 1 und
F i g. 3 ein Schema der elektrischen Steucrorgane der Vorrichtung.
Die in F i g. 1 vviedergegebene Vorrichtung kommt in Verbindung mit einer herkömmlichen Drehtopfvorrichtung
und einer Abzieheinrichtung für die Spinnkannen zum Eiirsatz, die durch einen für den
Zweck geeigneten Mengenzähler betätigt wird. Die F i g. 1 zeigt drei Positionen 10, 12. 14 zum Aufstellen
der Spinnkannen. In der mittleren Position 12 befindet sich der Drehteller 16 mit dem nach oben heraus
stehenden Mittelabschnitt 18, welcher mit der Bodenausnehmung 20 der Spinnkannen zusammengreift.
Der Drehteller 16 mit der darauf abgestellten Spinnkanne 26 wird durch den schematisch angedeuteten
Antrieb 22 in der üblichen Weise in Drehung versetzt.
Wie dargestellt, ist die in Position 10 abgestellte Kanne 24 mit in Windungen gelegtem Faserband gefü'i.t:
die Kannen 26 und 28 in den Positionen 12 und 14 sind leer. Dem Austausch einer vollen, auf dem
Drehteller 16 abgestellten Kanne geg:n eine leere, von tier Position 14 herangeführte Kanne dien; die
insgesamt nut 30 bezeichnete Transporteinrichtung. Sie weist die S .Iiubarme 32 auf, die an der läng>
der Führungsbahn 36 laufenden endlosen Kette 34 befestigt sind. Die Kette 34. die ihren Antrieb von dem
Motor 38 über das Getriebe 40 erhält, bewegt mit ihren Armen 32 die Kannen 24, 26 und 28 gemäß der
Zeichnung nach Imks. Zum Ablegen von Faserband in schraubenfüimigen Windungen in der auf dem
Drehteller 16 abgestellten Kanne 26 dient ein üblicher Wickelkopf, dem das Faserband beispielsweise
von einem Hochleistungsstreckwerk zugeleitet wird. Zu einem derartigen Wickelkopf, tier in F i g. I schematisch
angedeutet ist, gehört das Einzugswalzcupaar42,
44, welches das Faserband S erfaßt und in das umlaufende Rohr des Wickelkopfes46 einteilet,
der '1S darach in schraubenförmigen Windungen in
der Kanne ablegt. Der Wickelkopf 46 wird in der üb- Teil des Hauplgcstclls 106 sein, welches auch den
liehen Weise ebenfalls durch den Antrieb 22 in Um- Wickelkopf 46 trägt. Das untere F.nde der Stange 98
lauf versetzt. Zu dem Antrieb gehören die Kegelräder ist an der Anschlagschiene78 befestigt. Auf Grund
50 und 52 und die mit dem Kegelrad 50 umlaufende dieses Aufbaues ist es möglich, daß die Platte eine
Welle 48; das Kegelrad 52 ist mit der Riemenscheibe 5 Fmscibandmenge aufnimmt, die mehr Raum bcan-
54 verbunden, die ihrerseits ihren Antrieb von dem sprucht, als normalerweise zwischen der Platte 58 und
Riemen 56 einer nicht dargestellten Antricbsvorrich- dem Wickelkopf 46 vorhanden ist.
tung erhält. Die dem Wickelkopf 46 von den Einzugswalzcn
Gemäß Erfindung geht die Platte 58 während der 42. 44 zugeführte Faserbandmenge wird durch das
Zeit, in der auf dem Drehteller 16 eine volle Kanne to Zählwerk 108 festgestellt. Das Zählwerk ist mit dem
gegen eine leere Kanne ausgetauscht wird, automa- Zahnrad 110 versehen, welches mit dem an der Ein-
tisch in ihre Arbeitsstellung unterhalb des Wickel- zugswalze42 befestigten Zahnrad 112 kämmt. Wenn
kopfes, wobei sie vom Wickelkopf einen bestimmten eine bcstinmtc Menge Faserband zwischen den WaI-
Abstand hat. Die Platte bewirkt das Durchtrennen zcn42, 44 hindurchgelaufcn ist, gibt das Zählwerk
des Faserbandes zur vollen Kanne hin und dient dem 15 108 elektrisch, mechanisch oder in anderer Weise ein
vorübergehenden Stapeln von in Windungen gelegtem Signal an die Schaltvorrichtung 114 für schrittweisen
Faserband, das kontinuierlich aus dem Wickelkopf Arbcitsablauf, welche veranlaßt, daß die Platte 58 in
austritt. Wenn der Kannenaustausch beendet ist, wird ihre Arbeitsstellung bewegt und eine volle Kanne
die Platte 58 automatisch in ihre Ruhestellung zu- durch eine leere Kanne ersetzt wird. Zur Schaltvor-
rückbewegt, und zwar in der Weise, daß das auf ihr ao richtung 114 gehören der Zeitschalter 120 und die
in Windungen abgelegte Faserband auf den Boden Schalleranordnung 122, die bewirken, daß der Rück-
dcr leeren Kanne hinabfällt. lauf der Platte 58 in Übereinstimmung mit dem Aus-
Um dies zu erreichen, ist die Platte 58 in dem tausch der Kannen erfolgt.
Rahmen 60 verschiebbar geführt. Der Führung die- Im Betrieb wird das Faserband S zwischen den
nen die in den Scitcnschienen 66, 68 vorgesehenen 25 Einzugswalzcn 42, 44 hindurch in den umlaufenden
Nuten 62, 64. Die Scitcnschienen 66, 68 sind gemäß Wickelkopf 46 eingeleitet, bei dem es sich um einen
F i g. 2 mittels der Zapfen 70, 72 an dem Querbalken Wickelkopf des auf einer Kreisbahn umlaufenden
74 schwenkbar befestigt. Die Platte 58 wird durch Typs handeln kann. Das Faserband wird hierbei indcn
Pneumatik-Zylinder 80 in ihrer Arbeitsstellung ncrhalb des durch die Scitcnschienen 66, 68, die Anbcwcgt,
um Faserband zu stapeln, wobei die Stirn- 30 schlagschienc 78 und den Abstreifer 82 begrenzten
kante 76 der Platte 58 an der Anschlagschiene 78 zur Bereiches in einer Spinnkanne abgelegt. Hierbei wird
Anlage kommt. In dieser Stellung wird das aus dem die angelieferte Iascrbandmcngc durch das über die
Wickelkopf 46 in die volle Kanne einlaufende Faser- Zahnräder 110, 112 angetriebene Zählwerk 108 festband
zwischen der Anschlagschiene 78 und der Stirn- gestellt. Nachdem eine vorbcslimmtc Menge angeliekantc76
geklemmt, so daß es bei einer weiteren, vom 35 fcrt worden ist, wird ein Signal ausgesendet, um das
Wickelkopf 46 weg gerichteten Bewegung der Kanne Zählwerk 108 für den Beginn eines neuen Zählvordurchgclrcnnt
wird. Die Platte 58 wird danach in ganges zurückzustellen, den Zeitschalter 120 in seine
ihre Ruhestellung zurückbewcgl, in welcher die Stirn- Schaltstcllung zur Speisung des Motors 38 zu bringen,
kante 76 mit der Querschiene 82, welche die Funk- so daß die Kette 34 in Umlauf gesetzt und eine volle
tion eines Abstreifers hat, fluchtet. Die Rückstellung 40 Kanne gegen eine leere Kanne ausgetauscht wird, und
der Platte 58 erfolgt durch die Feder 84, welche auf um das Elektromagnetventil 92 zu öffnen, welches
den über die Stange 90 mit der Platte 58 verbünde- veranlaßt, daß die Platte 58 in ihre Arbeitsstellung
nen Kolben86 einwirkt; gemäß Fig.2 erfolgt die geht. Wenn die volle Kanne gemäß Fig. 1 nach links
Rückstellung zum rechten Ende des Zylinders 80 hin. wcggeleitet wird, wird in dem zwischen der Anschlag-Wenn
das Elektromagnetventil 92, das mit einer 45 schiene 78 und der Stirnkante 76 der Platte 58 gcnicht
dargestellten Druckluftquelle verbunden ist, die klemmten Faserband eine Zugkraft wirksa· i, so daß
Druckluft in der zum Zylinder 80 führenden Leitung das Faserband durchreißt.
94 sperrt, so bewegt die Feder 84 die Platte 58 aus Wenn der Zeitschalter 120 nach einer gewissen
ihrer Arbeitsstellung heraus, wobei die Querschiene Zeit, die für den Austausch der Kannen benötigt
82 das auf der Platte 58 gestapelte Faserband zurück- 50 wird, seine vorgesehene Stellung erreicht, so unterhalt,
so daß es in die darunter aufgestellte Kanne bricht er die Stromzufuhr zum Motor38 und wirkt
fällt. auf das Elektromagnetventil 92 ein, welches in der
Das rechte Ende des Rahmens 60 ist schwenkbar Leitung 94 die Druckluft sperrt und somit die Feder
an dem von der Säule 96 getragenen Querbalken 74 84 für den Rücklauf der Platte 58 in die Ruhestellung
befestigt. Die Säule 96 befindet sich neben der Be- 55 wirksam werden läßt. Das aufgestapelte Faserband,
wegungsbahn der Spinnkannen, so daß sie nicht mit das von dem Abstreifen 82 an einer Weiterbewegung
den Kannen in Berührung kommt, wenn diese von mit der Platte 58 gehindert und zurückgehalten wird,
der Transporteinrichtung weiterbewegt werden. fällt glatt und leicht in die in Position 12 neu auf-
Das linke Ende des Rahmens 60 wird von der mit gestellte leere Kanne. Die vorübergehend gestapelte
dem verbreiterten Kopfabschnitt 100 versehenen 60 Faserbandmenge ist vom Zählwerk 108 bereits erfaßt,
Stange 98 getragen, wobei sich der Kopfabschnilt da der neue Zählvorgang gleichzeitig mit dem Aus-
100 auf der im Gehäuse 104 aufgenommenen Feder senden des Signals für die Beendigung des vorher-
102 nachgiebig abstützt. Das Gehäuse 104 kann ein gehenden Zählvorgangcs eingesetzt hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Ablegen von Faserband in Spinnkannen, die von einer automatisch arbeitenden
Transporteinrichtung schrittweise unter einem Wickelkopf vorbeibewegt werden, welcher
das von einem Einzugswalzenpaar herangeführte
Faserband in schraubenförmigen Windungen in der jeweils darunter aufgestellten Spinnkanne ablegt,
wobei während des Austausches einer vollen Kanne gegen eine leere eine seitlich geführte Platte
/wischen dem Wickelkopf und den Kannen hin und her bewegbar ist, die das Durchtrennen des
vivr. Wickelkopf herangeführten Faserbänder bcw
i''«.!. d ι d u r ■■ h gekennzeichnet, daß die
F'uiiie (58) ihrei Breite und Lunge nach mindestens
dem Durchmesser der Spinnkannen (24, 26, 28) entspricht und mit etwas Abstand unterhalb
des V. ickelkopfes (46) in einem aus Seitenschienen (66. 68). einer vorderen .■' nschlagsehiene (78)
und einer die Seitenschienen (66 68) etwa in der Mitte ihrer Länge verbindenden Querschiene (82)
zusammengL-selzien Rahmen (60) verschiebbar
geführt ist. wobei die Platte (581 in ihrer vorderen Arbeitsstellung zwischen ihrer Stirnkante (76)
und der Anschlagschiene (78) das in die auszutauschende
Kanne eingelau'^ne Faserband klemmt und vom Wickelkopf (46) herangeführtes
Faserband stapelt, während beirr Rücklauf der Platte (58) in die Ruhestellung die Qucrschiene
(82) als Abstreifer wirkt und das gestapelte Faserband in die inzwischen herangeführte leere
Kanne gelangen läßt, und daß die Seitenschienen (66, 68) des Rahmens (60) mit ihren rückwärtigen
Enden an einem Querbalken (74) des Vorrichtungsgestells mittels Zapfen (70, 72) angelenkt
sind, um welche der Rahmen (60) gegen die Kraft finer Feder (102) in begrenztem Umfang nach
unten verschwenkbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der Platte (58)
zusammen mit der Betätigung der Transporteinrichtung (30) für den Kannenwcchsel in an sich
bekannter Weise in Abhängigkeit von der abgelegten Faserbandmenge durch ein dem Wickelkopf
(46) zugeordnetes Zählwerk (108) erfolgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählwerk (108) mit einer
Schaltvorrichtung (114) für schrittweisen Arbeitsablauf kombiniert ist. welche die Hin- und Herbewegung
tier Plane (58) wiihrend des Kanncnwechsels
veranlaß! und hierzu auf ein Elektromagnetventil (92) einwirkt, das die Zufuhr von
Druckluft zu einem der FIaHe(SS) zugeordneten Pneumatik-Zylinder (80) steuert.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US61450467A | 1967-02-07 | 1967-02-07 | |
| US61450467 | 1967-02-07 | ||
| DEM0077152 | 1968-02-03 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1685580A1 DE1685580A1 (de) | 1971-09-23 |
| DE1685580C true DE1685580C (de) | 1973-05-30 |
Family
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