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DE1684688C - Larmschutzhalle für die Bodenerprobung von Flugzeugen mit Strahltriebwerken - Google Patents

Larmschutzhalle für die Bodenerprobung von Flugzeugen mit Strahltriebwerken

Info

Publication number
DE1684688C
DE1684688C DE1684688C DE 1684688 C DE1684688 C DE 1684688C DE 1684688 C DE1684688 C DE 1684688C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hall
roof
sound
noise protection
aircraft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Günther Dipl Phys 6946 Lutzeisachsen Kurtze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saint Gobain Isover G+H AG
Original Assignee
Gruenzweig und Hartmann AG
Publication date

Links

Description

1β84 688 5
1 2 ^
Die Erfindung betrifft eine für die Bodenerprobung beide Seitenflächen zusammen ist, steht bei spezifisch
von Flugzeugen mit Strahltriebwerken vorgesehene gleichem Frliohluftansaugquerschnltt ein wesentlich
Lärmschutzhalle, die auf der Vorderseite mit einem größerer Gesaratansaugquerschnltt zur Verfügung, so
sich über die ganze Breite der Halle erstreckenden daß die Strömungsgeschwindigkeit der Frischluft im
Schiebetor und auf der Rückseite mit einem Abgas- 8 Ansaugschalldampfer und somit der Strömungswlder-
scholldllmpfer versehen 1st und bei der ferner die Zu- stand kleiner als bei den bisherigen Ausführungen
fuhr von Frischluft über Wandungsdurchbrüche er- sind. Ein Triebwerksprobelauf in der erflndungs-
folgt. gemüßen Lürmschutzhalle entspricht daher weit-
Bei bekannten Lürmschutzhallen dieser Art gehend den Gegebenheiten eines Triebwerkslaufes im
(»Wttrme-Kulte-Schall«, Heft 3/4, 1964, S. 11, ao Freien.
Skizze 11, und österreichische Patentschrift 244158), Nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung der erweiche in den Hallenseitenwänden Frischluftschall- flndungsgemäßen Lörmschutzhalle werden die im dämpfer aufweisen, kann über die Frischluftschall- Hallendach vorgesehenen Dürchbrüche über die beidämpfer die erforderliche Luftmenge symmetrisch den Seitenwände heruntergezogen,
zur Flugzeugochse und ohne große Druckverluste.den *e Nach einer weiteren Ausführung bildet das Hallen-Triebwerken auch bei geschlossenen Hallentoren zn- dach mit den Seltenwänden eine Wölbung. Dadurch geführt werden, so daß für viele Zwecke ein aus- ergibt sich eine verhältnismäßig leichte, einfache und reichender Lärmschutz erzielt werden kann. Da somit rationelle und doch stabile Hallenkonstruktion, solche Lärmschutzhallen jedoch durch die große die praktisch aus einem tunnelartigen Gewölbe, das Spannweite der Flugzeuge verhältnismäßig breit sind ao an einem Ende durch ein großes Tor und am anderen und zur Erprobung der gängigsten Flugzeugtypen der Ende durch einen Abgasschalldämpfer begrenzt ist, Zivilluftfahrt in der Regel etwa 80 in breit sein mils- besteht.
sen, sind die Frischluftansaugwege in den bekannten Um die Schalldämmung des Hallendaches zu cr-Hallen unerwünscht lang und unterschiedlich, je höhen, können die zur Schalldämpfung unter dem nachdem, ob das Triebwerk mehr oder weniger nahe as Hallendach angeordneten Lagen auf der Oberseite der Flugzeugmittelachse angeordnet ist. Es hat sich mit Folien oder Platten aus relativ schwerem Werkweiterhin als nachteilig erwiesen, daß sich unter den stoff kaschiert sein.
höchsten Stellen, insbesondere bei nicht waagerecht In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines angeordneten oder unebenen, z. B. gewölbten Dächern, Ausf Uhrungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Warmluftsäckc bilden, so daß die durch die Halle 30 Fig. 1 eine räumliche Ansicht der Lärmschutzströmende Frischluft die Warmluftblasen stellenweise halle,
absaugt und sich ungleichmäßig mit diesem vermischt, F i g. 2 den Schnitt nach Schnittlinie I-I in F i g. 3, wodurch wiederum unerwünschte Dichte- und Tem- F i g. 3 den Schnitt nach Schnittlinie H-II in F i g. 2. peraturschwankungen eintreten, die sich auf die Meß- Die Lärmschutzhalle besteht gemäß der Erfindung ergebnisse ungünstig auswirken. 35 im wesentlichen aus einem luftdurchlässigen Hallen-Bekannt ist ferner (Skizze 12 auf Seite 11 der vor- dach 1, das mit schalldämpfenden Lagen 2 ausgekleistehend genannten Zeitschrift) eine Flugzeughalle, det ist, und aus einem wenigstens zum Teil die HaI-bei der das Ansaugen von Frischluft über am Vor- lenrückwand 3 bildenden, über die Hallenbreite 8 verderteil des Hallendachs angebrachte Ansaugschall- laufenden Abgasschalldämpfer 3a mit Kulissen 3a'. dämpfer vorgesehen ist. Auch hier ergeben sich ver- 40 Die VoHTvand besteht aus einem an sich bekannschiedene Luftansaugkonditionen. Außerdem ist der ten Schiebetor 4. In der gezeichneten Ausführung Ansaugschalldämpfer nach oben offen, so daß das reicht das gewölbte Hallendach 1 ?u beiden Seiten Halleninnere nicht ausreichend gegen Witterungsein- biü uu: den Hallenboden 6, so dst» St-uenwände ent-Hüsse geschützt ist. Bei ei^er em:,;„j,.!·,. . . *,:·:! behrlich sind. Durch Beibehaltung einer überdachten -.ι; ; _ ;, ·.·■. Iv: :i d.: Rückseite der Halle 45 Seitenw«i:.J 5' kann auf einer Halleulängsseiu ua her, entsteht in der Halle selbst ein Durchzug, welcher Meß- und Geräteraum 7 vom eigentlichen Prüf- und die Meßergebnisse ungünstig beeinflußt. Hallenraum 8 abgeteilt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Das Hallendach 1 ist zum Ansaugen der Frisch-Lärmschutzhalle zu schaffen, bei der die Bedingungen luft 9 mit in Querrichtung zur Halle verlaufenden, für die Frischluftansaugung überall gleich sind, ohne 50 von einer Seite 1' zur anderen 1" durchgehend verdic gewünschte Schalldämpfung zu vermindern. Dies laufenden Durchbrüchen 10 versehen. Auf der Dachwird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß bei außenseite ist über jedem Durchbruch 10 ein Wettereiner Lärmschutzhalle der in Frage stehenden Art schutz 11 im Abstand A vorgesehen, dessen Ansaugüber die Länge des Hallendaches verteilt in Quer- öffnung 11a in gleiche Richtung wie die Abgasausrichtung verlaufende Durchbräche vorgesehen sind, 55 trittsöffnung 3a" weist. Hierdurch wird bei stürmidie hallenseitig mit mehreren zum Hallendach und schem Wetter ein Druckausgleich erreicht, gleichgülzucinander einen Abstand aufweisenden, mehrmals tig, aus welcher Richtung der Wind auch kommt, und in Hallenquerrichtung unterbrochenen und in bezug somit ein durch die Wetterlage bedingter Durchzug auf die Unterbrechungen gegeneinander versetzten in der Halle vermieden. Unter dem Hallendach 1 sind Lagen aus schalldämpfendem Material abgedeckt 60 ferner mehrere im Abstand A' zum Dach und zueinsind, und daß die Durchbrüche jeweils durch einen ander angeordnete Schalldämpfschichten2a, 2 b und Wetterschutz so abgedeckt sind, daß die Ansaug- 2 c vorgesehen, die aus aneinandergereihten Lagen 2 öffnungen zur Rückseite der Halle weisen. bestehen. Diese Lagen 2 können luftdurchlässig und Da Lärmschutzhallen im Verhältnis zu ihrer Breite in an sich bekannter Weise perforiert sein und weisen sehr niedrig gestaltet sind, ergeben sich, gleichgültig 65 in Hallenlängsrichtung zueinander einen Abstand A" wo sich das Triebwerk in der Halle befindet,, gemäß auf. Die so entstandenen Frischluft-Ansaugquerder Erfindung wesentlich kürzere Frischluftansaug- schnitte sind insgesamt je Schalldämpfschicht 2a, 26 wege. Da ferner die Deckenfläche meist größer als oder 2c annähernd gleich. Die Abstände A" einer
Schicht sind durch die Legen der Jeweils benachbarten Sohicht(en) symmetrisch abgedeckt, so daß der Schell erst einen längeren mäanderfürmlgen Kanal 12 passieren muß und also sehr gedampft naclh außen gelangt. Um außerdem die Schalldämmung des gesamten Hallendaches 1 zu erhöhen, können Vorzugs· weise die Oberseiten der Lagen 2 mit Folien oder Platten 2' aus einem spezifisch schweren Werkstoff, z. B. Alu-Bleifolien, kaschiert sein.
Die Ligen 2 können auch als Relaxationsschalldämpfer ausgebildet sein. Hierbei erhalten die Lagen 2 Kummern, die durch gasdichte Wunde untereinander und von dem zugeordneten Abluftschacht durch Strömungswiderstand^ ι. B. durch luftdurchlässige fahnen oder Platten aus Fasergut, getrennt i& sind. Hierbei sollen die Kammern in Durchströmungsrichtung des Kanals 12 vorzugsweise kleiner als die halbe Schallwellenlänge der höchster noch zu dämpfenden Frequenz sein. Durch den Relaxationsschalldampfer wird eine Verzögerung der Gleichgewichts- ao zustünde und somit eine höhere Dämpfung erreicht.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Für die Bodenerprobung von Flugzeugen mit Strahltriebwerken vorgesehene Lärmschutz- as halle, die auf der Vorderseite mit einem sich über die ganze Breite der Halle erstreckenden Schiebetor und auf der Rückseite mit einem Abgasschalldämpfer versehen ist und bei der ferner die Zuvon Frischluft über WanduneedurchbrUche Hat, dadurch gekennzeichnet, daß über die Ulngi des Hallendaches 1) vorteilt in QuerrichÄrlaufende Durchbrucne (10) vorgesehen sind, die halbseitig mit mehreren zum flallendach und zueinander einen Abstand auf-Senden, mehrmals in Hallenquerrichtung un-Srbrochenon und in bezug auf die Unterbrechung gegeneinander versetzten Lagen (2) aus schallffipfendem Material abgedockt sind, und daß Sie Durchbrüche (10) jeweils durch einen Wetterschutz (11) so abgedeckt sind, daß die Ansaug, öffnungen (11«) zur Rückseite der Ha Ie weisen.
2. Lürmschutzhalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Hallendach (1) vorgesehenen DurchbrUche (10) über die beiden Seitenwünde heruntergezogen sind.
3 Lürmschutzhalle nach Anspruch 2, dadurch ««kennzeichnet, daß das Hallendach (1) mit den Seitenwänden eine Wölbung bildet.
4 Lärmschutzhalle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasen (2) aus schalldämpfendem Material auf der Oberseite mit Folien oder Platten (2') aus relativ schwerem Werkstoff kaschiert sind.
5 Lärmschutzhalle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagen (2) aus schalldämpfendem Material an lieh bekannte Relaxationsschalldämpfer sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0449097A1 (de) * 1990-03-30 1991-10-02 WERNER GENEST UND PARTNER, INGENIEURGESELLSCHAFT mbH Bauelement für eine Lärmschutzhalle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0449097A1 (de) * 1990-03-30 1991-10-02 WERNER GENEST UND PARTNER, INGENIEURGESELLSCHAFT mbH Bauelement für eine Lärmschutzhalle

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