DE1685575B2 - Antriebsvorrichtung fuer abreisswalzen an einer flachkaemmaschine - Google Patents
Antriebsvorrichtung fuer abreisswalzen an einer flachkaemmaschineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für Abreißwalzen an einer Flächenkämmmaschine.
Beim Kämmen von Fasern wird die ausgekämmte Faserschicht von der vorschwingenden offenen Zange
der aus den Abrcißvvalzen bestehenden Abreißvorrichtung
zugeschoben, die das Fasermaterial weiterfördert. Bei Kämmaschinen nach dem System Heilmann
führen die Abreißwalzen dabei eine Pilgerschritt-Bewegung aus. Beim Rückdrehen geben sie
zunächst ein Stück des beim vorherigen Kammspiel bereits abgezogenen Vlieses zurück. Auf dieses Stück
»'erden die Faserspitzen des vom Kreiskamm ausgekämmten, nachstoßenden Faserbartes gelegt. Dann
kehren die Walzen ihre Drehrichtung um und ziehen die Fasern aus der geöffneten Zange heraus, soweit
sie ihnen dargeboten werden. Dieser let/.tere Vorgang
entspricht der Abreißbevvegung der Abreißwal/en.
Das neu herausgezogene Mies legt sich auf das zurückgegebene Vlies auf und beide Vliese werden
durch Jen Druck der beiden Abreißwalzen infolge Laserhaftung
miteinander verbunden. Die Abreißwalzen
ίο müssen demgemäß bei jedem Kammspiel nicht nur
ihre Bewegungsrichtung zweimal ändern, sondern sie müssen auch beim Rucklauf eine kürzere Strecke liefern als beim Vorlauf. Nach dem Abreißen stehen die
Abreißwalzen bei Kämmaschinen nach Nasmith bis
'5 zum nächsten Kaminspiel eine kurze Zeit ganz still.
Diese Bewegung von einem Schritt rückwärts und zwei Schritten vorwärts (Pilgerschritt) hat bei den bisherigen
Kämmaschinen verschiedene konstruktiv e Losungen erfahren.
so Eine bekannte Antriebsvorrichtung für Ahreißvval-/en
an einer Flachkämmaschine sieht ein Koppelkurvenrastgetriebe und ein davon gesteuertes Differentialgetriebe
sowie einen antreibbaren Exzenter und eine vom Exzenter in einem Punkt ihres Mittelnereir:hes
bewegbare koppel vor. deren eines Endu über
eine Schwinge am Gestell gelenkig abgestützt ist. während das andere Ende der Koppel auf einer Koppelkurve
bewegbar und über einen den Krümmunusradius eines Abschnittes der Koppelkurve angepaßten
Lenker mit einem Steuerhebel des Differentials verbunden i:,: (Patentschrift Nr. 20 599 des Amtes für
Erfindunas- und Patentwesen in Ost-Berlin)
Diese bekannte Ausfuhrung hat einige Nachteile. Bei dieser Antriebsvorrichtung findet nämlich außer
den vorstehend genannten Teilen, die aucii gemäß der
Erfindim« beibehalten bleiben rollen, noch ein Lenker
Verwendung, der über zwei Gelenkstellen in das Gesamttietriebe
eingeschaltet ist. Außerdem weist diese Ausführung eine Kniehebelkonstruktion auf. welche
über einen gewissen Bereich der Getriebebewegunu in Strecklage gehalten wird, damit eine Stillstandszeit
erzielt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, einerseits eine demgegenüber einfache Konstruktion unter Fortfall
der beiden genanntt.i Getriebeteile zu erzielen, um
auf diese Weise höhere Kammspielzahlen von insbesondere mehr als 2(10 Min. verwirklichen zu können,
und andererseits eine Möglichkeit zu schaffen, das Kammspiel um rd. 180° stillstehen zu lassen, um dann
eine rasche Hin- und eine etwas langsamere Herbewegung zu vollziehen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Exzenter am Gestell gelagert ist und
über eine Zugstange mit einer dem Exzenter eine ungleichförmige Bewegung erteilenden, gegenüber dem
Fixzenterdrehpunkt versetzt gelagerte Kurbel verbunden ist.
Durch den Fortfall insbesondere der Kniehebelkonstruktion der bekannten Ausführung wird über die
Lösti;1;' hinaus der Vorteil einer größeren Modulationsfähigkeit
erzielt, wobei der Lenker gemäß der Erfindung in der Stillstandszeit keine Strecklage mit
der Koppel aufweist, so daß die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung eine andere
ist als die der bekannten, bei der übrigens eine Verlängerung der Stillstandszeit nur in geringen Grenzen
möglich ist. Außerdem kann durch die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung nicht nu. die Drehge-
schwindigkeit und bzw. oder Drehiiehiung der
Dilleientialgelriebeachse \criindcrt werden. Mindern
insbesondere der Zeitpunkt für cine Folge von hintereinander
verlaufenden, zeitlich festgelegten Arbeits-SUilcii.
die insgesamt den erforderlichen Abiaul der Drehbewegung der Abreißwalzen bilden.
Der Steuerhebel kau;; in weiterer Ausbildung der trfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung und in an
«,ich bekannter Weise über eine Eiiigaugswclle mit einem
Stirnrad des Differentials verbunden sein, dessen Steg mit konstanter (iesehwindigkeit umlaufen kann,
nieseshat u. a den Vorteil, daß das Stegrad des Difi'et
. ntiais mit dci Rundkammwelle veibiindon werden
M.nn. Der Min der Rundkammwelle auf das Diffei.
ntial gelielette gleichmäßige Antrieb und eine von
.!.ι Steuervorrichtung gelieferte zusätzliche Hin- und
fiet bewegung können μ unit überlagert und auf die
AbreiKwal/.cii übertragen werden. Das au! der KoppelkiiiA-e
bewegbare linde tier Koppr-1 is! mit dem
t eiiker voi/ugswcisc gelenkig verbunden, der andererseits
unmittelbar an dein Steuerhebe; des Differentials angelenkt sein kann. Infolge der Bahnbewegun-
! '.1Ii des Anlciikpiinktes des [.enkers an der Koppel
Ii linen somit nicht mn die zusätzliche Drehbewei
Dhidiki d b d di stange Kl mittels eines Zapfens *J drehbar an einem
Anlenkpuiikt I) an einem Exzenter 8 an. Wird dem
Exzenter 8 von der Rundkammwelle 1 über (.lic Kurbel 4. S und die Zugstange 10 eine Bewegung erteilt.
so wird, wie aus F i g. 1 und 2 ersichtlich ist. diese Bewegung von dem hx/enter K auf eine Koppel W übertragen,
die einerseits mittels eines Zapfens !5 an einer
Schwinge 14 in einem Gelenkpunkt J anuelenkt ist.
wobei die Schwinge 14 auf einer Zangenantriebsachse 1Q 22 gelagert ist. während die Koppel 11 am gegenüberliegenden
IJmfangspunkt über einen Zapfen 12 an einem
Anlenkpunki Ci mit einem Lenker 16 gelenkig verbunden ist. der über einen Zapfen 19 mit einem
Anlenkpunkt /-'an einen Steuei hebel 17 angelenkt ist.
Der Steuerhebel 17 ist fest mit der Achse 20 eines Differentialgetriebes 21 verbunden. Der Steg 30' des
Diiferenualucuiebes 21 erhalt, wie F i ii. 1 weiterhin
zeigt, von einem aut der Rundkammwelle 1 sitzenden Zahnrad 27 über ein auf eiiiem am Maschinengestell 7
befindlichen Zapfen 21J gelagertes Zuischei.rad 2X
und ein Stegrad 30 eine in ein und derselben Richtung und mit gleichbleibender Drehgeschwindigkeit wir-
Dhbung wnd ein Steg
desse
j uag.d.li.die Drehgeschwindigkeit und bzw. oder die a5
1 Mehrichtungder Differentialgelriebeachse vom Len-Kr
unmittelbar beispielsweise der Stirnwand mitgeteilt und verändert werden, sondern insbesondere der
eitpunkt fiir eine Folge von hintereinander verlaufenden,
zeitlich festgelegten Arbeitsslufen, die vor-
d mit gleich g
! ende Drehbewegung. Diese Drehbewe nem im Differentialgetriebe 21 und mit
30' verbundenen Planelenrad 32. das auf einem auf der Differentialgetiiebeaehse 20 festsitzenden Sonnenoder
Stirnrad 31 abrollt und mit einem Planetenrad 32 verbunden ist. mitgeteilt und über ein aut der
Differentialgetriebeachse 20 drehbar gelagertes und mit einem Zahnrad 34 verbundenes Sonnen- oder
i ßhlb d Diffe
35
ugsweise insgesamt den erforderlichen Ablauf der Drehbewegung der Abreißwalzen bilden. Darüber
'liiiaus können durch die Verwendung eines ungleichförmig
angetriebenen Exzenters in der erfindungsgeinäßcn
Antriebsvorrichtung für die Abreißwalzer! an einer Kämmaschine nicht nur wesentlich höhere
Kammspielzahlen erreicht, sondern auch die Vcrweil-/eit
über !Sl) eines Kammspiels ausgedehnt werden, was beispielsweise durch einen gleichförmig antreibbareti
Exzenter nicht erreicht werden kann.
Weitere Verbesserungen der Erfindung zur Vereinfachung der Konstruktion und damit zur Steigerung
der Drehzahl sowie zur Erhöhung der Modulalionsfähigkeit
ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels für die Erfindung,
das in Jjr Zeichnung wiedergegeben ist. Hierbei zeigt
Fig. 1 die Antriebsvorrichtung mit dem ungleichförmigangetriebenen
Exzenter und dem Differentialgetriebe im Grundriß. z.T. im Schnitt, όι
Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie 11-11 von Fig. und
Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung der Bewe-B.ungsteile
und tier Bewegung
mit ein dene
Stirnrad 33 und weiter über die außerhalb des Differentialgetriebes
21 gelagerten Zahnräder 35 bzw. 36 und 37 auf die Abreißwalzen 23 übertragen.
Durch Bewegungen des Exzenter 8 üil.rt die Koppel
11 exzentrische Bewegungen aus, die durch den am Anlenkpunkt Li auf der Koppel il angebrachten
Lenker 16 über den Anlenkpunkt /·' auf den Steuerhebel 17 und damit auf die Differentialgetriebeaehse
20 des Differentialgetriebes 21 übertragen werden. in diesem der von der Rundkammwelle 1 aus in ein
und derselben Richtung und mit gleichbleibender Drehgeschwindigkeit erzeugten Drehbewegung überlagert
auf die Abreißwalzen 23 übertragen.
Der Gelenkpunkt ./ der Koppel 11 und der Ar.-lenkpunkt (; sowie das Zentrum C der Koppel 11 befinden
sich auf einer Verbindungsgeraden F, (Fig. 3). Da die Koppel 11 am Gelenkpunkt ./ um
einen Anlenkpunkt K der Schwinge 14 an der Zangenantriebsachse
22 schwenkbar ist. wird der Miltelpunkt C der Koppel 11 bei Bewegung des Exzenters
auf einer Kreisbahn K7 mit dem Mittelpunkt B bewegt,
wodurch der Anlenkpunkt (S sich entlang einer hlih Bh E bewegt Die Bewegungen
ewegungen
wegt, wodurch der Ap
ellipsenähnlichen Bahn E11 bewegt. Die Bgg
des Anlenkpunktes (j entlang der ellipsenähnliehen E ifl ds Lenkers 16 tut den An
Wie aus!'ig. 1 ersichtlich ist. wird eine im Maschi- 55 Bahn E1 erzeugen infolge des Lenkers 16 tut den An-
tiengestell 7 einer Kämmaschine gelagerte Rund- lenkpunkt F Kreisbewegungen gemäß einer Kreis-
kammvvelle 1 von einer Antriebswelh.· 25 über das auf bahnkurve Ks, wobei der Anlenkpiitt'.-Lt F und damit
dieser sitzende Zahnrad 26 und das auf der Rund- der Steuerhebel 1 7 um einen Drehpunkt H schwin-
kammwelle 2 sitzende Zahnrad 3 angetrieben. Die gen. Die ellipsenähnliche Bahn En kann daher als
Antriebswelle 25 erhält ihren Antrieb von einem Mo- 6o Koppelkurve bezeichnet werden,
tor (nicht gezeigt) über eine Keilriemenscheibe 24. Wie Fig. 3 weiterhin zeigt, fallen die Mitten A der
Auf der Rundkammwelle 1 sitzt eine mit dem Zahn- Rundkammwelle 1 und B des Exzenters 8 nicht zu-
rad 3 über eine Stellschraube 6 verbundene Kurbel- sammen. Es werden sich deshalb bei Drehung der
scheibe 4. auf der exzentrisch zur Rundkammwelle 1 Zugstange 10 der Anlenkpunkt /. derselben auf einer
ein Kurbelzapfen .? angeordnet ist. auf welchem, wie 65 Kreisbahn K1. um den Mittelpunkt A der Mitte der
auch Fig. 2 zeigt, eine Zugstange 10 an einem Anlenkpunkt
/·." drehbar angelenkt ist.
Wie die Fig. 2 und 3 weiter zeigen, greift die Zug-Kreisbahn
K1. um den Mittelp
Rundkammwelle 1 und der Anlenkpunkt D derselben auf einer Kreisbahn K11 um den Mittelpunkt B.
der Mitte des Exzenters 8. drehen. Der fix/enter
wird daher ungleichmäßig angetrieben. Die Drehbewegungen
erzeugen wegen der Schwinge 14 für die Mitte C der Koppel 11 eine Bewegung auf einer
Kreisbahn K, mit dem Mittelpunkt H, der Drehachse
des Exzenters 8, und für den Anlenkpunkt G Bewegungen auf der ellipsenähnlichen Bahn E11, wobei der
Anlenkpunkt G einen Umlauf von G' über G" und G"' wieder nach G'vollführt. Beispielsweise entsprechen
einer Lage des Anlenkpunktes D bei D' bzw. des Anlenkpunktes E bei £'. die Lagen der Schwingenmitte
C bei C, des Gelenkpunktes J bei J' und des Anlenkpunktes G bei G'(gestrichelt gezeichnet).
Der Bereich G' bis G". den der Anlenkpunkt G auf der ellipsenähnlichen Bahn En durchläuft, bewirkt
demnach über die Bewegungen des Anlenkpunktes F und den Steuerhebel 17 eine schnelle Rückwärtsbewegung
der Abreißwalzcn 23 (Rückliefern), der Bereich G" bis G'" eine Vorwärtsbewegung der Abreißwalzen
23 (Abreißen des Fasermaterials) und der Bereich G'" bis G' einen Stillstand der Abreißwalzen
23.
Einer Bewegung des Anlenkpunktes G auf der ellipsenähnlichen Bahn En von G' nach G" entspricht
eine Bewegung des Anlenkpunktes F auf der Kreisbahn von Fnach F", wodureh der Steuerhebel 17 eine
schnelle Bewegung durchführt, was zur Folge hat. daß die Abreißwalzen eine Rückwärtsbewegung vollführen,
die bis zum Erreichen νυϋ G" des A.nienkpimktes
G anhält. Infolge der weiteren Bewegung des Anlenkpunktes G von G "in Richtung auf G "bewegt der
Anlenkpunkt F sich von der Lage F" auf der Kreisbahn Ks wieder in Richtung F.
Der Steuerhebel 17 dreht sich dabei in umgekehrter Richtung zurück und erteilt damit den Abreißwalzen
eine Vorwärtsbewegung, die so lange andauert, bis der Anlenkpunkt G auf der elliptischen Bahn En die
Lage G'" und damit der Anlenkpunkt F auf der Kreisbahn Ks die Lage F erreicht hat.
Bei einer Bewegung des Anlenkpunktes G auf der ellipsenähnlichen Bahn En zwischen G"' und G' verbleiht
der Anlenkpunkt F in seiner Lage bei F, was praktisch einem Stillstand des Steuerhebels 17 und
damit der Differentialgetriebeachse 20 und darüber hinaus der Abreißwalzen 23 in bezug auf die zusätzliche,
dem Differentialgetriebe 21 und damit den Abreißwalzen erteilte überlagerte Drehbewegung entspricht.
Damit der Anlenkpunkt F in der Lage F verweilt, muß sich dabei der Anlenkpunkt G im Abschnitt
G"' G'der ellipsenähnlichen Bahn En auf einer
angenäherten Kreisbahn um den Anlenkpunkt F bewegen. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. entspricht die
Strecke G"' G' der ellipsenähnlichen Bahn E„ einer
Kreisbahn mit ihrem Mittelpunkt am Anlenkpunkt F. Bei einer Bewegung des Anlenkpunktes E auf der
Kreisbahn K1 um den Mittelpunkt A der Rundkammwelle
1 von mehr als ISO" wird sich infolge des ungleichmäßig angetriebenen Exzenters 8 der Anlenkpunkt
D der Zugstange 10 um weniger als ISO
auf der Kreisbahn K1, drehen und der Anlenkpunk; G
sich im Abschnitt von (/""nach G'dei ellipsenähnlichen Bahn E11 auf einer Kreisbahn bewegen, die weni-
ger als 180" überstreicht, wodureh der Steuerhebel
17 um mehr als 180° eines Kammspieles zum Stillstand
kommt. In der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung wird durch den ungleichmäßigen Antrieb
des Exzenters 8 die Verweilzeit des Anlenkpunktes F über 180° eines Kammspiclcs ausgedehnt, was durch
ein einfaches Kurbelgetriebe, bei dem das Zentrum der Rundkammwclle und das Zentrum des Exzenters
8 zusammenfallen, nicht erreicht wird.
Die durch den umlaufenden Exzenter 8 über das auf der Kreisbahn K7 schwingende Zentrum C der
Koppel 11 erzeugte Bewegungsbahn des Anlenkpunktes G bewirkt somit die Hin- und Herbewegungen
des Anlenkpunktes F auf der Kreisbahn Ks zwischen
den Lagen Fund F". die über den Steuerhebel 17 und die Differentialgctriebcachse 20 auf das Differentialgetriebe
21 und nachfolgend auf die Ahrcißwalzen 23 übertragen werden, wodureh dieselben eine
schnelle Rückwärtsbewegung und anschließend eine Vorwärtsbewegung ausführen, und üb ei die Verweil
zeit des Anlenkpunktes F in der Lage F, die der Wegstrecke des Anlenkpunktes G auf der elliptischen
Bahn En zwischen G"' und G' entspricht, zum Stillstand
kommen. Die Einstellung des jeweiligen Zeitpunktes, an dem Rückwärts- und Vorwärtsbewegung
und Stillstand für die Abreißwalzen 23 initiiert werden, erfolgt mittels der Stellschraube 6 an der
Kurbelscheibe 4. wodureh die Punkte G', G" und G'" in gewünschte Maße verschoben und fixiert werden
können.
Die Erfindung kann weitere Änderungen erfahren. So kann man eine Beeinflussung der Pilgcrsehritt-Bewegung
auch dadurch erzielen, daß der Anlenkpunkt E an der Kurbelscheibe 4 nicht nur gegenüber
dem Antriebszahnrad 3 für die Rundkammwelle 1 winkelverstellbar ist. vielmehr kann die Zugstange 10
in ihrer Länge durch Auswechseln od r Verwenden einer einstellbaren Zugstange geändert werden und
es kann der Angriffspunkt E der Zugstange 10 an der Kurbelscheibe 4 radial verstellbar eingerichtet werden.
so daß damit der Kurbelradius für die Bewegung des Exzenters verändert wird. Auf diese Weise lassen
sich die Verhältnisse weitsehend beherrschen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Antriebsvorrichtung für Ahreißwalzen an einer
Flachkämmaschine mit einem Koppelkurv enrastgetriebe
und einem davon gesteuerten Differentialgetriebe,
ferner mit einem antreibbaren Ex/enter sowie mit einer vom Exzenter in einem
Punkt ihres .Mittelbereiches bewegbaren Koppel, deren eines Hi1 '·■ über eine Schwinge am Gestell
gelenkig abgestutzt ist. während das andere Ende der Koppel auf einer Koppelkurve bewegbar und
über einen dem Krümmungsradius eines Abschnittes der Koppelkurve angepaßten Lenker mit
einem Steuerhebel des Differentials verbunden ist. d a d u r c h g e k e η η ζ e i c h net. daß der Exzenter
(8) am Gestell (7) gelagert ist und übei eine
Zugstange '■ H)) mit einer dem Exzenter (8) eine ungleiehiöimine Drehbewegung erteilenden, gegenüber
dem Exzenterdrehpunkt ( H) versetzt gelagerter Kurbel (4. 5) verbunden ist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter
Weise der Steuerhebel (17) .'iber eine Eingangsvvelle
20 mit einem Stirnrad (31) des Differentia's (21) verbunden ist. dessen Steg (30') mit konstanter
Geschwindigkeit umlauft.
3. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurcn gekennzeichnet, daß die Anlenkpunktean
der Koppel {11) fui die am Maschinengestell
gelagerte Schwinge (14) einerseits und den Lenker (16) anderseits aneinander bezüglich des
Exzenterdrehpunktes (B) sich diametral gegenüberliegen.
4. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbel (4.
5) aus einer K'irbelscheibe und einem darauf exzentrisch angeordneten Kurbelzapfen (5) besteht.
5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 4. dadurch
gekennzeichnet, daß die Kurbelscheibe als Stellscheibe (4) ausgebildet, die mit der Rundkammvvelle
(1) vvinkeleinstellbar verbunden ist.
6. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß de>' Kurbslradius des
Kurbelzapfens (5) auf der Stellscheibe (4) einstellbar ist.
7. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge
(14) auf einer Zangenantriebsachse (,22) gelagert ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |