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DE1685424C3 - Verfahren und Vorrichtung zum Klebe zwicken von Schuhschäften auf einen Leisten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Klebe zwicken von Schuhschäften auf einen Leisten

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Publication number
DE1685424C3
DE1685424C3 DE19661685424 DE1685424A DE1685424C3 DE 1685424 C3 DE1685424 C3 DE 1685424C3 DE 19661685424 DE19661685424 DE 19661685424 DE 1685424 A DE1685424 A DE 1685424A DE 1685424 C3 DE1685424 C3 DE 1685424C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insole
shoe
last
over
heel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19661685424
Other languages
English (en)
Other versions
DE1685424A1 (de
DE1685424B2 (de
Inventor
Jacob Simon West Newton Mass. Kamborian (V.StA.) (verstorben)
Original Assignee
Kenis, Bessie Alexander, Dorchester; Daniels, Harold Vahram, Natick; Becka, Michael M., als Treuhänder des Jacob S. Kamborian Family Trust, Watertown; Mass. (V.St.A.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US528475A external-priority patent/US3359586A/en
Application filed by Kenis, Bessie Alexander, Dorchester; Daniels, Harold Vahram, Natick; Becka, Michael M., als Treuhänder des Jacob S. Kamborian Family Trust, Watertown; Mass. (V.St.A.) filed Critical Kenis, Bessie Alexander, Dorchester; Daniels, Harold Vahram, Natick; Becka, Michael M., als Treuhänder des Jacob S. Kamborian Family Trust, Watertown; Mass. (V.St.A.)
Publication of DE1685424A1 publication Critical patent/DE1685424A1/de
Publication of DE1685424B2 publication Critical patent/DE1685424B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1685424C3 publication Critical patent/DE1685424C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Klebezwikken von Schuhschäften auf einem Leisten, bei dem eine aus einem Leisten mit einem darübergezogenen Schaft und einer am Leistenboden angeordneten Brandsohle bestehende Schuheinheit mit dem Schuhboden nach unten weisend während des Zwickvorgangs feststehend unterstützt und einen Teilbereich des unten übei die Brandsohle vorstehenden Schaftzwickrands nach dem Aufbringen von Schuhzement auf den Schaft zwickrand oder die Brandsohle mit Überschiebermitteln gegen die Brandsohle übergeschoben oder einge schert und mit der Brandsohle verklebt wird.
Außerdem betrifft die Erfindung eine zur Durchfuhr rung dieses Verfahrens bestimmte Vorrichtung, bei dei die aus einem Leisten mit darübergezogenem Schuh schaft und am Leistenboden angeordneter BrandsohU bestehende Schuheinheit mit dem Schuhboden nacr unten weisend auf eine Auflage aufsetzbar ist, in derer Bereich in einem Arbeitshub aus einer abseitigen Ruhe
teilung «η eine Arbeitsstellung unter der Brandsohle
hpweebare Überschiebermittel angeordnet sind, durch
χ der unten über die Brandsohle vorstehende Schaft-
:^..„rA aegen die Brandsohle überschiebbar ist,
^chdTnTzJmindest in dem aufzuzwickenden Zwick-
ndbereich auf den Schaftzwickrand oder die Brandsohle aus einer Düse Schuhzement aufgebracht worden
Beim Klebzwicken von Schuhschäften muß Schuhement in den Winkelbereich zwischen dem Schaft-7wickrand und der Brandsohle eingebracht werden, be-Lr der Zwickrand gegen die Brandsohle eingeschert lird Beispielsweise aus der US-PS 19 90 803 ist es bekannt zu diesem Zweck eine handgeführte Schuhzement-Spritzpistole zu benutzen, deren den Schuhze- ,5 " t abgebende Düse von einer Bedienungsperson Tines des Schaftzwickrands oder des Bn»ndsohlenumrisses bewegt wird. Eine solche handgeführte Schuhzement-Spritzpistole gestattet keinen vollautomatischen Verfahrensablauf einer Klebezwickmaschine.
Grundsätzlich muß beim Klebezwicken von Schuhschäften Vorsorge getroffen werden, daß der flüssige Schuhzement nicht aus dem Winkelbereich zwischen dem Schaftzwickrand und der Brandsohle zwischen den Leisten und den Schuhschaft eindringt, weil dadurch der Schuh beschädigt oder in seinem Wert beeinträchtigt würde. Es muß deshalb der Schuhschaft in dem aufzuzwickenden Bereich vor dem Auftragen des Schuhzements seitlich an den Leisten angedrückt werden so daß der Winkelbereich zwischen dem Schaftzwickrand und der Brandsohle abgedichtet ist. Andererseits muß die Straffung des Schuhschafts aufrechterhalten bleiben, um ein einwandfreies Arbeitser-
geAus deAjS-PS 21 60 846 ist eine Zwickmaschine bekannt bei der neben einer Schuhauflage bewegliche Überschieber angeordnet sind, die in einem Arbeitshub aus einer abseitigen Ruhestellung in e.ne Arbe.tsstellune unter der Brandsohle bewegbar sind, wobei bei dieser Bewegung der Schaftzwickrand gegen die Brandsohle eingeschert wird. Hierbei werden d.e Überschieber zunächst soweit vorgeschoben daß sie den Schaftzwickrand an den Leisten unterhalb der Brandsohle andrücken, so daß bei einer anschießenden relativen Höhenbewegung zwischen den Ubersch.ebern und der Schuheinheit eine Straffung des Schuhschafts über den Leisten erfolgt, bevor der Schaftzwickrand eegen die Brandsohle eingeschert w.rd. D.ese Zw.ckmaschine weist keine Einrichtung zum Auftragen von ^ Schuhzement auf. r-um
Daneben ist es aus den Unterlagen des DT-Gbm 18 39 841 bekannt, bei einer Schuhendenzwickmaschine die Zwickscheren mit einer hydraulischen Vorschubvorrichtung zu kuppeln, durch die die Zwickscheren aus einer abseitigen Ruhestellung zunächst in eine Zw.- Si «ellung überführt werden, die dicht vor dem zu bearbeitenden Schuh liegt, aber so gewählt ist, daß d.e Zwickscheren in d.eser Zwischenstellung den Schuh nicht berühren. Auch bei dieser Masch.ne ist keine Lmrtehtung zum Auftragen von Schuhzement vorhanden. ,..
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde zu gewähr eisten daß beim Klebezwicken eine einwandfre.e straffe und faltenlose Verbindung zwischen dem Schuhschaft und der Brandsohle erzielt wird, die sich durch einen tadellos * glatten Sitz des Schafts auf dem Leisten auszeichnet, und zwar auch in den Bereichen, in denen e.ne besonders starke Krümmung des Leistens vorliegt, beispiels;iäc im Bereiche des Fußgewölbes. Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Verfahren erfindungsgemäß derart vorgegangen, daß der Schaft in den: aufzuzwickenden Teilbereich unter Verwendung der zu diesem Zwecke in eine Zwischensteilung vorbewegten Überschiebermittel unmittelbar neben der Brandsohlenumfangsberandung verlaufend und mit dem Zwickrand über die Brandsohle unten vorstehend an den Leisten angedrückt wird, hierauf Schuhzernent in den so gebildeten abgedichteten Windelbereich zwischen der Brandsohle und dem Zwickrand über die Länge der Brandsohlenrandzone verteilt eingepreßt wird und anschließend muteis der aus der Zwischenstellung unter die Brandsohlenumfangsberandung hinein bewegten Überschiebermittel der aufzuzwickende Zwickrandbereich gegen die Brandsohle eingeschert und mit dieser zum Verkleben gebracht wird.
Eine zur Durchführung dieses Verfahrens eingerichtete Vorrichtung ist gernäß weiterer Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß sie zumindest eine längs des Umfangs des überzuschiebenden Brandsohlenbereichs bewegbar angeordnete Düse aufweist und die Überschiebermitte! aus ihrer Ruhestellung in eine bezüglich des Leistens derart einjustierte, vorübergehend stationäre Zwischenstellung überführbar angeordnet sind, daß der Schaft bei unmittelbar neben der Umfangsberandung der Brandsohle verlaufendem und über diese unten vorstehendem Zwickrand an den Leisten in dem aufzuzwickenden Bereich anliegt und daß die Düse unter der Einwirkung eines zugeordneten Steuersystems bei in dieser Zwischenstellung stehenden Überschiebermittel längs des vorbestimmten Umfangsbereichs unter gleichzeitiger Abgabe von Schuhzement in den Winkelbereich zwischen der Brandsohlenrandzone und dem Zwickrand bewegbar angeordnet ist und durch das Steuersystem anschließend die Überschiebermittel aus der Zwischenstellung in an sich bekannter Weise unter gleichzeitigem Überschieben des zugeordneten Zwickrandbereichs gegen die Brandsohle in ihre Arbeitsstellung überführbar sind.
Die neue Vorrichtung gestattet es sicherzustellen, daß das Einscheren des Schaftzwickrandes gegen die Brandsohle unmittelbar nach dem Schuhzementauftrag stattfindet, wobei der Überschieb- oder Einschervorgang als solcher rasch abläuft, wie es im Hinblick auf die Eigenschaften des in der Regel thermoplastischen Schuhzements notwendig ist. Außerdem ermöglicht die neue Vorrichtung einen vollautomatischen Ablauf des Klebezwickvorgangs.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Klebezwickmaschine gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht,
F i g. 2 den der Leistenferse zugeordneten Teil der Klebezwickmaschine nach F i g. 1 im vertikalen Querschnitt, in einer Teildarstellung,
! i g. 3 die Vorrichtung nach F i g. 2 geschnitten längs der Linie 36/36 der Vorrichtung nach F i g. 2,
F i g. 4 bis 6 die Vorrichtung nach F ι g. 3 geschnitten längs der Linie 40/40, 41/41 bzw. 42/42 der Vorrichtung mich F i g. 3.
F i g. 7 eint Düsenanordnung der Klebezwickmaschine nach F i g. 1 in einer Draufsicht und einer Einzeldar-
5 stellung,
Fig. 8 die Vorrichtung nach F i g. 7 geschnitten längs der Linie 59/59 der F ι g. 7 in einer Teildarstellung,
F i g. 9 die Vorrichtung nach F i g. 8 geschnitten längs der Linie 60/60 der F i g. 8,
Fig-10 und 11 die Vorrichtung nach Fig.9 geschnitten längs der Linie 61/61 bzw. 62/62 der F i g. 9,
F i g. 12 einen Schuhzementbehälter der Klebezwickmaschine nach F i g. 1 in einer Draufsicht,
Fig. 13 bis 16 die Vorrichtung nach Fig. 12 geschnitten längs der Linie 64/64 bzw. 65/65 bzw. 66/66 bzw.67/67 der Fig. 12,
F i g. 17 eine Schuheinheit in dem Zustand unmittelbar vor dem Auftrag des Schuhzements auf die Brandsohle, im axialen Schnitt, in einer Seitenansicht,
Fig. 18 und 19 die Schuheinheit nach Fig. 17 geschnitten längs der Linie 71 A/7 IA bzw. 71 B/7 IB der F ig. 17,
F i g. 20 ein Schaltdiagramm von einem Teil des Steuerkreislaufs der Klebezwickmaschine nach F i g. 1 in schematischer Darstellung,
F i g. 21 eine Schuheinheit beim Auftrag von Schuhzement auf den Fersen- und Ristteil der Brandsohle in einer Untersicht,
F i g. 22 und 23 die Schuheinheit nach F i g. 21 bzw. 22 geschnitten längs der Linie 76A/76A der Fig.21 bzw. 76B/76B der F i g. 22 und
Fig.24 die Schuheinheit entsprechend Fig.21 im Zustand während verschiedener Zeitpunkte des Überschiebens, jeweils in einer Untersicht.
Wie aus F i g. 1 zu ersehen, verfügt die Maschine über einen Rahmen 10, jn dem ein Spitzenteil 12 angeordnet ist, der zum Überziehen des Schaftes über den Leisten und zum Überschieben des Spitzen-, Ballen- und vorderen Fußteils des Zwickrandes gegen die Brandsohle dient. Der Rahmen 10 verfügt über eine Konsole 16, von der eine Hülse 18 nach unten ragt. Zur Erleichterung der Bedienung ist die Maschine in einer von dem Spitzenteil 12 auf den Fersentei! 14 zuweisenden Richtung nach unten geneigt. Es werden jedoch in der weiteren Beschreibung solche Teile, die sich in der Richtung der Konsole 16 erstrecken, als horizontal verlaufende Teile und Teile, die in der Richtung der Hülse 18 verlaufen, als vertikal sich erstreckende Teile bezeichnet werden.
Die Bedienungsperson steht — bezogen auf die in F i g. 1 gewählte Ansicht der Maschine — links von der Maschine; eine auf die Bedienungsperson zuweisende Richtung (von rechts nach links in Fig. 1) wird als »vorwärts« oder »vorn« bezeichnet werden, während eine von der Bedienungsperson wegweisende Richtung (von links nach rechts in F i g. 1) als »rückwärts« oder »hinten« bezeichnet wird.
Der Spitzenteil 12 verfügt über einen Luftmotor 20 (F i g. 1), der an der Unterseite der Hülse 18 befestigt ist und dessen Kolbenstange mit einer Spitzenstange verbunden ist, die in vertikaler Richtung verläuft und in der Hülse 18 unverdrehbar, aber verschieblich, geführt ist
Am oberen Ende der Spitzenstange ist ein Brandsohlenauflageträger in vertikaler Richtung verschieblich geführt, der vertikal einreguliert werden kann und der eine Spitzenbrandsohlenaufiage 56 trägt, der zwei Vor- ^0 fußbrandsohlenauflagen 62 zugeordnet sind (F i g. 24). Die Brandsohlenauflagen 56,62 sind nach unten zu elastisch vorgespannt
Auf einem Halter ist ein Schuhzementauftragsträger 112(Fi g. 24) angeordnet der einen Auflage- und Auspreßteil mit zwei Schenkeln aufweist die von einem Scheitel aus nach vorwärts und unten divergierend angeordnet sind und außerhalb der Brandsohlenauflage 56 liegen. Seine Gestalt entspricht jener des Zwickrandes des Spitzenteils der Brandsohle des aufzuzwickenden Schuhs.
Dem vorderen Ende der eingesetzten Schuheinheit ist ein Spitzenhemmschuh 210 zugeordnet, der hinter der Auflage 112 und den Brandsohlenauflagen 56, 62 angeordnet ist.
Beidseitig des Spitzenhemmschuhs 210 ist jeweils ein Seitenhemmschuh 234 vorhanden, der nach oben ragt und dessen Befestigung durch eine federbelastete Raste geschieht.
Wie aus F i g. 1 zu entnehmen, ist an einer Seite der Maschine ein Winkelhebel 344 an einem Halteflansch 346 verschwenkbar gelagert, der seinerseits an dem Rahmen 10 befestigt ist. Der Winkelhebel 344, der um die Achse eines Zapfens 348 verschwenkbar ist, weist einen nach hinten und unten gerichteten Arm auf, der an der Kolbenstange 350 eines Luftmotors 352 angelenkt ist. Der Luftmotor 352 selbst ist an einem Halter 354 befestigt der an dem Rahmen 10 sitzt. Die Teile 344,346,348,350,352 und 354 sind in der gleichen Weise auch auf der gegenüberliegenden Seite der Maschine vorhanden. Die beiden Winkelhebel 344 weisen jeweils nach oben und vorwärts sich erstreckende Arme auf, zwischen denen ein Spitzenniederhalter 356 angeordnet ist
Hinter der Schuhzementauspreßauflage 112 und einer Spitzenzange ist ein Kopfstück 358 (Fi g. 1) angeordnet, von dem seitlich abstehende Zapfen 360 in an dem Rahmen 10 befestigten Lagerteile 362 verschwenkbar gelagert sind. An dem Kopfstück 358 sind die Kolbenstangen 366 zweier mediumsbetätigter Motoren 364 angelenkt, die ihrerseits gelenkig mit der Konsole 16 verbunden sind, so daß bei Betätigung dieser Motoren das Kopfstück 358 um die Achse der Zapfen 360 nach oben und unten geschwenkt werden kann. In dem Kopfstück 358 ist eine Schieberplatte nach vorwärts und rückwärts verschieblich gelagert, die durch einen Luftmotor in dem Kopfstück 358 nach vorwärts und rückwärts bewegbar ist
Wie aus F i g 1 hervorgeht ist an einem an dem Rahmen 10 sitzenden Halter 384 ein Luftmotor 382 angelenkt, dessen nach oben weisende Kolbenstange 386 mit einem Gabelstück 388 verbunden ist, das seinerseits über zwei symmetrisch angeordnete verschieblich gelagerte Überschieberkurvenstücke nach vorn ragende Spitzenüberschieber 414 (Fig. 18) betätigt die in der üblichen Weise als flache Platten ausgebildet sind, welche von einem Scheitel nach vorwärts divergierende Kanten aufweisen.
Zu beiden Seiten der eingesetzten Schuheinheit ist jeweils ein Gummipuffer 466 verschwenkbar befestigt (F ig. 18).
An jedem der Spitzenüberschieber 414 ist über einen vorn angeordneten Drehzapfen ein Ballenüberschieber 500 angelenkt, dessen Innenfläche sich von der Innenkante des zugeordneten Spitzenüberschiebers 414 nach vorwärts erstreckt und dem durch einen Luftmotor eine nach innen und außen gerichtete Schwenkbewegung bezüglich der Spitzenüberschieber 414 um die Achsen der Drehzapfen erteilbar ist (F i g. 18).
Der Fersenteil 14 weist in dem Bereich vor dem Spitzenteil 12 ein vertikales hohles Gehäuse 516 auf, das an dem Rahmen 10 befestigt ist An dem Gehäuse 516 ist an seinem Boden ein nach oben ragender Luftmotor 518 angelenkt dessen Kolbenstange 52g >nit einem Fersenkopfstüek 532 verbunden ist (F i g. 1 und 2).
In dem Fenienkopfstück 532 ist eine Schlitten- oder
Grundplatte 534 nach vorwärts und rückwärts verschieblich gelagert, die durch zwei mediumsbetätigte Motoren 4.38 (F i g. 1) nach vorwärts oder rückwärts verschoben werden kann.
Auf der Schlittenplatte 534 ist eine Fersenauflage 610 der Höhe nach verstellbar angeordnet, die gegen Verdrehung gesichert ist. In der Fersenauflage 610 ist ein höhenbeweglicher Höhenfühlstift 624 verschieblich gelagert (F i g. 2).
Zwischen einer Widerlagerplatte 658 und einer Deckplatte 672 sind zwei symmetrisch angeordnete Fersenübeischieberkurvenstücke verschieblich gelagert, an denen Fersenüberschieber 680 befestigt sind, welche nach hinten divergierende Flächen aufweisen, die von einem Scheitel aus nach hinten divergieren und die durch Luftmotoren betätigbar sind (F i g. 2).
Wie aus den F i g. 3 bis 6 hervorgeht, ist zu beiden Seiten der Maschine zwischen den rückwärtigen Teilen der Widerlagerplatte 658 und der Deckplatte 672 ein Halter 704 mittels eines Schraubenbolzens 706 verklemmt. Durch jeden der Halter 704 verläuft ein aufrechtstehender Zapfen 708, der mittels einer Stellschraube 710 starr befestigt ist. Auf jedem der Zapfen 708 ist ein Lagerstück 712 mittels eines oberen Flanschen 714 und eines unteren Flanschen 716, die jeweils den Zapfen 708 umgreifen, verschieblich und verdrehbar gelagert. Der Flansch 714 liegt hierbei an einer Anschlagmutter 718 an, die auf den Zapfen 708 aufgeschraubt ist und gegen die er von einer Druckfeder 720 angedrückt wird, die zwischen den Flansch 716 und einer zweiten auf den Unterteil des Zapfens 708 aufgedrehten Mutter 722 eingefügt ist. An den Haltern 704 sind jeweils Federstifte 726 vorgesehen, die über eine Zugfeder 724 mit einem weiteren auf den Lagerteilen 712 neben dem Zapfen 708, und zwar außerhalb des Zapfens, amgeordneten zweiten Federstift 728 verbunden sind, so daß die Lagerteile 712 um die Zapfen 708 elastisch in einer solchen Richtung verdreht werden, daß die inneren Teile der Lagerteile nach hinten gedrückt werden. In jeden der Halter 704 ist eine Stellschraube 730 eingeschraubt, die als einstellbarer Anschlag dient, gegen den auf den Lagerteilen 712 angeordnete Warzen 732 zur Anlage kommen können, so daß das Maß, um das die Lagerteile 712 von den Federn 724 um die Zapfen 708 verschwenkt werden können, begrenzt ist.
Die Lagerteile 712 weisen jeweils nach einwärts gerichtete runde öffnungen auf, in denen eine Überschieberlagerung 734 verdrehbar angeordnet ist. Mit jeder dieser Überschieberlagerungen 734 ist über eine Nase 738 ein Luftmotor 736 verbunden, wobei die Motoren auf die zugeordnete Lagerung 734 aufgeschraubt sind. Hierbei liegt ein solcher Lagerteil 712 immer zwischen einem Flansch 740, einer Überschieberlagerung 734 und dem Zylinder eines Motors 736. Auf die Kolbenstangen 744 der Motoren 736 sind Überschieberauflager 742 aufgeschraubt, die von dem Motor aus nach innen ragen und auf einer Überschieberlagerung 734 aufliegen, so daß sie auf dieser gleiten können. Auf den Überschieberauflagern 742 ist jeweils ein aus elastischem Material, beispielsweise Gummi, bestehender Fußgewölbeüberschieber 746 angeordnet, auf dem jeweils eine Abdeckplatte 748 liegt. Das Auflager 742 der Überschieber 746 und die Abdeckplatte 748 sind mittels Schrauben 750 miteinander verbunden. Zwischen jedem der Lagerteile 712 und der zugeordneten Überschiebcr'Jagerung 734 sind zu beiden Seiten der Längsmittellinien der Überschieber 746 und der Motoren 736 zwei Druckfedern 752 eingefügt. Die Fußgewölbeüberschieber 746 sind zwischen den Fersenüberschiebern 580 und den Ballenüberschiebern 500 angeordnet.
Aus den F i g. 2, 3 ist zu entnehmen, daß an der Deckplatte 672 ein Haltebügei 754 angeschraubt ist, in den ein Bolzen 756 eingedreht ist, der hinter dem Haltebügel 754 verdrehbar in einer Fersenklemmplatte 758 mit Hilfe zweier Ringe 759 gelagert ist, die eine axiale Bewegung des Bolzens in der Klemmplatte verhindern. Die Klemmplatte 758 und der noch zu beschreibende auf ihr angeordnete Klemmechanismus können durch Betätigung des Bolzens 756 auf in der Deckplatte 672 ausgebildeten Führungsleisten 760 nach vorwärts oder rückwärts verstellt werden. Am vorderen Teil der Klemmplatte 758 ist eine Quertraverse 762 angeschraubt, an deren beiden Enden über Drehzapfen 766 Luftmotoren 764 angelenkt sind. Am hinteren Teil der Klemmplatte 758 sind Stifte 770 vorgesehen, an denen zwei Arme 768 angelenkt sind. Vor den Stiften 770 ist an der Klemmplatte 758 eine Schulter ausgebildet, die das Maß, um das die Arme 768 nach vorwärts verschwenkbar sind, begrenzen kann. In der Ruhestellung werden die Arme 768 durch Zugfedern 774 an der Schulter in Anlage gehalten, wobei die Federn 774 an einem Ende an der Quertraverse 762 und am anderen Ende an Haltelaschen 776 befestigt sind, die ihrerseits mittels Schrauben 778 an den äußeren Enden der Arme 768 starr befestigt sind. Zwei Gleitstücke 780, in deren Mittelteilen Längsschlitze 782 ausgebildet sind und die seitliche Flanschen 784 aufweisen, welche mittels Zapfen 788 gelenkig mit Gabelstücken 786 verbunden sind, die ihrerseits auf den Kolbenstangen 790 der Motoren 764 sitzen, sind mit den Armen 768 dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze 782 und die Schrauben 778 miteinander in Eingriff stehen, derart, daß bei einer Betätigung der Motoren 764 im Sinne des Zurückziehens der Kolbenstangen 790 die Gleitstücke 780 eine im wesentlichen lineare Rückwärtsbewegung ausführen, bei der durch die Schrauben 778 eine Führung zustande kommt Während der Rückwärtsbewegung der Gleitstücke 780 werden die Schrauben 778 und demgemäß auch die Arme 768 von den Zugfedern 774 starr in ihrer vorderen Stellung gehalten. An jedem der Arme 768 ist über einen Stift 794 eine Lasche 792 gelenkig angeschlossen. Die Stifte 794 sind hierbei im Bereich der Mittelteile der Arme 768 angeordnet; die jeweils entgegengesetzten Enden der Laschen 792 sind über einen Zapfen 796 mit dem vorderen Teil eines Gleitstücks 780 gelenkig verbunden, so daß, wenn der Motor 764 dem zugeordneten Gleitstück 780 eine im wesentlichen lineare Rückwärtsbewegung erteilt, der zugeordneten Lasche 792 gleichzeitig eine Rotationsbewegung um den Stift 794 mitgeteilt wird. In einen Vorsprung 800 jedes der Arme 768 ist ein Bolzen 798 eingeschraubt, und zwar derart, daß er mit der Rotationsebene der Laschen 792 fluchtet, so daß bei der infolge einer Betätigung der Motoren 764 zustandekommenden Verdrehung der Laschen 792 diese an den vorderen Enden der Bolzen 798 zur Anlage kommen, womit die im wesentlichen lineare Rückwärtsbewegung der Gleitstücke 780 beendet und gleichzeitig eine starre gegenseitige Verbindung zwischen dem Arm 768, dem Gleitstück 780 und der Lasche 792 zustande kommt Ist diese starre gegenseitige Zuordnung erreicht, so hat eine weitere Rückwärtsbewegung der Kolbenstangen 790 der Motoren 764 zur Folge, daß die Arme 768, die Gleitstücke 780 und die Laschen 792 jeweils als starre Einheiten um die Zapfen 770 verdreht werden, und zwar gegen die
Wirkung der Federn 774, während die Motoren 764 um die Achsen der Stifte 766 verschwenkt werden.
Am hinteren Ende des Fersenklemmechanismus ist in der unten beschriebenen Weise ein aus nachgiebigem Material, beispielsweise Gummi, bestehendes Fersenklemmkissen 806 befestigt. Dieses Klemmkissen weist eine im wesentlichen U-förmige Gestalt auf; es verfügt über eine Ausbuchtung 808 und zwei von dieser nach rückwärts vorragende Schenkel 810.
An jedem der Gleitstücke 780 sind zwei vertikal im Abstand übereinanderliegende, nach rückwärts weisende Platten 812, befestigt, die mit Nasen 816 zusammenwirken, welche zwischen den Platten 812 liegend von den Kissenschenkeln 810 nach außen ragen. An jedem der Kissenschenkel 810 sind an der Außenseite zwei vertikal übereinanderliegende Stiftschrauben 818 befestigt. An der Außenseite der Schenkel 810 sind daneben jeweils eine äußere Platte 820 und eine innere Platte 822 vorgesehen, deren rückwärtige Enden stumpf aneinanderstoßend miteinander verbunden sind, während ihre vorderen Enden in horizontaler Richtung im Abstand angeordnet sind. An den hinteren aneinander anstoßenden Enden sind horizontale Schlitze zur Aufnahme der Stiftschrauben 818 ausgebildet. Die Nasen 816 sind jeweils mit den äußeren Platten 820 verbunden, während die Platten 820, 822 gegen die Stiftschrauben 818 von einer Feder 826 nach hinten gedrückt werden, die jeweils an den Stiftschrauben 818 befestigt und um die Nase 816 herumgebogen ist. In dem zwischen den vorderen Teilen der Platten 820, 822 freigelassenen Raum ist ein aus einem verhältnismäßig unelastischem Material bestehendes Band 828 mit seinen Enden an den Platten befestigt. Dieses Band 828 erstreckt sich längs des äußeren Umfangs des Klemmkissens 806.
Zwischen dem Klemmkissen 806 und dem Band 828 sind zu beiden Seiten der Kissenausbuchtung 808 zwei Lappen 830 angeordnet, von denen jeder einen das Kissen 806 übergreifenden abgewinkelten Teil 832 aufweist. Am hinteren Ende der Klemmplatte 758 ist ein Bock zwischen zwei Haltern 836 nach vorwärts und rückwärts beweglich gelagert. Der Bock weist Gabelschenkel 840 (F i g. 3) auf, die außerhalb des Bandes 828 liegen und mit Nieten 842 mit dem Band 828 und den Lappen 830 vernietet sind. An die inneren Platten 822 sind jeweils Winkelstücke 844 angebracht, die einen Kissenschenkel 810 nach innen übergreifen. Das Kissen 806 ist damit zwischen den Fersenüberschiebern 680 und den von den Teilen 832, 844 gebildeten Borden in der Höhe unverschieblich gehalten. Die Kissenschenkel 810 sind mit den Gleitstücken 780 über Stifte 846 verbunden, die sich durch Löcher in den Platten 812 und den Nasen 816 erstrecken (F i g. 2):
Das Fersenkissen 806 ist innen hohl; es ist mit einem Anschlußstück verbunden, über das zusammen mit einer Luftleitung das Kisseninnere mit einer Druckluftquelle in Verbindung steht (F i g. 2).
Aus F i g. 3 ist zu entnehmen, daß an den Haltern 836 über Zapfen 854 ein Bügel 852 gelenkig befestigt ist, der von dem Klemmkissen 806 nach oben ragt und in dessen Scheiteibereich ein nach hinten ragender Langenfühlstift 856 eingefügt ist. Von dem Bügel 852 erstreckt sich ein Ventilbetätigungsstift 858, der mit dem Bügel verbunden ist, nach vorn. Mit einem der Halter B36 ist ein Lagerteil 862 verbunden, der ein Ventil 860 trägt Die Teile sind derart angeordnet, daß die Ventilspindel 864 des Ventils 860 in Fluchtrichtung zu dem Stift 858 liegt Zufolge der in F i g. 1 veranschaulichten Neigung der Maschine schwingt der Bügel 852 im Gegenuhrzeigersinn (F i g. 3) um die Achse der Zapfen 854 nach vorn, bis der Stift 858 mit der Ventilspindel 864 in Eingriff kommt, wobei die Ventilspindel 864 unter der Wirkung der üblichen in dem Ventil 864 angeordneten Feder nach hinten gedrückt wird.
Aus F i g. 1 ist zu ersehen, daß zu beiden Seiten des Fersenkopfteils 532 eine Ausnehmung 866 angeordnet ist, die zur Aufnahme eines Vorsprungs dient, der auf jeder Seite der Schlittenplatte 534 seitlich vorragend vorgesehen ist, derart, daß jeweils ein Vorsprung in einem Ausschnitt 866 verschieblich ist. Mit Jem der Vorsprünge ist über Schrauben 872 ein Bügel 870 verbunden. An den Bügeln 870 sind Zapfen 874 befestigt, die innerhalb der Bügel liegende Rollen tragen, welche in Führungsbahnen 878 beweglich sind, die seitlich an dem Fersenkopfstück 532 ausgebildet sind, so daß die Bügel 870 und die daran befestigten Teile gemeinsam mit der Schlittenplatte 534 bezüglich des Fersenkopfstücks 532 nach vorwärts und rückwärts beweglich sind. An den Bügeln 870 ist jeweils ein Winkelhebel 882 an seinem Mittelteil verschwenkbar gelagert, an dessen unterem Hebelarm die Kolbenstange 874 eines mediumsbetätigten Motors 880 angelenkt ist, der mit nach aufwärts weisender Kolbenstange gelenkig an dem Bügel 870 befestigt ist. An den oberen Armen der beiden Winkelhebel 884 ist eine Querschiene 886 starr befestigt, an deren Mittelteil eine Niederhalterlagerung 888 sitzt, die sich nach hinten erstreckt. Ein Teil der Lagerung 888 äst als Gabelstück 892 ausgebildet, in dem ein Niederhalter 890 mittels eines Stiftes 891 verschwenkbar gelagert ist. Wegen der in F i g. 1 veranschaulichten Neigung der Maschine wird der Niederhalter von der Schwerkraft im Uhrzeigersinn, bezogen aur Fig. 1, verschwenkt, so daß er gegen ein an der Lagerung 888 befestigtes Federblatt 894 anliegt (F i g. 2).
Zu beiden Seiten der Maschine (Fig. 1) sind Kabel 896 vorgesehen, die jeweils zu einem von einem Bügel o70 unten vorragenden Widerlager 898 verlaufen. Die Kabel 896 erstrecken sich von den Widerlagern 898 zunächst nach hinten und sodann nach der Umleitung über eine Rolle 900, die an der Konsole 16 verdrehbar gelagert ist, nach unten. An ihren den Widerlagern 898 entgegengesetzten Enden sind die Kabel sodann an festT an dem Rahmen 10 vei"ankerten Zugfeder 902 be-
Aus den F i g. l und F i g. 7 bis 11 ist zu ersehen, daß die Maschine über einen U-förmigen Rahmenteil 906 verfugt dem ein Querstück 908 und zwei Schenkel 905 zugeordnet sind, die von den Enden des Querstücks aus nach vorwärts divergierend sich erstrecken. Der Rahmenteil 906 ist an dem Oberteil des Gehäuses 516 mit Hilfe von Schrauben 907 starr befestigt, die Flanschen **' ™<rne an den vorderen Enden der Schenkel 905 ausgebildet sind, gleichzeitig an dem Gehäuse befestigen. In einem verbreiterten Eereich 912 in der Mitte des Querstucks 908 ist eine Zwinge 910 vorgesehen, an der eine flexible Leitung 914 befestigt ist, die ähnlich der Leitung 142 ausgebildet ist, und durch die ein elektrischer Widerstandsdraht 916, der an eine elektrische Mromquelle angeschlossen ist, verläuft. Seitlich der Hanschen 904 sind Naben 920 vorhanden, auf denen w"k Q^ 9I8 jeweils ge'agert ist, die sich von der Nabe 920 aus nach hinten erstreckt und an deren rückwärtigen Teil eine Büchse 922 angeschweißt ist, in der eine querverlaufende Stange 924 verdrehbar gelagert ist An dem inneren Endteil jeder der Stangen 924 ist eine nach vorwärts weisende Verlängerung 926 ausgebildet, die als Düsenlagerung wirkt, wobei eine Düse
928 auf jeder dieser Stangenverlängerungen 926 nach innen und außen schwenkbar drehbar gelagert ist, so daß die Düse die erwähnte Schwenkbewegung ausführen kann.
Mit den Stangen 924 ist jeweils mittels eines Keils s 932 ein Hebelarm 930 verkeilt, während ein weiterer Arm 934 auf den Stangen verdrehbar gelagert ist. Die Arme 930,934 bilden jeweils die vorderen und hinteren Teile eines Hebelgestänges; sie sind einstellbar und starr miteinander mittels einer nicht weiter dargestell- ι ο ten, in jedem der Arme 934 vorgesehenen Raste verbunden, die jeweils in eines der in den Armen 930 ausgebildeten Löcher 936 eingreifen kann. Die Stangen 924, die Verlängerungen 926 und die Arme 930, 934 sind somit gemeinsam beweglich. Am oberen Ende jedes der Arme 930 ist ein mit einer Rückholfeder versehener Luftmotor 938 angeordnet, dessen nach innen gerichtete Kolbenstange 940 auf eine Düse 928 ausgerichtet ist. Zwischen den Düsen 928 und den Armen 930 erstrecken sich zwei Zugfedern 942, die die Düsen elastisch um die Achsen der Verlängerungen 926 gegen die Kolbenstangen drücken. Das untere hintere Ende jedes der Hebelarme 934 ist auf einem Zapfen 944 verschwenkbar gelagert, auf dem jeweils zwei Gabelstükke 946, 948 zusätzlich gelagert sind. Die Gabelstücke 946 weisen von dem Zapfen 944 aus nach vorwärts und sind jeweils mit der Kolbenstange 950 eines Luftmotors 952 verbunden, der seinerseits an einem Halter 954 angelenkt ist, welcher von einer Strebe 918 nach unten ragend getragen ist. Die Gabelstücke 948 erstrecken sich von de -i Zapfen 944 nach hinten und sind jeweils mit der Kolbenstange 956 eines Luftmotors 958 verbunden, der an dem Gehäuse 516 angelenkt ist. Durch den Rahmenteil 906, die Streben 918, die Stangen 924, die Verlängerungen 926 und die Düsen 928 verläuft ein Leitungssystem 960, das eine Verbindung zwischen der Leitung 914 und den Düsen 928 herstellt.
An zwei Armen ist ein nach vorn verlaufender Draht 962 angeschraubt der eine rückwärtige Auflagerung bzw. Halterung für die Düse bildet und aus im Abstand voneinander verlaufenden Auflager- oder Halterteilen 962a und 9626 besteht.
Zu beiden Seiten des Maschinengestells ist jeweils ein Schuhzementbehäker 968 angeordnet, von denen einer lediglich in F i g. I dargestellt ist. Einer dieser Zementbehälter dient zur Zufuhr geschmolzenen thermoplastischen Schuhzements zu dem Auspreßteil des Schuhzementauftragsträgers 112, während der andere Schuhzementbehälter den Düsen 928 geschmolzenen thermoplastischen Schuhzement zuführen kann.
Aus den Fig. 12 bis 14 geht hervor, daß jeder der Behälter aufrechtstehende Wandungen 970 aufweist, die eine napfförmige Vertiefung 972 begrenzen, über die sich quer eine Welle 974 erstreckt, die in zwei nach unten hängende Lagerböcken 976 verdrehbar gelagert ist, die an den Wandungen 970 befestigt sind. An der Welle 974 sind zwei Deckplatten 978,980 verschwenkbar gelagert, welche die napfförmige Vertiefung 972 überdecken. Daneben trägt die Welle 974 einen Hebel 982, der außerhalb des Schuhzementbehälters nach unten ragt und mittels eines Stiftes 986 an einem Lagerauge 984 angelenkt ist, das an der Kolbenstange 988 eines Luftmotors 990 befestigt ist, der seinerseits gelenkig an einem an dem Schuhzementbehälter 968 sitzenden Flanschen 992 gelenkig befestigt ist. In der Fluchtrichtung zu dem Lagerauge 984 ist eine Anschlagstiftschraube 994 in eine Warze 996 des Schuhzementbehälters eingeschraubt Von dem Lagerauge 984 aus erstreckt sich ein Handgriff 998, der an dem Stift 986 gelagert und an dem Hebel 982 über eine Schraube 1000 befestigt ist, nach unten. Mit der Welle 974 ist daneben ein Hebtl 1002 verstiftet, der nach unten durch einen Schlitz 1004 im Boden der Vertiefung 972 in diese hineinragt Am Unterteil des Hebels 1002 ist ein Kugelkopf 1006 ausgebildet, der in eine in einem Plungerkolben 1010 ausgebildete Gabel 1008 ragt. Der Plungerkolben 1010 ist seinerseits in einer Bohrung 1012 verschieblich, die in dem Schuhzementbehälter unterhalb der Vertiefung 972 angeordnet ist. Vor dem Hebel 1002 ist eine Hülse 1014 in eine im Boden der Vertiefung 972 vorgesehene öffnung eingeschraubt. Diese Hülse ist mit radialen Durchgängen 1016 versehen, die in einen mitlig angeordneten Durchgangskanal 1018 von kleinem Durchmesser münden, der seinerseits in einen Kanal 1020 größeren Durchmessers übergeht, der in die Bohrung 1012 einmündet Auf einem quer durch den Kanal 1020 verlaufenden Stift 1024 liegt eine Kugel 1022, die zusammen mit dem Durchgangskanal 1018 in der unten beschriebenen Weise ein Ventil bildet. Am vorderen Ende der Bohrung 1012 ist ein Anschlußstück 1026 in den Schuhzementbehälter eingeschraubt, durch das ein Kanal 1028 verläuft, der normalerweise von einem federbelasteten Kugelventil 1030 verschlossen ist und an den eine Kupplung 1032 angeschlossen ist An dem Zementbehälter 968 sind elektrische Heizelemente 1034, 1036 (Fig. 15) angeordnet, die von einem Thermostaten 1038 (F i g. 12) gesteuert sind, der in die Vertiefung 972 ragt bzw. sich unterhalb von dieser erstreckt.
Das dem Schuhzementauftragsträger 112 zugeordnete Ende einer Leitung 142 ist an die Kupplung 1032 eines der Schuhzementbehälter 968 angeschlossen, während das den Düsen 928 zugeordnete Ende der Leitung 914 an die Kupplung 932 des anderen Schuhzementbehälters 968 angefügt ist
In der Leerlaufstellung der Maschine nehmen die einzelnen Teile folgende gegenseitige Zuordnung ein:
Der Motor 20 und die Brandsohlenauflagen 56, 62 die ihm zugeordnet sind, sind angehoben; der Motor 8C nimmt eine solche Stellung ein, daß der Schuhzementauftragsträger 112 elastisch in einer angehobenen Stellung gehalten ist und zwar auf einem Niveau, das geringfügig höher liegt als das Niveau der Brandsohlenauflagen 56, 62. Die Spitzenzange ist offen. Der Spit zenhemms^huh 210 ist angehoben; die Seitenhemm schuhe 234 werden von Druckluft die mit verhältnis mäßig geringem Druck in die zugeordneten Luftmoto ren eintritt, in angehobener Stellung gehalten; der Spit zenzange zugeordnete Seitenzangen stehen mit geöff neten Backen in einer angehobenen Stellung; die KoI benstangen 350 sind in die Motoren 352 zuriickgezo gen, so daß der Spitzenniederhalter 356 in einer ange hobenen Stellung steht; die Kolbenstangen 366 sind au den Motoren 364 vorgeschoben, so daß der Kopftei 358 und die darauf angeordneten Teile in einer angeho benen Stellung stehen; die Schieberplatte 368 und di darauf angeordneten Teile stehen in einer hinteren ab seitigen Ruhestellung; die Kolbenstange 386 ist in de Motor 382 zurückgeschoben, so daß die Spitzenübet schieber 414 sich in ihrer hinteren offenen Stellung be finden; die Puffer sind außen gehalten; die Ballenübei schieber 500 werden bezüglich der Spitzenüberschiebe 414 in außer.liegenden Stellungen gehalten; der Ferser kopfteil 532 und die darauf angeordneten Teile stehe in einer abgesenkten Stellung; die Schlittenplatte 53 und die darauf angeordneten Teile stehen in einer voi
deren Stellung; die Fersenauilage 610 und der Fühlstift 624 stehen bezüglich einer Einstellplatte 556 in einer oberen. Stellung (F i g. 2); die Fersenüberschieber 680 sind in ihre vordere offene Stellung zurückgeführt; die Kolbenstangen 744 sind in die Motoren 736 eingeschoben, womit die Fußgewölbeüberschieber 746 in ihren äußeren Stellungen stehen; durch die in die Motoren 764 eingeschobenen Kolbenstangen 790 werden die Fersenklemmkissenschenkel 810 in der voll geöffneten Stellung gehalten; über die Luftleitung tritt keine Luft in das Fersenklemmkissen 806 ein, so daß dieses im entlüfteten Zustand sich befindet; die Kolbenstangen 882 sind in die Motoren 880 zurückgeschoben, so daß der Fersenniederhalter 890 in einer angehobenen Stellung steht; die Kolbenstangen 940 sind aus den Motoren 938 vorgeschoben, die Kolbenstangen 950 sind in die Motoren 952 zurückgezogen, während die Kolbenstangen 956 in die Motoren 958 eingeschoben sind, so daß die Düsen 928 in einer abgesenkten rückwärtigen Stellung stehen und elastisch nachgiebig gegen die im Abstand angeordneten Auflage- oder Halterteile 962a und 9626 der hinteren Düsenauflage 962 durch die Wirkung der Kolbenstangen 940 angedrückt werden, wie es in F i g. 7 angedeutet ist.
Vor Ingangsetzung der Maschine wird in die napfartigen Vertiefungen 972 der beiden Schuhzementbehälter 968 fester thermoplastischer Schuhzement eingebracht, der darin zum Schmelzen kommt und über die Kanäle 1016,1018 und 1020 in die Bohrungen 1012 zwischen den Plungerkolben 1010 und den Anpassungsstücken 1026 sowie in die Kanäle 1028 bis zu den Kugelvintilen 1030 gelangt Hierauf werden die Handgriffe 998 von Hand hin- und herbewegt, wodurch die Plungerkolben 1010 von der in Fig. 13 dargestellten Stellung und einer durch die Stellung der Stellschraube 994 bestimmten vorderen Stellung hin- und herbewegt werden. Dadurch wird der geschmolzene Schuhzement in einem der Schuhzementbehälter 968 durch ein Leitungssystem gepreßt, bis er an Bohrungen des Schuhzementträgers 112 austritt Der in dem Leitungssystem befindliche Schuhzement wird durch eine Heizeinrichtung in geschmolzenem Zustand gehalten. Durch entsprechende Hin- und Herbewegung des Handgriffs 998 des anderen Schuhzementbehälters 968 wird der in diesem Behälter vorhandene Zement durch den entsprechenden Kanal 1028, die Leitung 914 und die Leitungseinrichtung 960 gepreßt, bis er an den Düsen 928 austritt. Auch in diesem Fall wird der Zement in dem Leitungssystem zwischen den Düsen 928 und dem Zementbehälter 968, der den Düsen zugeordnet ist, durch geeignet angeordnete Heizelemente in geschmolzenem Zustand gehalten, die den Widerstandsdraht 916, Heizelemente 1042 den Rahmenteil 906 (F i g. 9), Heizelemente 1044 in den Streben 918 (F i g. 8) und Heizelemente 1046 in den Düsen 928 (F i g. 11) umfassen.
In die Maschine wird eine Schuheinheit mit nach unten weisendem Schuhboden eingesetzt. Diese Schuheinheit weist eine am Boden eines Leistens 1058 befestigte Brandsohle 1048 auf, die vorzugsweise an dem Leisten angetäckst ist, während ein Schuhschaft 1052 lose über den Leisten gestülpt ist (F i g. 19).
Die Brandsohle wird an dem Oberteil des Schuhzementauftragsträgers 112 aufgelegt, der zu diesem Zeitpunkt von Federn nachgiebig über das Niveau der Brandsohlenauflagen 56, 62 hochgedrückt wird, so daß er an dem Zwickrand im Spitzenbereich der Brandsohle anliegt und diesen unterstützt. Die äußere Umfangsfläche des Spitzenteils des Leistens wird an dem Spitzenhemmschuh 210 sowie an den Seitenhemmschuhen 234 zur Anlage gebracht, so daß die Hemmschuhe als Justiermittel dienen, um die Schuheinheit lagerichtig in die Maschine einfügen zu können. Das Spitzenende des Zw.'ckrandes wird zwischen die offenen Backen der Spitzenzange eingefügt, während die Teile des Vorfußes des Zwickrands zwischen die offenen Backen der Seitenzangen eingebracht werden. Der Schaft wird in der Weise über den Leisten gezogen, daß sein Rand um den Betrag der Breite des gegen die Brandsohle überzuschiebenen Zwickrands unterhalb des Leistens vorsteht.
Nunmehr betätigt die Bedienungsperson das Steuersystem der Maschine, und zwar dadurch, daß sie auf ein
Fußpedal 1054 tritt (Fig. 1). Das Steuersystem veranlaßt, i-\Q die Backen der Spitzenzange um das Spitzenende des Zwickrands geschlossen werden. Hierauf folgt die Betätigung der Seitenzangenbacken, womit die Seitenzangen die Vorfußteile des Zwickrandes ergreifen.
Anschließend wird die Spitzenzange nach unten und — bezogen auf den Leisten — nach hinten bewegt, womit der Spitzenteil des Schafts über den Leisten gestrafft wird, während zugleich die Straffung des Vorfußteils des Zwickrands um den Leisten erfolgt. Die Maschine kommt nun zum Stillstand, wobei die mit der Schuheinheit zusammenwirkenden Teile in einer bestimmten Stellung stehen.
Die nach unten und hinten gerichtete Bewegung der Spitzenzange hat zur Folge, daß der Schaft 1052 um
das Spitzenende des Leistens nach unten gezogen und gestrafft wird und gleichzeitig auch in einer Richtung von der Ferse zur Zehe gezogen wird, wobei der Schaft um den Spitzenhemmschuh 210 gezerrt wird. Durch die nach unten gerichteten Bewegungen der Seitenzangen wird der Vorfußteil des Schafts straff über den Leisten 1050 gezogen, wobei das Schaftmaterial über die Seitenhemmschuhe 234 gezerrt wird. Die Seitenzangen machen dabei eine Schwenkbewegung nach hinten auf die Spitze der Schuheinheit zu und bezüglich der Schuheinheit nach innen. Das Ergebnis der Spitzenzangenbewegung ist ein strammer Sitz des Schafts über den Spitzen- und Vorfußteil des Leistens, wobei die Schaftberandung 1056 straff auf den Leisten gezogen ist, der Fersenteil des Schafts über das Fersenende des Leistens gestrafft ist und die dem Fußgewölbe entsprechenden Schaftteile straff zwischen dem Fersen- und dem Vorfußteil sich erstrecken. Während der Bewegung der Zangen wird der Spitzenteil des Schafts 1052 um den Spitzenhemmschuh entgegen einer elastischen Kraft um einen gewissen Betrag nach unten gedrückt. Da der Spitzenhemmschuh 210 auf das Spitzenende des Leisten eingreift, verhindert er eine rückwärts bzw. zehenwärts gerichtete Bewegung der Schuheinheit während der Streckbewegung der Spitzenzange. Die Seitenzangen 234 verhüten dadurch, daß sie an den Seiten des Leistens angreifen, eine seitliche Bewegung der Schuheinheit während der Streckbewegung der Seitenzangen. Die Spitzenzange und die Seitenzanger kommen zum Stillstand sowie die Streckkräfte von dem vom Schaft der Straffung entgegengesetzter Widerstand ausgeglichen werden.
Wie bereits erwähnt, war beim Einsetzen der Schuheinheit in die Maschine die Schuhzemem lauf tragsauf lage 112 über das Niveau der Brandsohlenauflagen 56 62 elastisch hochgedrückt worden, so daß die Brand sohle 1048 oberhalb der Brandsohlenauflagen zu lieger kam. Die nach unten gerichtete Zugbewegung der Zan gen hat zur Folge, daß die Auflage 112 gegen die Wir
AO
Etwa gegen Ende des Niedergangs des Kopfteils 358 werden die Puffer 466 gegen die Vorfußteile des Schafts nach innen gedruckt Bei der Eingriffnahme auf den Schaft können die Puffer sich verschwenken, so daß sie sich der Krümmung des Leistens anpassen können.
Nunmehr werden die Backen der Seitenzangen geöffnet und abgesenkt
Zu diesem Zeitpunkt nehmen die die Spitzen- und Vorfußteile der Schuheinheit bearbeitenden Teile die in den Fig. 17, 18 und 19 veranschaulichten Stellungen ein.
Um die Vorgänge am oder gegen das Ende des Niedergangs des Kopfstücks 358 kurz zusammenzufas-
uing der Federkraft bewegt wird, bis die Brandsohle 1048 auf den Auflagen 56, 62 aufliegt Der Schuhzementauf tragsträger 112 kann während seiner nach unten gerichteten Bewegung eine begrenzte allseitige Kippbewegung bezüglich einer horizontalen Ebene durchführen, so daß er am Ende der nach unten gerichteten Bewegung satt und einwandfrei an der Brandsohle anliegt, unabhängig davon, daß der Brandsohlenboden nicht in einer genau horizontalen Ebene liegt. Am Ende der nach unten gerichteten Bewegung des Trägers 112 ist die Brandsohle deshalb am Zwickrand ihrer Spitzen- und Vorfußteile von dem Träger 112 unterstützt, während sie innerhalb des Zwickrands auf den Brandsohlenauflagen 56,62 aufliegt.
Hierauf wird die Schlittenplatte 368 in dem Kopfteil 15 sen: Die Spitzenzange gibt das Spitzenende des Zwick-358 aus der Eingangsruhestellung in eine vordere Ar- rands frei und wird nach unten von der Schuheinheit beitsstellung überfährt. Die Vorwärtsbewegung der wegbewegt, worauf das Spitzenende des Zwickrands Schlittenplatte 368 bringt die Spitzenüberschieber 414, gegen die Unierfläche der Spitzenüberschieber 414 an die Ballenüberschieber 500 und die Puffer 466 in eine oder in der Nähe des Überschieberscheitels von dem Stellung, in der sie auf die Schuheinheit eingreifen kön- 20 Spitzenhemmschuh 210 angepreßt wird; die Puffer 466 nen. Hierauf werden die Motoren 364 betätigt, die den werden gegen den Vorfußteil des Schafts angepreßt Kopfteil 358 um die Achse der Zapfen 360 verschwen- und die Seitenhemmschuhe 344 drücken Zipfel des ken und damit die Spitzenüberschieber 414, die Ballen- Schafts gegen die Unterseite der Spitzenüberschieber überschieber 500 und die Puffer 466 in eine Stellung 414 mit höherer Druckkraft an als bis dahin verwendet absenken, in der die Überschieber 414, 500 unterhalb 25 worden war. Vor dem Absenken des Kopfstücks 358 des Niveaus des Bodens der Brandsohle stehen, und war der Schaft in dem erwünschten Maße über den zwar um einen Betrag, der etwa der Stärke des Zwick- Leisten gestrafft worden. Der Schaft wird bei der Beenrands des Schafts 1052 entspricht. Es ist zweckmäßig, digung des Niedergangs des Kopfstücks 358 vor den bis zu diesem Zeitpunkt im Maschinenarbeitsspiel die unten beschriebenen Überschiebvorgängen dadurch in Überschieber 414,500 und die Puffer 466 in einer absei- 30 diesem gestrafften Zustand gehalten, daß der Zwicktieen Stellung zu halten, so daß sie dem Einfügen der rand des Schafts von den Hemmschuhen 214 und 234 Schuheinheit in die Maschine und dem Ablauf des oben gegen die Unterflächen der Überschieber 414 angebeschriebenen Überaiehervorgangs nicht mehr hinder- preßt wird, während die Puffer 466 gegen die Vorfußlich sind, bei dem der Schaft über den Spitzenteil des teile des Schafts drücken. Während des Niedergangs Leistens'gestrafft wird; gleichzeitig kann so die Bedie- 35 des Kopfstücks 358 muß der von den Hemmschuhen nungsperson beobachten, ob das Überziehen, d. h. Auf- gegen die Unterseiten der Spitzenüberschieber ausgeleisten, ordentlich vorgenommen worden ist. übte Druck ausreichend klein sein, so daß der Zwick-Die Teile sind derart ausgebildet, daß beim Nieder- rand des Schafts in einem gewissen Maße zwischen den gehen der Spitzenüberschieber 414 durch Betätigung Hemmschuhen und den Überschieberunterseiten der Motoren 364 die Seitenhemmschuhe 234 Zwick- 40 durchrutschen kann, so daß das Schaftmaterial nicht randzipfel gegen die Unterseite der Spitzenüberschie- weiter gestrafft wird. Beim Abschluß des Niedergangs ber 414 mit einer verhältnismäßig geringen elastischen des Kopfstücks 358 werden die Seitenhemmschuhe 234 Kraft anpressen. Das Absenken der Spitzenüberschie- gegen die Unterseiten der Spitzenüberschieber mit ber 414 hat auch zur Folge, daß der Spitzenhemmschuh größerer Kraft angedrückt, damit der Zwickrand für 210 den von der Spiuzenzange gestrafften Schaftteil un- 45 die unten beschriebene Überschiebung an der Spitze mittelbar hinter dem Scheitel der Überschieber gegen fester gegen die Unterseiten der Spitzenüberschieber die Unterseite der Oberschieber 414 anpreßt. Während angedrückt ist. Die von den Seitenzangen 324 über den des letzten Teils der Absenkbewegung der Spitzen- Leisten gestrafften Teile des Zwickrands werden am überschieber 414 wird, nachdem die Hemmschuhe 210, Ende des Niedergangs des Kopfstücks 358 von den 234 den Zwickrand gegen die Unterseite der Spitzen- 50 Puffern 466 festgehalten.
überschieber angeklemmt haben, der Schaft weiter Beim Aufleisten des Fersenteils der Schuheinheit ist
über den Leisten gestrafft und sobald der Schaft nicht es erwünscht, daß die Fersenüberschieber 680 in einer
mehr weiter gestrafft werden kann, gleitet der einge- Ebene angeordnet sind, die im wesentlichen parallel zur
klemmte Zwickrandteil zwischen der Spitzenüberschie- Ebene des Bodens des Fersenteils 1068 (F i g. 17) der berunterfläche und den Hemmschuhen, d. h. er rutscht 55 Brandsohle 1048 verläuft, während die Ferse der
jurch Schuheinheit symmetrisch zu der Mittellinie der Fer-
Wie aus F i g. 1 ra ersehen, ist an dem Kopfteil 358 senüberschieber 680 der Fußgewölbeüberschieber 748
eine Stange 1062 angelenkt, die an der nach unten ge- und des Fersenklemmkissens 806 angeordnet ist.
richteten Bewegung des Kopfteils teilnimmt. Am oder Die Fersenüberschieber 680 waren in die gewünschte gegen das Ende des Niedergangs des Kopfteils 358 so- 60 Ebene entsprechend der Gestalt und Machart des auf
wie zu oder etwa zu der Zeit, zu der der Spitzenhemm- dem Schuhzementauftragsträger 112 und den Brandschuh 210 den Schaftzwickrand gegen die Unterseite
der Spitzenüberschieber 414 angepreßt hat, betätigt ein
Nocken 1064 am unteren Ende der Stange 1062 zwei
im einzelnen nicht dargestellte Ventile. Die Betätigung 65
dieser Ventile hat zur Folge, daß sich die Spitzenzange
öffnet, worauf die Spitzenzange in ihre unterste und
hinterste Stellung überführt werden kann.
sohlenauflagen 56, 62 in Fig. 17 aufgesetzten Schuh vor dem Beginn des Arbeitsspiels der Maschine eingestellt worden.
Durch das Zusammenwirken des Längenfühlstifts 856 und des Höhenfühlstifts 624 mit der Schuheinheit wird der Fersenmaschinenteil 14 selbsttätig richtig für das unten beschriebene Fersen- und Fußgewölbeauflei-
sten eingestellt, und zwar unabhängig von der Größe und Machart der Schuheinheit. Nach Abschluß dieser Einstellung nehmen die Fersenauflage 610, die Fersen · überschieber 680 und das Ferser.kJerr.ir.stück 806 bezüglich der Schuheinheit die in F i g. 17 und 18 dargestellten Stellungen ein, wobei die Fußgewölbenüberschieber 748 außerhalb der in diesen Figuren veranschaulichten Stellung stehen.
Nunmehr werden die Motoren 764 betätigt, die ihre Kolbenstangen 790 nach rückwärts bewegen. Dadurch führen die Gleitstücke 780 zunächst eine im wesentlichen lineare nach rückwärts gerichtete Bewegung und sodann eine Rotationsbewegung um die Achse der Stifte oder Zapfen 770 aus.
Zufolge der Verbindung zwischen den Gleitstücken 780 und den Kissenschenkeln 810 sowie der verschieblichen Lagerung des Bocks zwischen den Haltern 836 wird bei der linearen Bewegung der Gleitstücke 780 die Ausbuchtung 808 des Kissens 806 nach rückwärts bewegt, bis sie mit dem Fersenende der Schuheinheit in Eingriff kommt, während die Schenkel 810 des Kissens 806 auf den Schaft entlang der Schaftseiten eingreifen und die mit ihnen in Eingriff stehenden Schaftteile von dem Fersenende der Schuheinheit aus in Richtung auf das Spitzenende der Schuheinheit vorschieben. Während der Rotationsbewegung der Gleitstücke 780 werden die Kissenschenkel 810 nach innen bewegt, wodurch das Kissen 806 an dem Schaft zum Angriff kommt und diesen stramm gegen den Fersenteil des Leistens preßt. Hierauf wird Druckluft in das hohle Innere des Fersenkissens 806 geleitet, die ein Ausdehen der inneren Umfangswandung des Kissens nach innen gegen die Schuheinheit bewirkt, wodurch die Halte- und Klemmwirkung, die von dem Kissen 806 bezüglich des über den Leisten gezogenen Schafts ausgeübt wird, vergrößert wird.
Nunmehr werden die Motoren 880 betätigt, die die Kolbenstangen 882 anheben und damit den Fersenniederhalter 890 gegen die Oberseite des kegelstumpfförmigen Teils 1150 (F i g. 17) des Leistens absenken, wobei der Niederhalter 890 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, bis er satt auf dem kegelstumpfförmigenTeil 1150 aufliegt
Wie aus F i g. 20 zu ersehen, werden die Fußgewölbeüberschieber 746 eingangs von den Motoren 736 durch Druckluft in ihren äußeren Stellungen gehalten, die von der Druckluftquelle 5 über eine Leitung 1152, einen Niederdruckregler 1160, ein selbsttätiges Umschaltventil 1162, eine Leitung 1164, ein gesteuertes Vierwegeventil 1154 und eine Leitung 1156 /:u den Motoren 736 gelangt. Zu diesem Zeitpunkt des Maschinenarbeitsspiels wird das Ventil 1154 umgeschaltet, so daß die Leitung 1156 über dieses Ventil in die Atmosphäre entlüftet ist und Druckluft von dem Ventil 1154 über eine Leitung 1158 zu den Motoren 736 gelangen kann, die hierauf die Fußgewölbeüberschieber 746 nach innen mit verhältnismäßig niederem Druck auf die Schuheinheit zu bewegen. Die Oberseite der Fußgewölbeüberschieber 746 steht zu diesem Zeitpunkt um ein geringes Maß oberhalb des Bodenniyeaus der Brandsohle 1048; ier Bewegungsweg dieser Überschieber war durch entiprechende Betätigung der Stellschrauben ;r30 derart angestellt worden, daß diese auf die nach innen getrümmten zurückspringenden Teile It56, 1168 F i g. 18) des Leistens zu bewegt werden und die Fuß-[ewölbeteile des Zwickrands in diese zurückbringenlen Teile hineindrücken, bis der Schaft an diesen einpringenden bzw. zurückspringenden Schaftteilen satt an dem Leisten anliegt, während der Zwickrand in unmittelbarer Nachbarschaft des äußeren Umfangs der Brandsohle nach unten vorragt, wie es in F i g. 19 angedeutet ist Der Drück der den Motoren 736 zu diesem Zeitpunkt zugeführten Luft ist von dem Regler υ 164 so einreguliert, daß die Fußgewölbeüberschieber in ihrer einwärts gerichteten Bewegung von dem von der Schuheinheit ausgehenden Widerstand angehalten werden, wenn sie die in F i g. 19 dargestellte Stellung erreichen.
Zu diesem Zeitpunkt nehmen die Teile die in den Fi g. 17, 18 und 19 veranschaulichte Stellung ein, wobei der Teil des Zwickrands, der zwischen dem Schuhzementauftragsträger 112 und dem fersenseitigen Ende der Schuheinheit sich erstreckt, gegen den Boden der Leistenseiten unmittelbar neben der Außenumfangsberandung der Brandsohle 1048 anliegt und sich von der Brandsohle aus nach unten erstreckt. Dies kommt durch die Straffung des Schafts um den Leisten in einer von der Ferse zur Spitze weisenden Richtung zustande, die von dem Spitzenmaschinenteil 12 zustande gebracht worden war, sowie durch das Anpressen des Fersenteils des Schafts gegen den Leisten durch das Fersenklemmkissen 806 und das Eindrücken des Schafts in die zurückspringenden Leistenteile 1166, 1168, das die Fußgewölbeüberschieber 746 bewirken. Während die Teile in dieser Stellung stehen, wird praktisch der gesamten Umfangsfläche des Zwickrands der Brandsohle 1048 in der unten beschriebenen W ise Schuhzement zugeführt, bevor der gesamte Zwicki «md des Schafts gegen die Brandsohle übergeschoben wird und die Befestigung des übergeschobenen Zwickrands an der Brandsohle durch den Schuhzement erfolgt.
Zum Auftrag des Schuhzements auf die Spitzen- und Vorfußteile der Berandung der Brandsohle 1048 wird zu diesem Zeitpunkt aus dem Schuhzementbehälter 968 eine vorbestimmte Menge geschmolzenen Schuhzements durch die Löcher und eine Rinne des Schuhzementauitragsträgers 112 gegen den Boden des Randbereichs im Spitzen- und Vorfußteil der Brandsohle 1048 ausgepreßt
Der so auf der Brandsohle 1048 aufgetragene Schuhzement weist die Gestalt eines Bands 1170, wie es in F i g. 21 veranschaulicht ist, auf.
Etwa zur gleichen Zeit, zu der das Schuhzementband 1170 auf die Brandsohle 1048 aufgetragen wird, werden die Düsen 928 in der Weise gehandhabt, daß sie am Randbereich der Brandsohle in dem bezüglich des Schuhzementbands 1170 fersenwärts gelegenen Bereich zur Anlage kommen und dort geschmolzenen Schuhzement auftragen. Dies geschieht dadurch, daß gleichzeitig die Motoren 952 und 958 betätigt werden, so daß deren Kolbenstangen 950, 956 vorgeschoben werden, wodurch die Düsen 928 nach vorwärts und aufwärts bewegt werden, wobei die Kolbenstangen 940 der Motoren 938 die Düsen nach innen drücken. Während dieser Bewegung heben sich die Düsen von der hinteren Düsenauflage 962 ab und kommen mit den im Abstand angeordneten Auflageelementen 964a, 964b (F i g. 23) der vorderen Düsenauflage 964 in Eingriff, wobei sie unter einem spitzen Winkel zu der Ebene des Bodens der Brandsohle, wie er in Fi g. 22 gestrichelt und ausgezogen unter Veranschaulichung der Düsen dargestellt ist, in den Winkel zwischen dem Zwickrand des Schafts 1052 und dem Brandsohlenbereich 1068 am Fersenende der Schuheinheit hineinbewegt werden. Die von den Motoren 952, 958 ausgeübte, durch die darin enthaltene Druckluft bedingt elastische Kraft er-
möglicht es den Düsen, ihre Aufwärtsbewegung zu beenden sowie sie mit der Brandsohle 1048 in Eingriff kommen, während in der gleichen Weise ihre Vorwärtsbewegung aufhört sowie sie mit dem fersenseitieen Ende des Zwickrands in Eingriff kommen. Die vordere Düsenauflage 964 ist so konstruiert, daß bei Beendigung der Düsenbewegung diese gegen die vordere Düsenauflage unter der elastischen Kraft der Kolbenstangen 940 anliegen, wobei die Düsenobers-iten aneinander anstoßen, sich jedoch nicht gegenseitig überkreuzen und in den Ecken des Zwickrands und der Brandsohle am fersenseitigen Ende der Schuheinheit anliegen, wie es in den F i g. 21, 22, 23 veranschaulicht
Nunmehr werden die Motoren 952 betätigt, die die Kolbenstangen 950 zurückziehen, während die Kolbenstangen 956 weiterhin aus den Motoren 958 nach oben vorgedrückt werden. Gleichzeitig wird die Druckluft von den Motoren 938 entlüftet, die ihr~· Kolbenstangen 940 zurückziehen, und die Federn 942 in die Lage versetzen, die Düsen 928 um die Stangenverlängerungen 926 nach außen zu drücken. Zur gleichen Zeit wird der Motor 990 des den Düsen 928 zugeordneten Schuhzementbehälters 968 betätigt, der den Plungerkolben 1010 dieses Schuhzementbehälters nach vorwärts bewegt und dadurch geschmolzenen Schuhzement durch die Düsen in der gleichen Weise zum Ausstoß bringt wie sie oben im Zusammenhang mit dem Auftrag des Schuhzementbands 1170 auf die Brandsohle 1048 beschrieben worden war. Dies hat zur Folge, daß die Dusen 928 längs der Berandung der Brandsohle von dem fersenseitigen Ende der Schuheinheit nach rückwärts bewegt werden, wobei die Federn 942 die Düsen gegen den Schaftzwickrand in Anlage halten, der im Bereich der Umfangsberandung der Brandsohle sich nach unten erstreckt, und zwar wegen der bereits beschriebenen, von dem Fersenklemmkissen 806 und den Fußgewölbeschiebern 748 erzeugten Wirkungen. Während dieser rückwärts gerichteten Bewegungen wird geschmolzener Schuhzement aus den Düsen auf die Umfangsberandung ausgepreßt.
Die rückwärts gerichtete Bewegung der Düsen ist beendet sowie diese mit dem Schuhzementauftragsträger 112 in Eingriff kommen. Das Steuersystem der Maschine ist so abgestimmt, daß zu diesem Zeitpunkt das Lagerauge !284 des den Düsen 928 zugeordneten Schuhzementbehälters 968 mit seinem entsprechenden Anschlagbolzen 394 in Eingriff kommt, wodurch der Schuhzementausstoß aus den Düsen beendet wird; die Motoren 958 werden betätigt, sie ziehen die Kolbenstangen 956 zurück, wodurch die Düsen abgesenkt werden, während Druckluft wiederum den Motoren 938 zugeführt wird, deren Kolbenstangen 940 damit die Düsen wiederum gegen die von den Federn 942 ausgeübte Kraft nach innen drücken. Dahsr kehren die Dusen wieder in ihre ursprüngliche Ausgangsstellung zurück, in der sie an der vorderen Düsenauflage 962 aufliegen. Zu einem späteren Zeitpunkt im Maschinenarbeitsspiel wird der Plungerkolben 1010 des den Düsen 928 zugeordneten Schuhzementbehälters 968 von sei- ;-·, nem Motor 970 in die Ausgangsstellung zurückgeführt.
Das Ergebnis dieser Bewegungen der Düsen 928 sowie der Schuhzementabgabe durch diese Düsen ist der Auftrag eines Schuhzementbands 1172 (Fig.21) auf den Umfangsbereich der Brandsohle 1048, das von dem fersenseitigen Ende der Schuheinheit ausgeht und sich zu beiden Seiten der Brandsohle erstreckt, bis es mit dem Schuhzementband 1170 zusammentrifft und sich
an dieses anschließt.
Während des Rückgangs der Düsen 928 in ihre ursprüngliche Ausgangsstellung kommt ein Nocken 1174 (F i g. 7, 8) auf dem Stift 944 mit einem Ventil 1176 in Eingriff, welches auf dem Maschinenrahmen 10 angeordnet isi und dadurch kurzzeitig geöffnet wird. Die öffnung des Ventils 1176 bewirkt, daß die Fersenüberschieber 680 ihren Überschieberhub nach hinten und innen ausführen und damit den Zwickrand im Fersenbereich der Schuheinheit gegen die Brandsohle überschieben oder einscheren. Die Überschieber 680 führen beide anfangs eine nach hinten gerichtete translatorische Bewegung und eine nach innen gerichtete Schwenkbewegung bezüglich ihres Scheitels aus. Mit fortschreitendem Überschieben wird die rückwärts gerichtete translatorische Bewegung immer mehr verringert, bis sie schließlich zum Abschluß kommt, während die Einwärtsschwenkbewegung der Überschieber 680 nach der Beendigung der rückwärts gerichteten translatorischen Bewegung anhält
Die Bewegungskomponenten der Überschieber sind derart, daß bei der anfänglichen translatorischen Bewegung die Überschieberflächen 681 unter den Leisten in Richtungen eintreten, die im wesentlichen rechtwinklig zu der Umfangsberandung des Leistens stehen.
Teilweise während des Überschieberhubs der Ferse und nachdem die Fersenüberschieber 680 unter die Brandsohle 1048 eingetreten sind, wird die Fersenauflage 610 abgesenkt, so daß zu dem Zeitpunkt, zu dem der Fersenüberschieberhub beendet ist die Fersenauflage 610 aus dem Bewegungsweg der eintretenden Fersenüberschieber 680 nach unten abgesenkt ist. Der Fersenteil der Schuheinheit wird auf seinem Boden lediglich von den Fersenüberschiebern unterstützt und die Fersenüberschieber üben eine nach oben gerichtete Druckkraft auf den Fersenteil der Schuheinheit aus, so daß diese zwischen den Fersenüberschiebern und dem Fersenniederhalter 890 gehalten ist. Mit Beendigung des Fersenüberschieberhubs ist der Fersenteil des Zwickrands 1052 gegen die Brandsohle 1048 in dem Bereich des Fersensitzes der Schuheinheit übergeschoben und mit dieser durch ein angedeutetes Schuhzementband verklebt.
Wie bereits erwähnt, waren die Fußgewölbeüberschieber 746 unter verhältnismäßig geringem Druck nach innen gegen die Fußgewölbeteile der Schuheinheit in die in F i g. 19 dargestellte Stellung gedrückt worden, in der die Oberseiten der Fußgewölbeüberschieber oberhalb des Niveaus des Bodens der Brandsohle 1048 liegen. Nach Beendigung des Arbeitshubs der Fersenüberschieber 680 wird ein Ventil 1204 (F i g. 20) verstellt das daraufhin Druckluft von der Quelle 5 über eine Leitung 1206, das Ventil 1204, einen Hochdruckregler 1208, das selbsttätige Umschaltventi 1162, die Leitung 1164, das Ventil 1154 und die Leitung 1158 zu den Motoren 736· gelangen läßt, wodurch die Fußgewölbeüberschieber 746 unter höherem Druck, al« er bisher von dem Niederdruckregler 1160 eingestelli worden war, in ihrem Arbeitshub nach innen gedrück werden. Bei Beginn der Hinwärtsbewegung der Fußge wölbeüberschieber werden diese gegen die Wirkung der Federn 720 nach unten gedruckt, bis ihre Obersei ten auf einem der Stärke des Zwickrands des Schaft! 1052 entsprechenden Niveau unterhalb des Bodens dei Brandsohle 1048 stehen, wobei sie den Schaft 105: nach unten überschieben und ihn gleichzeitig in den Bereich der zurückspringenden Teile 1166, 116) (Fig. 18) straffen. Diese nach unten gerichtete Über
Schiebwirkung wird durch den elastischen und nachgiebigen Bau der Fußgewölbeüberschieber verstärkt. Hierauf bewegen sich die Überschieber nach innen unter die Brandsohle, wobei sie den gestrafften Schaftzwickrand, mit dem sie in Eingriff stehen, gegen den Boden der Brandsohle überschieben. Während dieser Überschiebbewegung werden die Fußgewölbeteile des Schaftzwickrands, auf die Eingriff genommen wird, durch das Schuhzementband 1172 an die Brandsohle angeklebt, wobei es die Federn 720 den Fußgewölbeüberschiebern gestatten, einen nach oben gerichteten Bettungsdruck auszuüben, der gewährleistet, daß der übergeschobene oder eingescherte Zwickrand flachliegend gegen die Brandsohle angepreßt wird. Die Federn 752 ergeben eine schwimmende Lagerung der Fußgewölbeüberschieber 746, so daß die Überschieberlagerungen 734 in den Halterungen 712 während der Einwärtsbewegung der Fußgewölbeüberschieber eine Oszillationsbewegung ausführen können, die gewährleistet, daß die Oberfläche der Fußgewölbeüberschieber und die Bodenfläche der Brandsohlenbereiche, unter die sie während des einwärts gerichteten Arbeitshubs eintreten, miteinander fluchten. Nachdem die Fußgewölbeüberschieber 746 genügend lange in ihren inneren Stellungen verharrt haben, so daß sichergestellt ist, daß die mit ihnen in Eingriff stehenden Schaftzwickrandteile mit der Brandsohle fest verklebt sind, wird das Ventil 1154 (Fig.20) in seine ursprüngliche Ausgangslage zurückgeführt, womit wiederum Druckluft durch die Leitung 1156 zu den Motoren 736 gelangen kann, unter deren Wirkung diese Motoren die Fußgewölbeüberschieber 746 in deren ursprüngliche außenstehende Stellungen zurückführen können, in denen sie außer Eingriff mit der Schuheinheit stehen. Zu diesem Zeitpunkt nehmen die Teile die in F i g. 24 veranschaulichte Stellung ein.
Nunmehr wird der Motor 382 betätigt, der seine Kolbenstange 386 vorschiebt und über das Gabelstück 388, die Spitzenüberschieber 414 bezüglich der Schlittenplatte 368 in einem Arbeitshub bewegt, in dem die Spitzen- und Vorfußteile des Schaftzwickrands gegen die Brandsohle eingeschert werden. Die Spitzenüberschieber 414 werden zunächst um ihren Scheitel aufeinander zu geschwenkt Hierauf folgt eine Mehrkomponentenbewegung, die eine gleichzeitige translatorische Vorwärtsbewegung und Einwärtsschwenkbewegung um den Scheitel der Spitzenüberschieber umfaßt. Hierauf folgt am Ende des Überschiebhubs eine Vorwärtstranslationsbewegung der Spitzenüberschieber ohne Schwenkbewegung. Die Maschine war derart eingestellt, daß zu Beginn des Überschieberhubs der Spitzenüberschieber die Überschieberflächen 416 in geringem Abstand zu den Seiten des Spitzen- und Vorfußteils der Schuheinheit standen, so daß die Spitzenüberschieber nur einen kurzen Weg zurückzulegen hatten, um in ihrem Arbeitshub auf den Schaft Eingriff zu nehmen. Die gleichzeitig erfolgende Vorwärtstranslations- und Einwärtsschwenkbewegung der Spitzenüberschieber hat zur Folge, daß diese die Spitzen- und Vorfußteile des Zwickrands angreifen, während der Schaft straff über den Leisten gezogen ist, um den Zwickrand gegen die Brandsohle 1048 überzuschieben oder einzuscheren, so daß er mittels des Schuhzementbands 1170 an der Brandsohle angeklebt werden kann.
Während dieser Mehrkomponentenbewegung erfolgt eine größere Einwärtsschwenkbewegung der Spitzenüberschieber als deren Vorwärtsschwenkbewegung, so daß die Überschieberflächen 416 um einen größeren Betrag längs der Seiten des Leistens sich nach innen bewegen können, als es dem Abstand entspricht, der von dem Scheitel an dem unmittelbaren Spitzenende des Leistens zurückgelegt wird. Nachdem die Flächen 416 über die Leistenseiten ausreichend weit getreten sind, um den Zwickrand gegen die Brandsohle einzuscheren, hat die gegen Ende erfolgende, ausschließlich translatorische Bewegung zur Folge, daß der Scheitel über das Spitzenende des Leistens bewegt ίο wird und damit das Spitzenende des Zwickrands gegen die Brandsohle einschert Es hat sich herausgestellt, daß durch diese Aufeinanderfolge der Bewegungen insbesondere bei spitzen oder schmalen Schuhen die unmittelbare Spitze des Schafts, in der die größten Spannungen auftreten, mit großer Sicherheit fest gegen die Brandsohle übergeschoben wird.
Wenn das Gabelstück 388 (F i g. 1) während des Arbeitshubs der Spitzenüberschieber 414 angehoben wird, wird eine Stange 1210 (F i g. 1) nach oben bewegt, die oben an diesem Gabelstück angelenkt ist und deren unteres Ende mit einer Hülse 1212 gelenkig verbunden ist, welche ihrerseits an einer Welle 1214 befestigt ist, die in an dem Rahmengestell 10 angebrachten Haltern 1216 verdrehbar gelagert ist Auf der Welle 1214 ist eine Anzahl Nocken 1218 befestigt die mit der Welle verdrehbar sind. Jeder der Nocken der Nockengruppe 1218 ist einem Ventil einer Ventilgruppe 1220 zugeordnet, wobei die Ventile auf einer Schiene 1222 angeordnet sind, die an den Haltern 1216 befestigt ist Das Anheben der Stange 1210 hat ein Verdrehen der Nockengruppe 1218 zur Folge, so daß an den Nockenumfangsflächen vorgesehene Vorsprünge aufeinanderfolgend die Ventile der Ventilgruppe 1220 betätigen.
Das Zusammenwirken der Nockengruppe 1218 mit der Ventilgruppe 1220 während des Arbeitshubs der Spitzenüberschieber 414 hat zur Folge, daß der Schuhzementauftragsträger 112 aus dem Bewegungsweg der Spitzenüberschieber abgesenkt wird. Hierauf kommt der von den Seitenhemmschuhen 234 gegen die Unterfläche der Spitzenüberschieber 414 ausgeübte Druck in Wegfall. Gleichzeitig wird der Spitzenhemmschuh von der Unterfläche der Spitzenüberschieber 414 weg abgesenkt Hierauf werden die Brandsohlenauflagen 56, 62 aus dem Bewegungsweg der ankommenden Spitzenüberschieber abgesenkt Nunmehr gelangt die Druckluft unter größerem Druck als bisher in den Motor 352. so daß der Spitzenniederhaher 356 unter größerem Druck als bisher nach unten gegen den VorfuBteil dei Schuheinheit gedrückt wird. Darüber hinaus werder die Fersenüberschieber 680 unter größerer Druckkraf als bisher nach oben gedruckt
Während der oben beschriebenen Bewegung de Spitzenüberschieber 414 im Verlaufe des Arbeitshub werden die Ballenüberschieber 500 mit den Spitzer Überschiebern mitbewegt, ohne daß sie eine merkbar Relativbewegung zu den Spitzenüberschiebern aufwe sen. Am Ende des Spitzenüberschieberhubs hatten d Spitzenüberschieber 414 den Spitzen- und Vorfußu des Zwickrands bis zu dem Gebiet der Ballen ά Schuheinheit wo der Leisten seine maximale Breite e reicht, angegriffen und übergeschoben, wobei nicr übergeschobene Gebiete zwischen den Spitzenübc schiebem und den Teilen des Schafts verbleiben, c vorher von den Fi.ißgewöibeüberschiebern 746 überg schoben worden waren; di* vordersten Teile der B lenüberschieber stehen außerhalb der Ballenbereic der Schuheinheit.
Während des Spitzenüberschieberarbeitshubs ha
die Komponente der Vorwärtstranslationsbewegung der Spitzenüberschieber die übergeschobenen Zwickrandteile nach vorwärts geschoben, so daß in dem nicht übergeschobenen Zwickrand in den Bereichen unmittelbar vor den Spitzenüberschiebern, d. h. in den BaI-lenbereichen, Falten entstanden waren. Nach Beendigung des Spitzenüberschieberhubs werden die Ballenüberschieber 500 um ihre Drehzapfen 502 in Richtungen nach innen geschwenkt, die im wesentlichen radial zur Berandung des Leistens verlaufen, wodurch die Flächen 503 der Ballenüberschieber 500 den gefältelten Schaftzwickrand in den Ballenbereichen überschieben, so daß dieser durch den Schuhzement an der Brandsohle befestigt wird. Die Ballenüberschieber überlappen während ihrer Einwärtsbewegung die Fußgewölbeteile des Zwickrands, die vorher von den Fußgewölbeüberschiebern 746 gegen die Brandsohle übergeschoben worden waren; zur Vermeidung einer gegenseitigen Behinderung der Ballenüberschieber und der Fußgewölbeüberschieber waren hierbei die Fußgewölbeüberschieber nach Abschluß ihres Arbeitshubs von der Schuheinheit nach außen wegbewegt worden.
Das Überschieben oder Einscheren der gesamten Schuheinheit ist nunmehr beendet.
Die Vorgänge während und nach Abschluß des Spit- as zenüberschieberhubs sind zusammengefaßt wie folgt:
Zunächst wird der Schuhzementauftragsträger 112 aus dem Bewegungsweg der ankommenden Spitzenüberschieber abgesenkt. Hierauf wird die von dem Spitzenhemmschuh 210 und den Seitenhemmschuhen 234 ausgeübte Kraft, die den Zwickrand gegen die Unterseite der Spitzenüberschieber 414 andrückt, gelöst, wobei die zeitliche Abstimmung derart getroffen ist, daß diese stattfindet nachdem die Spitzenüberschieber unter die Brandsohle eingetreten sind und begonnen haben, den Schaftzwickrand gegen die Brandsohle überzuschieben, so daß die von den Hemmschuhen erzeugte Straffung des Schafts über den Leisten von den Spitzenüberschiebern übernommen wird, mit dem Ergebnis, daß die Straffung des Schafts über den Leisten auch während des Spitzenüberschieberhubs beibehalten wird. Hierauf folgt das Absenken der Brandsohlenauflagen 56, 62 aus dem Bewegungsweg der ankommenden Spitzenüberschieber, so daß das Spitzenende der Schuheinheit an seinem Boden von den Spitzen-Überschiebern unterstützt ist, womit der Spitzenniederhalter 356 die Schnheinheit nach unten unmittelbar gegen die Spitzenüberschieber andrücken und somit eine Überschiebdnickkraft erzeugen kann. Gegen das Ende des Arbeitshubs d«:r Spitzenüberschieber wird der Spitzenniederhalter 3156 unter verhältnismäßig großem Druck nach unten gedrückt Zusätzlich werden während des Spitzenüberschieberhubs die Fersenüberschieber 680 mit verhältnismäßig großem Bettungsdruck nach oben gegen das von dem Fersenniederhalter 890 gebildete Widerlager gepreßt Die Wirkung dieses Bettungsdrucks ergibt ein Anbügeln des übergeschobenen Zwickrands gegen die Brandsohle, so daß die Schuhzementbänder 117«' und 1172 die übergeschobenen Zwickrandteile wiirksam mit der Brandsohle verkleben können. Nachdem die Spitzenüberschieber 414 das Übersrhieben beendet haben, werden die Ballenüberschieber 500 nach innen verschwenkt, so daß sie den Schaftzwickrand in dem Bereich des Ballens zwischen den Gebieten, die von den Spitzenüberschiebern 414 und den Fußgewolbeüberschiebera 746 übergeschoben worden waren, gegen die Brandsohle überschieben. Nach einer zum Anbügeln in der erwähnten Weise durch die Spitzen- und Fersenüberschieber ausreichenden Zeitspanne werden die Maschinenteile wieder in ihre Ruhelage zurückgeführt, während die Schuheinheit freigegeben wird.
Um die Vorgänge wahrend eines ganzen Arbeitsspiels der Maschine zusammenzufassen:
Die Schuheinheit wird mit dem Schuhboden nach unten auf den Schuhzementauftragsträger 112 aufgesetzt, wobei der Leisten 1050 an den Hemmschuhen 210, 234 anliegt, das Spitzenende des Zwickrands zwischen die offenen Backen der Spitzenzange eingefügt ist und die Vorfußteile des Schaftzwickrands zwischen den Backen der geöffneten Seitenzangen liegen. Die Spitzenzange wird um das Spitzenende des Zwickrands geschlossen, während die Seitenzangen um die Vorfußteile des Schaftzwickrands geschlossen werden. Hierauf wird die Spitzenzange nach unten und hinten von dem Schaft wegbewegt, während die Seitenzangen mit Bezug auf den Leisten nach unten bewegt werden, wobei der Zwickrand über die Hemmschuhe 210, 234 gezerrt wird, um den Schuhzementauftragsträger 112 soweit nach unten zu drücken, bis die Brandsohle 1048 auf den Brandsohlenauflagen 56, 62 aufliegt. Die von den Zangen ausgehende Straffwirkung hat zur Folge, daß der Schaft in einer von der Ferse zur Spitze gerichteten Richtung straff über den Leisten gestreckt wird, wobei die Spitzen- und Vorfußteile des Schafts um die Spitze und den Vorfußteil des Leisten nach unten gestrafft werden und die Schaftberandung stramm auf dem Leisten ausgerichtet wird. Der Fersenteil des Schafts wird hierbei straff über das Fersenende des Leistens gestreckt während der Fußgewölbeteil des Schafts sich straff zwischen dem Fersenteil und den Vorfußteilen erstreckt Die Streckwirkung der Zangen hat daneben noch zur Folge, daß die Vorfußteile des Zwickrands in Zipfel ausgebreitet werden. Hierauf wird der Spitzenniederhalter 356 mit verhältnismäßig geringer Druckkraft nach unten gegen die Oberseite des Vorfußteils der Schuheinheit zur Anlage gebracht, so daß er die Schuheinheit gegen den Schuhzementauftragsträger 112 und die Brandsohlenauflagen 56, 62 hält. Nunmehr werden die Schlittenplatte 368 zusammen mit den Spitzenüberschiebern 414, den Ballenüberschiebern 500 sowie den Puffern 466 aus ihrer abseitigen Ruhestellung in eine Arbeitsstellung vorbewegt Darauf wird das Kopfteil 358 nach unten auf ein Niveau abgeschwenkt, in dem die Oberweiten der Spitzenüberschieber auf einer Höhe stehen, die geringfügig unterhalb des Bodens des Spitzen- und Vorfußteils der Brandsohle steht. Während des Niedergangs des Kopfteils 358 wird das Spitzenende der Schuheinheit durch ein elastisches Joch gedrückt während der Spitzenendbereich des Zwickrands von dem Spitzenhemmschuh 210 gegen die Unterseite der Spitzenüberschieber 414 angedrückt wird und die Zipfel des Zwickrands von den Seitenhemmschuhen 234 gegen die Unterseiten der Spitzen überschieber angepreßt werden. Gegen Ende de: Niedergangs des Kopfteils 358 gibt die Spitzenzangt den Zwickrand frei und bewegt sich nach unten vor den Spitzenüberschiebern weg, so daß der Spitzenend teil des Zwickrands lediglich dadurch in gestrafften Zustand gehalten wird, daß er von dem Spitzenhemm schuh 210 gegen die Unterseite der Spitzenüberschie ber angepreßi ist.
Die Puffer 466 werden an dem Vorfußteil des Schaft angepreßt, die Seitenhemmschuhe 234 werden unte größerem Druck als vorher gegen die Zipfel ange drückt, während die Seitenzangen vom Zwickrand ge
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löst und nach unten von der Schuheinheit wegbewegt werden. Hierauf werden die Schlittenplatte 534 zusammen mit den Fersenüberschiebern 680, dem Fersenklemmkissen 806, den Fußgewölbeüberschiebern 746, der Fersenauflage 610 und dem Fersenniederhalter 890 zurückbewegt, bis der Längenfühlstift 856 am Fersenteil der Schuheinheit zur Anlage kommt, zu welchem Zeitpunkt die Fersenüberschieber 680 und das Fersenklemmstück 806 in unmittelbarer Nähe des Fersenteils der Schuheinheit stehen, jedoch noch nicht auf dieses eingreifen, während die Fersenauflage 610 in einigem Abstand unterhalb des Fersenteils der Schuheinheit sich befindet. Hierauf werden der Fersenkopfteil 528 zusammen mit der Fersenauflage 610, den Fersenüberschiebern 680, dem Fersenklemmkissen H06, den Fußgewölbeüberschiebern 746 und dem Fersenniederhalter 890 so weit angehoben, bis der Höhenfühlstift 624, der in der Fersenauflage 610 angeordnet ist, mit dem Fersenteil der Brandsohle in Eingriff gelangt, wodurch die Oberseiten der Fersenüberschieber etwa mit dem Fersenteil der Brandsohle gemacht und die Fußgewölbeüberschieber 746 auf eine oberhalb des Niveaus des Brandsohlenbodens stehende Höhe gebracht werden. Hierauf wird das Fersenklemmkissen 806 gegen den Fersenteil der Schuheinheit zur Anlage gebracht und aufgeblasen, womit der Fersenteil des Schafts gegen den Leisten angeklemmt wird. Darauf folgt ein Absenken des Fersenniederhalters 890 gegen den Leisten, so daß der Fersenteil der Schuheinheit zwischen der Brandsohleneinheit 610 und dem Fersenniederhalter eingeklemmt ist. Nunmehr werden die Fußgewölbeüberschieber 746 unter verhältnismäßig leichtem Druck nach innen bewegt, so daß sie gegen die Fußgewölbeteile der Schuheinheit zur Anlage kommen und diese Teile des Zwickrands nach innen gegen die Fußgewölbeteile des Leisten drücken. Anschließend wird von dem Schuhzementauftragsträger 112 das Schuhzementband 1170 auf die Berandung des Spitzen- und Vorfußteils der Brandsohle 1048 aufgetragen. Etwa zur gleichen Zeit erfolgt der Auftrag des Schuhzementbands 1172, zu welchem Zweck die Düsen 928 über die Längenerstreckung des Schuhzementbands 1172 über einen Bereich der Brandsohle unter gleichzeitigem Auspressen von Schuhzement geführt werden, der von dem Fersenende der Brandsohle sich bis zum Schuhzementauftragsträ'er 112 erstreckt. Hierauf folgt der Arbeitshub der Fersenüberschieber 680, in dessen Verlauf der Fersenteil des Zwickrands gegen die Brandsohle übergeschoben und der übergeschobene Zwickrand mittels des Zementbands 1172 mit der Brandsohle verklebt wird. Während des Fersenüberschieberhubs und nachdem die Fersenüberschieber unter die Brandsohle eingetreten sind, wird die Fersenauflage 610 von der Brandsohle abgesenkt, so daß sie aus dem Bewegungsweg der Fersenüberschieber gelangt, während die Fersenüberschieber selbst mit verhältnismäßig geringer Druckkraft nach oben gedrückt werden, womit der Fersenteil der Schuheinheit zwischen den Fersenüberschiebern 680 und dem Fersenniederhalter 890 gehalten ist. Nunmehr werden die Fußgewölbeüberschieber 746 unter verhältnismäßig großem Druck nach innen bewegt, wodurch die Fußgewölbeteile des Zwickrands zunächst nach unten ein- und sodann gegen die Brandsohle übergeschoben werden, womit die übergeschobenen Teile des Zwickrands mittels des Zementbands 1172 mit der Brandsohle verklebt werden können, worauf die Fußgewölbeüberschieber nach auswärts von der Schuheinheit wegbewegt werden. Hierauf vollbringen die Spitzenüberschieber 414 ihren Arbeitshub, durch den die Spitzen- und Vorfußteile des Zwickrands gegen die Brandsohle übergeschoben und mit Hilfe des auf die Brandsohle aufgetragenen Schuhzements an dieser festgeklebt werden. Während des Spitzenüberschieberhubs wird der Schuhzementauftragsträger 112 aus dem Bewegungsweg der ankommenden Spitzenüberschieber abgesenkt, während die von den Hemmschuhen 210, 234 ausgeübte, den Zwickrand gegen die Spitzenüberschieberunterseite drückende Druckraft gelöst wird und die Brandsohlenauflagen 56, 62 aus dem Bewegungsweg der ankommenden Spitzenüberschieber abgesenkt werden, so daß das Spitzenende der Schuheinheit auf seinem Boden lediglich von den Spitzenüberschiebem unterstützt, während der Spitzenniederhalter 356 das Spitzenende der Schuheinheit nach unten direkt gegen die Spitzenüberschieber anpreßt, wodurch ein Bettungsdruck erzeugt wird. Gegen Ende des Spitzenüberschieberarbeitshubs wurde der Spitzenniederhalter 356 mit verhältnismäßig großer Druckkraft nach unten gedrückt, während die Spitzenüberschieber 680 unter ebenfalls verhältnismäßig großer Druckkraft nach oben gedruckt wurden, so daß die gegen die Brandsohle übergeschobenen Zwickrandteile giattgebügelt und über die SchuhzemenAänder fest mit der Brandsohle verklebt werden. Am Ende des Spitzenüberschieberarbeiterhubs werden die Ballenüberschieber 500 nach einwärts geschwenkt, womit der Zwickrand an den Ballenteilen des Schuhs zwischen den vorher übergeschobenen Vorfuß- und Fußgewölbeteilen nach innen gegen die Brandsohle übergeschoben wird und die übergeschobenen Teile des Schaftzwickrands mit Hilfe des Schuhzementbands 1172 an der Brandsohle festgeklebt werden. Hierauf werden die Maschinenteile in ihre Ruhestellung zurückgeführt, während der Schuh freigegeben wird.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Klebezwicken von Schuhschäften auf einem Leisten, bei dem eine aus einem Leisten mit einem darübergezogenen Schaft und einer am Leistenboden angeordneten Brandsohle bestehende Schuheinheit mit dem Schuhboden nach unten weisend während des Zwickvorgangs feststehend unterstützt wird und ein Teilbereich des unten über die Brandsohle vorstehenden Schaftzwickrands nach dem Aufbringen von Schuhzement auf den Schaftzwickrand oder die Brandsohle mit Überschieberrßitteln gegen die Brandsohle übergeschoben oder eingeschert und mit der Brandsohle verklebt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft in dem aufzuzwickenden Teilbereich unter Verwendung der zu diesem Zwecke in eine Zwischenstellung vorbewegten Überschiebermittel unmittelbar neben der Brandsohlenumfangsberandung verlaufend und mit dem Zwickrand über die Brandsohle unten vorstehend an den Leisten angedrückt wird, hierauf Schuhzement in den so gebildeten abgedichteten Winkelbereich zwischen der Brandsohle und dem Zwickrand über die Länge der Brandsohlenrandzone verteilt eingepreßt wird und anschließend mittels der aus der Zwischenstellung unter die Brandsohlenumfangsberandung hinein bewegten Überschiebermittel der aufzuzwickende Zwickrandbereich gegen die Brandsohle eingeschert und mit dieser zum Verkleben gebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überschiebermittel in eine Zwischenstellung bewegt werden, in der sie an der Schuheinheit anliegend auf einem oberhalb des Bodens des bearbeiteten Brandsohlenbereichs liegenden Niveau stehen, und die Überschiebermittel bei ihrer Bewegung aus dieser Zwischensteliung zuerst nach unten bewegt werden, bis ihre Oberseite unter den Boden des Brandsohlenbereichs gelangt und hierauf erst ihre Bewegung über die Brandsohlenberandung hinein erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aufzuzwickende Teilbereich des Schaftzwickrands der dem Fußgewölbe zugeordnete Bereich ist.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die aus einem Leisten mit darübergezogenem Schuhschaft und am Leistenboden angeordneter Brandsohle bestehende Schuheinheit mit dem Schuhboden nach unten weisend auf eine Auflage aufsctzbar ist, in deren Bereich in einem Arbeitshub aus einer abseitigen Ruhestellung in eine Arbeitsstellung unter der Brandsohle bewegbare Überschiebermittel angeordnet sind, durch die der unten über die Brandsohle vorstehende Schaftzwick rand gegen die Brandsohle überschiebbar ist, na.chdem zumindest in dem aufzuzwickenden Zwickrandbereich auf den Schaftzwickrand oder die Brandsohle aus einer Düse Schuhzement aufgebracht worden ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie zumindest eine längs des Umfangs des überzuschiebenden Brandsohlenbereichs bewegbar angeordnete Düs« (928) aufweist und die Überschiebermittel (746) aus ihrer Ruhestellung in eine bezüglich des Leistens derart einjustierte, vorübergehend stationäre Zwischenstellung überführbar angeordnet sind, daß der Schaft bei un-
mittelbar neben der Umfangsberandung der Brandsohle verlaufendem und über diese unten vorstehendem Zwickrand an den Leisten in dem aufzuzwickenden Bereich aniiegi und daß die Düse (928) unter der Einwirkung eines zugeordneten Steuersystems bei in dieser Zwischenstellung stehenden Überschiebermitteln (746) längs des vorbestimmten Umfangsbereiehs unter gleichzeitiger Abgabe von Schuhzement in den Winkelbereich zwischen der Brandsohlenrandzone und dem Zwickrand bewegbar angeordnet ist und durch das Steuersystem anschließend die Überschiebermittel (746) aus der Zwischenstellung in an sich bekannter Weise unter gleichzeitigem Überschieben des zugeordneten Zwickrandbereichs gegen die Brandsohle in ihre Arbeitsstellung überführbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Überschiebermittel (746) mit einem mediumsbetätigten Stellmotor (736) verbunden sind, dem Druckmedium unter verhältnismäßig niederem Druck zur Überführung der Überschicbermittel (746) aus der Ruhestellung in die Zwischenstellung zuführbar ist und dem Druckmedium unter verhältnismäßig hohem Druck zur Überführung der Überschiebermittel (746) aus der Zwischenstellung in die Arbeitsstellung zugeführt werden kann.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Überschiebermittel (746) eine elastisch nachgiebig nach oben in eine vorbestimmte, oberhalb des zugeordneten Brandsohlenbereichs stehende Stellung überführbare Halterung (734, 752, 712, 708) aufweisen, in der sie zunächst in der Zwischenstellung an der Schuheinheit auf einem oberhalb des Bodens des zugeordneten Brandsohlenbereichs liegenden Niveau angreifend gehalten sind, während ihrer Bewegung von der Zwischenstellung in die Arbeitsstellung nach unten bewegbar sind, bis ihre Oberseite unter die Höhe des Brandsohlenbodens gelangt und durch die sie sodann unter den Brandsohlenboden einschiebbar sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Überschiebermittel (746) dem Fußgewölbeteil des Leistens zugeordnet und zu beiden Seiten des Leistens auf diesen zu beweglich angeordnet sind.
DE19661685424 1965-07-14 1966-07-13 Verfahren und Vorrichtung zum Klebe zwicken von Schuhschäften auf einen Leisten Expired DE1685424C3 (de)

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US47187565A 1965-07-14 1965-07-14
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US52847566 1966-02-18
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DE1685424A1 DE1685424A1 (de) 1972-04-20
DE1685424B2 DE1685424B2 (de) 1975-07-17
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